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Wir sagen DAAAANKESCHÖÖÖN! – Spielbericht der Damen vom 06.04.2024

Spoiler: heute wird’s lange. Sorry!

Gestern um 12:35 Uhr sollten 10 Feldspielerinnen, 2 Goalies und 1 Coach pünktlich im schön gelegenen Corcelles eintreffen. Beinahe wäre die Story des Tages gewesen, dass GB aus S dachte, sie hätte am Morgen mit den Junioren in Giffers statt Gurmels Match und wäre fast zur falschen Halle gefahren. Doch dies wurde ja noch aufgedeckt und GB war pünktlich am abgemachten Treffpunkt in Gurmels. Doch andere kamen leider aus folgenden Gründen zu spät: BJ aus T musste noch ein freilaufendes Huhn einfangen (war aber dann doch pünktlich, Huhn konnte schnell gefangen werden), BG aus A unterschätzte den Ansturm im Pronto komplett und RW aus G schoss den Vogel komplett ab. Sie notierte sich statt der Abfahrts- die Ankunftszeit, so dass das Schwarzenburger-Auto ohne sie losfuhr und Mutter W. in die Presche als Fahrerin springen musste. Nichts desto trotz waren zum Anpfiff alle da und wir mussten versuchen, die turbulente Anreisen hinter uns zu lassen und uns auf den Spieltag fokussieren. Schliesslich war das Tagesziel klar: 2 Siege mussten her, um Platz 3 in der Tabelle zu verteidigen.

UHC Guggisberg – Alterswil-St. Antoni (4:2)

In der ersten Partie wartete niemand geringeres als Gruppensieger ASTA. Das Hinspiel ging noch knapp an die Seislerinnen, welche schon vor dem Spieltag als Aufsteiger feststanden. Zu Beginn waren wir leider noch nicht so konzentriert wie erhofft, so dass wir nach rund 4 Minuten 0:1 in Rückstand gerieten. Danach war es ein Abtasten auf Augenhöhe und wir konnten viele gute Chancen erspiele bis endlich nach 13 Minuten Gabi ein Freistoss zum Ausgleich verwertete. Kurze Zeit später war es Mascha Willimann, welche den Ball nach der Freistossvariante Rotor in die Maschen brachte. Leider glich ASTA nur wenige Sekunde danach wieder aus, so dass es mit 2:2 zur Pause ging. Die Pausenansprache war aber optimistisch und wir waren sicher, da liegt was drin…
Wir starteten optimal in die 2. Halbzeit, Aline ging all in, kam aus dem nichts und brachte alles mit was es braucht und traf von hinter dem Tor irgend eine Gegenspielerin oder was auch immer, so dass das das Runde den Weg ins Eckige fand. ASTA versuchte den Druck zu erhöhen, wir blieben in der Defensive aber sehr standhaft und spätestens unser super Goalie Tanä parierte sämtliche Torhoffnungen der Seislerinnen. Nachdem Bettina Gnägi rund 10 Minuten vor Schluss einen Freistoss souverän direkt ins Angeli hämmerte, nahm ASTA das Timeout. Wir konnten aber unser Spiel weiter spielen und blieben auf allen Positionen ruhig und sicher, so dass die Gruppensiegerinnen langsam verzweifelten. Den Goalie durch eine vierte Feldspielerin zu ersetzen, brachte ASTA auch nichts mehr und wir konnten ihnen die erste Saisonniederlage zufügen. Heja Froue! Gratulation an ASTA zum Aufstieg und Danke für die vielen fairen und ausgeglichenen Spiele. Wir hoffen, euch bald wieder als Gegnerinnen zu haben…

Bestplayer : #12 Bettina Gnägi

Scorerliste : #4 Gabi Binggeli (1G / 0A), #14 Mascha Willimann (1G / 0A), #6 Aline Feuz (1G / 0A), #12 Bettina Gnägi (1G / 1A), #8 Sandra Nyffenegger (0G / 1A), #20 Nicole Zwahlen (0G / 1A),

UHC Guggisberg – UHC La Brévine (12:1)

Zum Saisonabschluss trafen wir noch auf das Tabellenschlusslicht aus La Brévine. Natürlich musste auch hier ein Sieg her, alles andere wäre eine Blamage! Wer zu Hause den Ticker verfolgt hat, denkt, dass ich jetzt hier eine Hommage an Raphaela schreiben werde. Doch das ist leider nicht so, die hübschen Herren am Speakerpult waren wohl einfach etwas verliebt in unsere #19. Denn nicht unsere jüngste Feldspielerin eröffnete das Score für die blau-weiss-schwarzen, sondern unsere älteste. Kurzerhand später erhöhte Topscorerin Jäsi, welche dann noch 2 weitere Male traf, zum 2:0. Es freut mich Jäsi, dass ich dich ohne zu schummeln im Spielbericht erwähnen darf! Wir hatten die Partie also von A-Z im Griff, und zogen bis zur Pause auf 8:0 davon. Schreibende war ehrlich gesagt etwas im Stress beim Ausfüllen der Statistik. Aber immerhin hat sie es gemacht, nicht wie MW aus S…
La Brévine spielte weiterhin hart und versuchte Tempo zu machen. Doch dadurch wurde ihr Spiel sehr hektisch und unpräzise, so dass unser Sieg eigentlich nie wirklich gefährdet war. Leider mussten wir noch einen Gegentreffer hinnehmen, doch den konnten wir uns ja eigentlich leisten. 1 ½ Minuten vor Schluss wurde die 3. Linie um unsere #20 aufs Feld geschickt, denn Nicole Zwahlen bestritt leider die letzte Partie für den UHC Guggisberg. Man wollte ihr also einen schönen Karriereabschluss (oder hoffentlich Unterbruch) bieten. Zuerst durfte sie nochmal Abklatschen, als #9 zum 11:1 traf. Doch Auswechseln war dann nicht, es hiess wir müssen bis zum Schluss spielen. Nach einem Gerangel an der Bande versuchte Corinne 20 Sekunden vor Schluss den Ball irgendwie zu Nicä zu bringen. Sie spielte den Ball mit clever mit dem Fuss vors Tor wo Nicä stand und souverän und sehr sehenswert zum 12:1 traf. Was für ein Bilderbuchabschluss für unsere #20! Nicä, danke für deinen Einsatz auf und neben dem Feld, deine ausserordentlich hohe Trainingspräsenz, deine schnellen Sprints, deine vielen Tore, deine ruhige und liebe Art, deine trockenen Sprüche und die vielen schönen Momente mit dir! Du wirst uns sehr fehlen!
Tagesziel war somit erreicht, 4 Punkte und wir konnten uns auf den Weg zur wohlverdienten Pizza machen. Da Heimberg das letzte Spiel nicht verlor und wir leider nicht 50:0 gewonnen haben, blieb uns keine Chance mehr auf den 2. Platz und wir beenden die Saison auf dem sehr guten 3. Rang. Bravo!

Bestplayer: #20 NIIIICOOOLE ZWAAAHLEEEN

Scorerliste:
#8 Sandra Nyffenegger (1G / 0A), #21 Jasmin Zbinden (3G / 0A), #12 Bettina Gnägi (1G / 1A), #18 Barbara Jost (1G / 0A), #4 Gabi Binggeli (1G / 0A), #20 Nicole Zwahlen (2G / 1A), #6 Aline Feuz (2G / 1A), #9 Corinne Schneiter (1G / 1A), #19 Raphaela Wyssenbach (0G / 2 A), #14 Mascha Willimann (0G / 1A)

So, das wars! Was für eine unglaubliche Saison. Wir hatten nicht immer die besten Voraussetzungen, da wir viele Ausfälle hinnehmen mussten. Doch wir haben immer das Beste daraus gemacht und eines blieb stets gleich: die super Stimmung im Team! Froue, mit öich fägts!

Und nun ist es noch Zeit zum Danken:

  • Danke Fans für die Unterstützung am Sonntag und auch während der ganzen Saison
  • Danke Marcus für deinen unermüdlichen Einsatz, deine Geduld und Nerven jeden Freitag und auch an den Spieltagen
  • Danke an alle Spielberichtleser*innen
  • Danke an alle Sponsoren
  • Danke Aline fürs Aufwärmen
  • Danke Gabi für die guten Motivationsreden
  • Danke Sandy fürs Sirup und Pulver
  • Danke Tanä und Fäbi für die vielen Paraden
  • Danke…

Ich könnte noch lange so weiter machen. Danke liebi UHC-Frouä für di tolli Saison! Mit öich fägts!

Nun verabschiede ich mich in die Sommerpause bis wir uns voraussichtlich im August für den Cup zurückmelden werden. Bis dahin asta la vista!

Eure #9

Von 4 auf 3 – Spielbericht der Damen vom 09.03.2025

Am Sonntag ging es für die Damen am Nachmittag nach Kerzers. Man könnte einfach schreiben: kurze Anreise, gut gespielt, 4 Punkte, wieder heim, hiubä sunti! Aber ich möchte doch noch 2-3 Worte mehr zu diesem Sonntag schreiben.
Vorab ein Hoch auf unsere #21 die es tatsächlich geschafft hat ALLEINE mit dem Zug von Bern nach Kerzers zu reisen, die Halle zu finden und auch noch pünktlich zu sein. Chapeau, du bist wirklich richtig erwachsen geworden!
Nun zum sportlichen: erstmals war klar, dass gegen Payerne aus der hinteren Tabellenhälfte unbedingt ein Sieg her muss, so dass wir Platz 4 in der Tabelle verteidigen konnten.

UHC Guggisberg – UHC Payerne  8:1

Die Partie startete leider nicht so deutlich, wie erwartet. Die ersten 10 Minuten war es ein Abtasten beiderseits und wir taten uns schwer, konkrete Abschlüsse zu generieren. Allerdings liessen wir auch gegen hinten nichts zu, so dass keine Tore fielen. Bis unser Schreiberling fand, das kann doch nicht sein, dass das ein langweiliges 0:0 wird und mit viel Nachdruck das 1:0 erzielte. Das staubige Bücherregal Jäsi doppelte kurzerhand mit ihrem Specialmove Buebetrickli nach. Noch vor der Pause sah Mäschu Corinne muuus allein vor dem gegnerischen Tor stehen, spielte den Pass und Corinne versenkte routiniert zum 3:0 (am Match geits, im Training haut nid…). So konnten wir mit einem 3-Tore-Vorsprung in die zweite Halbzeit starten.

Wir schienen nun die Partie definitiv im Griff zu haben, leisteten gute Defensivarbeit und verwerteten offensiv unsere Chancen. Baba verwertete die spontane Freistossvariante souverän zum 4:0 und auch Sandy und Bettina gelang es noch, die gegnerische Schlussfrau zu bezwingen. Leider nutzte Payerne schliesslich ein kleines Abstimmungsproblem unsererseits aus und Fäbi musste erst- (und letztmals in diesem Spiel) hinter sich greifen. Dies brachte uns aber nicht heftig aus der Ruhe und wir konnten bis zum Schlusspfiff auf 8:1 davon ziehen. Souveräner Sieg!

Scorerliste
#12 Bettina Gnägi (2G / 0A), #9 Corinne Schneiter (2G / 1A), #17 Barbara Jost (1G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (1G / 0A), #21 Jasmin Zbinden (2G / 0A), #14 Mascha Willimann (0G / 1A),

Bestplayer: #17 Barbara Jost

UHC Guggisberg – Le Rouge et Or du Locle   (5 :1)

Im zweiten Spiel warteten die 3. Platzierten in der Tabelle. Coach Marcus hatte zwar das Gefühl, nach vorne sei in der Tabelle nichts mehr möglich, wurde aber eines besseren belehrt. Schliesslich können wir mit einem Siege gegen Löruschelor einen Platz in der Tabelle gutmachen. Aus dem Hinspiel wussten wir aber, dass dies keine Leichte Aufgabe wird.
Schnell war klar, dass uns ein ganz anderes Spiel erwartet, als noch gegen Payerene. Welsch ist halt nicht gleich welsch. Le Locle machte viel mehr Tempo und war definitiv am scoren interessiert. Nichts desto trotz waren es unsere Farben, die durch Jäsi 1:0 in Führung gebracht wurden. Die Rot/Goldenen liessen sich aber nicht beirren und glichen kurzer Hand wieder aus. Wir versuchten auszunutzen, dass wir eine Linie mehr waren, als die Gegnerinnen und versuchten schnell zu wechseln um den Druck konstant hoch zu halten. So gelang es uns oft, bei einem Wechsel schnell den Ball nach vorne zu bringen. Genau so ein schneller Pass von Baba auf Corinne führte schliesslich zum 2:1. Unmittelbar vor der Pause brachte uns Captain Gabi per Freistoss 3:1 in Führung:
«Eifach witer so, nid z fescht uf Loufduell iila, de holä mir das»! Hiess es in der Pausenansprache von Coach Marcus. Genau das versuchten wir umzusetzen. Wir konnten den Ball gut in unseren Reihen behalten und so die Welchen langsam aber sicher konditionell ans Limit bringen. Im Abschluss blieben wir sehr geduldig, was sich ausbezahlte. Mäschu sah plötzlich eine Lücke und baute den Vorsprung auf 4:1 aus. Das Spiel blieb aber weiter intensiv und man bemerkte, dass Le Locle immer mehr an uns und vor allem an unserer brillant spielender Schlussfrau Fäbi verzweifelte. Denn wenn es ihnen mal gelang, uns zu umlaufen war Fäbi stets eine Bank und hielt ihren Kasten dicht! In der Offensive konnten wir nach rund 24 Spielminuten auf 5:1 erhöhen. Und nicht irgendeine traf, nein es war unsere Jules, die ihr (hoffentlich vorläufig) letztes Spiel für den UHC Guggisberg bestritt. Somit war dieser Treffer sehr umjubelt, was die Welschen noch mehr an den Rand der Verzweiflung brachte. Auch das 4 gegen 3 nützte nichts mehr und wir konnten die 4 Punkte ins trocken fahren und sind neu auf Platz 3 in der Tabelle zu finden. Whuupwhuup!

Scorerliste:
#21 Jasmin Zbinden (1G /1A), #9 Corinne Schneiter (1G / 1A), #4 Gabi Binggeli (1G / 0A), #14 Mascha Willimann (1G / 0A), #15 Juliana Ulrich (1G / 1A), #17 Barbara Jost (0G / 1A), #19 Raphaela Wyssenbach (0G / 1A)

Bestplayer: #1 Fabienne Hostettler

Player of the heart: #15 Juliana Ulrich

Ja, liebe Julä, das war s leider. Wir werden dich auf und auch neben dem Feld schmerzlich vermissen. Danke für deine vielen Tore, Assist, dein Kampfgeist, deine guten Sprüche, deine liebenswürdige Art, deine Geschenke als stille Freundin, dein Lachen, einfach merci für alles! Es war toll, dich als Teammitglied zu haben und wer weiss, vielleicht packt dich plötzlich das Heimweh nach de Bärgä und du bist wieder in Blau/Weiss/Schwarz zu finden. Die Türe stehen dir immer offen.

Nun geht es für uns erst am 5. April wieder weiter anlässlich der letzten Meisterschaftsrunde in Corcelles. Wir freuen uns darauf und hoffen, auch da nochmals ordentlich zu punkten.

Rammel die Rochen, bis in 4 Wochen
eure #9

Stolz – Spielbericht der Herren 1 vom 09.03.2025

Letzter Spieltag der Saison 24/25 und wie gewohnt findet er in der Guggershörnli-Arena in Riffenmatt statt. Unser Präsi lässt jeweils seine Organisationskünste walten, damit für uns der letzte Matchtag immer ein Heimspiel ist. Man weiss ja nie, vielleicht hat man ja somit mal die Chance zu Hause den Gruppensieg einzufahren. Diese Chance bestünde rein rechnerisch noch, doch müssten beide vor uns liegenden Mannschaften deutlich Federn lassen. Vor heimischem Publikum strebten wir einerseits an den letztjährigen Erstplatzierten aus Gruppe 2 in den Abstieg zu schicken und andererseits den ersten Sieg gegen die stark aufspielenden Semsaloiten einzufahren.

UHC Guggisberg vs. UHC S.D.Heimberg (10:6)

Ein Sieg gegen die Heimberger würde die Gäste gleichzeitig in die 3. Liga verfrachten. Mit 14 Punkten Differenz ist die Frage zur Favoritenrolle eigentlich beantwortet. Das diese Favoritenrolle dem UHC G nicht so liegt, hatte man ja in der jüngsten Vergangenheit schmerzlich feststellen müssen.

Mit Stromer-Jölu im Tor startete das Fanionteam ins erste Spiel der Guggisberg-Städter. Zu Beginn des Spiels startete der Gegner mit deutlich mehr Ballbesitz. Doch die erste gefährliche und gleichzeitig zählbare Aktion protokollierte die dritte Linie. Bizeps-Wunder Schnitzer assistierte SBB-Tyru, welcher die Halle das erste Mal zum Jubeln brachte. Weiter war es die dritte Linie, die sich erneut gefährlich vor dem gegnerischen Kasten festsetzte. Rindsfilet-Dänu ohni Gmües verwertete nach guter Offensivkombination zur Doppelführung. Doch trotz Führung waren die Gäste proaktiver und auch mit 10% mehr Willensstärke stets schneller am Ball und im Zweikampf. Daher war es absehbar, dass es im Kasten von Jölu auch einschlug – gleich doppelt. Nach dem Ausgleich fand man mittels (Un-)sportlich Alain wieder die Führung. Doch auch hier fanden die Drachen eine doppelte Antwort darauf. Nach einem weiteren Treffer von Uovo-Micha und eines der Heimberger musste man mit einem Ein-Tore-Rückstand in die Pause.

«Die wei der Sieg meh Giele.», konstatierte unser Duo an der Bande. Dieser Weckruf zeigte offensichtlich Wirkung. Die vorhin erwähnten 10% konnten in Halbzeit 2 aufgeholt werden und so war es eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich Tatsache war. Scheitle-Dänu schloss wie ein Topskorer ab – Partie wieder ausgeglichen. Die Freude war dennoch von kurzer Dauer. Eine Powerplay-Situation der Drachen liess unserem Boxplay leider keine Chance und Garmol-Brünu musste das erste Mal hinter sich greifen. Das war aber auch das einzige Mal, bei dem sich Brünu geschlagen geben musste. Die Hausherren – vorallem in Form der ersten Linie – liessen im Anschluss nichts mehr anbrennen und erhöhten den Skore kontinuierlich. Nach zwei Treffern von Dichter Alain und Stockschlag-Maik zwang man den Gegner auf 4 Feldspieler zu erhöhen. In der womöglich letzten Partie von Bruno dem Garmol-Boten war kein Vorbeikommen mehr. Mit diesen Paraden und zwei weiteren Toren war der Arbeitssieg dann doch Tatsache. Zur richtigen Zeit die Kurve noch gekriegt – würde ich abschliessend zum Spiel sagen.

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (3G / 2A), #4 Andri v.Niederhäusern (1G / 2A), #88 Daniel Riesen (2G / 0A), #90 Maik v.Niederhäusern (1G / 1A), #11 Joel Werren (0G / 2A), #16 Ivan Riesen (0G / 2A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 0A), #9 Micha Werren (1G / 0A), #15 Martin Kohli (1G / 0A)

UHC Guggisberg vs. UHT Semsales (4:6)

Tagesziel No. 1 erreicht. Der Drache aus Heimberg ist erledigt und der Abstieg ist so sicher wie ein Stockschlag von Vättu. Für das Tagesziel No. 2 würde eine derartige fehlende Leistung zu Beginn arg bestraft werden. Die Semsaloiten reisten mit breiter Brust an den Matchtag, den ihre Chancen für den Gruppensieg waren sehr real.

Mit Hegovic im Kasten und drei voll-motivierten Linien startete man gut in die Partie. Den Takt gaben aber doch die Gäste aus dem Welschland mit mehr Ballbesitz und den besseren Chancen vor. Lange blieben beide Torhüter unbezwungen, bis dann der Druck der Samalesianer zunahm und der erste zählbare Abschluss Tatsache war. Wenige Minuten später kachelte es wieder hinter Hegi. Keine Chance für unsere Präsi irgendwas auszurichten. Mit dem 0:2 im Nacken hielt man zur Pause fest, dass absolut noch alles für Halbzeit 2 drin war und man sich nicht verstecken müsste. Auch in unseren Reihen hatte man hochkarätige Chancen, die leider noch nicht verwertet wurden.

Der Start in Halbzeit 2 verlief optimal! Die Semsaloiten waren in Gedanken noch in der Pause und dies nutzten wir aus. Mit einer Powerplay-Situation bezwang man den gegnerischen Torhüter das erste Mal. Drei Pässe durch die Box und ein Abschluss – so einfach kann Unihockey sein. Einen Einsatz später zog unser Youngster GM los, zirkelte hinter dem Tor durch und verwandelte zum Ausgleich. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und der Schiedsrichter hob auch zunehmend – wenn nicht etwas zu viel – die Hand, um eine 2min-Strafe auszusprechen. Viele Unter -resp. Überzahlsituationen und viel Hektik taten unserem Spiel nicht gut. Man vermochte es nicht, das Startfurioso mitzunehmen, um das Spiel in unsere Bahnen zu lenken. Im Gegenteil: Die Gäste nutzten kleine Fehler eiskalt aus und konnten auch in Überzahl überzeugen. Mit drei unbeantworteten Treffern der Welschen schwindeten unsere Hoffnungen auf den ersten Sieg. Doch auch der Gegner machte Fehler und wurde auf die Strafbank verwiesen. Man zeigte dem heimischen Publikum das effektive Powerplay und machte schlussendlich noch etwas Resultate Kosmetik, ehe die Partie mit einem Endresultat von 4:6 abgepfiffen wurde.

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (2G / 1A), #4 Andri v. Niederhäusern (0G / 2A), #16 Ivan Riesen (1G / 0A), #97 Gian Marco Kreuter (1G / 0A)

Schade, schade. Erneut zog man gegen die starken Semsaloiten den Kürzeren (ausser Hegi 😊). Am Ende des Tages waren sie einfach besser und sind ein verdienter Gruppensieger – wieder. Hochachtungsvolle Gratulationen gehen zum Gruppensieger nach Semsales. Wir hoffen ihr könnt die Aufstiegsspiele für euch entscheiden.

Ich muss ehrlicherweise zugestehen, dass ich vor der Saison – beim Betrachten der Gruppe – nicht gedacht hätte, dass wir die Meisterschaft auf Platz 3 beenden würden. Daher bin ich sowas von stolz auf das Team und die Leistung jedes einzelnen Akteurs! Wir sind über uns hinausgewachsen, sind stärker geworden, weiter zusammengewachsen und haben gezeigt, was wir als Team im Stande sind zu leisten. An alle mitfiebernden Fans möchte ich mich im Namen des Teams noch herzlich bedanken. Die Atmosphäre in der Guggershörnli-Arena ist einmalig und es ist eine wahre Freude vor zahlreichen Fans zu spielen!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Von Fritz zu Ernst oder Qui est le/la croissant ? – Spielbericht der Damen vom 02.03.2025

Heute in der Früh reisten 10 gutgelaunte Damen und Coach Marcus ins windige und weitentfernte Yverdon. Lange ist es her, seit wir letztmals in Yverdon waren. Wahrscheinlich anlässlich der Expo 2002 muss es gewesen sein… Item. Wir waren top motiviert für die heutigen Spiele für uns zu entscheiden und uns die gute Laune ja nicht verderben lassen. Besonders motiviert waren Corinne und Mascha, welche nach rund einem Jahr Kreuzbandriss- und Mutterschaftspause endlich wieder zurück sind. Dank des Notfallsprays der stillen Freundin hielt sich auch die Nervosität etwas in Grenzen.

Corcelles-Cormondrèche – UHC Guggisberg  2:2

Pünktlich um 09:00 Uhr pfiff der Unparteiische die Partie an. Sofort übernahmen wir das Zepter und konnten die Ballkontrolle übernehmen. Corcelles fokussierte sich auf die Defensive, während wir mit gefühlt 90 % Ballbesitz Druck machten und einige (schlechte) Abschlüsse aufs gegnerische Tor hatten. Erst nach rund 11 Spielminuten musste die Corcellerische Schlussfrau nach einem Treffer von Nicä erstmals hinter sich greifen. In der ersten Halbzeit gelang es uns leider nicht, was wir eigentlich hätten unbedingt tun sollen, nämlich den Vorsprung erhöhen. So ging es mit 0:1 zum Pausentee und wir wussten, dass wir zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich in Unterzahl agieren werden.
Die Pausenansprache von Coach Marcus war klar: weiter so und noch den Ball ins Tor versenken. Erstmals mussten wir die Unterzahl überstehen. Wir standen aber sicher und verteidigten sehr gut und in der Not konnten wir uns auf Goalie Fäbi verlassen. Dieses gute Gefühl nahmen wir gleich mit und wieder vollzählig traf Bettina Gnägi endlich zur 2-Tore-Führung. Doch 10 Minuten vor Schluss schienen wir die Zügel etwas zu lockern. Die Welschen nutzten dies aus und glichen innert 2 Minuten aus. Es braucht also nicht viele Chancen um Tore zu erzielen… Der Schluss der Partie war dann wieder ähnlich wie der Beginn. Wir hatten mehr Ballbesitz aber zu schlechte Abschlüsse. Somit mussten wir uns mit einem 2:2 begnügen.

Scorerliste: #20 Nicole Zwahlen (1G / 0A), #12 Bettina Gnägi (1G / 0A)

Bestplayer: #12 Bettina Gnägi / #1 Fabienne Hostettlert

UHC Kerzers-Müntschemier – UHC Guggisberg  2:12

Nach der Pause mit spannenden Diskussionen über Herzchen, Jugendausdrücke und vielen schönen Snapchatfotos wurde der Fokus mit einem seriösen Einlaufen wieder aufs Unihockey gerichtet – quasi nach dem Motto von Fritz zu Ernst! Um den 3-Punkte-Vorsprung in der Tabelle auf die Verfolger sicherzustellen, musste unbedingt ein Sieg her!

Schnell war klar, dass von Kerzers viel weniger Gegenwehr und Defensivleistung entgegen kam als vom ersten Gegner. Somit wurden wir von Beginn weg frech und machten Druck. Bereits im ersten Einsatz unserer Combackerinnen traf Corinne nach einem total absichtlichen Pass hinter dem Tor durch von Mascha zum 0:1. Wiukommä zrügg! Obwohl wir anschliessend in Überzahl agieren konnten, gelang uns erst nach fast 8 Minuten das 0:2.  Ab der Halbzeithälfte und mit dem Tor der anderen Comebackerin Mascha war der Damm definitiv gebrochen. Bis zum Pausenpfiff konnten wir gar auf 0:6 davonziehen.
Zum Start der zweiten Halbzeit zeigte der exakte Schiri erneut eine Strafe gegen Kerzers an. Leider mussten wir noch während dieser Überzahl selbst eine Strafe hinnehmen, stand doch Sandy (neu auf Snapchat unter dem Nickname Mueti123) etwas nahe bei der gegnerischen Schlussfrau. Dadurch liessen wir uns aber nicht beirren und wir konnten den Ballbesitz behalten. Und plötzlich hatte ich einfach soooo viel Platz und ich lief vors gegnerische Tor, wo ich unbedrängt zum Abschluss kam und schliesslich den Shorthander erzielte 😊. Ehrgeiz macht halt eben kein Mutterschaftsurlaub! Beim Stand von 0:8 musste auch die stark aufspielende Tanä im Tor erstmals hinter sich greifen. Doch dies beirrte uns eigentlich mässig. Schliesslich folgte dann noch die Sternstunde von Youngster Raphaela, welche mit einem Doppelschlag auch das 10. Tor erzielte. Nicä und Bettina erhöhten sogar noch auf 2:12. In den letzten 2 Minuten mussten wir leider nochmals unser Boxplay zeigen. Jede Linie zeigte, dass wir dies äusserst gut beherrschen. Es wurde bis zum Schluss gekämpft und wir konnten den Ball bis zum Schlusspfiff halten.
Heja Frouä! Skvelé ženy, taká je to zábava! (Das war Slovakisch).

Scorerliste: #9 Corinne Schneiter (3G / 0A), #19 Raphaela Wyssenbach (2G / 1A), #12 Bettina Gnägi (2G / 0A), #6 Aline Feuz (2G / 2 A), #8 Sandra Nyffenegger (1G / 0A), #14 Mascha Willimann (1G / 1A), #20 Nicole Zwahlen (1G / 1A)

Bestplayer: #19 Raphaela Wyssenbach

Somit konnten wir gutgelaunt wieder die lange Heimreise (oder für die Comebackerinnen die Reise ins Sportpanorama und für die ganz Fitten und Ungstabigen von uns die Reise aufs Eisfeld) antreten. Die Zeit wurde weiter genutzt, um zu diskutieren, wo sich Hegi letztens in einem geschlossenen Raum mit Fenster und Öffnungszeiten aufhielt, um dort kurz vor dem Mittag für ca. 1 Minute etwas abzugeben…

Für das Damenteam
#9 Corinne (Comeback auch im Spielbericht schreiben)

Mal ein anderes Schreiberlein! – Spielbericht der Herren 1 vom 9. & 23. Februar 2025

Liebe Fan-Community
Vorab möchten wir uns für den fehlenden Spielbericht vom 7. Spieltag entschuldigen.
Dies hat nichts mit Arroganz oder nur Good-News Propaganda zu tun, sondern mit der
beruflich neuen Herausforderung von unserem Schreiberlein.


Kurz zum 7. Spieltag: 09.02.2025
Die Ausgangslage: als Tabellenführung reisten wir nach Wimmis. Die Pflicht ruft, die beiden
Teams die sich im hinteren Teil der Tabelle befinden, muss man rein formell gesehen, einfach
schlagen und mit vier Punkten ins Vreneli-Land zurückkehren.
UHC Guggisberg 10:2 UHC Belmont
Früh ging Guggisberg in Führung. Doch wer jetzt denkt alles easy, der hat sich getäuscht.
Nach dem 1 zu 0 wurde gleich auf Energiesparmodus geschaltet. Der Tabellenletzter kam
immer besser in Fahrt. Nach knapp 12 Minuten erzielten sie verdient den Ausgleich. Rasch
gelang den Guggershörndli-Boys das Umschalten vom ECO-Modus auf den geforderten
Sportmodus. So konnte man sich bis zur Pause mit drei Toren Differenz absetzen (4:1).
Gewarnt waren wir trotzdem, denn diese Handvoll Belmont Feldspieler spielten mit sehr viel
Leidenschaft. Zur Beruhigung von unserem Staff, wurde die Führung zum 6:1 ausgebaut.
Auch mit schwindenden Kräften von den Welschen, kämpften sie weiter und erzielten ihr
zweites Tor. Danach nahm Guggisberg das Spieldiktat ganz in ihre Hände und bauten den
Vorsprung auf das 10:2 Schlussresultat aus.
UHC Guggisberg 6:6 UHC Flamatt-Sense
Nach dem ersten Spiel war trotz dem Sieg eine Steigerung notwendig um mit dem
Punktemaximum nach Hause zu reisen.
Doch die geforderte Steigerung blieb aus. Flamatt geht zügig mit vier Toren in Führung. Im
Spiel drei gegen drei hatten wir Wort wörtlich nichts zu husten. Husi war gezwungen, mit 4-3
zu spielen. Hegi raus vierter Feldspieler rein. Die Taktik ging auf und noch vor der Pause
konnte der Vorsprung von Flamatt bis auf einen Zähler verkürzt werden (3:4).
Daher gab es keinen Grund das Konzept von Guggisberg zu ändern. Auch zum Start der 2.
Hälfte wurde zu viert gespielt. Vier Minuten nach der Pause konnten wir den Fehlstart wett
machen und mit 5:4, später gar mit 6:4 in Führung gehen.
Nur eine Minute nach dem 6:4 verkürzte Flamatt-Sense bereits wieder.
2 Minuten und 15 sec. vor Schluss beim Spielstand von 6:5, gab es noch eine Strafe für
Flamatt-Sense. Der Sieg sollte nicht mehr zu nehmen sein….?
Doch die Torumrandung (3x Torumrandung im Powerplay) verhinderte die Vorentscheidung.
In den letzten 10 sec. konnte Flammt-Sense auch ihr 4-3 erfolgreich gestalten und glichen
aus.
Eigentlich darf man nach so einem schlechten Start, mit dem Schlussresultat von 6:6
zufrieden sein. Trotzdem wollte man natürlich das Punkte Maximum und auch dies wäre
nicht unmöglich zu realisieren gewesen.
Noch immer darf man von der Tabellenspitze Grüssen, jedoch ist das Polster bis auf einen
Zähler geschrumpft. So gilt es, schnellst möglichst wieder zu fokussieren und sich für den
nächsten Spieltag vorzubereiten. Es liegen nur drei Trainingseinheiten zwischen Spieltag 7
und Spieltag 8.

8. Spieltag 23.02.2025
Die Ausgangslage ist immer noch auf Guggisberger-Seite. Mit einem allfälligen Punkte
Maximum am heutigen Tage, würde man sich die Chance auf die Tabellenspitze für den
letzten Spieltag zuhause wahren. Leider mussten wir ohne unser tapferes Schreiberlein alias
Dagobert-Tyru von SBB-Hausen der sich Krank abmeldete, anreisen.
Wie immer wurden wir top vorbereitet und richtig angeheizt von unserem Trainer Duo
«leichte Brise».


UHC Guggisberg 1 : 4 UHC Glâne Rue
Der Start gelang ordentlich, die ersten paar Chancen konnte das Fanionteam verzeichnen,
aber leider gelang nichts Zählbares. Mit zwei so genannten Bayern-Dusel Toren für die
Grizzlies von Glâne wurde die Euphorie von Guggisberg stark gebremst. Trotz wiederholtem
anrennen und guten Spielzügen fand der Ball den Weg in das Tor von Glâne vor der Pause
nicht. In der Paus wurde das weitere Vorgehen besprochen. Doch noch etwas mehr als 2
Minuten in der 2. Hälfte gelang dem Gegner das 3:0. Zunehmend schwieriger gestaltet sich
das Spiel für Guggisberg, da sich der Grizzlies immer mehr verkrochen und den
Verwaltungsmodus einschalteten. 10 Minuten vor Schluss gelang endlich das erlösende 1:3
von 47er Maik. Anschliessend wurde eine Strafe gegen Glâne ausgesprochen. Kommen die
Jungs aus dem Vreneli-Land doch noch zurück in das Spiel? Die so wichtige
Überzahlsituation wurde nicht genutzt. Nur kurze Zeit später bekam Guggisberg eine
unglückliche Strafe. Wie man Powerplay spielt, zeigten die Welschen beeindruckend. Sie
erhöhten gut vier Minuten vor Schluss auf 1:4. Alles wurde versucht, doch der Ball machte
keine Anstalten, in die Höhle des Grizzlies zu rollen. So endete dieses spannende und
packende Spiel zu Ungunsten der gejagten Guggisberger. Die Grizzlies aus Glâne trotten
nun in der Tabelle an den Guggisberger vorbei.
Die Niederlage schmerzte, spielte man doch gut. Aber für ganz nach vorne reicht gut alleine
einfach nicht.
«Kann den Besten passieren, denke ich doch gerade an Magic Mahomes der im Super Bowl
die Magie in Kansas vergessen hatte.»
Zeit zum Trübsal blasen bleibt nicht, denn es ist nur ein Spiel dazwischen. Im zweiten Spiel
wartet das starke Team aus Zulgtal. Mut machen und motivieren, denn ohne Punkte wollen
wir nicht von Flamatt heimkehren.


UHC Guggisberg 4:5 UH Zulgtal Eagles
Leider versemmelten wir den Start komplett und waren bereits nach 5 min 0:2 hinten.
Endlich kam der Anschlusstreffer durch Odi`s Frisurenpartner él Capitano Micha.
Beim Spiel 4-3 ohne Torhüter folgte «gopferdeckunonemau» das 1:3 anstatt das
ausgleichende 2:2. So ging es mit zwei Zählern Rückstand in die Pause. Die oftmals gelobte Linie blieb heute hinter allen Erwartungen. Offensiv Inexistent und defensiv löchrig wie
Emmentaler. Die grosse Steigerung blieb vorerst aus und man kam weiter ins Hintertreffen.
Beim Stand von 1:4 wurde Hegi für einen vierten Feldspieler ausgewechselt.
Und siehe da, Jimmy hat seine Emma auf Betriebstemperatur gebracht und netzte zum 2:4
ein. Nicht besonders beeindruckt von unserem Engagement war der Adler aus Zulgtal, der
ein weiteres Tor erzielte. Das 4 gegen 3 konnte von den Guggershörndli-Brothers weiter
überzeugen. Lokomotivführer Jimmy und Elektriker (dem-nie-die-Haare-zu-Berge-stehen)
Micha verkürzten auf 4:5.
Spannend wurde es nochmals, da diese Mannschaft niemals aufgibt und bis zum Schluss
kämpft. Ein Freistoss aus einer vielversprechenden Position kurz vor Ende für Guggisberg.
Zu viert versucht man das Runde im Eckigen zu versenken. Doch heute nicht, der Ball wollte
nicht ins Tor von den Eagles. So war es amtlich, die Guggisberger mussten zum ersten Mal
in dieser Saison ohne Punkte nach Hause reisen.
Schwierig, so einen Tag zusammen zu fassen. Die Rolle als Gejagter liegt uns sichtlich
weniger gut als die Rolle des Jägers. Die Enttäuschung ist danach auch in der Garderobe
sichtbar. Zu viele Details passten heute nicht zusammen. Zudem gesellten sich viele
Eigenfehler, die wir von uns eigentlich nicht gewohnt sind, aneinander.
Das Positive: Es ist schön ärgern wir uns, denn das heisst, wir haben noch Potenzial und
wollen uns steigern wie auch weiterentwickeln und stärker werden.
Wir dürfen nicht vergessen, vor zwei Jahren kämpften wir am 8. Spieltag noch gegen den
Abstieg aus der 2. Liga. Heute sind wir enttäuscht reicht es nicht für Platz eins. Ich sage mal
die Formkurve stimmt; die Erfahrungen die wir in unseren Rucksack packen, stärkt uns für
die Zukunft.
So bleibt mir nur noch den Ausblick auf den 9. und letzten Spieltag, der auf über 1’000 m ü.
Meer bei uns zuhause stattfindet.
Da wollen wir die ordentliche Saison gut abschliessen, damit wir mit einem Lachen in die
wohlverdiente Pause gehen können.
Kommt vorbei und unterstützt uns in der MZH Riffenmatt am 09. März 2025 um 09:55 Uhr
gegen Heimberg und 12:40 Uhr gegen Semsales.
Für den letzten Matchbericht werde ich die Feder wieder unserem Bollywood Autor Tyru aus der Mumbaistrasse zurückgeben!

(Un-)Sportliche Grüsse vom Stockspittler Schreiberlein StV.

Klein aber Oho! – Spielbericht der Damen vom 2. Februar 2025

Da im Moment die Spielerinnen aufgrund der saisonalen Grippen bzw. aufgrund von Verletzungen besser weggehen als warme Weggli oder das Warendepot im Ausverkauf (Zitat G.B.) reiste ein stark dezimiertes Kader am Sonntag ins weit entfernte Le Locle. Auf dem Weg ans Ziel stellte das Schwarzenburger-Auto fest, dass wenn sie jetzt zu spät kommen würden, 95% des gesamten Kaders fehlen würde. Zum Glück mussten Tanä und Jäsi aber nicht auf die Hilfe von Schwarzenburg verzichten – es wäre dann schon noch anstrengend geworden.

So trafen also pünktlich wie eh und je die sechs Feldspielerinnen und Goalie Fäbi im Welschland ein. Um das Feld zu verstärken, wurde Torhüterin Tanä kurzerhand für beide Spiele aus dem Tor genommen und auf das Feld gesetzt. Wir leben ja nun seit längerem mit dem Luxus, dass wir zwei Torhüterinnen zu unserem Team zählen dürfen.

Nach dem konzentrierten Einlaufen erwarteten uns die Welschen Floorball le Mouret zum zweiten Spiel in der Rückrunde. Punkte wollten her und wir waren motiviert das Beste dafür zu tun.

Floorball le Mouret – UHC Guggisberg (4:5)

ACHTUNG: Nichts für schwache Nerven!
Einmal mehr in dieser Saison gelang es uns, dass wir den Start nicht verschliefen uns sofort bei der Sache waren. Bereits von Beginn an konnten wir Druck nach vorne machen und hatten einige Abschlussversuche. So gelang der Schreibenden nach 5 Minuten der Treffer, um in Führung zu gehen. Der Treffer wurde 2 Minuten später bestätigt. Sichtlich glücklich über die frühe Führung zeigte man sich auch auf der Bank und die Motivation war in den beiden Linien zu spüren. Coach Marcus zeigte sich zufrieden. Den Ball konnten wir auch weiterhin in unseren Reihen halten und wenn er dann doch verloren ging, so gelang es uns zu 99% den Zweikampf zu gewinnen. Nach gut 14 Minuten gelang es Raphaela nach einem Pass von Cornelia die Führung zu verdeutlichen.

Während der Pause blieb Coach Marcus und Captain Gabi genügend Zeit, um die Motivation weiterhin zu pushen, denn viel auszusetzen gab es definitiv nicht. Einfach so weiterspielen und wir holen uns diese zwei Punkte.

Le Mouret hatte sich in der Pause wohl länger unterhalten und eine neue Strategie entwickelt, denn sie zeigten sich nun willensstärker und auch siegesdurstiger als in den ersten 20 Minuten. So erzielten sie nach gut 1 Minute in der zweiten Halbzeit den Treffer zum 3:1. Nicht einmal 2 Minuten später musste Goalie Fäbi erneut hinter sich greifen. Marcus sah sich gezwungen das Timeout zu nehmen. So viel zu «endlech verschlafe mir dr Start nüm immer». Die Ansprache von Coach Marcus wirkte für gut 7 Minuten aber wir waren weiterhin nicht konzentriert und so konnte le Mouret den Anschlusstreffer erzielen. Dass wir aber nicht so schnell aufgeben wollten, zeigte sich danach um so mehr. Die Motivation der ersten 20 Minuten war wieder da und diese weniger starken 10 Minuten schienen Geschichte. 6 Minuten vor Ende der Partie gelang uns der erneute Treffer, um in Führung zu gehen. Diese Führung konnten wir auch bis kurz vor Ende halten, jedoch gelang le Mouret der erneute Anschlusstreffer um exakt 39:23 aufgrund der Tatsache, dass wir zu dieser Zeit in Unterzahl spielen mussten. Die Nerven lagen nun komplett blank, aber man wollte diese Punkte einfach nicht abgeben. Die letzten 35 Sekunden waren wohl so spannend zum Zusehen, dass man sich noch lange darüber unterhalten wird. Gemäss Coach Marcus zeigte sich das Trio Binggeli, Wyssenbach und Zbinden so energetisch, als wenn sie in den letzten fast 40 Minuten gar nicht gespielt hätten und den Ehrgeiz konnte man in der ganzen Halle spüren. Immer wieder sucht man den Abschluss, holte den Ball zurück aber die Zeit lief uns davon. Und dann: TOOOOOR! Unglaublich! Gabi Binggeli sicherte uns die 2 Punkte mit einem Schuss von der Mittellinie und dies sage und schreibe 6 Sekunden vor Schluss! Allez Froue! Dass nenn ich mal ein spektakuläres Spiel. Sogar der Liveticker in der Unihockey-App sei ganz nervenzermürbend gewesen und einige der verkauften und somit abwesenden Spielerinnen konnten sich fast nicht erholen. So geht eben spektakuläres Spiel. Schade für das SRF, dass sie nicht dabei waren, die Einschaltquoten wären durch die Decke gegangen.

Scorerlist: #21 Jasmin Zbinden (3G/0A), #16 Tanja Schneiter (0G/1A), #19 Raphaela Wyssenbach (1G/0A), #18 Cornelia Kreuter (0G/1A), #4 Gabi Binggeli (1G/0A)

Playerin of the Match: Jasmin Zbinden

UHC S.D. Heimberg – UHC Guggisberg (10:1)

Nach einer langen und verdienten Pause hiess es dann wieder: Hallo Heimberg. Bereits vor zwei Wochen spielten wir gegen die Oberländerinnen und konnten uns die zwei Punkte gegen sie sichern. Dass sie Revanche wollten, war klar, denn Heimberg ist wohl das stärkste Team in der gesamten Gruppe. Das Kader von Heimberg, welches an diesem Sonntag auflief, war uns von Anfang an nicht ganz geheuer, auch wenn sie ziemlich beeindruckt unser Einlaufen beobachteten.

Nun gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen zu diesem Spiel. Wir zeigten zwar unser Bestes, jedoch kontrollierte Heimberg den Ball und führte uns vor, wie Unihockey auszusehen hat. Fäbi, stark wie eh und je, erschwerte den Gegnerinnen das Leben (dies spürte und hörte man von der oberländischen Seite während und nach dem Spiel). Merci Fäbi an dieser Stelle!

Nun ja eben, in Anbetracht des stark reduzierten Kaders unsererseits ist das Resultat «nicht einmal so schlecht». Ein anderes Mal werden wir wieder die Führung übernehmen. Und auch wenn wir verlieren, bleiben wir gegenüber einander immer freundschaftlich, halten zusammen und sprechen uns auch immer wieder motivierende Worte zu und das ist wohl auch eine sehr schöne Stärke, welche betont werden darf.

Scorerlist: #18 Cornelia Kreuter (1G/0A), #4 Gabi Binggeli (0G/1A)

Playerin of the Match: Fabienne Hostettler

Zum Schluss noch die Worte und Grüsse zum Sonntag: Vielen herzlichen Dank für den Einsatz im Team! Ihr habt wirklich das Beste gegeben und so konnten wir immerhin mit zwei Punkten nach Hause. Auch vielen Dank für die bleibende Motivation, welche trotz kurzfristigen Krankheitsabsagen und Verletzungen nicht verloren ging. Mir si haut eifach scho es tolls Team!

Weiter gehen auch Grüsse raus an Tanäs Kilu, welcher Coach Marcus im zweiten Spiel unterstützte. Wir hoffen, dass euer dezimiertes Kader am Sonntag-Abend auch noch ein spannendes Spiel verzeichnen konnte.

Für das Damenteam

Eure #21 Jäsi

Vom Jäger zum Gejagten – Spielbericht der Herren I vom 26. Januar 2025

Der letzte Spieltag hat uns einen versöhnlichen Jahresabschluss 2024 beschert. Mit dem Punktemaximum grüsste man punktegleich mit Semsales (aber einem schlechterem Torverhältnis) von der «Tabellenspitze» und reiste daher mit breiten Brust nach Lausanne. Und wenn man Lausanne sagt, wird unser Busplaner Schölölö-Alain hellhörig. Das weit-entfernte Auswärtsspiel ist optimal, um die Harassen zu stapeln und dem individuellen Musikgeschmack freien Lauf zu lassen. Tram-Brünu übernahm die Verantwortung des Fahrers und zeigte sein können auf der rechten Autobahnspur. «Geil wied 80km/h fahrsch Brünu!!» Zumindest 80km/h mehr als unser Assistant-Coach 😊 Zurück zur Sportart mit dem löchrigen Ball: Mit dem Duell gegen die Stadtberner und das Rematch gegen die komatösen Kometen hatte man zwei Siege in Aussicht. Der Ausflug soll sich ja auch lohnen…

UHC Guggisberg vs. UHU Bern (9:5)

Der Aufsteiger aus dem Hummus-Land überraschte in der Vorrunde und lag zur Hälfte der Saison nur ein Punkt hinter uns. Doch in der Vorrunde bekundeten wir nicht grossartig Mühe, dies wollten die Städter bei der Revanche offensichtlich ändern. Für uns war die Ausgangslage klar: Um weiterhin vorne mitmischen zu wollen, ist ein Sieg Pflicht.

Für die Partie gegen die UHUs setzen wir zum ersten Mal von Beginn an auf unseren Youngster im Tor. Tram-Brünus Junior (Welpenschutz gilt nun als offiziell aufgehoben) debütierte im Fanionteam als Starter – und das mehr als verdient.

Die Startphase gehörte uns. Der Kontrahent konnte zwar einige gefährliche Abschlüsse verzeichnen, sahen aber lediglich Paraden als starke Antwort unseres Schuniors. Wie so oft in der Meisterschaft war es unsere erste Linie die das Score eröffneten. Gstaader-Junge Maik konnte den Abpraller erfolgreich verwerten. Diesen Tritt nahm die zweite Linie direkt mit. Chume-10min-speter-Jölu verwies das Spielgerät via Weitschuss in die Maschen. «Fehler werden bestraft.», diese viel-genutzte Anekdote musste wieder mal ärgerlich in Erfahrung gebracht werden, als man nach einem Ballverlust das erste Gegentor hinnehmen musste. Zum Glück konnte man noch vor der Pause mittels Anschlusstreffer reagieren. Unsere Nr. 8 stand alain vor dem Tor (Füsse hoch…) und verhalf zur zweiTore-Führung.

Nach der Pause nahm man den Schwung aus Halbzeit 1 sichtlich mit. Auch die dritte Linie fand gefährliche Aktionen vor dem Kasten der Städter. Mit Glück aber nicht weniger effektiv netzte SBB-Tyru via Schuh des Gegners ein. Die UHUs verdrehten die Köpfe, auch beim nächsten Gegentor, als sie Zeugen ihrer eigenen Passivität und zugleich Genialität der zweiten Linie wurden. Drei direkte Pässe und ein satter Abschluss durch GM liessen die Gegner wie feucht-gewordene Salzstangen im Vorratsschrank aussehen. Ihrem Timeout zufolge musste eine Reaktion her, die auch zeitweise durch den Anschlusstreffer zum 5:2 Wirkung fand. Doch auch das Zücken ihres Torhüters fand keine nachhaltige Lösung. Beim Stand von 7:4 musste unser Hobby-Buur Schnitzer mit dem Verdikt «Bodenspiel» auf dem Schwedenkasten Platz nehmen. Dem Unterzahlspiel konnte länger Stand gehalten werden, doch die Städter konnten den Vorsprung trotzdem verkürzen. Es wurde nochmals heiss. Doch das Pressing der Berner war nicht konsequent genug. 1. Klass-Tyru und Gummibäum-Giämu betrieben noch etwas Resultate Kosmetik. Die zwei Punkte waren Tatsache!

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (2G / 2A), #97 Gian Marco Kreuter (2G / 1A), #4 Andri v.Niederhäusern (1G / 2A), #71 Cyril Wüthrich (2G / 0A), #90 Maik v.Niederhäusern (1G / 1A), #11 Joel Werren (1G / 0A), #9 Micha Werren (0G / 1A), #16 Ivan Riesen (0G / 1A),

UHC Guggisberg vs. Comet Cheseaux (9:4)

Mit den gewonnenen zwei Punkten und dem Wissen das Semsales welche liegen gelassen hat, könnte man mit einem Sieg im letzten Spiel des Tages den alleinigen Leaderplatz – zum ersten Mal in der 2. Liga Geschichte– realisieren.

Gegen die Schesometen gewann man zwar im letzten Spieltag, doch die Duelle gegen die schweifenden Steine sind immer sehr eng und sehr intensiv. Comet befindet sich inmitten des Abstiegkampfes und ist entsprechend motiviert den angereisten Guggisbergern die Laune zu vermiesen.

Ihre Motivation zeigte sich doppelt und dreifach in den ersten 10 Minuten. So eine Druckphase habe ich noch nie erlebt. Die Kometen waren sichtlich angetan und doppelten jeden Ballkontakt in unseren Reihen. Erfolgreich in Bezug auf deren Ballbesitz war es, doch in zählbares konnten sie den hohen Aufwand nur «bedingt» ummünzen. Nach 5 Minuten gerieten sie mit einem Treffer in Führung, mehr aber auch nicht. Wir hielten dem derartigen Druck stand und konnten vermehrt selber Druck aufs gegnerische Gehäuse ausüben. Jimmy setzte zum Ausgleich an. Die erste Linie erhöhte das Tempo und die Schesometen wussten sich nur mit unfairen Mitteln zu wehren. Die anschliessende Überzahlsituation wurde durch ein stark-aufspielendes Trio ausgenützt. Schnippser setzte der Ballstaffete ein Ende und bezwang den Torhüter im nahen Eck. Der Kontrahent wusste das Pressing nicht organisiert und effektiv zu etablieren. Solche Unstimmigkeiten weiss der Captain auszunützen. Micha entwischte und legte den Ball pfannenfertig dem Bruderlein auf. Mit der 3:1 Führung ging es in die Pause. Während der Besprechung hörte man die etwas verzweifelte Ansage der Schesometen durch die Wände hallen. Motivation genug noch eine Schippe drauf zu legen.

Die Welschen zogen den Torhüter früh und nutzen das falsche Stellungsspiel der Box zum Anschlusstreffer aus. Doch ihr Überzahltor wurde postwendend beantwortet. Jölu W. und Kohle-Jimmy bestraften die Gegner auf dem Scoreboard. Bis zum 6:4 wiederholten sich die Geschehnisse. Die Kometen zogen ihren Torhüter konnten jubeln, mussten aber auch wieder Gegentreffer durch starkes Konterspiel hinnehmen. Mit zwei Strafen von «le welsch» gaben sie sich geschlagen und wir liessen das Torverhältnis noch etwas aufbessern.

Scorerliste:

#4 Andri v. Niederhäusern (3G / 0A), #11 Joel Werren (3G / 0A), #9 Micha Werren (0G / 3A), #90 Maik v. Niederhäusern (1G / 1A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 2A), #16 Ivan Riesen (1G / 0A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 0A)

Die vorgenommenen Pflichtsiege waren Tatsache. «Pflichtsiege» hört sich immer so selbstverständlich an. Bedenkt man allerdings unter welchen Umständen die Mannschaft hier gewonnen hat, ist es beeindruckend und eben nicht so selbstverständlich mehr. Man adaptierte nicht funktionierendes Unterzahlspiel, brach selbst bei riesigem Druck nicht ein und konnte jederzeit auf hervorragend parierende Torhüter zurückgreifen und auf der Bank merkte man den Hunger auf den Leaderthron. Und nun hat man diesen begehrten Platz endlich eingenommen. Vom Jäger zum Gejagten nun also…. Eine Eigenschaft die gefeiert werden darf. Aber auch eine Eigenschaft die noch mehr «Selbstverständlichkeit» mit sich bringt und den Druck erhöht… Am 09. Februar in Wimmis wissen wir, ob wir dem gewachsen sind.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Raclette verleiht Flüüügel – Spielbericht der Damen vom 19. Januar 2025

Nach einem bereits schon intensiven Unihockey-Wochenende mit Training am Freitag und Passivessen (Spielen) am Samstag erwartete und am Sonntag um 9 Uhr in der Früh die Tabellenspitze. Bereits am Passivessen wurde intensiv über die Gegnerinnen, welche in Wimmis auch ihr Heimspiel absolvierten diskutiert. Gut gelaunt – wenn auch noch mit einem vollen Raclette-Bauch – traf das Kader der Guggisberg-Damen überpünktlich im kalten Wimmis ein.

Uns war bewusst, dass mit Heimberg starke Gegnerinnen auf uns warteten. Hinzu kam, dass Aline sich aufgrund einer starken Grippe nicht am Spiel teilnehmen konnte. Da wir leider bereits damit gerechnet hatten, überlegten sich Captain Gabi und Assistenz Sandy auf dem Weg nach Wimmis eine Alternative: drei Verteidigungspärli und 2 Stürmerinnen. Die Idee schien nicht ganz neu, da wir bereits einige Spiele mit zwei Verteidigerinnen und 3 Stürmerpärli absolviert hatten, also wurde die Idee von Coach Marcus übernommen. Nach einem seriösen und konzentrierten Einlaufen pfiff dann der unparteiische pünktlich um 9 Uhr zum Spiel an.

UHC S.D. Heimberg – UHC Guggisberg (2:6)

Den Weg ins Spiel fanden wir schnell: bereits nach einer Minute schoss Comback-Nicä nach einem Pass von Baba Jost das 1:0! Allez Froue, so geht Start! Auch in den darauffolgenden Minuten konnten wir den Ball in unseren Reihen behalten und unser Spiel spielen. Wenn die Gegnerinnen zum Zug kamen, so wurden die Schüsse souverän abgeblockt und Schlussfrau Tanä hatte wenig zu tun. Nach gut 11 Minuten erhöhte dann die Schreibenden auf 2:0. Mit diesem Endstand gingen wird dann auch in den Pausentee.

Marcus war sichtlich zufrieden auf unsere Leistung, appellierte jedoch an uns, dass wir keine Minute Schlafen dürfen. Wir sollten weiterhin konzentriert unser Spiel durchziehen und auch einmal mehr aufs Tor schiessen, denn auch wenn das Resultat für uns sprach, so waren diese noch zu ungenügend.

Gesagt getan: Vier Minuten nach der Pause gelang Sandy Nyffenegger nach einem Pass von Gabi Binggeli das Resultat auf 3:0 zu steigern. Super Froue: weder den Start verschlafen noch zu gechillt in die zweite Hälfte gestartet!
Nun erwachte aber auch Heimberg und Schlussfrau Tanä musste ein erstes Mal hinter sich greifen. Davon liessen wir uns aber nicht beirren und wir erhöhten zwei Minuten später auf 4:1. Comeback-Nicä wollte ihr Comback nochmals unterstreichen und erhöhte drei Minuten später auf 1:5. Welcom Back Nicä!
Heimberg sah sich dann gezwungen das Time-out zu nehmen. Obwohl sie nochmals ein Tor erzielen konnten, gelang uns dies ebenfalls unsererseits. Wir liessen uns vom Druck nicht zu sehr stressen und konnten so den Sieg entspannt nach Hause tragen.

Also nochmals: Allez Froue, so geht Unihockey und so geht ein souveräner Start ins 2025!

Scorerlist: #20 Nicole Zwahlen (2G/0A), #17 Baba Jost (0G/1A), #21 Jasmin Zbinden (2G/2A), #8 Sandy Nyffenegger (1G/0A), #4 Gabi Binggeli (0G/1A), #13 Amanda Tanner (1G/0A)

Playerin of the Match: Nicole Zwahlen + Jasmin Zbinden

Einmal mehr konnten wir danach zwei Spiele Pause geniessen und uns dem Ski-Weltcup widmen bzw. die nächsten Gegnerinnen aushorchen, welche uns in der Hinrunde geschlagen hatten. Leider musste auch Baba sich vom zweiten Spiel noch abmelden, da sie im ersten Spiel gegen die Heimbergerinnen den Fuss verletzte. Guti Besserig an dieser Stelle Baba. Da wir aber nun seit längerer Zeit über zwei Torhüterinnen verfügen, konnten wir anstelle Baba Schlussfrau Tanä auf dem Feld als Spielerin willkommen heissen. Nach der ausgiebigen Pause ging es dann auch weiter.

Wie bereits erwähnt, hatten wir mit den Welschen noch eine Rechnung offen, wobei uns bewusst war, dass die Gegnerinnen aus Yverdon nicht zu unterschätzen sind. So starteten wir in ein Spiel, welches bereits von Beginn an aggressiver und körperintensiver war als noch gegen Heimberg. Bereits nach 5 Minuten sass die erste aus Yverdon auf der Strafbank. Dies nutzen wir, jedoch gelang uns das erste Tor durch Youngstar Raphaela erst nach der Strafe. Die Strafen sollten dann aber nicht nur auf Seiten Yverdons verteilt werden: Tanä war wohl noch eher im ersten Spiel und musste aufgrund eines «Händs» zwei Minuten auf der Strafbank verweilen. Dies nutzte Yverdon auch gekonnt aus. Davon liess sich Gabi Binggeli aber nicht beirren und schoss uns noch vor der Pause zum 2:1.

UC Yverdon II – UHC Guggisberg (1:5)

In der Pausenansage vermittelte uns Marcus, dass die Schüsse wieder genauer auf das Tor gehen müssen. Die Torhüterin zeigte nämlich einen guten Job und hielt bis dahin fast alles – auch wenn wir häufig auf die Schlussfrau von Yverdon spielten. Gesagt getan – ich weiss nicht woran es liegt, aber in letzter Zeit sind die Pausenansagen von Coach Marcus immer sehr zielführend – 2 Minuten nach Anpfiff gelang Jäsi Zbinden das Tor zum 3:1 und kurz darauf konnte sie noch zum 4:1 nachdoppeln. Jedoch musste eben genannte Spielerin kurze Zeit später auch noch auf die Strafbank – ds wird de für ds Jäsi langsam es türs Strafesse gä im Summer. Die Strafe wurde zum Glück von Yverdon aber nicht genutzt und kurze Zeit später konnte Gabi Binggeli den Sack zumachen (zuschiessen?) mit dem 5:1.

Scorerlist: #19 Raphaela Wyssenbach (1G/OA), #4 Gabi Binggeli (2G/1A), #21 Jasmin Zbinden (2G/0A)

Playerin of the Match: Fabienne Hostettler

So endet also der erste 4-Punkte-Spieltag im neuen Jahr. Froue, das können wir definitiv mitnehmen. Bereits in zwei Wochen findet der nächste Spieltag statt an dem wir wiederum zeigen können, was wir können.
Zuletzt möchten wir uns auch noch bei Bettina bedanken für ihren körperintensiven Einsatz, welcher sich am Tag nach dem Spiel immer noch sehen lässt – auch wenn es nicht aufs Matchblatt gereicht hat – du warst enorm wichtig!

Weiter möchten wir uns auch noch bei den angereisten Fans für die Treue und die Unterstützung bedanken!

Für das Damenteam

Eure #21 Jäsi

Spielbericht der Herren 3 vom 12. Januar 2025

Tigers Langnau – UHC Guggisberg (5:4)

Mit heute sogar zwei Coachs fuhren wir nach Langnau, trotz der langen Pause die uns erwartet hat wahren alle mehr oder weniger motiviert. Das erste Bully konnten wir für uns entscheiden und so starteten wir eigentlich gut in den Match. Dieti hatte dann eine tolle Torchance, nur fand der Ball nicht den Weg ins Tor sondern vorbei. So ging es weiter und die Tiger schossen Tor um Tor… Der Konter- Versuch von Captain Pauli war nicht erfolgreich. Es ist also nicht so, dass unsere Männer es nicht versuchten, nur wollte das Runde nicht in das Eckige.

Silu schoss dann den Ball voll motiviert und mit voller Kraft auf die Hallenmauer, wir erwähnten dann kurz, dass auch das nicht der korrekte Plan ist. Stifu konnte den Ball aus einer brenzligen Situation retten und hatte eine tolle Chance. Nur war der Torhüter wieder einmal im Weg und leider der falsche Spieler beim Tor. Wir hatten ständig guten Ballbesitz und viele Abschüsse in Richtung Tigerhöhle aber Tore erzielten wir keine. Löru fing die einzelnen Abschüsse von den Tigern wieder sicher. Leider hatten die Tiger eine gute Ausbeute und der Ball fiel erneut hinter Löru ins Tor… 3:0 Gleich danach dann doch noch der lang ersehnte Treffer von Assist Pädu und Schütze Dieti. Löru entwickelte eine neue Form den Ball zu fangen und zu sichern. Er legte sich einfach schnell genug auf den Ball, gefühlt 1mm neben der Torlinie. Uff, da gab es einen Schweisstropf mehr bei allen beteiligten.

Dann versuchte das Horn mit seinem Stimmbruch die Pause zu rufen. Was in der Pause diskutiert wurde bleibt wohl ein Geheimnis, der Kampfschrei des Captain Pauli war jedoch deutlich zu hören. Stifu schoss auf die Höhle der Tiger, eine Bruchsekunde hatten wir das Gefühl der Ball ist drinn, es war aber leider nur die Aussenseite. Weitere Torversuche folgten ohne Erfolg. Löru wehrte sich dabei regelmässig mit Händen und Füssen gegen die aufprallenden Bälle. Dann hatte Stifu einen gefühlt Minutenlangen Kampf der noch am Boden weitergeführt wurde… Auch hier der Ball wieder sehr nahe an der ersehnten Torlinie, doch es gab zumindest keine Strafe… Dann endlich wieder ein Traumtreffer in die linke obere Ecke von Fionn, Heja Giele! 3:2

Lange blieb unseren Jungs aber nicht mehr um das Spiel noch ganz um zu drehen und genau in dieser Sekunde treffen die Tiger zum 4:2. Beätu trifft nach einer tollen Chance von Dieti noch zum 4:3. Doch die Tiger konterten erneut und treffen zum 5:3.Die vorherig erfolgreiche Linie erkämpfte sich wieder etliche tolle Torchancen. Gleich danach hatte aber Löru wieder alle Hände voll zu tun. Dann lief Captain Pauli noch einmal Richtung Höhle der Tiger und traf wunderschön zum 5:4. Dann hiess es Time Out 8 Sekunden vor Ende. Mit vier Spieler versuchten wir noch ein letztes Mal zumindest ein Punkt zu sammeln. Fast hätte es sogar funktioniert…

UHC S.D. Heimberg – UHC Guggisberg (5:3)

Mit dem Standard Spruch starten wir in den heutigen zweiten Match. Leider absolut nicht so wie wir es wollten. Heimberg trifft schnell zum 1:0.

Mit einem Köpfler fing Hippi zum Glück den Ball und verhinderte so ein weiteres Tor. Die weiteren Minuten des Spiels waren träge und nicht sehr erfolgreich. Captain Pauli angelte dafür einen Gegner und dazu eine 2min Strafe. Heimberg traf zum Glück nicht so Passgenau wie am Anfang und so überstanden wir die 2min problemlos. Hippi angelte ebenfalls, aber erfolgreicher. Leider funktionierte das nicht lange und Heimberg traf sicher das obere Eck zum 2:0. Irgendwie funktionieren weder die Pässe noch das Zusammenspiel. Von der Seite dann das langersehnte erste Tor von Beätu, Heja! 2:1 Erneut erklang das vom Stimmbruch gequälte Horn zur Pause.

Direkt nach der Pause hat Heimberg wieder freie Fahrt auf unser Tor, dass bestätigten sie mit einem weiteren Treffer der sie 3:1 führen liess. Einige verkorkste Minuten später traf Heimberg wieder souverän zum 4:1. Zum Glück konterte Beätu direkt mit einem Tor für uns. 4:2 steht es nun nach 7.40min der zweiten Hälfte. Dieti schenkte uns ein weiteres Tor und somit einen Schritt näher an den Ausgleich, 4:3. Heimberg bekam nun Angst und fing an noch unangenehmer zu spielen. Drücken, halten usw. Dieti sammelte dann leider noch eine weitere Strafe. Wir spielten aber das Unterzahlspiel wieder selbstbewusst und Silä mit Beätu trafen dann noch fast ein Tor. Leider nur fast. Sackstarke unterzahl Spiele heute von Guggisberg. Die letzten 40 Sekunden versuchten es die Coaches mit 4 Spieler. Dass ging jedoch nach hinten los. Mit 5:3 für Heimberg beendeten wir den heutigen Matchtag.

Vollrunde zum Jahresabschluss – Spielbericht der Herren 1 vom 22. Dezember 2024

Ganze vier Wochen vergingen vom letzten Matchtag bis hin zum 22. Dezember. Es ist der bekannte Spieltag, bei dem die Hinrunde mit einer Partie endet, und die Rückrunde mit der zweiten Partie lanciert wird. Der Verband hat bei der Spielgestaltung wohl gefallen daran gefunden, die Guggisberger früh aus dem Bettchen zu holen. Doch dies ist für die Landwirte, Gstaader-Jungs & Familienväter mittlerweile absolut kein Problem. Ich meine es ist Motivation genug, das sehr erfolgreiche Jahr 2024 mittels Punktemaximum krönen zu können!

Comet Cheseaux vs. UHC Guggisberg (4:5)

Um die erfolgreiche Hinrunde auch dementsprechend abzuschliessen, wartet der letzte Gegner auf die Vreneli-Bezirker. Mit den Schesometen ist ein altbekannter und doch eher unbequemer Kontrahent zu bewältigen. Coaching-Duo 1/2 forderte das ausgeprägte Laufspiel der Kometen mittels präzisen und schnellen Pässen zu entflammen.

Das Spiel begann beidseitig kontrolliert und man tastete sich ab, ehe einige Abschlüsse zugelassen wurden. Trotz Chancen-Plus auf Guggisbergerseite gelang es den Schesometen die Anzeigetafel in Bewegung zu setzen – gleich zwei Mal. Irgendwie gelang uns bei 3 – gegen – 3 nicht sehr viel und somit coachte unser Bries-Duo kurzerhand Goalie Hostettler vom Spielfeld und gab somit einem vierten Feldspieler Freilauf. Es ist schon erstaunlich wie gut das 4 gegen 3 funktioniert und man dadurch auf eine weitere zuverlässige Taktik-Methode zurückgreifen kann. Sugar-Maik gelang der Anschlusstreffer. Pausenpfiff!

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde man für das aufsässige und trotzdem kontrollierte Pressing belohnt. Der Schiedsrichter zeigte eine Strafe gegen die Welschen an. Dies auch Zeichen genug für Bernmobil-Brünu seinen Kasten zu räumen. Auch bei angezeigter Strafe wirkte die Überzahl bereits im 4gegen3. Unser Gstaader-Jung tat der Aufenthalt im Oberland offenkundig wohl. Mit dem Ausgleich war das Spiel wieder offen. Das Momentum nahm man für die nächsten Shifts wieder auf unsere Seite und fand durch unseren Captain die nächste Antwort. Doch auch die Kometen aus Cheseaux liessen sich nicht düpieren und konnten einen Abpraller sauber verwerten. Das Spiel wieder ausgeglichen. Ein Fall für Jim Knopf aka. Jimmy. Schreibts euch hinter die Löffel, liebe Schesometen: «Lasset dem kleinen Kohleschaufler nicht zu viel Platz, sonst knallts.» À la Jim-Manier verwertete unser Schlitzohr zur Führung. Dies zwang den Kontrahenten zu erhöhtem Pressing. Aber auch hier.. SCB-Micha liess sich vom Pressing nicht sonderlich behellen, enteilte dem Druck der jungen Wilden und hänkte das Runde ins obere Eck. Die Schlussphase liess Spannung vermuten, welche durch einen Anschlusstreffer der Welschen nicht weniger wurde. Doch durch etwas Glück, einen parierenden Torhüter und einer soliden Box vermochte man den Sieg heimzufahren..!!

Scorerliste:

#90 Maik v.Niederhäusern (2G / 0A), #9 Micha Werren (2G / 1A), #4 Andri v.Niederhäusern (1G / 1A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 1A)

UHC Alterswil-St. Antoni I vs. UHC Guggisberg (6:7)

40 erfolgreiche Minuten trennen uns noch vom angestrebten Punktemaximum. Mit dem zuvor angedeuteten Hinspiel-Ende, startet hiermit die Rückrunde. Also somit die Chance auf Revanche, oder? In der Hinrunde verlor man gegen den Rivalen ännet dr Sense hässlich und klar. Das galt es zu revanchieren. Das es vor ihrem heimischen Publikum war, machte die Sache nicht gerade leichter.

Der Start gehörte klar uns. Wir agierten schneller, klüger und hatten mehr Zug aufs Tor. Trotzdem blieb es lange ohne Tore, bis eine klare Torchance in letzter Not an Gucci-Maik verhindert wurde. Penalty! Ein Fall für «chumechlyspäter-Jölu», der die Aufgabe äusserst trick -und erfolgreich meisterte. Das Spiel nahm an Dramatik zu. Es wurde gestossen, die Ellbogen wurden ausgefahren und einige fanden sogar gefallen am «muuse». In unserer Halle hast du mehr Erfolg Vättu. Aus unserer Seite wurde mit dem Stossen etwas übertrieben (na? Wer wars wohl?), so dass Alterschwiuuu in Überzahl agieren konnte. Die gute Box wurde letztendlich nicht belohnt und man musste das Unentschieden hinnehmen. Doch der UHCG drehte wieder auf und konnte durch zwei Treffer von GM und Lambo-Maik mit einer positiven Bilanz in den Pausentee.

Die zweite Hälfte des Spiels hatte einiges zu bieten, aber sicherlich keinen Spielfluss. Viele Unterbrüche, viele Tore auf beiden Seiten und viele Diskussionen führten zu einem etwas verkorksten Spiel. Wir haben die Zügel zwischenzeitlich etwas aus den Händen gegeben und uns vom wesentlichen abhalten lassen. Somit gelang es den heimischen Astas auszugleichen. Das 5:5 sogar folgenschwer im Sinne zweier 10min-Strafen und einem daraus resultierenden 2 gegen 2 Schlagabtausch. Mit besserem Ende für uns. Jölu entwischte uns lancierte JK gekonnt, welcher nicht lange fackelte. Doch auch das Heimpublikum kam etwas später zum Genuss ihrer Mannschaft, die die Partie wieder auszugleichen vermochten. Den Lucky Gamewinner gelang aber unserer Nr. 88. «Nicht mehr scheitle-Dänu» gab dem Ball die Möglichkeit ins Tor zu finden und dies tat er auch. Die mini-Führung konnte durch vehementes Boxplay verteidigt werden und besiegelte die geglückte Revanche.

Scorerliste:

#4 Andri v.Niederhäusern (1G / 3A), #11 Joel Werren (1G / 2A), #9 Micha Werren (2G / 0A), #97 Gian Marco Kreuter (1G / 1A), #88 Daniel Riesen (1G / 0A), #90 Maik v.Niederhäusern (1G / 0A)

Das Punktemaximum konnte wie angestrebt geholt werden. «Nie gfährdet gsi» würde Coach Husi vom Weihnachtsfest in Schwarzsee hervorrufen. Es ist der Abschluss und auch die Bestätigung einer hervorragenden Hinrunde und auch eines erfolgreichen Unihockeyjahrs 2024. Die äusserst positive Zwischenbilanz (Rang 2 – Punktegleich mit Rang 1) ist eine sackstarke Leistung, die in dieser Gruppenkonstellation nicht zu viel gewürdigt werden kann. Wenn wir diese Leistung, diese Teamleistungen, diese Trainingspräsenz für die anstehende Rückrunde im 2025 bestätigen können, dann ist alles möglich.

Mi gseht sech ar Bande!

#71 für euer UHC Guggisberg!

Von (R)ASTA bis La Brévine – Spielbericht der Damen vom 1. Dezember 2024

Zum ersten Dezember durften alle Damen des Teams sich über das Heimturnier hinter dem ersten Törchen freuen. Voller Motivation traf nach dem Mittag ein stabiles Kader in der heimischen Arena in Guggisberg ein. Das Wetter einmal mehr wunderbar, so dass der Verdacht ausgesprochen wurde, dass es sich um Gratiswerbung für die Gantrischregion handelt, bei all den Teams, welche neben den heimischen Damen den Weg nach Guggisberg fanden. Gestärkt durch schönes Wetter und gute Laune waren die Damen dann bereit für den ersten Match. Da das erste Einlaufen bei uns in der Regel und vor allem in den letzten Spieltagen nicht immer ganz stressfrei verlief, wurde auch hier nochmals der Puls nach oben gejagt: zwar waren wir bereit für das erste Spiel, so mussten wir aufgrund eines Zwischenfalls im vorherigen Match noch unsere Piercings abkleben oder noch besser herausnehme. Auch wenn dies eigentlich immer gemacht werden sollte, kam es bei einigen zu einer schnellen und stressigen Übung.

Alterswil – St. Antoni – UHC Guggisberg (5:2)

Nach der kurzen Stresssituation pfiff der Unparteiische dann pünktlich zum ersten Spiel an diesem Tag an. Die Gegnerinnen aus dem freiburgischen Alterswil – St. Antoni waren keine Unbekannten. Vielfach sind die Spiele zwischen ASTA und uns geprägt von harten Kämpfen und Kopf an Kopf rennen. So auch in dieser Partie. Die drei Linien standen gut und erschwerten ASTA die Abschlüsse massiv. Jedoch wurde das gute defensive Spiel durch einige Schwierigkeiten in der Offensive gedrückt. Der Ball wollte den Weg einfach nicht ins Eckige finden, was bei ASTA besser funktionierte, trotz der guten Defensive unsererseits. So stand es zum Pausentee 0:2 für die Gegnerinnen, welche – gewusst wie – unsere Fehler jedes Mal ausnutzten.

Das Fazit in der Pause fiel gemischt aus: Weiter so in der Defensive, jedoch noch einen Gang aufdrehen in der Offensive. Und vor allem: Lueget uf we dr ufs Goal schiesset! U höret uf mit Schiss-Schüss vor Mittulinie, ds funktioniert hie nid.

Gesagt getan: oder eben doch nicht ganz. ASTA erhöhte nach der Pause nochmals um ein Tor auf 0:3. Unbeeindruckt davon dachten sich Ulrich/Feuz, es wäre nun doch an der Zeit für ein Tor unsererseits. Mit einer relativ «langsamen» Auslösung von Feuz hinter dem eigenen Tor in Richtung Mittellinie (langsam bezieht sich an dieser Stelle auf das Tempo des Balls), fand dieser den Weg fast ununterbrochen in das gegnerische Tor und wurde noch durch Üelus Juliana ins Tor gedrängt. Erstes Tor für uns – und Notiz am Rande: es geit auso ou mit langsame Bäu! Auf dieses Tor wurde von Seiten ASTA dann mit einem erneuten Gegentor geantwortet und Marcus sah sich gezwungen auf vier Feldspielerinnen umzustellen und dies relativ früh. Einmal mehr konnten wir ein gutes Überzahlspiel zeigen. Sogar ein Tor wurde dann noch erzielt, jedoch wurde ebenfalls ein Fehler unsererseits ausgenutzt, wodurch das Endresultat dann zugunsten ASTA ausfiel.

Ja Froue, was soll man sagen? Das Fazit fiel ernüchternd aus. ASTA, welche als Favoritinnen in die Partie starteten (aufgrund der Tabelle), konnten dies auch bestätigen. Jedoch zeigten wir ein sehr gutes Spiel und erschwerten ihnen das Leben. Und der Tag war ja noch nicht vorbei, wartete La Brévine noch auf uns.

Scorerlist: #15 Juliana Ulrich (1G/1A), #6 Aline Feuz (0G/1A), #21 Jasmin Zbinden (1G/0A)

Playerin of the Match: Gabi Binggeli

UHC La Brévine – UHC Guggisberg (1:10)

Im Gegensatz zum ersten Spiel starteten nun wir als Favoritinnen in das Spiel (aufgrund der Tabelle). Auch das Resultat scheint klar für uns zu sprechen aber so klar war es dann doch nicht. Andreas Blick am Ende der Partie sprach Bände: «Was heit dir i de erste 20 Minute zemegspiut»? Ja, die erste Halbzeit gehört wohl nicht zu unserem glorreichsten Unihockey. Marcus war bereits nach wenigen Minuten gezwungen ein Time-Out zu nehmen. «Froue dir müesst ufwache u vorauem: die Päss müesse besser cho»! Zwar verhalf uns die Ansage von Coach Marcus ein besseres Spiel aufzubauen, jedoch war die erste Halbzeit doch durchzogen. Zur Pause stand es dann 1:4 für uns, jedoch hätte hier mehr erzielt werden müssen.

So fiel auch das Zwischenfazit durchzogen aus: es sei zwar besser als zu Beginn, jedoch müssen wir die Abschlüsse noch mehr präzisieren.

Der Start in die zweite Halbzeit zeigte sich dann doch besser. Kurz nach der Pause schoss uns Juliana Ulrich weiter in Führung. Dieses Tor wurde von Üelu nochmals bestätigt und auch Linienkollegin Zbinden konnte noch scoren, sowie Youngstar Wyssenbach. Einmal mehr zeigte sich auch Gnägi von ihrer besten Seite: eingewechselt in der zweiten Halbzeit erzielte sie für den UHC das 9:1. Mit dem Kuchen-Tor wollte sich niemand wirklich anfreunden. So liess dieses Stängeli-Gou lange auf sich warten, jedoch war es keine geringere als Bettina Gnägi, welche nun nächste Woche ihre Backkünste unter Beweis stellen darf. Merci schomau!

Auch wenn der Anfang schwer war, fanden wir nach 20 Minuten doch noch ins Spiel und konnten zeigen, dass wir das Tor auch treffen und auch schöne Pässe spielen können. Diese letzten 20 Minuten nehmen wir sicher mit in die nächsten Meisterschaftsspiele. An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Cyru für die gute Stimmung am Mikrofon!

Scorerlist: #21 Jasmin Zbinden (2G/0A), #15 Juliana Ulrich (2G/1A), #19 Raphaela Wyssenbach (1G/0A), #13 Amanda Tanner (1G/0A), #8 Sandra Nyffenegger (0G/2A), #18 Cornelia Kreuter (0G/2A), #4 Gabi Binggeli (1G/0A), #6 Aline Feuz (1G/1A), #12 Bettina Gnägi (2G/0A), #17 Baba Jost (0G/1A)

Playerin of the Match: Fabienne Hostettler

So endet ein erneuter 2-Punkte-Sonntag. Wir bedanken uns nochmals bei den zahlreichen Fans, welche den Weg in die Guggershörnli-Arena fanden und uns tatkräftig unterstützten. Danke an Florian für das witzige Wortspiel, welches den Titel inspirierte. Ebenfalls bedanken wir uns beim Stärnen, welcher uns nach dem Match mit «geilem Esse» versorgte. Weiter möchten wir uns bei ASTA fürs Teilen der der gewonnen Kiste Bier bedanken (und an dieser Stelle auch Dänu, welcher für uns eine Wette eingegangen war und dann die Kiste Bier verloren hat – sorry Dänu).

Nun wartet vor uns eine längere Pause, bevor die Meisterschaft im Januar (nach dem Passivessen) weitergeht. Lueget zu öich und schöne Feiertage.

Für das Damenteam

Eure #21 Jäsi

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Spielbericht der Damen vom 10. November 2024

Viele letzte Spieltage waren von späten Spielen und vielen Pausen geprägt. Dies sollte am heutigen Tag nicht der Fall sein, denn ganz nach dem Motto «Der frühe Vogel fängt den Wurm» trafen bereits um 08:55 Uhr zwei Torhüterinnen, 9 Feldspielerinnen und 1.5 Trainer:innen im freiburgischen Tafers ein. Im ersten Spiel trafen wir auf keine geringeren Gegnerinnen als Le Rouge et Or du Locle, welche sich bis dato auf dem Platz vor uns in der Tabelle einreihten. Die Punkte zu holen war also essenziell.

Le Rouge et Or du Locle – UHC Guggisberg (5:4)

Nach erfolgreichem Einwärmen an der kalten Luft pfiff der Unparteiische bereits zum ersten Spiel an. Das Ziel war klar: ein Sieg muss her. Dies jedoch einfacher gesagt als getan, denn die Welschen setzten sich das gleiche Ziel und konnten dies besser verfolgen als wir. Bereits nach einigen Minuten konnten unsere Gegnerinnen das erste Tor erzielen. Dies wollten wir nicht auf uns sitzen lassen und so glich Gabi Binggeli mit ihrem Gabi-Gou aus. Dass wir noch vor der Pause in Führung gehen wollten, war ersichtlich, so waren die Köpfe von allen erstaunlich rot (es isch ou läuferisch sehr ahstrengend gsi), jedoch reichte die Anstrengung nicht aus und die Gegnerinnen schossen sich noch vor der Pause in Führung.

Die Ansage in der Pause von Trainer:innen-Duo Johner/Gnägi war klar wie immer: wir dürfen ihnen keinen Platz lassen und vor allem: schiesset uf ds Gou u nid drnäbä!

Dies wohl einfacher gesagt als getan, jedoch gelang Jasmin Zbinden aka Chancentod nach der Pause doch noch der Ausgleichstreffer nach einem Pass von Cornelia Kreuter. Aber auch die Rougen oder die Loclen wollten gewinnen und so gingen sie kurz später wieder in Führung und konnten kurz darauf die Führung noch mit einem weiteren Tor ausbauen. Wieder war es dann Gabi Binggeli, welche dieses Resultat nicht so einfach hinnehmen wollte und verkürzte das Resultat wieder auf 3:4. Den Gegnerinnen gelang danach nochmals das Runde ins Eckige zu schiessen, was aber nochmals von unseren Seiten durch Youngstar Raphaela Wyssenbach gekontert wurde. In den letzten Minuten wurde nochmals alles gegeben und wir konnten unser Überzahlspiel unter Beweis stellen. Jedoch fand der Ball den Weg ins Tor nicht mehr und wir mussten die Niederlage hinnehmen. Trotz des Resultats war die Leistung im Team sehr gut und das versuchten wir dann ins zweite Spiel mitzunehmen. Und im Unihockey ist es ja zum Glück so, dass man sich immer zweimal sieht. Also wir können uns dann in der Rückrunde gegen die Welschen noch unter Beweis stellen.

Scorerlist: #4 Gabi Biggeli (2G/0A), #8 Sandy Nyffenegger (0G/1A), #17 Baba Jost (0G/1A), #21 Jasmin Zbinden (1G/0A), #19 Raphaela Wyssenbach (1G/1A)

Playerin of the Match: Gabi Binggeli

Unihockey Club Payerne – UHC Guggisberg (1:9)

Spielten wir aufgrund Rückenprobleme im ersten Match noch mit 2 Linien so entschied sich die halbe Trainerin Gnägi im zweiten Spiel doch noch dazu, den Stock wieder in die Hand zu nehmen und wir konnten nach kurzer Pause gegen Payerne mit 3 Linien ins Spiel starten.

Der Einstieg in dieses Spiel gelang uns besser als im vorherigen Spiel und so schoss uns Sandy Nyffenegger bereits kurz nach Anpfiff bereits in Führung. In der gleichen Linie erhöhte Raphaela Wyssenbach kurz später auf 0:2. Auch Jasmin Zbinden konnte kurz später nochmals erhöhen und ihre verpassten Chancen aus dem ersten Spiel wieder gut machen. Neuankömmling oder wieder reparierte Bettina Gnägi zeigte darauf, dass ihr die Zwangspause keine Nachteile beschafft hatte und schoss uns weiter zum 0:4-Resultat. Welcome back Bettina! Bis zur Pause gelang uns die Führung mit dem klaren Resultat von 1:7. Ja, sorry. Das Tor, welches wir noch erhalten haben, wäre nicht nötig gewesen aber c’est la vie und die Führung lag weiter in unseren Reihen.

Die zweite Halbzeit war zwar nicht mehr geprägt von vielen Toren – zum Glück aber auf beiden Seiten nicht. Wir zeigten ein stabiles Spiel, liessen uns nicht von den Gegnerinnen irritieren und konnten unser Können zeigen. Payerne zog dann gegen Ende noch die Torhüterin und spielte teilweise sogar 4:2, da unsere Spielerin Aline Feuz noch die Strafbank aufwärmen musste, jedoch beeindruckte uns auch diese Situation nicht gross und wir konnten sogar noch ein Unterzahl-Tor erzielen und ein Empty-Netter-Tor, wobei wir den 1:9-Sieg mit nach Hause holten und damit auch 2 Punkte.

Hier bleibt mir also nichts Weiteres zu sagen als: Well done Froue und Welcome back Bettina! Eine Rückkehr mit 3 Toren muss man erstmals können 😉

Scorerlist: #4 Gabi Binggeli (1G/2A), #12 Bettina Gnägi (3G/0A), #18 Cornelia Kreuter (0G/1A), #17 Baba Jost (0G/2A), #8 Sandy Nyffenegger (1G/1A), #21 Jasmin Zbinden (3G/0A), #19 Raphaela Wyssenbach (1G/1A)

Playerin of the Match: Jasmin Zbinden

Also Froue es geit doch! Nun reihen wir uns weiter auf dem vierten Platz der Tabelle ein, jedoch warten noch einige Gegnerinnen auf uns. Mit der Leistung des zweiten Matchs müssen wir nun weiterziehen und unser Können in drei Wochen in der heimischen Guggershörnli-Arena für das Heimpublikum unter Beweis stellen. Wir freuen uns darauf, unsere treuen Fans am 1. Dezember in Guggisberg begrüssen zu dürfen und hoffen auf eure Unterstützung.

Nun möchte ich mich noch bei den zahlreich angereisten Fans für die Unterstützung bedanken!

Für das Damenteam

Eure #21 Jäsi

Vier Punkte – Bravo! – Spielbericht der Damen vom 20.10.2024

UHC Guggisberg – UHC Kerzers-Müntschemier 6:2

zur 4:2 Führung. Diese war in den letzten 12 Minuten nie gefährdet. Torwartin Tanä hielt, was es zu Halten gab und vorne wurde die Führung durch Baba und Jäsi noch auf 6:2 ausgebaut. Ein souveräner Sieg, welcher vor allem in der zweiten Halbzeit herausgespielt wurde.

Scorerliste:

#4 Gabi Binggeli (1G / 0A) #17 Barbara Jost (1G / 1A) #8 Sandra Nyffenegger (0G / 2A) #21 Jasmin Zbinden (2G / 0A) #6 Aline Feuz (1G / 2A) #19 Raphaela Wyssenbach (1G / 1A)

Player of the Mach: Jasmin Zbinden

Wer sich jetzt gefragt hat, ob es an der schlechten Internetverbindung liegt, dass der erste Teil des Spielberichtes fehlt, den kann sich beruhigen. Da Schreiberin Nummer 1 im Mutterschaftsurlaub ist, Schreiberin Nummer 2 zwar ordentlich scort, aber sich ansonsten mehr mit der Ernährung einer 10-Milliarden-Welt beschäftigt, musste Schreiberin Nummer 3 einspringen. Diese war aber zuerst noch an einer Metzgete im Jura und traf so etwas verspätet in Payerne ein. Zur Matchvorbereitung gibt es nachträglich eine fehlende Brücke, krasser Zeitvorsprung, südamerikanischer Techno und huere geili Konzentration zu erwähnen.

UHC Guggisberg – Corcelles-Cormondrèche 4:3

Die lange Pause bis zum zweiten Spiel wurde an der frischen Luft verbracht und man sah sich schon fast als sicherer Sieger im zweiten Spiel. Traten unsere Gegnerinnen doch nur mit fünf Feldspielerinnen an. Auf unserer Seite wechselte Tanja Schneiter aufs Feld, so dass man theoretisch mit 2 Verteidigerinnen und 3 Stürmerduos spielen konnte. Doch in der Praxis sah es leider anders aus, da unser Neuzugang am Tag zuvor beim Volleyball den Fuss verknackst hat. Der Belastungstest beim Einlaufen fiel leider negativ aus, so starteten wir auch hier wieder mit zwei Linien.

Die ersten paar Minuten zeigten uns auf, dass wir die Gegnerinnen stark unterschätzt haben. Sie zeigten ein aggressives Spiel, blockten all unsere Schüsse und kamen zu zahlreichen guten Chancen. Torwartin Fabienne musste bereits nach zwei Minuten hinter sich greifen, so dass Coachingduo Johner-Gnägi zum Time-out gezwungen war. Dies führte zwar nicht zu Toren, doch immerhin zeigte man sich in der Defensive etwas stärker. Trotzdem konnte Corcelles die Führung auf 2:0 ausbauen. Auf der Bank war man sich einig, dass der Anschlusstreffer vor der Pause sehr wichtig wäre. Dieser kam 3 Minuten vor Schluss durch Jasmin Zbinden. Doch bereits einige Sekunden später zog Corcelles wieder auf 3:1 davon. Eine hektische Schlussminute konnten wir noch zu unseren Gunsten nutzen und Tanja Schneiter schoss mit dem Pausenpfiff das 2:3.

Jetzt wieder konzentrieren, unser Spiel machen und mehr Sorge zum Ball tragen war die Devise der Pausenansage. Der Match ging trotzdem ähnlich weiter und es dauerte fast 10 Minuten, bis Jasmin Zbinden endlich den Ausgleich machte. Die Gegnerinnen liessen trotz geringer Spielerinnenzahl nicht nach und prüften unsere letzte Frau immer wieder. Doch Fabienne zeigte starke Paraden und hielt uns weiter im Spiel Wiederum drei Minuten vor Ende gelang Raphaela Wyssenbach der erste Führungstreffer für die Damen aus Guggisberg in diesem Spiel. Die folgenden 180 effektiven Sekunden waren nichts für schwache Nerven und die zum Zusehen Verdammten hielten es fast nicht mehr aus auf der Bank. Doch alter Verwalter, wir konnten tatsächlich den Ball meist in unseren Reihen halten und die Zeit herunterspielen.

Scorerliste:

#4 Gabi Binggeli (0G / 1A) #21 Jasmin Zbinden (2G / 1A) #19 Raphaela Wyssenbach (1G / 0A) #?? Tanja Schneiter (1G / 1A)

Player of the Mach: Raphaela Wyssenbach

Zwei sehr unterschiedliche Spiele brachten aber beide je 2 Punkte auf unser Konto und bringen uns auf den 4. Zwischenrang. Das auf Grund der Swisscow ausgefallene Training scheint sich nicht negativ auf unsere Leistung ausgewirkt zu haben. Dafür war dieser Event wieder mal was für den Zusammenhalt im Verein. Grandios was unser Vorstand da im Vorfeld geleistet hat und alle Helfer:innen am Event-Wochenende. Nun werden wir sehen, was der nächste Helfereinsatz im Rahmen zweier Jodlerabende für Auswirkungen auf den nächsten Matchtag haben. Ihr lest von uns in drei Wochen!

Fürs Damenteam #12

I want to see you sweat! – Spielbericht der Damen vom 29.09.2024

Die Vorzeichen für unsere erste Meisterschaftsrunde waren semi-optimal. So war Coach Marcus ferienbedingt abwesend (Isch dä eigendlech o mau da?), genau so wie Torwartin Fäbi (Grüsse gehen raus an den Ballermann!), Torwartin Tanä war am zweiten Spiel voraussichtlich nicht mehr anwesend (I ha äbe am Sibni mit Burgdorf no Match!), Rennmaus Aline stiess sich am Samstag den kleinen Zeh an einer Treppe in ihrem superduper Haus (Dä isch sicher broche!) und wäre das alles nicht schon genug, musste sich auch noch unser Delfin Jäsi krankheitsbedingt abmelden (Ganz gueti Besserig, fürd Swisscow muesch de ume gsung si!). Unter diesen Bedingungen wurden schon frühzeitig ein paar Massnahmen getroffen. Coachingduo Willimann-Gnägi schlüpfte in die Rolle der Taktikfüchse, Rückkehrerin Amanda wollte ihr können im Tor unter Beweis stellen und Willimann 2.0 wurde kurzfristig nachnominiert. Schliesslich konnte also doch das erste Spiel mit Goalie, zwei Linien und zwei Ersatzspielerinnen angepfiffen werden.

UHC Guggisberg – UC Yverdon II (2:3)

Nach erfolgreichem Einlaufen mit Aline und ihren Hüetli und Motivationssong von Neo-Captain Gabi (I want to see you sweat!) waren die versammelten Frauen motiviert und bereit für den ersten Match. Routinieuse Sandy gewann wie so oft das erste Bully und der Ball wurde gut in den eigenen Reihen gehalten. Auch die Abschlüsse folgten bald, nur das erste Tor wollte nicht fallen. So kam es wie so oft und Tanja musste ein erstes Mal hinter sich greifen. Wir liessen uns nicht beirren und spielten weiter unser Spiel und kamen mit schönen Spielzügen zu weiteren Chancen. Doch bei einem kleinen Gewimmel vor unserem Tor behielt eine Yverdonerin die beste Übersicht und konnte zum 2:0 einnetzen. So gingen wir mit einem Rückstand in die Pause. Das Coachingduo hatte aber nicht viel zu meckern: «eifach witer so, de chunnts guet!». Die flinkte Nummer 51 der Gegnerinnen hatte aber einen anderen Plan und liess ihre Farben erneut jubeln. Dann gelang auch uns ein erster Treffer (schön Backhand Julä!) und bevor wir auf vier Feldspielerinnen umstellen konnten, folgte auch noch ein zweites sehenswertes Tor (Bravo Gabi!). Ohne Goalie und mit vier Feldspielerinnen versuchten wir in den letzten paar Minuten nochmal alles, aber leider gelang uns kein Tor mehr. So mussten wir eine knappe Niederlage hinnehmen. Da wir viele gute Chancen hatten, gut zusammengespielt haben und alle füreinander gegangen sind, konnten wir uns nichts vorwerfen und nahmen viel Positives mit in das zweite Spiel

Scorerliste:
#4 Gabi Binggeli (1G / 0A) #15 Juliana Ulrich (1G / 0A) #20 Nicole Zwahlen (0G / 1A)

Player of the Mach: Juliana Ulrich / Gabi Binggeli

UHC Guggisberg – Floorball le Mouret (7:3)

Nach erneutem Einlaufen mit Aline OHNE ihre Hüetli (mir si haut hie im Wäutsche…) und Tenuewechsel von Tanja und Amanda waren wir wieder startklar für das zweite Spiel. Und das sogar erneut mit einer Torwartin und 8 Feldspielerinnen, aber dazu später mehr. Unser Ziel war klar: wir wollten Le Mouret den Heimauftritt vermiesen. Neu-Goalie Amanda war aber schon bald ein erstes Mal bezwungen, was uns aber wieder nicht aus der Ruhe brachte. Kurz darauf konnten wir nämlich mit einem Doppelschlag von Gabi und Sandy in Führung gehen. Etwas später mussten wir den etwas unglücklichen Ausgleich zur Kenntnis nehmen, konnten aber durch Gabi erneut in Führung gehen (Di Captain-Binde het äue bi ihre es nöis Level usglöst, u us Glumanda isch Glutexo worde!). Der erneute Ausgleich kam so unerwartet, dass er von den Schreiberinnen glatt vergessen ging. Kein Wunder, dominierten wir doch einerseits das Geschehen auf dem Feld und andererseits wurden die Linien nach zehn Minuten etwas umgestellt, so dass man leicht den Überblick verlor. Noch vor der Pause schossen uns Aline und Sandy erneut in Führung und den Coaches blieb in der Pause nicht viel anderes übrig als «Weiter so!» einzuflössen. Dies setzten die Frauen auf dem Feld gekonnt um und wir bauten unsere Führung durch Sandy und Aline weiter aus. Dass die Linien zwischenzeitlich erneut umgestellt wurden, und uns Tanä ganz verliess (Hopp Burgdorf!), brachte niemanden aus dem Konzept. Auch der Versuch mit vier Feldspielerinnen der Gegnerinnen zeigte keine Wirkung und wir konnten über die ersten beiden Punkte jubeln.

Scorerliste:
#4 Gabi Binggeli (2G / 2A) #8 Sandy Nyffenegger (3G / 1A) #15 Juliana Ulrich (0G / 1A) #12Mascha aka Daria Willimann (0G / 1A) #6 Aline Feuz (2G / 0A)

Player of the Match: Gabi Binggeli

Neuling Geri war übrigens die Nervosität überhaupt nicht anzumerken (Mou, es het gfägt!) und Spontaneinkauf Willy wurde so gut angeleitet (Nei, iz muesch vors Gou!), dass Coach Willimann morgen wohl gar keine Stimme mehr hat. Vielen Dank an alle für den tollen Einsatz, es het gfägt!

Danke auch an die zahlreichen Zuschauer:innen, die bis auf einen alle wegen Le Mouret angereist sind, aber dank uns superduper tolles Unihockey gesehen haben.

Fürs Damen-Team
Die andere #12 resp. Notfallcoach

Freud & Leid – Spielbericht der Herren I vom 22.09.2024

Endlich ist es wieder so weit!! Die schönste Zeit im Jahr hat wieder begonnen. Die Unihockey-Meisterschaft hat für einige Teams des UHC Guggisbergs im vergangenen Wochenende gestartet. Ob die Vorbereitungen gut und präzise genug waren, sollte sich für die ersten Wettkämpfe seit Frühling zeigen. Das Fanionteam versammelte sich am morgen, um gemeinsam ins französisch-sprechende Samsalesch zu verschieben. Um mich vielleicht einmal etwas in die Zukunft zu wagen und etwas zu Glaschügele, vermag ich zu behaupten, dass die neue Gruppenkonstellation viel stärker ist als im vergangenen Jahr. Die 5 besten Teams aus deren zwei Gruppen vom letzten Jahr sind nun alle in derselben Gruppe vereint. Die Beschreibung «Hammergruppe» würde diesem Zustand wohl am ehesten genüge tun.

UHU Bern vs. UHC Guggisberg (5:9)

Mit dezimiertem Kader, aber nicht weniger Spass beim Einwärmen machten sich die Herren warm für das erste Match der noch so jungen Meisterschaft. Gegen die Stadtberner vermochte man bereits in der Sommerpause zu überzeugen. Das Cupspiel entschied man für sich und konnte dem frischen Aufsteiger gekonnt die Leviten lesen. Doch aufgepasst: Den nötigen Biss für das Re-Match in der Meisterschaft hatten die Berner mit dieser Revanche wohl genug.

Um gleich zu Beginn einen hohen Takt zu fahren, entschied sich Coaching-Duo Husi / Smiley mit zwei Linien zu starten. Klassisch formuliert begann das Spiel «abtastend». Beide Teams konnten in den ersten Minuten einige Abschlüsse verzeichnen. Den ersten Jubel verbuchten dann die Stadtberner. Die frisch zusammengesetzte zweite Linie konnte den Fehler allerdings mit dem Ausgleich wettmachen. Nicht-mehr-Scheitle-Dänu stand nach einem Abpraller des Torhüters Gold richtig und schob ein. Diesen Schwung nahm die erste gleich mit und verbuchten mit zwei unbeantworteten Treffern die erstmalige Führung. Doch so schnell wie es in die eine Richtung ging, verlief es in die andere Richtung. Nach dem Maisner-Hegi zwei Mal hinter sich griff, war die Partie kurzerhand ausgeglichen. Unsere Nr. 88 staubte noch vor der Pause den Ball ab– wieder ein Abpraller – und schob zum 4:3 ein.

Konzentriert weiterspielen und mehr Ballbesitz forcieren. Mit diesen zwei Hauptzutaten soll die zweite Halbzeit angegangen werden.

Die zweite Linie brauchte nicht lange, um den Vorsprung zu erhöhen. Diesmal in Form von Dacia-Drifter Schnitzer. Eine darauffolgende Strafe unseres Captains verhalf dem Gegner zu einer Überzahlmöglichkeit – diese nutzten sie gekonnt aus. Die Box und auch Hegi waren chancenlos. Die vielzähligen Aluminiumtreffer in der ersten Halbzeit wurden durch etwas glückliche, aber dennoch wichtigen Treffer in der zweiten Halbzeit kompensiert. Erneut Dänu und einmal der Gegner selbst (Eigentor in 4 gegen 3) liessen die Auferstehungs-Bemühungen des Gegners in Keim ersticken. Das erneute Aufbäumen der UHUs – in Form eines gezückten Torhüters – wurde erneut zu Nichte gemacht. Unser Jungspund uns Gian-Marco – kurz GM – traf gekonnt ins leere Gehäuse. Ein weiterer Treffer des Gegners lässt sich nur noch unter der Rubrik «Resultatekosmetik» abbuchen. Notiz am Rande: Dieser letzte Gegentreffer wurde in Überzahl des Gegners verübt, weil unser neu-geborene Schlächter Jim Knopf seinem Ruf vorauseilte. Chuum bisch ds Bidonämtli los, muesch grad um di schlaaa he… 😊

Scorerliste:

#88 Daniel Riesen (3G / 1A), #8 Alain Rindlisbacher (2G / 0A), #90 Maik v. Niederhäusern (1G / 2A), #16 Ivan Riesen (1G / 2A), #10 Gian-Marco Kreuter (1G / 0A), #4 Andri v.Niederhäusern (0G / 1A), #71 Cyril Wüthrich (0G / 1A)

Alterswil – St. Antoni vs. UHC Guggisberg (9:6)

Entspannte Stimmung nach den zwei geholten Punkten. Die Pause zwischen den Spielen wurde unterschiedlich genutzt. Einige Akteure geilten sich an «Maisnä-Videos» auf, wobei andere sich den selbst mitgebrachten Reis (in einer Kühlbox notabene (!)) in die Futterlucke zwickten. Spezielle Truppe, diese Guggisberger 😊

Zweites Spiel und die Möglichkeit für einen perfekten Saisonstart. Doch die komplett-angereisten Aschtas hatten da was dagegen. Ein Fehlstart gegen dieses Team wäre wohl fatal. Demnach unterstrichen es die beiden Coaches wohl noch zusätzlich, den Beginn der Partie nicht zu verpennen.

So logisch diese Worte nun klingen mögen, so selbstverständlich und einfach umsetzbar sind sie wohl doch nicht. Ich fasse die erste Halbzeit in einem Wort zusammen (alles andere wäre Verschwendung meiner kostbaren Schreiberlein-Zeit): VERPENNT!!

Mit 7 zu 2 führten die Hopp Aschtas und dies absolut verdient. Wie YB-Akteure verteidigten die Protagonisten des UHC G – fehleranfällig und inkonsequent. Um ein Statement zu setzen, sah sich Husi & Smiley gezwungen, den Torhüter zu wechseln (Brünu trug keinerlei schuld) und für die zweite Halbzeit mit einem vierten Feldspieler noch irgendetwas positives aus dieser Partie zu ziehen. Diese Massnahmen zeigten Wirkung. Die vier Feldspieler liessen das Spielgerät gut zirkulieren. Vier Treffer konnte man den Friburgern einheimsen. Am Ende doch nicht genug – das zweite Spiel ging man als Verlierer vom Platz. Mit dem gut funktionierenden Überzahlspiel konnte man zwar keine Punkte erspielen, kann aber doch mit einigen positiven Learnings aufbauen.

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (5G / 0A), #4 Andri v.N. (1G / 1A), #16 Ivan Riesen (0G / 2A), #90 Maik v.N. (0G / 1A)

Diese Meisterschaft wird hat! So viel kann ich verraten. Durch den Tag hindurch hat man viel Qualität von gegnerischen Teams gesehen. Qualität, bei welcher wir uns warm anziehen müssen. Doch, auch wir haben Qualität an den Tag gelegt und können mit zwei ersten Punkten im Sack Schritt für Schritt angehen.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Von zerbrochenen Stöcken, vielen Toren und wehenfördernden Massnahmen – Spielbericht der Damen vom 21.09.2024

Mehr als drei Monate ists her seit in der Guggershörnli-Arena am letzte Ernstkampf der Damen in der ersten Cuprunde die Unihockey-Stöcke geschwungen wurden. Kurzerhand wurde damals im Juni Naters-Brig aus dem Cup geschmissen. Im August zeigten sich die Gegnerinnen ängstlich, so dass wir zum ersten Mal überhaupt ein Freilos erhielten und nun erwarteten wir im 1/16-Final keine geringere Mannschaft als die Damen des UHT Krattigen, welche im letzten Cupfinal standen.

Aufgrund von Verletzungen, Schwangerschaft, Ferien oder Krankheit traf – pünktlich wie immer – ein dezimiertes Kader mit 8 motivierte Feldspielerinnen, 1 Goalie und 1 Trainer in der heimischen Arena ein. Nach einem blitzschnellen bereitstellen der Halle, einem professionellen Einwärmen, motivierende Worte von Coach Brünu und einer kleinen Verpflegung (merci Baba!) pfiff der Neutrale die ersten zwanzig Minuten an.

UHC Guggisberg – UHT Krattigen (3:34)

Ja, wer die erste Zeile nicht übersprungen hat beim Lesen, weiss jetzt schon, dass das Resultat am Ende doch eher klar war. Das Spiel dazu war jedoch voller Emotionen und schönen Partien, daher unterlasse ich es nicht, das Resultat ausführlicher zu beschreiben. Coach Brünu sagte uns vor dem Spiel, wir hätten nichts zu verlieren und können nur als Gewinnerinnen vom Platz gehen, wenn wir dieser Mannschaft das Spiel nicht zu einfach machen und ihr Leben ein wenig erschweren. Zu Beginn wurden wir von der Geschwindigkeit und der Härte der Gegnerinnen ein wenig überrumpelt. So kannten wir auch die Situation aus der Meisterschaft nicht, dass uns kein Millimeter an Platz gelassen wurde. Dabei gingen viele Bälle unsererseits verloren und konnten nur für eine kurze Zeit in unseren Reihen gehalten werden. Hinzu kam auch noch, dass nach einem der ersten Einsätze der Stock von Gabi nicht mehr wollte und sich kurzerhand verabschiedete. Zum Glück wussten wir aus dem Trainingslager, wer mit mehr als einem Stock (im Gegensatz zu Gabi) an die Spieltage reiste und konnten den Verlust ersetzten. Nach diesen ersten Startschwierigkeiten konnten wir uns aber doch noch fangen und das Scoren aus Sicht der Krattigerinnen (oder Krattigeninnen?) wurde teilweise auch unterbunden. So stand es zum Pausentee 0:7.

In der Pausenansage zeigte sich Coach Brünu mehr oder weniger zufrieden, jedoch wollte er von uns noch mehr Körpereinsatz sehen oder wie er es formulierte: «i wot im nächste Drittu eini vo denä Gäube ufem Bode gseh». Aber bereits nach den ersten zwanzig Minuten hörte man es auf der gegnerischen Bank doch das eine oder andere Mal «flueche». So waren wir auf Kurs mit dem anfangs gesetzten Ziel.

Die ersten zwanzig Minuten des zweiten Drittels verliefen dann jedoch nicht so wie geplant. Wir standen ihnen zu wenig auf den Füssen rum und liessen ihnen zu viel Platz (was de scho jedesmau isch usgnützt worde). Dem Coaching-Team blieb nichts anderes übrig, als das Timeout zu nehmen. Nach dem Leviten-Lesen wussten wir wieder besser, was unsere Aufgabe war und auch der zunehmende Körpereinsatz liess sich sehen. So lagen innerhalb von einer Minute zwei der Gegnerinnen auf dem Boden und das Einzige, was jetzt noch fehlte, war endlich ein Tor. Das dachte sich auch die Schreibende und nützte kurzerhand einen schönen Pass von Gabi ohne Stock bzw. Gabi mit fremdem Stock aus. Endlich konnten auch wir jubeln und es stand immerhin nicht mehr 0:20, sondern 1:20. Das erfolgte Tor machte auch den Gegnerinnen zu schaffen und man hörte die Kratzspuren, welche sich auf deren Ego breit machten.

In der Pause zeigte man sich zufrieden, denn die Ziele, welche angesagt wurden, konnten erfüllt werden. Weiterhin das Spiel geniessen war die Devise. Da noch so viel Zeit von der Pause übrig war, konnten wir uns wieder verpflegen und uns für die letzten zwanzig Minuten ausruhen. Dass die Pause jedoch schneller vorbei sein kann als gedacht, zeigte sich dann aber schnell. So mussten wir in das letzte Drittel in Unterzahl starten, da wir zu spät auf dem Platz erschienen sind. Raphaela opferte sich fürs Team und besuchte die Strafbank. Positiv für uns (man soll ja auch immer das positive Sehen): wir konnten unser Unterzahlspiel, welches fleissig im Training am Tag zuvor und auch schon im Trainingslager geübt wurde, zeigen. Trotz eines sehr guten Einsatzes gelang es den Krattigerinnen das Resultat zu erhöhen. Das wir eine Überzahl ausnutzen können, wollten wir kurz darauf auch zeigen. Wenn wir jetzt ehrlich sind, wurde das 2 Tor für uns nicht in der Überzahl erzielt, denn die dritte Position von Krattigen stand bereits wieder 2 Sekunden auf dem Spielfeld aber feststeht, dass es ein Tor gab. Aline hatte nämlich die Schnauze voll und hämmerte den Pass von Jules in das gegnerische Tor. Wenig später kam es noch besser: Raphaela wollte ebenfalls nicht ohne Tor vom Feld und schoss im Alleingang das Runde ins Eckige. Allez Guggisberg!

Kurz vor Schluss des letzten Drittels mussten auch noch Emotionen rausgelassen werden. Eine Strafe schien nicht genug und so musste auch Jäsi einen Ausflug auf die gegenüberliegende Bank auf ihre Schultern nehmen. Sorry Froue! Kurze Zeit später erreichte das Spiel ein Ende.

Scorerliste:

#21 Jasmin Zbinden (1G/0A), #4 Gabi Binggeli (0G/1A), #6 Aline Feuz (1G/0A), #15 Juliana Ulrich (0G/1A), #19 Raphaela Wyssenbach (1G/0A)

Auch wenn das Resultat eindeutig ist, so konnten wir viel aus dem Spiel mitnehmen. Wir konnten uns an einer Mannschaft aus der ersten Liga testen, die Freude bewahren und mit einem dezimierten Kader 60 Minuten effektiv durchhalten. Unter dem Strich ist es auch ein Sieg für uns und bereits nächsten Sonntag können wir unser Unihockey in der Meisterschaft zeigen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Helfer:innen und sorry Andrea musstest du die ganzen Tore aufschreiben. Ein grosses Dankeschön auch an unsere Fans, welche sich ebenfalls in der Guggershörnli-Arena eingefunden hatten. Ein weiteres grosses Merci an Ersatzcoach Brünu (wir wünschen Marcus weiterhin schöne Ferien) und auch an die verletzten und schwangeren Spielerinnen (sorry Corinne haben wir deine Emotionen nicht mehr angeregt, aber evtl. war es ja trotzdem wehenfördernd), welche uns auf der Bank oder als Zuschauerinnen unterstütz haben.

Wir freuen uns nun auf die kommende Meisterschaft und möchten auch nochmals unterstreichen, dass wir es erstmals in 1/16-Finale des Cups geschafft haben. Wer weiss, wie weit wir es nächstes Jahr schaffen 😉

Sportliche Grüsse

i.V. eure #21 Jäsi

Kein Gänsebraten am Guggershörnli! – Spielbericht der Herren vom 18.08.2024

Fast zwei Monate können zwischen zwei Cuppartien liegen. Nach einer geglückten Partie gegen die Stadtberner hiess es bereits in Runde 3 gegen einen 1. Ligisten zu bestehen. So schnell kann es gehen. Die wilden Gänse aus dem Zürcherland waren nicht unbekannt, zumindest indirekt. Unser Gegner musste nämlich gegen die Semsaloiten aus Semsales in die Playouts – und kamen letzten Endes mit einem blauen Auge davon. Jeweils knapp konnten die Gänse die Partien für sich entscheiden. Und da wir gegen Semsales zu bestehen wissen, ist dieser Gegner – trotz der höheren Liga – in absoluter Schlagdistanz.

Etwas nach dem Mittag trudelten die ersten Protagonisten in die Turnhalle. Nah dies nah verwandelte sich die Lokalität in eine akzeptable Cup-Ambiance. Es konnte also los gehen. Die Ansprache der Coaches glich zwar einer Literatur-Lektion auf wish bestellt, verhalf aber durchaus die richtige Einstellung für die Partie zu generieren. «Erfolg hat drei Buchstaben: TUN.» Nebst der geistigen Präparation wurde auch die Physis auf die sogenannte Betriebstemperatur gebracht.

UHC Guggisberg vs. Wild Goose (8:11)

Da es der Schiri diesmal auch geschafft hat, konnte man pünktlich lancieren. Die ersten 10 Minuten verstrichen etwas beharrlich. Das gegenseitige Abtasten wurde durch eine notwendige, aber doch tatsächliche Strafe von Maik beendet. Die den Zürchern anerbotene Überzahlmöglichkeit wurde ausgenutzt und Hegi sah sich erstmalig bezwungen. Doch im Anschluss kamen wir zu deutlich mehr Spielanteil. Nach einem Pfostenschuss unserer Nr. 8 konnte unsere Wunderpflanze Maik die Strafe wett machen und traf zum 1:1. Ein weiterer Pfostenschuss des Schreiberleins untermauerte die beachtliche Leistung der Guggisberger in Drittel 1.

Im zweiten Drittel konnte direkt an die Leistungen des ersten Drittels angeknüpft werden. Ein etwas glücklicher, dennoch erzwungener Schuss aufs Gehäuse, ging dem Torhüter durch die Beine ins Netz. Die erstmalige Führung in der Partie erzielt durch Boxer-Dänu. So fiiin hani Dänu säute gseh schiesse, ligt äuä ar Gel-schonende Frisur.» Den Arschtritt nahm unser Gegner war und vermerkte doch zunehmend mehr Spielanteil. Durch vermehrte Eigenfehler unsererseits entglitt uns die Partie dann vollends. Knappe vier desaströse Minuten reichten den Gänsen aus, um das Spiel komplett zu drehen. Mit 2:6 im Hintertreffen war die Stimmung in der Riffenmatter-Arena getrübt. Den Gästen gelang alles. Um dem ein Ende zu setzen, brauchte es jemand der quasi aus jeder Lage und jeder Situation ein Tor erzielen kann. Diesen Jemand haben wir zum Glück. Namentlich gesprochen: Super-duper-Alain. Mit zwei unbeantworteten Treffern gelang Alain die Flamme im Vreneli-Chessu wieder zum Lodern zu kriegen. Das zwischenzeitliche 4-gegen-3 Spiel der Gäste brauchte auch keine Veränderung auf der Resultatetafel mehr. Mit einem 4:6 ging es in die Katakomben.

Auch im letzten Teil fand es Alain wohl geil, den Hauptprotagonist im Matchbericht zu spielen – zu unserem Wohlbefinden. Mit dem Anschlusstreffer zum 5:6 liess er die Bank jubeln. Man spürte… es lag mehr drin. Die erste Linie spielte auf und liess eine – notabene – 1. Liga Mannschaft grösstenteils alt aussehen. So konnte Maik quasi alleine auf den Torhüter losziehen. Durch zwei Gegenspieler von hinten – meiner Meinung nach klar regelwidrig – gestoppt, verlor er den Ball und wir gerieten durch einen eiskalten Kontertreffer erhöht ins Hintertreffen. 7 Sekunden später schrie Corinne erneut einen gegnerischen Namen durchs Mikrofon. Anstelle einer hervorragenden Möglichkeit zum Ausgleich, lagen wir mit drei Zählern zurück. Auch der andere v.N bugsierte das Runde erfolgreich ins Eckige. Der Anschlusstreffer wurde allerdings durch eine Strafe unserer Nr. 90 quasi genullt. Das Powerplay nutzten die Zürcher gekonnt aus. Auch taktische Werkzeuge wie 4-gegen-3 oder dem Pressing konnten dem Spielgeschehen nicht den erforderlichen Twist geben. Weitere Tore auf beiden Seiten liessen die Zürcher letztendlich über das Cup-Weiterkommen jubeln.

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (4G / 1A), #4 Andri v. Niederhäusern (2G / 0A), #90 Maik v. Niederhäusern (1G / 1A), #88 Daniel Riesen (1G / 0A), #9 Micha Werren (0G / 2A)

Wie hoch der Anspruch an sich selbst, an das Team und auch an das Unihockey im Guggisbergerland mittlerweile ist, sah man in den Köpfen nach dem Spiel. Man konnte sich auf Augenhöhe mit einem Team aus der besten Spielklasse in der Schweiz duellieren und ist über das Spielergebnis enttäuscht und etwas genervt. Das allein zeigt doch positiv in die Zukunft. «Mir heinis guet verchouft Jungs.». Trotz Ausscheiden im Cup können wir über die gezeigte Cupsaison nicht unzufrieden sein.
Für die Unihockeyaner des UHC Guggisbergs geht’s am kommenden Wochenende in Brig weiter. Das alljährliche Trainingslager steht vor der Türe und soll nebst Skills auf dem Bitz, den gekonnten Biss am Flaschenhals fördern (wobei wir da taktisch wie technisch keine Mühe bekunden).

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Ds Bern schiffets witer! – Spielbericht der Herren vom 23.06.2024

Ein ereignisreiches Wochenende stand vor der Tür. Ein Wochenende welches viele Feste und Veranstaltungen pflegte. Mit der GEWA & dem Schwarzsee-Schwinge fand man ein super Wochenende für einen zusätzlichen Ausflug nach Bern. Natürlich Ironie, liebe Leser. Da unser Gegner bereits sehr früh auf das offizielle Cup-Wochenende beharrte, blieb uns letzten Endes nichts anderes übrig als das Cupspiel gegen die UHUnesen mit dezimierter Mannschaft anzutreten. Man musste sogar auf polizeiliche Hilfe zurückgreifen, um überhaupt mit drei Linien antreten zu können.

In den Katakomben angekommen fand man eine Wand voller Zitate und Motivationssprüche wieder, welche die Mannschaft auf psychische Betriebstemperatur verhelfen sollte. Bei unserem Coaching-Staff würde man edle Schnupfsprüche auf weissem Pergamentpapier eher vermuten – doch für einmal ging es nicht ums braune Pulver.

UHU Bern – UHC Guggisberg (5:9)

Vorallem unser Zitatemeister und Sprüche-Enthusiast Husi war sichtlich motiviert den Städtern zu zeigen, wie in der 2. Liga gespielt und getrash-talked wird (UHU Bern ist aufgestiegen und spielt ab nächster Saison in derselben Gruppe). Mit gesunder Wut im Bauch und nötigem Fokus im Gemüt schritt man in einer Einheit von den Katakomben auf den Bitz.

Da Pnönacht-Alain noch kurzfristig Vater wurde 😊 war auch die erste Linie nicht komplett. In der Startaufstellung fand man daher ein altbekanntes Gesicht – Schnuderhun Nius, unser Freund und Helfer. Um den nötigen Druck von Beginn weg anzusetzen, setzten die Coaches zu Beginn auf zwei Linien. Trotz der durchmischten Linien zeigte diese Massnahme Wirkung und man konnte den geforderten Druck aufsetzen. So konnte die zweite Linie – in Form von Scheitle-Dänu – erstmalig das Scoreboard aufmotzen. Herrlicher Handgelenkschuss ins Bügeli!! Gottseidank lief am Sonntagabend nicht auch noch ein MotoGP-Rennen im Fernsehen, sonst hätten wir wohl oder übel auch auf unsere Niederhüsere-Bros verzichten müssen. Doch die beiden brachten wie immer ordentlich PS auf den Boden und verwandelten zur 2:0 Führung. Lange blieb Hegi ungeschlagen, aber noch vor der Pause klingelte es leider das erste Mal im Kasten des Präsis.

Nachdem die ersten 20-Minuten zum Pausentee analysiert wurden, ging es mit Drittel Nr. 2 weiter. Fast 10 Minuten vergingen ohne Jubel, bis die Städter doch etwas offensiv agierten und in unserer Hälfte den Ball hergaben. Der Herr der Münze eroberte den Ball und netzte eiskalt zum 3 zu 1 ein. Diesen Schwung konnte die erste Linie mitnehmen und nach etwa drei weiteren Minuten gelang Fichteschnider-Maik den Führungsausbau. Es folgte eine Überzahl-Situation für UHU. Durch Grosstaten von unserer Nr. 1 konnte man die Überzahlsituation überstehen. Doch leider zappelte 2 Sekunden in nummerischer Gleichheit der Ball trotzdem in unserem Netz. Doch auch wir erhielten postwendend die Möglichkeit unsere Führung während eines Powerplays auszubauen. Mit gezücktem Goalie und 4 gegen 2 klappte es dann doch und 47er-Ändu netzte erfolgreich ein. Doch dieser Schlingel hatte noch nicht genug und verhalf uns zu einer 6 zu 2 Führung nach 40 Minuten.

«Dä Sieg bringe mer iz hei.» Ohne Widerworte ging es ins letzte und entscheidende Drittel. Wohl noch etwas unklar im Kopf gelang dem Gegner früh der Anschlusstreffer. Man konnte zwar durch Maik reagieren, musste aber erneut zwei Gegentreffer hinnehmen. So schnell ging es und der Gegner hatte nur noch zwei Zähler aufzuholen. Rund 10 Minuten pressten die Bernarier und liessen die Verteidigung und Hegi ordentlich arbeiten. Doch man konnte die Führung verwalten und rund vier Minuten vor Schluss gar erhöhen. Nach gezücktem Goalie konnte Nius noch ins Leere einschieben und besiegelte den Einzug ins 1/32-Final.

Scorerliste:

#4 Andri v. Niederhäusern (4G / 1A), #90 Maik v. Niederhäusern (2G / 3A), #3 Nils Stucki (1G / 2A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 1A), #88 Daniel Riesen (1G / 0A), #9 Micha Werren (0G / 1A)

Nicht unser bestes Spiel – aber deshalb ist es nicht weniger verdient. Die Freude über den gelungenen Cupauftritt ist gross. Ein grosser Dank geht auch noch an unsere beiden Ersatztorhüter, welche leider nicht zu einem Einsatz kamen. Ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich und dennoch sehr mannschaftsdienlich. Die beiden können sich ja am Familientisch darüber beklagen 😊. Merci Hostettlers! Das kommende Wochenende ist für einmal nicht durch Unihockeysport geprägt. Wir üben nämlich am Teamevent das, was wir am besten können. Sportlich geht’s voraussichtlich im August weiter. Im 1/32-Final dürfen wir den 1. Ligisten Wild Goose empfangen. Bis dahin, witerhin e schöne Herbscht no.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Warum haben wir nie ein Freilos? – Spielbericht der Damen vom 02.06.2024

Nach über zwei Monaten ohne Ernstkampf, etwas mehr als einem Monat Trainingspause und drei Wochen intensivster Vorbereitung war es gestern Mittag endlich wieder so weit: Das Damenteam hatte einmal mehr die Chance die heimische Halle im wunderschönen Guggisberg zum Beben zu bringen (so, dass man auch noch Wochen später davon sprechen sollte). Die Aufgabe war jedoch nicht so einfach. Die Damen erwarteten keine geringeren Gegnerinnen als die 2. Ligistinnen aus Brig, welche die letzte Meisterschaft mit dem zweiten Platz beendeten. Voller Motivation trafen nach dem Mittag ein Coach, zwei Torhüterinnen und 10 Feldspielerinne pünktlich in der Höhle des Löwen ein.

UHC Guggisberg – UHC Naters-Brig (6:4)

Die Ansprachen von Coach Marcus und Captain Jules war klar: wir können den Sieg holen. Zudem sind wir dafür bekannt, dass wir gegen stärkere Gegnerinnen besser sind als gegen solche, welche auf dem Papier eigentlich zu besiegen gelten. Wie in den letzten drei Trainings wurde auch nochmals darauf hingewiesen, dass die Konzentration von Anfang an vorhanden sein muss und wir uns nichts erlauben dürfen gegen die Walliserinnen. Die Gegnerinnen waren uns ja nicht unbekannt und wir wussten, dass sie über ein starkes Kader verfügten.

Wie geplant starteten wir dann auch in die Partie: voller Konzentration zeigten wir in den ersten 12 Minuten eines der wohl besten Spiele der letzten Monate. Naters-Brig gelang kein Tor, was bei uns aber auch noch nicht sehr gut funktionierte. Gabi Binggeli, welche nach 10 Minuten überraschend feststellte «di si ja gar nid so guet», schoss nach einem gekonnten Linienwechsel das erste Tor der Partie. Captain Jules war derart geflasht von dem tobenden Jubel der Zuschauer:innen, dass sie sich knapp vier Minuten später dachte, dass möchte sie nochmals hören und schoss kurzerhand nach einem wunderschönen Pass unseres Neukaufs Aline das 2:0. Naters-Brig versuchte auf ihrer Seite ebenfalls nachzuziehen, jedoch stand der Pfosten unseres Tors und auch Super-Goalie Tanä den Walliserinnen im Weg. Baba ermöglichte den Brigerinnen (oder sind es Naterinnen?) kurz vor Ende des 1. Drittels die Chance, durch einen Penalty den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch unsere Schlussfrau Tanä liess sich nicht unter Druck setzen und parierte unter grossem Jubel souverän. So ging es mit dem 2-Tore-Vorsprung in die Drittelspause.

«Nume nid d Konzentration verliere» gab Coach Marcus zu bedenken, war aber sichtlich erfreut über den Zwischenstand nach 20 Minuten. Auch die drei Assistenz-Coaches Corinne, Bettina und Mascha konnten dem nichts hinzufügen ausser: «Witer so, ds hole mir!»

Dank der mitgebrachten Stärkung von Super-Goalie Tanä ging es voller Elan und Energie vom Pausentee (kann dieses Mal wirklich so verstanden werden) ins zweite Drittel. Duo Ulrich-Feuz war noch lange nicht zufrieden mit ihrer eigenen Leistung und konnten nach nur wenigen Minuten auf 3:0 erhöhen. Ein bisschen zu viel Elan zeigte sich jedoch erneut in unseren Reihen, so dass die Naterinnen (oder eben doch Brigerinnen) eine Überzahl als Chance erhielten. Klappte es in der Überzahl nicht, überzeugten sie kurz vor dem Ende des zweiten Drittels und rückten auf 3:1 auf (bei angezeigter Strafe…).

Der Match sei jetzt noch nicht gewonnen und langsam werden die Gegnerinnen nervös und auch ein wenig «hässig». Dies soll uns nun aber im letzten Drittel nicht beirren und wir sollen einfach so weitermachen wie in den letzten 40 Minuten, dann können wir heute jubeln  – und das wollen wir ja?!

Gesagt getan. Nur 5 Minuten nach dem Start in die finalen 20 Minuten wollte sich auch noch die Linie Raphaela, Sandy und Amanda verewigen und so schoss die Jüngste im Bunde aka Daniela Morgenegg das 4:1.

Naters-Brig wollte sich das nicht gefallen lassen und verkürzte knapp eine Minute später auf 4:2. Jedoch folgte nun auf jeden Treffer der Gegnerinnen ein Tor unsererseits und wiederum nur 4 Minuten später erhöhten wir somit auf 5:2. Die letzten 12 Minuten der ersten Cuprunde können grundsätzlich auch nur noch damit zusammengefasst werden, dass die Walliserinnen ohne Torhüterin spielten, wir teilweise nicht wussten, was wir jetzt tun sollten und ein bisschen verwirrt auf dem Feld standen und aber dann trotzdem die Ruhe bewahren konnten und mit dem Empty-Netter alles klar machen konnten. Trotz 2 weiteren Gegentoren der Walschis konnten wir den Vorsprung über die Zeit retten und uns in die nächste Cuprunde kämpfen.

Scorerliste:

#4 Gabi Binggeli (1G/0A), #15 Juliana Ulrich (3G/0A), #6 Aline Feuz (1G/3A), #19 Raphaela Wyssenbach (1G/0A), #8 Sändy Nyffenegger (0G/1A)

Bestplayer: #22 Tanja Schneiter

Alles in Allem konnten wir endlich wieder einmal zeigen, was wir können und als Team mit einer grandiosen Teamleistung glänzen. Das Ziel, die Halle zum Beben zu bringen, haben wir erreicht und die Schreibende ist sich sicher, dass auch noch heute die Gesänge und Jubel zu hören sind. Chat-GPT würde gar von einer Ode an den Unihockeysport sprechen 😉

Ein grosses Danke an die zahlreich angereisten Fans (ca. 56 gemäss Speakerpult, welche ganz sicher ganz genau gezählt haben) und auch ein riesengrosses Dankeschön an Goalie Tanä, welche uns in den beiden Pausentees mit frischen Früchten, Ovo-Rocks (de chaschs nid besser aber lenger – was an diesem Spiel definitiv ausgereicht hat), Salzstängeli und Traubenzucker verpflegt hat. Ich bin mir sicher: ohne dich hätten wir die effektiven 60 Spielminuten nicht durchgehalten.

Wir freuen uns nun auf die nächste Cuprunde, welche voraussichtlich im August gespielt wird, und freuen uns dann die Tramelanesinnen in der Guggershörnliarena begrüssen zu können.

Und wer jeweils aufmerksam unsere Spielberichte liest hat es vielleicht bereits bemerkt, dass sich der Spielbericht doch ein wenig anders zu lesen ist als normal. Der Grund dahinter: Schreiberling Corinne hat gerade besseres zu tun (und muss langsam lernen Dinge abzugeben…) und deshalb wurde der Spielbericht nun von mir verfasst – dann habe ich, ausser nur verwirrt auf dem Feld zu stehen, auch noch was dazu beigetragen. Ich hoffe ihr habt es trotzdem genossen.

Für das Damenteam

Eure #21 aka Jäsi

Im letschtä Tram – Spielbericht der Damen vom 24.03.2024

Letzten Sonntag stand die letzte Meisterschaftsrunde der aktuellen Saison für die Damen vor der Türe. Ein motiviertes Kader von 10 mehr oder weniger einsatzfähigen Feldspielerinnen und 2 top motivierten Goalies fand sich am Mittag in der schönen Halle von Corcelles am Neuenburgersee ein. Leider war die Ausgangslage für den heutigen Spieltag etwas schwierig, da 2 Teams von der Tabellenspitze warteten und ASTA von hinten ghörig Druck machte. Nichts desto trotz waren 4 Punkte durchaus realistisch und das Ziel. Die Stimmung war locker und gut und man freute sich auf die letzten Matches.

UHC Seedorf – UHC Guggisberg  7:7

Nachdem Seedorf die erste Partie gegen ASTA verloren hatte, war klar, wir müssen unbedingt gewinnen, sonst werden wir in der Tabelle noch auf Platz 5 zurückgereicht. Allerdings war Seedorf bereits etwas hässig nach dem ersten Spiel und somit umso motivierter, gegen uns zu punkten. Bereits in der Hinrunde war es ein enges und ausgeglichenes Spiel und auch heute soll dies so sein. Wir starteten aber besser in die Partie und konnten danke einem klassischen Gabi-Goal das Score eröffnen. Nur kurz danach baute Neuling Aline (die aufspielt wie ein Routinier) nach einer schönen Auslösung die Führung zum 0:2 aus. Doch wie gesagt, es sollte ein enges Spiel werden. Seedorf verkürzte auf 1:2. Nur kurz danach erzielte Corinne mit einem schäbigen Weitschuss von hinter der Mitte das 1:3. Bis zur Pause konnte Seedorf immer mehr Akzente setzen und sogar ausgleichen. Kurz vor dem Pausenpfiff kam es sogar noch besser und der Schiri zeigte nach einer Notbremse von Nicä Penalty an. Aber dies macht uns und vor allem Goalie Fäbi nicht mehr wirklich nervös. Unsere Schlussfrau, die wieder mal brillant aufspielte, musste also zum wiederholten Male in dieser Saison ein Penaltytor verhindern und machte dies wie immer souverän! Heja Fäbi! Ja, die ersten Angebote aus Schweden locken bereits…
Zum Pausentee war also noch alles möglich und wir fühlten uns gut im Spiel. Doch die Seeländerinnen starteten mit der erstmaligen Führung in die zweite Hälfte. Corinne, die eigentlich aus Gründen ursprünglich nur eine Hälfte partizipieren wollte, liess sich dadurch aber nicht beeindrucken und traf nach einer schönen Ballübergabe von Aline zum 4:4. Das nächste Tor fiel aber gleich in den nächsten Sekunden und wiederum für unsere Gegnerinnen. Auch hier liess der Ausgleich aber nicht lange auf sich warten und Junglandwirtin Jäsi traf zum 5:5. Danach hatten wir ein paar schwache Minuten und Seedorf zog auf 7:5 davon. Coach Marcus war somit mal wieder gezwungen, Fäbi durch eine 4. Feldspielerin zu ersetzen. Da wir dies im Training aber noch geübt hatten, waren wir optimistisch, dass noch zu holen. Bereits nach wenigen Sekunden in Überzahlt traf Corinne, der man von ihrer Einschränkung wirklich nichts anmerkte (me muess sech o mau säuber rüemä 😉) zum 7:6 und kurz danach verwertete Julä ein perfekt gespielter Pass von Amanda zum Ausgleich. Nur noch eine Minute war zu spielen. Coach Marcus gefiel unser Überzahl so gut, dass er gleich wieder 4 Feldspielerinnen aufs Feld schickte. «Ei Punkt bringt üs nüt, u süsch ir Not verliere mer haut, aber de heimers probiert», so Marcus. Zwar konnten wir auch in dieser Schlussminute einige gefährliche Abschlüsse generieren, doch leider fand das Runde den Weg ins Eckige nicht mehr und wir mussten uns in einem hitzigen Spiel mit einem 7:7 zu frieden geben. Unentschide ischs nid, s isch 7:7 für üs! Definitiv, denn unsere Gegnerinnen waren alles andere als amused über unsere Aufholjad….

Scorerliste:
#9 Corinne Schneiter (3G / 1A), #6 Aline Feuz (1G / 1A), #4 Gabi Binggeli (1G / 1A), #21 Jasmin Zbinden (1G / 0A), #15 Juliana Ulrich (1G / 1A), #13 Amanda Tanner (0G / 1A)

Bestplayer: #9 Corinne Schneiter

UHC Guggisberg – UHC Burgdorf II  2:11

Das letzte Spiel der Saison war gegen Burgdorf. Im Hinspiel zu Hause konnten wir nach einigen Turbulenzen um Goalie Fäbi ein Unentschieden holen. Und auch hier startete die Partie mit Turbulenzen. Burgdorf hat wohl Wind davon bekommen, dass Fäbi sich in Schwenden einbürgern lassen will und die Namensänderung zu Fabienne Brunosdottir bereits bei den Behörden pendent ist. Schliesslich wäre die Schwedische Nationalmannschaft sehr froh um einen so starken Goalie wie Fäbi. Somit machte uns der Schiri die Ansage, dass Fäbi auf dem Feld nichts zu suchen habe. War eigentlich eh nicht der Plan, denn Tanä war für diese Partie gesetzt. Aber item….
Nun zum Unihockey: In den Linien gab es eine kleine Änderung, die erkältete Baba kam für Corinne. Sonst blieb alles gleich. In den ersten Minuten war aber schon klar, dass Burgdorf was vor hatte und den Tabellensieg unbedingt holen wollte. Tanä wurde bereits mehrfach geprüft, parierte aber alle Schüsse souverän. Schliesslich gingen wir dank einem Tor von Jäsi, welche 10’000 Jahre Erholung von ihrem Einsatz auf dem Bauernhof nötig hat, in Führung. Doch danach fiel unsere Defensive völlig auseinander. Burgdorf kam zu vielen Abschlüsse und jeder Schuss war ein Tor. Marcus nahm beim 1:4 zwar das Timeout um uns etwas zu beruhigen, doch das brachte nichts. Bis zur Pause stand es 1:7. Ups, damit hätten wir nicht gerechnet.
Uns war klar, dass ein Sieg wohl schwierig wird. Trotzdem wollten wir noch etwas zeigen, was wir können. In der zweiten Hälfte ging es aber genau gleich weiter und wir lagen bereits mit 1:9 im Rückstand. Nach rund 5 Minuten in der 2. Halbzeit wurde auch Tanä durch eine vierte Feldspielerin ersetzt. Und siehe da, dies zeigte schnell Wirkung und Aline stocherte zum 2:9 ein. Kurz danach erzielte sie per Volley gar das 3:9. Doch der Unparteiische entschied auf hohen Stock und gab das Tor nicht. Wir versuchten trotzdem in Überzahl weiterzuspielen. Eigentlich gelang uns dies gut und wir konnten ordentlich Druck machen. Doch auch die noch so präzisen Schüsse wurden von der gegnerischen Torfrau abgewehrt. Leider gelangen den wahnsinnig sympathischen Frauen aus Burgdorf bis zum Schlusspfiff noch zwei Empty Netter, so dass wir uns deutlich geschlagen geben mussten. Schade! Aber immerhin konnte Zulgtal den Gruppensieg der Burgdorferinnen verhindern. Gratulation an die Eagels an dieser Stelle (auch wenn wir unter normalen Umständen immer für Arni gewesen wären 😉).

Scorerliste: #21 Jasmin Zbinden (1G / 0A), #6 Aline Feuz (1G / 0A), #4 Gabi Binggeli (0G / 1A)

Bestplayer : #6 Aline Feuz

Ja, mit so einer Kanterniederlage die Saison zu beenden und auf Platz 5 zurückzufallen fägt eigentlich nicht. Trotzdem können wir auf eine coole Saison mit einem tollen Team zurückschauen. Wir haben viele Voraussetzungen mit zahlreichen Ausfällen / Abwesenheiten, neuen Spielerinnen, etc. doch ganz gut gemeistert. Und Hauptsache wir haben Spass und haben es lustig zusammen und das haben wir definitiv!!!

Merci auch an unsere Fans (besonders Pfuschi und Lars) die uns die ganze Saison unterstützt haben! Nun machen wir kurz Pause bis am 27./28.04.2024 das Saisonhighlight mit dem Voralpine Unihockeycup ansteht. Anschliessend wir der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen damit wir am 02.06.2024 um 14:00 Uhr für das Cupspiel gegen Naters Brig (Austragungsort Riffenmatt) gewappnet sind. Infos folgen!

Danke fürs stetige Lesen auch in dieser Saison.

Häbets guet!
für das Damenteam
CS9

P.S.: Leider wurde mein letzter Spielbericht aus unerklärbaren Gründen gelöscht. Aber nur so: die Herren I hätten mit läppischen 24 Punkten niemals den Vereinsrekord geknackt, dieser liegt bei souveränen 33 Punkten durch das Damenteam 😉

Das Wort zum Sonntag: «C’est les Welsches» – Matchbericht Herren 3 vom 10. März

UHC Guggisberg vs. UHC Brienz (6:6)

Der Start gegen Brienz fiel erfolgreich. Unser Youngster Beätu schoss nach zwei Minuten schon das erste Tor. Nach weiteren zwei Minuten ist die gleiche Linie erneut erfolgreich und somit schoss Oli zum 2:0. Und auch Stifu brachte das Runde ins Eckige und verschaffte uns die 3:0 Führung. Joel, unser Torwart in diesem Match, legte in der sechsten Minute in einer sehr heiklen Situation, wortwörtlich den Ball flach. Die harten Brienzer liessen den Kopf jedoch nicht hängen und trafen etwas glücklich doch noch zum 3:1 Tor…«Aube schad wene e eigete scheiche iche duet»

Silvan versuchte noch ein weiteres Tor gegen die Brienzer zu erkämpfen. Mit einem tollen Schuss war dies auch in greifbarer Nähe, der Goali konnte aber den Ball noch knapp abwehren. Es folgten noch weitere tolle Torchancen, unter anderen auch ein super ausgeführter 4:3 Freistoss doch das anfängliche Glück hat uns irgendwie hängen lassen, den dieser fand den Weg nur «a Bügu statt dri». Joel machte einen super Job, trotzdem schaffte Brienz mit einem «fadägradä» Schuss schon das nächste Tor. Es stand 3:2 vier Minuten vor der Pause. Dies änderte sich zum Glück nicht mehr und wir konnten mit einem kleinen Vorsprung in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit verpassten die Brienzer ein Passspiel, welches Captain Pauli perfekt ausnützte. Wenige Sekunden später doppelte Husi direkt mit einem weiteren Treffer nach. Nun stand es 5:2. Doch leider waren noch 16 Minuten zu spielen…

Auch Brienz schoss sehr gut und traf somit erneut unser Tor. Bei einem weiteren Angriff gegen uns, schnabte sich Schmied Pädu den Ball eines Gegners und «murgste» noch irgendwie in das Brienzer-Tor hinein. 6:3, eigentlich eine schöne Führung, nicht wahr?

Ein wenig später gab es eine gefühlte Ewigkeit lang eine sehr brenzlige Situation: Brienz konnte drei Mal hintereinander auf unser Tor schiessen. Es gab ein riesen «gfuchtu» direkt vor, neben und hinter Joel. Etwas unkontrolliert aber dennoch souverän, wehrte Joel den Ball drei Mal ab.

Trotzdem schafften die Brienzer nach weiteren Spielminuten ein nächstes Tor. Wieder mit einem tollen Weitschuss von ihnen… Sechs Minuten vor Schluss steht es somit 6:4. Wir hatten definitiv nachgelassen und Brienz nützte das eiskalt aus. Ein weiterer Treffer war die Folge. Dann noch der nächste Gegentreffer… Da nützte auch das Überzahlspiel eine Minute vor Schluss nichts mehr. Zwar hatten wir 2-3 tolle Chancen aber es reichte nicht mehr um wieder die Führung zu übernehmen. So sammelten wir «nur» ein Punkt. «Tja, so schnäu chas gah!»
Übrigens:
Unsere kleine aber feine Fankurve vom «Heimmätsch» war auch wieder mit Herzblut dabei! #hoppgötti

UHC Guggisberg vs. UHT Schangnau II (4:6)

Nach der grossen Pause und der kleinlichen Verpflegung die uns zur Verfügung stand, begann der Match mit den «Schangnouer Muninä». Nach nicht einmal einer Minute sind schon zwei Bälle in unser Tor geflogen… «Hoppla Schorsch!» Und eines davon noch genau gleich wie beim ersten Match ein unglückliches Eigentor. Zur falschen Zeit am falschen Ort. Doch zum Glück haben wir ja unser Youngster Beätu. Er traf nach drei Minuten endlich das Tor der «Schangnouer» HEJA!, Backhand geht auch. Dieses Mal ist Löru Boss über unser Tor. Die «Schangnouer» nützten eine Wechselsituation vor unserer Zone schlau aus. Sie spielten einen Freistoss schnell weiter, wobei Beätu eigentlich erst auf das Spielfeld kam. Er war somit zu nahe an den anderen Spieler und musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Wir verteidigten gut aber unser Gegner schaffte das erwartete Unterzahl-Tor trotzdem. Weiter ging es à la «Schangnouer Munigrinnä», etwas grob und mit dem einen oder anderen gemotze. Captain Pauli brachte etwas später den Ball in das Gegnertor. 2:3 steht es nun gegen uns. Nach mehrfacher Erwähnung, dass Captain Pauli ein A**** sei, lüpfte es Pauli den Hut. Somit gab es ein Time Out Gespräch mit Schiri und den Captains. Mit dem vorhin erwähnten Spielstand mussten wir in die Pause.

Nach der Pause «munet» Schangnau ein weiteres Tor. Unsere Köpfe hingen langsam, die Fankurve wurde aber aufrechter. Nun, was soll man sagen: Unsere Youngsters kamen wieder zum Spielzug und Beätu schoss mit Neuling Timo ein weiteres Tor für uns! Es stand 3:4 und noch gute 14 Minuten waren zu spielen. Einen Augenblick später doppelte Beätu mit einem weiteren Tor nach. Somit schafften wir endlich den Ausgleich! Der Sieg ist wieder in greifbarer Nähe. Als das Spiel weiterlief, kassierte Stifu auch noch eine zwei Minuten Strafe. Löru hielt die Bälle aber 1A! Gute zwei Minuten vor Schluss passierte dann natürlich die blödeste Sache. Schangnau traf zwei (!) weitere Tore. Welche wir in einer Minute Spielzeit natürlich nicht mehr aufholen konnten. Dies war also das Ende des heutigen Spieltages.

PS: Captain Pauli und der A**** – Austeiler nahmen nach dem Spiel in der uns eingeteilten selben Garderobe (typisch C’est les Welsches) ein Schnupf zusammen und somit waren sie wieder versöhnt. Den Sonntag liessen wir dann im Restaurant zur goldenen Möve, in der Nähe des Lac de Morat ausklingen. Ganz per Zufall, traf Schangnau die gleiche Wahl 😉

Merci Mike für das Coaching, wir wissen jetzt, dass uns alle Arten von Unterbrüchen nicht gut tun. Danke der kleinen aber feinen Fankurve #machtnüt #ischnidsoschlimm

Punkterekord zum Meisterschaftsabschluss – Spielbericht der Herren I vom 03.03.2024

Dieser Tag verspricht einiges, so viel vorneweg. Pleiten, Pech und Pannen – alles mit dabei. Die letzte Meisterschaftsrunde zuhause soll auch noch einmal alles in die Waagschale werfen. Wie in jedem Heimturnier des Fanionteams kleideten sich die Protagonisten im eigenen Kabinchen um. Pünktlich versammelte sich die Jungmannschaft (& Kohli 😊) auf der Gallerie. Heutiges Outfit: Retro und unbeliebt. Zum Saisonabschluss setzten die Guggisberger auf das altbekannte Spieldress in orange / schwarz.

Nach dem Eincremen und der Ansprache der Coaches war die Mannschaft heiss. Sollten in diesem Spieltag mindestens zwei Punkte geholt werden, würde dies Punkterekord – ja sogar Vereinsrekord bedeuten. Nach irgendwelchen Aussagen von irgendwelchen Leuten hätte man noch nie über 25 Punkte in einer Meisterschaft geholt (habe es aber nicht überprüft). Mit bereits 24 Punkten auf dem Konto würde ein Sieg den bisherigen Rekord einstellen – und das in der 2. höchsten Spielklasse!

Comet Cheseaux vs. UHC Guggisberg (3:5)

Genug mit möglichen Szenarien geliebäugelt. Fakt ist: Die Kometen aus Scheso sind jung, wild und man konnte in der Hinrunde keinen Sieg einfahren. Dies soll sich nun ändern. Mit vier Linien, zwei Goalies und zwei Coaches wurde die bestmögliche Unihockeypower aufgeboten. Es ist auch nötig, um die Welschen in Schach zu halten.

Die ersten Minuten gehörten uns. Ballbesitz lag mehrheitlich bei den Guggisbergern, wobei sich doch das Spieldiktat stellenweise auf die Seite der Kometianer warf. Ein Grund dafür waren unsere Strafen. Mit Garage-Alain musste sich der erste Protagonist der Partie auf die Strafbank bewegen. Es soll nicht der letzte gewesen sein. Die Überzahl nutzte der Gegner seinerseits optimal und ging mit 1:0 in Führung. Doch auch wir konnten in Überzahl agieren. Der Schiri verwies auch einen Gegner auf die Strafbank – welch Wunder. Durch 47er-Maik in Persona fanden wir den Anschluss und glichen in Powerplay aus. Nach dem Unentschieden musste man erneut zwei Mal in Unterzahl agieren. Dies weil Alain 1.97m beim Freischlag entfernt stand (2m wären erlaubt) und Joel gekonnt den Säbler auspackte. Doch beide Unterzahlsituationen konnten von den weissen Kometen nicht ausgenutzt werden. Vor der Pause kamen noch unsere Coaches in den Genuss von taktischen Delikatessen. Bei einem Freischlag nahe der Mittellinie setzte Coaching-Duo «leichte Brise» auf einen vierten Feldspieler. Hegi wurde aus dem Verkehr gezogen. Gekonnt verwandelte Schiri-Ändu zur Führung.

Die Pause wurde genutzt, um zu akzeptieren, dass der Schiri wohl weiterhin nicht auf unserer Seite sein wird. Dies zum Teil auch berechtigt. Des Weiteren konnte festgehalten werden, dass die gebotene Leistung noch nicht dem eigentlich möglichen entsprach. Es het no Luft gäg ufe.

In Halbzeit zwei startete die zweite Linie furios. Unser Captain entwich den heranschweifenden Kometen und netzte sowas von eiskalt ein. Daraufhin war die Partie unterbrochen. Stifu brauste heran, um den Hallenboden vom Blut zu befreien. Blut aus dem Gsynn von Joel, welcher eine Stockkelle des Gegners zwischen die Augen bekam. Mit 300 Pflastern im Gesicht war die Sicht etwas eingeschränkt, doch Warrior-Jölu liess sich nichts anmerken und setzte die Partie fort. Durch diesen Unterbruch verlor die Partie etwa 5 Minuten an Würze und auf beiden Seiten lief nichts Erwähnenswertes. Es braucht einen wie tötötörööö-Alain, der Akzente setzen kann. Dies tat er auch – in Form von zwei Toren. Die Führung konnte auf 5 zu 1 ausgebaut werden. Doch es wurde trotzdem hektisch. Nach einer 2min Strafe von unserem C und einer 4 gegen 3 Situation kam der Gegner auf zwei Zähler heran. Doch es reichte nicht mehr und die zwei Punkte waren Tatsache.

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (2G / 1A), #4 Andri v.Niederhäusern (1G / 3A), #9 Micha Werren (1G / 0A), #90 Maik v. Niederhäusern (1G / 0A)

Alterswil – St. Antoni vs. UHC Guggisberg (10:5)

Die Leistung im ersten Spiel war okay. Zurück in den Katakomben merkte man die etwas kurzanhaltende trübe Stimmung. Man wusste das die Leistung nicht wie gewünscht war, aber man holte die zwei Punkte und konnte letzten Endes kurze Zeit später wieder smilen.

Mit zwei Spielen Pause konnte man sich das weitere Geschehen ruhig mit den angereisten Fans anschauen. Für Spiel Nr. 2 war eine Leistungssteigerung ein Muss. Man will mit der besten Mannschaftsleistung der Saison glänzen und somit eine fast perfekte Saison noch perfekter abschliessen.

Doch die Partie konnte kaum schlechter starten. Der vorher viel-diskutierte Gegenspieler des Gegners konnte bereits beim ersten Einsatz einnetzen. Das danach angesetzte Bully kam für unser Tram-Brünu zu scharf geschossen, so dass Schnudernase beim letzten Spiel vor der Polizei-Karriere sehenswert traf – nur ins falsche Gehäuse. Nach dem Schock hatte sich die Mannschaft gefangen. Mit einem Airhook-Treffer gelang Tilaka-Jölu den Anschlusstreffer. Dann fand unsere erste Linie den Tritt in die Partie. Bierplaner Alain konnte zwei schöne Pässe verwerten und man ging erstmals in Führung. Doch diese hielt nicht lange an. Die Astaner waren fortan die gefährlichere Mannschaft und netzten Ball für Ball ein. Am Ende resultierte ein 3-zu-6-Rückstand aus Sicht der Guggisberger zur Pause.

Halbzeit zwei zeigte wenig Anschaumaterial – zumindest aus Sicht der Hiesigen. Zwar konnte man nach der Pause reagieren und durch Treffer von Schölu und Alain verkürzen, dass danach gebotene glich eher einer kleinen Magenverkrümmung. Es gelang praktisch nichts mehr. Saft raus, aus.
Die bereits vor der Partie entschiedene Situation hatte wohl doch Einfluss in den Köpfen der Protagonisten, zu Ungunsten der zahlreich angereisten Fans.

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (3G / 0A), #11 Joel Werren (2G / 0A), #4 Andri v.N. (0G / 2A), #9 Micha Werren (0G / 2A)

Die Meisterschaft 2023/2024 ist Geschichte. Fazit: Es war geil und es wurde noch geilers Unihockey gespielt. Die Mannschaftsleistung ist beachtlich und reichte zum Punkterekord sowie einer mehr als formidablen Positionierung auf Rang 2. Hätte uns das einer vor vier Jahren gesagt, wir hätten ihn wohl zum Bierholen verdonnert. Der weitere Tagesverlauf versprach viel Drama um die Abstiegsplätze sowie ein glücklicher Erstplatzierter. Unser Captain gönnte den Welschen wohl den Pokalinhalt nur wenig und goss ihn demnach selber über die eigene Glatze. Vielleicht ein Haarwuchsmittel, wer weiss?! Im Namen der Mannschaft möchte ich mich noch bei den angereisten Fans bedanken. Euer Support – während der ganzen Meisterschaft – ist schlichtweg super und sehr bereichernd. Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass eigens mitgebrachtes Bier in Guggisberg nicht notwendig ist. Den Freiburgern ist wohl der Beitrag in den sozialen Medien untergegangen. «Bier? Hets!» Hört auf damit und unterstützt die Vereine – die hatten genug finanzielle Probleme während der Pandemie.

Zu guter Letzt gilt es noch unserem kleinen Carmol-Vernichter zu verabschieden. Danke für die geile Zeit, du wirst uns fehlen.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Öfter mal was Neues – Spielbericht der Damen vom 11.02.2024

Regelmässige Leser:innen wissen, dass an unserem letzten Spieltag das Verletzungspech mal wieder zugeschlagen hat. Mascha Willimann hat mittlerweile leider die Diagnose Kreuzbandriss und somit Saisonaus erhalten. An dieser Stelle wünschen wir Mäschu gute Besserung, eine erfolgreiche Operation und viele starke Nerven bei der Regeneration #comebackstronger!
Dies bedeutete für den Spieltag am Sonntag mal wieder, dass wir nicht wirklich viele Spielerinnen sein werden. Zwar sind die beiden Mexikanerinnen wieder zurück, doch nicht alle haben ihre Termine gleich gut im Griff… Somit reisten am Sonntagmorgen mit äusserst durchdachtem Fahrplan Goalie Fäbi, Tanä und 7 Feldspielerinnen zusammen mit Coach Marcus, und den beiden IV-Coaches Bettina und Mascha nach Burgdorf. Da 7 Feldspielerinnen nicht wirklich praktisch sind, wurde Tanä am Freitag im Training spontan zur Feldspielerin umfunktioniert und wir alle waren gespannt, wie Tanä diese neue Herausforderung meistern wird.

UHC Guggisberg – Unihockey Lohn 7:2

Im ersten Spiel wartete das Tabellenschlusslicht und über das Ziel musste nicht diskutiert werden, ein Sieg ist Pflicht! Von Beginn weg waren wir die Spielbestimmende Mannschaft und obwohl in den ersten Minuten keine Tore fielen, hatte man sofort ein gutes Gefühl. Die schnellste Maus von Mexiko, Jäsi «Juanita» Zbinden eröffnete schliesslich das Score. Kurz danach doppelte Tanä nach. Ja, Sie haben richtig gelesen liebe Leser:innen. Unsere langjährige Goaliefrau schoss bereits in ihrem ersten Spiel als Feldspielerin ein Tor. Entweder man kann es, oder man kann es halt nicht ;-). Vielleicht waren wir nach diesem Treffer noch etwas zu sehr am Jubeln und Lohn verkürzte kurz danach zum 2:1. Wir behielten aber den grössten Teil des Ballbesitzes, wohl etwa 80 % und machten weiterhin Druck. Offensiv-Verteidigerin schlich sich unauffällig vors gegnerische Tor, machte sich lauthals bemerkbar, so dass Corinne ihr einen wirklich viel zu langsamen Pass in den Slot spielte. Gabi traf den Ball noch viel langsamer, doch genau das sind die mühsamen und die gegnerische Torfrau griff daneben, so dass das Runde im Zeitlupentempo ins Eckige rollte. Ein richtiges Gabi-Goal halt. Bis vor Pause erhöhlte Jäsi sogar noch auf 4:1. «So macht mes haut in Mexiko», meinte unsere #21.
Im Pauseninterview war Tanja Schneiter ausser Atem. «Auf dem Feld ist es also strenger als man meint. Bereits nach 5 Minuten war mein Puls gefühlt auf 180», so Tanä. Trotzdem scheint ihr ihre neue Aufgabe äusserst zu gefallen. «Ich bin motiviert, weiter Tore zu schiessen und hinten sauber zu blocken. So werden wir den Sieg bestimmt ins Trockene fahren!»

Den Start in die zweite Halbzeit haben wir allerdings (wie fast immer) etwas verschlafen. Lohn konnte die stark aufspielende Schlussfrau Fäbi ein zweites Mal bezwingen. Wir brauchten etwas, bis wir das Zepter wieder übernehmen konnten und wieder mehr Druck aufzubauen. Doch schliesslich gelang uns das und wir erhöhten auf 5:2. Und raten Sie mal, wer den Treffer erzielt. Eh ja klar, Tanä, wer sonst! Sie lenkte ein Drehschuss ihrer Schwägerin ab, als hätte sie nie was anderes getan. Kurz danach gelang es auch noch Mändlä Tanner, welche ihr Comeback nach dem Mutterschaftsurlaub gab, einen präzisen Handgelenkschuss in die Maschen zu versenken. Heja Mändlä, schön bisch wider da!
Wenige Minuten vor Schluss nahm Lohn das Timeout. Wir dachten, sie würden nun auf 4 Feldspielerinnen umstellen, doch dem war irgendwie nicht so und wir konnten weiterhin unser Spiel weiterspielen. Allerdings suchten wir nicht mehr immer den Abschluss sondern wollten einfach den Ball halten. Die Schneiter-Linie hatte vom scoren allerdings noch nicht genug und das tapfere Schreiberling schob nach einem schönen Pass von Tanä zum 7:2 Schlussresultat ein. Der Pflichtsieg war somit im trockenen.

Scorerliste
#16 Tanja Schneiter (2G / 1A), #21 Jasmin Zbinden (2G / 0A), #9 Corinne Schneiter (1G / 3A), #4 Gabi Binggeli (1G / 1A), #13 Amanda Tanner (1G / 1A), #17 Barbara Jost (0G / 1A)

Bestplayer: #16 Tanja Schneiter

Alterswil-St. Antoni – UHC Guggisberg 6:4

Fürs zweite Spiel reiste auch noch Düsenblitz Aline Feuz an. Nun war eigentlich geplant, dass Tanä dieses Spiel im Tor sein wird und wir wieder mit 2 Verteidiger und 3 Stürmerpäärchen spielen. Doch da sich Tanä auf dem Feld dermassen gut zeigte, wurde entschieden, spontan mit 3 Linien zu spielen. Sofort war klar, dass dies gegen ASTA definitiv kein Seich ist. Es erwartete uns ein äusserst lauffreudiger Gegner, der uns von Beginn weg unter Druck setzte. So kam es auch nicht von ungefähr, dass die Seislerinnen mit 2:0 in Führung gingen. Wir waren gezwungen, unser Spielaufbau etwas zu ändern und mehr mit schnellen Kontern und gezielten Pässen zu Chancen zu kommen. Dies gelang uns, denn bis zur Pause konnten wir dank Toren von Sandy und Jäsi ausgleichen.
Zum Tee war also alles wieder offen und wir waren optimistisch, auch hier 2 Punkte zu holen. In den Linien wurde noch nichts umgestellt, einfach weiter so.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten wir mal wieder zuerst einen Gegentreffer hinnehmen. Jäsi war aber heute besonders torhungrig und stocherte ein Buebentrickli so lange rein, bis der Schiri das Tor endlich gab (nicht wie im ersten Match, als er ein Schuss von Jäsi leider nicht als Tor wertete. Keine Angst Jäsi, wir alle haben gesehen, dass der Ball drin war und bei der Topscorer Auszeichnung Ende Saison werden wir dies bestimmt würdigen). Nun wollen aber endlich wir mal in Führung gehen und nicht immer einem Rückstand nachrennen! Leider nutzte ASTA sofort aus, dass wir einmal etwas zu offensiv standen und gingen erneut in Führung. Kurz danach kam es noch bitterer, die Damen von änet dr Seisa zogen auf 5:3 davon. Noch wenige Minuten auf der Uhr und unser Coachingstaff nahm das Timeout. Es wurde auf 2 Linien umgestellt und sobald wie möglich wird Fäbi, welche trotz Rückenschmerzen ein super Spiel zeigte, durch eine Feldspielerin ersetzt. In nummerischer Überzahl versuchten wir den Ball laufen zu lassen und konnten auch einige Abschlüsse erzielen, welche von der Torwartin souverän pariert wurden. Ein misslungener Abschluss unsererseits nutzten die Gegnerinnen zum Weitschuss und Mändlä rettete auf der Linie. Doch die Unparteiische fand, dass sich Mändlä im Torraum befand und pfiff Penalty. Die Bank motivierte Fäbi und feuerte sie an. Und siehe da, wie ein alter Routinier hat Fäbi den Penalty gehalten! Heja Fäbi!!!! Das Spiel ging weiter und wieder spielten wir mit 4 Feldspielerinnen. Leider konnten wir diesmal ein Weitschuss von ASTA nicht mehr blocken und das Runde fand den Weg ins Eckige. Wir gaben aber nicht auf und versuchten bis zum Schluss ein Tor zu erzielen. Immerhin gelang uns dies durch ad interim ad interim Captain Sandy. Doch die Zeit war schlussendlich zu knapp und wir mussten uns 6:4 geschlagen geben. Schade!

Scorerliste
#8 Sandra Nyffenegger (2G / 0A), #21 Jasmin Zbinden (2G / 0A), #4 Gabi Binggeli (0G / 1A), #24 Feuz Aline (0G / 1A), #13 Amanda Tanner (0G / 1A), #9 Corinne Schneiter (0G / 1A)

Bestplayer: #1 Fabienne Hostettler

So konnten wir an diesem Spieltag leider «nur» 2 Punkte holen und rückten in der Tabelle auf Rang 4 zurück. Da noch 2 Spieltage stattfinden, ist nach wie vor alles möglich. Wir werden bestimmt unser Bestes geben!

Merci nochmal allen Fans und vor allem den beiden momentanen IV-Rentnerinnen Bettina und Mascha für die Unterstützung auf der Bank.

Schlussendlich waren wir an diesem Sonntag froh, dass wir irgendwo noch was zu essen fanden, auch wenn es keine Pizza war, und dass alle irgendwie nach Hause kamen. Auf Mc ist halt immer Verlass! Keine Reservation nötig, durchgehend warme Küche, schneller Service und genügend Parkplätze und freie Sitzplätze.

In dem Sinn häbät ä geilä, aber nid minä!
geng wi geng, CS9

Ad interim, ad interim, ad interim, oder der 100-jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Spielbericht der Damen vom 28.01.2024

Heute Vormittag trafen 8 Feldspielerinnen, Goalie Fäbi und Coach Marcus im nebligen Lohn-A. ein, wo die Rückrunde startete. Wie schon öfters war mal wieder ein geringes Kader am Start. Grund wie immer Reisefüdlä, Match im anderen Team, Babypausen und nun leider auch noch ein Bandscheibenvorfall 🙁 Gute Besserung an dieser Stelle! Nichts desto trotz wollten wir erst recht Punkten und allen beweisen, dass wir es auch mit Schrumpfkader können! Das Motto war mit 20 km/h angereist, mit 100km/h auf den Bitz! Schliesslich waren wir dank dem lustigen Training vom Freitag bestens auf den Spieltag vorbereitet.

UHT Arni – UHC Guggisberg 3:1

Schon wieder hiess heute der Gegner Arni. Vor 2 Wochen konnten wir das Spiel noch für uns entscheiden. Doch damals hatte Arni ein deutlich kleineres Kader vorzuweisen und liess uns auf dem Feld sehr viel Platz. Heute kam ein ganz anderes Arni entgegen und wir bemerkten sofort, dass wir nicht wie gewünscht unser Spiel machen konnten. Oft waren wir unter Druck und vor allem hatten wir Mühe in die gegnerische Zone zu kommen. Arni machte deutlich mehr Druck und konnte auch mehr Abschlüsse erzielen, welche in der ersten Hälfte allesamt von Goalie Fäbi sauber pariert wurden. So ging es mit 0:0 zum Pausentee.
In der zweite Hälfte ändert sich am Spiel nicht viel. Bei uns passte nach wie vor einiges nicht zusammen. So kam es nicht von ungefähr, dass Arni 1:0 in Führung ging. Kurz danach musste Fäbi leider ein zweites Mal hinter sich greifen. Coach Marcus stellte auf 2 Linien um und wir konnten so deutlich mehr Druck erzielen. Doch just in dem Moment, als wir wieder etwas besser in der Partie waren, knickte ad interim Captain Mascha um und hielt sich ihr Knie. Das sah leider nicht so gut aus. Die Partie blieb einen Moment unterbrochen, so dass wir und auch einige liebe Gegnerinnen uns fürsorglich um Mäschu kümmern konnten. Danke an Arni für den Kühlspray und die restlichen abgelaufenen Medikamente ;-).
Die Partie wurde dann wieder aufgenommen und wir mussten nach Maschas Ausfall in den Linien etwas umstellen. Es gelang uns aber besser als erwartet, uns wieder aufs Spiel zu fokussieren und wir blieben dran. Sandy, die gerade dabei war ihren 100. Geburtstag zu planen (Motto-Ideen sind willkommen), gelang schliesslich den Anschlusstreffer zum 2:1. Noch knapp eine Minute auf der Uhr riskierten wir alles und ersetzten Fäbi durch eine vierte Feldspielerin. Wir liessen den Ball in unseren Reihen laufen, doch Arni stand clever und liess keinen Abschluss aufs Tor zu. 5 Sekunden vor Schluss gelang es den Emmentalerinnen uns den Ball abzuläschelen und ins leere Tor zu versenken. Somit mussten wir uns 3:1 geschlagen geben. Schade, aber bravo Arni, wir mögen euch trotzdem. Nächstes Mal sind ja wieder wir mit gewinnen dran…😜

Scorerliste:
#8 Sandy Nyffenegger (1G / 0A)

Bestpalyer: #1 Fabienne Hostettler

Bis zum zweiten Spiel hatten wir (wie immer) etwas Zeit, um uns von der Niederlage zu erholen. Wir nutzten die Zeit unseren Teamspirit zu fördern und konnten einander dank vielen Lacher wieder aufbauen. Spätestens als Baba die Bibliothek vor der Turnhalle durchsuchte und mit dem im Titel erwähnten Buch zurück kam, war die Stimmung wieder top. Und auch Chat-GBT zeigte sich wie immer von der besten Seite und unterstützte uns beim Karte schreiben… Anschliessend wurde fleissig das UHC-Generationenhaus weiter geplant, wo wir in rund 50 Jahren einziehen möchten, um auch noch im Alter zusammen zu sein. Sogar eine gegnerische Spielerin wurde eingeladen, ihren Lebensabend mit uns zu verbringen. Item, nun wieder zurück zum Unihockey!

UHC Guggisberg – UHC Kerzers-Müntschemier 4:4

Im zweiten Spiel waren wir also nochmals ein kleineres Schrumpfkader. Und da ad interim Captain Mäschu leider ausfiel, sprang Routinier Sandy als ad interim ad interim Captain ein. Auch auf der Trainerbank zeigte sich ein Wechsel: Marcus musste sich wegen einem 101. Geburtstag verständlicherweise entschuldigen, so dass Brünu und Pfuschi einsprangen.
In der Vergangenheit hatten wir immer so unsere liebe Mühe mit Kerzers. Und dem war leider auch heute etwas so. Oft zogen wir im Zweikampf den Kürzeren, so dass uns die Gegnerinnen davonziehen konnten. Kerzers eröffnete somit das Score der Partie. Wir liessen aber die Köpfe überhaupt nicht hängen und Corinne glich mit einem satten Weitschuss ins Angeli aus. Die Freiburgerinnen übernahmen dann aber wieder mehr das Zepter und konnten auf 1:3 davonziehen. Coach Brünu nahm eine kleine Änderung in einer Linie vor und sofort waren wir besser im Spiel. 1 Minute vor dem Halbzeitpfiff verkürzte Sandy auf 2:3. Dies gab uns ein gutes Gefühl und damit wollten wir in die Pause. Doch leider konnte Kerzers den 2-Tore-Vorsprung vor Ende der ersten Halbzeit etwas unglücklich wieder herstellen.
Die Pausenansprache von Brünu motivierte uns sehr und ich fand, in unseren Gesichter sah man, dass wir nicht aufgeben und immer noch daran glaubten, das Spiel zu drehen. Wir starteten gut in die letzten 20 Minuten und konnten vorne mehr Akzente setzten. Leider war aber meistens noch irgend ein Bein, Stock, Pfosten oder so im Weg, so dass das Runde einfach nicht ins Eckige wollte. Bis Baba von der Mittellinie auf den Ball hämmerte und souverän zum 3:4 traf. Noch rund 8 Minuten auf der Uhr – mir hei no Zyt… Coach Brünu gab unseren Speedqueens Raphaela und Aline klare Anweisungen, die Gegnerinnen unter Druck zu setzten. Meistens zeigte dies Wirkung, so dass wir mehr Ballbesitz hatten. Doch das letzte Quäntchen Glück und Effizienz fehlte einfach nach wie vor, so dass wir auch in dieser Partie Fäbi mit einer vierten Feldspielerin ersetzten. Das Überzahlspiel war deutlich besser als im ersten Spiel, aber der Pfosten hielt Kerzers in der Partie. Als noch rund 20 Sekunden zu spielen waren schob Kerzers den Ball nach einem Stockschlag in unser Tor. Der Unparteiische sah aber dieses Foul und gab das Tor nicht, was leider unsere Blondie-Sisters nicht bemerkten. So kamen die beiden zu Tode betrübt zur Bank und Corinne und Raphaela gingen etwas verwirrt aufs Feld, da wir nicht sicher waren, wieso die beiden nun wechselten. Danach gab es einen Freistoss von der Mittellinie für uns. Sandy ging zum Ball und Corinne positionierte sich auf der Mittellinie zum Schuss. Dank einer kleinen aber feien Anweisung vom Coach löste sich Schneiti noch etwas mehr zur Mitte, bekam einen exakten Pass auf die Kelle und traf 10 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich! Somit endete die Partie mit 4:4 und wir alle waren uns einig, dass wir heute einen Punkt gewonnen haben und nicht 3 verloren…

Scorerliste
#9 Corinne Schneiter (2G / 0A), #8 Sandy Nyffenegger (1G / 2A), #17 Barbara Jost (1G / 0A), #4 Gabi Binggeli (0G / 1A), #24 Feuz Aline (0G / 1A)

Bestplayer: #9 Corinne Schneiter

Leider rückten wir nach diesem Spieltag wieder auf Rang 3 zurück und haben nun 2 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. Es bleib aber weiterhin spannend und es ist noch alles möglich. Wir freuen uns, am nächsten Spieltag wieder von unseren Reisefüdlä und hoffentlich auch von den Rekonvaleszenten und Babypausierenden unterstützt zu werden. Als Fazit bleibt aber, das wir einfach ein supertolles Team sind und es einfach fägt!

Merci an Familie Hostettler und Familie Feuz für die Unterstützung. Das hat es gebraucht! Und besonders natürlich Danke Brünu fürs Coachen und Pfuschi für die äusserst sauber geführte Statistik.

Bis in 2 Wochen in Burgdorf…

für das Damenteam
CS9

Viel verloren und doch viel gewonnen – Spielbericht der Herren I vom 21.01.2024

Der Matchtag aller Matchtage steht vor der Türe. Mit dem Verfolger auf Platz 3 und dem bisher sehr souveränen 1. Platzierten stehen zwei Hammerduelle an. Duelle, welche für den weiteren Verlauf der Meisterschaft durchaus entscheidend sind. Mit 4 Punkten könnte man den Semsaloiten wie ein BMW-Fahrer am Nacken kleben und den Traum von Aufstiegsspielen so richtig weiterträumen. Mit 0 Punkten hingegen müsste man den zweiten Platz gegen hinten verteidigen und würde die Samsalesianer den ersten Platz sichern lassen.

Genug von potenziellen Szenarien und zurück zu Fakten. Um das erste Duell des Tages für sich entscheiden zu können, verlangt es beachtliche, ja wenn nicht schon hervorragende Leistungen jedes einzelnen Akteurs. Den auch die Villarabonesen verfügen über talentiertes Personal, welches durch Schnelligkeit und individuelle Klasse Akzente setzen kann.

UHC Villaraboud vs. UHC Guggisberg (4:5)

Das Team war sich also der notwendigen Leistung bewusst. Coaching-Duo «leichte Brise» bestärkten uns in dem Vermuten und fanden noch abschliessende Worte, während sich das Team einbalsamierte. Man kann beobachten, dass vermehrt Teamakteure das Parfum gewechselt haben. Anstelle «OneMillion» wird ein anderer Geruch, wie dem von VitaMerfen zunehmend registriert.  

Die ersten Minuten verliefen nach Plan. Der Gegner wurde mit Ballbesitz in Schach gehalten und das Zepter übernommen schnell mal wir. Dadurch war es absehbar, dass auch wir zum ersten Mal jubeln durften. Die zweite Linie verzückte mit ihrem einfallsreichen Passspiel und netzten gleich drei Mal in Folge ein. Zwei Mal unser Captain und einmal Uspuff-Jölu liessen das Score nach und nach steigen. Ein starkes Mittel der dritten Linie sind nach wie vor die Freistösse. So auch in diesem Spiel. Perfekt durchgespielt verwandelte das Schreiberlein ein Freistoss zur 4:0-Führung. Das «0» konnte man allerdings knapp nicht über die erste Halbzeit retten. Hegi sah sich kurz vor Schluss zum ersten Mal bezwungen.

Erstes Fazit der Coaches stimmte positiv, dennoch ist erst die Hälfte gespielt. Für die zweite Hälfte braucht es gleiche Leistungen. Auch hier gehörte der Start den Vreneli-Bezirkern. Fatal wäre es, direkt nach der Pause einen Gegentreffer zu kassieren. Mit Hörndli-Tischer Alain fand man die perfekte Anspielstation, um die Führung weiter auszubauen. Doch dann schien sich das Blatt etwas zu wenden. Durch Eigenfehler gab man dem Gegner die Möglichkeit, sich in der Partie zu etablieren. Dies taten sie auch und erhöhten das Score – bis es letztendlich auf 5:4 anhielt. Die letzten Minuten in Unterzahl waren turbulent, sowie umkämpft. Mit dem besseren Ende für uns und für Vättu-wienes-jungs-Rehli-umeseckliSiech-Brudi, welcher ein Jungspund des Gegners sowas von läuferisch in die Schranken wies. Der Minimalvorsprung konnte über die Zeit gerettet werden, auch dank unseres hervorragend parierenden Stabilo-Bosses.

Scorerliste:

#9 Micha Werren (2G / 1A), #11 Joel Werren (1G / 1A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 0A), #4 Andri v.Niederhäusern (0G / 1A), #16 Ivan Riesen (0G / 1A), #3 Nils Stucki (0G / 1A)

UHC Guggisberg vs. UHT Semsales (5:6)

Mit den geholten zwei Punkten war das Schlussspektakel perfekt angerichtet. Im letzten Duell des Tages standen sich die beiden besten Teams der Gruppe gegenüber. Spoiler: Bei diesem Spiel fehlte es an nichts.

Die Semsaloiten waren in den ersten 5 Matchtagen noch etwas konstanter als wir. Deshalb war ihr Punktekonto um drei Punkte reicher. Mit einem Sieg wäre für die restlichen zwei Spieltage wieder alles offen und das Fanionteam würde sich das Türchen zum ersten Platz weiter aufstossen.

Doch dafür verlangt uns der Welsche Kontrahent einiges. Bereits in den Startminuten liess sich der Biss des Gegners erkennen. Die Startminuten gehörten klar ihnen. Mit mehr Durchschlagskraft, Präzision und dem nötigen Quäntchen Glück gerieten wir mit drei Zählern ins Hintertreffen. Was also tun, wenn man mit 3-gegen-3 keine Akzente setzen kann? Richtig, man nimmt Hegi vom Feld und erhöht die offensive Schlagkraft durch einen vierten Feldspieler. Und siehe da, die Semsaler standen noch und noch im Schilf. «Mii isch eifach eine meh.» rufte Husi als Schnupfspruch auf und sah kopfnickend zu Smiley. Zwei Treffer innert kürzester Zeit liessen die Jubelgesänge der blauen Romands in Keim ersticken. Doch wie auch im ersten Duell musste man kurz vor dem Pausenpfiff nochmals ächzen. Nach einem Fehler im Aufbauspiel stand es 2 zu 4 für die Welschen.

Halbzeit zwei startete positiv. Die erste Linie setzte Akzente und der stark aufspielende Andri verwandelte uneigennützig zum Anschlusstreffer. Doch auch die Semsaler tauchten immer wieder gefährlich vor Hegis Kasten auf, so dass das Bällchen leider wieder etwas glücklich im eigenen Gehäuse zu verweilen wusste. Mit dem 5 zu 3 und noch etwa 10 Minuten zu spielen, standen wir mit dem Rücken zur Wand. Aber auch hier sahen wir uns nicht geschlagen und holten in Form von Bizeps-Garant Schnitzer und 47er-Ändu zum Retourschlag aus. Unentschieden!! Doch ein Punkt hilft uns im Rennen um Platz 1 herzlich wenig, so zog das Coaching-Duo erneut den Hegi. Das 4 gegen 3 zeigte auch hier spektakuläres Unihockey, doch leider verwehrte uns das Gehäuse und der gegnerische Torhüter den Siegtreffer. 3 Sekunden vor Schluss musste man sich dem Risiko geschlagen geben und die Semsales schoben zum Siegtreffer ein.

Scorerliste:

#4 Andri v.N. (2G / 1A), #9 Micha Werren (0G / 2A), #11 Joel Werren (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 0A), #16 Ivan Riesen (1G / 0A)

Bittere Pille. Die Chance auf Platz 1 schwindet mit dem Sieg von Semsales auf ein Minimum. Mit fünf Punkten Vorsprung werden die Welschen wohl oder übel den Tabellensieg für sich entscheiden. Aber hey!! Wir haben uns überhaupt nichts vorzuwerfen und können mit der geleisteten Arbeit stolz sein. Für die letzten zwei Spieltage heisst es nun, Platz 2 halten und die beachtliche Leistung mit weiteren Siegen küren. Zu guter Letzt möchte ich mich noch beim zahlreich-erschienen Publikum für die Unterstützung bedanken. Bis zum nächsten Mal!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Heimmatch – Spielbericht der Herren III vom 21.01.2024

Das Wort zum Sonntag: «Stifu söu chli weniger Möögä, drfür d Fans e chli meh!»

UHC Guggisberg – UH Zulgtal Eagles V (3:3)

Farbenfroh startete Guggisberg in den heutigen Match Tag. Wir mussten uns die heissgeliebten «Überzügli» anziehen, da Zulgtal ebenfalls Blau und Schwarz gekleidet ist. Kaum zu glauben aber war: Heute waren wir so viele Spieler, dass eine Farbe nicht gereicht hat! Somit trugen wir über unser blaues Trikot grüne und rote «Überzügli». Der Start viel etwas zögerlich auf beiden Seiten. Nach fünf Minuten der ersten Hälfte, traf Stöckli als erster das Tor der Gegner. Es folgte klarer Ballbesitz und gute Tor Chancen für uns. Jedoch sprang das kleine Weisse nicht ins Tor…Röhrbi und Stoll Pädu verpassten dann noch eine weitere Tor Chance, da sich die beiden nicht entscheiden konnten, welcher die Kelle an den Ball schlagen will. Wie sagt man so schön? Zu viele Köche verderben den Brei. Zulgtal revanchierte sich somit sechs Minuten vor der Pause mit dem ersten Gegentor. Somit steht es 1:1. Stöckli konterte aber mit einem weiten Schuss von unserem Tor aus und somit viel der Ball «Fadägrad» hinter dem Goali von Zulgtal ins Tor. 2:1 für uns. Wir wollten schon in die Pause gehen, als die Spieler der Gegner zwei Sekunden vorher noch einmal den Ball in unser Tor zwitscherten. Mit einem mulmigen Gefühl ging es somit ausgeglichen in die Pause. Ausgeglichen und Fair ging es auch weiter. Alle spielten gut aber irgendwie fehlte die letzte Überzeugung das Ding nach Hause zu bringen. Die zweite Halbzeit gehörte eher dem Team von Zulgtal. Wir liessen uns wohl doch zu sehr irritieren vom kurzfristigen Ausgleich. Joel erledigte seinen Job aber wieder sehr gut! Allez! Nach einigen Schüssen der Gegner, fiel der Ball dann doch noch hinter die Torlinie. Somit stand es 2:3 für Zulgtal, aber Obacht! Dank Silvan konnten auch wir wieder für den Ausgleich sorgen.

Bei einem «Letse Go» Start von Stöckli wurde dieser gleich wieder niedergeschmettert. Dies bedeutete eine zwei Minuten Strafe gegen Zulgtal. Und das 25 Sekunden vor Schluss…

Diese eigentlich kurzen Sekunden waren höllisch lang und doch zu Kurz. Der Ball viel leider drei Mal «numä fasch» in das Tor unserer Gegner… Der Frust war gross und dennoch können wir zufrieden sein. Wir beendeten unseren ersten Match mit 3:3.

UHC Guggisberg – TV Wabern II alias «Rägäbögelis» (8:3)

Vielleicht erinnert ihr euch an unseren letzten Spielbericht. Wir selber erinnern uns nicht so gerne an das letzte Spiel gegen Wabern. Die Chemie zwischen uns ist leider nicht so Bunt und Fröhlich. Diesmal haben wir das Spiel mit etwas mehr Ehrgeiz und Willen gestartet. So konnten wir nach sieben Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Röhrbi musste zwar zweimal Anlauf nehmen um den Ball hinter die Torlinie zu bringen. Dieses Tor war wichtig für uns und beflügelte uns mit mehr Motivation und Selbstvertrauen. So konnte Husi mit einem wunderbaren Pass von Fionn das 2:0 für uns ergattern. «D Rägäbögelis» wurden etwas nervös und wieder genervt und hysterisch. Jetzt hiess es für uns: «Ja nid la asteckä!!!»

Trotzdem gelang es Wabern zum 2:1. Bis zur Pause konnten wir die knappe Führung sowie den vorwiegenden Ballbesitz behalten. Nach der Pause kamen wir mit noch mehr Schwung zurück. Die kleine Fantruppe rief uns zu und ermutigte uns für die letzten 20 Minuten. Dies zeigte Wirkung und Stoll Pädu traf zum 3:1. Einer wollte diesen Sieg am Meisten. Und zwar Stifu. Er versuchte schon den ganzen Match Tag die Bälle ins Tor zu «ballern», doch irgendwie fehlte das nötige Glück. Doch Obacht vor unseren Youngsters und Oldsters! Fabian alias «Beätu» traf wenig später das nächste Tor für uns. Somit konnten wir unsere Führung mit 4:1 ausbauen. Dem verhalf auch Päpu Pfeuti!!!! «Dä hetz eifach geng no druff!» 5:1 für uns.

Das Gerangel fing jedoch erst jetzt richtig an… So folgte auch eine Strafe gegen Husi. Doch Stöckli und Stifu spielten in der Unterzahl als gäbe es kein Morgen! Dies verhalf den beiden zum unglaublichen Tor in der Unterzahl! «Heeejaa Stifu! Iz hesch dis Goal! Allez!» Wabern wurde noch ungeduldiger und sauer. Jede Entscheidung der Schiri Dame wurde in Frage gestellt. Doch sie blieb «kuul» und liess sich nicht irritieren. Das Tor welches wir nach der Unterzahl kassierten war uns ehrlicherweise recht egal. Mit 6:3 für uns ging es in die letzten Spielminuten. Und der unglaubliche Päpu Pfeuti wollte es noch einmal wissen und machte Nägel mit Köpfen! 7:3 bedeutete einen grossen, vielleicht sicheren Vorsprung. Gelingt uns somit die Revanche?

Ja denn die lang ersehnte Strafe fiel für Wabern und Stifu unterstrich dies direkt mit dem achten Tor für uns!

Alle spielten gut, auch wieder unsere beiden Goalis. Wir können zufrieden zurückschauen.

Danke unserem heutigen Coach und Mentor: Olli Danke unserer kleinen aber feinen Fankurve. So macht Heimmatch Spass. Und ein grosses Danke an unsere Aushilfsspieler: Stöckli und Stoll Pädu

PS: Ja, die Schreiberin hat den Moment vom zweiten Goal für Wabern verpasst… J

Z’oberscht ufem Bärgspitz… – Spielbericht der Damen vom 14.01.2024

Vorab wünscht der UHC Guggisberg allen äs guets Nöis. Wir hoffen, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet. Für die Damen ging am 14.01.2024 in Kerzers die Meisterschaft im neuen Jahr weiter. Doch die Vorzeichen waren leider nicht so gut. Schon lange war klar, dass einige Stammspielerinnen im Januar mit Abwesenheit glänzen, da sie entweder lernen müssen, noch oder wieder im Schwangerschafts- / Mutterschaftsurlaub sind, oder sich am einen anderen Ende oder am anderen Ende der Welt befinden um dort Koreanisch zu lernen, oder nach potenziellen Väter für Hernandez oder Gonzalez zu suchen. Anfang Woche kam es sogar noch besser und Bettina Gnägi musste sich wegen Rückenproblemen für den Sonntag abmelden. So kam es, dass lediglich Corinne und ihre 8 Linienkolleginnen am Sonntag pünktlich um 11:40 Uhr in Kerzers eintrafen . Nachdem alle einen mehr oder weniger legalen Parkplatz gefunden haben, stand einem wunderbaren Unihockeytag nichts mehr im Weg.

Corcelles-Cormondrèche – UHC Guggisberg 5:6

In der ersten Partie wartete Corcelles aus der unteren Tabellenhälfte. Da man das Hinspiel relativ deutlich gewonnen hatte, war auch hier ein Sieg Pflicht. Doch Corcelles hatte sich fürs neue Jahr auch so einiges vorgenommen und ging gleich in der ersten Minute 1:0 in Führung. Ad interim Captain Mäschu glich kurzerhand per Bäckhänd-Schläpper wieder aus. Corcelles nutzte aber unser dezimiertes Kader gekonnt aus und rannte uns ordentlich um die Ohren, so dass wir oft in unsere eigene Hälfte zurückgezwungen wurden. Daher kam es nicht von ungefähr, dass die Welchen wieder in Führung gingen. Der erneute Ausgleich liess aber nicht lange auf sich warten und Neuling Aline Feuz erzielte ihr erstes Tor für die blau-weiss-schwarzen! Heja Aline! Kurz danach pfiff der Unparteiische Penalty für uns, da eine Gegnerin etwas weit im Torraum war und so einen Treffer verhinderte. Ad interim Captain herself lief an und versenkte voll easy cool oben ins Angeli zur erstmaligen Führung. Danach konnten wir das Spieldiktat übernehmen und bis zur Pause durch einen Doppelschlag von Sandy mit dem neuen Super-Stock mit 2:5 davon ziehen.
In der Pause wurde eine kleine Änderung vorgenommen und Springerin Corinne kam für Gabi, welche sichtlich k.o. war. Corcelles startete in die zweite Halbzeit ähnlich gut wie in die erste und verkürzte auf 3:5. Mascha erhöhte anschliessend wieder auf 3:6. Somit eine klare Sache, oder? Nicht doch, dachten sich die Welschen. Die gelb-schwarzen liefen uns um die Ohren, so dass wir oft zu langen Einsätzen gezwungen waren und leider musste die sonst gut aufspielende Schlussfrau Fäbi noch 2 Mal hinter sich greifen. Kurz vor Schluss stellte Corcelles auf 4 Feldspielerinnen um, resp. nahmen ihren Goalie vom Feld und irgendwann kam dann auch noch eine vierte Feldspielerin… Sie versuchten zwar druck zu machen, doch wir hielten hart dagegen. Somit konnten wir den knappen Vorsprung über die Zeit retten und gewannen ohne Glanzleistung mit 5:6. E nu, Sieg isch Sieg!

Scorerliste:
#14 Mascha Willimann (3G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (2G / 0A), #24 Feuz Aline (1 G / 0A), #17 Barbara Jost (0G / 2A), #4 Gabi Binggeli (0G / 1A), #9 Corinne Schneiter (0G / 1A)

Bestplayer: #8 Sandra Nyffenegger

UHC Guggisberg – UHT Arni 5:3

Dank 2 Spiele Pause konnten unsere Tomaten-Köpfe wieder etwas bleicher werden, bis es gegen Arni weiter ging. Diese Saison schien Arni noch nicht so richtig auf Touren gekommen sein resp. entpuppte sich eher als Wundertüte, mal top, mal flopp und positionierte sich momentan im hinteren Mittelfeld in der Tabelle. Obwohl unsere Kräfte vom ersten Spiel nicht mehr top war, war man optimistisch und motiviert, auch gegen Arni zu punkten.
Die Partie startete sofort gaaaanz anders, als die erste. Arni liess uns viel mehr platz, so dass wir viel weniger laufen mussten und unser Spiel viiiiiel besser machen konnten, als noch in der ersten Partie. Somit kam es auch nicht von ungefähr, dass wir gleich 4:0 in Führung gingen. Arni, mit ihren starken Einzelspielerinnen, versuchten zwar, etwas Druck aufzubauen und konnte kurz vor dem Pausentee noch den Anschlusstreffer erzielen.
In der zweiten Halbzeit starteten wir etwas verhalten, hingegen die Emmentalerinnen prüften unsere Schlussfrau Tanä immer häufiger, welche bis auf 2 Schüsse alle Torversuche parierte. Trotzdem kam Arni auf 3:4 heran. Topscorerin Mäschu war leider immer wieder von Krämpfen geplagt und musste mehrmals spontan ausgewechselt werden. Springerin Corinne und kurzfristige Bänklerin Raphaela zeigten sich aber äusserst flexibel und waren überall und jederzeit auf jeder Position einsatzbereit. Trotz dieser Unsicherheit blieben wir ruhig und konzentriert. Diesbezüglich haben wir deutliche Fortschritte erzielt, vor paar Jahren hätte uns das noch völlig aus dem Konzept gebracht. Sicherlich half es auch, dass Coach Marcus von der angeschlagenen Bettina unterstützt wurde, welche uns mit ihrer ruhigen und sicherer Art und den richtigen Worte motivierte und an uns glaubte. Zwischenzeitlich war die Partie relativ ausgeglichen, beiden Teams gelangen Abschlüsse, allerdings nicht konsequent genug. Lediglich in der 28. Minute erhöhte Sandy auf 5:3. In den letzten 10 Minuten wurde Tanä immer häufiger von den Arnerinnen geprüft. Doch Tanä in Topform liess keinen Gegentreffer mehr zu, so dass wir auch diese Partie gewinnen konnten.

Scorerliste:
#19 Raphaela Wyssenbach (2G / 0A), #14 Mascha Willimann (2G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (1G / 1A), # 24 Aline Feuz (0G / 2A), #9 Corinne Schneiter (0G / 1A)

Bestplayer: #19 Raphaela Wyssenbach

Heja Frouä, 4-Punkte-Sonntag! Und es kommt noch besser: da Zulgtal im Spitzenkampf gegen Seedorf den kürzeren zog, konnten wir die Tabellenführung wieder übernehmen und grüssen nun wieder vom Gipfel! Whuupwhuup!
Bereits in 2 Wochen startet dann die Rückrunde, in der wir schon wieder auf Arni treffen werden. Wir werden natürlich alles daran setzen, unsere Tabellenführung zu verteidigen und (trotz Schrumpfkader) erneut eine solche Teamleistung aufs Parkett zu legen. So fägts!

Für das Damenteam
#9 Springerin Schneiter, flexibel, vielseitig einsetzbar und glücklich über 8 tolle Liniengspändli und 2 Trainer 🙂

P.S: Wir freuen uns schon sehr, wenn unsere Reisefüdlä wieder zurück sind und wir etwas mehr schnuuf und vielleicht etwas weniger rote Köpfe haben…

Wort zum Sonntag: «Söfu hässig bini eue no nie gsi!» – Spielbericht der Herren 3 vom 17.12.2023

UHC Guggisberg vs. TV Wabern II (4:5)

Nach einer intensiven Parkplatzsuche starteten wir in den ersten Match des heutigen Tages. Wabern schoss mit etwas sehr grossem und unüberhörbarem Jubel schon nach einer Minute das erste Tor. «Hoplaschorsch» dachten wir alle. Wabern ist heute wohl mit dem besseren Fuss aufgestanden. Mit einer sehr nervösen und mühsamen Spielart schossen sie direkt auch schon das 2:0. Unsere Köpfe waren somit nach drei Minuten Spielzeit schon rot, jedoch nicht wegen der körperlichen Anstrengung…Endlich kamen auch wir noch etwas ins Spiel und Pauli traf mit einem direkten Schuss in das Gegnertor. Pauli ermutigte dann seine Spielkameraden mit einem lauten und bestimmten Satz: «So Gielä, iz loufts de! Iz machemer öpis drus! Dr Bau bi üs phaute u ner louft das!» Tönt eigentlich einfach, oder?

Motiviertere Guggisberger standen nun auf dem Spielfeld. Plötzlich lag ein hysterisches Wiesel von Wabern zuerst laut und dann ganz leise auf dem Boden. Es sah aus als wäre Rörbi daran schuld, natürlich ist er dem wilden Wiesel aber kaum angekommen…Es stellte sich heraus, dass es dem Wiesel «eis i Rügge zwickt het!» Nach wenigen Minuten Pause sprang das Wiesel aber wieder auf dem Spielfeld herum.

Eine Lösung haben wir gegen Wabern heute irgendwie nicht gefunden. Mit einigen Tricks versuchten wir unser Glück, leider mit weniger Erfolg. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit schossen die «Rägäbögelis» noch das 3:1.

Nach wenigen Minuten in der zweiten Halbzeit sass Stifu plötzlich für einige Sekunden auf dem Goali der Gegner. Warum wusste niemand, denn wir waren eigentlich froh, dass es in dieser Zeit eine etwas ruhigere Spielsequenz war. Bald hatten die Regenbogen-Wiesel wieder genug Energie, um herum zu toben. Dies verleitete uns auch etwas nervös und unkonzentriert zu werden. Es wurde direkt mit einem weiteren Tor von Wabern bestraft. Gottseidank traf Pauli wenigstens noch einmal das Gegnertor zum 4:2. Ein Gegner spielte lustigerweise den Ball nahe an ihrem Tor, direkt auf die Schaufel von Rörbi und ohne dass er es bemerkte, purzelte der Ball ins Tor. Husi verhalf anschliessend den «Rägäbögelis» noch zu einem tollen Eigentor, welches wir gerne nahmen. Das hiess 4:4 wenige Minuten vor Schluss!

Papa Pfeuti ermahnte nun alle Männer, in den letzten sechs Minuten gut aufzupassen! Schlauer sein und technisch raffinierte Züge zu spielen! Das hiess für uns: «Okeeeey let’s go!» Das Glück war jedoch leider auf der Toilette oder am Essensstand und so traf Wabern zehn Sekunden vor Schluss noch das 5:4. Und nein, bitte fragt nicht wie das passiert ist!

Krüger sass kaputt auf der Bank und sagte nur noch: «Läck si das Schlümpf! Im Goal bechumi so Scheiss aube gar nid so mit! Aus Feldspieler mues i mi fiu meh ufrege u söfu hässig bini äuä no nie gsi!» Danke Joel für das abwehren der Bälle, du hast einen tollen Job gemacht! Danke Krüger für das aushelfen auf dem ärgerlichen Spielfeld statt im sicheren Kasten! Danke Papa Pfeuti und Fionn, dass ihr trotz Verletzung/Krankheit mitgereist seid und uns unterstützt habt.

UHC Guggisberg III vs. UHC S.D. Heimberg II (7:2)

Nach der ärgerlichen ersten Niederlage und einer Pause ging es weiter. Wir versuchten direkt Präsenz zu zeigen und das Spiel von Anfang an zu führen. Wir hatten guten Ballbesitz. Dies wurde belohnt mit dem 1:0 von Rörbi. Ein sehr intensives und aktives Spiel kristallisierte sich heraus. Pauli baute aber die Führung zum 2:0 aus. Auch Silvan war am Lauf beteiligt und traf direkt auch noch das dritte Tor. «Bravo Gielä, iz loufts!» Motivation ist vorhanden!

Plötzlich lag Pauli wie eine hilflose Schildkröte auf dem Rücken. Kaum am Boden stand er aber schon wieder sicher auf seinen langen Beinen. Wenige Minuten später fiel ein weiterer Ball ins Tor der Gegner. «Fadägrad id Chischtä». Aber unser Goali Löru hatte auch keine Ferien. Im Gegenteil! Er musste seine Adleraugen scharf stellen. Silvan, Krüger und Husi trafen etwas später noch zum 5:0. Dieser Kontostand fühlte sich definitiv besser an! Halbzeit der zweiten Halbzeit. Spass bei Seite, Silvan traf nach hektischen 10 Minuten zum 6:0. Im weiteren Spielverlauf stach Stifu seinen Stock zwischen die Beine des Gegners. Dieser Schoss ein Tor und halbierte zugleich den Stock von Stifu, es stand nun 6:1. Ein kaputter Stock später traf Pauli durch einen cleveren «HTBP = Hinter Tor Banden Pass» von Röhrbi ein weiteres Tor. Anschliessend wurde das Time-Out gepfiffen. Papa Pfeuti’s einziger Satz: «Gielä, mir dörfe no Goal mache, aber mir müesse nid!! Ouso ruhig und sicher fertig Spilä!» Naja… Heimberg stellte sich noch einmal perfekt vor unser Tor und trafen noch zum 7:2. Dabei wechselte es in den letzten Minuten ständig Hin und Her und Her und Hin… Mal vier Spieler von Heimberg dann wieder nur drei mit Goali und so weiter und so fort. Wir waren also froh, als dann das Ende des Matches gepfiffen wurde! Somit war es Schlussdibuss mit 7:2 für uns.

Diese Saison läuft eher durchzogen, was für uns alle nicht immer ganz einfach zu nehmen ist. Aber es gilt: «Die stärksten Leute sind nicht die, die immer gewinnen. Es sind die, die nicht aufgeben, wenn sie einmal verloren haben.»

Wir wünschen allen Frohe Festtage und ein gutes neues Jahr 2024!

Herren III, UHC Guggisberg

Rekapitulieren – Spielbericht der Herren 1 vom 10.12.2023

Die Formkurve des Fanionteams könnte kaum weiter oben liegen. Sieg um Sieg wird eingefahren und erst einmal musste man als Verlierer vom Platz. Der letzte Matchtag im Jahre 2023 soll diese Statistik nicht verändern. Ohne Coaching-Duo «leichte Brise» – aber dennoch mit weiser Unterstützung an der Bande – reiste das Fanionteam erneut ins Welsche. Semsales hiess das Ziel, oder wie Kohli sagen würde: Sammmsalesch

Gegner am heutigen Spieltag: Flamatt & die Caps. Klare vier Punkte, oder? Mit Blick auf die Tabelle ist die Antwort klar: «Ja». Doch was heisst hier schon klar?! Das Einzige, was klar ist, ist das die Anzahl grauen Haare im Coaching-Stuff am heutigen Matchtage deutlich erhöht sind.

UHC Guggisberg vs. UHC Flamatt-Sense (7:4)

Am ersten Matchtag der diesjährigen Meisterschaft bezwang man die Flamattösen mit einem Rumpfkader. Auch mit komplettem Kader wollte man Spiel 2 für sich entscheiden. Der Unterschied in der Tabelle soll auf dem Platz sichtbar sein.

Coaching-Duo «Brohli» stellte uns mit der Garderobenansage optimal ein, so dass die taktischen Werkzeuge für Halbzeit 1 klar definiert wurden. Dem wurde so abgenickt und das Spiel startete kontrolliert. Einige Einsätze vergingen auf beiden Seiten, bis die semsaloitischen Helfer am Schiripult zum ersten Mal das Scoreboard umstellen mussten.  Es war die dritte Linie, welche zum ersten Zählbaren jubelten. Schnuderi netzte gekonnt und verdient ein. Einige Zeit später musste jedoch genau diese Linie das Unentschieden hinnehmen. Birne Maja ohne Sicht und damit ohne Chance. Ab diesem Zeitpunkt hatte man die Flamatter von A bis Z im Griff. Das Spiel war zu 90% in unserer Hand und alle gezogenen Register zeigten Wirkung. Überzahl, gezogener Torhüter beim Freistoss und dann noch ein glückliches Eigentor erhöhten die Führung kontinuierlich. Auch im 3 gegen 3 vermochte man zu überzeugen, vor allem die erste Linie. Mit einem Pausenstand von 6 zu 1 gelang uns eine Ansage.

Doch Obacht liebe Leser, eines muss man über Flamatt wissen. 4 gegen 3 haben sie im Griff, und das wissen sie auch und nahmen gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit ihr Torhüter. Ziemlich schnell kam der erste Gegentreffer. Wenn Flamatt in Ballbesitz war, wurde auf vier Feldspieler umgestellt und es wurde gefährlich. Demnach waren wir bestrebt, das Runde zu halten und keine unnötigen Ballverluste zu verursachen. Doch irgendwie gelingt es den Senslern jedesmal, eine gewisse Nervosität im gegnerischen Aufbauspiel zu provozieren, so dass sich Ballverluste vermehrten. Mit dem ging auch der Ballbesitz mehr und mehr an den Gegner. Sie vermochten den Rückstand bis auf zwei Zähler aufzuholen. Jölu hatte von dem genug und setzte mit einem erlösenden Empty-Netter den Schlusspunkt. Eine glanzlose Leistung in Halbzeit 2 wurde zum Glück durch eine starke erste Halbzeit kompensiert. Sieg – zwei Punkte. Fertig schnätz!

Scorerliste:

#90 Maik v.Niederhäusern (1G / 2A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 1A), #9 Micha Werren (1G / 0A), #11 Joel Werren (1G / 0A), #4 Andri v.Niederhäusern (1G / 0A), #3 Nils Stucki (1G / 0A), #88 Daniel Riesen (0G / 1A)

UHC Guggisberg vs. Bern Ost Capitals III (5:7)

Wie schon beim letzten Spieltag hiess der Gegner Bern Capitals. Wer den vorgängigen Spielbericht gelesen hat, hat sicherlich die arrogante Art des Schreiberleins festgestellt. Ausdrücke wie «Machtdemonstration» und «wo sind Gegner?!» wurden mit dem ersten Duell gegen die Caps assoziiert. Was für ein arroganter Kerli dieser Tyru… «Ihr fällt schon noch auf die Nase.», haben sich die Hauptstädter beim Lesen des Matchberichts wohl gedacht und daraufhin ordentlich Spielermaterial für das Rematch aufgeboten.

Die erste Halbzeit zeigte früh, welche Emotionen die Partie weckte. Vorallem einigen Hauptstädtern gefiel die wirblige Art von unser Nr. 11 nicht. Die Stimmung damit angespannt und die Partie absolut lanciert. Der bessere Start erwischten auch hier die Guggisbergier. Micha setzte seinen Schuss platziert und unhaltbar an den Innenpfosten und ins Gehäuse. Der Kontrahent fand immer wieder offensive Akzente und überzeugte vor allem in den Standardsituationen. Ihre Schussstärke nutzten sie gekonnt aus. Mit einem Freistosstor und einem Gegentor ins leere Gehäuse gingen sie in Führung. Eine anschliessende Überzahlsituation konnte unsererseits nicht ausgenutzt werden. Wir konnten bessere Akzente bei numerischer Gleichheit setzen. Die zweite Linie glich aus, ehe der Gegner vor der Pause den kleinen Vorsprung wiederherstellte. 2 zu 3 zur Pause, alles offen.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte konnte man dank erneuter Überzahl aufholen. Dieses Mal wurde sie ausgenutzt. Jölu zimmerte das Runde ins Eckige. Aus dem Spiel hatten die Capsianer Mühe, offensive Akzente zu setzen. Um die Chancen zu vereiteln, musste oftmals auch zu unfairen Mitteln zurückgegriffen werden, was zu Freistosssituationen führte. Durch zu passives Verhalten am Freistoss konnte der Gegner erneut in Führung gehen. Doch auch unser Captain hat eingestellt. Kurze Zeit später waren die Guggisberger wieder in Front. Dies soll das letzte Erfolgserlebnis gewesen sein. Mit weiteren Freistosstreffern gelang der Ausgleich, ja sogar die Führung für die Antagonisten. Das notwendige 4 gegen 3 unsererseits war zu wenig konsequent. Der Ball zirkulierte gut, aber es scheiterte entweder an der Genauigkeit des Abschlusses oder der Schuss versandete in den gegnerischen Beinen. Ein Gegentor ins leere Gehäuse beendete die Partie und besiegelte die zweite Saisonniederlage.

Scorerliste:

#11 Joel Werren (2G / 0A), #9 Micha Werren (2G / 0A), #16 Ivan Riesen (0G / 2A), #4 Andri v.N. (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 1A), #90 Maik v.N. (0G / 1A)

Revanche geglückt – muss man nahtlos so anerkennen. Schlussendlich haben Details die Partie entschieden. Es war keine schlechte Leistung, im Gegenteil, doch das nötige Prozentchen Genauigkeit und Konsequenz fehlte letzten Endes. Ein Prozent, das auf diesem Niveau entscheidend sein kann und war.

Trotz Niederlage soll sich die ausgezeichnete Leistung im Jahr 2023 nicht mindern. Mit 19 Punkten aus 12 Partien hat man sich und den Fans bewiesen, dass man aktuell zu den besten Teams in der 2. Liga gehört. Für mich sollen folgende Dinge mit ins kommende Jahr mitgenommen werden: Stolz auf die Teamleistung und die eigene, Siegeshunger, Demut & eine Harasse Cardinal.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Dahiimä ischs eifach am schönstä! ❤ – Spielbericht der Damen vom 26.11.2023

Gestern Mittag war es endlich so weit, das Heimturnier der Damen stand vor der Türe. Obwohl man mit Seedorf und Burgdorf 2 sehr starke Gegner erwarten musste, war die Vorfreude riesig. Im Freitagstraining wurde trotz krankheitshalber und unerklärbaren Abwesenheiten gut trainiert und einem erfolgreichen Sonntag sollte nichts mehr im Wege stehen.
Kurz nach 12 Uhr begann sich die Guggershörnliarena im schön verschneiten Riffenmatt langsam zu füllen und die Nervosität bei den Protagonistinnen stieg. Nach dem Einlaufen im Aussenkühlschrank und der Matchbesprechung im Tiefkühlschrank (kurz TFK oder wie nöime!?) pfiff der Unparteiische die erste Partie an.

UHC Guggisberg – UHC Seedorf  (5:3)

Wie schon am letzten Spieltag schien sich der Wechsel der Starting-4 sofort auszuzahlen. Denn nachdem die Linie 3 gut startete und sofort etwas Ruhe in die Nervosität brachte, kam die Linie 1 aufs Feld. Schreibende fackelte nicht lange und versenkte das Runde nach einem Pass von Baba mit einem satten Weitschuss in die Maschen. Das ist doch mal ein vielversprechender Start gegen die Tabellenführerinnen. Doch die Seeländerinnen hatten sich für diesen Spieltag auch einiges vorgenommen. Nachdem sie die erste Partie bereits für sich entscheiden konnten, hätten sie mit einem Sieg gegen uns die Tabellenführung verteidigen können. Nach rund 10 Minuten fanden auch sie besser ins Spiel und konnten unsere sehr stark aufspielende Schlussfrau Tanä erstmals bezwingen. Bis zur Pause war es dann vor allem unsere #14, die sich für eine Erwähnung im Spielbericht aufdrängte. Zuerst positiv, indem sie uns in gewohnter Mascha-Manier mit einem Drehschuss in Führung brachte und danach leider negativ, da sie beim Freistoss etwas näher als 2m beim Ball war und somit rasch die Strafbank drücken musste. Das Strafenkässeli dankt für die grosszügige Spende. Die Boxplay-Spielerinnen agierten aber äusserst stark und die 2 Minuten verliefen ohne nennenswerte Abschlüsse der Gegnerinnen. Somit ging es mit einem knappen Vorsprung zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit wollte man eigentlich genau gleich weiterspielen. Doch Seedorf drehte etwas auf und glich in den ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff aus. «Numä nid d Gringä la hangä, eifach witer kämpfä!». Zwar versuchten wir, das Zepter immer wieder an uns zu reissen, doch die zahlreichen Chancen blieben leider unverwertet. Auch defensiv musste einige Arbeit geleistet werden. #4 war plötzlich gezwungen die Notbremse zu ziehen. Der Schiri zögerte nicht lange, pfiff laut und zeigte Penalty an. Tanä wurde zwar aus dem Publikum und vor allem aus unseren Reihen stark unterstützt, doch die Schützin traf präzise zum 2:3. Erstaunlicherweise blieb die Stimmung auf unserer Bank aber gut und optimistisch. Wir waren uns einig, das holä mir no! Coach Marcus kündigte bereits an, dass er rund 4 Minuten vor Schluss den Goalie rausnehmen würde, sollten wir nicht vorher ausgleichen. Uuuh, das ist nicht gerade unsere Stärke und sollten wir unbedingt vermeiden! Vor dem Überzahlspiel hatte insbesondere Mäschu wohl ihre Ängste und glich die Partie wieder aus (Danke Mascha!). Nun schien das Momentum zu kippen. Und siehe da, Corinne brachte uns unter grossem Jubel 2 Minuten vor Schluss wieder in Führung. Seedorf ersetzte ihre Schlussfrau schliesslich mit einer vierten Feldspielerin. Doch auch dies konnte unseren Sieg nicht mehr gefährden und mit einem Empty-Netter machte Julä schliesslich alles klar! Heja Froue!

Scorerliste:
#9 Corinne Schneiter (2G / 0A), #14 Mascha Willimann (2G / 0A), #15 Juliana Ulrich (1G / 0A), #4 Gabi Binggeli (0G / 1A), #8 Sandra Nyffenegger (0G / 1A), #17 Barbara Jost (0G / 1A)

Waren (zum Glück) auch dabei🙏❤: #12 Bettina Gnägi, #19 Raphaela Wyssenbach, #21 Jasmin Zbinden

Bestplayer: #14 Mascha Willimannn / #22 Tanja Schneiter

UHC Burgdorf II – UHC Guggisberg  (4:4)

Noch etwas euphorisch aus dem ersten Spiel aber wieder etwas nervös starteten wir gegen Burgdorf. Es war klar, mit einem Sieg könnten wir mind. Platz 2 in der Tabelle sichern.
Die Partie startete äusserst ausgeglichen, aber alles andere als langweilig. Es wurde hart gekämpft und beiden Teams gelangen einige (erfolglose) Abschlüsse. Dennoch waren es vor allem die Burgdorferinnen, die mehr Ballbesitz hatten und Goalie Fäbi oft prüften. Doch Fäbi liess sich dadurch überhaupt nicht verunsichern und vor allem nicht bezwingen. Nach rund 13 Minuten war es schliesslich eure Tippse, die das Score mit ihrem berühmten Bögli aus der rechten Ecke und anschliessendem Drehschuss etwas glücklich eröffnete. Dies gab Motivation und neuen Elan und wir fanden immer besser ins Spiel. Auch eine Unterzahl wurde erfolgreich überstanden (das Strafenkässeli dankt erneut). 1 Minute vor dem Pausenpfiff baute Mascha unsere Führung sogar noch auf 2 Tore aus.

In der Halbzeit wurden einige Änderungen in den Linien vorgenommen, so dass Cornelia und Debütantin Aline weiterspielen konnten (gratuliere zum gelungenen Einstand Aline!). Leider waren wir aus Gründen gezwungen, auch Fäbi durch Tanä zu ersetzten… Schade, Fäbi hätte es mehr als verdient gehabt, die Partie zu Ende zu spielen. Kopf hoch Fäbi, an dir lag es definitiv nicht!
Doch Tanä wurde von ihrem Spontaneinsatz etwas überrumpelt und musste bereits in den ersten Sekunden hinter sich greifen. Coach Marcus stellte in der 1. Linie anschliessend wieder etwas um und hoffte, dadurch das Tempo von Burgdorf besser mitzuhalten. Dies schien sich auszuzahlen, und wir konnten durch einen Bäckhändschläpper in Daniela-Manier durch Mascha 1:3 In Führung gehen. Unsere Gegnerinnen gaben sich so schnell aber nicht geschlagen und hielten das Tempo hoch und prüften unseren Goalie immer mehr. Defensiv waren wir oft einen Schritt zu spät und schlussendlich gelang erneut der Anschlusstreffer. Es blieb also weiterhin spannend und es waren noch rund 7 Minuten zu spielen, als wir erneut den 2-Tore-Vorsprung herstellen konnten. Durch wen, muss eigentlich nicht erwähnt werden, ist ja klar, dass es #14 war J
Doch die Stimmung war angespannt und die Partie schien auf Messerschneide und wir mussten 2 ½ Minuten vor Spielende erneut einen Gegentreffer hinnehmen. Danach stellte Burgdorf auf 4:3 um. Unsere Box stand lange solide und versuchte, Burgdorf in ihre eigen Hälfte zu drängen. Die Linie 3 hätte es mehrmals auf der Kelle gehabt, mit einem Empty-Netter alles klar zu machen. Doch das Glück war leider nicht auf unserer Seite. Und es kam noch besser… 13 Sekunden vor Schluss glich Burgdorf aus. Leider fehlten uns am Schluss nur wenige Sekunden, um den Siegestreffer zu erzielen, so mussten wir halt ein 4:4 hinnehmen.

Scorerliste:
#14 Mascha Willimann (3G / 0A), #9 Corinne Schneiter (1G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (0G/ 3A),

Bestplayer: #14 Maaaaaaaaaaaascha Willimann 👏

Unterm Strich müssen wir sagen, dass wir 3 Punkte gewonnen und nicht einen verloren haben. Wenn uns am Freitag dieses Resultat angeboten worden wäre, hätten wir bestimmt unterschreiben. Den Abend liessen wir dann noch in der Turnhalle und bei geilem Essen im Restaurant ausklingen.

Danke den zahlreichen Fans. Es fägt einfach immer wieder, in unserem Hexenkessel zu spielen und so gute Stimmung vom Publikum und auch vom Team zu spüren! Dahiimä ischs eifach am schönstä!
Mit diesen Worten verabschiede ich mich für dieses Jahr. Wir machen nun Matchpause und werden uns bis ende Jahr weiterhin Freitag für Freitag in der Turnhalle (oder im Schwingkeller) abrackern und uns auf den nächsten Spieltag am 14.01.2024 vorbereiten um weiterhin vorne in der Tabelle mitzumischen. Mal schauen, was da noch alles drin liegt……

Es grüsst von Platz 2
Euere #9

P. S.: Sorry, mich kurz halten ist bekanntlich nicht meine Stärke… 😅

Gegner? – Spielbericht der Herren I vom 19.11.2023

Es vergingen wohl kaum einmal weniger Tage, an dem sich die Matchbericht-Leserschaft gedulden musste, bis die nächste Ausgabe erscheint. Keine Woche verging an dem sich das Schreiberlein wieder ans Pult setzte, den Laptop aufstartete und die Tastatur auf Betriebstemperatur prügelte.

Bereits nach einer Woche war wieder Ernstkampf angesagt. Der Restaurant Sternen musste sich sputen, dass unsere Trikots sauber und letztendlich wieder trocken wurden. Mit 13 Punkten aus 8 Spielen erfreute man sich bester Leistungen und einer optimalen Punkteausbeute. Um ins weit-entfernte Cheseaux zu gelangen, wurde das Transportmittel auf Bus umgestellt.  Mittels auserwähltem Fahrer kam die Truppe schlussendlich pünktlich in der Marais-du-Billet an.

Bern Capitals Ost III vs. UHC Guggisberg (0:12)

Das letzte Duell der Hinrunde steht an. Der Gegner – ein unbekanntes Gesicht, ein Aufsteiger, ein Pflichtsieg oder ein Stolperstein? Um letzteres vorzubeugen hat unser Coaching-Stuff alle Register gezogen. Die Hauptstädter wurden als Übermacht dargestellt und erweckten so das letzte Quäntchen Motivation der Protagonisten.

Die Startminuten verliefen verheissungsvoll. Beim zweiten Shift der zweiten Linie schlug es bereits ein. Topscorer Schnitzer eröffnete den Score – und das mit dem Eröffnen war wortwörtlich gemeint. Die Caps waren in ihrer Platzhälfte wie festgewurzelt. Keine Akzente, keine Chance. Vor allem die zweite Linie fand Gefallen am Topfen und schraubten die Anzeigetafel bei jedem Einsatz um einen Zähler. Die zweite Linie schoss in Halbzeit 1 gesamthaft 6 Tore. Auch die erste Linie wurde erfolgreich und half – in Person von Maik – beim Toreschiessen mit. Ach, und was ist mit Hegi? Was macht denn die Birne so da im Gehäuse? Als sich unser Dachdeckerrüpel der Strafbank widmete, genossen die Hauptstädter etwas Überzahl und bekundeten einige gefährliche Torabschlüsse. Aber auch diese fanden ihren Meister in Nicht-mehr-so-Stabilo. Er hielt die NULL!

Halbzeit zwei startete mit einer Premiere. Stromer-Junior-vo-Tram-Brünu-Jölu reiste für seinen Vater mit ins Welsche und kam erst letzte Saison von den Junioren zu den Herren. Sein erster Einsatz für das Fanionteam wurde von Coaching-Duo «Durchzug» ermöglicht. Mit neuem Rückhalt ging das Spielchen weiter. Die Caps fanden auch gegen unsere taktischen Werkzeuge keine Mittel. Jölu legte auf den heranstürmenden, vierten Tyru auf und dieser musste lediglich das Runde aufs Gehäuse bringen. Nach zwei weiteren Toren von Zügler-Ivänu war auch die Harasse Bier vergeben. Das einzige noch zu holende Ziel: Den Shutout. Mit zwei weiteren Treffern von Capitano und 47er-Mike war die 12 auf unserer Seite der Schlusspunkt. Auch die Null wurde durch konsequentes Ballhalten und gute Defensivarbeit gehalten und der Junior feierte seinen Einstand bestmöglich. Man munkelt ein bisschen Sägemehl vor der Torhüterausrüstung seines Vaters gefunden zu haben. Ist der Stuhl schon angesägt?

Scorerliste:

#16 Ivan Riesen (5G / 2A), #9 Micha Werren (3G / 2A), #11 Joel Werren (1G / 4A), #90 Maik v.Niederhäusern (2G / 0A), #4 Andri v.Niederhäusern (0G / 2A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 0A)

UHC Guggisberg vs. UC Tramelan (6:3)

Das Grinsen blieb eine Weile auf den Gesichtern der Guggisbergonsier. Klar, wenn du so eine Machtdemonstration lieferst. Dennoch würde ich diese Leistung nicht all zu überbewerten. Mit der zweiten Partie des Tages startete automatisch die Rückrunde. Mit den Tramelanesen wartete der mit den wenigsten Punkten auf uns. Im ersten Spieltag konnten die Welschen selbst mit einem Rumpfkader nach Hause geschickt werden. Nicht nur wir, sondern auch die Jurassier vermochten etwas mehr Spieler als im ersten Duell aufzustellen.

Die Partie konnte nicht besser starten. Die erste Linie bezwang den gegnerischen Torhüter früh. Anders als beim Spiel zuvor, vermochte der Gegner sich zu wehren und unserem Druck stand zu halten. Kurze Zeit später sah sich unsere Birne das erste Mal bezwungen. Auch gegen den Tabellenletzten wurde passives Verhalten in der Defensive eiskalt bestraft. Wie eigentlich immer in dieser Saison konnte man auch in dieser Phase reagieren und hatte die Nase vorne. Moto GP-Ändu verwandelte nach Zuspiel des Bruders herrlich. Der kleine Vorsprung konnte durch Linie 3 erhöht werden. Ein Airhook und ein Freistosstreffer liessen auch die dritte Linie torreich jubeln. Noch vor der Pause kachelte es auf beiden Seiten je einmal, so dass der Tee mit einem Zwischenstand von 5 zu 2 genossen wurde.

Frontliner Husi und Coupe Smiley setzten bereits zur Pause auf Ball verwalten und bereiteten uns aufs bevorstehende Boxplay-Arbeiten vor. Bei dem Spielstand wird der Gegner früher oder später auf den vierten Feldspieler zurückgreifen.

Dies taten sie definitiv früh. Die ersten 14 Minuten in Halbzeit 2 waren geprägt von viel Kampf, verpassten Torchancen (beidseitig) und hoher Konzentration in der Defensivarbeit. Nachdem ihr Torhüter den Platz räumte, war das Specialteam gefragt. Den dritten Gegentreffer konnte man leider nicht verhindern, mehr liess man aber auch nicht zu. Mit einem Empty-Netter setzte Schöggu den Schlusspunkt und die schlussendlich doch noch aufreibende Parte neigte sich dem Ende zu.

Scorerliste:

#71 Cyril Wüthrich (2G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 1A), #90 Maik v.N. (1G / 1A), #4 Andri v.N. (1G / 1A), #3 Nils Stucki (0G / 2A), #11 Joel Werren (1G / 0A)

Vier Punkte Sonntag!! Mit nur drei Gegentreffern in zwei Partien ist es schwierig, eine Partie zu verlieren. Eine wieder mal beachtliche Teamleistung – sichtbar durch die defensive Stärke – setzt das Fanionteam mit 17 Punkten auf Platz 2, vier Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger. Während der Heimfahrt widmeten wir uns noch unserer Platz1-Disziplin. Da ist kein Verfolger in Sichtweite und es wurde klar, weshalb ein externer Fahrer so wichtig ist. Danke nochmals!!
Noch ein kleiner Business-Tipp vom Schreiberlein:
«Liebe Leserin, lieber Leser
Falls ihr euch selbstständig machen wollt, vergesst alle Schneeballsysteme, vergesst irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen, vergesst es in zwielichtige Aktien zu investieren, ihr müsst ein Pizzageschäft in Riffenmatt eröffnen!! Goldgrube hoch zwei – zumindest, wenn das Fanionteam spielt
😊
Business-Tyru over!»

Mit der dritten Vollrunde in der fünften Meisterschaftsrunde glänzen die Herren 1 weiterhin und geniessen nun das obligate Pizzaessen nach dem Training. Weiter geht es am 10. Dezember in Semsales. Ah und, falls ihr Gegner findet, könnt ihr uns das gerne unter wirsuchengegner@ironie.ch mitteilen. Alternativ könnt ihr Hegi snappen (Benutzername «BirneMaja96»).

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Flying High – Spielbericht der Herren I vom 12.11.2023

«Kommt der Matchbericht nicht am nächsten Tage, so ist die Fanschaft in Rage.» Ein kleiner Poet, unser Schreiberlein. Doch er ist manchmal auch beschäftigt und kann dieser nicht entgeltenden Tätigkeit nicht immer sofort nachgehen. Zu Ungunsten der Fangemeinschaft und des Teams.  Aber das Warten hat ein Ende – Liebe Freunde & Nils………..

5 Siege aus 6 Spielen – ein Saisonstart der sich nicht einmal erträumen liesse. Doch es ist Tatsache. Schon nach drei Spieltagen hat man gleich viele Siege einfahren können, wie die ganze vergangene Meisterschaft. Bei notabene nicht einmal der Hälfte der gespielten Ernstkämpfe.

UHC Guggisberg vs. Comet Cheseaux (6:6)

Erste Duell des Tages – ein bekannter Gegner. Vor zwei Saisons konnte man sich gegen die Schesometen im Abstiegskampf durchsetzen, und jetzt sind sie wieder da. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie noch eine Rechnung mit uns offen haben. Wer in dieser Liga schon nicht? 😊 Coaching Duo «hurti eine nä» verwies uns an die steigende Formstärke des Gegners und verkündete die Aufstellung sowie den Gameplan. Kurz gesagt: Punkte sind Pflicht!

Der Start der Partie verlief zu Gunsten der Welschen, welche nach einigen Shifts in Führung gingen. In den ersten paar Minuten wirbelten die Kometen etwas mehr und konnten dadurch erstmals in Führung gehen. Doch, auch die Formstärke auf unserer Seite zeigte sich mehr und mehr und Guggisberg vermochte mehr Spielanteile an sich zu reissen. Nicht nur das: Mit schönen Kombinationen der ersten und zweiten Linie konnte man direkt mit 3:1 in Führung gehen. Vollstreckt von Cardinal-Jölu (2x) und tötötörööö-Alain sah sich der Kontrahent lediglich reagieren. Eine Tatsache, welche leider nur zeitlich bedingt war. Die jungen, schmalen Cheseaurianer konnten dem Druck standhalten und wussten v.a. der dritten Linie das Leben schwer zu machen.  Noch vor der Pause wendete sich das Blatt komplett und wir mussten mit einer minimalen Rücklage von 3:4 zur Pause.

Coaching Duett «leichte Briese» sah sich gezwungen zu reagieren. Die dritte Linie wurde umgestellt, wie auch die Ressource zwischen den Pfosten. Für Bernmobiu-Brünu kam unser Hellster ins Spiel – Hegovic die Birne Kämpfer. Die zweite Halbzeit ging Schlag auf Schlag weiter. Man gönnte sich gegenseitig nichts und das Spiel wurde ruppig und der Schiedsrichter lief ungewohnt viel laufen. Der Griff zur Pfeife – eine seltene Geste des Unparteiischen. Das Spiel konnte man wieder etwas an sich reissen und so kamen auch die Chancen sowie Tore zurück. Bartmodel Micha und kurze Zeit später Schuhmacher-Schreck Andri wendeten das Blatt. Doch auch die Gegner mit ihren italienischen Trikots liessen sich nicht abschreiben und so war der offene Schlagabtausch lanciert. Die Schesometen glichen aus, daraufhin erhöhte Rohrzange-Jölu wieder. Doch die Anzeigetafel zeigte kurze Zeit später wieder auf beiden Seiten dieselbe Zahl. 6 zu 6 – jetzt keine dummen Faxen. Doch der Schiri fand die Pfeife doch noch und zeigte kurz vor Schluss unserem Dachdecker-Rüpel die Grenzen auf. 2min für Bodenspiel. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um in Unterzahl agieren zu müssen. Doch die Box hielt Stand und man hatte einige Sekunden vor Schluss sogar die Gelegenheit den Sieg einzufahren. Doch dem war nicht so. Verdient wurden die Punkte geteilt.

Scorerliste:

#11 Joel Werren (3G / 1A), #9 Micha Werren (1G / 2A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 1A), #4 Andri v.Niederhäusern (1G / 0A), #16 Ivan Riesen (0G / 1A), #90 Maik v.Niederhäusern (0G / 1A)

UHC Guggisberg vs. Alterswil-St.Antoni (8:4)

Der etwaige Ärger über den verlorenen Punkt konnte mit der Tatsache, dass man auch gut ohne Punkt vom Feld hätte gehen können, schnell gestoppt werden. Im Kopf wurde Luft für das zweite Duell geschaffen. Denn auch dieses hatte es in sich. Eine Art Derby bahnte sich gegen den Röschtigraben-Rivalen Asta an. Ein Gegner bei welchem man in den vergangenen Saisons einige Male Mühe bekundete. Doch mit der aktuellen Formstärke des Teams, sind Punkte gegen einen solchen Gegner schon fast Pflicht.

Das Zepter wurde von Beginn an übernommen. Der Ball lief gut durch die Reihen, die Defensivarbeit wurde wieder effektiv und die Tore fielen schon fast nach Belieben. XXXL-Schuhlöffel Ändu, Becher Micha, Bizeps-Schreck Schnitzer und Gantrisch-Alain waren in der ersten Hälfte der Partie erfolgreich. So erfolgreich, dass der gegnerische Torhüter Anweisungen geben musste, welcher er selber nicht wüsste, umzusetzen. Hegi sah sich in den ersten 20 Minuten nur einmal bezwungen. Die von Jölu ermöglichte Überzahlsituation nutzte der Gegner vollumfänglich aus.

Nach der Pause ging das Spektakel weiter. Man konnte die Stärken des Gegners fast immer neutralisieren und gegen vorne voll auftrumpfen. Jölu und Ändu erhöhten zwischenzeitlich auf 6 zu 1. Da erlaubte man sich doch wirklich noch, bei einem solchen Stand den eigenen Torhüter zu ziehen. Eine arrogante Geste, oder einfach Können? Fakt ist, die taktischen Finessen der Coaches zeigten Wirkung und man erhöhte auf 7 zu 1. Die Alterschwiuer richteten sich noch einmal auf und verbuchten drei Treffer in Folge. Der Sieg wurde spätestens mit dem Empty-Netter von Micha besiegelt.

Scorerliste:

#11 Joel Werren (2G / 1A), #4 Andri v.N. (2G / 1A), #16 Ivan Riesen (1G / 2A), #9 Micha Werren (2G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 1A), #90 Maik v.N. (0G / 1A)

Der Höhenflug geht weiter und die Formkurve aktuell noch immer auf Höchststand. Demnach kommt es bei solchen Leistungen nicht von etwa, dass man den zweiten Rang nach unten festigen konnte. Mit 13 Punkten hat man bereits jetzt fast gleichviele Punkte, wie letzte Saison. Schon diesen Sonntag geht es mit der nächsten Runde weiter. Die Möglichkeit, die Punkteausbeute aus letzter Meisterschaft zu knacken.  

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Der Berg ruft – Spielbericht der Damen vom 29.10.2023

Normalerweise startet die Matchvorbereitung bereits im Training vom Freitag in Riffenmatt. Doch nicht so letzte Woche. In Riffenmatt wurde am Freitagabend mal nicht geknebelt sondern gejodelt. Zwar wären wir auch in dieser Disziplin bestimmt ein Hingucker (oder Hinhöhrer), doch wir entscheiden uns nicht bei den Jodlerfreunden Schwarzwasser mitzusingen sondern irgendwo anders zu trainieren. Dank den guten Connections von Cornelia konnten wir dies in der kleiner als noch vor 20 Jahren wirkenden Turnhalle in Steinenbrünnen tun. Für einige war es eine Art Heimkommen, für andere eine Fahrt ans Ende der Welt über ungeteerte Strassen. Aber alle fanden den Weg und schlussendlich auch den Eingang in die Halle und es wurde fleissig trainiert und an die Holzbanden gebrätschet. Spätestens nach dem Ausklingen des Trainings in der Lieblingsbar und Diskussionen über schöne und/oder gute oder sogar feinschmeckende Typen fühlte man sich äusserst gut auf den Sonntag vorbereitet.

Am Sonntagmorgen um 08:50 Uhr trafen die 2 Goalies, 8 Feldspielerinnen und Coach Marcus im Hasänäscht ein. Man erinnerte sich an den letzten Spieltag im Hasänäscht, insbesondere an die Graupelschauer und war froh, dass diesmal das Einlaufen draussen bei Sonnenschein stattfinden kann. Um uns nochmals vor Auge zu führen, was das Ziel des heutigen Tages ist, wurde auf Gabis Empfehlung hin der Song «der Berg ruft» gehört, da wir die Tabellenspitze oben auf dem Berg verteidigen wollen. So, nun mal zum Sport:

UHC Guggisberg – UH Zulgtal Eagles II (3:6)

Im ersten Spiel warteten die 3. Platzierten Zulgtalerinnen, welche vor heimischen Publikum auftreten konnten. Die Halle füllte sich um 09:55 Uhr immer mehr und der Unparteiische pfiff die Partei an. Ou hoppla, Zulgtal schien einiges vor zu haben und legte los wie die Feuerwehr. Schnell war klar, hier hatten wir es mit dem technisch stärksten Gegner der bisherigen Saison zu tun. Wir mussten äusserst auf der Hut sein, um mitzuhalten. So kam es auch nicht von ungefähr, dass das Heimteam das Score eröffnete. Doch dann schienen die Eagles etwas nachzulassen und wir konnten plötzlich Offensiv auch einige Akzente setzen. Jäsi setzte sogar einen zählbaren Akzent und glich aus. Leider mussten wir kurz danach in Unterzahl agieren, da der Schiri unsere Schiedsrichterin wegen einem unsichtbaren Bodenspiel auf die Strafbank stellte. Sandy und Gabi verteidigten souverän, doch das Powerplay war schlussendlich zu gut und endete mit einem Tor der Heimischen. Danach konnten die Adlerinnen immer mehr ihr Spiel zeigen und wir waren oft einen Schritt zu spät, so dass wir plötzlich 1:4 in Rückstand waren. Coach Marcus war somit gezwungen, etwas umzustellen, und wir agierten nur noch mit 2 Linien. Dies zeigte Früchte und wir konnten noch vor der Pause durch die neue Bällelisackverwalterin Mäschu den Anschlusstreffer erzielen.

2:4 zur Halbzeit, da ist noch nichts verloren. Einfach so mit 2 Linien weiterspielen und Offensiv noch mehr Konsequenz an den Tag legen und keine unnötigen Ballverluste mehr. Top motiviert starteten wir somit in die zweiten 20 Minuten. Dass die Bullystarke Linie um Sandy anfing, zeigte sofort Wirkung. Wir konnten den Ball in unseren Reihen behalten und Bettina Gnägi gelang bereits in der 1. Minute mit einem satten Weitschuss das 3:4. Heja, nun sind wir wieder dran! In den nächsten 10 Minuten gelang weder uns viel, noch den Gegnerinnen. Dies aber auch, da die beiden Schlussfrauen eine besonders starke Partie zeigten. Bravo Tanä! Leider waren es die Eagles, die 9 Minuten vor Schluss den 2-Tore-Vorsprung wieder herstellen konnten. Wir machten weiterhin Druck, zählbares war aber nichts dabei. Somit wurde Goalie Tanä in den letzten 3 Minuten mit einer 4. Feldspielerin ersetzt. Obwohl wir viele Schüsse blockten blieben wir Offensiv leider ohne Erfolg und mussten noch einen Emptynetter hinnehmen. Daher mussten wir uns nach einem intensiven Spiel 3:6 geschlagen geben. Jä nu, chasch nid geng gwinne, mängisch wirsch haut o zwöit…

Scorerliste:
#12 Bettina Gnägi (1G / 1A), #21 Jasmin Zbinden (1G / 0A), #14 Mascha Willimann (1G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (0G / 1A)

Bestplayer: #21 Jasmin Zbinden / #12 Bettina Gnägi

UHC Guggisberg – Kestenholz-Niederbuchsiten (6:1)

Nach der Niederlage im 1. Spiel und somit auch der Abgabe der Tabellenführung war klar, im 2. Spiel gegen Kestenholz-Niederköaljsdkfjk (oder wie die auch immer heissen) muss ein Sieg her! Der Gameplan wurde erläutert und nach einem Input der eher Bully-schwachen 1. Linie startete die Linie 3. Wieder mit Erfolg. Wir gewannen das erste Bully und fanden so sofort in die Partie. Bereits in der 2. Minute traf Jäsi nach einem schönen Pass von Raphaela zum 1:0 und nur 2 Minuten danach erhöhte Bettina Gnägi auf 2:0. Spätestens jetzt war klar, dass es ein völlig anderes Spiel als gegen Zulgtal wird. Kestenholz spielte viel freundlicher und für uns einfacher, so dass es uns auch deutlich mehr Freude machte. Das Zusammenspiel war äusserst schön zuzuschauen und wurde oft mit zählbaren Abschlüssen beendet. Sogar Gabi eröffnete ihre Tor-Saison und traf herrlich zum 3:0. Bis zur Pause konnte Jäsi noch mal eine häichä und wir führten solide mit 4:0. Allez!

Nun aber nicht nachlassen, es kann sein, dass die leuchtend gekleideten Gegnerinnen den Druck erhöhen werden. Dem war aber irgendwie nicht so. Sicher versuchten sie uns ab und zu hinter unserem Tor zu stören. Doch wir blieben cool und Ballsicher und wenn nicht, war Schlussfrau Fäbi stets zur Stelle. In der 24. Minute eine Kombi aus dem Bilderbuch: Gabi löste auf Sandy in den Lauf aus, diese spielte übers Feld quer zu Mascha, welche das Runde ins Eckige hämmerte! TOR DES MONATS!!! Heja! Kestenholz schien langsam aber sicher etwas zu verzweifeln, da wir fleissig am blaue Flecken sammeln waren und alle Schüsse geblockt haben. Können wir das bis zum Schluss so durchziehen? Nein… Bei einem Schuss waren wir (oder ich) etwas zu spät und Youngster Fäbi musste erstmals (und einzigen Mals) hinter sich greifen. Schade, aber wir haben zum Glück ein komfortables Pölsterli. Nachlassen durften wir aber nicht, und das haben wir auch nicht. Mäschu erzielte nach einem Egolauf schliesslich noch der 6. Treffer für die blau-schwarz-weissen. Die letzten 3 Minuten waren zum Zuschauen zwar wohl eher langweilig, dafür auch für unseren Sieg ungefährlich. Ziel erfüllt: souverän gewonnen!

Scorerliste:
#21 Jasmin Zbinden (2G / 0A), #14 Mascha Willimann (2G / OA), #12 Bettina Gnägi (1G / 1A), #4 Gabi Binggeli (1G / 0A), #19 Raphaela Wyssenbach (0G / 1A), #8 Sandra Nyffenegger (0G / 1A)
waren dabei: #15 Juliana Ulrich, #18 Cornelia Kreuter, #9 Corinne Schneiter 😉

Bestplayer: #12 Bettina Gnägi / #19 Raphaela Wyssenbach

Zwar rückten wir wegen einem Kantersieg von Seedorf gegen Kerzers in der Tabelle noch auf den 3. Platz zurück. Doch wir sind mit den 1. und 2. platzierten Punktgleich und somit ist nach wie vor alles offen. Der Berg ruuuuuft weiterhin….

Danke noch an unsere 3 Fans Pfuschi, Florian und Maruo für die Unterstützung.

Den Sonntagnami liessen wir dann noch im Mc Donald’s ausklingen und mussten feststellen Ässä isch Lääbä! Zwar wurden nicht alle McFlurys gleich schön serviert, aber wir hatten zum Glück genug Servietten und schliesslich gab es ja sogar noch einen gratis dazu 🙂 Ein wieder mal toller Sonntag…!

Sportliche Grüsse
#9 für das Damenteam

Mit kollektiver Stärke zu maximalem Erfolg – Spielbericht der Herren 1 vom 29.10.2023

Die Bilanz aus den ersten beiden Spieltagen: 4 Spiele, 3 Siege. Eine Punkteausbeute die sich sehen lassen kann. Doch der angehende Matchtag ist sehr entscheidend über den weiteren Verlauf der Meisterschaft. Ohne Punkte müsste man sich doch bereits wieder mit dem Mittelfeld orientieren und würde wohl dem gleichen Trott wie letztes Jahr widerfahren. Letztes Jahr hatte man nach drei Spieltagen 6 Punkte, gleichviel wie nach zwei Spieltagen in der Neuzeit. So, aber nun fertig mit «Glaschügele» – jetzt folgen puure Fakten: Daniel Riesen war pünktlich. Daniel Riesen wird seine weisse Weste bezüglich Strafen los.

Wie auch 10er-Dänu trafen sich alle pünktlich am Mittag zum Spielort in Alterswil. Für ein 2500 Seelendorf wie Alterswil, konnte sich die neu erbaute 3x-Turnhalle eindrücklich sehen lassen. Vielleicht geht das Politikum von Schwarzenburg der Halle mal einen Besuch abstatten?
Bevor der Spielbericht als Plattform für politische Wünsche genutzt wird, widmen wir uns wieder etwas dem Sport. Erster Antagonist des Tages: SV Krauchthal. Diese Mannschaft ist absolut in Schlagdistanz und man wusste, dass ein Sieg Pflicht war. Dennoch gelang es dem Gegner letztes Jahr uns mit einer Klatsche vom Feld zu schicken. Obacht ist geboten!

SV Krauchthal vs. UHC Guggisberg (3:5)

Coaching-Duo Apricot verwies uns noch darauf den Ballbesitz zu unseren Gunsten zu verwalten und früh in Führung zu gehen. Nach Anpfiff hatte man diesen eben genannten Ball in den eigenen Reihen und entschied das Bully für sich. Nach kurzem Abtasten und einigen Chancen seitens der Guggisbergionsier ging der Gegner dann mit einem Zähler in Führung. 20cm zu viel Platz und schon sah sich Stabilo-Hegi bezwungen. Auf der anderen Seite konnte sich die dritte Linie kurze Zeit später hinter dem gegnerischen Gehäuse festsetzen. Wie schon wahrscheinlich 1000x mal im Training versuchte auch hier das tapfere Schreiberlein dem Airhook unserem Schöggu gleich zu machen. Doch diesmal mit Erfolg. Der schöne Ausgleich gab Aufwind für die dritte Linie, welche einen Einsatz später wieder zuschlagen konnten. Schnudernius mit dem Pass zu Tyru, welcher mit einem satten Drehschuss vollendete. Doch die hornigen aus Chrouchtu widersetzten sich dieser erstmaligen Führung und glichen die Partie vor der Pause aus.

«Defensiv ok, offensiv braucht es noch mehr…» – so das Fazit aus Hälfte 1 beider Coaches. Nachdem der Schiri die Partie wieder lancierte, waren die rosa-blau gekleideten die Taktgeber. Man erspielte sich viele Chancen, die aber durch schlechte Abschlüsse im Juheeee landeten. Lange blieb es 2:2, bis die erste Linie das Tore schiessen doch noch entdeckte. Alain nutzte einen Fehler des Gegners eiskalt aus und schob zur erneuten Führung ein. Der Druck erhöhte sich auf uns, die Krauchthalianer pressten… Doch unser Alpabzugsexperte Schnitzer entfloh einem seiner Widersacher und netzte das Runde auch gleich ein. Eh, wede grad dranne bisch gäu.? Auch die erste Linie fand den Tritt etwas besser und verzeichneten den ausbauenden Führungstreffer zum 5 zu 2. Andri schloss herrlich auf Zuspiel von Alain ab. Der Gegner versuchte mit einem zusätzlichen Feldspieler vermehrt Druck auf Hegi auszuüben. Mit Erfolg – doch es war zu spät und die ersten zwei Punkte des Tages waren in trockenen Tüchern. Kein Glanzsieg, aber ein Sieg!! Nicht mehr und nicht weniger.

Scorerliste:

#71 Cyril Wüthrich (2G / 0A), #4 Andri v.Niederhäusern (1G / 1A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 1A), #16 Ivan Riesen (1G / 0A), #9 Micha Werren (0G / 1A), #15 Martin Kohli (0G / 1A), #3 Nils Stucki (0G / 1A)

Zwei Spiele dazwischen, um die Batterien wieder aufzufüllen und sich mit den mitgereisten Fans zu unterhalten. Nachdem das Sportsalben-Arsenal erneut geplündert wurde, waren wir bereit für Spiel 2. Ein altbekannter Gegner mit welchem sich die letzten Partien immer zu hitzigen Duellen entwickelten.

UHC Kappelen II vs. UHC Guggisberg (3:10)

Der Start war umkämpft und wir mühten uns ein wenig ab, Ballbesitz zu halten und dadurch ins Spiel zu finden. Die Defensive wurde in den ersten Minuten arg gefordert, erledigte allerdings seinen Job sehr gut und Tram-Brünu erledigte den Rest. Die Anzeigetafel liess unsere erste Linie zum ersten Mal arbeiten. 47-Mike verwandelte herrlich nach Zuspiel von tötötörööö-Alain. Jetzt den Schwung mitnehmen und keine dummen Strafen kassieren. Dänu so: Hold my beer! In numerischer Unterzahl glichen die Kappeler aus. Das Spiel stand etwas auf der Kippe. Man haderte etwas mit den Entscheidungen auf dem Spielfeld, dem Gegner und wir kamen in ein Spiel, welches uns nicht lag. Doch dies legte sich wieder und die torhungrige zweite Linie machte kurzen Prozess. Jölu wummste das Runde sowas von unhaltbar in Jölu-mannier aus der Mitte in die Maschen. Nach einigen Shifts war dieser eben-genannte Schölu hinter dem gegnerischen Tor. Eine Szene für Taktikfuchs Husi. Ein kurzer Blick zu Brünu, ein Schulterklopfen auf Alain und jeder wusste was zu tun ist. Das vielmals im Training einstudierte zeigte Wirkung. Alain schob zum 3:1 ein. Die Kappeler zeigten sich nicht sehr beeindruckt und verkürzten kurze Zeit später. Topscorer Schnitzer zeigte mit seinem bereits elften Saisontreffer, wie formstark er aktuell ist. Die letzte Minute vor der Pause soll mit Ballkontrolle heruntergespielt werden. Doch Kameranius folgte den Anweisungen nur bedingt und schoss das Runde ins nahe Eck. Vielmehr als der Ball hätte da auch nicht Platz gehabt.

Mit dem 5 zu 2 ging es zur Pause. Jetzt ist es ultrawichtig, in den ersten 5 Minuten keinen Gegentreffer zu kassieren und weiter eine solide Defensive zu zeigen. Dies gelang uns ausserordentlich gut, kein Durchkommen für die gekappelten Kappeler. Im Gegenteil: Dank zwei Treffer der ersten Linie wachste die Führung auf 5 Zähler. Bereits nach der Hälfte der zweiten Halbzeit nahm UHC Kappelen das Time-Out und erhöhte anschliessend den Druck mit einem vierten Feldspieler. Doch, der Druck glich eher einem Wellnessprogramm. Trotz nummerischer Überzahl vermochten sie es nicht, uns wirklich ins Schwitzen zu bringen. Ein Tor gelang ihnen trotzdem, aber sie zahlten auch Lehrgeld in Form eines Empty Netters. Der danach anfallende Jubel (drei Mal könnt ihr raten von wem??) war dem Schiri etwas zu anstössig. 2+10 wegen Unsportlichkeit, unser Vättu gesellte sich zu unserer #88. Doch auch diese Überzahl wurde nicht vom Gegner ausgenutzt und die Guggisberger konterten. Klasse Loppass von Jölu und Klasse verwandelt per Volley vom Schreiberlein. Shortyyyy!! Der Schlusspunkt und gleichzeitig die Harasse gehörte Schöggu!! Nachdem Schlusspfiff umarmten alle unser Top-Rückhalt!! Er war unsere verlässliche Buslinie im Tor, der Chauffeur der Paraden. Merci Brünu!

Scorerliste:

#11 Joel Werren (2G / 3A), #90 Maik v.N. (2G / 1A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 2A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 1A), #9 Micha Werren (0G / 2A), #16 Ivan Riesen (1G / 0A), #4 Andri v.N. (1G / 0A), #88 Daniel Riesen (1G / 0A), #3 Nils Stucki (1G / 0A)

Krasse Leistung Jungs! Vor grossem Publikum zeigte das Fanionteam die beste Leistung der diesjährigen Meisterschaft. Nicht einmal Smiley hatte etwas auszusetzen, Priis! Der zweite Platz konnte verteidigt, besser gesagt ausgebaut werden.

Da stehen wir nun, mit 10 Punkten aus 6 Partien. Ein solcher Auftakt in der zweithöchsten Spielklasse ist nicht nur dem obligaten «Lauf» geschuldet. Wegweisend dafür sind die ausgeglichenen Stärkenverhältnisse innerhalb der drei Linien. Short facts: Linie 1 – 4 Tore; Linie 2 – 6 Tore; Linie 3 – 5 Tore. Genug gesagt, trotz vier Punkten müssen / werden wir am kommenden Mittwoch unseren schnellsten verabschieden müssen. Im Namen des Fanionteams schon hier mal: Danke Henä, du wirst uns fehlen!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Platz 2 – Spielbericht der Herren 1 vom 15.10.2023

Früh, wirklich verdammt früh versammelten sich das Fanionteam in Schwarzenburg. 06:40 war geplant, um ins nicht sehr nahe gelegene Tramelan zu reisen. Alle kamen pünktlich an – ja sogar Dänu – ausser unser Bierplaner Alain, der sich gleich selbst einplanen durfte. Einige Minuten vor 8 Uhr kamen wir in Tramelan an und bereiteten uns auf die erste Partie des Tages vor. Gegen die Semsaloiten war – entgegen dem ersten Matchtag – ein Form-Check präsent. Auch sie gewannen die ersten beiden Spielen!

UHC Guggisberg vs. UHT Semsales (4:6)

Es galt die gewohnte Guggisberg-Krankheit namens «mir penne mau di erste 10 Minute» zu unterbinden und gleich zu Beginn loszulegen. Denn gegen die laufstarken Semsalen aus Samsales wäre ein kleines Nickerchen auf dem Bitz fatal.Coach Smiley stellte seine ersten drei Jungs auf und das Spiel begann. Keine Minute verging und Hegiraner konnte das erste Mal hinter sich greifen. Auch kurze Zeit später sah er sich chancenlos und somit gezwungen, das Runde aus dem Viereckigen zu fischen. Doch die blau-rosa gekleideten Guggisberger wussten sich immer besser in die Partie zu spielen und zeigte nun auch erste Torgefahr. Der erste Treffer auf unseren Seiten gelang Schnitzer alias Bizeps Bre alias Dachdecker des Vertrauens. Doch auch hier blieb man kurze Zeit später nicht konsequent am Mann und verpasste es weiteres Kapital aus dem Euphorie-Schub mitzunehmen. Es wurde sofort mit dem 1 zu 3 bestraft. Als eben auch der Bizeps Garant auf die Strafbank gesetzt wurde, sah man leider im Boxplay keine Chance einen weiteren Gegentreffer abzuwenden. Immerhin gelang Schoggi noch vor der Pause der Anschlusstreffer zum 2 zu 4. Die Pause verriet nichts Neues.

Jeder einzelne Akteur wusste, woran es bekanntlich gelegen hat. Für Halbzeit 2 sei eine klare Steigerung von Nöten, so Coach Smiley.

Die zweite Spielhälfte startete mit guten Offensivaktionen in der gegnerischen Hälfte. Doch entweder parierte der gegnerische Goalie stark oder man musste sich der Torumrandung geschlagen geben. Wer sie nicht macht, der ….. Semsales gelang der Ausbautreffer und die Zeit verstrich von Minute zu Minute. So, dass man Hegi das Zeichen gab und einem vierten Feldspieler Platz machte. Das anstehende 4- gegen-3 soll es richten. Tat es auch. Wir kamen bis zum 4 zu 5 heran, doch dann fehlte – wie im ganzen Spiel auch – die Genauigkeit Pässe an den Mann zu bringen. Diese Ungenauigkeit führte letztendlich auch zum Schlusspunkt. Ein Empty-Netter des Gegners entschied die Partie endgültig und besiegelte die erste Saisonniederlage.

Scorerliste: #9 Micha Werren (1G / 3A), #16 Ivan Riesen (2G / 0A), #11 Joel Werren (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 1A)

Da wäre mehr drin gewesen – und das wusste jeder einzelne. Schlussendlich verpasste jeder einzelne das Einfache gut zu machen. Dies reichte, um gegen eine starke Mannschaft den Kürzeren zu ziehen. Trotz der bescheidenen Leistung wollten die Protagonisten für Spiel 2 Vergeltung üben. Der Ausflug in den Berner Jura soll ja nicht vergebens gewesen sein!

UHC Guggisberg vs. UHC Villaraboud (7:5)

Der zweite Gegner des Tages teilte mit uns – wie auch Semsales – das Punktemaximum aus Spieltag 1. Das Fanionteam war also gewarnt und erwartete eine keineswegs leichtere Aufgabe gegen Villaraboud. Wenn ich mich recht erinnere, konnte noch nie ein Sieg gegen die Villaraborösen eingefangen werden? Mit dem Halbwissen lehne ich mich jetzt einfach mal aus dem Fenster. Für Partie Nr. 2 erinnerte uns Coach Smiley die einfachen Dinge richtig zu machen. Erste Pässe, Laufspiel, Abschlüsse aufs Tor: Wenn diese Dinge wieder funktionieren – nur dann(!) – hätten wir eine reelle Chance.

Die Guggisberger begannen mit einem Startfurioso! Les Welsch sah sich praktisch nur am Reagieren. Bis letztendlich Maik einnetzte und die Anzeigetafel erstmals arbeiten liess. Die Druckphase ging weiter, bis auch unser Topscorer Gilet-Schnitzer einnetzen konnte. Villaraboud meldete sich mit der ersten wirklich brenzligen, aber direkt wirkungsvollen Aktion in die Partie. Auf den Anschlusstreffer wurde reagiert, und zwar klepfte Ducati-Ändu nach schöner Kombination den Ball in die Maschen. Leider konnte die 2-Toreführung nicht mit in die Pause genommen werden. Etwas zu weit entfernt vom Gegenspieler reicht, um es anschliessend zu bereuen.

Die zwei Punkte wollte man sowas von mit nach Hause nehmen. Die Motivation war da, zu viel? Jölu wanderte gleich zu Beginn der zweiten Hälfte auf die Strafbank. Das wurde eiskalt bestraft und somit war der Ausgleich Tatsache. Nicht nur das, es kam noch schlimmer. Leuchtkegel Hegi war so geblendet seines selbst, dass er den obligaten «Torhüterraum» aus den Augen verlor und wegen einigen Zentimetern ein «Bodenspiel» zur 2’Min-Strafe kassierte. Bitter, bitter…. Dieses Unterzahlspiel konnte mit Mühe und Not über die Runden gebracht werden. Doch das Momentum war auf gegnerischer Seite geblieben, so dass die Villarabonösen mit zwei Treffern in Führung gingen. So jetzt aber, Hegi weg und ein vierter Tschaupi auf den Bitz. Etwas verhalten starteten die Überzähligen, doch einige Pässe gaben Sicherheit am Ball und das Spielgerät lief, wie es sollte. Schnitzer verwandelte erfolgreich. Kurze Verschnaufspause und die dritte Linie kam zum Zug, um ordentlich Druck auszuüben und den Ball nach verlorenem Bully zurückzuerobern. Mit Erfolg: Die Überzahl-Linie erhielt die Bühne zurück. Auch hier rollte der Ball nicht sonderlich lange, aber umso effizienter. Jölu schloss zum Ausgleich ab!! Geili Kombi Jungs. So, mit nummerischer Gleichheit und noch etwa zwei Minuten auf der Uhr soll der Ausgleich und den Punkt gehalten werden. Jetzt war das Momentum allerdings auf Seiten der deutschsprachigen – sch’äbä geil. Die zweite Linie war unwiderstehlich und netzte zur Führung ein. Es war Dachdecker-Rüpels neunter Saisontreffer (im vierten Spiel). Die Villaronösen waren etwas von der Rolle. So krass von der Rolle, dass sie sogar bei unserem Freistoss ihren Goalie zückten. Dies nutzte Däni alias Rindsfilet aus und besiegelte die zwei Punkte!!

Scorerliste: #16 Ivan Riesen (3G / 0A), #4 Andri v.N. (1G / 2A), #11 Joel Werren (1G / 2A), #90 Maik v.N. (1G / 0A), #88 Daniel Riesen (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 1A), #9 Micha Werren (0G / 1A)

Eine beachtliche Reaktion der Vreneli’s. Wo man im ersten Match ein gewisses Kollektivversagen anerkennen musste, fand man im Spiel 2 dafür den Tritt und somit die Qualität dieser Mannschaft wieder. Nach diesen zwei Punkten glänzt das Fanionteam auf Platz 2 in der Tabelle. Doch man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, oder? Weiter geht’s bereits zwei Wochen später in Alterswil. Ändlech chame de umä uf Dütsch es Bier bsteuä!

Sportliche Grüsse #71 für euer UHC Guggisberg!

Erste wichtige Punkte – Spielbericht der Herren III vom 15.10.2023

Wort zum Sonntag: «Äs si ömu drü Pünkt meh aus z letschte Mau!»

UHC Guggisberg – UHC Cornaux (4:3)

Das erste Anspiel des heutigen Matchtages konnten wir für uns gewinnen was unser Captain Pauli nach wenigen Spielsekunden zum 1:0 weiterzog. Unser Gegner, UHC Cornaux, liess sich jedoch nicht irritieren und spiel schnell und energisch. Die erste Verletzung eines Gegenspielers folgte. Stifu war zu stark, der Gegner zu schwach. Löru spitzte sein Adlerauge und wehrte einen starken Schuss der Gegner spitzenmässig ab. Solche Situationen gab es leider gerade ein paar Mal nacheinander. Päpu Pfeuti ermahnte seine Spieler! «Ufpasse», hat es geheissen. Hin und wieder mussten die Banden gerichtet werden, da regelmässig jemand darüber stolperte. Etwa nach acht Minuten Spielzeit schoss Captain Pauli mit seinem Assist Stifu das 2:0. Anschliessend entwickelte sich aber wegen Pauli eine brenzlige Situation: Statt neben dem Gegenspieler vorbei, rollte der Ball direkt auf die Schaufel desjenigen, direkt vor unserem Tor. Captain Pauli reagierte aber blitzschnell und rettete die Situation. Eine Minute später freuten wir uns dank Pauli und Stifu über das 3:0 für uns. Kurz nicht aufgepasst bekommt der Gegner doch noch seine Chance und traf zum 3:1. «Muss ma e bisl aufpasse beim Unihockey spielen!» Auch unsere weiteren Spieler schossen einige Male schön auf das Gegentor. Leider mit etwas weniger Glück. Die Gegner schwatzen manchmal «Chuderwäutsch» sodass unsere Spieler zwischendurch fragen mussten: «He, was hesch gsit?» Husi demolierte erneut die Bande, inkl. seinem Gegner. Alle wieder auf den Beinen musste sich Löru einem Mann zu Mann Duell stellen. Mit einem tollen Move sicherte er uns weiterhin die 3:1 Führung. Mersi Löru! Dann pfiff es die wohlverdiente kurze Pause.

Nach einer kurzen Besprechung mit Päpu Pfeuti ging es weiter.

Das Anspiel zwar gewonnen, rollte kurze Zeit später der Ball in unser Tor. Es steht 3:2. Es folgten Schüsse um Schüsse. So wie es schien, konnten die Gegner die Pause zu Ihren Gunsten nutzen. Doch, lassen wir uns verunsichern?! «Nei ä, ä! Sicher nid!» Die Linie Captain Pauli, Stifu und Jürg spiel eine weitere starke Sequenz, für ein Tor reichte es jedoch nicht. Weiter ging es mit Huser, Pädu und Fionn. Und dann kam die nächste Linie. Ach ja, wir haben ja nur zwei. Weitere Wechsel später und einem kurzen Putzeinsatz im Spielfeld, folgte endlich das 4:2 von Fionn zusammen mit Husi und Pädu. Löru fischte noch einige Male den Ball zwischen den Stöcken und Füssen heraus. Plötzlich fiel Jürg und schrie. Das heisst nichts Gutes! Fussgelenk, Knie oder Hüfte?! Jürg verdrehte das Knie stark und musste aus dem Spielfeld getragen werden. Nach dieser Schrecksekunde fiel leider das Gegentor zum 4:3, da die Gegner mit vier Spielern spielten. Endlich ist jedoch das Spiel beendet und es reichte für den Sieg!

Jürgkonnte den zweiten Match natürlich nicht mehr spielen. Wir konnten aber in der schnelle für Ersatz sorgen: Mersi Tüscher, du hast uns gerettet! Jürg wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung!

UHC Guggisberg – Unihockey Lohn II (5:5)

Stefan trank gestern Nacht zu viel Bio-Diesel und sprang umher wie ein Wiesel. Die Pause war nun vorbei, weiter ging die Schwitzerei.

Die neuen Linien Tüscher, Huser und Fionn & Stifu, Pädu und Pauli mit Goali Joel starteten ins Spiel. Joel war sofort voll in Action, was es auch direkt benötigte. Die Gegner liessen keine Chance ungenutzt. Einige brenzlige Situationen später drehte Tüscher den Ball elegant ins gegnerische Tor! 1:0 nach wenigen Minuten. Mit einem backhand Move versuchte auch Pädu in einer Blitzsekunde sein Glück, doch knapp daneben ist auch vorbei. Bald konterte Lohn mit dem Ausgleichstreffer. Einige Male wollte unser Ball nur knapp nicht in das Tor der «Boys» von Lohn. Plötzlich rammte der Captain von Lohn Stifu durch die Bandenkurve. Durchatmen, zum Glück keine weitere Verletzung! Jedoch resultierte sich ein eher hektisches Spiel. Ein schnelles hin und her hinter unserem Tor war für Joel irgendwann zu schnell. Der Ball purzelte knapp ins Tor. Es stand 1:2 für Lohn. Joel liess den Kopf nicht hängen und blockte direkt wieder zwei Bälle der Gegner ab. Die rechte obere Ecke wird Joel jedoch noch zum Verhängnis bei einem Freistoss. Es steht 1:3 für Lohn, doch Husi und Tüscher konterten schnell mit dem nächsten Tor für uns: 2:3.

Nach der Pause zeigte Tüscher erneut sein können und ballerte den Ball direkt ins Tor von Lohn. Endlich, der Ausgleich. Doch Glück und Pech ist manchmal nah beieinander. Unglücklich purzelte wieder ein Ball der Gegner in unser Tor. Wieder wurde das Spiel hektisch und schnell. Viele Zweikämpfe später gelang uns wieder ein Ausgleichstreffer dank Husi. Die «Boys» von Lohn kamen trotz häufigem Wechsel auch langsam aus der Puste. Zum Rammen hatten sie jedoch genügend Kraft, sodass diesmal Husi über die gleiche Bandenkurve geschubst wurde. Doch auch Pauli konnte das, bei ihm gab es jedoch eine zwei Minuten Strafe. Leider traf Lohn in dieser Unterzahl ein Tor. 4:5 stand es wenige Minuten vor Schluss. Papa Pfeuti entschied sich den Goali zu ziehen und 4 Spieler zu stellen. Dank Fionn hat diese Taktik Erfolg. Wieder der Ausgleich 5:5.

Die letzten Minuten Kampf ergaben jedoch für beide Seiten kein Tor mehr. So verabschiedeten wir uns mit einem unentschieden.

«Bravo Giele! Für wenig Spieler und Krankheitsausfall, was neue Linien ergab, habt ihr einen tollen Job gemacht», meinte Päpu Pfeuti. Danke auch dir, dass du uns weiterhin so unterstützt.

Dezimiertes Kader verteidigt Tabellenspitze – Spielbericht der Damen vom 08.10.2023

Statt in der Turnhalle Freistösse einzustudieren hiess es am Freitagabend für das Damenteam «Gartong im Sääli». Da der Hallenboden saniert wird, war die Turnhalle geschlossen und wir mussten uns mal auf eine etwas andere Art auf den Matchtag vom Sonntag vorbereiten. Da einige Damen noch etwas Ramsch zu Hause hatten und Baba ihren Hauptpreis wieder loswerden wollte, war es wieder mal Zeit für ein legendäres Trashlotto. Ein äusserst unterhaltsamer Abend mit wunderbaren Preisen ging über die Bühne. So dass wir uns trotz fehlender Unihockeypraxis auf die nächste Meisterschaftsrunde vorbereitet fühlten und die Vorfreude durchaus spürbar war.
Am frühen Sonntagnachmittag traf ein schmales Kader um Coach Marcus in Aarberg ein. Lediglich 7 Feldspielerinnen und 2 Goalies sollten die Tabellenführung verteidigen. Sicherlich keine einfache Aufgabe. Dennoch war man motiviert und voller Tatendrang.

UHC Guggisberg – Alterswil St. Antoni (3:2)

Im ersten Spiel trafen wir auf unsere Rivalinnen von änet dr Seise. Ein uns bester bekannter Gegner. Wir wussten, dass dies ein äusserst hartes und mühsames Spiel wird, da ASTA nicht gerade für ein besonders kreatives Spiel bekannt ist. In der Vergangenheit hatten wir immer unsere liebe Mühe mit den Seislerinnen und die Spiele endeten meistens knapp und ohne viele Tore. So startete die Partie auch heute. Lange war es ausgeglichen und von beiden Seiten war ein leichtes Abtasten spürbar. Beide Schlussfrauen wurden 2-3 Mal geprüft, doch jeweils zu wenig konsequent. Es schien also ein Spiel wie immer gegen ASTA zu werden. Doch wie immer waren wir es, die den ersten Gegentreffer hinnehmen mussten. Lange mussten wir dem Rückstand nachrennen, bis Julä kurz vor den Pause den Ausgleich erzielte.
Somit war zum Pausentee wieder alles offen. Obwohl es läuferisch nicht ganz ohne war und wir nur mit 2 Linien aufspielten, spürten wir, dass doch etwas möglich war. Leider hatte wohl ASTA auch das gleiche gefühlt und liess uns weiterhin viel laufen. Schliesslich waren es die Seislerinnen, die den erneuten Führungstreffer verbuchen konnten. Wir liessen uns dadurch allerdings nicht verunsichern und versuchten mit schnellen und offensiven Wechseln mehr Druck und Tempo zu erzielen. Bei so einem Wechsel sah Sandy Julä aufs Spielfeld laufen, spielte den Pass und Captain herself versenkte zum Ausgleich. AaaaaSTA erhöhte den Druck stets. Doch Tanja Schneiter konnte alle Abschlüsse zu Nichte machen und dadurch dem ganzen Team ein gutes Gefühl verleihen. Die Kräfte liessen stets etwas nach, doch nicht die Motivation. Mäschu spürte bei einem eigentlich geplantem Wechsel nochmal Energie, zog noch mal ein Bögli vor dem gegnerischen Tor durch und hämmerte die Kugel in die Maschen zu unser erstmaligen Führung. Rund 4 Minuten waren noch auf der Uhr. Wir versuchten den Ball in unseren Reihen zu halten und keine Abschlüsse mehr zuzulassen. Alterswil ersetzte die Schlussfrau noch mit einer vierten Feldspielerin. Doch trotz hektischen Szenen war die Zeit gottseidank zu knapp und wir siegten mit 3:2.

Scorerliste:
# 15 Juliana Ulrich (2G / 0A), #14 Mascha Willimann (1G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (0G / 1A)

Bestplayer: Juliana Ulrich und Tanja Schneiter

Unihockey Lohn – UHC Guggisberg (2:11)

Für einmal war man froh, 2 Spiele Pause zu haben. Und als es gerade gemütlich wurde, musste man sich wieder auf die nächste Partie vorbereiten. Diesmal aber nur eine kurze Joggingrunde über die schmalste Brücke Europas bei wunderbarer Mazedonischer Musik. In der Garderoben wurden noch etwas die Beine geschmiert, so dass man für das Spiel gegen Lohn gewappnet war. In den Linien wurde noch eine Kleinigkeit umgestellt und Goalie Tanä wurde durch Fäbi ersetzt. Die Erwartung an die Partie gegen Lohn, Schlusslicht der Tabelle, waren gross. Waren die Solothurnerinnen noch ein kleineres Kader als wir. «Einfach nicht von ihrem langsamen Tempo anstecken lassen, dann kommt das gut», war die Ansage von Coach Marcus. Doch genau dieser Vorsatz konnten wir nicht einhalten und oft schauten wir nur zu. Zwar konnten wir uns den ersten Zähler gutschreiben lassen, doch die Lohnerinnen glichen kurzer Hand wieder aus. Bis zum Pausenpfiff stand es 2:2.
Ok, dieses Spiel haben wir uns definitiv anders vorgestellt und wir müssen uns 180 Grad ändern, wenn wir auch hier punkten wollen. In den Linien wurde wieder etwas umgestellt und nun heisst es Tempo machen, auskotzen, damit die anschliessende Pizza auch verdient ist.
Julä eröffnete in der zweiten Halbzeit das Score und wir gingen wieder in Führung. Bettina doppelte zum 4:2 nach. Kurz danach durften wir gar in Überzahl agieren. Nach ein paar Pässen sah Corinne eine Lücke und traf zum 5:2. Langsam schienen wir in die Partie gefunden zu haben und konnten die Schwächen der Soloturnösen ausnutzen. Man wurde frecher, stand aber auch in der Defensive jeweils noch gut und wenn nicht war Fäbi stets zur Stelle. Viele Abpraller bei der gegnerischen Schlussfrau konnten generiert werden, welche häufig von uns ins Netz gestochert werden konnte. Dies gelang unser grossem Jubel auch Cornelia, welche ihren ersten Treffer für blau-weiss-schwarz verbuchen konnte. Bravo Cornelia! Doch der Unparteiische wollte es uns nicht so leicht machen und stellte unseren Captain für 2 Minuten auf die Strafbank (merci füre Bäuelisack). Die Unterzahl überstanden wir aber ohne grosse Probleme. Schlussendlich gewannen wir ein doch noch lockeres Spiel mit 2:11 und konnten uns von unseren zahlreichen Fans feiern lassen. Vielen Dank für die Unterstützung und schön, seid ihr trotz einer nicht gerade schönen Partie bis zum Schluss geblieben! Besonders freute uns natürlich, dass unser jüngster Fan Daria gleich das Siegen lernte. Wir hoffen, dass uns die kleinen Fans im UHCG-Body auch künftig Glück bringen werden.

Scorerliste:
#15 Juliana Ulrich (4G / 2A), #9 Corinne Schneiter (3G / 5A), #8 Sandra Nyffenegger (1G / 3A), #12 Bettina Gnägi (1G / 0A), #18 Cornelia Kreuter (1G / 0A), #14 Mascha Wililmann (1G / 0A)

Bestplayer: Juliana Ulrich

Somit hatten wir uns die Dusche zu Italo Disco und das anschliessende Pizzaessen bei Gnägis definitiv verdient. Danke für die Gastfreundschaft und den geselligen Abend. Es freut uns, dass wir trotz dezimiertem Kader das Punktemaxium holen konnten. Trotzdem freuen wir uns, am nächsten Spieltag am 29.10.23 im Hasänäscht Heimeschwand wieder mit mehr Linien anzutreten.

Bis dahin grüsst sie von der Tabellenspitze
das Damenteam des UHC Guggisberg 😉

Mit dem personellen Minimum zum punktuellen Maximum – Spielbericht der Herren 1 vom 24.09.2023

Meisterschaftsstart!! Endlich ist es wieder soweit und die schönste Zeit im Jahr – bei der man den ganzen Sonntag in einer stickigen Turnhalle verbringt, sich mit Bananen vollstopft und die Katakomben mit 30 weiteren Sportlern teilt – hat wieder begonnen. Geil!!
Da sich doch einige unserer Akteure für ein anderes Turnier entschieden haben, reichten zwei Autos für die Reise ins Welsche – locker! Mit sechs Feldspieler, einem Goalie und einem Trainer musste ein stark-dezimiertes Ensemble losgeschickt werden, dass – notabene – auch ohne Schwarzenburger-Fraktion zu überzeugen wusste und wollte. Zum Vergleich: Acht Personen entsprechen zwei Jass- Gruppen, zwei gefüllten Silverstar-Reihen, drei Bier pro Harasse oder lediglich fast die Hälfte der im Trainingslager anwesenden Personen. Doch diese Aufgabe startete gegen unseren «Angstgegner» Flamatt, bei welchem man in den vergangenen Duellen kein wirkliches Rezept fand, um (1) zu überzeugen und letztendlich auch (2) zu punkten. Daher dachten wir, probieren wir es mal mit nur zwei Linien zum Start. Coach Husi weihte uns in den Gameplan ein. Mit sechs Feldspielern sind die personellen, beziehungsweise taktischen Mittel limitiert und somit fand sich jeder in der Startaufstellung. Darf ich die Startaufstellung bekannt geben: Hegi im Tor – erste Linie: Maik, Andri, Alain – zweite Linie: Schnitzer, Henä, Tyru – fertig!!
Ballbesitz und kurze Einsätze lauteten die Zutaten, um gegen ein Flamatt konkurrierfähig zu sein.

UHC Guggisberg – UHC Flamatt-Sense II  (8:6)

Dem Start drückten die Guggisbergonsier den Stempel auf!! Mehr Ballbesitz, höhere Spritzigkeit und stärkeres Auftreten in den Zweikämpfen liessen Flamatt in der kompletten ersten Halbzeit nicht den Hauch einer Chance. Diese Vorteile hinterliessen auch Spuren auf der Anzeigetafel und wir schraubten kontinuierlich am Score. Das erste Tor der noch jungen Meisterschaft erzielte unser «muess no hurti ga Chüeh zügle»-Schnitzer. Captain a.I. Alain erhöhte kurze Zeit später auf 2 zu 0. Noch vor der Pause gelang unserem Ducati-isch-beschte Ändu das 3 zu 0 (Assist Töttötööö-Alain). Während der ersten Halbzeit hatte Hegi absolut nichts zu tun und konnte zwischenzeitlich sogar dem benachbarten Bauer ein Kalb abkaufen, dieses nach Hause bringen und zuhause den Stall für am Abend vorbereiten. Hätte wohl keinen Unterschied gemacht.

Nach der Pause soll auf gleichem Niveau agiert werden und den Flamattösen keine Chance auf Auferstehung gegeben werden.

Die ersten paar Minuten in der zweiten Halbzeit gerieten wir etwas ins Wanken. Der Gegner hatte erste Abschlüsse, aber auch nicht zu zwingend und dementsprechend von Hegi pariert. Der kleineren Druckphase setzte Dagobert Tyru ein Ende und verwandelte mit einem satten Handgelenkschuss ins nahe obere Eck. Es ging weiter: Zweimal Alain und einmal Tyru verhalfen dem Fanionteam zu einer 7:0-Führung. Wer hätte das gedacht?! Aber Flamatt hatte durchaus Qualitäten. Wie schon mehrmals schmerzhaft in Erfahrung gebracht, beherrschten sie ein äusserst effizientes 4-gegen-3. Mit Glück im Abschluss kamen sie auf 7:5 heran… Doch Schnitzer konnte noch einmal ins Leere einschieben und ihr erneuter Anschlusstreffer kam dann schlussendlich doch zu spät und wir waren um 2-Punkte reicher. Kleines Zwischenfazit am Rande: 2-Punkte mit dezimiertem Kader – gegen einen Gegner mit bisher seltener Punkteausbeute – ist schon eine Ansage an die verkleideten Jungs zuhause.

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (3G / 1A), #71 Cyril Wüthrich (2G / 0A), #16 Ivan Riesen (2G / 0A), #4 Andri v.N. (1G / 1A), #90 Maik v.N. (0G / 2A)

Mit fast 2 Stunden Pause zwischen beiden Spielen hatte man reichlich Zeit seine Energiereserven aufzufüllen, ein neues Teamfoto aufzunehmen und die gegnerischen Duelle zu begutachten. Nachdem man bei dem mittlerweile obligaten Hegi-Sack wieder vermehrt auf Betriebstemperatur kam, galt es anschliessend erneut ernst. Denn die Hypothek wäre gross. Bei einem Sieg und dem damit verbundenen Punktemaximum, würden die Protagonisten ihre Pizza von der abwesenden Dorfturnier-Mannschaft spendiert erhalten (Worte des Captains).

Zurück zum Sport. Der Gegner war absolutes Neuland und man hatte weder Anhaltspunkte noch bekannte Gesichter zu bekunden. Nicht einmal nach dem Einspielen zur Pause wusste man mehr über den Gegner. Egal, wir mussten uns auf unser Spiel und unsere Pizza konzentrieren. Bluefire-Husi konnte auch nicht mehr sagen, als uns erneut auf die nötige Cleverness und Wichtigkeit in Bezug auf Ballbesitz hinzuweisen.

UHC Guggisberg – UC Tramelan  (9:4)

Der Spielstart verlief erneut nach unserem Gusto. Erste Abschlüsse wurden verzeichnet und man konnte früh Akzente setzen. Jedoch vermochten die Jurassier das erste Zählbare aus einer Aktion zu schöpfen und der Präsi sah sich das erste Mal bezwungen. Ein kleiner Weckruf, der die Mannschaft schnell zu verstehen wusste. Die erste Linie umkreiste den Gegner hack für hack bis schlussendlich unsere Nr. 8 die Partie ausglich. Mit unserem hohen Tempo konnten die Tramelonsier nicht mithalten und sie griffen letzten Endes zu illegalen Mitteln. Die daraus resultierende Überzahl begann harzig. Das Runde lief in den ersten Phasen nicht wirklich rund, bis man plötzlich die schnellen Pässe auspackte und die beiden gegnerischen Akteure schachmatt setzte. Brillante Kombination Jungs! Die erstmalige Führung in der Partie konnte Stück für Stück ausgebaut werden. Noch vor der Pause erhöhte Maik mit seinem ersten Tor im Fanionteam zum 5 zu 1. Und er stand nicht einmal im Torraum. Gratuliere Bigfoot!

Die zweite Hälfte soll konzentriert und weiterhin ambitioniert angegangen werden – fügte EuroHusi zur Pause bei. Wie gewollt hatte man den Gegner auch zu Beginn der zweiten 20min im Griff. Doch zwei Fehler im Aufbauspiel resp. Manndeckung führten zur Halbierung des Vorsprungs. So schnell kanns gehen. Allerdings hatte die zweite Linie auch noch was zu melden. Dachdecker-Bizeps-Ziegutischer-Schnitzer (brutale Kombo der Linie 2), der Gärtner des Vertrauens und zweimal Dagobert-Money-GeileSiech-Tyru vermochten dem Spiel den wegweisenden Stempel aufzudrücken und auf eine komfortable 9 zu 3 Führung auszubauen. Der Gegner zog zwischenzeitlich den Torhüter und tat es auch zu letzter Sekunde. Auch unser Weitschussexperte musste sein Platz einem vierten Feldspieler einräumen. Somit waren 8 Feldspieler auf dem Feld, der Ball bei uns und man verpasste trotzdem den sehnlichen zehnten Treffer zu erzielen. Im Gegenteil: Die Tramelonesen vermochten Hegi noch ein letztes Mal zu bezwingen.

Scorerliste:

#16 Ivan Riesen (2G / 2A), #90 Maik v.N. (2G / 2A), #4 Andri v.N. (2G / 1A), #71 Cyril Wüthrich (2G / 0A), #?? Timi Henä Haering (0G / 2A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 0A)

Hätte das jemand für möglich gehalten, dass ein so personell-dezimierter Kader das Punktemaximum aus dem ersten Spieltag schöpft? Objektiv betrachtet wäre es wohl gegen Gegner wie Semsales, Villaraboud oder Asta deutlich schwieriger gewesen, mit nur zwei Linien Punkte einzufahren. Dennoch können wir stolz auf die Leistung und das Punktemaximum sein und uns hoffentlich am Mittwoch etwas feiern lassen.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

starke Teamleistung führt zu 4 Punkte – Spielbericht der Damen vom 17.09.2023

Nachdem sich die Damen am letzten Wochenende im Wallis auf die kommende Saison vorbereiteten, startete gestern die Meisterschaft mit dem ersten Spieltag in Alterswil. Im Trainingslager wurde fleissig und konzentriert trainiert, neue Linien ausprobiert, und gebildet, Sprüche geklopft, gezeichnet und vor allem dem Teamspirit wieder auf Vordermann gebracht (obwohl der eigentlich schon vorher toll war). Auf jeden Fall führte das Wochenende dazu, dass wir uns gut vorbereitet fühlten und am frühen Morgen top motiviert in Alterswil in der schönen neuen Turnhalle eintrafen und uns auf die ersten beiden Spiele der Saison 23/24 vorbereiteten.

UHC Guggisberg – Corcelles Cormondrèche  (9:1)

Pünktlich um 09:55 Uhr pfiff der Unparteiische die Partie gegen Corcelles an. Wie in der letzten Saison schlich sich die alte Guggisberger-Krankheit ein und wir gingen bereits in den ersten Minuten 0:1 in Rückstand. Doch danach fingen wir uns sofort und Trainingslager-Schwänzerin Jäsi glich zum 1:1 aus. Danach übernahmen wir das Spieldiktat und konnten viele gefährliche Abschlüsse erzwingen. Baba und Diskalkulascha (aka Mascha oder Brutalascha) bezwangen beide die gegnerische Schlussfrau, so dass wir 3:1 in Führung gingen. Corcelles versuchte immer wieder uns mit ihren schnellen Kontern aus der Ruhe zu bringen. Doch wir standen in der Defensive füreinander ein und wenn doch ein Ball den Weg aufs Tor fand, war Goalie Fäbi stets bereit und wehrte alle Bälle gekonnt ab. Bis zur Pause konnten wir sogar einen komfortablen Vorsprung von 6:1 herstellen.

Auch in der zweiten Halbzeit liessen wir den Ball in unseren Reihen laufen. Leider wurde oft etwas zu hastig nach dem Tor gesucht und auch die Torwartin der Gegnerinnen stellte plötzlich fest, dass sie, obwohl sie Guggisberg heisst, für Corcelles spielt, und machte uns plötzlich das Leben etwas schwerer. Nichts desto trotz wurde es hinten nur selten gefährlich und vorne gelang uns das eine oder andere. Multischwäsi (aka Jäsi) liess sich die kurze Nacht nicht anmerken und netzte mit einem sicherlich gewollten und frechen «Loup» zum 7:1 ein. Baba versuchte kurz darauf eine im Trainingslager einstudierte Auslösungsvariante, brachte ihn rauf und niemand holte ihn runter, so dass der Ball hinter Guggisberg ins Tor purzelte. Die Minuten auf der Uhr verstrichen und wir machten weiterhin fleissig Druck. Die Stimmung auf der Bank war top und alle waren sich sicher, dieser Sieg kann uns keiner mehr nehmen! Um den Saisonstart noch etwas perfekter zu machen, konnte Debütantin Raffaela das Runde zum 9:1 versenken. Bravo Raffaela, was für ein Einstand! Zwar gelang es dann nicht mehr, das 10 Tor zu erzielen, doch wir brauche eigentlich kein Bier um es nach dem Training zusammen lustig zu haben 😉

Scorerliste:
#Jasmin Zbinden (3G / 0A), #17 Barbara Jost (2G / 0A), #12 Bettina Gnägi (1G / 3A), #14 Mascha Willimann (1G / 1A), #19 Raffaela Wyssenbach (1G / 1A) #8 Sandra Nyffenegger (1G / 0A), #9 Corinne Schneiter (0G / 2A), #15 Juliana Ulrich (0G / 1A)

Bestplayer: #17 Barbara Jost

UHC Kerzers-Müntschemier – UHC Guggisberg  (6:8)

Nachdem die erste Partie so souverän gewonnen wurde, war man durchaus sehr optimistisch für das zweite Spiel. Sicher war Kerzers etwas stärker einzustufen, hatten wir in der vergangenen Saison so unsere liebe Mühe mit den Freiburgerinnen…
Und wie so oft missriet uns der Start komplett. Kerzers traf gleich in den ersten Sekunden zum 1:0 und nutzte nur kurz danach einen kompletten Fehlpass der Schreibenden zum 2:0 aus (sorry für dä! Isch äuä ar Tamilische Saubi glägä, drfür hani fein gschmöckt!). Doch die Köpfe liessen wir so schnell nicht hängen. Bettina Gnägi und Mascha Willimann brachten uns zurück ins Spiel. Nun schienen wir auch in dieser Partie angekommen zu sein! Die zweite Linie erwischte einen besonders guten Tag und brachte uns erstmals in Führung, welche kurz danach durch Jäsi ausgebaut wurde. Kerzers machte weiterhin viel Druck und versuchte uns mit schnellen Pässe in die Mitte in die Knie zu zwingen. Zweimal konnten sie Schlussfrau Tanä bezwingen, so dass die Partie wieder ausgeglichen war. Noch vor der Pause traf erneut Bettina, welche einen fulminanten Tag erwischt hatte und sich offenbar von unserer Fanbase besonders beflügeln lies, zum Führungstreffer.
Die zweite Halbzeit startete allerdings ähnlich wie die erste und die Freiburgerinnen glichen mit einem Freistosstor wieder aus. Es schien, als könnte die Partie auf beide Seiten kippen. Doch uns war klar, dass wir den Ball einfach schnell um die enge Box von Kerzers laufen lassen müssen. Linie 3 zeigte uns wie das geht: Gabi löste auf Mascha aus, welche sofort auf der anderen Seite auf Sandy spielte. Routinierin Sandy hämmerte auf den Ball, welcher im Angeli landeten. So schien das Momentum eher wieder auf unsere Seite zu kippen. Aber nichts da! Wieder mussten wir den Ausgleich hinnehmen. Wir gaben alles daran, das Glück zu erzwingen und blieben vor dem Tor und auch in den Zweikämpfen sehr hartnäckig und versuchten auszunutzen, dass der Unparteiisch alles laufen liess. JAliana (aka Julä) nahm stocherte den Ball zu unserem erneuten Vorsprung ein. Und kurz danach war es unsere Seeländerin Bettina, welche zum 8:6 traf. Nun hatten wir endlich mal einen 2-Tore-Vorsprung und es waren noch 3:30 auf der Uhr. Relativ gekonnt und sicher (ich denke Dänu wäre zufrieden gewesen) stellten wir auf verwalten um und liessen den Ball in unseren Reihen laufen. Kerzers stellte zwar noch auf 4 Feldspielerinne um, konnte aber kein gefährlicher Abschluss mehr erzwingen, so dass wir auch dieses Spiel mit einer wirklich fulminanten Teamleistung für uns entscheiden konnten.

Scorerliste:
#12 Bettina Gnägi (4G / 0A), #15 Juliana Ulrich (1G / 1A), #21 Jasmin Zbinden (1G / 1A), #14 Mascha Williman (1G/ 1A), #8 Sandra Nyffenegger (1G / 0A), #17 Barbara Jost (0G / 3A), #4 Gabi Binggeli (0G / 1A), #19 Raffaela Wyssenbach (0G / 1A)

Bestplayer: #12 Bettina Gnägi

Heja Froue, Saisonstart absolut geglückt! So fägts!
Mit diesem Siegen möchten wir besonders unsere #20 Nicole Zwahlen am anderen Ende der Welt grüssen! Du fehlst uns schon jetzt und wir hoffen, dein Gepäck findet den Weg schnell nach Korea… Und sonst zählst du bis dahin il, i, sam, sa o, yuk, chil,… 😉

An dieser Stelle noch Danke an unsere Fans für die äussert zahlreiche Unterstützung und an Coach Marcus für die super Trainings im Trainingslager und überhaupt!

Bis bald am 08.10.2023 in Aarberg! Häbit ä Geilä, aber nid üsä!
euer tapferes Schreiberlein CS9

Nachschueb füre Güggeli-Maa – Cupbericht zum 1/32-Final vom 12. August 2023

Nach fast zwei-monatiger Cup-Pause bestreitet der UHC Guggisberg den 1/32-Final als Gast in Wynigen. Gegen einen bisher unbekannten Gegner «Schatrine Bellach» wollte man den ersten 1/16-Final Einzug seit 2015 perfekt machen. Die Gastgeber sind auch in der zweit-höchsten Spielklasse beheimatet, sind allerdings aufgrund ihren Topplatzierungen in den vergangenen Saisons klar als «Favorit» in diesem Duell einzustufen. Zumal sie sogar das Heimrecht geniessen dürfen.

Bei sommerlichen Verhältnissen fand man sich nachmittags in den etwas kühleren Katakomben wieder. Wie bei jedem Cupmatch glänzte – aufgeklebt – ein Poster eines Bierkrugs am Eingang der Garderobe und erhellte das Gsynn jedes Eintretenden deutlich. Wer das Team rund um Coaching-Duo Husi/Smiley kennt, weiss das dieses Motiv Grund genug bietet, motiviert und engagiert auf den Bitz zu steigen.

Nebst dem Bier verhalfen uns auch die Coaches, die seelische Verfassung aufzuwärmen. Stärken und Schwächen beider Teams wurden vor dem Spiel genau analysiert und zu Wort gebracht. Eines sollte jedem klar sein: Fünf schwache Minuten wären gegen diesen Gegner wohl «tödlich». Nachdem auch die Physis auf Betriebstemperatur gebracht wurde, konnte es endlich losgehen.

Schatrine Bellach vs. UHC Guggisberg (7:8 n.V.)

Bullykönig Alain gewann standesgemäss das Anspiel und der Ball gelang erstmals durch Guggisberger Pfyzgerwydene. Die Schatronesen behaupteten das Runde nach einer Minute für sich und mussten auch gerade mit einem Foul gestoppt werden. Der erhaltene Freistoss verwerteten die Gastgeber – nach kleiner, aber entscheidenden Unachtsamkeit – eiskalt. Der UHC G fing sich aber schnell auf und die erste Linie stürmte erneut. Nachdem Moto GP Ändu d’Chrugle erfolgreich und nach erhaltenem Freistoss verwertete, jubelte auch unsere Bank. Das Spiel nahm richtig Fahrt auf und beide Teams schenkten sich nichts. Schon nach 5-Minuten war es eine hart-umkämpfte, aber hochstehende Partie. Alles andere als «hoch-stehend» verhielt sich ein gegnerischer Spieler, welcher für 2-min wegen Bodenspiel auf die Strafbank versetzt wurde. Die nachfolgende Überzahl-Gelegenheit konnte man nicht wunschgemäss ausnutzen. Zwar rollte das Runde ordentlich durch unsere Reihen, fand aber Mangels Abschlusseffizienz nicht den Weg ins Gehäuse des Gegners. Für das erste Drittel genug. Mit einem 1-zu-1 Unentschieden ging es in Richtung Pausentee.

Direkt nach Wiederanpfiff in Drittel No. 2 wurde es vor dem gegnerischen Gehäuse brenzlig. So brenzlig das Schnitzer nur ilegal gebremst werden konnte. Der Schiri kreuzte die Arme über Kopf – Penalty!! Ein Fall für Schöggu. Weder between-the-legs noch mit Zorro-Manier, aber äusserst effizient(!) verwertete unsere Nr. 11 zur erstmaligen Führung. Ke Trick isch ou e trick Jölu. Dieser Vorsprung konnte ungefähr 3-Minuten später durch Alää sehenswert ausgebaut werden. Während dieser Phase – kann man sagen – hatten wir mehr vom Spiel. Doch auch die Bellacheten zeigten immer wieder, weshalb sie zu den besten Teams in der 2. Liga gehörten. Zuerst in numerischer Gleichheit und anschliessend in Überzahl wussten sich die Gastgeber zurückzukämpfen und die Partie kurzerhand auszugleichen. Linie Nr. 2 setzte immer wieder offensive Akzente, so auch eine Minute vor Ende des zweiten Drittels. Töfflibueb und Mannschafts-Häuptling Micha bugsierte das Spielgerät zum 4zu3 in die Maschen. Allerdings konnte die Führung keine 30 Sekunden gehalten werden und das zweite Drittel endete erneut mit gleicher Zahl auf der Anzeigetafel.

Trotz Gegentreffer vor Ende des zweiten Drittels verspührte man eine gewisse Euphorie in den Katakomben. Man wusste, da war absolut was zu holen. Trotz Underdog-Rolle war die Partie ausgeglichen und die Guggisberger konnten in allen Belangen mithalten, wenn nicht sogar mehr. Im letzten Drittel soll das Huhn gerupft werden.

Drittel Nr. 3 startete wie gewohnt – umkämpft. Nach ungefähr drei gespielten Minuten etablierte sich Bellach in unserer Hälfte und konnte so Druck aufbauen. Leider konnten die Schatrinonsier aus dem Druck auch Zählbares schöpfen. Nach dem Treffer erhöhten die Gastgeber den Druck und agierten irgendwie immer ein Quäntchen effizienter und konsequenter, so dass nach rund 50-Minuten ein 4 zu 7 Rückstand Tatsache war. Auf unserer Seite fehlte zu dem Zeitpunkt ein wenig das Abschlussglück, welches vor allem durch den gegnerischen Torhüter (oder der Torumrandung) zu Nichte gemacht wurde. Danach wurde man etwas blass im Stock. Die Bellacher vermochten mehr und mehr den Ball in ihrem Reihen zu behalten und so die Zeit herunterzuspielen. Noch etwa 7 Minuten auf der Uhr, idealer Zeitpunkt, um die Taktik-Werkzeugkiste von Bluefire-Experte Husi hervorzuhieven. Doch das musste warten: 2min wegen Bodenspiel, kleine Euphorie-Bremse.

Aber wie einst ein Poet namens «Stromer-Husi» auf ein heiliges, weisses Blatt Papier drucken liess: «Wenn alle zusammenarbeiten, kommt der Erfolg von selbst». Arbeit in Form von herrlichen Paraden! Stabilo Hegi hexte wie ein junger Weitschussexperte. Und hätte Maik lediglich Schuhgrösse 46, hätten die Schatrinesen die Führung bestimmt weiter ausbauen können. Doch dies gelang ihnen Nicht! Jetzt war die Zeit für die beiden Taktikfüchse Smiley/Husi gekommen. Time-Out, Hegi raus und ein vierter Feldspieler auf den Platz. Notabene, noch ungefähr drei Minuten zu spielen – Spielstand: 4 zu 7.

Andri, Alain, Jölu & Micha – das Specialteam par excellence soll es in rund zwei Minuten richten…. Das gut-einstudierte und viel-praktizierte 4 gegen 3 fungierte zuerst nicht wie gewünscht. Der Ball wurde von Akteur zu Akteur gepasst, haperte aber schlussendlich etwas an der Schusseffizienz. Doch um genau 57:42 gelang der Anschlusstreffer durch Quote-Ändu. Ein platzierter Schuss ins obere Eck!! Eine kurze Verschnaufspause für die vier Akteure gab es nicht. Bully wurde gewonnen und diesmal gings schnell. Pass in den Slot zu Alain und der verwertete die Kugel (58:07) so stylisch und abgebrüht wie das Auftreten seines Namensvetters Berset an der Streetparade. Nur noch ein Zähler im Hintertreffen und noch eineinhalb Minuten auf der Uhr. Nachdem die vier Poulet-Metzger das Anspiel für sich entscheiden konnten, bugsierten sie das Spielgerät von Mann zu Mann. Mit verstreichender Zeit gelang dann unserem Sniper den ausgleichenden Treffer (59:21). Der Jubel: riesig!! Die Nerven: Förmlich am Ende. So sehr am Ende, dass auch der tabakfremdeste aller Akteure zum braunen Pulver griff 😊 Die letzten Minuten vergingen und die Verlängerung war Tatsache!!

Demokratisch wurde entschieden, wie die Verlängerung angegangen werden soll. Option 1: Normal mit 3 gegen 3 weiterspielen -> wenig Risiko. Option 2: Anspiel für sich entscheiden, Hegi raus und die vier Pouletschnätzler die Sache regeln lassen -> grosses Risiko. Man entschied sich für das geringere Risiko.

Auch die Verlängerung verlangte einiges ab. Nach rund 4 gespielten Minuten hatte Schatrine kurz die Möglichkeit eine 2-gegen-1 Situation herauszuspielen. Man musste nur den Ball nach vorne chippen und Gucci-Dänu wäre auf sich allein gestellt gewesen. Allerdings fing das tapfere Schreiberlein diesen genannten Pass per Volley ab und verwandelte so direkt – mit der Backhand – zur ultimativen Ekstase (64:21).

Scorerliste:

#4 Andri v.N. (2G / 1A), #8 Alain Rindlisbacher (2G / 1A), #11 Joel Werren (1G / 2A), #9 Micha Werren (2G / 0A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 0A), #16 Ivan Riesen (0G / 1A)

Das Huhn war gerupft, Freunde! Natürlich war da das Quäntchen Glück mit dabei, aber wir liessen uns nicht runterkriegen und glaubten stets an uns! Jeder einzelne! «Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.» Folgt @silverstarhusi für mehr Zitate und Sprüche…

Zu guter Letzt möchte ich noch unsere beiden Goalies hervorheben: Hegi hat uns mit seinen Paraden sowas von im Spiel gehalten. Hut ab Presi! Und der Mann in blau – Renato – hat keine Minute gespielt, und verdient genau deswegen hohen Respekt dafür. Er hat mir gesagt «Das ist die einzig richtige Entscheidung, es wäre unmöglich gewesen sich in dieses Spiel einzufinden.» Großartige Einsicht, toller Teamspirit.

So fertig mit Liebeleien und Lobeshymnen. Ein grosser Dank geht an den Gastgeber Schatrine Bellach für eine hochstehende und packende Cuprunde und für die anschliessende Grillade. Ich hoffe ihr nehmt den Titel mit Humor!

Wir melden uns, sobald das Datum und der Gegner für die 1/16-Finalrunde bekannt sind.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Zu viele Fehler führen zum Cup-Aus – Spielbericht der Damen vom 12.05.2023

Exakt vor einer Woche fand in der mehr oder weniger gut gefüllten Guggershörnliarena in Riffen b. Guggisberg die erste Cuprunde der Damen statt. Als Gegner wurde die Damen des UHT Arni empfangen. Ein uns bestens bekannter Gegner. Vergangene Partien verliefen oft sehr knapp, manchmal mit einem besseren Ende für uns und manchmal für die Gegnerinnen. Es reicht also nach einer Begegnung auf Augenhöhe die hoffentlich viel Spannung mit sich bringt.

Nach nur wenigen Trainings seit dem Meisterschaftsende wahren wir mehr oder weniger gut auf das Cupspiel vorbereitet. Wir freuten uns, konnten wir vor heimischen Publikum auflaufen und waren somit sehr motiviert. Da sich die Juniorinnen Fäbi und Raffaela auch ins Trikot stürzten, waren wir mit einem guten und fast vollzähligem Kader am Start. Wir hofften, das dies unser Schlüssel zum Erfolg sein wird.

UHC Guggisberg – UHT Arni 6:9

Pünktlich um 8 erklang der Startpfiff zum Spiel. Gleich von Beginn weg versuchten die Emmentalerinnen Druck aufzubauen und uns mit ihren starken Einzelspielerinnen das Leben schwer zu machen. In unseren Reihen (auch beim Coachingstaff) war die Nervosität stark spürbar. So erstaunte es nicht, dass Arni bereits nach einer Minute 0:1 in Führung ging und nur wenige Minuten danach auf 0:2 davon zog. Nach rund 15 Minuten sah Sandy ihre Sturmpartnerin Corinne alleine vor dem gegnerischen Tor, spielte den Querpass und Corinne netzte zum 1:2 ein. Nun war man in der Partie angekommen, sollte man denken. Doch bis zur ersten Drittelspause mussten wir noch zwei Gegentreffer hinnehmen, so dass wir mit einem 1:4 in die Katakomben gingen.

Trainerduo Marcus / Amanda versuchte uns aber aufzubauen und stellte zu Beginn des 2. Drittels kurz auf 2 Linien um, um etwas zu powern. Als die Routinier-Linie Nyffenegger / Schneiter / Gnägi wieder zurück ins Spiel kam, warf Goalie Tanä auf Sandy aus, welche mit einem satten Handgelenkschuss ins Angeli traf. Gleich im nächsten Einsatz powerte diese Linie weiter und Schreibende traf auf Pass von ihrer Schwester Bettina zum 3:4 Anschlusstreffer. Wir konnten das Zepter also wieder in unsere Hände reissen und das Spiel immer mehr bestimmen. Langsam aber sicher schien sich die Breite unseres Kaders und die gute Stimmung im Team auszuzahlen. Ziemlich in der Hälfte der Partie gab es ein Freistoss für das Heimteam. Mascha spielte ein kleines aber feines Pässchen auf Gabi, welche mit eine Hammer unter die Latte den Ausgleich erzielte.
Arni liess sich dadurch aber nur so mässig verunsichern und nutzte unsere Eigenfehler eiskalt aus. Insbesondere mit dem ersten Pass hatten wir so unsere Mühe. Und Arni liess sich bei solchen Chancen natürlich nicht zweimal bitten und bezwang unsere starke Schlussfrau zum erneuten Führungstreffer. Nun schon wieder mit einem Rückstand zur Pause? Die Burren-Schwestern hatten da etwas dagegen: 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff spielte Corinne einen Pass übers ganze Feld, wo Bettina nur noch den Stock hinhalten musste und so ihre Farben wieder zurück ins Spiel brachte. 5:5 bei Drittelsende.

Fürs letzte Drittel war somit wieder alles offen. Die Stimmung in der Garderobe war gut und man war optimistisch, dass wir den Sieg noch holen können. Doch klar war auch, dass jede über sich raus wachsen muss und wir keine dummen Fehlpässe mehr spielen dürfen. Denn genau diese Fehler nutzen die starken Schützinnen von Arni eiskalt aus.
Gleich zum Start des letzten Drittels passierte uns dies aber wieder und erneut mussten wir einem Rückstand hinterher rennen. Kurz danach hatten wir die Chance, in Überzahl zu agieren, was doch eigentlich sehr vielversprechend tönt. Doch leider waren unsere Abschlüsse zu wenig konsequent und die gegnerische Torfrau liess keine Treffer zu. Nach der Überzahl waren es erneut die Arnerinnen, die das Spieldiktat übernahmen und den 2-Tore-Vorsprung wiederherstellten. Nicole Zwahlen konnte zwar sofort reagieren und verkürzte auf 6:7. Froue, ds hole mer no! Hiess es auf der Bank und weiterhin war die Stimmung bei uns sehr gut und optimistisch. Doch auch die Ämmäschwirä (sorry Arni-Froue) waren sich ihrer Sache sicher und blieben cool – cooler aus wir. Sie spielten uns erneut aus und erhöhten auf 6:8. Rund 5 Minuten vor Schluss war Coach Marcus somit zum Timeout gezwungen und stellte auf 4 Feldspielerinnen um. Das Überzahlspiel unsererseits war zwar nicht schlecht, aber halt auch nicht gut. Nur selten fand das Runde den Weg in die Nähe des Eckigen, doch halt einfach nur in die Nähe. Es kam sogar noch dicker, kurz vor Schluss mussten wir den Empty-Netter hinnehmen und der Mist war geführt. Wir mussten uns in einem guten Spiel geschlagen geben und feststellen, dass wir zwar die bessere Breite hatten, aber halt vielleicht zu wenig gute Einzelspielerinnen und uns besonders zu viele Eigenfehler erlaubt haben. Schade! Aber gfägt hets glich!

Scorerliste: #9 Corinne Schneiter (2G / 1A), #8 Sandra Nyffenegger (1G / 1A), # 12 Bettina Gnägi (1G / 1A), #14 Mascha Willimann (0G / 2A), #20 Nicole Zwahlen (1G / 0A), #4 Gabi Binggeli (1G / 0A), #22 Tanja Schneiter (0G / 1A)

Bestplayer: #9 Corinne Schneiter (Saisonziel: check! 😂)

Danke an dieser Stelle allen Helfer:innen fürs Speakern, Grillen, Getränke verkaufen und allen Fans für die Unterstützung. Schön, konnten wir die Saison bei einer feinen Wurst ausklingen lassen. Arni wünschen wir viel Glück in der nächsten Runde gegen Krattigen (lieber dir aus mir 😉) und wer weiss, vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder…
Nun verabschieden wir uns in die Sommerpause, in welcher wir an unserer Kondition und Technik feilen werden. Und ich bin mir sicher, dass der gute Teamspirit auch im Sommer nicht zu kurz kommen wird… Danke allen Leser:innen unserer Spielberichte. Ich hoffe, dass wir auch in dieser Saison ab und zu ein Lächeln auf eure Lippen zaubern konnten.

Häbet nech Sorg, passet uf nech uf u löt nech nüt la gfaue! – nie, nie nie!
#9

Wir sagen dankeschöööön… für eine erfolgreiche Meisterschaft – Spielbericht der Herren I vom 05.03.2023

Nicht nur früh morgens, sondern auch gemeinsam und entschlossen reisten die Herren 1 ins weitgelegene Lausanne, um die Meisterschaft 22/23 mit den letzten beiden Duellen zu verabschieden. Wie ein dahergelaufener Hund sammelte der Cardinal-Express (aka Mietbus) Coach Husi an einer Zapfsäule in Heitenried ab und blochte mit Chauffeur Rämu in den Süden.

So sicher wie unser Buschauffeur am Lenkrad hantierte, lässt sich allerdings die Ausgangslage für das Fanionteam nicht ganz beschreiben. Für einen Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse spricht einiges dafür: Man bekundet einerseits drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und andererseits stand noch das Duell gegen die abgeschlagenen Belmonesen auf dem Programm. Dies soll aber (!) nicht zu weniger gutem Unihockey hinreissen.

UHC Flamatt-Sense II vs. UHC Guggisberg (7:3)

Gegen die Flamourösen aus Wünnewil hatte man eine offene Rechnung zu begleichen. Das letzte Duell ging nach einer 4-Toreführung arg in die Hosen. Umso motivierter stellte man sich den blauen Antagonisten. Das nötige Start furioso der Gantrischbezirker blieb aber aus und die Analysen vom vergangenen Training wurden gekonnt ignoriert. Man hat genau das gemacht, was man nicht hätte machen sollen. Nach einer 2min-Strafe gegen Andri (wahrscheinlich waren die Füsse zu nah 😊) musste auch Hegi das erste Mal hinter sich greifen. Nach weiteren Eigenfehlern schraubten die Gegner weiter an der Anzeigetafel, bis wir letztendlich nach 5 gespielten Minuten mit 0:3 im Hintertreffen lagen. Husi blieb nichts anderes übrig, als das Timeout zu nehmen. Die denkwürdige Ansage zeigte nur kurzzeitig Wirkung. Lieber-ga-Skifahre-Niusi erzielte das erste Tor für das Fanionteam. Doch anstatt weiter Boden gut zu machen, versank Hegi mehr und mehr in Büetz. Kurze Zeit später wurde der 3-Torerückstand wiederhergestellt. 100-Chneblä-Jölu schoss noch vor der Pause den erneuten Anschlusstreffer.

Die Ausgangslage in Halbzeit 2 wurde aufgrund der Strafe vom teamältesten „Schlägerschlächter und Vätu Brudi Kohli“ nicht rosiger. Auch diese Gelegenheit wurde vom Gegner ausgenutzt. Nicht nur das, die routinierten Flamattonier erhöhten den Score kontinuierlich. Auch Ziegutischer-Schnitzer konnte mit seinem Treffer nichts mehr an der Tatsache ändern, dass Flamatt einfach besser war. Das Schlussbouquet gehörte auch dem Gegner. Ein vollendeter Penalty setzte den Schlusspunkt der Partie.

Scorerliste:

#11 Joel Werren (1G / 0A), #16 Ivan Riesen (1G / 0A), #3 Nils Stucki (1G / 0A), #9 Micha Werren (0G / 1A)

UHC Belmont vs. UHC Guggisberg (2:12)

3-Minuten durfte man sich über den verkorksten Start in den Tag aufregen, dann war wieder Pokerface und volle Motivation angesagt. Der nächste Gegner sollte mit zwei Punkten aus 17 Spielen eigentlich Kanonenfutter sein, oder?! Drei Mal dürft ihr raten, von wem sie die Punkte haben??

Das letzte Spiel der Meisterschaft startete optimal. Spielfreudig, schnell und präzise gespielt (auso wie me eigentlech chönnt), liess den Gegner wie Pylonen in Trainingsmanier aussehen. Dacia-Schnitzer vollendete wunderbar zur Führung. Dann zeigte sich die Heimmannschaft hartnäckig und schwer zu bezwingen. Nicht nur das, sie glichen die Partie sogar aus. Nach langem 1:1 auf dem Scoreboard fasste sich «i muess no hei ga esse»-Dänu ein Herz und verdrehte das runde Spielgerät perfekt ins obere Eck. Mit einer knappen Führung ging es zur Pause.

Mehr Abschlüsse, schnelles Passspiel und defensive Stabilität hiessen die Zutaten für einen erfolgreichen zweiten Gang. Nach der Pause konnte in Überzahl agiert werden, die es zu verwerten galt. Schöggu auf Schiri-Ändu und Tor! Einfach gespielt und doppelt gejubelt. Dann ist der Damm gebrochen. Den Belmonesen ging Treffer nach Treffer die Puste aus. Diesen Eindruck hatte ich jedenfalls. Dies räumte der Weg für weitere Einnetzer frei. Diverse Schützen trafen ins Schwarze und es war eine Frage der Zeit, wer das Stängeli und die damit verbundene Harasse zahlen müsse. Vorbildlich und seiner Position bewusst erfüllte der Kapitän itself diesen Brauch. Auch der vom «ZWÖII» mitgereiste Pädiu wusste mit einem Tor zu überzeugen. Nach einem Schützenfest erlöste der Schiedsrichter die Gegner vom Spiel und auch von der 2. Ligaerfahrung. Das Endresultat von 12:2 liess letzten Endes keinen Zweifel am Sieg und auch an unserem Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse aufkommen.

Scorerliste:

#16 Ivan Riesen (3G / 2A), #9 Micha Werren (3G / 2A), #88 Daniel Riesen (2G / 3A), #3 Nils Stucki (1G / 1A), #11 Joel Werren (0G / 2A), #4 Andri v.N. (1G / 0A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 0A), #80 Pädu Stoll (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 1A)

Ligaerhalt – Check, anschliessendes Biersaufen – Check! Das Herren 1 Team hat sein Ziel erreicht und dieses auch ordentlich gefeiert. Flachmann-Vätu zückte seine begehrte Schnapskollektion (Bestellungen nimmt er gerne entgegen, bitte an: honda-ktm@himmuheilandstonner.com) und es wurde auf das Ende der Meisterschaft angestossen. Wohl behütet chauffierte uns Rämu nach Guggisberg. Merci viu mau Rämu!

Trotz einigen doch beunruhigenden Tiefen in dieser Saison liess sich das Team um Coach Husi / Smiley nie runterkriegen und beeindruckte mit beachtlichen Leistungen. Als Schlussfazit lässt sich sagen, dass dieses Team in der 2. Liga konkurrenzfähig ist und auch dort hingehört. Auch der Titel «Fanionteam» bleibt bei den Herren 1, liebe Damen 😊.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Wer wagt, gewinnt! – Spielbericht der Damen vom 05.03.2023

Zum Saisonabschluss ging es am Sonntagmorgen für die Damen nach Biglen. Pünktlich fanden alle den Weg ins Emmental. Sogar Geburtstagskind Gabi kam rechtzeitig an, obwohl sie ein Teil ihrer Anreise mit den Skis bewältigen musste. Wir waren froh, dass sie unverletzt und pünktlich erschienen ist und begrüssten sie mit einem Happy-Birthday-Ständli. Die Stimmung war also bereits am frühen Morgen sehr gut und man war motiviert, heute 4 Punkte zu holen. Denn wenn wir die heutigen Gegner (2. und 3. platziert) beide besiegen, können wir noch den 3. Tabellenrang holen. Somit war das Tagesziel klar definiert. Coaching Duo Marcus und Bettina stellten uns somit den naheliegenden Gameplan vor: All in! Heute müssen 4 Punkte her!

Bettina, die am Freitag im Training ihr Comeback nach der Babypause gab, löste am Samstag spontan ihre Lizenz und zog sich auch das Tenue über. Sie sei aber nur Reservespielerin und wolle eigentlich nicht spielen… Somit verbrachte sie das Einlaufen jeweils mit Stillen statt mit Joggen.

UHC Guggisberg – UHC Walkringen (7:6)

Nachdem beim Einlaufen alle Koalabären den Eukalyptusbaum aufgefressen habe, warteten die 2. platzierten Walkringerinnen. Ein für uns eher unliebsamer Gegner, da wir in der Vergangenheit oft Mühe mit der Spielweise der Emmentalerinnen hatten und so meistens als Verlierer vom Platz mussten. Doch dies wollten wir heute ändern. Voll motiviert aber auch etwas nervös starteten wir die Partei und zägg stand es nach wenigen Sekunden schon 0:1 für unsere Gegnerinnen. Toller Start 🙄… Doch wir liessen uns dadurch nicht unterkriegen und Jäsi glich kurzerhand wieder aus. Danach kontrollierte Walkringen aber mehr und mehr die Partie und irgendwie gelang es ihnen, jede Chance zählbar zu verwerten. Somit stand es plötzlich 1:4. Auf unserer Bank blieben wir aber ruhig und konzentriert und noch vor der Pause gelang Captain Julä der Anschlusstreffer zum 2:4.

Die Pausenansprache unseres Coachs war klar. Das holen wir noch! Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde auf 2 Linien umgestellt um ordentlich Druck zu machen und so das Spiel zu drehen. Gesagt, getan. Die spielenden Linien 2 + 3 machten ordentlich Druck und Dank Toren von Nicä und Geburi-Gabi (die auch ein Jahr älter äusserst Torhungrig scheint) stand es 4:4. Daraufhin wurde die Routinierlinie auch wieder eingesetzt. Ein guter Entscheid, denn gleich beim ersten Einsatz stocherte Sandy das Runde zur erstmaligen Führung ins Eckige. Doch diese hielt leider nicht lange und Walkringen schoss das 5:5. Wenig später war es wieder Sandy, die ein Pass vors Tor von «i ha im Fau mega mänge Voralpine-Pokau dahei»-Corinne gekonnt zum 6:5 verwertete. Leider hielt auch diese Führung nicht sehr lange hin, so dass rund 2 Minuten vor Schluss 6:6 stand. Coach Marcus nahm das Timeout und ersetzte Goalie Tanä mit einer vierten Feldspielerin. Wir wollen den Sieg, alles andere bringt uns überhaupt nichts. Unsere Offensive liess den Ball laufen und konnte auch einige gute Abschlüsse erzielen, doch leider fand das Runde den Weg ins Eckige nicht, bis Geburi-Gabi 4 Sekunden vor Schluss den Ball zu Mascha spielte, welche draufhämmerte und zum 7:6 einnetzte. JUUUUUBEEELL!!!! Danach Bully gewonnen, Ball gehalten, Sirene, SIEG! Allez Froue! Die ersten 2 Punkte des Tages waren im Trockenen, 50 % des Ziels erreicht.

Scorerliste:
#8 Sandra Nyffenegger (2G / 0A), #21 Jasmin Zbinden (1G /0A), #15 Juliana Ulrich (1G / 0A), #4 Gabi Binggeli (1G / 2A), #20 Nicole Zwahlen (1G / 0A), #14 Mascha Willimann (1G / 1A), #24 Martina Gafner (0G / 2A), #9 Corinne Schneiter (0G / 1A)

Bestplayer: #4 Gabi Binggeli (in dem Sinn: Happy Birthday!)

UHC Guggisberg – UHT Arni (4:3)

Im letzten Spiel der Saison trafen wir auf unseren direkten Konkurrenten um den 3. Platz Arni. Da wir das Hinspiel sang und klanglos verloren haben, hatten wir noch eine Rechnung offen. Zudem wollten wir uns unbedingt den 3. Platz sichern und nach dem Sieg gegen Walkringen waren wir mehr als motiviert dafür.

Im Vergleich zur ersten Partie waren wir zu Beginn die spielbestimmendere Mannschaft und Julä eröffnete für uns das Score. Gleich im nächsten Einsatz dieser Linie erhöhte Jäsi nach einem Pass von Julä auf 2:0. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst schlug es Martina auf den Latz, welche unglücklich mit dem Kopf aufprallte und sich dann auswechseln liess. Reservespielerin B. Gnägi kam somit unverhofft und vielleicht auch etwas unvorbereitet zum Einsatz. Doch sie liess sich nichts anmerken und brachte ihre ersten Einsätze gut über die Bühne. Die Verletzungswelle schlug aber noch härter zu: bei einem Zweikampf machte Baba einen Misstritt und musste schliesslich vom Feld getragen werden. Martina entschied sich daraufhin, wieder zu spielen und Bettina ersetzte somit in der ersten Linie Baba. Trotz diesen Umstellungen konnten wir konzentriert weiterspielen und auch Bettina merkte man ihre Babypause überhaupt nicht an (wozu einlaufen wenn stillen reicht?). Doch auch Arni liess sich durch die Spielunterbrüche nicht verunsichern und zeigte uns, dass sie einige gute Schützinnen unter sich haben. Es gelang ihnen gleich doppelt unsere sehr stark aufspielende Schlussfrau Tanä zu bezwingen und bis zur Pausenpfiff stand es 2:2.

Auch in dieser Pausenansprache stellte Coach Marcus mit seiner neuen Assistentin Mändlä auf 2 Linien um. Dieses Spiel müssen wir einfach holen!
Und auch hier zeigte es die gewünschte Wirkung. Captain Jules brachte uns erneut in Führung. Kurz danach wurde wieder auf 3 Linien umgestellt und wir versuchten, das Tempo hoch zu halten. Während sich Arni an Goalie Tanä die Zähne ausbiss konnten wir immer bessere Chancen herausspielen. Man spürte, dass effektiv was drin liegt. Zukünfte Teil-Koreanerin Nicä stellte für uns schliesslich einen 2-Tore-Vorsprung her. Arni stellte auf 2 Linien um und machte ordentlich Druck. Doch wenn wir in der Verteidigung patzten, war Goalie Tanä stets zur Stelle. Rund 3 Minuten vor Schluss gelang es den Emmentalerinnen doch noch, den Anschlusstreffer zu erzielen und stellten kurz danach auf 4 Feldspielerinnen um. Unsere Box stand aber solid und wir schafften es irgendwie, den Vorsprung über die kurze aber sich sehr, sehr, seeeehr, lang anfühlende Zeit zu retten. YESSSS MIR HEIS GSCHAFFT! Tatsächlich holten wir die angestrebten 4 Punkte und rückten in der Tabelle auf den 3. Rang vor! #niegfährdetgsi!
Somit haben wir als bestplatziertes Team des UHC Guggisberg die Saison beendet und lösen unsere Herren I als Fanionteam ab 😉.

Scorerliste:
#15 Juliana Ulrich (2G / 1A), #21 Jasmin Zbinden (1G / 1A), #20 Nicole Zwahlen (1G / 0A), #24 Martina Gafner (0G / 2A), #4 Gabi Binggeli (0G / 1A)

Bestplayer: #22 Tanja Schneiter

Danach gönnten wir uns beim Italiener um die Ecke ein spätes aber feines Mittagessen. Das hatten wir uns mehr als verdient! Gemütlich liessen wir den Nachmittag noch etwas ausklingen.
Noch ein herzliches Dankeschön an unsere zahlreichen Fans, die uns die ganze Saison und besonders an diesem Sonntag unterstützt haben. Und ein Riesendank geht an unseren Coach Marcus für die abwechslungsreichen Trainings, das gute Coachings an den Matches und dass er immer die Nerven für uns hat 😉. Auch an Bettina, die trotz Schwangerschaft und Mauro Coach Marcus in vielen Trainings und praktisch jedem Match unterstützt hat. Es hat einfach nur gfägt, mit diesem tollen Team das Saisonziel zu erreichen!
Baba wünsche ich natürlich gute Besserung, ich hoffe, dass dein Fuss in 8 Wochen wieder geheilt ist!

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Saison und zuerst noch auf die erste Cuprunde gegen Arni, die voraussichtlich am 12.05.2023 um 20:00 Uhr in der Guggershörnliarena in Riffen b. Guggisberg stattfindet (Infos folgen).

Für das Damenteam
#9 Corinne aka Eukalyptusbaum
(P.S.: nächste Autogrammstunde am 12.05.23 nach dem Cuspiel in der Turnhalle Riffenmatt)

Container, Glatzen und Kangaroos – Spielbericht der Herren I vom 19.02.2023

Im Zwei-Wochentakt trifft sich das Fanionteam aktuell zu den Spieltagen. Es geht Schlag auf Schlag. Mit den beiden Duellen gegen die Friburgisten sollen erneut wichtige Punkte gesammelt werden, um bestenfalls den Ligaerhalt frühzeitig zu sichern. Aber mal doucement.

Das Jahr 2023 scheint dem «Eis» sichtlich wohlbesonnen zu sein. 4 Spiele, keine Niederlage. Wie jede erfolgreiche Serie, soll auch diese fortgesetzt werden. Motiviert und konzentriert wurde standardgemäss HegiSäck gespielt, um auf Betriebstemperatur zu kommen.

Red Lions Ueberstorf vs. UHC Guggisberg (6:4)

Musste sich unser Coach Husi vom sonnigen Schnee erbräunen lassen, sollten die Protagonisten zwischen Containern und gewöhnungsbedürftigem Licht glänzen. Das Duell gegen die roten Löwen aus Ueberstorf stand auf der Tagesordnung. Coach Smiley verhalf uns mit seinen Worten zu einer optimalen Pre-Game Einstellung.

Das man gegen den Quasi-Ortsnachbar immer Mühe bekundete, stellte man bereits in den Anfangsminuten fest. Ein ärgerlicher Freistoss des Gegners fand den Weg zwischen der Mauer hindurch und schlussendlich ins Netz. Die Reaktion liess allerdings nicht sehr lange auf sich warten. Geile Siech Tyru glich klassisch via Buebetrickli aus. Doch die rosagekleidete Truppe war überhaupt nicht bissig und souverän am Werke – verglichen zu vorgängigen Matchtagen. Eigenfehler häuften sich und die Überschtorfer wussten diese auszunutzen. Nach zwei Gegentreffern konnte Alain – via schönen Drehschuss – wieder verkürzen. Doch die Unkonzentriertheit hielt an. Noch vor der Pause musste Renatosio zwei Mal hinter sich greifen. Mit einem Zwischenstand von 2 zu 5 ging es in die Halbzeit.

Ich glaube jeder einzelne wusste haargenau, weshalb man mit drei Zählern im Hintertreffen lag. Kurz gesagt: Auf diesem Niveau kannst du dir solche Eigenfehler nicht leisten! In der zweiten Halbzeit lief 15 Minuten nichts Zählbares. Dann gelang es der dritten Linie von hinter dem gegnerischen Tor einen Pass zu verwerten. Schoggi legt perfekt für Tyru auf. Mit dem Verstreichen der Zeit erhoffte man sich aus der 4 gegen 3 – Waffe der nächste Schritt zum Ausgleich. Das gelang dann auch. D Chruglä wurde wie geübt hin und her geschoben, bis Andri das freie Netz zu treffen wusste. Der ersehnte Ausgleich wurde aber durch eine sehr harte Strafe gegen unser Dachdecker-Rüpel zu Nichte gemacht. Die Überschtorfer konnten die Überzahl zu ihren Gunsten verwerten. Gratuliere Güegu! Somit war die erste Niederlage im Jahr 2023 Tatsache und ein weiteres Duell an Ueberstorf ging verloren.

Scorerliste:

#71 Cyril Wüthrich (2G / 0A), #4 Andri v.N. (1G / 1A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 1A), #11 Joel Werren (0G / 1A)

Alterswil-St. Antoni vs. UHC Guggisberg (1:5)

Ohne Punkte aus diesem Matchtag zu gehen wäre fatal und würde die Abstiegswahrscheinlichkeit deutlich in die Höhe treiben. Doch von dieser Angst war nichts zu spüren. Man glaubte daran, den formstarken Aufsteiger und Tabellenzweiten zu bezwingen.

Um aber nur ansatzweise Punkte zu holen, muss deutlich an der Leistung geschraubt werden. Der neue im Tor – Hegi – hatte bereits früh zu tun. Doch Stabilo-Boss ist sich ja gewohnt früh aufzustehen (Buur und so) und bewältigte die Starthürden gekonnt. Die Paraden gaben Mut und Kreativität für die Vordermänner. Kreativität die Airhock-Jölu definitiv nicht verlernt hat. Wie sein Spitzname verrät, verwandelte er den ersten Treffer für die Gantrischbezirker. Eine kleine, aber feine Unachtsamkeit reichte aus, um sich diesen Vorsprung wieder zu verspielen. Sorry Jungs! Wie aber die Möchtegern-Influencer immer Kund tun, soll nur folgender Spruch Anwendung finden: Aufstehen, Krone richten und weiter geht’s. Dies tat es auch. Lieber ga Skifahre-Nius fand die winzige Lücke und traf somit zur erneuten Führung. Sowas von herrlich kombinierte sich die zweite Linie einen Shift später vors Gehäuse. Vollstrecker und Glatzen-Prophet Micha netze eiskalt ein.

Eine klare Leistungssteigerung war auf dem Platz zu sehen. Dies widerspiegelte sich auch auf der Anzeigetafel. Doch die Führung soll auf jeden Fall auch in Halbzeit 2 bestehen. Es wurde hart, aber fair gekämpft. Eine Ansicht, welche v.a. den gegnerischen Trainer zur Weissglut brachte. Aber egal. Zurück zum Gespielten. Nach einigen Abschlüssen nebens Gehäuse konnte Dacia-Schnitzer den Torhüter endlich bezwingen und so die Führung weiter ausbauen. Die Auterschwiiijjuuer sahen sich gezwungen den Torhüter zu zücken und auf 4 Feldspieler zu setzen. Die Box hielt Hegi den Rücken frei und wenn’s brenzlig wurde, sprang Hegi in die Breschen. Der Dolchstoss und der beflügelte Sieg setzte Andri mit einem sauber gespielten Konter.

Scorerliste:

#9 Micha Werren (1G / 1A), #16 Ivan Riesen (1G / 1A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 2A), #11 Joel Werren (1G / 0A), #3 Nils Stucki (1G / 0A), #4 Andri v.N. (1G / 0A), #71 Cyril Wüthrich (0G / 1A),

Nach dem etwas enttäuschenden Startspiel konnte man im zweiten Spiel die erhoffte Leistungssteigerung auf dem Feld beweisen. Den Tabellenzweiten so zu «dominieren» und zu verwalten, verheisst Gutes. Mit zwei weiteren Punkten im Gepäck konnte man sich über die schäbigen Verhältnisse der noch nicht so alten Raiffeisen Arena lustig machen. Ob eine solche Spielstätte für oder gegen eine gute Reputation dieser Bank spricht, vermag ich nicht zu beantworten. Jedenfalls konnte jeder Protagonist später sein Geld lukrativ und wertsteigernd in Bier und Kangaroo-Fleisch investieren. 😊 Captain Micha ehrte die lupenreine Coaching-Leistung mit einem Coupe Smiley. #glatzebrudis

Der Zwei-Wochenrythmus hält an. Bereits am 5. März werden die letzten Duelle bestritten. Mit einem 3-Punktevorsprung auf den Abstieg erspielte man sich etwas Luft, soll aber nicht heissen das weniger geiles Unihockey gespielt werden muss!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Gute Stimmung am Heimturnier – Spielbericht der Damen vom 19.02.2023

Bereits am Freitag haben wir angefangen uns aufs Heimturnier vom Sonntag einzustimmen. Im Training wurde beim Tatzelwurm nochmal ordentlich Selbstvertrauen getankt und die neuen Linien versuchten sich erstmals zu finden. Beides gelang zugegeben nur mässig. Bei einigen war das Selbstvertrauen sowieso schon top oder flop und das neue Duo Jäsi/Tinu stellte sich etwas häufig die Frage «Where are you?». Nichts desto trotz war die Stimmung im Team (toll ein anderer machts) absolut top und die Vorfreude auf den Sonntag riesig. Doch dann erreichte uns die Hiobsbotschaft, dass Goalie Tanä krank im Bett liegt und für Sonntag ausfällt. Sofort musste ein Plan B. Mit unserer C-Juniorin Fabienne «Fäbi» Hostettler, die uns sehr häufig im Training unterstützt, fanden wir sofort eine gute Alternative für unsere Stammtorfrau. Zudem musste noch eine weitere Position ersetzt werden: Coach Marcus war mit seiner Familie in den Skiferien, so dass Dänu und Bettina ihn an der Bande vertreten müssen. Nun war alles organisiert und einem erfolgreichen Sonntag in der Guggershörnliarena stand nichts mehr im Weg. Oder war das Essen im Löwen nach dem Freitagstraining vielleicht doch zu viel (obwohl auch die nicht hungrigen ihr Teller in null Koma nichts rübis und stübis leer gefressen haben)? Wir werden sehen…

UHC Kerzers-Müntschemier – UHC Guggisberg (6:6)

Nach dem etwas nervösen Einschiessen und dem windigen Einlaufen (wurden wir bei den Blicksprüngen doch fast bis in die Türkei geweht), ging es vor gut gefüllten Zuschauerrängen los im Spiel gegen Kerzers-Müntschemier. Da wir das Hinspiel etwas dumm unentschieden spielten, hatten wir gegen die Seeländerinnen durchaus noch eine Rechnung offen… Coachingstaff mit teils etwas müden Augen stimmte uns auf die Partie ein.
Zu Beginn konnten wir die Nervosität vom Einschiessen leider noch nicht ganz ablegen. Und gingen 1:0 in Rückstand. Sofort kam aber die Reaktion und Martina Gafner hämmerte den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Wir fanden immer besser in die Partie und versuchten Offensiv viel Druck zu erzielen und Defensiv Fäbi so gut es geht zu unterstützten. Dies gelang uns gut. Routinier Sandy verwertete einen geblockten Freistoss gekonnt zum 1:2. Doch danach musste Jäsi die Notbremse ziehen und der Unparteiische entschied für Penalty für unsere Gegnerinnen. Obwohl Fäbi ihr bestes gab, verwertete die anlaufende Seeländerin zum 2:2. Doch wir liessen die Köpfe nicht hängen und Schreibende konnte vor der Pause den Führungstreffer auf ihr Konto verbuchen.
In der Pausenansprache war Coach Dänu mit uns zufrieden. Einfach die Nervosität bei den Auslösungen sollte sich noch legen und bei den Freistössen können wir auch noch mehr rausholen. Aber he, da liegt was drin! Nur ja nicht die altbekannte Guggisbergerkrankheit mit den schwachen 5 Minuten zu Beginn der 2. Halbzeit an den Tag legen!
Doch leider haben wir danach der Pause genau das gemacht. Kerzers schoss Tor um Tor und zog auf 6:3 davon. Mist! Unser Coachingstaff blieb aber ruhig und kontrolliert und motivierte uns weiterhin. Einfach dran bleiben, es sind noch fast 10 Minuten auf der Matchuhr. Mascha Willimann brachte uns mit einem Backhandschläpper wieder zurück ins Spiel. Und als Julä ein Freistoss zum Anschlusstreffer verwertete, sah die ganze Sache plötzlich doch nicht mehr so schlecht aus. Rund 2 Minuten vor Schluss stellte Coach Dänu auf 4 Feldspielerinnen um. Wir hielten das Runde in unseren Reihen und erzielten einige Abschlüsse. Doch leider fand den Ball den Weg nur an den Pfosten oder knapp am gegnerischen Tor vorbei. Wir liessen uns aber nicht unterkriegen und machten weiterhin Druck. Viele Abschlüsse wurden generiert und einer davon konnte die gegnerische Torwartin nicht unter Kontrolle bringen. Es war ein riesen Gestocher vor dem gegnerischen Tor mit dem glücklicheren Ende für uns. Die Kelle von Corinnes Stock berührte den Ball als letztes, so dass dieser ins Tor rollte. JUBEL – Ausgleich!! Noch 40 Sekunden waren zu spielen. Im Vergleich zum letzten Spieltag wollten wir noch den Sieg holen, sondern den Punkt retten. Dies schafften wir auch. Und wir haben definitiv einen Punkt gewonnen und nicht einen verloren!

Scorerliste:
#9 Schneiter Corinne (2G / 1A), #8 Nyffenegger Sandra (1G / 1A), #24 Gafner Martina (1G / 1A), #14 Willimann Mascha (1G / 0A), #15 Ulrich Juliana (1G / 0A), #4 Binggeli Gabi (0G / 1A)
Bestplayer: #1 Fabienne Hostettler

UHC Guggisberg – UH Zulgtal-Eagles II (7:6)

Nur ein Spiel hatte man Zeit um sich zu erholen und auf den nächsten Match zu fokussieren. Beim Einlaufen waren die Beine schon sehr müde, so dass bei einigen (ausgenommen der ältesten) das alt bewährte Perskindol zum Einsatz kam. Trainerduo Riesen/Gnägi präsentierte den Gameplan: mit 2 Linien starten, ein Führungspölsterli aufbauen, dann mit 3 Linien vor den vielen Zuschauern 2 Punkte holen.
Der Gameplan wurde sofort umgesetzt. Martina Gafner eröffnete für uns das Score. Corinne, welche sich von ihrem Formtief offensichtlich erholt hat, legte zum 2:0 nach. Doch kurz danach musste auch sie die Notbremse ziehen und der Schiri zeigte erneut Penalty an. Nein, nicht schon wieder! Doch diesmal liess Fäbi der Gegnerin keine Chance und hielt unter grossem Jubel! (siehe Video) Allez Fäbi! Das Momentum scheite definitiv auf unserer Seite zu liegen. Und nach dem 3:0 durch Gabi wurde wieder auf 3 Linien umgestellt. Leider fanden sich diese nicht wie erhofft und die Adlerinnen kamen auf 3:2 heran. Nun ja nicht die Nerven verlieren. Doch einfacher gesagt als getan… Plötzlich musste nämlich unsere #24 für 2 Minuten die Strafbank wärmen (wieso auch immer…). Unsere Box stand gut und versuchte es den Oberländerinnen möglichst schwer zu machen. Doch wenige Sekunden vor Ablauf der Unterzahl gelang den Eagles der Ausgleichstreffer. Mit dem Unentschieden ging es dann auch zurück in die Katakomben.
Dänu und Bettina brachten uns mit ihren motivierenden Worten zurück in die richtige Einstellung. So weiterspielen, viel laufen, Abschlüsse suchen und dann holen wir den Sieg!
Doch zu Beginn der 2. Halbzeit mussten wir (wie immer) gleich einen Gegentreffer hinnehmen, so dass wir erstmals in Rücklage waren. Wieder war es aber Mascha Willimann, die uns mit dem Ausgleichstreffer zurück ins Spiel brachte. Kurz danach sah Sandy am anderen Ende des Feldes Corinne, brachte den Ball zu ihr, diese fackelte nicht lange und hämmerte den Ball zum 5:4 in die Maschen. Die Adler schienen deswegen aber nicht abzustürzen, machten weiter Druck und konnten das wirklich sehr ausgeglichene Spiel mit 2 Treffern wieder drehen. Die Partie dauerte nun noch 5 Minuten, es war also noch genug Zeit da, nochmals die Wende zu schaffen. Das Trainerduo stellte wieder auf 2 Linien um und der Druck aufs gegnerische Tor wurde nochmal erhöht. Und siehe da, Gabi, welche ihren Kopf bis vor Kurzem noch im Sabbatical hatte, traf zum 6:6. Gleich im nächsten Einsatz der Routinier-Linie Nyffenegger / Binggeli / Schneiter überschlugen sich die Ereignisse. Schneiti eroberte den Ball, zog vors Tor, schloss ab, Abpraller zurück zu Schneiti, Nachschuss, Sturz von Schneiti, TOR, JUBEL!!!!! Noch knapp 3 Minuten waren zu spielen und der Sieg schien zum Greifen nah! Können wir das über die Zeit retten? Die Eagles ersetzten ihre Schlussfrau mit einer vierten Feldspielerin und liessen den Ball ordentlich laufen. Es fühlte sich an wie in einem Flipperkasten und man wusste oft gar nicht mehr, wo sich das Runde befand. Doch eines war klar, der Ball befand sich – dank einer hervorragenden Leistung der Verteidigerinnen und besonders von Goalie Fäbi – nie in unserem Tor. Und als die Sirene erklang, gab es kein halten mehr! Das ganze Team lief aufs Feld und feierte ihren Goalie und den wohl verdienten Sieg! Der Gameplan ist somit perfekt aufgegangen und Dänu hatte recht, es fägt eifach scho viu meh wemä gwinnt!

Scorerliste:
#9 Corinne Schneiter (3G / 0A), #4 Gabi Binggeli (2G / 1A), #24 Martina Gafner (1G / 0A), #14 Mascha Willimann (1G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (0G / 2A), #20 Nicole Zwahlen (0G / 1A)
Bestplayer: #1 Fabienne Hostettler

Danach wurde ordentlich gefeiert und man litt sich sogar, ein Bier zu trinken. Eine richtige Teamleistung vor heimischem Publikum! Was will man mehr!? Das Essen am Freitag bei Regula schien uns definitiv nicht geschadet zu haben. Daher zogen wir nach und liessen den erfolgreichen Tag bei feinem Essen, Skirennen (leider ohne Schweizermedaillen) und lustigen Gesprächen ausklingen.

Danke allen Fans für die grandiose Unterstützung, den Helfern (und besonders dem motivierenden Speaker), Dänu, Bettina, Mändlä und Baba für die Unterstützung und das super Coaching und natürlich Fäbi, die Tanä wirklich hervorragend ersetzt hat! Es het gfägt

Eure tapfere Schreiberin und neuerdings wieder Goalgetterin
#9

P.S.: Sorry, ich konnte mich wirklich nicht kurz halten! 😉

Wichtig und Richtig – Spielbericht der Herren I vom 05.02.2023

Haftungsausschluss: Das Lesen dieses Matchberichts ist nicht für weich-gesonnte geeignet.

Der 2. Ligazirkus dreht weiter. Nach dem glücklichen Auftritt (3 Punkte) vor heimischem Publikum ging es bereits zwei Wochen wieder an d’Säck. Am Thorberg versammelte sich das Fanionteam zum siebten Spieltag. Ein Spieltag den es in sich hat! Mit den Zulgtalern aus Adlerstadt und den Samsalern warteten zwei hochklassige Duelle auf die Guggisberger. Noch immer befindet sich der UHC Guggisberg im Abstiegskampf. Gegen solch starke Gegner zu punkten, wird aber deutlich schwieriger als noch am Heimmatch bevor.

UHC Guggisberg – UH Zulgtal Eagles III (7:7)

Der Coaches-Plan gegen die Zulgtaler beinhaltete im Wesentlichen drei Punkte. (1) Dänä Taler uf de Socke sta, (2) keni Fehler und (3) Freud am Spiu. Nach Anpfiff des Unparteiischen wurde beidseitig munter ums Runde gekämpft. Das Spiel war schnell und technisch hochklassig. Sowohl wir wie auch die Zulgtaler verzeichneten erste Abschlüsse. Nachdem sich die Torhüter auszeichneten, gingen die Guggisberger 1 zu 0 in Führung. Moto GP Ändu netzte erstmals ein. Doch diese Führung verblieb nicht lange auf der Spieluhr. Die Eagles glichen kurzerhand aus. Nach erneuter Führung durch KTM-Andri musste V40-Renä allerdings erneut hinter sich greifen. Der Schuss schien zuerst entschärft, doch der eigene Abpraller gelang via Briefchästeler-Flugbahn ins Tor. Mit einem 2zu2-Unentschieden ging es in die Pause.

Zwischenfazit: Top-Leistung von jedem, das war auch bitter nötig. Nach Wiederanpfiff widerspiegelte sich die Guggisberger-Krankheit. In vergangenen Spielen verschlief man die ersten Minuten in Halbzeit 2. So auch hier! Mit gleich 3 Gegentreffern änderte sich die Ausgangssituation zu Gunsten der Zulgtalern. Da spürte man die Konsequenzen postwendend, wenn die Leistung mal nicht auf den Hallenboden gebracht wurde. Das war dem Gegner nicht genug und sie pressten munter weiter. Bei einem Wechsel der dritten Linie wurde das Schreiberlein unter Druck gesetzt. Er sah sich gezwungen den Verfolger abzuschütteln und noch in der eigenen Hälfte zu schiessen. Mit Erfolg, Anschlusstreffer zum 5 zu 3. Dann begann die Achterbahnfahrt der Gefühle (noch ca. 5min auf der Uhr). Die Offensive wurde mit einem vierten Feldspieler verstärkt. Nach einigen Pässen streichelte Sniper-Micha das Runde und bugsierte es herrlich ins Netz. Der Rückstand verschmälerte sich, so dass lediglich ein Treffer für einen Punktgewinn fehlte. Renä sammelte fleissig Schritte und begab sich erneut auf die Bank. Doch dieses Mal gings schief. Ein Fehlpass im Specialteam wurde eiskalt ausgenutzt und der Rückstand erhöhte sich wieder. Dann wiederholte sich die Geschichte. Renä raus, Micha rein, Micha Ball, Micha Tor, Jubel, Fehlpass, Tor für Zulgtal, scheisse, 7 zu 5! Uns rannte allmählich die Zeit davon! Behaupte zu meinen, dass noch eine Spielminute übrig war, um diese zwei Tore wettzumachen. Nach Balleroberung folgte Renä dem Zeichen der Coaches. Auch das andere Specialteam vermochte zu überzeugen. Es war letztendlich Trommer-Jölu, welcher den Rückstand erneut halbierte. „Smiley, wie lang no?“, rief Coach Husi zu seinem Kumpanen mit Blick auf die Uhr! Erneut rannte Renä auf die Bank (dä Siech ma Secklä, gueti Kondi-Skills), um die letzten Sekunden in Überzahl zu spielen. Zwei Sekunden verblieben auf der Uhr, bis Andri letztendlich ein Querpass zum verdienten Punktgewinn verwandelte. Eine Szenerie, die mit Worten nur schlecht zu beschreiben ist.

Scorerliste:

#4 Andri v.N. (3G / 2A), #9 Micha Werren (2G / 0A), #11 Joel Werren (1G / 1A), #71 Cyril Wüthrich (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 1A), #90 Pädu Stoll (0G / 1A)

UHC Guggisberg vs. UHT Semsales (3:3)

Die Euphorie über den geholten Punkt in Extremis hielte lange an. Zwei Spiele pausierten die Guggisberger bis zum nächsten Knüller. Mit den Semsaloiten wartete ein ähnlicher Gegner wie zuvor. Müsste man den Charakter des Gegners beschreiben, würde ich es mit diesen Adjektiven versuchen: Schnell, diszipliniert und fehlerfrei.

Bezüglich Gameplan änderte im Vergleich zum ersten Spiel nichts! Während den ersten rund 10 Minuten hatten die Gantrischbezirker praktisch nichts zu melden. Semsales war mit rund 80% Ballbesitz absolut spielbestimmend. Auch während den restlichen 20% liessen sie kaum was zu. Es war eine Defensivschlacht, bei dem – meistens – HegIraner im Mittelpunkt stand. Doch die rosa-gekleideten behielten eine weisse Weste. Beidseitig fielen in der ersten Halbzeit keine Tore.  

Guggisberger-Krankheit Ahoi! Der Seitenwechsel tut uns schlichtweg nicht gut. Fünf Minuten gespielt und wieder 2 Tore in Rückstand. So schnell kann es gehen. Drei gegen drei sah man kein Rezept gegen die Romans, daher war man gezwungen auf vier Feldspieler umzustellen. Ein taktisches Tool, welches zu funktionieren scheint. Auch in diesem Spiel. Winkuchlepfer-Alain zeigte dem Ball erstmalig, wo er hingehört. Doch die Semsalonosen waren bissig und konnten die Führung im 3 gegen 3 erneut ausbauen. Allerdings nahmen sie sich den Wind selbst aus den Segeln. Eine 2’-Strafe kam wie gelegen und man bekundete mit 4 gegen 2 viel Raum und Netz. Der ersehnte Anschlusstreffer war Tatsache! Rund 30 Sekunden übrig und Stabilo-Hegi suchte seinen Kasten gar nicht mehr auf. 4 gegen 3 solls richten! Doch diesmal verzweifelten die Protagonisten entweder am stark spielenden Torhüter in blau oder an der Torumrandung selbst. Die Sekunden schienen eigentlich gezählt und das Spiel somit verloren. Ein letzter Freistoss auf der Mittellinie und Micha brachte das Spielgerät irgendwie in Nähe des Tores. «Schiedsrichter Achtung» hallte durch die Spielstätte, doch Alain wusste nichts besser zu tun, als den Bandenabpraller zu verwerten. Frächheit Alain 😊. Der Schiedsrichter zeigte auf Tor und auf der Bank gab es kein Halten mehr. Wie geisteskranke Hornochsen auf Meth feierte man den Punktgewinn. Besser als ein Sieg! Nicht nur Emotionen flossen, sondern auch Bier! Well deserved!

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (3G / 0A), #9 Micha Werren (0G / 3A)

Blockbuster-Gametag. Nach emotionalen Spielen und einer kurzer Denkpause kann objektiv zusammengefasst werden, dass die jeweiligen Punkte absolut nicht gestohlen sind. Man vermochte zwar im zweiten Spiel, 3 gegen 3 kaum Akzente zu setzen, kämpfte sich aber mit starken Specials verdient und mit einer beachtlichen Willensleistung zurück und machte sozusagen das Unmögliche möglich.

Auch die aktuelle Tabelle muss nicht mehr mit zugedrückten Augen und einem mulmigen Gefühl geöffnet werden. Die zwei Punkte sind verdammt wichtig. Ich kann nur sagen, geile fight Jungs! Selbst die Goalies spielten mal mit, was das alles möglich macht. 😊

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Rote Köpfe und kalte Dusche – Spielbericht der Damen vom 05.02.2023

Am frühen Nachmittag traf unser Damenteam wie abgemacht alle gleichzeitig auf dem Parkplatz P3 im gar nicht so weit entfernten Le Mouret ein. Ohne Shuttlebus kamen wir in die gemütlich aufgewärmte Turnhalle im Chalet-Style. Zuerst waren wir nicht sicher, ob wir nicht besser die Stepptanzschuhe mitgenommen hätten, statt den Unihockeystock. Doch wir gewöhnten uns beim einschiessen mehr oder weniger schnell an den Erdbeben-Holzboden, so dass einem erfolgreichen Tag nichts mehr im Weg stand.

UHC Guggisberg – Corcelles-Cormondrèche (5:2)

Der Start gegen die Damen aus Corcelles verlief relativ gut. Obwohl die gelben Damen sehr lauffreudig waren, fanden wir schnell ins Spiel. Dank einem Doppelschlag der wieder Mal sehr stark aufspielenden Mascha gingen wir 2:0 in Führung. Dies gab uns Selbstvertrauen und mit Toren von Julä und Nicä zogen wir sogar auf 4:0 davon. Man meinte schon, das wird eine lockere Sache. Doch Corcelles nutzte unmittelbar vor der Pause einen Fehler in unserer Defensive aus und verkürzte auf 4:1.
In der Pause wurde eine Linie umgestellt. Sonst wollten wir nichts wechseln, einfach weiter so.
Die zweite Halbzeit verlief etwas weniger einseitig, als die erste. Corcelles konnte sich immer mehr auf uns einstellen und rannte uns ziemlich um die Ohren. Nichts desto trotz versuchten wir, uns nicht aus der Ruhe bringen zu lassen Ein weiterer Treffer von Goalgetterin Mascha verhalf uns zu einem erneut komfortablen 4-Tore-Vorsprung. Die Welschen fühlten sich in der Hitze von Le Mouret aber immer wohler. Doch unsere Schlussfrau Tanä machte es unseren Gegnerinnen kaum unmöglich, das Runde ins Eckige zu bringen. So brauchte es schon eine eigene Spielerin, die zum 5:2 traf… Cha passiere!
Danach versuchten wir, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Verwautä Frouä! Und tatsächlich konnten wir das. Besonders Sturmduo Gafner / Nyffenegger liess unsere Gegnerinnen zur Verzweiflung bringen. Schlussendlich konnten wir relativ souverän mit 5:2 gewinnen.

Scorerliste:
#14 Mascha Willimann (3G / 0A), #4 Gabi Binggeli (0G / 3A), #20 Nicole Zwahlen (1G / 0A), #15 Juliana Ulrich (1G / 0A)
Bestplayer: #14 Mascha Willimann

UHC Guggisberg – Alterswil-St. Antoni (1:2)

Im zweiten Spiel trafen wir mit noch leicht roten Köpfen aus der ersten Partie auf ASTA. Gegnerinnen, die uns einfach irgendwie überhaupt nicht liegen… Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. ASTA traf mehrfach zum Glück nur die Torumrandung und konnte auch eine Überzahl nicht zu unseren Gunsten ausnutzen (sorry Frouä u merci für ds souveräne Ungerzau!). So ging es mit 0:0 in die zweite Halbzeit.
Auch da ging es zuerst ausgeglichen weiter, bis man unsererseits vielleicht etwas übermütig wurde und die Seislerinnen hinter dem Tor angriff. Diese nutzten das natürlich gekonnt aus und gingen 0:1 in Führung. Danach war die Partie wieder sehr ausgeglichen. Wir versuchten, das Tempo zu erhöhen und mehr Abschlüsse zu kreieren. Diese wurden aber meistens geblockt und wenn dann mal ein Schuss Richtung Tor ging, machte die gegnerische Schlussfrau unsere Chancen zunichte. Rund 2:30 Minuten vor Schluss war Coach Marcus somit gezwungen, Tanä durch eine 4. Feldspielerin zu ersetzten. Und nach rund 1:40 gelang es Gabi bei einem Freistoss den Ausgleich unter tosendem Jubel von der Bank und unserer Fans zu erzielen (siehe Video). Kippt das Momentum nun auf unsere Seite? Unser Coach war davon überzeugt und motivierte uns, den Siegestreffer zu suchen. Doch auch hier war man wohl vielleicht etwas zu übermütig und ASTA nutzte dies aus, konterte und traf 20 Sekunden vor Schluss zum 1:2. Die letzten 20 Sekunden spielten wir noch mal 4/3. Leider rannte uns die Zeit davon und wir mussten uns in einem sehr knappen, ausgeglichenen aber auch fairen Spiel geschlagen geben.

Scorerliste:
#4 Gabi Binggeli (1G / 0A), #17 Barbara Jost (0G / 1A)
Bestplayer: #22 Tanja Schneiter

Schade! 4 Punkte wären sehr wichtig gewesen… Wir hoffen, dass wir es in 2 Wochen am Heimturnier in Riffenmatt (09:55 Uhr und 11:45 Uhr) besser machen werden.
Danke allen Fans für die Unterstützung.
Obwohl die Stimmung nach der Niederlage zuerst getrübt war, konnten wir uns unter der kalten und schwachen Dusche wieder erholen und mit dem einen oder anderen Lacher wieder aufbauen. Ich hoffe, es sind alle gut nach Hause gekommen und das Jäsi nach der Dusche in Walkringen wieder nach Bern fand.

Für das Damenteam
#9

Back to the roots – Spielbericht der Herren I vom 22.01.2023

Die Hardcore-Fans des UHC Guggisberg haben sicherlich bemerkt, dass in letzter Zeit keine Matchberichte mehr von unserem Fanionteam geschrieben wurde. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe. (1) Die letzten Matchtage haben nichts Erfreuliches zum Schreiben ergeben, so dass nach einem super Saisonstart bereits wieder Abstiegskampf angesagt war. (2) Das tapfere Schreiberlein war anderweitig beschäftigt. Und da der Rest des Teams eine Tastatur wohl noch nie von nahem betrachten durfte, rückte dieser Task doch ein bisschen in den Hintergrund 😊. Ich entschuldige!

«Iz müesse aber Pünkt härä», so sah die Ausgangslage vor dem Heimturnier aus. Früh morgens versammelte sich wieder einmal der komplette Kader in der mittlerweile heiligen Garderobe. Um an punktereiche Zeiten anzuknöpfen, packte unser Hegiraner wieder die alten Tenues aus. Selbst unser Coach liess seine neuen Flitzer zuhause und stieg auf die siegbringenden, aber mittlerweile verlöcherten Puma’s zurück. Geile Style Coach!

Das Duell gegen den Erzrivalen Moosseedorf stand auf der Tagesordnung. Im womöglich direkten Abstiegskampf musste ein Sieg gegen die Hornissen her, um sich den Verbleib in der 2. Liga nicht weiter zu verbauen. Mit neuem Spruch, alten Trikots und hoch-motivierten Gesichtern sollen die unabdingbaren Punkte geholt werden.

UHC Guggisberg vs. Hornets R. Moosseedorf III (6:5)

Gefordert wurde Spielanteil, Spielkontrolle und Minimierung der Fehlerquote. Coaching-Duo Husi/Smiley durften in den ersten Minuten dem Spielgeschehen erfreuend zusehen. Und das, was sie in den ersten Minuten zu sehen bekamen, liess sich auch in etwa so spielbestimmend beschreiben. Die Hausherren vermochten das Spielgerät zu antizipieren und erste Abschlüsse wurden verzeichnet. Eine Unachtsamkeit der Gegner bestrafte Jölu mit einem Airhook. Der aus seiner Verletzung erholte Akteur schien die Freude am Unihockey nicht vergangen zu sein. Auch unser Capitano schien die Treffsicherheit wieder zu finden. Zwei absolut herrliche Blasts (dazwischen mussten wir leider ein Gegentor hinnehmen) aus der zweiten Reihe liessen dem gegnerischen Torhüter nicht den Hauch einer Chance. Doch die Hornissen liessen sich nicht so einfach abfertigen und konnten immer wieder auf Stabilo-Hegi bolzen. Nachdem sich Hegi doch geschlagen geben musste, fuhr die erste Linie einen sauberen Angriff auf. Der letzten Endes von Lüüchtcheuä-Nius zählbar abgeschlossen wurde.

Nie in Rückstand geraten! Dieses Zwischenziel wurde zur Spielhälfte erreicht. Um dies auch bis zum Schluss der Partie durchziehen zu können, musste die Leistung weiter auf hohem Niveau gehalten werden. Typisch Dachdecker-Rüpel: Zuerst genial eine Bude verzeichnen und einige Minuten später auf besten Buddy mit dem Schwedenkasten machen. Trotz gut und lang anhaltender Box wurde die 2min-Strafe vom Gegner bestraft. Dem Gegner gelang leider dann noch mehr! Mit dem 5 zu 4 Anschlusstreffer kämpften sie sich verkürzend ins Spiel. Nach zahlreichen Alu-Treffern kugelte dann auch ein eher glücklicher Treffer ins gegnerische Gehäuse. Näme mer! Mit einer 6 zu 4 Führung sahen sich die Seedorfmooser gezwungen, auf vier Feldspieler umzustellen. Trotz einem weiteren Anschlusstreffer gelang es den Guggisbergern, den Sieg über die Zeit zu bringen! Der Jubel riesig! Erster Sieg seit Spieltag 1!

Scorerliste:

#9 Micha Werren (2G / 1A), #3 Nils Stucki (2G / 0A), #16 Ivan Riesen (1G / 2A), #11 Joel Werren (1G / 0A), #4 Andri v.N. (0G / 2A)

UHC Villaraboud vs. UHC Guggisberg (5:5)

Da haben sich die alten Trikots doch bewährt? Doch bevor man die steinalten Trikots (da war Chohli noch ein kleiner Brudi als die zum ersten Mal getragen wurden) wieder reaktiviert, müssen sich diese einem weiteren Härtetest unterziehen. Am letzten Spieltag traf man bereits auf die Villarabonesen, die sich in diesem Duell die zwei Punkte sicherten.

Weiterhin sind Punkte Pflicht. Auch hier starteten die Guggisberger gut und erfolgreich in die Partie. Zwei Treffer aus der dritten Linie – Brudi Kohli und Trommer-Jölu – vermochten einen optimalen Start zu verzeichnen. Durch einen weiteren Treffer von Micha ging es mit einer drei zu null Führung in die Pause.

Wie schon im Hinspiel gingen die Guggisberger mit einem kleinen Polster in die Pause. Doch dieses Mal soll es anders laufen. Um nicht wieder als Verlierer vom Platz zu gehen, verlangt das Coaching-Duo Aufopferungsbereitschaft, Hartnäckigkeit und Freude am Spiel.

Als Paradebeispiel bezüglich «Freude am Spiel» entwickelte sich Micha immer mehr zum American Sniper. Seine Treffsicherheit glich der von Erling Haaland; einfach mit Glatze. Doch leider konnten die villaraborösen Welschen etwas an Spielanteil gewinnen und erhöhten ihr Score kontinuierlich. Nach vier unbeantworteten Treffern (einer in Überzahl) stand es plötzlich wieder unentschieden! Noch zwei Minuten auf der Uhr und der UHC Guggisberg hat sich nicht aufgegeben. Die erste Linie – mit Panzer Henä – setzte sich in der Angriffshälfte fest. Mit Erfolg! Die erneute Führung zwang den Gegner, seinen Torhüter zu zücken und auf einen vierten Feldspieler zu setzen. Lange, wirklich lange konnte dem Stand gehalten werden. Doch ein Villaraboudansier stichelte solange weiter, bis der Ball letztendlich doch irgendwie hinter V40-Renä landete. Für mich eine krasse Fehlentscheidung dieses Tor zu geben, kenne mich aber im Unihockey auch nicht so aus. Aber janu, muss man hinnehmen. Dann war auch Schicht im Schacht. Der Schiedsrichter pfiff die Partie ab und die Punkte teilten sich auf.

Scorerliste:

#9 Micha Werren (2G / 0A), #11 Joel Werren (1G / 1A), #15 Martin Kohli (1G / 1A), #3 Nils Stucki (1G / 0A), #16 Ivan Riesen (0G / 1A), #?? Tim Haering (0G / 1A)

«Back to the roots», würde ich sagen. Trotz des bitteren Endes im zweiten Spiel konnten die Guggisberger auf die prekäre Situation reagieren. Mit einer Punkteausbeutung von 3 Zählern ist man vorerst auf dem drittletzten und somit sicheren Platz.

Der neue Spruch, kombiniert mit alten Trikots und löchrigen Schuhen vom Coaching-Stuff schien seine Wirkung zu zeigen. Zumindest aus einer abergläubischen Perspektive. Bereits in zwei Wochen – am 5. Februar – dreht das Karussell weiter. Mit Zulgtal und Semsales warten Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Doch, dies soll uns in keinster Weise abschrecken oder davon abhalten, weiter zu punkten! An dieser Stelle möchte ich mich noch – im Namen des Teams – bei den zahlreichen Fans für die Unterstützung bedanken. Das war massgebend für den Erfolg! Wir zählen auf euch!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Draussen eiskalt, auf dem Feld zu gemütlich…  – Spielbericht der Damen vom 15.01.2023

Letzten Sonntagnachmittag reisten unsere Damen bei sehr winterlichen Bedingungen ins Hasänäscht. Trotzdem kamen alle pünktlich und gut im Heimeschwand an. Nur unsere Stammtorwartin Tanä schien sich wie angekündigt zu verspäten, so dass wir in den ersten 20 Spielminuten auf unsere Schlussfrau verzichten mussten. Hat Coach Marcus dafür eine Lösung?

UHC Guggisberg – UHC Meiersmaad (2:8)

In der ersten Partie trafen wir auf Leader Meiersmaad. Und da eben Tanä fehlte, mussten wir uns auf ein Experiment einlassen. Cornelia Kreuter, welche seit rund 3 Monaten das Training bei uns besucht und eigentlich auf dem Feld spielt, klärte sich bereit, bei ihrem Debut im Blau-Weiss-Schwarzen Trikot statt wie sonst auf dem Feld gleich im Tor zu spielen. Am Freitag wurde dies getestet und Cornelia schien sich für diesen Posten definitiv zu qualifizieren. So starteten wir etwas nervös aber relativ gut in die Partie. Schnell war aber klar, dass es gegen Meiersmaad von jeder Spielerin eine herausragende Leistung braucht, wenn wir hier Paroli bieten wollen. Die Oberländerinnen eröffneten das Score und gingen nach wenigen Minuten sogar 0:2 in Führung. Wir blieben aber (auch dank Schlussfrau Cornelia) im Spiel und Mascha Willimann verkürzte zum 1:2. Danach nutzten die Meiersmaaderinnen unsere Fehler immer mehr aus und setzten ihre Körper gekonnt ein. Bis zur Pause erwischten sie uns noch 5 Mal so dass wir mit einem 1:7 Rückstand zum Pausentee mussten.

In der zweiten Hälfte war nun unser Stammgoalie Tanä im Tor, welcher es nicht anzumerken war, dass sie bereits 60 Minuten Unihockey in den Knien hatte. Sofort spielte sie konzentriert auf und machte unseren Gegnerinnen das Leben schwer. Unsere Defensivleistung war in der zweiten Hälfte deutlich besser, als noch in der ersten. Schien sich auch unsere Nervosität endlich etwas zu legen. Doch bei einem 6-Tore-Rückstand muss man auch Offensiv was zeigen. Mit 3 Feldspielerinnen gelang uns dies nicht, so dass Coach Marcus schon rund 7 Minuten vor Schluss auf 4 Feldspielerinnen umstellte. Teils gelang es uns sehr gut, denn Ball in unseren Reihen laufen zu lassen. Gabi nutzte den Platz und traf zum 2:7 (siehe Video). Doch auf der Uhr waren nur noch 3 Minuten und oft verloren wir den Ball wieder unnötig an unsere Gegnerinnen. Diese liessen sich nach einem Pfostenschuss und sonst einigen Chancen nochmal bitten, das leere Tor zu treffen und schoben zum 2:8 ein. Schlussendlich mussten wir uns sang und klanglos geschlagen geben. Immerhin können wir sagen, dass wir in der zweiten Halbzeit 1:1 gespielt haben. Es wäre also definitiv mehr drin gelegen…

Scorerliste:
Mascha Williman (1G/0A), Gabi Binggeli (1G/0A), Corinne Schneiter (0G/1A)

Bestplayer:
#2 Cornelia Kreuter

UHC Guggisberg – UHC W.W. Schüpfen-Busswil (6:1)

In der zweiten Partie trafen wir auf die Seeländerinnen aus Schüpfen, die auch heute wieder mit einem kleinen Kader angereist sind. Die Pflicht war klar, 2 Punkte müssen her!
Das Spiel war definitiv viel langsamer und Schüpfe versuchte, ordentlich Tempo raus zu nehmen. Irgendwie hatten wir fast zu viel Platz, welchen wir oft nicht gut genutzt haben. Trotzdem kamen wir oft zum Abschluss und Jäsi brachte uns 1:0 in Führung. Wir waren also sehr froh, entschied sie sich doch fürs Spielen und gegen das hüten unseres jüngsten Mitgliedes Mauro.
Es schien, als hätten wir die Partie definitiv im Griff. Tanä hatte viel weniger zu tun, als im Spiel vorher und wir konnten viel Ballbesitz vorweisen. Zwischendurch wagte wieder eine den Abschluss und die Schüsse von Gabi und Sandy fanden den Weg ins Eckige. So konnte auch Cornelia, welche nun aufs Feld gewechselt hat, die ersten Treffer, bei dem sie mit auf dem Feld war, bejubeln.
Auch die frisch eingewechselte Baba zeigte sich torhungrig und verwandelte nach einem schönen Eigenlauf gekonnt zum 4:0. Ist diese Partie schon entschieden? Hätte man meinen sollen. Denn Schüpfen war sichtlich am Kämpfen und konnte kaum Akzente setzen. Wie gesagt, hätte man meinen sollen. Denn vor der Pause gelang den Seeländerinnen doch noch der Anschlusstreffer. Etwas unnötig…

In der zweiten Halbzeit war nicht nur die Sonne langsam untergegangen, sondern auch unsere Energie etwas flöten gegangen. Aber es schien halt zu reichen, daher konnten wir es uns auch leisten, nicht mehr Tempo zu machen. Das Spiel wurde immer langsamer und war geprägt von vielen Weitschüssen aufs gegnerische Tor. Immerhin gingen je ein Schuss von Corinne und Jäsi noch in die Maschen, doch mächtig stolz können wir auf diesen 6:1 Sieg nicht sein. Wenn man etwas mehr zusammengespielt hätte und wir die eisige Kälte von draussen aufs Spielfeld gebracht hätten, hätten wir locker 10:1 oder noch höher gewinnen können. Wir sind halt einfach zu lieb 😉

Scorerliste:
#21 Jasmin Zbinden (2G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (1G / 1A), #17 Barbara Jost (1G / 1A), #9 Corinne Schneiter (1G / 1A), #4 Gabi Binggeli (1G / 0A), #20 Nicole Zwahlen (0G / 1A), #13 Amanda Tanner (0G / 1A), #15 Juliana Ulrich (0G / 1A)

Bestplayer:
#14 Mascha Willimann (die für ihren Kampfgeist einfach nicht belohnt wurde)

Immerhin die erwarteten 2 Punkte wurden geholt, so war der Mc Chicken definitiv verdient! Danke auch allen Fans für die Unterstützung und dem Coachingstaff für den Einsatz. Auch wenn die Assistenztrainerin hin und wieder mit Stillen beschäftigt war ;-).

Bereits am 5. Februar 2023 wartet der nächste Spieltag in Le Mouret auf uns. Bis dahin müssen wir (mal wieder) an unserem Kampfgeist und an unserer Kaltblütigkeit arbeiten, damit dort wieder mal die volle Punktzahl geholt werden kann!

Für das Damenteam
#9

P.S. Spure, Spure, Spure im Schnee, wär isch äch da verbi? Weles Tier chönnts sii? Spure, Spure, Spure im Schnee, i gloub itz fauts mer ii, d UHC-Froue si das gsiii 😉

Zurück auf der Siegesstrasse – Spielbericht der Damen vom 11.12.2022

Letzten Sonntagmorgen ging es bei viel Schnee und arktischer Kälte ins nahe Flamatt. Dort wurde das letzte Spiel der Vorrunde und das erste Spiel der Rückrunde ausgetragen. Pünktlich um 09:00 Uhr trafen alle Spielerinnen, Coach Marcus und ein paar Fans in Flamatt ein. Sogar die möglicherweise künftige Tramchauffeuse Jäsi schaffte den Weg quer durch die Stadt Bern ins Freiburgerische. Da wir mit komplettem Kader und viel Motivation anreisten, stand einem erfolgreichen Sonntag nichts im Weg.

UHC W.W. Schüpfen-Busswil II – UHC Guggisberg (2:3)

In der ersten Partie trafen wir auf Schüpfen. Obwohl sie ein eher dezimiertes Kader vorzuweisen hatten, war das Spiel lange ausgeglichen. Unsere Gegnerinnen konnten mit einem satten Schuss ins Angeli das Score eröffnen. Zwar kamen auch wir zu einigen Chancen in der ersten Hälfte, doch leider war nichts zählbares dabei, so dass wir mit einem 1:0 Rückstand zum Pausentee mussten.

In der zweiten Halbzeit waren es erneut die Seeländerinnen, die das Runde ins Eckige brachten. Wir hingegen hatten die Breichi wohl zu Hause vergessen und schafften den Anschluss erst nach rund 10 Minuten durch ein Treffer von Daniela Morgenegg. Die Stimmung auf der Bank war aber weiterhin gut und man war immer noch sehr optimistisch, das Spiel zu drehen. «Das häicht de schon o a, numä dran blibe» hiess e von Trainer Marcus. So ersetzte er bereits 5 Minuten vor Schluss die stark aufspielende Torwartin Tanä durch eine vierte Feldspielerin. Fels in der Brandung Baba wollte nicht umsonst nur für ein Match angereist sein und erzielte den viel umjubelten und leicht abgelenkten Ausgleich. Nun waren noch 3 Minuten auf der Uhr und Schüpfen war sichtlich an ihren Grenzen. Verdient hämmerte Hornusser-Tinu Gafner den Ball ins gegnerische Tor und meldete sich so definitiv aus dem Mutterschaftsurlaub zurück. Zwar war das Verwalten in den letzten 2 Minuten sicher nicht erste Sahne, trotzdem gelang es uns, den Vorsprung über die Zeit zu retten und wir siegten mit 2:3.

Scorerliste:
#10 Daniela Morgenegg (1G/0A), #17 Barbara Jost (1G/0A), #24 Gafner Martina (1G/0A) (irgendwie wurden die Pässe heute schlecht notiert…)

Bestplayer: #24 Martina Gafner

Floorball le Mouret – UHC Guggisberg (1:11)

Nun stand bereits das erste Spiel der Rückrunde vor der Türe. Gegen Lö Mörö haben wir das Hinspiel souverän mit 10:0 gewonnen. Somit sollte es eigentlich auch hier reine Formsache sein. Da Baba noch ihre Musikkariere vorantreiben musste und somit im zweiten Spiel mit Abwesenheit glänzte, wurden die Linien ganz leicht umgestellt. Von dieser Umstellung war auf dem Feld aber nicht viel zu sehen. Durch und durch schienen wir zu harmonieren. Tramfahrerin Jäsi brachte uns in den ersten Minuten nach einem schönen Zuspiel von Mändlä in Führung. Gäbi erhöhte so gleich auf 2:0. Tabellenschlusslicht Lö Mörö wollte aber die ersten Punkte holen und drückte etwas aufs Gaspedal, so dass auch für sie der erste Treffer hinausschaute. Doch wir liessen uns dadurch nicht verunsichern und zogen bis zur Pause sogar auf 5:1 davon.

Auch nach der Pause fielen die Tore brav weiter. Speedy Gonzales Nicä erkämpfte fast jeden Ball und netzte zum 6:1 ein. Auch ihre Linienkollegin Mascha krönte ihre starke Tagesleistung mit ihrem zweiten Tor zum 7:1. Danach lenkte Corinne ein Weitschuss von Chancentod Sandy frech zum 8:1 ab und dank einem Doppelschlag von Jäsi stand es 10:1. Danke für das Cake (oder Bier)! Gabi machte schliesslich mit dem schön herausgespielten letzten Treffer den Sack zu und wir schlossen das Jahr 2022 mit einem souveränen Sieg ab. Diese Punkte widmen wir nicht zuletzt dem frischgeborenen Mauro und wünschen der Familie Gnägi zu ihrem Nachwuchs alles Gute!

Scorerliste: #21 Jasmin Zbinden (3G / 0A), #20 Nicole Zwahlen (2G / 3A), #14 Willimann Mascha (2G / 2A), #4 Gabi Binggeli (2G / 0A), #9 Corinne Schneiter (2G / 0A),#15 Juliana Ulrich (0G, 2A) #13 Amanda Tanner (0G / 1A), #8 Sandra Nyffenegger (0G / 1A), #10 Morgenegg Daniela (0G / 1A)

Bestplayer: #20 Nicole Zwahlen

So macht es doch etwas mehr Freude, als wenn man zwei Niederlagen einfährt! Nun konnten wir in der Tabelle einen Platz gut machen und sind nun als 4. Platzierte 4 Punkte hinter der Spitze. Mal schauen, wie für uns das 2023 läuft.

Doch nun kommt für uns heute noch das Highlight vom Jahr: laute Weihnachten der stillen Freundin 🤩. Wir sind gespannt auf die Geschenke und freuen uns auf einen schönen Jahresabschluss. Danach machen wir kurz Trainingspause, dass wir mehr Zeit fürs Essen haben, damit wir bei unserem nächsten Match am 15.01.2023 im Hasennäscht Heimeschwand top gestärkt die nächsten Punkte einfahren können.

Danke liebe Fans fürs geduldigen Lesen meiner Worte zum Spieltag und fürs Unterstützen während der ganzen Saison.

Für das Damenteam
#9 Schneiti

Match mit Aussicht – Spielbericht der Herren III vom 27.11.2022

Zum 1. Advent starteten wir pünktlich um 08:00Uhr die Fahrt nach Schwanden bei Sigriswil. Nach einer extra Runde im Kreisverkehr (Schlosskreisel Thun) und einer Abkürzung welche keine war, kamen alle pünktlich auf dem kleinen, überhängenden Parkplatz an. Matchblätter geschrieben, Trikots angezogen und Kaffee/Sandwich etc. im Magen waren wir Startbereit. Leider ohne «Fion das Findus Plätzli». Dieser versuchte um 04:30Uhr ein Taxi für später zu organisieren, entschied sich jedoch um 04:45Uhr dass es keinen Sinn macht mitzukommen und schrieb unserem Trainer 1.0 «Stifu», dass er zu Hause bleibt. Mit im Gepäck haben wir dafür wieder einmal Trainer und Motivator 2.0 «Güegu».
Unser Ziel von heute: PIZZA-Donnerstag

UHC Guggisberg III v.s. Heimberg (5:6)

«Schütz Wasser, Suuf Bier». Damit starteten wir pünktlich um 09:55Uhr Restalkoholisiert und Semimotiviert in den Match (#Ausgangsmüdigkeit). Der Match startete direkt energisch und mit schnellem Tempo, nach kurzer Zeit schoss «Ändu» direkt in mitten des Tores, blöd ist der Goali von Heimberg direkt an der richtigen Stelle. Ballbesitz deutlich mehr bei uns, doch der Anfang war etwas zäh. Kurzer Zweikampf zwischen «Löru» & einem Spieler von Heimberg, «Löru» konnte den Ball aber schön wegspielen. Halbzeit der ersten 20min, bisher ohne Goal. Viele Abschüsse von uns, doch irgendwie will der Ball nicht in das Tor. Nach 11min 10sek dann das erste Tor für Heimberg. Wir versuchten ein Ausgleichtor zu erzielen, indem wir den Goali rauszogen und vier Feldspieler spielten. Leider ohne Erfolg. «Pouli» schiesst schlussendlich das langersehnte Gegentor. Nach 25min 65sek steht es 1:1. 45 Sekunden vor Schluss schoss «Röhrbi alias Hörbi» dann noch das Schöne 2:1 für uns. Nun hiess es kurze Pause und weiter in die letzten 20min Spielzeit gegen Heimberg.

Direkt startete der zweite Teil des Matches wieder etwas Hysterisch. «Löru» ist gut in Form und wehrt etliche Bälle ab. Doch zu früh gefreut, leider schoss Heimberg nach fast 2min das 2:2. Anschliessend nach 6min noch das 3:2 für Heimberg. Doch wir Konterten und «Pouli» schoss das 3:3, dann noch gleich nach einigen Sekunden ermöglichte uns der «Geissenpeter» die Führung mit 3:4. Langsam kommt wieder Hoffnung und Motivation auf in unserem Team. Doch die Stimmung kippte auch bei Heimberg, der Match wird mehr zu einem Kampf. Das «Mötzle» wird zum Standartkommentar und «Beätu» versuchte sich in seinen ersten Match Erfahrungen.
Dann wurden Tore geschossen…2min 48sek vor Schluss erzielte Heimberg leider noch das 4:4. Und 2min 45sek noch direkt das 5:4. «Röhrbi» schoss 1min 43sek vor Schluss erfreulich das 5:5, leider konterte Heimberg nach wenigen Sekunden direkt zum 6:5. Dies führte zum Time Out 40 Sekunden vor Schluss. «Silu» schoss 2 Sekunden vor dem bitteren Ende noch auf das Tor, leider war der Ball nicht klar im Tor, weshalb es nicht zählte.
Somit verloren wir unseren ersten Match heute sehr ärgerlich mit 6:5 für Heimberg.
Bitte wenden, Ihr Ziel wurde verfehlt. → Pizza-Donnerstag failed

Scorerliste: #17 Pauli Matthias (2T), #16 Rohrbach Fabian (2T), #7 Geissbühler Marco (1T)

UHC Guggisberg III v.s. Meiersmaad (1:12)

Nach einer Pause von zwei Matchen, und etwas mehr Motivation und Einsicht begonnen wir den Match gegen Meiersmaad um 12:40Uhr. Torhüter ist nun «Krüger». «Güegu» sprach noch einmal ein Wort mit uns und anschliessend hiess es: «Let’s Fetz» Nach 1,5 min viel schon der erste Ball ins Tor. Leider nicht beim Gegner… 1:0 für Meiersmaad. Schnell der Match, schnell die Treffer in unser Tor… Wir zogen den Goali raus, schlechter Entscheid. Tor für Meiersmaad, es steht schon nach 3minuten 2:0. Meiersmaad ist ein starker Gegner, viele Schüsse fielen weiterhin in unsere Richtung. Wieder zog «Güegu» unseren Goali raus, erneut gelang Meiersmaad ein Empty Netter. Nach 7 Minuten steht es schon 3:0. Meiersmaad hört nicht auf und trifft ein weiteres Tor zum 4:0. Der Match entwickelte sich zu einem Kampf. Der Wille war gross, doch die eigentlichen Fähigkeiten kamen nicht zum Vorschein. Start in die nächsten 20min Spielzeit, doch auch «Güegu» schüttelte langsam den Kopf, nicht nur wir.
Nach 4min viel schon das nächste Tor zum 5:0 und nach weiteren 2 Minuten folgte das 6:0. Was sollen wir noch sagen als dass, das 7:0 folgte. Nichts gegen unseren Goali, die Treffer sind einfach schnell und mehr oder weniger gezielt, die Sicht auf den Ball nicht immer vorhanden. «Güegu» wagte es erneut und zog den Goali raus, die Situation war aber wie erwartet nicht leicht und «Krüger» bezog wieder seinen Platz im Tor. Knapp 8min vor Schluss viel der Ball erneut in die Kiste, 8:0 war nun der Stand. Schnell folgte das 9:0, etwa 6min vor Schluss. Aussichtslos und Ausgelaugt kämpften wir uns durch den restlichen Match. So bitter es auch war, es folgte das 10. Tor für Meiersmaad. Noch bitterer konnte es wohl nicht werden, 11:0 gute 3 Minuten vor Schluss. Und danach auch gerade noch das 12:0. Noch zwei Minuten waren zu spielen, wir gaben uns Mühe und versuchten mehrmals den Ball in das Tor der Gegner zu schiessen. Doch es fehlten Zentimeter und der Goali war einfach stark. Eine kleine Erlösung schenkte uns «Pouli» als er 15 Sekunden vor Schluss doch noch das Tor der Gegner treffen konnte. Somit beendeten wir diesen Match mit 12:1. Weitere Worte sind wohl nicht mehr nötig.

Scorerlicte: #17 Pauli Matthias (1T)

Doris im Namen des Herren Team III UHC Guggisberg

Dran bleiben! – Spielbericht der Herren I vom 23.10.2022

Nach einem optimalen Saisonstart und maximaler Punkteausbeute blickte das Fanionteam von der oberen Tabellenhälfte auf den zweiten Spieltag. Eine makellose Bilanz die nun am zweiten Meisterschaftstag von zwei bekannten Gegnern herausgefordert wurden.

Wünnewil, Ortszeit 09:30: Die ersten Protagonisten wurden in den Räumlichkeiten der Sporthalle begrüsst und man bekundete mit dem obligaten Spaziergang etwas die Gegend. Zurück und angezogen in den Katakomben stellte sich der Gesichtsausdruck langsam auf «ernst» ein. Gegen Semsales – oder wie es unser Vätu Brudi es auch nennt: Samsaless – wartete ein unangenehmer Gegner auf uns, welcher sich auch mit dem Punktemaximum aus dem Saisonstart brillieren konnte.

UHT Semsales – UHC Guggisberg (6:6)

Adrenalin-Experte und Bluefire-Lover Husi stand nach kurzer Absenz (Na wo war er denn??) dem Kader wieder zur Verfügung. Somit vermochte das Coaching Staff uns in den Gameplan einzuweihen. Gegen das wahrscheinlich taktisch-cleverste, sowie körperlich-betonteste Team der Liga hatten wir letzte Saison nicht wirklich viel zu melden. Mit den bereits 4-Punkten im Rücken und des daraus selbst-resultierenden Selbstbewusstseins soll sich das nun ändern!

Alain behauptete sich beim ersten Bully und das Spielgerät zirkulierte kontrolliert und konzentriert durch die Linien der Guggisberganoisten. Das Einzige, was man sich in den Startminuten vorzuhaben hat, sind die Abschlüsse abseits des gegnerischen Tors. Trotz Start-Furioso waren die blau-gekleideten Antagonisten die, die das erste Mal am Scoreboard drehten. Die Führung des Gegners liess die erste Linie nicht aus dem Tritt und Moto-GP Ändu netzte zum Ausgleich ein. Leider vermochte die dritte Linie nicht, diesen Schwung mitzunehmen und kassierten dementsprechend gleich die erneute Rücklage. Noch vor der Pause nutzten die drei-wirbligsten Akteure ein Fehler des Gegners aus, und bestraften diesen postwendend eiskalt. Geiler blast Bayrisch-Nius!

Die zweite Halbzeit war eine Achterbahnfahrt. Fragt mal Husi, der soll sich damit auskennen! Die ersten 10 Minuten in Halbzeit 2 verliefen eigentlich identisch zur ersten Halbzeit. Ein offener Schlagabtausch bewirkte, dass wieder zuerst die Semsaloiten die Nase vorne hatten. Doch Tank-Riese vermochte uns wieder in eine ausgeglichene Lage zu schiessen. Nicht nur das, Vätu Brudi Kohli fand seinen Moment und bugsierte das Runde mittels Vätu-Manier ins Eckige. Ou die zeuä! Mit der erstmaligen Führung verblasste allerdings auch etwas die Frische im Team. Vermehrt gelang es dem Gegner die Bandenkämpfe zu gewinnen, schneller am Ball zu sein und den frei-gelassenen Mann anzuspielen. Aus diesen genannten Gründen wurde das Spiel gedreht und wir lagen mit 4 zu 5 zurück. Kurzerhand nahm Husi seine Taktik-Tafel zur Hand und deplatzierte den Torhüter mit einem vierten Feldspieler. Zuerst ging es nach hinten los und der Ball landete im leblosen Tor! Trotz zwei-Tore Rückstand war alles noch drin! Erneut Goalie raus und Tyru rein. Die geübte Situation zu viert liess die Gegner ausschliesslich reagieren. Mit viel Glück gelang dem tapferen Schreiberlein der Anschlusstreffer. Eine Minute verblieb auf der Uhr. Wieder kam das Zeichen für Brünu, seinen Kasten zu räumen. Und was jetzt folgt war einfach nur erste Klasse und lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Kurz gesagt: Wie eine von Hand gezeichnete Passstaffete durchspielte die welsche Hintermannschaft. Alain-Micha-Andri-Tyru-Tor-Ausgleich-Jubel!!! Dieses Goal kann sich definitiv einrahmen lassen (Videomaterial folgt). Mit dem wundervollen Treffer endete auch die Partie und man erfreute sich über einen gewonnenen Punkt.

Scorerliste:

#71 Cyril Wüthrich (2G / 1A), #4 Andri v.N. (1G / 1A), #3 Nils Stucki (1G / 0A), #88 Daniel Riesen (1G / 0A), #15 Martin Kohli (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (0G / 2A)

UH Zulgtal Eagles III – UHC Guggisberg (9:3)

Immer noch ungeschlagen bereitete man sich auf Spiel No. 4 der Meisterschaft vor. Mit dem obligaten Einlaufspiel «Hegi-Sack» wurden die Körper wieder auf Betriebstemperatur gebracht.

Für unseren zweiten Kontrahenten des Tages missfiel der Saisonstart gewaltig. Das technisch-versierte Zulgtal musste ohne Punkte heimreisen. Grund genug – aus Sicht der Adler – Punkte gut zu machen. Aber wir hatten ziemlich viel dagegen, wollte man doch die Ungeschlagenheit in dieser Saison weiterhin bewahren.

Wie bisher in jeder Partie der Meisterschaft rollte die Offensivkraft der Guggisberger gut an. Einige Akzente konnten verzeichnet werden. Doch der Unparteiische hatte eine sehr strenge Linie und verweiste kurzerhand Nils für zwei Minuten auf die Bank. Die Adler haben sich dementsprechend aufgestellt und ballerten auch gefährlich aufs Gehäuse los. Doch dann entwisch Micha und schloss einen sauber vorgetragenen Handgelenkschuss ab. Shortyyyyyy!! Was für eine tolle Einzelaktion des Captains. Aber die Strafe blieb deshalb ja nicht aus, sie lief weiter und die Gegner konnten doch noch Kapital daraus schlagen und glichen die Partie mit einem ebenso platzierten Schuss wieder aus. Nicht lange zurück von der Strafbank, musste unser – wahrscheinlich neuer – Rüpel erneut eine Strafe absitzen. Doch diese war anders als die erste. Mit dem gezückten Hegi und einem dritten Feldspieler sah Zulgtal den Ball nicht! Was für ein geiles und sauberes Herunterspielen der Strafe!! Chapeau! Was dann noch kurz vor der Pause geschah, war aber weit davon weg, den Hut zu zücken. Man musste mit 1 zu 3 Rückstand in die Pause.

Die zweite Halbzeit startete erfreulich. Der frisch-eingewechselte Ex-Präsi gab dem Ball die Möglichkeit ins Tor zu fallen, und dies tat er dann auch. Doch nach dem Anschlusstreffer traten die Zulger auf unsere Euphoriebremse. Entgegen dem Geforderten aus der Pausenansprache verfielen die Guggisbergisten in eine Art «Komfortzone». Der Gegner genoss in dem Sinne an etwas mehr Platz und nutzte diesen gekonnt aus. Summe aller Fehler: 7 zu 2 Führung für die Talonsier aus Zulg an der Burg bei Steffis. Ungefähr 6 Minuten vor Schluss erhielt Stabilo-Boss Hegi das Zeichen, seine Beine etwas zu vertreten. Das 4 gegen 3 taumelte zu Beginn etwas, fing sich danach auf. Andri netzte denn Ball zur Verkürzung ein. Nach dem Bully erhielte das Specialteam etwas Verschnaufpause, ehe sie sich erneut auf das Spielfeld wagten. Nach unzähligen Metalltreffern und zwei Gegentreffern war die erste Niederlage der Saison Tatsache. Mit 9 zu 3 musste man sich einer verdienten Niederlage bzw. einem verdienten Sieg des Gegners anerkennen.

Scorerliste:

#9 Micha Werren (1G / 1A), #4 Andri v.N. (1G / 1A), #13 Andre Gafner (1G / 0A), #71 Cyril Wüthrich (0G / 1A)

Naja! Schmerzen tut die Niederlage schon. Trotz der klaren Sache hatten wir – zumindest in der ersten Halbzeit – mehr vom Spiel. Aber wer sie nicht macht, bekommt sie halt. Einfache Unihockey-Mathematik! Trotz dem ernüchternden Ende des Spieltages sind zwei Sachen mitzunehmen:
– Das Herunterspielen einer Strafe funktioniert selbst gegen starke Gegner wie Zulgtal (100% Ballbesitz)
– Wahnsinnig geile Teamleistung beim ersten Spiel. Zitat Husi: «Hätte mer nid sone tolle Teamspirit, hätte mer dä Match nid ghout!», und da stimme ich absolut zu!

Mit 5 Punkten befinden wir uns immer noch auf Tabellen-Pos. 4 und freuen uns auf den nächsten Matchtag!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Woran hat es gelegen? – Spielbericht der Damen vom 20.11.2022

Letzten Sonntag ging es für die Damen für die 4. Meisterschaftsrunde ins Neuenburgerische Corcelles. Nachdem (fast) alle die Einstellhalle und die Turnhalle gefunden haben, stand einem erfolgreichen Sonntag nichts mehr im Weg. Sollte man meinen… Denn wer vielleicht schon auf dem Swissunihockeyapp war hat wohl festgestellt, dass die Resultate vom Sonntag alles andere als erfolgreich waren. Daher folgt mein Spielbericht auch erst paar Tage später… Und nun fragen wir uns, woran hat es gelegen?

UHC Walkringen – UHC Guggisberg  (5:4)

Ja, das fragste’ dich immer, woran es gelegen hat! Im ersten Spiel gegen Walkringen stand es zur Pause 4:0 für die Emmentalerinnen. Irgendwie waren wir immer einen Schritt zu spät und konnte, wie so oft, unsere Körper nicht einsetzen. Nach der Pause sollte die grosse Wende kommen. Doch leider zog Walkringen sogar auf 5:0 davon. Doch dann konnten wir endlich etwas mehr mitmischen und kamen Dank 2 Tore von Mascha auf 5:2 heran. Rund 6 Minuten vor Schluss ersetzte unser Coachingstaff unseren Goalie mit einer 4. Feldspielerin. Diese Überzahl spielten wir eigentlich relativ gut und wir kamen sogar auf 5:4 heran. Doch dann wurde es zeitweise etwas hektisch auf und neben dem Platz und die Zeit lief uns davon. Es gelang uns nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen, aber immerhin kassierten wir auch kein Tor mehr. Somit verloren wir gegen Walkringen 5:4 und woran hat es gelegen? Wohl daran, dass wir die ersten 25 Minuten verschlafen haben und zu wenig Biss gezeigt haben.

Scorerliste:
#14 Mascha Willimann (2G / 1A), #21 Nicole Zwahlen (1G / 0A), #15 Juliana Ulrich (1G / 0A), #8 Sandra Nyffenegger (0G /1A)

Bestplayer: #14 Mascha Willimann

UHT Arni – UHC Guggisberg (8:2)

Nachdem in der Pause die Briefe für die Passivmitglieder wie am Fliessband verpackt wurden, kam die zweite Partie gegen Arni. Ein Team, welches wir mittlerweile auch neben dem Platz gut kennen. Vergangene Spiele gegen Arni waren jeweils sehr ausgeglichen und knapp. Doch so sollte es am Sonntag definitiv nicht sein. Zwar gingen wir dank einem schönen Sololauf unseres Captains 0:1 in Führung, doch dann lag das Glück auf der Seite der Arnerinnen. Irgendwie schien der Ball nur in unser Tor zu wollen und nicht ins Gegnerische. So stand es zum Pausentee 4:1.
Auch hier schien eigentlich noch nichts verloren. Wir müssen nur das Spieldiktat wieder in die Hand nehmen und unsere Chancen verwerten. Gesagt – nicht getan! Arni spielte fröhlich weiter und zog auf 6:2 davon. Nun wurde auch hier rund 6 Minuten vor Schluss auf 4 Feldspielerinnen umgestellt. Doch die Überzahl gelang uns leider gar nicht gut, und wir musste noch zwei Emptynetter hinnehmen. Immerhin versenkte Gabi kurz vor Schluss den Ball zum 8:2. Doch dies änderte nichts daran, dass wir uns sang und klang los geschlagen geben mussten. Schon wieder waren wir einfach irgendwie nicht parat. Keine der 10 Spielerinnen konnte ihre Bestleistung abrufen und dann kam sicher noch etwas Pech dazu. Trotzdem, schönreden kann man diese Niederlage nicht. Wir hatten zu wenig konsequente Abschlüsse und verloren zu viele Zweikämpfe.

Scorerliste:
#15 Juliana Ulrich (1G, 0A), #4 Gabi Binggeli (1G, 0A), #9 Corinne Schneiter (0G, 1A), #8 Sandra Nyffenegger, 0G, 1A)

Bestplayer: #22 Tanja Schneiter

Schade! Wir müssen nun sicher an unseren Abschlüssen und den Zweikämpfen arbeiten. Viel Zeit dafür bleibt aber nicht. Bereits am 11. Dezember 2022 geht es in Flamatt mit der nächsten Meisterschaftsrunde weiter. Wir werden alles daran setzen, dort wieder zu punkten, dass auch wieder mehr Humor im Spielbericht drin liegt…

Für das Damenteam
#9

Zwei Punkte zu wenig – Spielbericht der Damen vom 23.10.2022

Nach erfolgtem Einsatz in der Guggershörnli-Arena beim Heimturnier der 3. Herrenmannschaft und einigen Komplikationen bei der Fahrt nach Biglen in die dortige Unihockey-Arena, trafen – einmal mehr – 8 Spielerinnen und 1 Goali inklusive Coach im Emmental ein. Eigentlich war das Ziel klar: Tabellenspitze sichern – 4 Punkte holen. Einfacher gesagt als getan.

UH Zulgtal Eagles II – UHC Guggisberg (4:4)

Eigentlich starteten wir gut in die Partie und Jäsi Zbinden konnte bereits nach einigen Minuten das Team in die Führung schiessen. Jedoch glich Zulgtal wenig später wieder aus und auch der Treffer von Nicä Zwahlen zum 2:1 verhinderte nicht, dass unsere Leistung immer wie schlechter wurde. Bei jedem unserer Treffer konnte Zulgtal unmittelbar ausgleichen und nach dem 2:2 gingen sie in Führung. Wir standen weder bei den Gegnerinnen noch war unsere Konzentration anwesend. Die Spielzüge, welche wir bei den letzten beiden Spieltagen so wunderbar ausführen konnten, wollten gegen Zulgatal einfach nicht mehr funktionieren. Nach erfolgtem Timeout von Coach Marcus konnte unser Import aus den USA zwar wieder ausgleichen, jedoch konnte das Resultat nicht lange gehalten werden. Glücklicherweise gleichte unser Captain noch zum 4:4 aus und dieses Resultat konnte auch bis zum Ende der Partie verwaltet werden.

Scorerliste:

#21 Jasmin Zbinden (1x), #20 Nicole Zwahlen (1x), #4 Gabi Binggeli, #15 Juliana Ulrich

Bestplayer: Tanja Schneiter

UHC Kerzers Müntschemier – UHC Guggisberg (3:3)

Die Pausenansprache war klar: die Konzentration musste wieder her und wir waren uns auch sehr einig darüber, dass wir mehr auf dem Feld zeigen können als in der vorherigen Leistung. Daher: Match hinter sich lassen und nach vorne schauen. Wir hatten zunächst das Gefühl, dass wir wieder unser Spiel zeigen konnten, jedoch gelang es Kerzers das erste Tor zu schiessen. Unbeirrt davon zeigte uns Mändle Tanner an ihrem ersten Matchtag der Saison, wie man Tore schiessen muss und glich aus. Kerzers zeigte sich aber auch zielsicher und konnte innerhalb weniger Minuten die Führung zum 1:3 ausbauen. Coach Marcus sah sich gezwungen bereits nach wenigen Minuten das Timeout zu nehmen. Danach fanden wir zwar wieder besser ins Spiel und konnten auch wieder mehr davon zeigen, was wir eigentlich können – aber das Runde wollte und wollte einfach nicht ins Eckige – mit Ausnahme von den beiden Schüssen von Juliana Ulrich und Gabi Binggeli, welche uns damit glücklicherweise noch den einen Punkt sichern konnten. Die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben und mehr muss dazu eigentlich auch nicht mehr gesagt werden.

Scorerliste:

#13 Amanda Tanner, #15 Juliana Ulrich, #4 Gabi Binggeli

Bestplayer: Amanda Tanner, Juliana Ulrich

Leider verlief der Matchtag nicht wie gewollt und die Schreibende hätte sich die Stellvertretung von Spasstomat 300 aka Schneiti-Gleiter (befindet sich gerade bei den Löwen und Giraffen in Namibia) witziger vorgestellt – habe mir jetzt trotzdem die Mühe gemacht und es ein wenig ausformuliert, auch wenn einige der Meinung waren, dass die Resultate mit den ergänzenden Worten «Scheisse» ausreichen würde. Weder die vier Punkte noch der Erhalt der Tabellenspitze konnten erreicht werden. Aber nun heisst es: Kopf hoch und am 20.11.2022 in Corcelles wieder auf Punktejagd.

Für das Damenteam

#21 Jäsi

Dank 4 Punkten an die Tabellenspitze – Spielbericht der Damen vom 09.10.2022

Da Gaby die USA unsicher macht, Amanda einfach eine zu hohe Treffsicherheit beim Schiessen hat und es Sandy mit Fieber ins Bett gelegt hat, trafen gestern morgen um 9 Uhr lediglich 7 Feldspielerinnen, 1 Goalie und 2 Coaches des UHC Guggisberg Damenteam mehr oder weniger pünktlich in Kerzers ein. Nachdem alle trotz angespannter Parkplatzsituation ihr Auto in eine Lücke quetschen konnten, stand einem erfolgreichen Unihockeytag nichts mehr im Weg. Schliesslich war das Ziel klar, heute müssen wir wieder 4 Punkte holen!

Alterswil-St. Antoni – UHC Guggisberg (2:4)

In der ersten Partie warteten mit ASTA ein altbekannter Gegner. Zwar trafen wir schon einige Zeit nicht mehr aufeinander, trotzdem gab es schon zahlreiche Begegnungen, welche oft sehr ausgeglichen waren. Die Aufgabe von Coach Marcus war klar: in Führung gehen und ASTA nicht mehr aufholen lassen.
Von Beginn weg versuchten wir, das Spieldiktat zu übernehmen. Dies gelang uns nur mit viel Laufeinsatz, was mit nur 2 Linien und 1 Ersatzspielerin schnell an die Substanz ging. Wir mussten versuchen häufig zu wechseln, damit wir mit den Seislerinnen mithalten konnten. Im Gameplan blieben wir aber voll auf Kurs und Jäsi the Shoppingqueen Zbinden eröffnete mit einem satten Drehschuss das Score. Nun waren wir definitiv in der Partie angekommen. Julä und Nicä erhöhten kurz danach auf 3:0 und kurz vor der Pause konnte Bällelisack-Verwalterin Corinne (Spastomat 3000) ein Abpraller zum 4:0 verwerten.

In der zweiten Halbzeit wurden unsere Batterien nach und nach leer. Irgendwie haben wir uns dem Energiehaushalt der Welt angepasst und etwas auf Stromsparmodus geschaltet. ASTA konnte dies zweimal ausnutzen und kam auf 2:4 heran. Uns gelang Offensiv leider nicht mehr viel und oft waren wir etwas unsicher, ob wir den Vorsprung verwalten wollen/können oder nicht doch noch mal Akzente setzen wollen. Wir entschieden uns, die letzten 5 Minuten das Spielgerät zu verwalten, was uns mehr oder weniger gut gelang. Und wenn wir trotzdem mal eine Chance zulassen mussten, sorgte Goalie Tanä, der Sport-BH des Teams, für den nötigen Halt. So konnten wir den Vorsprung über die Zeit bringen und gewannen 2:4.

Scorerliste:
#21 Jasmin Zbinden (1x), #15 Juliana Ulrich (1x), #20 Nicole Zbinden (1x), #9 Corinne Schneiter (1x)
Bestplayer: Tanja Schneiter

Corcelles-Cormondrèche – UHC Guggisberg (3:8)

In der Zweiten Halbzeit trafen wir auf die gelben Damen aus Corcelles. Ein unbekannter Gegner welcher in der ersten Meisterschaftsrunde 2 Niederlagen eingefahren hat. Somit sollte auch hier ein Sieg drin liegen.
In den ersten 10 Minuten schauten wir mehr zu als sonst was. Irgendwie gelang es uns nicht, den Ball in unseren Reihen zu behalten und konnten keine Akzente setzen. Uns kam zu Gute, das die Bernjurassierinnen auch nichts Zählendes erspielen konnten. Unser Coachingstaff war schon kurz davor, ein Timeout zu nehmen. Doch Nicole Zwahlen hatte dem etwas entgegen zu setzen und schoss das 1:0. Danach waren wir definitiv in der Partie angekommen und konnten nun endlich unser Spiel machen. Dank einem Doppelschlag unseres Captains stand es innert Kürze 3:0. Bis zur Halbzeit verwertete unsere routinierteste Spielerin auf Platz einen Freistoss lehrbuchmässig zum 4:0.

Mit dem gleichen Vorsprung wie im ersten Spiel konnten wir die letzten 20 Minuten in Angriff nehmen. Nun wollten wir uns aber nicht wieder einschläfern lassen und unser Spiel weiterspielen. Dies gelang uns definitiv besser als im ersten Spiel. Trotzdem musste sich Schlussfrau Tanä kurz nach der Pause 2 Mal bezwingen lassen, dass es 5:2 stand. Im Vergleich zum ersten Match brachte uns dies nicht aus der Ruhe und wir konnten offensiv weiterhin punkten. Baba traf zum 6:2 und Hausfrau Jäsi mit neuem Spielgerät (guet kömerlet!) gleich doppelt zum 8:2. Sicherlich war in dieser Phase auch teils das Glück etwas auf unserer Seite, so dass sich die beiden letztgenannten beinahe schlecht über ihre Tore fühlten. Müsst ihr nicht, Gou isch Gou! Bis zum Schluss konnte Corcelles zwar noch zum 3:8 einschieben, dies änderte aber nichts an einem Souveränen Sieg unserer Damen.

Scorerliste:
#17 Barbara Jost (2x), #15 Juliana Ulrich (2x), #21 Jasmin Zbinden (2x), #9 Corinne Schneiter (1x), #20 Nicole Zwahlen (1x)
Bestplayer: Jasmin Zbinden

Dank diesen 4 Punkten grüssen wir neu souverän von der Tabellenspitze. Allez Froue! Das war eine gute Leistung von jeder Spielerin und auch vom Trainerstaff Marcus und Bettina mit Pöili. So fägts! Und vor allem merci Jäsi für dä fein Chueche! Mir si positiv überrascht!

Nun verabschiedet sich Schreibende in die Flitterwochen und wünscht, uns auch nach dem nächsten Spieltag am 23.10.2022 in Biglen oben an der Tabelle zu finden.

Für das Damenteam
#9 Schneiter dr Gleiter

Tag der Premieren! – Spielbericht der Herren 1 vom 02.10.2022

Saisonstart! Nach einer langen Pause bestreitete das Fanionteams des UHC Guggisberg die erste Meisterschaftsrunde in der neuen Saison 22/23. Nach absolviertem Trainingslager, einigen Trainingsspiele gegen unser «Zwöi» und einer durchzogenen Trainingspräsenz konnte man kaum einen dementsprechenden Marktvergleich erreichen. Die erste Meisterschaftsrunde wird also zeigen, wo die Guggisbergisten stehen.

Nachmittags in Ueberstorf – pünktlich zum Regeneintritt – fanden sich die ersten Protagonisten in den Katakomben wieder. Der viele Regen hat uns auch geholfen, den Kader auf drei Linien zu komplettieren. Dank der Absage des «Buurepferderennens» wusste auch unser Dachdecker-Rüpel Schnitzer, auf welches Pferd zu setzen ist.

Das Ziel dieser Runde war in allen Köpfen tief verankert. Denn gegen den ersten Gegner – SV Krauchthal – hatte man es geschafft, drei Punkte aus der vergangenen Meisterschaft abzuknöpfen. Auch gegen das zweite Kontrahenten-Team liegen absolut Punkte drin. Noch in Zeiten der 3. Liga waren spektakuläre und hoch-diskutierte Partien gegen die Hornissen aus Moosseedorf für einen offenen Schlagabtausch zuständig. Das hat sich nicht geändert, so viel vorneweg!

UHC Guggisberg – SV Krauchthal  (5:2)

Auch unser Bluefire-Husi war wie gewohnt am Start und weihte uns in den ersten Gameplan ein. Mit präzisem und einfachem Passspiel, einer konzentrierten Herangehensweise und Freude am Spiel sollen die ersten Punkte in der noch jungfräulichen Meisterschaft geholt werden.

Das erste Anspiel wurde gewonnen und das Spielgerät rollte gut und kontrolliert durch die Linien der Gantrischianer. Krauchthal sah den Ball kaum und das Spieldiktat war von Beginn weg auf unserer Seite. Mit einem satten Schuss ins Eck eröffnete Caddy-Nius das Score. Ein herrlicher Treffer der die Bank aufstehen und jubeln liess. Schritt für Schritt konnten mehr und mehr Abschlüsse aufs Tor verzeichnet werden. Nach einigen Metalltreffern wurde der Vorsprung dann doch erhöht. Dachdecker-Rüpel und der harmlose Alain schlossen eiskalt ab. Situationen, in denen der Gegner gefährlich wurde, waren definitiv Seltenheit. Allerdings bestraften sie eine Unachtsamkeit in der Zuteilung direkt mit einem Gegentor. Mit dem Zwischenresultat von 3 zu 1 ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit wurde mit der gleichen Konzentration angegangen. Der auslösende Pass wurde – wie vom Coach gefordert – immer präzis gespielt, so dass das Runde selten abgegeben werden musste. Auch die dritte Linie konnte Akzente setzen. Ein flacher Schuss von „muess no hurti i Stau“-Gafner überlistete den gegnerischen Torhüter. Der Gegner stellte nach ablaufender Spielzeit auf vier Feldspieler um. Die viel-geübte Box fungierte gut und Hegi parierte, was zu parieren war. Trotzdem war der Gegner in numerischer Überzahl und konnte nach einem Querpass verkürzen. Das Schlussbouquet gehörte allerdings wieder uns. Führungsspieler Micha netzte ein Break-Away erfolgreich zum Schlussresultat von 5 zu 2 ein.

Scorerliste:

#9 Micha Werren (1G / 0A), #16 Ivan Riesen (1G / 0A), #8 Alain Rindlisbacher (1G / 0A), #3 Nils Stucki (1G / 0A), #13 Andre Gafner (1G / 0A), #4 Andri v.N. (0G / 1A), #71 Cyril Wüthrich (0G / 1A)

Hornets R. Moosseedorf III – UHC Guggisberg  (4:6)

Mit den ersten gesicherten Punkten hatte man die Gelegenheit die erste Vollrunde in der 2. Liga zu meistern. Denn zwei Siege an einem Matchtag wären Premiere! Etwas auf die Euphorie-Bremse tritt der Coach himself. Zurecht informierte er uns über die Stärken der Hornissen. Gegen ein solch verwaltendes Team in Rückstand zu gelangen, wäre fatal. Die Leistungen von Spiel 1 sollen angeknüpft werden. Was definitiv Premiere ist, ist einerseits die Aufstellung von Henä! Henä arbeitete sich mit guten Leistungen zurecht ins erste Team vom UHC Guggisberg. Der zweite «neue» oder besser gesagt «alte» Akteur feierte Premiere zwischen den Pfosten. Häxer-Brünu hütete das erste Mal seit geräumiger Zeit wieder das Tor.

Wie auch im ersten Spiel war die Intensität zu Beginn der Partie hoch. Fehlerfreie und kontrollierte Passstaffeten liessen die Orangen zuerst nur reaktiv agieren. Wie im Drehbuch beschrieben wurde die Führung inkrementell erhöht. Pferdeliebhaber Schnitzer und Sandstrahler-Alain liessen den gegnerischen Torhüter gleich zwei Mal hinter sich greifen. Und dann kam Henä! Zur richtigen Zeit am richtigen Ort agierte er am schnellsten und verstaute das Spielgerät ordnungsgemäss. Nach furiosem Beginn wurde der Guggisberger-Zug drastisch gebremst. Innert kürzester Zeit wurde aus der Drei-Toreführung ein Gleichstand. So schnell kanns gehen in der 2. Liga! Doch noch vor der Pause konnte Alain die Führung – durch Zuspiel von Schnitzer – wiederherstellen.

Der Pausentee hat den Protagonisten sichtlich gutgetan. Wie zu Beginn der Partie liess man die spielerischen Stärken walten. Man fand den Tritt wieder. Ein Tritt schneller als die Gegenspieler war Alain, der einen weiteren Abschluss effizient versenkte. Die nächste Aktion geht in die Rubrik: «mi isch eifach eine meh». Bei einer vielversprechenden Freistossvariante machte Brünu seinen Kasten für einen vierten Freispieler frei. Micha schleicht sich nach vorne und verwertete den Flipp-Pass von Tyru. Nach dem die Spielzeit dem Ende nahte, nahmen die Hornissen ein Time-Out und kurze Zeit später den Torhüter vom Feld. Die Box agierte gut und man konnte die gefährlichen Querpässe mehrheitlich abfangen. Wurde ein Schuss dennoch zugelassen, war Häxer-Brünu zur Stelle. Dennoch gelang es dem Gegner einen Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die Möglichkeit, die Partie noch auszugleichen, schwindete mit einer roten Karte gegen die Hornissen. Mit einer 2+2’Min-Strafe gegen die Dorfer aus Moossee verblassten die Offensivbemühungen des Gegners. Somit war es Tatsache! Zweiter Sieg im zweiten Spiel!

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (3G / 0A), #9 Micha Werren (1G / 1A), #16 Ivan Riesen (1G / 1A), #10 Tim Haering (1G / 0A), #3 Nils Stucki (0G / 1A), #4 Andri v.N. (0G / 1A), #71 Cyril Wüthrich (0G / 1A)

Premieren-Tag in Ueberstorf! Mit einer beachtlichen Leistung konnte das erste Mal eine 4-Punkte Runde in der 2. Liga erzielt werden. Auch unsere «Newcomers» Henä und Brünu beweisten ihr Potential mit starken Leistungen! Für die letzte Premiere sorgte Hegi, der endlich einen Weitschuss parieren konnte 😂. Nein, Spass beiseite. Die erfolgreiche Runde ist weder unverdient noch aus dem Nichts. Die konzentrierte, konstante und spielfreudige Manier jedes Akteurs bringen dem Fanionteam einen optimalen Saisonstart.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Was fürnes Wuchenänd! – Spielbericht der Damen vom 11.09.2022

Trainingslager

Am Freitagmittag reisten 1 Goalie, 1 Trainer, 8 Feldspielerinnen und 1 Assistenztrainerin ins schöne Wallis, um sich im Trainingslager optimal auf die kommende Saison vorzubereiten. Bereits am Freitag fanden zwei intensive Trainings statt, dass wir nach dem Abendtraining eigentlich ordentlich erschöpft waren. Doch dies hielt uns nicht davon auf, uns noch etwas ins Nachtleben von Brig zu mischen. Plötzlich wurde es dort ganz lustig und es wurde ordentlich getanzt, bis die Bar schliesslich Feierabend machte.
Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück gleich ins nächste Training, wo wir weiterhin konzentriert gearbeitet haben, hin und wieder aber auch ein paar sehr lustige Momente erlebten. Beim Nachmittagstraining war es hingegen schon etwas schwierig, die Konzentration auf höchstem Niveau zu halten.  Gab es doch diverse Lachanfälle wegen Bestechungen mit Fr. 20.-, Hodenrasseln, übertriebenem Jubel, schlafender Assistenztrainerin, etc. Trotzdem fühlten wir uns nach dem letzten Training gut vorbereitet für die kommende Meisterschaft die ja schon am Sonntag los ging. Ja, liebe*r Leser*in, du hast das richtig verstanden. Wir gingen direkt nach dem Trainingslager an den ersten Spieltag. Aber dazu später mehr… (oder scrolle direkt nach unten).
Nach dem Training wurden noch diverse Postkarten aus der ganzen Welt erstellt und verschickt, neue Profilbildfotos gemacht, verborgene Talente aufgedeckt und unvergessliche Komplimente ausgeteilt. Und schliesslich wurde beim Teamgespräch Juliana Ulrich zum neuen Captain gewählt und unsere Saisonziele definiert. Beim gemütlichen Grill- und Racletteplausch liessen wir den Abend gemeinsam mit unseren Herren noch etwas ausklingen. Der eine oder andere Herr war sehr skeptisch, was unser Meisterschaftsstart am Sonntag betrifft. Schliesslich mussten wir bereits um 07:18 Uhr (oder 07:13, je nach Pronto) losfahren. Nichts desto trotz wurden beim Grillplausch noch alle Lieblingslieder gewünscht und lauthals mitgesungen und ordentlich geplaudert und gelacht. Um 01:00 Uhr war aber die Deadline und nach der W.Nuss vo Bümpliz hiess es ab ins Bett!

1. Spieltag der Saison 22/23, 11.09.2022

Nach dem Frühstück waren wir pünktlich um 07:12 Abfahrtbereit. Doch diese wurde etwas verzögert, da gerade als wir losfahren wollte, ein Taxi mit 4 bekannten Gesichtern drin (die gerade vom Ausgang zurück kamen) angehalten hat. So erfuhren wir noch rasch den neusten Klatsch und Tratsch und manchen von uns wurde bewusst, dass M. v. N. tatsächlich sprechen kann. Schliesslich wurde uns von den Herren noch viel Glück gewünscht und bei 4 Punkten eine Kiste Bier versprochen. Nach dem Boxenstopp im Pronto fuhren wir los Richtung Schüpfen (was ist das eigentlich?). Unterwegs wurde unser Tagesmotto: «immer ä Schritt vorus» stets eingehalten. Einige waren sogar eine ganze Zuglänge voraus. Dies heisst es nun den ganzen Tag durchzuziehen, damit wir auch dem Gegner immer einen Schritt voraus sind. Auf der langen Fahrt nach Schüpfen wurde nochmals sichergestellt, ob alle Kofferraumdeckel really ganz closed sind und filmten noch ein paar Lachanfälle dank Frau Tokomengene.

UHC Meiersmaad – UHC Guggisberg  (2:5)

In Schüpfen angekommen versuchten wir uns trotz müden Beinen auf das Spiel zu fokussieren. Unser neuer Captain war zwar noch etwas nervös, trotzdem war die Ansprache vor Spielbeginn auf den Punkt! *Szeneaplaus*. Somit starteten wir, nicht zuletzt weil wir es unseren Herren zeigen wollten, top motiviert ins Spiel.
Die Partie war von Beginn weg relativ ausgeglichen und wir starteten trotz wenig Schlaf hellwach. In der Defensive standen wir sehr solide und offensiv versuchten wir einige Torabschlüsse zu kreieren. Nach rund 8 Minuten stocherte J. Ulrich ein Abpraller von C. Schneiter ins Eckige und wir gingen unter grossem Jubel in Führung. Kurz danach wiederholte sich die Szene und es stand 2:0. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum Pausentee.
Nun in der zweiten Halbzeit weiter so. Mehr hatte unser Coachingstaff nicht zu melden.
Gesagt, getan! Baba Jost erhöhte mit einem Schläpper in den Bügel auf 0:3. Wir konnten das Spiel weiterhin kontrollieren und von unseren müden Beinen war nicht viel spürbar. Besonders wach schien auch Schlussfrau Tanä zu sein, die eine fabelhafte Partie spielte. Dank Toren von Ex-Captain Corinne und Mascha the Maschine zogen wir auf 0:5 davon. Meiersmaad versuchte danach etwas mehr Druck aufzubauen und konnte auch noch zwei Tore verbuchen. Nichts desto trotz konnten wir unseren Vorsprung über die Zeit bringen und starteten mit einem Sieg in die neue Saison.

Scorerliste.
#15 Juliana Ulrich (2x), #17 Barbara Jost (1x), #9 Corinne Schneiter (1x), #14 Mascha Willimann (1x)

Player of the game: #14 Mascha Willimann

UHC Guggisberg – Floorball le Mouret (10:0)

Fürs zweite Spiel war das Ziel klar: ein Sieg! Schliesslich wollten wir unseren Herren beweisen, dass das Trainingslager kein Fehler war und die Kiste Bier wollen wir uns auch nicht nehmen lassen! Somit sammelten wir nochmal all unsere Kräfte und starteten gegen le Mouret. Bereits im ersten Einsatz konnte Corinne Schneiter mit einem Drehschuss das Score eröffnen. Sofort war klar, dass dies ein ganz anderes Spiel wird, als das erste. Le Mouret versuchte viel Tempo rauszunehmen und spielte viel weniger Körper betont. Dies kam unseren Kräften sicher entgegen. Trotzdem mussten wir die 40 Minuten zuerst noch spielen. Wir fühlten uns aber nach wie vor gut und konnten einige zählbare Akzente setzen. Somit stand es nach 10 Minuten bereits 4:0. Zu erwähnen ist an dieser Stelle der Torjubel vom 4:0, mit welchem sich Gaby von einer ganz anderen Seite zeigte… Trotz des kurzfristigen Lachers wurde konzentriert weiter gespielt und bis zur Pause den Vorsprung auf 7:0 erhöht.
Auch hatte unser Trainerstaff nicht viel zu sagen ausser witer so u kenä frässä!
Sicher war die zweite Hälfte nicht mehr ganz so konsequent gespielt wie die erste. Trotzdem konnten wir unser Spiel weiterhin durchziehen und versuchten alle, unseren Kasten dicht zu halten und Goalie Tanä ein Shutout zu ermöglichen.
Sturmduo Ulrich/Schneiter schien das Aperol Sprützigkeit noch besonders zu spüren und lebte das Motto «scorä winä morä» aus und brachte uns zum 9:0. Doch danach schien die Konzentration etwas nach zu lassen. Das 10. Tor wollte einfach nicht fallen und auch in der Defensive haben wir 1-2 Mal etwas Schwein gehabt. Tänä blieb aber aufmerksam und konnte das rote Bäueli immer wieder unter Kontrolle bringen.
5 Minuten vor Schluss gelang es der frisch verheirateten C. Schneiter doch noch, den 10. Treffer zu erzielen. Das erste Buebentrickli ihrer Karriere wurde Tatsache! (Da bini auso fasch so stouz druf wi z Jäsi, dass si am westlechste Punkt vo Spanie isch gsi!) Weder der Rücktritt als Captain noch der Namenswechsel schienen ihr also geschadet zu haben…
Nun hiess es noch verwalten, verwalten, verwalten. Da die Kräfte unserer Gegnerinnen stets nachliessen, war auch dies keine grosse Sache mehr und wir konnten tatsächlich 4 Punkte einfahren! *Szenenapplaus mit grossem Jubel*.

Scorerliste
#9 Corinne Schneiter (4x), #15 Juliana Ulrich (3x), 4 Gabi Binggeli (2x), #20 Nicole Zwahlen (1x)

Player of the game: #15 Juliana Ulrich (C)

Merci Maik fürs Bier, merci Marcus und Bettina fürs Coachen, merci Herren für den lustigen Samstagabend, merci Fans für die Unerstützung und natürlech merci Froue für das tolle Wuchenänd!!

ÄS ISCH AUS NUMÄ CHOPFSACH!!

Für das Damenteam
#9

Dem Vize-Cupsieger Paroli geboten – Matchbericht Cup 1/32-Final. Ligacup Herren, 10.07.2022

27.5 Grad Aussentemperatur, Beginn der Sommerferien und eine tropige Guggisberger-Atmosphäre laden richtig ein, Hallensport zu betreiben. Zwei Stunden vor dem Duell gegen den Vize-Cupsieger traf man sich, um die Halle in ein unihockeyanisches Gebilde zu verwandeln. Die defekte Matchuhr wurde durch eine riesige Glotze ersetzt, das Bier wurde kühl gestellt und die verletzten Spieler wurden ordnungsgemäss zusammengeflickt. Denn ein solches Duell will man sich nicht entgehen lassen! Auch die Gegner fanden mit einem beachtlichen Kader den Weg in die Guggishörnli-Arena!

UHC Guggisberg – UHC Nuglar United  7:11

«Mir chöi hie nume gwinne, auso gäbet aus, stöht bi de Lüt u gniessets gägä sones Team dörfe z spiele.», so die Worte des Coaches als pre-game Ansage. Vor dem Knüller trafen sich die Protagonisten im Geräteraum, um gemeinsam auf dem Spielfeld von den Fans empfangen zu werden. Den Klassenunterschied sah man bereits hier. Die Nuglaresen liefen gestaffelt und routiniert auf das Spielfeld, wobei sich unser Captain auf den Weg hinter das eigene Tor eher wie ein überraschtes Rehkitz auf der Autobahn verhielt.

Nach dem Anpfiff des Unparteiischen konnten die Gäste bereits Tempo aufbauen. Schnelles Spiel mit und ohne Ball liessen uns vorerst das Spielgerät nur von weitem Beurteilen. Das man dem Gegner keinen Zentimeter Platz geben darf, vermochte man bereits nach der ersten Spielminute zu erfahren. Die Baselbieter gingen in Führung. Unbehelligt dessen, nahm auch der sogenannte Guggisberger-Zug Fahrt auf. Ferientechniker Alain konnte die Partie mit einem satten Schuss ausgleichen. Obwohl man sich bis dahin keine Fehler erlaubte und dem Gegner auf den Socken stand, konnten die Nuglariosen eine Zwei-Toreführung herstellen. Nach einem Stockschlag des Gegners durfte sich die erste Linie im PowerPlay beweisen. Keine 10 Sekunden in Überzahl wurden gespielt, bis Bierplaner Alain das Runde einnetzte und somit das Resultat verkürzte. Vor der Pause gelang den Gästen die Zweitoreführung wiederherzustellen.

«eis-zwöi»-Husi war vom Gespielten sichtlich angetan. Alle Spieler (für einmal auch die Goalies 😊) konnten das Geforderte abrufen. Für das zweite Drittel gilt es dies zu wiederholen und die mint-grün agierenden Gäste weiterhin unter Druck zu setzen.«eis-zwöi»-Husi war vom Gespielten sichtlich angetan. Alle Spieler (für einmal auch die Goalies 😊) konnten das Geforderte abrufen. Für das zweite Drittel gilt es dies zu wiederholen und die mint-grün agierenden Gäste weiterhin unter Druck zu setzen.

Zu Beginn des zweiten Drittels musste IT-Renä gleich zwei Mal hinter sich greifen. Das es bei einer Überzahlsituation der Gäste gefährlich wird, mussten wir mittels Gegentores schmerzhaft anerkennen. Aber auch wir zwangen den Gegner zu illegalen Handlungen und konnten dies mit einem Überzahltor quittieren (Alain durch Zuspiel von Tape-Jölu). Des Weiteren wurden die Fehler des Gegners im Passspiel ausgenutzt. 3D-Druck Tyru blockte den Pass in der eigenen Zone und bestrafte die Basler durch einen Handgelenkschuss. Nach gespielter Halbzeit durfte unser «Schönscht» seinen Posten zwischen den Pfosten räumen. Sackstarke Leistung Renä! Neu hütet Snapchat-Liebhaber und Leuchtkegel Hegi das Viereckige. Leider musste sich dieser nach ca. 2 Minuten bereits zum ersten Mal geschlagen geben. Mit einem beachtlichen Zwischenresultat von 4 zu 8 ging es in die zweite Pause. Für das letzte Drittel wechselte Coach die vierte Linie mit «allZeitbereit-Maik», MotoGP-Ändu und Gin-Lover Oli ein.

Zu Beginn des dritten Drittels waren die Hausherren allerdings in Unterzahl beschäftigt. Leider vermochte das Boxplay nicht das starke Powerplay der Gäste in Keim zu ersticken. Ein schöner Flipp-Pass durch unseren Slot, vollendet mit einem gekonnten Volley liessen Stabilo-Hegi chancenlos. Doch wieder liessen wir uns absolut nicht davon abhalten, unser Spiel weiterhin aufrecht zu erhalten und den heimischen Fans eine hochstehende Partie zu zeigen. Mehr und mehr konnten wir Spielanteile gewinnen, Druck ausüben und Abschlüsse aufs Tor notieren. Captain und Grümpu-Stogler Micha schob einige Raster an seiner Pfyzgerwide und bezwang den neu-eingewechselten Torhüter von Nuglar zweimal. Wohlgemerkt, mit dem Zwischenresultat von 6 zu 9 (4min vor Schluss) ist einiges möglich im Kleinfeld. Deshalb ersetzte Taktik-Fuchs Husi den Leuchtkegel mit einem zusätzlichen Feldspieler. Das Specialteam fungierte gut. Doch auch die Defensivarbeit der Gäste wurde seiner Klasse gerecht. Nach einem Gegentor ins Leere liess man das Specialteam erneut walten. Und mit Erfolg! Jölu verwandelte den Pass von Dachdecker-Rüpel gekonnt und bugsierte den Ball hinter die Torlinie! Der Schlusspunkt setzten dann die Gäste aus Nuglar mit einem Empty-Netter.

#8 Alain Rindlisbacher (3x), #9 Micha Werren (2x), #11 Joel Werren (1x), #71 Cyril Wüthrich (1x)

Komplett andere Ausgangslage als eine Cuprunde zuvor, als man noch als klarer Favorit in die Partie ging und nicht wirklich zu glänzen schien. Diesmal ging man als klarer Aussenseiter ans Werk und vermochte von A bis Z zu überzeugen. Ich behaupte, dass eine solch einheitliche und fehlerfreie Partie noch nie vom UHC Guggisberg gespielt wurde. Jeder einzelne Akteur seitens der Guggisbergisten spielte geforderte und nötige 120% mit Leidenschaft und gab einen wichtigen Teil zu einer intensiven und hochstehenden Partie. Ausserdem ist es schön zu sehen, dass taktische Finessen wie 4 gegen 3, ausgeklügelte Freistossvarianten oder hartnäckiges Pressing gegen Gegner mit diesem Kaliber funktionieren.

Zu guter Letzt möchten wir uns bei den zahlreichen Fans für die tatkräftige Unterstützung, dem fehlerfreien Schiedsrichter für die einwandfreie Leistung und dem UHC Nuglar United für das faire und hochklassige Game bedanken. Viel Erfolg weiterhin! Wir machen dann mal Sommerpause!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Heisser und klarer Sieg – Matchbericht der 1. Cuprunde der Damen, 17.06.2022

Gestern Abend fand in der Guggershörnliarena in Riffen bei Guggisberg der erste Ernstkampf der Damen der neuen Saison statt, das Cupspiel gegen UHC Kerzers-Müntschemier. Ein unbekannter Gegner, der mit bescheidenem Kader aufgelaufen ist. Das Ziel für die Heimmannschaft war klar: ein Sieg muss her! Trainer Marcus und auch unser Capitain machten uns vor Spielbeginn nochmal klar, worauf es ankommt! Insbesondere auf die 4 K (Kampfgeist, Kuulness, Kleverness, Kleines Arschloch) gab es zu achten. So starteten wir bei rund 27 Grad in die Partie.

UHC Guggisberg – UHC Kerzers-Müntschemier  17:3

Ja, beim Resultat im Titel ist mir kein Tippfehler unterlaufen. Wir konnten einen deutlichen Sieg einfahren, mehr gäbe es eigentlich nicht zu sagen, aber ich möchte es nicht unterlassen, ein paar Worte zum Spielverlauf zu verfassen.

Trotz Hitze starteten wir gelassen in die Partie. Wir konnten von Beginn weg das Spieldiktat übernehmen und den Ball in unseren Reihen laufen lassen. Auch den nötigen Kampfgeist haben wir von der ersten Minute an aufs Parkett gelegt und haben um jeden Ball gekämpft. So kam es auch nicht von Ungefähr, dass wir nach einem Doppelschlag unseres Captains 2:0 in Führung gingen. Beim Stand von 4:0 gab es einen Penalty zu unseren Gunsten. Leider scheiterte Bettina Gnägi an der gegnerischen Schlussfrau. Doch sie liess sich dadurch nicht beirren und erzielte nur kurz danach mit einem schönen Schuss ins Angeli das 5:0. Mit diesem Spielstand ging es zum Pausentee.

Im zweiten Drittel ging es munter weiter und wir zogen auf 8:0 davon. Kerzers-Müntschemier nahm bei diesem Stand das Timeout, was einige der Zuschauer dazu verleitete, eine feine Bratwurst dem Match vorzuziehen, schien es doch eine klare Sache für die Gugisbergerianerinnen zu sein. Coach Marcus versuchte auf der Bank immer wieder darauf hinzuweisen, sich nicht zu sicher zu sein. Und prompt kassierten wir die erste Strafe. Dies könnte die Wende für die Freiburgerinnen sein. Doch die Defensive stand solide und die Strafe endete damit, dass Amanda Tanner von der Strafbank direkt zum 9:0 einschob. Die nächste Strafe gegen die Heimischen folgte zu gleich und wir mussten erneut in Unterzahl agieren. Diesmal lag das Glück auf Seiten der Kerzerinnen und unsere sehr souverän aufspielende Schlussfrau Tanä wurde erstmals bezwungen.
Anschliessend kamen 5 torlose Minuten, in denen wir oft etwas zu sehr Tempo rausgenommen haben. Kerzers versuchte das Spiel zu verlangsamen und wir liessen uns prompt davon anstecken. Zwar führen wir 9:1, aber es ist halt Unihockey und es wird erst beim Schlusspfiff abgerechnet. Eine Weile hatte man das Gefühl, das 10. Tor will nicht fallen. Keine der 9 Heimischen wollte eine Kiste Bier (oder ein Kuchen oder eine Käseplatte) offerieren. Bis die Linie 1 eine Freistossvariante gekonnt umsetzte und Schreibende zum 10:1 traf. (Jaja, i bringe am Friti öpis is Training😜). In Überzahl konnte Jasmin Zbinden kurz danach auf 11:1 erhöhen. Bis zum Drittelsende mussten wir zwar noch das 11:2 hinnehmen, doch gross in Bedrängnis kamen wir nicht mehr.

Das Schlussdrittel war für uns sicher das schwierigste. Man darf sich natürlich nie zu sicher sein und trotzdem spürte man das Selbstvertrauen der Guggershörnelrinnen sehr. Man behielt meistens einen kühlen Kopf und konnte immer mehr Zusammenspielen. So konnten diverse schön herausgespielte Tore erzielt werden, dass wir am Schluss sogar mit 17:3 siegten (wohl der höchste Sieg der Teamgeschichte). Erwähnenswert ist, dass jede Feldspielerin ein Tor erzielt hat. Wieder mal eine hervorragende Teamleistung, die nicht zuletzt dank der Unterstützung der zahlreichen Fans zu Stande gekommen ist. Merci für die Unterstützung und auch allen Helfer*innen. #mirheiävereinighöredrzue
Ich würde sagen, wir konnten unser Ziel umsetzen und blieben meistens kuul, klever, kämpferisch und ein ganz kleines Arschloch.

So fägts!

Scorerliste:
#9 Corinne Burren (3x), #12 Bettina Gnägi (3x), #10 Daniela Allenbach (2x), #8 Sandra Nyffenegger (2x), #13 Amanda Tanner (2x), #14 Mascha Willimann (2x), #15 Juliana Ulrich (1x), #21 Jasmin Zbinden (1x), #20 Nicole Zwahlen (1x)

Nun werden wir bald mit dem Sommertraining starten und voraussichtlich im August die nächste Cuprunde gegen UHU Bern aus der 2. Liga bestreiten. Weitere Infos dazu folgen.

Für das Damenteam
#9 Corinne Burren

Cup-Auftakt : Glanzlos eine Runde weiter, Spielbericht der Herren 1 vom 12.06.2022

Für die Herren 1 aus dem Vrenelibezirk startete das neue Cupjahr erst im Juni. Nachdem man in der ersten Runde ein freilos geniessen durfte (eifach wöu mers chöi), stand gegen den UHT Uetigen (4. Liga) das 1/64-Final an.

Das favorisierte Guggisberg traf sich eine Stunde vor Matchbeginn in Hasle-Rüegsau. 11 Feldspieler, 2 Torhüter, ein Trainer, ein Kühlschrank und 72 «Chliini» waren mit am Start, um gegen die Uetiger zu siegen.

UHT Uetigen III – UHC Guggisberg  7:18

Dominanz, Cleverness & Spielkontrolle waren die Schlüsselwörter für die Cuprunde gegen die Unterklassigen. Mit einem souveränen und spielbestimmenden Auftritt will man dem Gegner von Minute 1 an das Gefühl geben, dass hier nichts zu holen sei.

Die Startminuten waren hingegen alles andere als dominierend. Man hatte zwar mehr Spielanteile, verpasste es aber, zwingende Aktionen herauszuspielen. Mit einer Einzelaktion konnte WK-Jölu das Score eröffnen. Wunderbarer Airhook angesetzt und routinemässig eingenetzt. Danach wurde kontinuierlich an der Anzeigetafel hochgedreht. Altmeister und Schlägerschlächter Vätu Brudi Kohli, zwei Mal Jölu und einmal der Capitano itself verwerteten erfolgreich. Mit dem 5 zu 0 ging es in die erste Pause.

Das vom Coach vorgegebene Drittelsziel wurde zwar erreicht, dennoch wusste man, dass die Leistung noch sehr viel Luft nach oben hatte. Von den drei oben erwähnten Schlüsselworten, traf kein einziges auf unser Spiel zu.

In den ersten Minuten im zweiten Drittel vermochte auch die Herrenmannschaft aus Uetigen einige Akzente zu setzen. Diese wurden allerdings vom stark-spielenden Rückhalt, namens SuV-Renato pariert. Die mit Abstand torgefährlichste Linie fand den Tritt wieder. Jölu, Niius der Kameramann und Cool as Alain brillierten mit Zählbarem. Spielmitte, und Gelegenheit den makellos spielenden RENAohneGegenTOr auszuwechseln und den Präsi zwischen die Pfosten zu stellen. Nein, Gafner hat sich nicht zum Torwart umpolen lassen, er hat lediglich sein Amt als Präsi an Leuchtkegel Hegi abgegeben. Hegi blieb allerdings nicht lange makellos und musste gleich drei Mal hinter sich greifen. So fies wies klingt, konnte der neue Presidente nicht viel dagegen tun. Nachdem die sehr schwachen Minuten überstanden waren, hatte man den Tritt wieder etwas besser gefunden. Alain und Joel trafen zum Pausenresultat von 10 zu 3.

Der Sieg ist eigentlich schon Tatsache, jedoch sollen die restlichen 20 Minuten genutzt werden, um doch noch 2. Liga würdiges Unihockey zu zeigen. Das letzte Drittel war ein offener Schlagabtausch. Doch von diesem 2. Liga Niveau sah man wenig. Durch weitere Treffer vom Dachdecker-Rüpel, Jölu, geile Siech Cyru und Cool as Alain endete die Partie mit einem Endstand von 18 zu 7.

#11 Joel Werren (7x), #8 Alain Rindlisbacher (4x), #71 Cyril Wüthrich (2x), #3 Nils Stucki (2x), #16 Ivan Riesen (1x), #9 Micha Werren (1x), #15 Martin Kohli (1x)

Naja, wies der Titel schon sagt: Glanzlos eine Runde weiter. Ich denke jeder konnte sich für das jeweilig Gespielte etwas an der Nase nehmen und zu sich selbst sagen: «Da geit no was!». Aber man passt sich irgendwie dem Gegner an und verliert bei klaren Verhältnissen wohl auch etwas an Konzentration. Nichtsdestotrotz konnte der Pflichtsieg eingefahren werden. Als nächstes steht der Kracher gegen den Top-Erstligisten UHC Nuglar United an (nicht verpassen!!). Komplett andere Ausgangslage, bei dem sich die Guggisbergisten als «Underdogs» beweisen können.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Niederlage zum Saisonende, Spielbericht der Damen vom 03.04.2022

Bei sehr winterlichen Bedingungen ging gestern im Hasänäscht im Heimenschwand eine von Coronavirus, Verletzungen und sonstigen Abwesenheitsgründen geprägte Saison zu Ende. Daher änderten wir für den letzten Match nicht viel und traten mal wieder mit dezimiertem Kader an. Nichts desto trotz stimmte uns Coach Marcus mit seiner Ansprache gut auf unser letztes Spiel ein und auch unser Captain versuchte uns nochmal vor Augen zu führen, worauf es heute zu achten gibt und motivierte uns zusätzlich für die letzte Partie. Und als bei allen alles stabil war, konnte es los gehen.

UHC Guggisberg – UHC Walkringen  4:7

In unserem ersten, einzigen und letzten Spiel des Tages trafen wir auf die Damen aus Walkringen. Ein routiniertes Team, welches seit langen mit den gleichen Gesichtern antritt. Also ähnlich wie wir. Das Hinspiel endete mit einem deutlichen Sieg für die Emmentalerinnen und dies galt es heute zu vermeiden! Insbesondere wollten wir heute mehr Biss und Kampfgeist zeigen, als noch am letzten Spieltag und besonders die freiliegenden Bälle für uns gewinnen.

Genau diese Einstellung legten unsere Starting-four gleich im ersten Einsatz aufs Parkett. Jäsi erkämpfte den Ball, spielte zurück auf Corinne, welche es mit einem Abschluss versuchte und Juliana verwertete den Abpraller zur 1:0 Führung. Allez Froue, genau so!
Doch Walkringen reagierte sofort und drehte das Spiel kurzerhand zum 1:2. Dank einem schönen Freistosstor unseres Captains glichen wir wieder aus. Man spürte, dass heute was drin liegen könnte, wenn wir mit der nötigen Energie kämpften. Sturmduo Zbindä Üelu zeigte genau diese Energie und erkämpfte sich quasi jeden Ball, dass wir wieder in Führung gehen konnten. Walkringen nutzte danach ein kleiner Fehler in unseren Reihen wieder aus und es stand 3:3. Noch vor der Pause gelang es Jäsi, mit ihrem alten Stock das 4:3 zu erzielen. Wer hätte das gedacht, dass dieser Stock noch was trotzt…
«4 super, 3 nicht gut» hiess es in der Pausenansprache von Coach Marcus. Wir müssen versuchen, den Ballbesitzanteil weiter so hoch zu halten und vor allem in der Defensive konsequenter stehen.

In den ersten 2-3 Minuten der 2. Halbzeit konnten wir noch gut mithalten. Doch aufmerksamen Leser*innen ist bestimmt aufgefallen, dass uns das nicht bis zum Schluss der Partie gelungen ist. Daniela «the Wall» Allenbach (heute #braless unterwegs) versuchte unser Tor möglichst dicht zu halten und jeden Schuss abzuwehren. Doch leider gelang es den Walkringösen gleich zweimal, unsere Schlussfrau zu bezwingen und das Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen. Die Köpfe bei einigen Guggisbergerianerinnen senkten sich nach und nach. Spätestens beim Stand von 4:7 war die Stimmung nicht mehr so optimistisch. Doch Coach Marcus nahm das Timeout und stellte bereits 3 Minuten vor Schluss auf 4 Feldspielerinnen um. Voller Tatendrang spielten wir unsere Überzahl. Eigentlich sehr gut, wir konnten den Ball laufen lassen und auch einige Abschlüsse erzwingen. Doch leider gingen die meistens Mitten in die gegnerische Goalin, so dass wir uns leider trotz gutem Kampfgeist mit 4:7 geschlagen geben mussten.

Scorerliste:
#21 Jasmin Zbinden (2x), #15 Juliana Ulrich (1x), #9 Corinne Burren (1x)

Schade wars! Jaaa, woran hat es gelegen? Im Vergleich zum letzten Spieltag konnten wir uns deutlich steigern! Mit dieser Motivation und Energie kann man absolut arbeiten. Nun müssen wir noch erheblich an der Chancenauswertung und wohl auch an unserer Kondition arbeiten und dann wird es uns in nächster Saison bestimmt gelingen, vorne mitzumischen. Wir werden alles daran setzten, uns nun im Sommertraining darauf vorzubereiten, dass unser Überraschungsgast nächstes Jahr persönlich vorbeikommen wird und nicht nur aus der Schweizer Illustrierte strahlen wird.

Doch zuerst findet in 2 Wochen endlich mal wieder der Voralpine Unihockeycup statt. Komm doch auch du vorbei und feire etwas mit uns! Anschliessend werden wir im Mai noch unsere 1. Cuprunde spielen. Infos dazu folgen später.

Wir konnten unseren Saisonabschluss gestern mit einem feinen Essen (sogar alle auf Anhieb im gleichen Restaurant) feiern und wieder mal feststellen, dass wir einfach ein kuuler Haufen sind! Froue, mit öich fägts!

Für das Damenteam
#9

Matchbericht zum Heimturnier der Junioren E, 20.03.2022

Am Sonntag 20. März 2022 war es endlich soweit das Heimturnier in Guggisberg stand für die Junioren E an. Am Morgen waren alle schon sehr aufgeregt, alle freuten sich riesig doch dann angekommen in der Halle schon die erste schlechte Nachricht. Goali Nelio liegt krank im Bett und kann heute das Tor nicht hüten. Nach einer kurzen Besprechung waren sich alle einig, Lara geht ins Tor. Zuerst abgemacht nur für zwei Matches, doch sie hielt so gut, dass sie im dritten Match auch noch einmal ins Tor ging. Alle waren bereit jetzt konnte es endlich losgehen.

Ist möglicherweise ein Bild von 8 Personen, Personen, die stehen und Innenbereich

UHC GUGGISBERG – UHC GURMELS    1:15

Das Turnier fing schon denkbar schlecht an gegen UHC Gurmels die alle Partien gewinnen konnten, hatten unsereJunioren keine Chance. Gurmels spielte sehr gut, fast jeder ihrer Schüsse fand den Weg aufs oder gar ins Tor, was dazu führte, dass Gurmels nach 10 Minuten schon 8:0 führte. Guggisberg kam immer wie mehr ins Spiel und hatte vereinzelt auch Chancen. Das Team konnte es Lara verdanken, dass es zu diesem Zeitpunkt erst 8:0 stand. Gegen vorne lief schon ein wenig mehr, aber das Verteidigen wurde von Guggisberg ziemlich vernachlässigt. Doch man merkte, dass sie sich ein wenig fangen konnten. Der Wille stimmte auch alle waren optimistisch, dass sie nicht mehr allzu viele Tore bekommen und auch noch zwei oder drei Tore schiessen würden. Etwa fünf Minuten blieb es torlos, doch dann kam ein blödes Eigentor und der Faden riss bis in der 22 Minute schoss Gurmels weitere sieben Tore, es stand 0:15 aus der Sicht der Guggisberger. Kurz vor Schluss lag dann aber der Ehrentreffer in der Luft, Ramon scheiterte gleich zweimal auf Zuspiel von Nils am starken Schlussmann von Gurmels. Nur wenige Sekunden nach dem 15:0 schoss Ramon das gross umjubelte 15:1 wieder auf Zuspiel von Nils. Was zum Endstand führte von 15:1.

Scorerliste:

#15 Ramon (1x)

UHC GUGGISBERG – LUC FLOORBALL EPALINGES II    6:4

Für den zweiten Match blieb Guggisberg fast keine Zeit zum Ausruhen, nach einer fünfminütigen Pause ging es schon wieder los. Schon vor dem Match waren die Kinder optimistisch, dass sie gewinnen werden und auch auf dem Platz merkte man es. Sie haben sehr viel Druck gemacht und schon in der ersten Minute ein herrliches Tor geschossen durch Ramon. Sie machten sehr stark weiter, doch das Glück war nicht auf ihrer Seite was dazu führte das auch LUC Floorball Epalinges II gute Chancen erhielt, die bis auf zwei Tore in der 3 und 7 Minute alle von Lara abgewehrt wurden. Es gab viel Chancen auf beiden Seiten beide Torhüter hatten einen sehr guten Match gezeigt. In der 9 Minute schoss Ramon ein weiteres herrliches Tor zum 2:2. LUC Floorball Epalinges II konnte darauf reagieren und schoss schnell wieder zwei Tore, so dass es nur drei Minuten nach dem 2:2 schon wieder 2:4 stand. UHC Guggisberg spielte weiterhin gut, der Druck von ihnen nahm immer wie mehr zu. Es dauerte aber bis zur 17 Minute als Ramon und Nils in 20 Sekunden zwei Tore schossen zum 4:4. Weiterhin war Guggisberg die bessere Mannschaft, und dafür belohnten sie sich, wieder mit einem Doppelpack. In nur 10 Sekunden ist es Nils der doppelt trifft, 6:4. Epalinges ist seit dem 2:4 in der 12 Minute nur noch zu zwei, drei kleineren Chancen gekommen die allesamt von Lara gehalten wurden. Auch in den letzten Minuten war Guggisberg näher am siebten Tor als die Epalinges am Anschlusstreffer. Doch es fielen keine Tore mehr, es blieb 6:4. Der Jubel war gross, alle Kinder freuten sich sehr über den Sieg!

Scorerliste:

#15 Ramon(3x), #4 Nils(3x)

UHC GUGGISBERG – UHC LAUPEN        1:8

Trotz einer Ausgeglichenen Startphase mit vielen Chancen auf beiden Seiten stand es nach 8 Minuten 0:3 für Laupen. Guggisberg hat nicht so gut verteidigt, die meisten Laupen Spieler waren aber auch ziemlich gross, sie konnten vielfach sehr einfach durchlaufen. Lara machte aber auch eine sehr gute Partie, die Jungs konnten sich bei ihr bedanken das es erst 0:3 stand. In der 10 Minute hatte Laupen mehrere sehr gute Chancen die aber allesamt mit vereinten Kräften von Luca und Lara abgewehrt wurden. Zwei Minuten später traf Nils zum verdienten 1:3. Nach dem Tor war Guggisberg die bessere Mannschaft und drückte auf das 2:3 doch dies gelang ihnen nicht. Insgesamt war Laupen ein wenig das bessere Team, was dazu führte, dass sie weitere zwei Tore machten. Danach ging Guggisberg die Energie mehr oder weniger aus. Und das nutzte Laupen aus und schossen bis zum Schluss noch weitere drei Tore zum 1:8. Guggisberg hatte nur noch vereinzelt Chancen aber ihnen gelang kein Tor mehr. 1:8 stand es am Ende was angesichts der ersten 15 Minuten zu hoch ausfällt.

Scorerliste:

#4 Nils (1)

Trotzdem war es ein gelungenes Turnier mit dem Höhenpunkt der 6:4 Sieg gegen Epalinges II. 

Zur grossen Freude aller Kinder konnten sie nach dem Turnier noch zusammen mit ihrem Trainerteam (Martina, Sandra und Corinne) in den Löwen Chicken Nuggets essen gehen, die vom 100Club gesponsert wurden. Danke viel mals!

Viel Spass aber zu wenig Ehrgeiz – Spielbericht der Damen vom 13.03.2022

Endlich! Die Saison geht weiter. So stand gestern der 2. Letzte Meisterschaftstag der turbulenten Saison 21/22 für die Damen auf dem Programm. Leider sind wir momentan von Verletzungspech, Schwangerschaftsglück, Corona und sonstigen Abwesenheiten geplagt, so dass ein dezimiertes Kader von nur 7 Feldspielerinnen und 1 Goalie ins gar nicht mal so weit weg von Bern gelegene (K)Rauchthal reiste. Trotzdem war die Stimmung äusserst gut und die Dorfbesichtigung beim Einlaufen machte uns hellwach. Dies mussten wir auch sein, denn schliesslich warteten heute auf uns die beiden von der Tabellenspitze grüssenden Teams auf uns. Nachdem auch unser Coachingstafftrio Gafner, Binggeli und Aeschbacher eingetroffen war, konnte es losgehen.

UHC Guggisberg – SV Krauchthal   5:11

Etwas abtastend startete die Partie gegen Krauchthal. Eigentlich rechneten wir damit, dass wir von Beginn weg überfahren werden. Doch konnten wir mit dem Leader gut mithalten und die offenen Räume für schöne Spielzüge ausnützen. So stand es dank einem Doppelschlag von Sandy überraschenderweise nach wenigen Minuten 2:0 für die Guggisbergerinnen. Krauchthal bezwang kurz danach unsere Schlussfrau Daniela Allenbach, die infolge Abwesenheit von Tanä das das Tor hütete, erstmals. Wir fingen uns aber sofort und konnten durch ein Drehschuss-Tor der Schreibenden auf den 2-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Läuft bei uns!
Doch bis zur Pause gelang den Einheimischen noch 2 unnötige Tore, so dass wir mit einem Unentschieden zum Pausentee gingen.
Unser Coachingstaff war mit unserer Leistung sehr zufrieden. Nun einfach weiter so!

Nach der Pause verspürten wir sofort mehr Druck von Krauchthal. Ein Unentschieden reichte dem bisher ungeschlagenen Leader natürlich nicht. Wir standen Defensiv aber solide und versuchten vorne unsere Chancen zu verwerten. Dank einem direkten Freistosstor brachte uns Routinierin Sandy erneut in Führung. Das Heimteam drehte aber immer mehr auf und stellte (soweit wir wissen) auf 2 Linien um. Und danach häscherete es so richtig. Plötzlich waren wir mit dem schnellen Passspiel und den präzisen Schüssen unserer Gegnerinnen komplett überfordert, so dass wir 4:10 in Rückstand gerieten. Das Trainertrio nahm das Timeout um Goalie Daniela eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Immerhin gelang uns nach dem Timeout noch das 5. Tor durch Julä, doch wir mussten uns deutlich geschlagen geben. Schade…

Scorerliste:
#8 Sandra Nyffenegger (3x), #9 Corinne Burren (1x), #15 Juliana Ulrich (1x)

UHC Guggisberg – Hornets R. Moosseedorf Worblental  3:7

Im zweiten Spiel wurden wir noch durch Bettina Gnägi, welche sich direkt aus Nizza oder sonst wo im Welschen hergebeamt hat, unterstützt. So konnten wir neu mit 2 Verteidigerinnen und 3 Stürmer-Päärchen spielen. Beim Einlaufen versuchten wir uns polysportiv in Parcour, Pferderennen und beobachteten den Fischereiverein Rauchthal beim Vorbereiten auf den nächsten Wettkampf (oder so…). Da sich Coach Aeschbacher aka Fatima Aebersold für ihr wichtiges NLB-Playoff-Finalspiel vom Abend (Gratulation an dieser Stelle zum Sieg) vorbereite musste, wurde sie im Staff an der Bande durch Jost (Baba und Lars) ersetzt.

Leider fanden wir üüüüüberhaupt nicht ins sehr träge Spiel und wir konnten auch üüüüüberhaupt nicht an der guten Leistung aus der ersten Partie anknüpfen. Wir waren oft einen Schritt zu spät oder standen einfach nur in unserem Torraum herum. So gingen wir mit einem 0:4 Rückstand in die Pause.
Die Trainerinnen waren somit gezwungen auf 2 Linien umzustellen und erhofften sich so, dass wir wieder mehr Tempo und somit auch mehr Chancen generieren konnten.
Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit gelang uns dies relativ gut, so dass unser Captain das 1:4 erzielte. Nun könnte das Momentum doch wieder auf unsere Seite kippen! Leider nein… Wir kämpften viel zu wenig um den Ball und waren nun meistens nicht mehr nur ein Schritt sondern 2 oder 3 zu spät, so dass die Hornissen auf 1:6 davon zogen. Nach dem 2:6 von Tagestopscorerin Sandy traf Moosseedorf zum 2:7 und wir nahmen das Timeout. «Froue, d Gringä nid la hangä u itz kenä me frässä» hiess es von den Trainerinnen. In den letzten paar Minuten konnten wir die Pace zwar noch etwas erhöhen und dank einem Weitschuss-Eigen-Glückstreffer durch Schreibende nochmal das Runde ins Eckige bringen, doch die zweite eindeutige Niederlage das Tags war Tatsache. Waren wir den ganzen Vormittag doch etwas auf einem Highway to Hell, obwohl es doch riesen Spass machte, endlich wieder einen Ernstkampf zu bestreiten.
Scorerliste:
#9 Corinne Burren (1.5 x), #8 Sandra Nyffenegger (1x)

Das Fazit des Tages war klar, Krauchthal liegt näher an Bern als Rüschegg! Und die Damen des UHC Guggisberg müssen eindeutig an ihrem Kampfgeist, Ehrgeiz und mentaler Stärke feilen. Wir nehmen uns aber fest vor, daran zu arbeiten um in der kommenden Saison dann richtig durchzustarten.

Nach dem Match gönnten wir noch uns noch eine (unverdiente aber) feine Pizza in Mattstetten eeeeeh natürlich Habstetten (wo sonst!?) und liessen den Nachmittag etwas ausklingen. Wir hoffen, die Saison am letzten Spieltag am 3. April 2022 im Hasänäscht im Heimenschwand erfolgreich mit Punkten zu beenden.

Für das Damenteam
Corinne

Emotionen am Guggershörnli – Matchbericht 1. Mannschaft vom 06. März 2022

Nach über zwei Jahren konnte das Fanionteam des UHC Guggisbergs wieder in den eigenen Hallen eine Meisterschaft bestreiten. Premiere in der Guggishörnli-Arena: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte war 2. Liga Unihockey in Gantrisch-Hood.

Grund genug um motiviert auf den Bitz zu stogeln und den eigenen Fans zu zeigen, was den dieses 2. Liga Unihockey so kann und wie wir uns in dieser Spielklasse behaupten. Die Truppe kam pünktlich in Matt beim Riffen zusammen, um sich den alt-bewährten und viel-umworbenen Spaziergang zu teilen. Die Gesprächsthemen sind oftmals sehr tiefgründig und schliessen keine stammtischwürdigen Anekdoten aus.

UHC Guggisberg vs. Comet Cheseaux I (9:9)

Die Ausgangslage könnte kaum besser sein. Vor heimischem Publikum, auf geübtem Terrain den Ligaerhalt frühzeitig zu sichern, dürfte den Euphorie Pegel in die Höhe schnellen lassen. Denn bei einem Sieg gegen die Tabellenletzten, wäre der Ligaerhalt in trockenen Tüchern. Mit diesen Worten heizte uns auch Coaching Stuff «mi isch eifach eine meh» – Husi und Vize-Samichlous Smiley ordentlich ein. Geschlossen ging es von der prall gefüllten Fan-Tribüne auf das Spielterrain.

Der Gegner «le welsch» konnte die ersten Bullys für sich gewinnen, so dass die Guggisbergionsier zu Beginn der Partie eher mit Verteidigungsarbeit beschäftigt waren. Wenn dann doch die rosa-grauen in Spielgerät-Besitz waren, wurde es brandgefährlich. Cyru passte zu Altmeister und Schlägerschlächter Vätu Brudi Blauauge Kohli und der wiederum zum Schreiberlein. 1:0! Powergel-Dänu bestätigte die Torgefährlichkeit und schloss zum 2:0 ab. Nachdem man den ersten Gegentreffer hinnehmen musste, reagierten die Einheimischen unbeeindruckt und setzten auch aus Standardsituationen Akzente. Übung macht den Meister. Die anschliessende Effizient war beeindruckend. Kameramann Niiuuus, Guschti-Zügler Schnitzer (in Überzahl) und zwei Mal American Sniper Micha verhalfen zu einer komfortablen Pausenführung von 7:2.

Die Coaches hatten nicht viel anzufügen, lediglich die taktische Finesse am Bullypunkt sollte verbessert werden.

Wer das Resultat oben schon entnommen hat, hat vielleicht jetzt gemerkt, dass in der zweiten Halbzeit nicht mehr alles nach Guggisberger-Art laufen wird. Das ist absolut korrekt! Um es kurz zu fassen: Strafe führt zu «Motzen» und «Motzen» führt wieder zu einer Strafe. Der klassische Kreislauf des Vergeigens! Die Kometen aus Scheso kamen Strafe für Strafe näher an das oben geschriebene Resultat. Auch zwei Empty-Netter konnten die «Blamage» (nenne es jetzt einfach mal so!) nicht abwenden. Nun ja, jetzt ist man bei einem Unentschieden und hatte sogar Glück den Match nicht noch zu verlieren. Ohne grossartigen Rückhalt im Tor – namentlich «bruche schnell e Pouse» Renä – hätten wir mit Sicherheit keinen Punkt geholt.

#71 Cyril Wüthrich (3x), #9 Micha Werren (2x), #8 Alain Rindlisbacher (1x), #88 Daniel Riesen (1x), #16 Ivan Riesen (1x), #3 Nils Stucki (1x)

UHC Guggisberg vs. UHC Naters Brig (4:5)

Die roten Köpfe schnell abkühlen war Pflicht! Denn das nächste Spiel sah man einstimmig als Wiedergutmachung an die Fans. Der Tabellenleader aus Natersch wurde noch nie bezwungen und musste erst einen Punkt abgeben.

Der geistige Zustand des Teams kam nach geräumiger Zeit von «ansprechbar» zu Angriffsmodus zurück. Dennoch verliefen die ersten Startminuten nicht nach Plan. Die schnell agierenden Walliser machten ordentlich Druck und konnten mit zwei Zählern in Führung gehen. Nachdem Leuchtkegel-Hegi seinen Platz einem vierten Feldspieler übergab, wurde auch auf unserer Anzeigetafel das erste Mal gedreht. Captain Micha verkürzte zum 1:2. Noch vor der Pause krallten sich die Naterschen die Zwei-Toreführung zurück.

Zurück in Halbzeit 2 verliefen die ersten Minuten schnell und hochklassig, jedoch ohne Netzzappeln. Bis dann Zoro-Tyru die feine Klinge zog, den Ball um den Verteidiger zirkelte und in die Maschen haute. Als dann noch ein Brigarier auf die Strafbank wanderte, kam die Chance zum Ausgleich. Diese wurde auch genutzt! Der Fläschiexpress witterte die Gelegenheit und verhalf dem Spielgerät ins Glück. Leider war die Freude von kurzer Dauer und Dachdecker-Rüpel wanderte für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Walliser liessen sich nicht zweimal bitten und drehten die Partie kurzerhand zu ihren Gunsten. Nach erneuter Rücklage und dürftiger Spieldauer sah sich «1-2» Husi gezwungen die vierte Feldspieler-Karte zu ziehen. Hegi verliess den Kasten und mit Hilfe des heimischen Publikums konnte Stimorol-Alain ausgleichen. Die 40 Minuten waren allerdings noch nicht gezählt, so dass wir kurz vor Schluss noch das alles entscheidende Gegentor hinnehmen mussten. Bitter, bitter…..

Scorerliste:

#11 Joel Werren (1x), #9 Micha Werren (1x), #8 Alain Rindlisbacher (1x), #71 Cyril Wüthrich (1x)

Trotz der bitteren Niederlage war das Publikum sichtlich angetan. Wir konnten den Leader bis zur letzten Minute fordern und haben die angepeilte Top-Performance über 40 Minuten auf den Bitz gebracht. Diese Leistung hat bewiesen, dass der UHC Guggisberg in die zweithöchste Spielklasse gehört und mithalten kann. Trotz der mageren Punkteausbeute erhellten sich die Gesichter am Abend wieder. Bei einem gemeinsamen Nachtessen im Sternen – wo sich Vätu Kohli sogar noch einen Coupe Veieli bestellte – konnten die Protagonisten wieder an die Spaziergespräche anknüpfen.

Am letzten Spieltag (20. März) entscheidet sich, ob das Fanionteam auch in dieser Liga bleibt. Denn die Schesometen konnten ordentlich Boden gut machen und den Druck für den letzten Spieltag erheblich erhöhen. Ein Abstieg des UHC Guggisbergs wäre Tatsache, wenn die Welschen 3 Punkte mehr holen würden als die Gantrisch-Bezirker. So viel zum Thema «Abstiegskampf».

Im Namen der ersten Mannschaft bedanke ich mich für die tatkräftige Unterstützung am Heimturnier. Wir zählen weiterhin auf eure Unterstützung für die letzte Meisterschaftsrunde in Krauchthal.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Hurti d’Adler gfrässä! – Spielbericht der Herren 1 vom 13.02.2022

Im neuen Jahr sind bereits einige Dinge im unihockeyanischen Kontext geschehen. Die Meisterschaft für alle Amateur-Ligen wurden bis am 12. Februar unterbrochen. Demnach fand auch unser Heimspiel am 30. Januar 2022 wieder einmal nicht statt. Ausserdem hat sich mit Berner Oberland ein Team vorzeitig im Abstiegskampf verabschiedet. Gut für uns 😊

Die lang ersehnte Wiederaufnahme der Meisterschaft startete zugleich mit einem Knüller gegen die Zulgtal Eagles. Da der UHC Guggisberg sich in Ueberstorf auch mit dem zurückgezogenen Team aus dem Berner Oberland duelliert hätte, stand nur ein Spiel auf der Tagesordnung. Voller Fokus also gegen die Taler aus dem Zulgbiet.

UH Zulgtal Eagles II vs. UHC Guggisberg (7:9)

In der Vorrunde verlor man ärgerlich und in letzter Sekunde gegen das wohl beste technische Team der Gruppe. Es roch demnach nach Revanche! Das Coaching-Stuff und der Captain in Person heizten uns ordentlich auf das kommende Spektakel vor. Man sprach sogar vom wichtigsten Spiel der Meisterschaft. Mit einer Willensleistung und 120% Einsatz soll die Revanche glücken und der Punktestand aufpoliert werden.

Das erste Bully des Spiels ging an uns! Nach kurzem rumpassen des Spielgeräts schloss die Nr. 11 vor der Mitte gekonnt ab und bezwang den gegnerischen Torhüter früh. Den geforderten Kampfgeist zog sich durch die Linien und wurde von Einsatz zu Einsatz gestärkt. Die eigentlich zu favorisierenden Gegner hatten kaum Eingriff in das Spielgeschehen. Bizeps-Garant Schnitzer konnte die Führung auf zwei Zähler erhöhen. Doch die schwarz-blau gekleideten Gegner konnten auch aus kleinen Chancen gefährliche Szenen erarbeiten. Demnach sah sich unser Präsi gezwungen, eine Strafe auf sich zu nehmen. Die Unterzahl agierte eigentlich gut, dennoch musste sich Stabilo-Hegi das erste mal bezwingen lassen. Das Momentum und den Kampfgeist wich dennoch nicht von uns. Altmeister und Veteran Brudi Kohli konnte prompt reagieren und stellte wie ein junges Reh den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nachdem sich die Zulgtaler wieder mit einem Tor zurückmeldeten, kreuzte der Schiri seine Hände über dem Kopf. Penalty! Ein Fall für J. Werren, der sich nicht lange bitten liess und die löchrige Kugel unter der Latte versenkte. Noch vor der Pause konnten die Gantrischionsier gar einen 3-Torevorsprung aufs Spielblatt zaubern. Het usgseh wie ächt Chohli!

«Sackstarke Leistung Boys!» Das Trainergespann lobte das Gespielte. Jetzt noch einen söttigen und der Sieg rückt in greifbare Nähe.

Nach der Pause verkürzten die Adler auf 5 zu 3. Aber auch hier liess man die Köpfe weder hängen noch schaltete man einen Gang zurück. Der Guggisberg-Express marschierte vorwärts! Feine Klinge Joel und Valentin alias. Dänu Riesen verhalfen uns zu einer komfortableren Führung von 7 zu 3. Dann hatten die Zulger wohl genug und erhöhten die Anzahl Feldspieler. Das 4 gegen 3 hatten sie definitiv im Griff und konnten so zwei unbeantwortete Treffer erzielen. Allerdings luchste Joel den Ball ab und erhöhte den Zwischenstand wieder in Form eines Empty-Netters. Das technisch und abschlussstarke Special-Team des Gegners machte uns das Leben schwer. Durch zwei weitere Gegentreffer in 4 gegen 3 Unterzahl wurde die Stimmung gegen Ende des Spiels zitteriger. Jeder stark parierte Schuss durch Sonnenschein Hegi wurde wie eine volle Harasse Bier in der Garderobe gefeiert.  Den Schlussstrich und die Entscheidung gelang Bierplaner und Teamveteran Stv. durch schönes Zuspiel von Joel.

#11 Joel Werren (4x), #15 Martin Kohli (2x), #88 Daniel Riesen (1x), #16 Ivan Riesen (1x), #8 Alain Rindlisbacher (1x)

Nach dem Spiel und vor dem Matchbericht habe ich meine Spielgenossen gefragt, ob ich denn dieses Spiel als «bestes Spiel der Meisterschaft» abstempeln darf. Die Meinung war unbestritten «Ja». Jeder einzelne Akteur erfüllte die geforderten 120% (ja auch die Coaches!) über die vollen 40 Minuten! Man war effizient, nutzte die Fehler aus und minimierte die Eigenfehler, so dass man am Schluss sagen kann: Der Sieg ist absolut verdient, fühlt sich hervorragend an und war nie gefährdet 😊!

Mit dem wichtigen Sieg konnte man sich eine deutlich bessere Ausgangslage im Abstiegsrennen verschaffen. Der nächste Spieltag wäre eigentlich beim zurückgezogenen Team in Seftigen. Da aber unser Präsi Gafner kurz das Telefon gezückt hat und seine Macht spielen liess, ist der kommende Matchtag am 06. März in Riffen bei Matt. Danke dafür Gäfu!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Zwei-Toreführung für’n ******* – Spielbericht der Herren 1 vom 19.12.2021

Fast einen Monat liegen zwischen Spieltag 4 und 5. In dieser Zeit hat sich einiges getan. Der Trainingsbetrieb unter den 3G-Bedingungen haben die Matchvorbereitungen für Spieltag 5 nicht gerade gefördert. Nichtsdestotrotz trainierten die Herren 1 fleissig weiter, um am Sonntag gegen das noch unbekannte Villaraboud und die zu revanchierenden Ueberstorfer antreten müssen.

Wieder einmal der erste Match des Tages! Um 07:45 versammelten sich die Guggisbergisten in Flamatt. Das letzte Mal im Jahre 2021 waren die rosa-grau gekleideten Vrenelis auf Punktejagd. Heute muss es welche geben!

UHC Guggisberg – UHC Villaraboud (7:7)

Villaraboud ist ein uns unbekannter Gegner, welcher sich als kämpferisch, athletisch und abschlussstarkes Team auf dem zweiten Platz etablieren konnte. Das Einzige was wir definitiv über die Gegner aus dem Welschen sagen können, ist dass sie einen guten Weichspühler haben. Danke für das Trikot waschen! Die Konzentration war auch schon früh morgens am Start. Somit gingen wir euphorisiert und voller Tatendrang auf das Spielfeld.

Nach kurzer Abtastphase konnte die 3. Linie den Flow mitnehmen und Altmeister Vätu netzte erstmals im Spiel ein. Nach einem weiteren schönen Treffer von Jölu war die erste Zwei-Toreführung auf dem Scoreboard ersichtlich. Die zweit platzierten Welschen machten sich erstmals von der Distanz bemerkbar. Sie verkürzten unser Vorsprung. «Wieder Schwendi-Gafner» zeigte erstmals seinen Kranz-Jubel und erhöhte den Vorsprung erneut. Die Villarabounesen zeigten sich allerdings hartnäckig und konnte wieder verkürzen. Noch vor der Pause gelang «Altmeister und Schlägerschlächter auf Abruf» das 4 zu 2.

In der Pause hatte man viel zu diskutieren. So viel, dass man sich nach der Pause eine Teamstrafe zuzog. Spielverschleppen (zulange in den Katakomben) lautete das Verdikt.

In Unterzahl hielt man sich zunächst gut, und konnte das Passspiel einigermassen unter Kontrolle halten. Jedoch gelang es den Welschen doch noch in Unterzahl einzunetzen und so den Vorsprung wieder zu verkleinern. Bis zum 6 zu 4 verlief das Spiel rauf und runter. Joel traf, Jubel! Gegner traf, kein Jubel! Bis zu Zwischenstand von 7 zu 5. Unsere Waschweiber – also der Gegner «Villaraboud» – ersetzten den Torhüter mit einem zusätzlichen Feldspieler. Da blitzte ihre Stärke auf und sie trafen zum 6 zu 5 Anschlusstreffer. Durch einen Empty-Netter konnte man sich wieder etwas distanzieren. Noch eine Minute auf der Uhr und die bringen es effektiv zu Stande auszugleichen!! Man teilt sich die Punkte!

Scorerliste:
#11 Joel Werren (4x), #15 Martin Kohli (1x), #13 Andre Gafner (1x)

Red Lions Ueberstorf vs. UHC Guggisberg (6:4)

Nach kurzem Ärgern über den «verlorenen» Punkt ging es Schlag auf Schlag weiter. Das erste Spiel der Rückrunde riech nach Revanche. Das erste Spiel des UHC Guggisberg in der zweit obersten Spielklasse ging – gegen die «Nachbarn» aus Ueberstorf – ärgerlich und knapp an den Gegner. Captain Micha heizte uns ordentlich für den Röschtigrabe-Fight ein, um den richtigen Hype aufs Spielfeld mitzunehmen.

Hart umkämpfte Startminuten liess weder uns noch dem Gegner Vorteile zuschreiben. Das erste zählbare gehörte dem Gegner. Lange lagen die Ueberstorfer vorne und hielten den Laden hinter dem eigenen Torhüter dicht. Wenn die Schüsse nicht geblockt wurden, war der gegnerische Torhüter zur Stelle und parierte. Um die defensive Mauer zu durchdringen, brauchte es schnelles Kombinationsspiel. Und dies gelang der zweiten Linie eindrücklich. Einfach, schnell und effizient netzte Dachdecker-Rüpel zum Gleichstand ein.

Die Pausenansprache von Silberrücken und Biervordrängler Smiley stimmte uns positiv und zuversichtlich dieses Spiel zu gewinnen.

Gleich nach der Pause drehte die zweite Linie (neu mit Niiiiiiiiiiussss) wieder auf und verhalfen dem Fanionteam zu einer erstmaligen Zwei-Toreführung. «Louft guet?» haben wahrscheinlich die Supporter*innen des Unihockey Clubs Guggisberg gedacht. Es lief alles andere als gut! Irgendwie brach man ohne jeglichen Grund zusammen. Die roten Löwen konnten frei walten, nutzten unsere Eigenfehler, den erhaltenen Platz aus und drehten das Spiel ohne Wenn und Aber. Wir waren nicht mehr in der Lage, hier was zu reissen und gingen verdient als Verlierer vom Platz.

Scorerliste:
#4 Andri v. Niederhäusern (1x), #9 Micha Werren (1x), #16 Ivan Riesen (1x), #3 Nils Stucki (1x)

Ja, was soll man dazu noch sagen?! In beiden Spielen verspielte man eine Zwei-Toreführung. Im ersten Match schaute immerhin noch einen Punkt heraus, was wir wohl alle gegen diesen Gegner vor Spielbeginn unterschrieben hätten. Lief trotzdem scheisse Bei dem zweiten Spiel ist und war die ganze Sache deutlich schmerzhafter, aufgrund der Tatsache das wir es einfach selbst «vertublet» hatten.

Das Unihockeyjahr 2021 ist für das Fanionteam Geschichte. Unser Halbzeit-Ziel bezüglich der Punkteausbeute wurde sicherlich nicht erfüllt. Dennoch konnte eine steile Lernkurve aller Protagonisten beobachtet werden. Die gelernten Kenntnisse sollen für das neue Jahr, neuen Aufschwung bringen. Das Fanionteam überwintert knapp oberhalb den Abstiegsplätzen. Man ist gespannt, inwiefern sich der Trainings – und Matchbetrieb im weiteren Verlauf der Situation / Meisterschaft zeigen wird…

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

0 Punkte zum Jahresabschluss – Spielbericht der Damen vom 19.12.2021

Für nur ein Spiel reiste unser Damenteam gestern vom garstigen Nebel ins sonnige Frutigen. Leider waren unsere Stammtorwartinnen beide verhindert, daher musste Ersatz her. Kurzer Hand entschied sich unsere Feldspielerin Daniela Allenbach, unseren Kasten zu hüten. Mit nur einem Training im Tor trat sie diese Herausforderung an. Unsere Defensivleistung war somit besonders gefragt. Coach Marcus machte uns in seiner Ansprache vor dem Spiel erneut darauf aufmerksam und erinnerte uns daran, das Spiel heute vor allem zu geniessen. Wer weiss wann und ob unsere Meisterschaft fortgesetzt wird…

UHC Guggisberg – Racoons Herzogenbuchse 2:3

Das Hinspiel gegen die Racoons ging knapp verloren. Somit hatten wir da heute noch eine Rechnung offen, welche wir unbedingt begleichen wollten. Wir starteten gut in die Partie und konnten problemlos mithalten. In der Verteidigung standen wir äusserst solide und liessen fast keine Schüsse zu. Auch in der Offensive kreierten wir schöne Spielzüge. Nach einer Kombination von Nyffenegger auf Willimann auf Burren, welche per Drehschuss zum 1:0 verwertete, gingen wir erstmals in Führung. Das Spiel blieb aber sehr ausgeglichen. Wir konnten aber alle Chancen unserer Gegnerinnen zu Nichte machen. Juliana Ulrich wurde plötzlich auch noch vom Torhunger gepackt und erhöhte auf 2:0. Leider fanden auch unsere Gegnerinnen immer besser ins Spiel und konnten noch vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen.
Diesen Sieg müssen wir holen, da liegt was drin! Schliesslich wollen wir die internen Unstimmigkeiten bei den Racoons zu unseren Gunsten ausnutzten und mit 2 Punkte das Jahr beenden.

Doch der Start in die zweite Halbzeit misslang uns wie so oft. Die eingewechselte Nr. 10 unserer Gegnerinnen bezwang unsere hinterste Frau per Backhand zum Ausgleich. Wir versuchten danach das Tempo wieder zu erhöhen und so zu weiteren Chancen zu kommen. Leider litt das Zusammenspiel etwas darunter. Oft wäre wohl ein letzter Pass die sinnvollere Lösung gewesen, als ein Weitschuss mitten auf den gegnerischen Goalie… So gelang es uns nicht, nochmal ein Tor zu schiessen. Hingen hielt Schlussfrau Daniela weiterhin dicht und hielt uns wie ein Routinier in der Partie. Brachten ihr die schönen Schneemann-Socken ihrer stillen Freundin wohl Glück! Doch leider nicht genug. Denn 3 Minuten vor Schluss gingen die Waschbären erstmals in Führung. Coach Marcus nahm daraufhin das Timeout und beschloss, bei der nächsten Möglichkeit auf 4 Feldspielerinnen umzustellen. Nervös ging unsere erste Linie aufs Feld. Trotz verlorenem Bully konnten wir nach knapp einer Minute den Ball erobern. Danach wurde 4 gegen 3 gespielt. Leider verloren wir den Ball nach zwei erfolglosen Abschlüssen wieder an unsere Gegnerinnen, welche ihren Vorsprung clever verwalteten. So beenden wir das Jahr 2021 leider doch mit 0 Punkte und beinahe flogen auch bei uns die Handys (huere dräcks Unihockey)! 😉

Schade, da wäre wieder mal was drin gelegen… Trotzdem war es ein gutes Spiel und alle haben sich ausgekotzt. Besonders erwähnenswert ist die Leistung von Ersatzgoalie Daniela, welche von 19 Schüsse nur 3 in die Maschen liess. Bravo Daniela, di cha mä bruuchä!

Scorerliste:
#9 Corinne Burren (1x), #15 Juliana Ulrich (1x)

Nun hoffen wir, dass unsere Meisterschaft trotz 2G+ im Januar fortgesetzt wird. Wir bleiben flexibel, spontan und lassen uns durch nichts den guten Teamspirit verderben! Wir wünschen allen schöne Weihnachten und ä guete Rutsch ins 2022. Dass das neue Jahr besser wird und mehr Platz für gemeinsame Erinnerungen zulässt.

Blibet gsung

Für das Damenteam
Corinne

Up’s and Down’s – Spielbericht der Herren 1 vom 21.11.2021

Im nebligen und düsteren Siviriez spazierte das Fanionteam pünktlich los, um wichtige
Gesprächsthemen über Fendt-Traktoren mit Frontlader und Kuhpreise zu diskutieren. Auch wenn das Frauenteam bisher keinen Erfolg mit diesem Spaziergang verzeichnen konnte (würde auch etwas zu lange gehen, bis da alles ausdiskutiert ist 😁), hat er sich doch in unsere Spielvorbereitung etabliert.

In den untergründigen Katakomben angetroffen, wehte auch schon ein anderer Wind. Zwei Gegner auf Schlagdistanz standen heute auf dem Spielplan. Silberrücken Smiley und 10-Tagebärteler Husi verkündeten die Vorgehensweise für Spiel 1. Die allgemeine Atmosphäre stimmte uns positiv, gegen den Cup-Viertelfinalist Semsales punkten zu können.

UHT Semsales – UHC Guggisberg  (11:5)

Mit der Führung als Halbzeit-Zwischenziel spielten sich die Herren – diesmal wieder im alten Trikot – für die erste Partie ein. Konzentriert und motiviert ging die erste Linie auf den Bitz, die Partie wurde vom Unparteiischen angepfiffen.

Die erste Linie konnte den Ball erfolgreich in den eigenen Reihen halten. Das Spielgerät rollte gut und man fühlte sich auf dem weichen, dennoch rutschigen Untergrund wohl. Die wirbligen und taktisch cleveren Gegner aus dem Welschen wurden das erste Mal aus der Distanz gefährlich. Mit Abschlüssen aus der Mitte konnten die Semsaler gleich doppelt jubeln. Die Halle tobte! Der Lärmpegel war doch dem tapferen Schreiberlein etwas zu hoch und verwandelte in Ping-Pong Manier zum Anschluss. Nach einem schönen Pass von Präsi Gafner (zog gleich zwei Gegner auf sich) stand die Nr. 71 wieder allein vor dem Kasten und netzte zum Ausgleich ein. Der Lärmpegel fand wieder seinen Ursprung. Leider konnten die blau-weissen Welschen die Führung wiederherstellen. Noch vor der Pause hatten die
Gantrischionsier die Möglichkeit, in Überzahl den erneuten Ausgleich klar zu machen. Die erste Linie nahm diese Herausforderung an! Mit Andri als Vollstrecker ging man mit einem 3 zu 3 in die Pause.

Alles auf Start! Silberrücken hatte nicht allzu viel anzupassen und liess die erste Linie wieder auf das Spielfeld.

Den Start «verwütschte» man gut! Altmeister und Schlägerschlächter Vättu Brudi Kohli verwandelte nach schönem Assist von Präsi zur erstmaligen Führung. Leider verweilte diese Führung nicht lange auf der Anzeigetafel. Die Guggisberger bekundeten vermehrt Mühe, beim Mann zu bleiben und die Abschlüsse aus nächster Nähe abfangen zu können. Nach drei Treffern des Gegners war die Stimmung etwas geknickt. Ein kleines Zeichen der Auferstehung setzte noch Tyru zum 6 zu 5 Anschlusstreffer. Dann war aber Schicht im Schacht für den UHC Guggisberg. Nach zwei weiteren Gegentreffern versuchte man mit gezogenem Torhüter die Partie zu drehen. Ohne Erfolg! Die fribourgischen Antagonisten waren zu diszipliniert und liessen nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil, drei Emptynetter
machten die Sache klar!

Scorerliste:
#71 Cyril Wüthrich (3x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x), #15 Martin Kohli (1x)

SV Krauchthal – UHC Guggisberg  (6:7)

Nach einer langen Verschnaufs -und Verarbeitungszeit trafen sich die Guggisberger wieder draussen, um den Puls erneut auf Betriebstemperatur zu bringen. Ganzkörper-Lyga Hegi vermochte der Dämmerung mit seiner Erscheinung entgegen zu halten. Im Geräteraum traf man sich zur Matchbesprechung. Der 200%-ige Wille den Topf zu schiessen und den Sieg zu holen hob sich aus der Besprechung heraus. Ohne Punkte aus dem Spiel zu gehen, wäre fatal. Dennoch steht auch unter diesen Bedingungen Freude am Sport klar an erster Stelle!

Der Gegner aus Krauchthal ist zwar im Bezug auf Anzahl Spieler arg besetzt, jedoch können sie mit ihrer robusten und routinierten Spielart Akzente setzen. Diese Akzente wurden schnell sichtbar. Die Gegenspieler deckten das Runde sauber ab und liessen uns in eine ungewollte Passivität fallen. Kein Wumms in den Beinen, keine Durchschlagskraft und trübes Agieren unsererseits verhalfen dem Tabellenzweiten zu einer 3 zu 0 Führung zur Pause.

«We mir eso witerspiele, schiesse mer äuä nid mau es Goal», so die weisen Worte von Coach Smiley. Mit Trainingsspiel-Charakter im Hinterkopf soll nun die feine Klinge ausgepackt werden und wieder eingenetzt werden. We nid iz, wenn de?!

Vier Minuten in der zweiten Halbzeit verstrichen ohne grosse Impulse auf beiden Seiten. Als Ziegelmeister-Schnitzer für 2+2 Min auf die Strafbank musste, spitzte sich unsere missliche Lage zunehmend zu. Nach Ballgewinn in Unterzahl verliess Renato seinen Posten. Jetzt fingen die Gegner an passiv zu werden und die Strafminuten verstrichen ohne Gefahr. Man nutzte die gegnerische Passivität nicht nur zum Verwalten, sondern konnte sogar den Anschlusstreffer erzielen. Well done Jölu! Das Momentum zog man sich von Minute zu Minute an sich, da rüttelte auch der Shorthander des Gegners zum 4 zu 1 nicht viel. Micha fand zu seiner Weitschuss-Gefährlichkeit zurück und traf zum Anschluss. Geil wie ds machsch Captain! Der wirkliche Durchbruch zu einer Aufholjagd wurde allerdings noch ein wenig verzögert, in dem die Krauchthaler wieder trafen. Aber als Joker und BMWBesitzer
Nils (geile Karre, aber ein Diesler) von der Mitte aus traf, hat sich der Knoten aller Spieler
gelöst. Wie im Training schob man die Kugel hin und her, verzeichnete zählbare Abschlüsse und ging mit einer Effizienz an den Tag, wie man sie sich wünscht. Zweimal Mentos-Alain, zweimal «ja nid schnäuer aus 50» Gafner machten aus dem 3:5 ein 7:5. Geiler Scheiss oder? Als die roten Thaler aus dem Krauch noch auf vier Feldspieler umstellten, wurde es wieder bränzlig. Zum Anschlusstreffer reichte es noch. Dann war Renato nochmals so richtig gefordert und hielt bravourös den entscheidenden Save in letzter Sekunde und damit auch die zwei Punkte! Merci Renä!!

Scorerliste:
#8 Alain Rindlisbacher (2x), #13 Andre Gafner (2x), #9 Micha Werren (1x), #911 Joel Werren (1x), #3 Nils Stucki (1x)

Wie der Titel des Matchberichts schön beschreibt, war der Matchtag in Siviriez ein Up and Down. Die nötigen Punkte wurden geholt, die Kurve hat man noch im allerletzten Moment gekriegt und ein weiterer wohltuender Sieg konnte geholt werden. Dennoch gibt es einige Baustellen. Dasselbe Unihockey (wie in den letzten Minuten gegen Krauchthal) über alle Linien hinweg und über 40 Minuten spielen zu können, ist noch eine Blackbox. Der Abstand auf die beiden Absteigerplätze wurde etwas komfortabler ausgebaut. Weiter geht’s am 19. Dezember bereits mit der ersten Rückrunden-Partie inFlamatt. #bethere

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Langsame Anreise, nur ein Spiel, schlechte Duschen, nebelige Heimreise – Spielbericht der Damen vom 21.11.2021

Kurz nach dem Mittagtrafen die 9 Damen des UHC Guggisberg im schönen Emmental ein. Die Anfahrt war teils etwas langsam, dafür sind wir dann umso schneller auf dem Bitz (Zitat G. Binggeli). Schliesslich hatten wir heute infolge diverser Rückzüge nur ein Spiel und konnten uns richtig auskotzen. Auch die etwas mässig anmächelige Garderobe in der Halle www.fusspilz.ch konnte unsere Laune und Motivation nicht zerstören. Wir werden auf Tripadivsor einfach nur eine 1 von 10 geben für die Espace Arena. Definitiv renovations- und reinigungsbedürftig…
Item. Nun zum Unihockeyerischen.

UHC Walkringen – UHC Guggisberg  (9:5)

Trotz der vielen guten Vorsätze und der zahlreichen Unterstützung von unseren Fans, starteten wir eher etwas zaghaft in die Partie. Wir liessen Walkringen zu viel Platz und setzen unseren Körper viel zu wenig ein, so dass es nach wenigen Minuten 3:0 für die Heimischen stand und Coach Marcus sein Timeout nehmen musste. „Da isch no nüt verlorä! Itz vou Gas u när holä mir das no!“
Umgehend konnten wir reagieren und Nicole Zwahlen brachte uns mit einem Treffer nach einem schönen Pass von Bettina Gnägi wieder ins Spiel. Nur wenige Augenblicke später verkürzte Routinierin Sandy sogar auf 3:2. Doch noch vor der Pause nutzte Walkringen ein Konter eiskalt aus und erhöhte auf 4:2.

„Da isch no nüt verlorä! Itz vou Gas u när holä mir das no!“ hiess es auch in der Pausenansprache von Coach Marcus. Wir müssen unser Spiel umstellen und mit mehr Aggressivität spielen und den Emmentalerinnen nichts mehr schenken. Schliesslich war auch ihr Spiel nicht immer fair. Und da wir ja schon genug Freundinnen haben, können wir definitiv mit mehr Körpereinsatz spielen.
Nach der Pause war unser Einsatz definitiv schon ganz anders und auch unsere Körpersprache zeigte, dass wir uns da nicht so einfach geschlagen geben wollen! Wir liefen viel und kamen so auch zu mehr Chancen, die nicht alle ungenutzt blieb. Mascha Williman erzielte mit einem schönen Schuss ins Angeli das 4:3. Doch auch Walkringen legte weiter mehr als die Nötige Aggressivität an den Tag und versuchte das Spieldiktat weiter zu halten. Mit einem gezielten Schuss konnten sie unsere sehr souverän aufspielende Schlussfrau erneut bezwingen und den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Das Spiel blieb weiterhin sehr hart und einige von uns mussten paar Stürze, Schläge und Schubser einstecken. Unser Capitan war davon besonders betroffen. Sie liess sich davon aber nicht unterkriegen und brachte uns auf 5:4 heran. Doch auch dieser Anschlusstreffer hielt nur kurz, denn Walkringen zog sofort wieder auf 6:4 davon. Erneut konnten wir sofort reagieren und Bettina Gnägi verkürzte mit einem wie immer schönen Schuss unter die Latte auf 6:5. Zu spielen waren nur noch 2 ½ Minuten und Coach Marcus war gezwungen auf 4 Feldspielerinnen umzustellen. Leider zeigte dies nicht die erwartete Wende und Walkringen gelang zuerst ein Tor im 3 gegen 3 und schliesslich noch ein Empty-Netter. Danach konnten wir uns leider nicht nochmal aufraffen und mussten bis zum Schluss noch das 9:5 hinnehmen.

Scorerliste:
#20 Nicole Zwahlen (1x), #8 Sandra Nyffenegger (1x), #14 Mascha Willimann (1x), #9 Corinne Burren (1x), #12 Bettina Gnägi (1x)

Schade! Das Resultat fiel definitiv höher aus, als unsere Leistung war. Und wenn wir die ganzen 40 Minten gespielt hätten, wie die ersten 13 Minuten in der zweiten Hälfte, wäre sicher mehr drin gelegen! Aber ja, hätte hätte Fahrradkette… Wir freuen uns schon jetzt auf das Rückspiel gegen Walkringen…

Danke noch allen angereisten Fans für die Unterstützung. Wir hoffen, euch am nächsten Spieltag am 19.12.2021 mehr Grund zum Jubeln zu bieten.

Für das Damenteam
#9 Corinne Burren

Cooler sein! – Spielbericht der Herren 1 vom 07.11.2021

Mal weniger früh am morgen versammelte sich das Fanionteam pünktlich im Hasenäscht. Ausgeruhte Beine, coole Köpfe und eine gespitzte Pfizgerwyde soll den heutigen Tag zum Erfolg machen. Auch der neu eingeführte Spaziergang – welcher das Frauenteam wohl einfach falsch umgesetzt hat (#haltkeineprofis) – soll unsere Vorbereitungsphase unterstützen und unihockey-unabhängige Geschichten von der Halle fernhalten.

Die 2. Ligisten aus dem Gantrischgebiet duellieren sich einerseits gegen den schnörkellosen Leader und andererseits gegen das punktelose Schlusslicht Comet. Auch wenn sie auf dem Kontostand kaum unterschiedlicher sein könnten, haben diese Gegner viele Gemeinsamkeiten. Schneller und unerbittlicher Kampf charakterisieren diese beide Mannschaften.

UHC Naters Brig – UHC Guggisberg  4:2

Coaching-Stuff Husi / Smiley vermittelten ihren Stammpunkt klar. «Iz lö di Walliser Pünkt la liege!» Mit einer Cup-Einstellung soll die nötige Bissigkeit an den Tag gelegt werden, um gegen die Walliser punkten zu können. Um nicht gleich nach wenigen Minuten in Rückstand zu geraten, soll hier Konzentration und Fehlerminimierung grossgeschrieben werden.

Den mit dem nicht früh in Rückstand geraten hat semi-gut funktioniert. Gleich nach den ersten beiden Einsätzen lagen wir bereits mit zwei Zählern im Hintertreffen. Die Walliser schnürrten uns ein und machten von Beginn weg klar, weshalb sie noch eine weisse Weste aufweisen. Eiskalt netzten sie zwei Mal hinter Hegi ein. Nach dem Weckruf bekamen wir den Leader zunehmend in Griff und konnten unser eigenes Spiel aufbauen. Mehr Ballbesitz, gute Defensivleistung und ein glänzender Torhüter hielten den Leader in Schach. Auch nach vorne konnte man Akzente setzen! Joel und Andri glichen die Partie mit schönen Einnetzern kurzerhand aus. Leider ergriff der Gegner noch vor der Pause die erneute Führung und es ging mit 3 zu 2 in die Pause.

«Jungs, da isch öppis z hole!», der versprühte Optimismus in den Katakomben ist nach dieser tollen Halbzeit in den Köpfen der Protagonisten tief verankert.

Nach Wiederanpfiff gestaltete sich die Partie wieder offen. Die läuferisch schnellen und technisch starken rot-schwarz gekleideten liessen aber unsere Defensivabteilung arg arbeiten. So arg, dass unser Brudi Vättu für 2-min auf die Strafbank musste. Naaatersch konnte trotz einer guten Box den ausbauenden Treffer in Überzahl schiessen und gingen mit 4 zu 2 in Front. Auch die taktischen Handlungen des Coaching-Teams und das eigentlich gut-fungierende Special-Team konnten an dem Ergebnis nichts mehr rütteln. Somit gingen die Guggisberger punktelos vom Platz!

Scorerliste:
#11 Joel Werren (1x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x)

Comet Cheseaux I – UHC Guggisberg  1:1

Die Ausgangslage für Match 2 war eine komplett andere. Sah man das Spiel gegen den Leader als optimistische Punktequelle, war die Devise gegen den Tabellenletzten unter der Rubrik «Zugzwang» einzuordnen. Wollte man den direkten Konkurrenten auf Abstand halten, sind Punkte unabdingbar! Diese Einstellung liess Husi in unsere Köpfe sichtlich einprägen. Mit einer Leistung wie gegen Naters-Brig wird auch was Zählbares rauskommen, so die mentale Vorbereitung in der Garderobe.

Die aufmerksamen Leser*innen haben bemerkt, dass das oben fett hinterlegte Resultat eher einer müden Fussballpartie gleicht. Die 1 auf beiden Seiten widerspiegelt nicht nur das Endergebnis, sondern auch die Attraktivität und Punkteaufteilung.

Dementsprechend fällt auch der Beitrag zu diesem Spiel müde aus. In vier Sätzen zusammengefasst:
Unnötige Strafe in der ersten Halbzeit nutzen die welschen Gegner gekonnt aus. Glänzende Torhüterleistung hält uns lange im Spiel. Ladehemmungen, fehlende Coolness und Löcher hinter dem gegnerischen Tor liessen die 0 auf unserer Seite verdammt lange stehen (39min und 30 Sekunden lang!!). Befreiungsschlag 30 Sekunden vor Schluss durch Alain (durch wunderschönes Zuspiel von Jölu) liess die verzweifelten Gesichter auf der Bank erhellen.

Scorerliste:
#8 Alain Rindlisbacher (1x)

Schwierig hier ein treffendes Fazit über diesen Spieltag zu finden. Nur 5 Tore in der 2. höchsten Liga zu kassieren, ist sicherlich nicht zu verachten. Aber nur 3 Tore zu schiessen, kann auch kein nachhaltiger Weg sein, in dieser Liga zu bestehen. Im ersten Spiel konnte man den Leader mit beachtlicher Manier ärgern. Leider konnte an dieser Leistung nicht wirklich für die zweite Partie angeknüpft werden. Trotzdem konnte Cheseaux dank des Remis keinen Boden gut machen und die Guggisberger klassieren sich knapp über den Abstiegsplätzen. Die Worte Kaltblütigkeit und Coolness erklangen noch lange in den Katakomben. Hat man doch sehr viel an diesem Tag richtig gemacht, reichen oftmals die kleinen Dinge auf diesem Niveau aus, um nur mit einem Punkt in den Vreneli-Bezirk zurück zu reisen. Bereits in zwei Wochen haben wir die Gelegenheit Kaltblütigkeit und Coolness auf 2. Liga Niveau zu zeigen.

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Scorerliste:
#4 Gabi Binggeli (1x)

Hornets R. Moosseedorf Worblental – UHC Guggisberg 4:4

Nach der deutlichen Niederlagen im ersten Spiel konnten wir unsere Kräfte nochmal mobilisieren und gingen motiviert in die Partie gegen die Hornets. Sofort bemerkten wir, dass es ganz ein anderes Spiel wird und wir viel mehr Platz haben. Gleich in den ersten Minuten nutzte Bettina Gnägi diesen Platz aus und brachte uns mit einem Drehschuss ins Angeli (was süsch) in Führung. Nur kurz danach erhöhte sie sogar auf 0:2, diesmal aber mal nicht ins Angeli 😉. Die Hornets versuchten anschliessend mehr Tempo ins Spiel zu bringen und das Zepter zu übernehmen. So gelang ihnen auch der Anschlusstreffer. Bis zur Pause konnten wir das Spiel aber wieder beruhigen, so dass wir mit einem Tor Vorsprung zum Pausentee konnten.
In der zweiten Halbzeit konnten wir das Spielgerät gut in unseren Reihen laufen lassen und das Spieldiktat behalten. Im Vergleich zum ersten Match wurde viel besser gekämpft und viel mehr Zweikämpfe gingen zu unseren Gunsten aus. So konnte Mascha Willimann ein Ball für sich gewinnen, diesen schön in die Mitte auf Jasmin Zbinden ablegen, welche zum 1:3 einschob. Schön gespielt! Doch die Hornets liessen sich dadurch nicht unterkriegen und verkürzten auf 2:3. Nur kurz danach stand es plötzlich sogar 3:3. Wir wollten aber unbedingt den Sieg und machten weiter Druck. Doch wie heisst es so schön: wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten… Genau so war es, den die Hornets nutzten 1:30 vor Schluss einen Konter zum 4:3. Coach Marcus nahm daraufhin sein Timeout und stellte auf 4 Feldspielerinnen um. Eigentlich hätte die Linie 1 spielen sollen, doch Schreibende fühlte sich nicht mehr so gut und wollte ihrer torhungrigen Schwester den Vortritt lassen. Also ging die Linie 2 unterstützt durch Jäsi aufs Feld. Und dieser Entscheid war absolut korrekt. Denn Betina Gnägi zögerte nicht lange und erzielte den Ausgleich. Immerhin etwas hat die Linie 1 heute richtig gemacht, nämlich auf den Einsatz verzichtet 😉 In der letzten Minuten konnten wir nochmals richtig Tempo ins Spiel bringen und Druck machen. Doch leider schossen wir unseren Gegnerinnen immer in die Beine, so dass wir uns mit dem Unentschieden zufriedengeben mussten.

Scorerliste:
#12 Bettina Gnägi (3x), #21 Jasmin Zbinden (1x)

Sicher wäre gegen die Hornets mehr drin gelegen. Trotzdem können wir sicher zufrieden sein, dass wir uns nach der Kanterniederlage nochmal so motivieren konnten und dem Heimischen Publikum doch noch spannendes Unihockey bieten konnten. Danke für die Unterstützung. Danke auch dem Ersatzschiri fürs Einspringen. Auch wenn ich sicher bin, dass es vor allem am schwarzen Mann lag, dass nicht zwei Punkte für uns herausschauten 😉 Nein, merci Gafner!

Wir liessen den Nachmittag dann noch gemütlich im Löwen ausklingen und stellten fest, dass wir doch auch mit einer kleinen Punkteausbeute eine tolle Truppe sind!

Für das Damenteam
Corinne

P.S.: Der frühe Morgenspaziergang ist kein Erfolgsrezept. Diese Zutat wird wieder gestrichen!

Wir sind angekommen -Spielbericht der Herren 1 vom 24.10.2021

Wieder hiess es für die erste Mannschaft aus Guggisberg: «Morgenstund hat Gold im Mund» Bereits um 06.55 versammelten sich die Protagonisten in Riffenmatt, um pünktlich im weit-entfernten Semsales (das ist irgendwo im Welschen) einzutreffen. Die neue Vorbereitungsphase vor dem Spiel nimmt mehr Zeit in Anspruch, soll aber die bekannten Anfangsschwierigkeiten eliminieren.

Denn Startschwierigkeiten wären an diesem Spieltag – gegen diese Gegner – wohl der Genickbruch. Die beiden Kontrahenten sind keine geringeren als das altbekannte Berner Oberland und die Zulgtal Eagles. Beide Teams spielten in den vergangenen Meisterschaften vorne mit und überzeugten mit kaltblütigen und technisch hochstehendem Unihockey.

Unihockey Berner Oberland – UHC Guggisberg  7:8

Das letzte Duell gegen die Oberländer war am 22. Dezember 2019. Damals gingen die Guggisberger mit einer 12 zu 6 Klatsche vom Spielfeld. Fast zwei Jahre später, eine Liga höher und etliche Trainingsstunden später sind die Karten neu gemischt. Das neue Spieldress soll neuen Aufwind im Fanionteam bringen. Um den Fehlstart vom letzten Spieltag wett zu machen, musste unbedingt gepunktet werden. Trainer-Duo Husi / Smiley präsentierten den Gameplan und heizten uns in den kalten Morgenstunden ordentlich auf.

Die Startphase gehörte eigentlich uns. Der Ball lief gut in unseren Reihen, erste Abschlüsse wurden auf das gegnerische Tor gebracht und die Oberländer sahen in den ersten Minuten kaum das Spielgerät. Aber wenn sie das Runde in den eigenen Reihen hatten, wurde es brandgefährlich. Ihre Stärke – die Kaltblütigkeit – liessen sie nach unseren Eigenfehlern aufblitzen und topften gleich zwei Mal eiskalt. Unbeirrt dessen konnte Gafner mit einem Distanzschuss verkürzen. Auch die Gebrüder Werren liessen wenige Wimpernschläge später das Netz gleich zweimal zappeln. Eine schöne Einzelaktion hinter unserem Tor brachte die Seftiger wieder aufs Scoreboard. Das Spieldiktat blieb trotz des
Anschlusstreffers auf unserer Seite. Praktisch keine Einzelfehler, gute Ballstaffeten und sicheres Auftreten dominierten die Oberländer. Auch die Abschlüsse waren präzise und effizient. Mit drei Treffern stolzierten wir in die Katakomben (Pausenstand 6:3).

Trotz der Führung blieb Husi «realistisch». Um die angestrebten Punkte zu sichern, müsse eine Leistungssteigerung her. Die ersten 20 Minuten gehörten uns, jedoch war uns allen bewusst wie schnell sich das Blatt wenden kann.

Mit dem Ziel «nid grad eine frässä» gingen wir auf den Bitz und «hei grad eine gfrässä» Die
Oberländer haben nun auch ihre dritte Linie aktiviert und hatten somit die Ressourcen zu pressen. Der zunehmende Druck bereitete uns immer mehr Mühe. Alain konnte die Drei-Tore-Führung zwischenzeitlich wiederherstellen. Durch ihr Pressing schlichen sich zunehmend Fehler ein, Fehler die uns zweimal arg büssen liessen. Die Schlussphase war definitiv nichts für schwache Nerven! Ein weiteres Tor von Präsi himself und eines durch die Gürbetaler setzten die Dramatik fort. BeO agierte mit 4 Feldspielern und ballerten auf Renato los. Aber SUV-Renä hielt sowas von dicht und glänzte durch beeindruckende Paraden. Äntläch, die Schlusssirene hallte durch das Spielfeld, gefolgt von tobenden
Guggisberger! Erster Sieg in der 2. Liga, was für eine Erleichterung. Ein Sieg der niemals gefährdet war, gäu Coach?!

#13 Andre Gafner (2x), #9 Micha Werren (2x), #8 Alain Rindlisbacher (1x), #11 Joel Werren (1x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x), #88 Daniel Riesen (1x)

UHC Guggisberg – UH Zulgtal Eagles II  7:8

Nach dem ersten Sieg konnten die grau-rosa Gekleideten dem Treiben auf dem Spielfeld beobachten. Bereits vor dem zweiten Spiel setzten sich die Gantrischianer nochmals in Szene. Das erfolgreich eingeweihte Trikot soll auch für unsere Gallerie und die tausenden Followers ersichtlich werden. Ein neues Mannschaftsfoto muss her! Der gelb-fluoreszierende Hegi brachte noch seine wunderschöne Visage ins richtige Rampenlicht und das Bild war im Kasten!

So, fertig lustig! Fokus an, Betriebstemperatur wiederherstellen und Stöck id Fingere! Mit Zulgtal wartete ein harter Brocken auf uns. Sie gingen als klarer Favorit in das Duell, was ein Vorteil oder auch ein Nachteil sein kann.

Auch in diesem Spiel konnten die Herren aus Matt beim Riffen das Spieldiktat übernehmen. Mehr Ballbesitz und ein erster Abschluss von Captain Micha brachte uns in Führung. Wenn die Hasenäschtler das Spielgerät in ihren Reihen hatten, wurde es sofort gefährlich. Präzise Schüsse und technische Finessen liessen die Gegner davonziehen. Mit 5 zu 2 ging es in die Pause!

«Da isch öppis z’hole Jungs!», motivierende Worte vom Coaching Stuff liess die Euphorie
wiederkehren. Denn auch wir zeigten – trotz des Rückstands – unser Können und liessen uns nicht davon abhalten, weitere Punkte zu holen!

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit musste Renato hinter sich greifen. Wenig beeindruckt schob der frisch gekürte und völlig beflügelte Vater Alain die Kugel zum Anschluss ein. «Darfsch no meh Vater wärdä Alain!» Nach einem Penalty-Pfiff des Schiedsrichters war Renato auf sich allein gestellt. CNCRenä blieb cool und parierte den Penalty auf eindrückliche Art und Weise! Taktik-Meister Husi zog Renato aus dem Kasten und liess Platz für einen vierten Feldspieler. Die nummerische Überzahl fungierte nicht wunschgemäss; Zulgtal erzielte einen Empty Neter. Das tapfere Schreiberlein korrigierte seinen Fehler vom 4 gegen 3 und konnte den Vorsprung auf drei Zähler verkürzen (4:7).
Jetzt waren wieder die Überzahl-Spezialisten gefragt. Freistoss: Schnitzer verwandelt souverän. Auslösung Zulgtal: Der Pass prallte unmittelbar an Michas Fuss, dann an den gegnerischen Torhüter und hüpfte rein. Auch solche nehmen wir gerne! Ein Tor Rückstand, 4 gegen 3 Feldspieler, wieder Dramatik pur! Mit der gerichteten Pfyzgerwide haute Schnitzer einen Querpass zum Ausgleich in die Maschen! Die Bank machte euphorisiert Luftsprünge! Noch ca. 20 Sekunden auf der Uhr, jetzt einfach Bully gewinnen und Ball halten. Bully war gewonnen, doch das mit dem Ball halten funktionierte suboptimal. Zulgtal liess sich nicht zweimal bitten und netzte zum Sieg ein! Bittere Pille!

#9 Micha Werren (2x), #8 Alain Rindlisbacher (2x), #16 Ivan Riesen (2x), #71 Cyril Wüthrich (1x)

Der Gefühlscocktail war angerichtet. In der Garderobe angekommen glich die Stimmung im ersten Moment einer Trauerfeier. Die eingekehrte Ruhe löste sich allmählich auf, als sich jeder bewusst wurde, welche Leistung die Mannschaft erbracht hat. Man gewinnt und jubelt als Team!! Und man verliert und wächst als Team!! Am Ende des Tages nehmen wir die zwei Punkte mit breiter Brust mit und bereiten uns auf die kommenden weiter vor! Wüthrich Ende!

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg! (glich Tubu, eifach angers Nummero)

Schlechte Ausbeute am Heimturnier – Spielbericht der Damen vom 31.10.2021

Heute Morgen früh trafen die 10 Zwerginnen pünktlich in der Guggershörnliarena ein. Die Stimmung war trotz vergessenem Pulver und Sirup (Sandy, you have one job!) sehr gut und wir freuten uns auf unser Heimturnier. Da wir gut in der Zeit waren, machten wir uns auf einen kleinen Spaziergang. Gemäss unseren Herren soll dies ein Erfolgsrezept sein. #möchtegernprofis. Mal sehen, was das bringt… Nachdem geklärt war, wer an diesem Wochenende den Spycher bewohnt hat, ging es auf die Einlaufrunde um gut vorbereitet in die erste Partie zu starten.

SV Krauchthal – UHC Guggisberg  9:1

Im ersten Spiel wartete auf uns der Leader Krauchthal. Somit starteten wir sicher als Aussenseiter. Nichtsdestotrotz wollten wir den Krauchthalerinnen ein Bein stellen und am Heimturnier punkten.
Doch in der Realität kam es leider ganz anders und eigentlich ist mir gar nicht danach, über dieses Spiel etwas zu schreiben. Schon in den ersten Sekunden kassierten wir ein saublödes Tor und genau so ging es weiter. Krauchthal gelang alles, uns fast nichts und so verloren wir 9:1. Wir mussten anerkennen, dass Krauchthal einfach besser war und wir insbesondere in der Offensive noch einiges verbessern müssen, um mit Krauchthal mitzuhalten. Zudem war nicht nur der echte, sondern auch der Risä Dänu in uns noch am Schlafen, so dass zu viele Zweikämpfe verloren gingen. Trotzdem war das Resultat sicher etwas zu klar. Immerhin gelang Gabi Binggeli noch ein schönes Tor zum 1:2. Sonst hätten wir plötzlich noch zu 0 verloren…
E nu, abhaagä u fürä luege!

4-Punkte-Sonntag -Spielbericht der Damen vom 10.10.2021

Nach einem eher nicht so guten und einem sosolala Training in dieser Woche ging es für die Damen heute Mittag nach Burgdorf. Obwohl unser Team heute wieder klein aber fein war wollten wir punkten und unseren Ersatzcoach von letzter Woche nicht enttäuschen. Wäre doch schade, wenn er nie mehr ein Spiel von uns sehen würde… Also versuchten wir das Arschloch (oder den Risä Dänu) in uns zu finden, etwas mehr Aggressivität und Ehrgeiz aufs Feld zu bringen und so zu punkten.

UHC Guggisberg – UHT Tornados Frutigen  5:3

Im ersten Spiel trafen wir mit Frutigen auf einen uns völlig unbekannten Gegner. So starteten wir etwas nervös aber mit viel Laufeinsatz in die Partie. Beide Teams kamen zu einigen sehr guten Chancen, doch die zwei hintersten Damen spielten beide eine sehr gute Partie und hielten ihre Kästen bis zur Pause dicht.
In der Pausenansprache von Coach Marcus wurde uns nochmal etwas eingeheizt. Das Tempo so aufrecht erhalten und weiterhin die Abschlüsse suchen. Irgendwann wird der Ball das Weg ins gegnerische Tor finden.
Nach einer kleinen Umstellung in den Linien ging es in die zweite Halbzeit. Der Start gelang uns hervorragend denn die Schreibende konnte ein Querpass vors Tor von Juliana Ulrich zum 1:0 verwerten. Etwa 3 Minuten danach wiederholten sich die Ereignisse und Corinne Burren stocherte zum 2:0 ein. Frutigen versucht das Spieldiktat zurückzuholen und machte mehr Druck. Und dies erfolgreich. Plötzlich stand es wieder 2:2. Coach Marucs nahm sein Timeout und versuchte uns nochmal zu pushen. Wenn wir so weiterspielen wie in den letzten 90 Sekunden steht es plötzlich 2:5! Und das wollen wir auf keinen Fall!
Also mussten wir reagieren. Gesagt – getan und Juliana Ulrich brachte uns nur wenige Sekunden nach dem Timeout wieder in Führung. Unser Capitan blieb weiterhin torhungrig und zeigte ihre Qualitäten im Stochern erneut und traf zum 2:4. Nun dauerte das Spiel nur noch rund 4 Minuten. Wir waren darauf gefasst, dass die Oberländerinnen auf 4 Feldspielerinnen umstellen. Bevor es aber dazu kam, konnten wir doch noch ein schönes Tor erzielen. Bettina Gnägi zeigte mal wieder, wie man den Ball ins Angeli versenkt. Danach stellte Frutigen doch noch auf 4 Feldspielerinnen um. Doch unsere Box stand sehr solide und fast alle Abschlüsse wurden entweder von den Verteidigerinnen oder von Goalie Tanja Schneiter abgewehrt. Nur ein Tor konnte Frutigen noch erzielen. So gewannen wir das erste Spiel mit 5:3.

Scorerliste:
#9 Corinne Burren (3x), #12 Bettina Gnägi (1x), #16 Juliana Ulrich (1x)

UHC Guggisberg – UH Zulgtal Eagles II  5:0

Im zweiten Spiel trafen wir auf Zulgtal. Vergangene Begegnungen haben wir meistens klar verloren. Dies sollte sich heute ändern. Etwas ausgepowert von der ersten laufintensiven Partie starteten wir ins Spiel gegen Zulgtal. Schnell bemerkten wir aber, dass auch unsere Gegnerinnen schon ein intensives Spiel in den Beinen hatten, und wir läuferisch sicher nicht unterlegen waren. Dies stimmte uns optimistisch und auch frech, denn Sandra Nyffenegger brachte uns nach einem langen Pass übers ganze Feld 1:0 in Führung. Wir versuchten den Ball weiter laufen zu lassen und den Druck konstant hoch zu halten und vor allem konsequent zu bleiben. Diese Konsequenz legte Martina Dürrenmatt gleich an den Tag und erhöhte schön per Backhand ins Angeli auf 2:0. Zulgtal versuchte zwar zu reagieren, doch Tanja Schneiter hielt hinten weiterhin dicht und machte den Eagles das Leben schwer. In der Offensive hingegen packte Sandra Nyffenegger kurz vor der Pause nochmals ihre ganze Routine ein und versenkte ein Abpraller zum 3:0.
Beim Pausentee versuchten wir uns etwas zu erholen. Wir durften aber nicht zu sehr runterfahren, denn das Tempo musste unbedingt so hoch bleiben, damit wir diese 4 Punkte heute ins Trockene schaukeln können. Noch etwas mehr Arschloch sein, und dann wird das schon schief gehen.
Die zweite Halbzeit startete relativ ausgeglichen, doch die Druckphasen unsererseits waren sicher gefährlicher, als die der Eagles. Denn zweimal gelang es uns sogar noch, die gegnerische Torwartin zu bezwingen. Beim Stand von 5:0 versuchten wir, den Vorsprung zu verwalten. Immer wieder machte Zulgtal Druck und versuchte uns hinter unserem Tor zu stören. Oft wurden wir zwar nervös, doch irgendwie gelang es uns immer wieder, den Ball wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Eagles stellten noch auf 4 Feldspielerinnen um und hatten auch noch paar gute Abschlüsse, doch Goalie Tanä wollte unbedingt das Spiel mit einem Shutout beenden. Mit hartem Einsatz ihrerseits gelang ihr dies auch und wir holten den Sieg zu Null. Allez Frouä!

Scorerliste:
#24 Martina Dürrenmatt (2x), #8 Sandra Nyffenegger (2x), #9 Corinne Burren (1x)

Obwohl sicher nicht alles perfekt war heute, haben wir alles in allem eine sehr gute Leistung gezeigt und können sehr zufrieden sein. Nun steht in bereits zwei Wochen das Heimturnier vor der Türe, wo Leader Krauchtal auf uns wartet (Achtung: Änderungen im Spielplan möglich!). Wir hoffen auch vor heimischem Publikum eine gute Leistung zu zeigen und zu punkten.

Für das Damenteam

#9

Nid schlächt längt Nid! – Spielbericht 1. Mannschaft vom 26.09.2021

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Bereits um 06:30 versammelten sich die Herren 1 aus Guggisberg, um in das weit entfernte Welschland zu reisen. Nachdem sich jeder zu testende auch testen konnte, trafen 12 Protagonisten pünktlich und motiviert am Austragungsort der ersten Meisterschaftsrunde ein.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte liefen die Guggisberger in der zweithöchsten Spielklasse auf. Der Respekt war gross (fast riesig), die Erwartungen jedem bewusst und der Gameplan klar definiert. Im ersten Spiel der neuen Saison duellierten sich die Aufsteiger mit einem bekannten Gegner aus der Umgebung. Die Red Lions Ueberstorf sind eine routinierte und erfahrene 2. Liga Mannschaft, welche sich jedoch in den vergangenen Meisterschaften mit Ach und Krach vor einem Abstieg retten mussten. Uns war allen klar, dass hier gepunktet werden muss!

UHC Guggisberg vs. Red Lions Ueberstorf (2:3)

Coach Husi heizte uns vor dem Spiel mit treffenden Anekdoten und heiterem Optimismus ein. Die bekannten Startschwierigkeiten waren hier definitiv fehl am Platz. Nach Anpfiff der Partie konnte Schöggu das Bully für sich entscheiden, der Ball gelang wieder zu ihm und er netzte mit einem schönen Drehschuss nach ungefähr 5 Sekunden bereits ein. Was für ein Start! Dieser Hype konnte jedoch nicht wirklich in den weiteren Verlauf der Partie mitgenommen werden. Die Ueberstorfer übernahmen zunehmend das Spieldiktat und überforderten die defensiv agierenden Gantrischianer. Schlussendlich war der verdiente Ausgleich Tatsache. Auch bezüglich Schiedsrichter merkte man den Klassenunterschied. Der Unparteiische hatte eine klare harte Linie und stellte erstmals das tapfere Schreiberlein für 2 Minuten vom Platz. Das Boxplay fungierte gut und man konnte das Unentschieden in die Pause retten!

Nach der Pause ging es eigentlich so weiter, wie es zuvor aufgehört hatte. Zu wenig Ballbesitz und wenn man den Ball in den eigenen Reihen hatte, wurde er auf dumme Art und Weise wieder hergeschenkt. Zum zweiten Mal in diesem Spiel nahm der neu gekürte 2. Liga Rüpel Cyril auf der Strafbank Platz. Dieses Mal nutzten die Friburger ihre Chance und netzten zur erstmaligen Führung ein. Nicht viel Zeit verstrich, bis die roten Löwen die Führung ausbauen konnten und zum 3 zu 1 einnetzten. Mit einem Zwei-Tore Rückstand und wenig Zeit auf der Uhr sollten es die Special Teams nun richten. Mit gezogenem Torhüter agierten die 4 Feldspieler gut, liessen den Ball zirkulieren bis letztendlich Alain den Ball doch noch in das Gehäuse bugsierte. Nach einer weiteren Balleroberung machte Hegi wieder Platz für einen zusätzlichen Feldspieler. Das so oft trainierte 4 gegen 3 harmonierte nicht wie gewünscht, Bälle versprangen, Pässe waren nicht präzis genug und die Schüsse waren auch nicht auf dem Gehäuse. So verstrichen die letzten Sekunden von der Uhr und die Guggisbergamier gingen als Verlierer vom Platz.

In den Katakomben wurde dem Frust ordentlich freien Lauf gelassen, so dass unser Coach zumindest etwas gebräuchliches nach Hause bringen konnte. #brokenpfizderwyde

#8 Alain Rindlisbacher (1x), #11 Joel Werren (1x)

UHC Flamatt-Sense vs. UHC Guggisberg (7:5)

Zwei Spiele hatte das Fanionteam nun Zeit, das Geschehene zu verarbeiten, die Köpfe zu kühlen und Energie zu tanken. Im nächsten Spiel wartete nämlich kein leichterer Gegner. Der angestrebte Sieg soll nun gegen die Flamatter geholt werden.

Jeder, aber wirklich jeder pushte sich gegenseitig auf Betriebstemperatur und Angriffsmodus! Der Start verlief wieder eindrücklich. Nach Anpfiff und gewonnenem Bully kombinierte sich die erste Linie wunderschön durch die Reihen der Flamatter und fand mit Alain den richtigen Vollstrecker zur frühen Führung. Wieder ein Blitzstart und wieder konnten wir nicht wirklich daran anknüpfen. Die Herren von der Sense geniessten wieder mehr Platz und kombinierten sich mit einfachen Ballstafetten vor Renato. So schnell geht es in der 2. Liga, bis aus einem 1 zu 0 Vorsprung, ein 5 zu 1 Rückstand Tatsache ist!

Trotz dem Rückstand zur Pause fand man keine heruntergehangenen Köpfe in den Katakomben wieder. Alle dachten «Das chas iz nid si oder?!» und gingen mit breiter Brust auf den Bitz zurück. Eine vielversprechende Freistossposition gab der dritten Linie die Möglichkeit, den so oft trainierten Ablauf in der Praxis umzusetzen. Gekonnt umgesetzt, netzte die #18 den Freistoss kurzerhand ein. Jedoch konnte auch hier die Euphorie nicht wirklich überschwappen und liess Renato gleich wieder zweimal hinter sich greifen. Time-Out UHC Guggisberg! «Mir müesse Lehrgeld zahle hie, aber mir fighte hie gopfertammi bis zur letschte Sekunde»! Die Worte des Coaches habe ich glaube ziemlich getroffen. Befreit von Druck und Nervosität spielten die Buebe aus dem Vreneli-Land – ich darf es glaube ich so sagen – grossartiges Unihockey. Nach umgestellten Linien und 4 gegen 3 – Taktik eroberten wir die Bälle, kämpften füreinander und liessen den Ball laufen. Zweimal der frisch gekürte Captain Micha und einmal Alain liessen uns nochmal rankommen. Jedoch zu spät! Trotz guter und euphorisierter Aufholjagd auch hier keine Punkte!

So unterschiedlich können Niederlagen sein. Nach der ersten Niederlage war das Team sichtlich niedergeschlagen, wobei sich die zweite Niederlage als positives Take-Away in die Köpfe einprägte. Nichtsdestotrotz: Null Punkte, Ziel nicht erfüllt, Kopf hoch und weiter geht’s!

Der erste Spieltag als 2. Ligist bringt eine steile Lernkurve mit sich. Es ist anderes Unihockey, wie wir es kennen. Mit «nid so schlecht»-Leistungen werden wir keinen Harassenträger gewinnen und schneller in die 3. Liga zurückkehren, als uns lieb ist. Um den Matchbericht trotz allem positiv abzurunden, kann ich sagen, dass die «Equipe de Husi» gezeigt hat, dass 2. Liga würdiges Unihockey gespielt werden kann und man die anfängliche Nervosität unbestritten ablegen kann / muss.

#9 Micha Werren (2x), #8 Alain Rindlisbacher (2x), #18 Cyril Wüthrich (1x)

Sportliche Grüsse

#18 für euer UHC Guggisberg!


Gelungener Saisonstart für die Damen – Spielbericht vom 19.09.2021

Durchzogen war die Motivation und Energie für die erste Meisterschaftsrunde der Damen. Nach dem Bundesratsbeschluss von letzter Woche sind heute lediglich 6 der 9 Teams in unserer Gruppe ins schöngelegene Schwanden gereist. Dadurch wurde der Spielplan etwas umgekrämpelt und aus unseren Reihen fanden sich lediglich zwei Linien und eine Torwartin am Spielort ein. Nichts desto trotz versuchte das kleine aber feine Team unter der Leitung von Coach Marcus zwei Siege heimzufahren.

UHC Racoons Herzogenbuchsee – UHC Guggisberg  5:3

Wie die ersten 10 Minuten gegen den uns unbekannten Gegner aus Herzogenbuchsee lief, kann die Schreibende leider nicht beurteilen, da sie und ihre Schwester erst ab Minute 11 vor Ort waren und somit das kleine Kader um 2 etwas müde, aber motivierte Viehzüchterinnen eh Spielerinnen ergänzte. Zu diesem Zeitpunkt stand es leider 1:0 für die Racoons. Somit stellte Coach Marcus gleich auf 2 Verteidigerinnen und 3 Stürmerpaare um und gab den Burren/Gnägi-Sisters den Auftrag, etwas frischen Wind in die Partie zu bringen. Dies machten die beiden und Bettina Gnägi erzielte nach einem schönen Pass von ihrer Schwester den Ausgleich. Nun waren wir wieder im Spiel. Kurz danach brachte uns Juliana Ulrich mit einem schönen Backhandgoal sogar in Führung. Doch die Waschbären wollten sich nicht unterkriegen lassen und glichen gleich vor der Pause noch aus.

Nach der Pause ging die Partie paar Minuten ausgeglichen weiter. Dann kamen leider unsere schwachen fünf Minuten, die es leider in der Vergangenheit so oft gab. Somit stand es plötzlich 4:2 für die Racoons. Coach Marcus nahm das Timeout, stellte auf zwei Linien um und war kurz danach sogar gezwungen, auf vier Feldspielerinnen umzustellen. Leider agierten wir (wie fast immer) etwas nervös und konnten den Ball nicht richtig laufen lassen. So kam es auch nicht von ungefähr, dass Herzogenbuchsee das 5:2 ins leere Tor gelang. Wir gaben aber nicht auf und versuchten weiter mit 4 Feldspielerinnen Druck zu machen. Je länger wir das machten, umso besser lief der Ball und immer wieder gab es solide Torabschlüsse, die aber meistens nur die Torumrandung küssten. Zwar brachte uns Bettina Gnägi kurz vor Schluss auf 5:3 heran, doch die Zeit war zu knapp, um die Partie zu drehen. Somit mussten wir uns im ersten Meisterschaftsspiel geschlagen geben.

Scorerliste:
#12 Bettina Gnägi (2x), #15 Juliana Ulrich (1x)

UHC Guggisberg – UHC Burgdorf II  7:3

Die Vorbereitung aufs zweite Spiel lief, naja wie soll ich sagen, harzig und unkonzentriert. Irgendwie war der Flow überhaupt nicht da, vielleicht auch, weil zwischen unseren beiden Matches kein Spiel mehr ausgetragen wurde und sich die Halle mehr und mehr leerte. Somit wurde bei der Capitanansprache unmittelbar vor dem Anpfiff von Schreibender mehr Scheisse gelabert und gelacht, als was sinnvolles gesagt. Ob wir so wirklich die ersten Punkte holen können…?

Der Start in die Partie lief auf jeden Fall zu unseren Gunsten. Wir bemerkten, dass wir unsere Gegnerinnen vielleicht etwas überschätzt haben und dass da was drin liegt. Plötzlich total aufs Spiel fokussiert agierten wir selbstbewusst und sicher. So kam es nicht von ungefähr, dass uns Jasmin Zbinden 1:0 in Führung brachte. Zwar nutzten die Burgdorferinnen kurz danach ein Fehler unsererseits zum Ausgleich aus, doch wir spielten genau gleich weiter. Durch Tore der Viehschouchnächte Martina Dürrenmatt und Corinne Burren konnten wir wieder in Führung gehen. Leider ruhten wir uns dann auf diesem 2-Tore-Vorsprung aus und liessen uns vom schläfrigen Spiel von Burgdorf anstecken. Damit konnten wir überhaupt nicht umgehen und mussten bis zur Pause sogar das 3:3 hinnehmen.

In der Pausenansprache von Coach Marcus wurde uns ziemlich eingeheizt! Wenn wir so weiter spielen, werden wir dieses Spiel verlieren, und zwar deutlich! Nun wieder mehr Laufbereitschaft zeigen, mehr Torabschlüsse und vor allem in der Defensive konsequenter arbeiten. Dies nahmen wir uns zu Herzen und brachten genau das aufs Spielfeld. In den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit hatten wir gefühlt so viele Torabschlüsse wie in den letzten 4 Saisons zusammen. Doch der Ball wollte den Weg ins Tor einfach nicht finden. Nun einfach nicht daran verzweifeln… Dank eines Wechselfehlers unserer Gegnerinnen konnten wir sogar noch in Überzahl spielen. Sehr nervös und kopflos brachte auch uns auch das in der ersten Überzahlminute nicht in Führung. Doch nach dem Wechsel der Spielerinnen gelang es Juliana Ulrich doch noch, endlich das 4:3 zu schiessen. Merci Julä, dies war dringend nötig!
Nun schien der Damm gebrochen und wir setzten weiter Druck auf. Endlich (muss man fast sagen) gelang es auch Sandy Nyffenegger die gegnerische Torhüterin zu bezwingen. So macht es Spass! Dank den Toren von Nicole Zwahlen und Mascha Willimann war „dr Mischt karrlet“ und wir holten die ersten Punkte dieser Saison (trotz der schlechten Motivationsrede vor Spielbeginn..). Heja Frouä, ds het gfägt!

Scorerliste:
#9 Corinne Burren (1x), #24 Martina Dürrenmatt (1x), #8 Sandra Nyffenegger (1x), #15 Ulrich Juliana (1x), #14 Mascha Willimann (1x), #21 Zbinden Jasmin (1x), #20 Zwahlen Nicole (1x)

Aufmerksamen Leser*Innen ist sicher aufgefallen, dass sehr viele Namen in der Torschützenliste aufgeführt sind. Denn heute hat jede Feldspielerin mind. ein Tor erzielt. Dies zeigt, dass die zwei Punkte heute eine absolute Teamleistung waren. Dies macht doch Lust auf mehr…

Für das Damenteam
#9

Konsequent inkonsequent – Spielbericht zur 2. Cuprunde der Herren, 05.09.2021

Es gibt Tage nach einem Spiel, an dem sich der Matchbericht quasi von alleine schreibt und das tapfere Schreiberlein so krass in die Tasten haut, das es gerade die Bierbüchsen vom Pult knallt. Und es gibt Tage, an denen das Schreiben nur mühselig von statten geht und ich mir alle paar Sekunden die Frage stelle «Het das würklech müesse si?!». So ein Tag ist heute, denn was die Guggisberganonsier am gestrigen Sonntag gezeigt haben, ist und war schlicht ergreifend zu wenig.

Die Protagonisten des Fanionteams begrüssten sich am späten Nachmittag in Burgdorf zur Austragung der zweiten Runde im Liga-Cup der Herren. Nach einem klaren Sieg in der ersten Runde reisten wir als Favorit an den Austragungsort. In den Katakomben stimmte uns Coach Husi für das Spiel ein. Ein erster Gradmesser mit grossem Kader erwartete uns auf dem «Bitz» und die waren top motiviert den höheren klassierten Guggisberger den Cup zu vermiesen.

UHC Burgdorf III vs. UHC Guggisberg (10:6)

Seit jeher Zeit kämpft das Fanionteam gegen eine Krankheit namens «Startschwierigkeiten» oder auf Berndeutsch ausgedrückt «Himmu-Heilandtonner»-Virus. Trotz klaren Worten des Coaches zu Beginn der Partie, war dies auch dieses Mal der Fall. Die Burgdorfer gingen nach kurzer Zeit glücklich in Führung. Nach diesem Weckruf rappelten sich die Gäste aus dem Vreneli-Hood auf und konnten dank Präsi Gafner und Alain die Partie mit 3 zu 1 drehen. Dachte man noch, das Momentum und das Spiel sei auf unserer Seite, drehten die Burgdorfer die Partie auf 4 zu 3. Noch vor der ersten Pausensirene hat der Schiri die erste Strafe des Spiels ausgesprochen. 2’-Strafe gegen den Matchberichtschreiber himself. Dank guten Boxplay und hervorragend agierendem Torhüter konnte man die Strafe ungeschadet überstehen. Dennoch ging man mit einem Rückstand von 4 zu 3 in die Pause.

Das zweite Drittel war – um es nett auszudrücken – eine Katastrophe. Die Gegner blockten die Schüsse, waren aggressiver und schneller am Ball, zwingender im Abschluss und hatten das Momentum und den Heimvorteil auf ihrer Seite. 20 Minuten effektive Spielzeit und die normalerweise so torstarken Guggisberg-Akteure konnten keine einzige Bude einschenken! Krass, oder? Die Burgdorfer trafen aber, nämlich viermal im zweiten Drittel. Somit gingen wir mit einem noch aufholbaren Rückstand in das letzte Drittel.

Rezept im letzten Drittel, alles oder nichts! Ein vierter Feldspieler und kontinuierliches Pressing soll das Team von Coach Husi aus der Misere retten. Dies funktionierte auch einigermassen gut und das Netz zappelte wieder am richtigen Ort. Jedoch reichte das nicht, um die sehr passiv spielenden Burgdorfer aus der Reserve zu locken. Ein kleiner Höhepunkt war die schöne Kombination der zweiten Linie, welche durch Joel Werren herrlich vollendet wurde. Es gieng ja! Brachte trotzdem nichts! Die Niederlage war perfekt und die Cup-Saison 21/22 ist für den UHC Guggisberg Geschichte.

Lassen wir uns doch noch kurz einmal objektiv rekapitulieren, wie und was uns diese unnötige Niederlage gebracht hat (Meinung des Tastatur-Enthusiasten!). Die letzten Trainings und Vorbereitungsspiele haben einiges an Fortschritt gebracht. Nicht nur die Sprüche gegen die Torhüter wurden besser, sondern auch die Kondition, Technik und das Zusammenspiel verbesserten sich mal zu mal. Jedoch konnte letzte Woche sehr wenig trainiert werden – was letztendlich dafür sorgte – dass der Rhythmus etwas ins Stocken geriet. Ausserdem hat meiner Meinung nach das Funkeln vor und während dem Spiel in den Augen gefehlt. Ich rede nicht vom Funkeln, ein kühles Blondes in den Fingern zu halten, sondern das Funkeln zusammen mit Spass und Freude Grosses zu erreichen. Und damit fehlte wohl auch die letzte notwendige Konsequenz in allem was wir taten. Wir alle wissen, dass das
Talent in der Mannschaft da wäre, um die Burgdorfer vom Platz zu fegen. Aber auf diesem Niveau entscheiden oftmals nur die kleinsten Dinge das Geschehen.

Als solchen Niederlagen lernen und wachsen wir als Team! Da bin ich überzeugt! Jetzt gilt es, dieses Funkeln am Stock wieder zu erlangen, es am Bier gemeinsam zu vertiefen und im Trainingslager (dieses Wochenende) weitere Schritte nach vorne zu machen. Denn die Meisterschaft beginnt bereits diesen Monat und diese werden wir garantiert nicht auch verschlafen!

Scorerliste:
#8 Alain Rindlisbacher (3x), #11 Joel Werren (2x), #13 Andre Gafner (1x)

Sportliche Grüsse
#18 für euer UHC Guggisberg!

Favoriten setzten sich durch – Spielbericht zur 1. Cuprunde der Damen, 13.08.2021

Nachdem vor einer Woche die Herren nach gut einem Jahr ihren ersten Ernstkampf bestritten, hiess es am Freitag auch für die Damen, sich mal wieder im schönen UHC Trikot zu präsentieren und zu prüfen, ob während der Coronazeit etwas an Können, Spiellust und Siegeshunger verloren ging.

Während den Monaten Spiel- und Trainingspause verkürzten wir uns das Warten auf das «Chneblä» mit Zoom-Meetings, Trashlotto und Brändi-Dog Abenden, Videodrehen oder Outodoortraining. Der Teamgedanke kam in dieser Zeit auf jeden Fall nicht zu kurz. Doch freuten wir uns sehr darauf, konnten wir endlich wieder unserem Kerngeschäft, dem Unihockey, nachgehen und stand mit der 1. Cuprunde gegen die Damen aus Heimberg endlich wieder ein Match vor der Türe.

UHC Guggisberg – UHC S.D. Heimberg  3:6

Mit dem Zweitligisten Heimberg wartete auf uns ein altbekannter Gegner. In den letzten Partien zogen wir aber meistens (klar) den Kürzeren, dass wir definitiv als Aussenseiter galten. Nichts desto trotz wollten wir den Heimbergerinnen das Leben möglichst schwer machen und dem heimischen Publikum ein spannendes Spiel bieten.

Top motiviert aber etwas nervös starteten wir in die Partie. Die Gemüter beruhigten sich aber schnell, als Nicole Zwahlen nach nur 35 Sekunden den Führungstreffer erzielte. Dies gab uns Energie und wir konnten sehr gut mit Heimberg mithalten und liessen wenige Abschlüsse zu. Und wenn es mal einen Abschluss gab, hatten wir noch unsere Mauer Tanä im Tor, die einen unglaublichen Tag erwischt hat! Heimberg gelang es nach rund 8 Minuten trotzdem, zum Ausgleich einzuschieben. Nur 20 Sekunden später funktionierte unsere Freistossvariante (die wir gemäss Coach Marcus eigentlich nicht machen sollten 😅) perfekt und Sandra Nyffenegger brach uns unter grossem Jubel erneut in Führung. Diesen Vorsprung konnten wir dank guter Defensivleistung mit zum Pausentee nehmen.

Die Pausenansprache von Coach Marcus war sehr optimistisch. Einfach genauso weiterspielen und nicht nachlassen. Dies versuchten wir umzusetzen. Doch auch die Heimbergerinnen erhielten in der Pause wohl ordentlich Druck des Trainerstaffs, so dass sie in der zweiten Halbzeit die Partie zum 2:3 drehten.

Da war noch nichts verloren, das holen wir noch! Doch das letzte Drittel startete überhaupt nicht wie gewünscht. Heimberg nutzte ein unglücklicher Sturz einer Spielerin eiskalt aus und zog auf 2:4 davon. Danach waren wir völlig aus dem Konzept und es passierten uns einfach zu viele Eigenfehler. Beim Stand von 2:5 wurde unsere #8 auf die Strafbank geschickt. Obwohl sie sich sehr über diese Strafe aufregte, war ihr Ärger über ihr neues (altes) Amt als Bidonchefin noch grösser wie man an ihren lauten Worten «i wott di huere schiss Bidon nid» deutlich erkennen konnte (Merci Sandy, du machsch di Bidon immer super!).
Immerhin gelang uns ein souveränes Unterzahlspiel. Und nur kurz darauf konnten wir sogar in Überzahl agieren und dies fast 4 Minuten lang. Im Gegensatz zu unseren Gegnerinnen nutzten wir das Powerplay aus und verkürzten durch einen schönen Schuss von Juliana (aka Sinu) Ulrich auf 3:5. Doch die Partie dauerte nur noch 5 Minuten. Jetzt mussten wir All-in und stellten auf 4 Feldspielerinnen um. Eine Situation die wir im Training leider schon lange nicht mehr geübt haben. Dies bemerkte man sofort. Wir konnten den Ball nicht laufen lassen und mehr als paar relativ ungefährliche Weitschüsse gelang uns nicht. Heimberg hingegen traf gefühlt 100 Mal unsere Torumrandung des leeren Tors. Da hätten wir uns fast schämen müssen, wenn wir die Partie noch gedreht hätten… 40 Sekunden vor Schluss gelang Heimberg doch noch den Schlusstreffer zum 3:6 und wir mussten uns definitiv geschlagen geben.

Schade! Da wäre mehr drin gelegen… Trotzdem müssen wir wohl ehrlich sein und sagen, dass Heimberg einfach die bessere Mannschaft war und uns einfach zu viele Eigenfehler passiert sind. Wir wissen nun aber, woran wir noch arbeiten müssen und dass wir in der 3. Liga mit so einer Leistung bestimmt mithalten können und vor allem, dass uns Unihockey immer noch riesen Spass macht! Gratulation an unsere Gegnerinnen an dieser Stelle!

Nun geht es an die letzten Vorbereitungen, bis am 19.09.2021 (hoffentlich) die Meisterschaft startet. Wir freuen uns auf eine gute Saison und danken den Fans für die Unterstützung und allen Helfern fürs Grillen, Speakern, etc. Schön ist unser Vereinsleben wieder aufgewacht!

#Scorerliste:
#20 Nicole Zwahlen, #8 Sandra Nyffenegger, #16 Juliana (aka Sinu) Ulrich

Für das Damenteam
Corinne

Chäpsle fägt – 1. Runde im Ligacup

Matchbericht 1. Mannschaft vom 8. August 2021

Nach fast einem Jahr Unterbruch gibt es jetzt wieder brandneue und exklusive News aus der Welt des gepflegten Unihockeysports. Bevor wir zum eigentlichen Inhalt dieses Matchberichts kommen, möchte ich einige Worte – über das Geschehene während der sogenannten Pandemie – verlieren.

Die lange Phase ohne «Böuzlä» liess unsere Stocktechnik, Kondition, Qualität der Sprüche gegen die Goalies, Bizepsumfang und den Skill ein Bier quasi blind an der Harasse aufzuschlagen stark mindern. Nach dem Entscheid von swissunihockey uns in die zweithöchste Liga aufsteigen zu lassen (und auch dank den Lockerungen im Mai / Juni), wurden die verstaubten Schuhe wieder gebunden, die Bäuche wieder trainiert und Cardinal musste von diesem Zeitpunkt an wieder Nachtschichten einlegen. Zweimal wöchentlich trainieren die fleissigen Unihockeyonier aus Guggisberg daran, die Lücke zu letzter Saison zu schliessen um annähernd 2. Liga tauglich zu werden.

Auch der Ligacup hat sein Comeback gefeiert, etwas verspätet, aber er findet dennoch statt. Hurrah, erster Ernstkampf des Fanionteams seit fast einem Jahr. Im 1/128-Final trifft das Fanionteam gegen den bekannten Gegner aus Heimberg. Die Begegnungen gegen die Drachen aus Thun verliefen immer hektisch und endeten meistens knapp zu unseren Gunsten. Aber als frischgekröntes 2. Liga Team war der Favorit auch schnell klar und Coach Husi unterstrich dies mit der Aussage «mir chöi nume verliere!!» gleich doppelt und dreifach.

UHC S.D. Heimberg vs. UHC Guggisberg (6:20)

Auch unsere Fans waren giggerig auf geisteskrankes Unihockey im Guggershörnli-Tempel. Im gut gefüllten Hexenkessel pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Sie ging nicht lange von statten, ehe Daniel Veieli Riesen das erste Tor erzielte. Nachdem American Sniper Micha mit einem satten Schuss zum zweiten Treffer einnetzte, konnte sich die dritte Linie im Powerplay versuchen. Präsi Gafner legte wunderschön zu Brudi Vättu auf, welcher gekonnt die Überzahlsituation ausnutzte. Die Heimberger, meldeten sich mit dem Anschlusstreffer in die Partie. Die Markenfigur von Cardinal, also Joel Werren konnte mit einem Airhook-Treffer und einem weiteren sehenswerten einen grösseren Vorsprung herstellen. Nach mehr als der Hälfte im ersten Drittel durfte auch der erste Guggershörnli-Akteur die Strafbank vorheizen. Auch die Gäste konnten die Überzahlsituation ausnutzen und verkürzten sogar kurzzeitig auf 5 zu 3. Drei weitere Treffer von Micha, Cyril und Alain (Überzahl) liessen die Gemüter etwas abkühlen und mit einem komfortablen Vorsprung von 8 zu 3 in die Katakomben verschwinden.

SilverStar Husi zeigte sich einigermassen zufrieden und schilderte den Gameplan für Drittel 2. Der Favoritenrolle weiter gerecht werden und dies mit einer Brise Arroganz soll das Rezept für die zweiten 20 Minuten sein. Die Arroganz zeigte sich bereits vor dem Anpfiff, indem unser Coach auch noch die Bidons selbst schleppen musste. Hat er aber verdammt gut gemacht!

Das zweite Drittel startete für die Gantrischianer nach Mass. Viermal in Folge schlug es im Kasten der Gäste ein. Gebrüder Werren, Bierplanexperte Alain und Tastatur-Enthusiast Cyril trafen zu einer komfortablen Führung von 12 zu 4. Die zweiten 10 Minuten waren nicht wirklich von hochstehendem Unihockey geprägt. Viele Stockschläge, keine Kombinationen und beidseitige Strafen dezimierten die Qualität der Partie. Mit einem Zwischenstand von 14 zu 5 ging es zum zweiten Pausentee.

«Der Mischt isch karrlet.», so war man sich mit einer gewissen Vorsicht einig. Was Husi bemerkte, war die fehlende Überlegenheit im Zusammenspiel. Ein Passspiel – welches 2. Liga würdig ist und den Gegner ins Leere laufen liesse – wurde auf die to-do Liste für Drittel 3 geschrieben.

Dies versuchten wir sofort umzusetzen. Das Spiel befand sich nach Wiederanpfiff mehr und mehr in unseren Händen. Ballbesitz konnte erhöht werden und die Qualität und Quantität an Pässen nahmen zu. Trotz Strafen von Dachdecker-Rüpel Riesen und Captain Brudi Vätu konnten die einheimischen zwischenzeitlich auf 18 zu 5 davonziehen. Die immer noch relativ stark pressenden Gäste aus Heimberg konnten ihrerseits noch ein Torerfolg feiern. Der Schlusspunkt gehörte jedoch der dritten Linie, welche nach schöner Auslösung und gekonntem Passspiel den freistehenden Brudi lancierte. Merci für di Chiste Vätu! Ah, und an die beiden Goalies: Sackstarkes Spiel von beiden!! Für Weitschüsse von 4. Ligisten reichts doch! Spass….

20 zu 6 und der Mist war so was von gekarrlet! Die Drachen glichen nun mehr rauchenden Spatzen und die Guggisberger-Truppe konnte der Favoritenrolle gerecht werden. Noch lange nicht auf dem Niveau, auf dem wir sein sollen und wollen, jedoch ein gelungener Form-Check vor heimischem Publikum. Sprichwort Fans: Danke für die tatkräftige Unterstützung und das zahlreiche Erscheinen! Sch’geil gsi! Weiter geht’s mit der nächsten Cuprunde gegen den UHC Burgdorf III. Weitere Infos dazu folgen!

Scorerliste:
#9 Micha Werren (4x), #11 Joel Werren (4x), #8 Alain Rindlisbacher (3x), #18 Cyril Wüthrich (3x), #15 Martin Kohli (3x), #5 Daniel Riesen (2x), #14 Ivan Riesen (1x)

Sportliche Grüsse
#18 für euer UHC Guggisberg

Spassiger Vormittag in Wünnenwil – Spielbericht der Damen vom 18.10.2020

Heute Vormittag drudelten die 13 Zwerge und Coach Marcus im kühlen Wünnenwil ein. Trotz Windstille empfand man die Temperaturen auf der Einlaufstrecke wie im sibirischen Schluechtli. Nichts desto trotz sollte die Kälte uns aufwecken und zusätzlich motivieren, heute 4 Punkte heimzubringen.

UHC Treyvaux Gladiators – UHC Guggisberg 5:5

Nachdem die Schulanlage besichtigt war und wir vom zukünftigen Geissäbuur Dürrenmatt über das Punktieren von Ziegen aufgeklärt wurden stand der Partie gegen Treyvaux nichts mehr im Weg. Wir starteten aber etwas zurückhaltend und die ersten 10 Minuten war es ein Abtasten von beiden Seiten. Schliesslich waren es aber unsere Gegnerinnen, welche das Score eröffneten. Obwohl wir versuchten, den Ausgleich rasch zu erzielen, zogen sie auf 2:0 davon. Immerhin gelang Selina Ulrich vor der Pause der Anschlusstreffer, so dass wir mit einem guten Gefühl in die 2. Halbzeit starten konnten.

Doch das gute Gefühl verliess uns sofort, zogen unsere Gegnerinnen mit einem Doppelschlag auf 4:1 davon. Und es kam noch besser – unsere #13 stürzte unglücklich und verletzte sich dabei am Knie.  Die Konzentration drohte nachzulassen… Doch auch Treyvaux war plötzlich etwas verunsichert. So konnte Bettina Gnägi zum 2:4 einschieben. Die Ulrich / Zbinden Linie ging fürs Bully wieder aufs Feld und Julä gewann das Bully und hämmerte den Ball von der Mittellinie zum 4:3 in die Maschen. Nun waren wir wieder daran! Dachten wir zumindest. Denn Treyvaux sah das anders und versuchte das Tempo wieder aus dem Spiel zu nehmen und uns zu Fehlern zu zwingen. So stellten sie den 2-Tore-Vorsprung kurzerhand wieder her. Das Spiel dauerte noch rund 2 ½ Minuten, als Jasmin Zbinden eine Lücke sah und zum 5:4 traf. Beim nächsten Unterbruch nahm Coach Marcus das Timeout und stellte auf 4 Feldspielerinnen um. Eine mutige Angelegenheit, nachdem wir das Überzahlspiel am Cupspiel letzten Samstag überhaupt nicht beherrschten. Doch wir wollten unseren Coach und auch die angereisten Zuschauer vom Gegenteil überzeugen! Wir behielten die Ruhe, liessen den Ball laufen und zägg verwandelte Nicole Zwahlen den Pass vors Tor gekonnt per Backhand zum Ausgleich! Ziel Nr. 1 war erreicht. Nun wollten wir aber den Sieg! Das sollte mit etwa 70 Sekunden auf der Uhr noch möglich sein. Wir kämpften was das Zeug hält. Doch das Runde wollte einfach nicht mehr ins Eckige, somit trennten wir uns mit einem Remis. Immerhin! Schade konnten wir die Energie der letzten 5 Minuten nicht während dem ganzen Spiel auf den Platz bringen…

Scorerliste:
#12 Bettina Gnägi (1x)
#15 Juliana Ulrich (1x)
#16 Selina Ulrich (1x)
#21 Jasmin Zbinden (1x)
#20 Nicole Zwahlen (1x)

Alterswil-St. Antoni – UHC Guggisberg 0:5

Im zweiten Spiel wartete mit ASTA ein altbekannter Gegner, welcher heute aber mit kleinem Kader auflief. Wenn wir mit dem Tempo, welches wir am Ende des ersten Matches hatten, spielen, sollte ein Sieg definitiv drin liegen. Gleich im ersten Einsatz legten wir los wie die Feuerwehr und das Sturmduo Burren/Dürrenmatt stellte die gegnerische Defense schon mal ordentlich auf die Probe. Genau so spielten wir weiter und machten ordentlich Druck. Bis ein Schuss aus den hinteren Reihen von Gabi Binggeli den Weg ins gegnerische Tor fand. Wir hatten das Spiel im Griff und konnten sogar einen offensiven Wechsel waagen. Dadurch entstand Raum, welchen Bettina Gnägi für sich nutzen konnte und auf 0:2 erhöhte. ASTA blieb neb einem Pfostenschuss ohne grosse Chance und wenn sie eine hatten, stand unsere Verteidigung und insbesondere Goalie Sabrina Allenbach solide. Bis zum Halbzeitende konnten wir mit einem schönen Backhandtor von Juliana Ulrich auf 0:3 davonziehen. Die Pausenansprache von Coach Marcus war klar, genau so weiter, dann schauckeln wir das Ding nach Hause!

Obwohl das Tempo in der zweiten Halbzeit deutlich langsamer war, gaben wir das Zepter nicht aus der Hand, wir machten weiter Druck und hatten viele Abschlüsse. Zwar blieben sie erfolglos, aber wer nie aufs Tor schiesst, wird auch nie ein Tor schiessen! Somit versuchten wir es weiter und unsere Gegnerinnen halfen uns dabei. Ein Querpass von Martina Dürrenmatt wurde durch eine Spielerin von ASTA gleich selber ins eigene Tor gelenkt. Somit stand es 0:4 für uns. Die Seislerinnen versuchten besser ins Spiel zu finden und mehr Chancen zu generiere. Als eine Spielerin alleine auf unser Tor laufen konnte und von hinten durch unsere #12 gebremst wurde, pfiff der Schiri einen harten Penalty. Bei Goalie Sabrine ging der Laden runter, nicht aber auf der Spielerbank! Wir feureten unsere hinterste Frau an und motivierten sie von der Seitenlinie. Und siehe da, der Penalty wurde verschossen und Sabrina behielt eine weisse Weste. Dies sollte bis zum Schluss so bleiben, besonders nach dieser starken Aktion. In den letzten 7 Minuten konnten wir den Ball in unsere Reihen behalten und so gegnerische Akzente verhindern. Es kam sogar noch besser, als Julä (die wohl immer am Vorabend Geburi feiern sollte) schon wieder per Backhand auf 0:5 erhöhte. Und auch in den letzen 2 Minuten gelang ASTA nicht mehr viel und wir schafften tatsächlich einen zu-null-Sieg.

Scorerliste:
#15 Juliana Ulrich (2x)
#4 Gabi Binggeli (1x)
#24 Martina Dürrenmatt (1x, ET)
#12 Bettina Gnägi 1x)

Heja Froue! Das het gfägt! Nun hoffen wir, dass bei unserer #13 keine gravierende Verletzung diagnostiziert wird. Gute Besserung Mändlä, die 3 Punkte am heutigen Tag sind für dich!

Merci Fans für die Unterstützung und bis zum nächsten Mal und ä guete Rutsch i di nöii Wuche 🙂

Für das Damenteam
#9

Beste Werbung – Matchbericht 1. Mannschaft vom 10. Oktober 2020

Es ist Samstag der 10. Oktober um ca. 12:30. Aufklärer Renato hat soeben über eine aussergewöhnliche Sichtung in Riffenmatt berichtet. Trotz der schlechten Sicht nahe am Guggershörnli, konnte der talentierte Aufklärer aus seinem Hochsitz einige suspekte Autokennzeichen entdecken. Nein, diese Zürcher-Autokennzeichen trafen sich nicht, um Driftpunkte auf dem Gurnigel zu sammeln. Sie hatten einen anderen driftigen Grund, nämlich die Austragung der dritten Runde im Schweizer Ligacup.  

Nachdem sich auch die Hausherren in den Katakomben widerfanden, konnte uns das Coaching-Stuff auf die Partie einstellen. Husi zeigte nochmals den Klassenunterschied auf und präsentierte den Gameplan für die ersten 20-Minuten. Ziel war es, möglichst am Ball zu bleiben und das Spiel offen zu gestalten.  

UHC Guggisberg vs UHCevi-Gossau (10:21)

Die ersten Minuten verliefen nicht nach dem Gusto des Coaches. Der favorisierte 1st Ligist konnte Eigenfehler effizient ausnutzen und ging mit 3 zu 0 in Führung. Die Guggisberger konnten anschliessend einige Akzente setzen. Joel Werren versuchte seinen Airhook auch gegen diesen Gegner, mit Erfolg. Der Schiedsrichter meinte zwar: «Grenzwertig, aber geil gsi!» und zeigte anschliessend auf den Bullypunkt. Danach kam wieder eine Phase, bei welchem der Gegner den Klassenunterschied aufzeigen liess. Meinte man den Gegner im Auge zu haben, löste sich dieser im nächsten Augenblick und schob gekonnt ein. 6 zu 1 im ersten Drittel entsprach überhaupt nicht unseren Vorstellungen. Noch vor dem ersten Pausenpfiff konnten Micha und Dänu das Score und auch die Hoffnungen erhöhen.

Die Pause wurde für eine gegnerische Analyse genutzt. Coach Husi skizzierte wie wild auf, wie gegen die Zürcher zu verteidigen ist. Voller Motivation ging es in das zweite Drittel.

Kaum gestartet, lag der Ball wieder im Netz der Guggisberger. Gossau konnte mit einfachen, schnörkellosen und taktisch cleveren Spielzügen weiter ausbauen. Nachdem Joker Bäri seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 8 zu 4 lautstark bejubelte, musste sich unsere #11 zweimal auf die Strafbank begeben. Beide Unterzahlsituationen konnten dem stark aufspielenden Powerplay nicht gerecht werden (trotz einigen Möglichkeiten zu einem Shorthander). Die Gäste zogen auf 10 zu 4 davon. Das während dem Training nicht nur Däumchen gedreht und Mineralwasser konsumiert wird, zeigte sich durch zwei wunderbar herausgespielte Tore von Schnitzer und Micha. Einer dieser Treffer geht unter die Kategorie «Husi’s Taktikstreiche» oder auch bekannt unter «Mi isch haut eifach eine meh», denn Micha verwertete die geübte Freistossvariante, bei welchem der Torhüter seinen Platz einem vierten Feldspieler freimachte. Mit einem Zwischenstand von 14 zu 7 für die Gäste ging es in das letzte Drittel.

Für die letzten 20 Minuten hatten wir zwei Ziele. «Mir mache dänä es Stängeli» lautete ersteres. Als zweite Voraussetzung wollten wir keine 20 Treffer kassieren und dem Gegner noch bis Spielende auf den Socken stehen.

Das letzte Drittel forderte auch noch die Helfer mit der Stoppuhr an der Bande. Die Guggisbergisten waren in einigen Situationen etwas «übermotiviert» und wurden infolgedessen vom Schiedsrichter bestraft. Die Überzahlsituationen (zum Teil auch 4 gegen 2) verwandelten die CeVi’s souverän und liessen so unser zweites Ziel – weniger als 20 Tore kassieren – dahinschwinden. Das erste Ziel konnte jedoch erreicht werden. Andri und Alain netzten im letzten Drittel eiskalt ein und liessen die Frage offen, wer denn nun die Kiste Bier zahlen soll/darf/muss/will? Die Presse-Tussi war dumm und naiv genug, backhand in die nahe obere Ecke abzuschliessen und das Stängeli zu erzielen. Die Harasse wird natürlich gerne spendiert 😀 Mit einem Endresultat von 21 zu 10 verabschiedeten die Spieler des UHC Guggisberg die Fans und den Cupgegner aus Gossau. Wir bedanken uns für den grossartigen Unihockeynachmittag bei allen Beteiligten!

Die Cuppartie ging ohne grossen Exploit der Heimischen aus, dennoch konnten sich die Herren aus Riffen bei Matt von einer kämpferischen, hartnäckigen und passionierten Seite zeigen. Ich würde behaupten, die Fans genossen ein spektakuläres und hochstehendes Unihockey-Spiel. Geile fight gsi Jungs!

Jetzt gilt es die wertvollen Erfahrungen umzumünzen und in die fortlaufende Meisterschaft mitzunehmen. Witerhin mit Liideschaft und Freud derbi sy!

Scorerliste:

#9 Micha Werren (2x), #11 Joel Werren (1x), #18 Cyril Wüthrich (1x), #6 Marc Zbinden aka Bäri (1x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x), #15 Martin Kohli (1x), #8 Alain Rindlisbacher (1x), #5 Daniel Riesen (1x), #16 Ivan Riesen (1x)

Sportliche Grüsse

#18 für euer EIS!

Kampfgeist wurde nicht belohnt – Spielbericht zur 2. Cuprunde der Damen, 10.10.2020

Gestern Abend liefen die Damen in der Guggershörnli Arena gegen UHC RW Erlenbach aus der 2. Liga auf. Am Nachmittag konnten wir bei den Herren schon beobachten, wie hochstehendes Unihockey aussieht. Davon wollten wir einiges mitnehmen und wir wollten vor allem die Fans doch noch mit einem Sieg belohnen.

UHC Guggisberg – UHC RW Erlenbach 9:12
Die Ansage für die Partie war klar: von Beginn weg viel Tempo machen und die Gegnerinnen mit der blauen Flutwelle ersäufen. Wir starteten etwas nervös aber auch sehr konzentriert in die Partie. Leider vergaben wir in den ersten Minuten einige Chancen, was Erlenbach zu ihren Gunsten ausnutzte und in Führung ging. Jasmin Zbinden glich allerdings kurz danach wieder aus. Das Spiel ging sehr ausgeglichen weiter und beide Teams agierten mit viel Tempo. Somit ging ges mit einem Spielstand von 2:2 in die Katakomben. In der Pause motivierte uns Coach Marcus noch einmal. Weiterhin die Pace hoch halten, so können wir in der nächsten Pause mit einer Führung da stehen.
Doch leider gelang uns der Start ins 2. Drittel überhaupt nicht und Erlenbach konnte erneut in Führung gehen. Unsere 3. Linie liess sich davon aber nicht unterkriegen und kämpfte so hart um den Ball, bis er endlich den Weg ins gegnerische Tor fand. Kurz danach schob Amanda Tanner nach einem Querpass von Bettina Gnägi zu unserer erstmaligen Führung ein. Es schien, als hätten wir nun das Zepter in der Hand. Doch der Schein trügte. Erlenbach versuchte unsere sehr stark aufspielende Torwartin Tanja Schneiter immer mehr zu fordern und konnten sie auch zweimal bezwingen und die Partie wieder drehen. Danach mussten wir kurz vor Drittelsende noch in Unterzahl agieren. Lange gelang uns dies sehr gut bis die Oberländerinnen kurz vor Ablauf der 2 Minuten zum 4:6 trafen. Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die zweite Pause.
Coach Marcus stellte für das letzte Drittel noch ein wenig um und brachte Youngster Sinu. Das hole mer no! Wie in den ersten beiden Dritteln mussten wir auch im letzten zu Beginn gleich ein Gegentor hinnehmen. Nun mussten wir 3 Tore aufholen. Anschliessend konnten wir erstmals in Überzahl agieren. Nachdem wir die ersten Sekunden davon Mühe hatten den Ball in unseren Reihen zu behalten, konnten wir doch noch ein solides Powerplay aufbauen und Martina Dürrenmatt hämmerte den Ball zum 5:7 in die Maschen. Der eingewechselte Trumpf stach sofort und verkürzte auf 6:7. Gleich in ihrem nächsten Einsatz sah Sinu beim Wechseln die Lücke übers ganze Feld zu Bettina Gnägi, welche diesen Traumpass ohne zu fackeln zum Ausgleich verwertete. Wir waren wieder zurück im Spiel! Die Oberländerinnen nahmen daraufhin ir Timeout und übten wieder mehr Druck aus. Ohne grosses Laufspiel aber mit vielen guten Pässen und satten Abschlüssen machten sie uns das Leben schwer und gingen erneut in Führung. Der Schiri pfiff kurz danach aus viel versprechender Position ein Freistoss für uns. Captain Corinne sah ihre Chance und verwertete unsere Freistossvariante herrlich zum 8:8. Die Favoriten aus Erlenbach liessen sich dadurch aber nicht unterkriegen und gingen erneut in Führung. Erneut gab es anschliessend ein Freistoss für uns, ziemlich an der gleichen Stelle wie zuvor. Und siehe da: Duplizität der Ereignisse – Corinne Burren traf erneut zum Ausgleich. Das Spiel dauerte noch rund 3 Minuten. Jetzt nicht schon wieder einä frässä. Doch leider waren wir zu nervös und Erlenbach behielt die Nerven und ging schon wieder in Führung. Danach konnten wir nochmal in Überzahl agieren. Coach Marcus ging all in und brachte gleich 4 Feldspielerinnen. Doch dieser Schuss ging nach hinten raus und wir mussten in doppelter Überzahl ein Treffer ins leere Tor hinnehmen. Wir gaben aber nicht auf und probierten es nochmal mit 4 Felspielerinnen. Die Abschlüsse waren aber zu wenig konsequent und wir konnten den Ball nicht gut genug laufen lassen, so dass es die Verteidigung relativ einfach hatte. Rund 30 Sekunden vor Schluss kassierten wir noch das 9:12 ins leere Tor. Das wars! Wir gingen als Verlierer vom Platz. 😞
Trotzdem haben wir uns gut geschlagen. Schliesslich waren wir nach den letzten Partien gegen Erlenbach, die wir jeweils deutlich verloren haben, die klaren Aussenseiter. Schade, da wäre was drin gewesen!

Scorerliste:
#9 Corinne Burren (2x)
#12 Bettina Gnägi (2x)
#21 Jasmin Zbinden (2x)
#24 Martina Dürrenmatt (1x)
#13 Amanda Tanner (1x)
#16 Selina Ulrich (1x)

Danke allen Fans für die Unterstützung und allen Helfer fürs Grillieren, Speakern, etc. Wir hoffen, euch nächsten Sonntag bei der nächsten Meisterschaftsrunde in Wünnewil mehr Freude zu bereiten.

Für das Damenteam
#9

Gut ist nicht gut genug – Matchbericht 1. Mannschaft vom 04. Oktober 2020

Die neue Meisterschaft für die Herren 1 aus Guggisberg hat begonnen. Früh sonntags versammelten sich die Spieler in Laupen. Da keine Garderoben zur Verfügung gestellt wurden, mussten sich die Buebe in der Theaterhalle (oder wie man das bezeichnet) umziehen.

SC Laupen vs UHC Guggisberg (2:7)
Der erste Gegner in der neuen Saison ist ein altbekannter Rückkehrer aus der 4. Liga. Vor zwei Saisons haben die Herren am Guggershörnli dafür gesorgt, dass die blauen Schafe in die untere Spielklasse abgestiegen sind. Das musste einfach nochmal erwähnt werden… Deshalb hatten die Gastgeber eine Revanche offen und wollten das erste Spiel für sich entscheiden.Optimal vom Coaching-Stuff eingestellt, startete die erste Linie mit viel Ballbesitz in das Spiel. Der Ball kullerte gut durch die eigenen Reihen und provozierte so Fouls von den Laupner. Eine Freistosssituation wurde durch einen vierten Feldspieler komplettiert und dieser hämmerte die oft-trainierte Variante in die Maschen. Eine Bestätigung von Coach Husis verruckten und geisteskranken Taktiken und Varianten. «Es isch haut eifach eine meh ufem Bitz» (Zitat von Husi; an jedem Training und hoffentlich auch an jedem Spieltag 😃). Weiter powerten die Linien nach vorne und verzeichneten viele Abschlüsse. Ein Abschluss der #18 purzelte erfolgreich unter den Knieschonern des Torhüters in das Tor. Noch vor der Pause gelang Riesen Dani eine selbst verwandelte Freistossvariante in den Bügel. Die zweite Halbzeit fing da an, wo die erste aufgehört hat. Nämlich mit Tore schiessen der Guggisberganonsier. Micha Werren traf gleich doppelt innerhalb weniger Minuten. Dabei zu erwähnen ist wieder die ausgeklügelte Freistossvariante mit 4 Feldspielern. «Mi isch haut eifach eine meh.», murmelte Husi mit erhobenem Haupte an der Bande. Nach einer Zweiminutenstrafe mussten die Guggisberger erstmals in Unterzahl agieren. Die Laupner nutzten diese aus und konnten ihr erstes Tor schiessen. Danach klingelte es noch zweimal im Kasten der Laupner und einmal hinter Renä. Mit einem 7 zu 2 Endstand feierte das Fanionteam den ersten Saisonsieg und liessen die Laupner an vergangene Niederlage erinnern.

Scorerliste:
#9 Micha Werren (2x), #18 Cyril Wüthrich (2x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x), #8 Alain Rindlisbacher (1x), #5 Daniel Riesen (1x)

UHC Guggisberg vs Alterswil – St.Antoni (3:8)
Mit einem Sieg in der Tasche konnte die erste Mannschaft mit einem guten Gefühl in das zweite Spiel der Runde aufspielen. Die Freiburger sind den Guggisberger gut bekannt, man wusste aus vergangenen Meisterschaftsduellen das es ein Spiel auf Augenhöhe geben wird. Die ersten Minuten verliefen abtastend. Beide Mannschaften versuchten den Ball in den eigenen Reihen zu halten und Druck aufs gegnerische Tor auszuüben. Mit mehr Erfolg für den Gegner, denn dieser konnte mit zwei Treffern einen Vorsprung erarbeiten. Das erste zählbare erfolgte durch Cyril, welcher ein schönes Zuspiel von Andri verwerten konnte. Einige Minuten später mussten die Guggishörndler sogar einen Shorthander hinnehmen. Mit einem Stand von 3 zu 1 ging es in die Pause. Das ganze Team war zuversichtlich, dass die Partie noch zu holen ist. Mehr Agilität und mehr Abschlüsse aufs Tor wurden vom Coaching-Stuff gefordert. Dies funktionierte leider gar nicht. Die Freiburger waren spritziger, zielorientierter und eiskalter im Abschluss. Demnach zogen die Asta’s auf 7 zu 1 davon. In den eigenen Reihen konnten Kilu und Captain Vättu kleinere Akzente setzen, diese blieben jedoch ohne weiterführenden Erfolg. Auch ohne Torhüter wurde die Partie nicht in unsere Bahnen gelenkt. Mit einem Endresultat von 8 zu 3 verliessen die Herren die Turnhalle.

Scorerliste:
#18 Cyril Wüthrich (1x), #10 Kilian Schneiter (1x), #15 Martin Kohli (1x)

Was hat uns diese erste Meisterschaftsrunde gezeigt? Was kann man als Team für den weiteren Verlauf mitnehmen? Die Bissigkeit und der letzte Wille hat im zweiten Spiel etwas gefehlt und dies hat den kleinen, aber feinen Unterschied schlussendlich ausgemacht. Der erste Spieltag hat aufgezeigt, dass alle Teams auf Augenhöhe sind und winzige Details über Sieg oder Niederlage entscheiden. Mitnehmen kann die Mannschaft eine ordentliche Portion Motivation, zwei Punkte gegen die blauen Schafe, gebrauchte Einwegmasken und Trikots zum selber waschen. 😃Weiter geht’s bereits nächsten Samstag mit dem Cupkracher gegen UHCevi Gossau! #bethere

#18 für euer EIS!

2 Punkte zum Saisonstart – Matchbericht der Damen vom 27.09.2020

Gestern Vormittag ging es für uns viel zu früh nach Laupen. Da am Vortag unsere #12 ihre Hochzeit feierte, gab es für die meisten von uns nur etwa 4 Stunden Schlaf. Trotzdem waren wir motiviert und wollten unbedingt mit Punkten in die neue Saison starten, welche wir nun unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes starten können.

Corcelles-Cormondrèche – UHC Guggisberg 2:6
Im ersten Spiel starteten wir sehr verhalten. War doch die Müdigkeit bei den meisten von uns sehr spürbar. So kam es auch nicht von ungefähr, dass wir 1:0 in Rückstand gingen. Doch dann fanden wir immer besser ins Spiel und konnten dank einem Tor von Selina Ulrich ausgleichen. Corcelles geriet dadurch völlig aus dem Konzept, so dass wir auf 4:1 davon zogen. Zwar kam vor der Pause noch der Anschlusstreffer, doch wir spürten, dass dieses Spiel definitiv mit einem Sieg für uns enden muss.In der zweiten Halbzeit gelangen uns die ersten Minuten viel besser als in der ersten. Amanda Tanner brachte mit ihrer ersten Ballberührung das Runde ins Eckige. Danach war das Spiel etwas schläfrig und ausgeglichen. Corcelles konterte uns zwar einige Male aus, doch (simsalabim) Sabrina Allenbach hielt hinten souverän dicht. Da Mändlä Tanner gleich noch ein zweites Mal traf, gewannen wir schlussendlich mit 2:6.

Scorerliste:
#16 Selina Ulrich (2x), #13 Amanda Tanner (2x), #24 Martina Dürrenmatt (1x),
#10 Daniela Allenbach (1x)

UHC Guggisberg – UHT Düdingen 0:2
In der zweiten Partie trafen wir auf die uns bereits aus früheren Jahren bekannten Damen aus Düdigen. Die Freiburgerinnen waren von Beginn weg top motiviert und machten Druck. Schnell war klar, das dieses Spiel nicht so einfach wird, wie das erste. Und schon bald ging Düdingen 0:1 in Führung. Schon wieder mussten wir einem Rückstand hinterher rennen. Wir fanden nicht wirklich ins Spiel und machten viele Eigenfehler. Düdingen nutzten diese gekonnt aus und zogen auf 0:2 davon. Bis zur Pause versuchten auch wir noch etwas Druck zu machen, doch unsere Abschlüsse waren zu ungefährlich, so dass die gegnerische Torwartin unbezwungen blieb.Beim Pausentee meinte Coach Marcus, dass wir dieses Spiel noch gewinnen können. 2 Tore sind nicht alle Welt! Somit starteten wir voller Elan in die zweite Halbzeit. Wir waren sofort viel Lauffreudiger und versuchten Düdingen in den eigenen Reihen unter Druck zu setzen. Leider wurde rund 5 Minuten vor Schluss unsere #10 auf die Strafbank gesetzt, was unseren Gameplan etwas durcheinander brachte. Zwar überstanden wir die Unterzahl ohne Gegentor, doch dann blieben uns nur noch 3 Minuten um 2 Tore zu schiessen. Marcus stellte auf 2 Linien um und ersetzte Goalie Tanä durch einen 4. Feldspieler. Die Überzahl war zwar gut, doch die Abschlüsse einfach zu wenig konsequent. Somit schafften wir die Tore leider nicht und wir mussten vor den Augen des frischgebackenes Ehepaar Gnägi eine Niederlage verbuchen. Schade!
Trotzdem können wir nach dieser Vorbereitung doch einigermassen mit dem Saisonstart zufrieden sein. Nun müssen wir intensiv weiter Trainieren, bis wir am Samstag, 10. Oktober 2020 um 19:00 Uhr Erlenbach in der zweiten Cuprunde empfangen. Wir freuen uns schon jetzt auf Eure Unterstützung!

Fazit des Tages: Eins kann uns keiner nehmen und das ist die pure Lust am Leben!

Für das Damenteam #9

Vorsprung über die Zeit gerettet – Spielbericht der 1. Cuprunde der Damen, 11.09.2020


Gestern Abend um 20:15 Uhr war es endlich so weit: nach einer gefühlten Ewigkeit hatten unsere Damen den ersten Ernstkampf. In der gut gefüllten Guggershörnliarena fand die erste Cuprunde statt gegen die Damen aus Blumenstein. Bluemstein ist ein uns sehr bekannter Gegner. Schon einige hitzige Duelle haben wir gegen die Blumensteinerinnen gespielt und oft auch verloren. Doch dies sollte diesmal nicht passieren und die Ansage von Coach Marcus war klar „das müesse mir itz gwinnä!“. Somit starteten wir top motiviert aber auch etwas nervös in die Partie.
Von Beginn weg waren wir hellwach und machten sofort Tempo. Blumenstein versuchte zwar mitzuhalten doch meistens waren wir einen Schritt voraus. Somit war es verdient, dass wir unter grossem Jubel durch einen Treffer von Corinne Burren in Führung gingen. Nur kurz danach erhöhte Bettina Gnägi (nein, nicht mehr Burren) mit einem schönen Distanzschuss ins Angeli auf 2:0 Danach schien der Damm gebrochen und wir konnten immer mehr unser Spiel machen. Bis zur ersten Pause zogen wir auf 4:0 davon.
Ein komfortabler Vorsprung sollte man meinen. Doch in der zweiten Halbzeit war von unserer Startenergie nicht mehr viel zu spüren. Blumenstein übernahm das Zepter und trafen zum 4:1. Immerhin konnten wir durch ein Tor von Juliana Ulrich reagieren und den 4-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Doch Blumenstein liess sich nicht unterkriegen und kämpfte hart weiter. Sie konterten uns mehrmals aus und kamen bis Drittelsende sogar auf 5:3 heran.

Die Pausenansprache von Coach Marcus war klar. Wenn wir so weiterspielen, gehen wir als Verlierer vom Platz und das wollen wir definitiv nicht. Nun hiess es also nochmals Vollgas geben. Die Linien wurden etwas umgestellt und so sollten wir das Spiel wieder in den Griff bekommen. Doch auch Blumenstein roch plötzlich die Chance zum Sieg und legte auch im 3. Drittel los wie die Feuerwehr und Schoss den Anschlusstreffer zum 5:4. Nur kurz danach gab es noch eine Strafe gegen unsere #8. Dies wäre die Möglichkeit für unsere Gegnerinnen gewesen. Doch unsere Box stand sehr solide und machte den Gegnerinnen das Leben schwer, so dass diese Überzahl ohne Gegentor über die Runde ging. Dies gab uns wieder positive Energie, welche Sinu und Tinu zu zwei weiteren Toren beflügelten. Blumenstein gab aber trotz einer 2+10 Minutenstrafe nicht auf und versuchte dran zu bleiben. Sie verkürzten rund 1:30 vor Schluss auf 7:6. Nun einfach kein Tor mehr fressen! Die Nervosität war gross und die Spielerinnen auf unserer Bank konnten kaum mehr hinschauen. Blumenstein spielte mit 4 Feldspielerinnen und versuchte druck zu machen. Doch wir wischten was das Zeug hält und liessen keine Abschlüsse dazu. Doch dann kam plötzlich der Pfiff des Schiedsrichters: 2 Minuten Strafe gegen unsere #12! Mist, 2 gegen 4, das wird wohl unmöglich, da kein Tor zu kassieren! Doch dann bemerkte eine Spielerin, dass das Spiel nur noch 1 Sekunde dauerte. Unsere Mauer vor dem Freistoss stand zu gut und Blumenstein hämmerte den Ball am Tor vorbei. Die Sirene erklang und der Jubel war verdient! Wir siegten mit 7:6!

Scorerliste:
#9 Corinne Burren (2x), #12 Bettina Gnägi (1x), #10 Daniela Allenbach (1x), #15 Juliana Ulrich (1x), #16 Selina Ulrich (1x), #24 Martina Dürrenmatt (1x)

Danke an alle Zuschauer für die Unterstützung, den Helfern fürs Grillen, Speakern, etc. und Goalie Tanä, die uns den Rücken frei hielt. Es het gfägt!

Nun wartet in der nächsten Runde Erlenbach. Spieldaten werden nächstens bekannt gegeben. Wir freuen uns jetzt schon darauf!

Für das Damenteam #9

Gut geknipst, Pflicht erfüllt -> 1/32-Final
Matchbericht 1. Mannschaft vom 09. September 2020

Nach der erfolgreichen ersten Cuprunde gegen TV Bözingen sind nicht viele Wochen vergangen, bis auch schon der 1/64-Final vor der Tür stand. Dazwischen konnten die Herren – unteranderem im Trainingslager – an Varianten, Backhandschläpper und vielen weiteren spassigen Sachen feilen. Der Gegner hiess diesmal Gürbetal RK Belp. Ein unbekannter Gegner, welcher letzte Saison aufgestiegen ist und sich kommende Saison mit den Guggisstädter messen wird. Ein erster Gradmesser also, was kommende Saison auf uns zukommen wird. Mit diesen Fakten begrüssten uns Coach-Duo Husi / Smiley in den Belper Katakomben. Mit treffenden Visualisierungen machte Husi uns klar, was von uns gefordert wurde. «Dä Gägner muess eifach z’Bode Jungs!» Alles klar, Coachie.. machen wir doch 😃
Nach einer kurzen Einspielphase pfiff der Schiedsrichter die Partie kurzerhand an. Es ging keine 5 Sekunden, da jubelte die Bank das erste Mal. Wirbelwind Joel machte seinem Namen aller Ehre und konnte nach schönem Zuspiel nur noch den Torhüter umlaufen und zum ersten Treffer einnetzen. Die Herren aus Riffen bei Guggisberg powerten weiter. Man liess dem Gegner nicht den Hauch einer Chance und netzte eiskalt ein. Überzahlspiel, eingeübte Auslösungen, Freistösse: alles funktionierte und hatte Hand und Fuss. Mit einer komfortablen Führung von 9 zu 1 ging es in die erste Drittelspause.
In der Kabine wurden die Zähler wieder auf null gestellt. Die Führung sieht sicherlich komfortabel aus, ist aber auch schnell verspielt. Konzentriert und fokussiert ging es in das zweite Drittel.Die neu eingewechselte Linie zeigte kurzerhand, wie heiss sie auf ihren Einsatz waren. Herrliche Treffer von Stöckli und Niiiiiiuuuuusss verhalfen dem UHC Guggisberg zu einer 10-Toreführung. Einer war etwas zu heiss und sah (ca. bei Spielhälfte) nach einem «Zweikampf» ROT. Das Belper Powerplay wurde stark umgesetzt und belohnte diese mit zwei Treffern. Auch bei Spielhälfte tauschten die beiden Goalies ihre Plätze und Hegi fand auch nach dem herzlichen Willkommensgruss vom Schiri ins Spiel. In diesem Drittel konnten wir nicht an unsere Leistung anknüpfen. Der Gegner verspürte mehr Platz, mehr Eigenfehler wurden provoziert und produziert und die Effizienz vom ersten Drittel hielt nicht an. Mit einem Zwischenresultat von 12 zu 4 ging es ins letzte Drittel. Für den letzten Spielabschnitt wollten wir die 20 perfekt machen und den Gegner wieder mehr inSchach halten. Dies gelang uns nur bedingt. Beide Parteien agierten nicht mehr mit derselben Konsequenz und daraus resultierte eine regelrechte Torflut. Selbst mit dem Stock eines Gegenspielers konnte man den entscheidenden Pass spielen. An dem hat es sicherlich nicht gelegen, so viel soll gesagt sein 😃. Mit einem Schlussresultat von 21 zu 11 zugunsten der Gantrischianer verabschiedeten uns die Gastgeber in die nächste Cuprunde. Mi gseht sech ir Meisterschaft!Für die nächste Runde muss sich das Fanionteam warm anziehen. Mit UHCevi Gossau gastiert einer der besten Kleinfeldteams in Riffenmatt. Vorfreude: riesig, Datum: keine Ahnung, Wetter: egal, Bier: Ja!!!
Ah, und zu guter Letzt: Merci Goalies, dir heit blitze gspiut!

Scorerliste:#9 Micha Werren (5x), #8 Alain Rindlisbacher (4x), #11 Joel Werren (3x), #10 Kilian Schneiter (3x), #4 Andri v. Niederhäusern (2x), #18 Cyril Wüthrich (1x), #16 Ivan Riesen (1x), #6 Marco Stöckli (1x), #14Nils Stucki (1x)

#18 für euer EIS!

Hurraaaah, wir können’s noch!

Matchbericht 1. Mannschaft vom 14. August 2020

Endlich ist es wieder an der Zeit, dass wieder über genussvolles Unihockey aus dem Guggisbergerland berichtet wird. Nach fast einem halben Jahr wurde wieder ein Ernstkampf bestritten und die Presse-Tussi durfte wieder einmal kräftig in die Tasten hauen!

Diesen Freitag begann für das Fanionteam des UHC Guggisberg die neue Cupsaison. Gegen den Aussenseiter aus dem Seeland zählte nur eins: SIEG!! Voller Motivation trafen die Herren in der Sporthalle Biel ein und bereiteten sich wie gewohnt auf das Spiel vor. Die hohen Temperaturen liessen bereits beim Aufwärmen die ersten Bidons leeren. Vor dem Spiel bereitete Coach Husi uns noch taktisch auf die Seeländer vor. Dominanz in Form von Ballbesitz und Spielkontrolle wurde von den vier mitgereisten Linien gefordert.

Nachdem auch die letzten Bandenstücke montiert und gerichtet waren, konnte das Spiel beginnen. Die schwarz-orange gekleideten Burschen starteten entschlossen und konzentriert und gingen gleich mit drei Treffern in Führung. Nach fünf gespielten Minuten im ersten Drittel konnte sich auch der Gegner etwas Ballbesitz ergattern. Gefährlich vor dem Gehäuse vom Schönsten wurde es ausschliesslich, wenn Eigenfehler seitens der Guggisberger praktiziert wurden. Infolgedessen musste Hegi drei Mal im ersten Drittel hinter sich greifen. Wir konnten aber auch vier weitere Treffer verzeichnen und gingen mit einem Pausenstand von 7:3 in die Katakomben.

Im zweiten Drittel wurde vor allem kontrolliert, ob auch die beiden Strafbanken ihren Zweck erfüllen. Durch die beidseitig vielen Strafminuten konnte unser Taktikfuchs Husi seine Fäden ziehen und die Herren auf dem Bitz konnten diverse Spielsituationen wie 3 gegen 2, 3 gegen 3 ohne Torhüter oder 2 gegen 2 üben. Die Guggisberger konnten in diesem Drittel ihre Fehlerquote minimieren und durch schöne Spielkombinationen, einen Joel-Penalty und weiteren großartigen Aktionen die Führung deutlich ausbauen. Nach den zweiten 20-Minuten lautete der Spielstand 19 zu 5. Die Frage nach dem Sieger wurde spätestens nach diesem Drittel geklärt.

Im letzten Drittel ging es lediglich darum, die Konzentration auf hohem Niveau zu halten und den Gegner weiterhin komplett unter Druck zu setzen. Ah, und es gab da noch einige Fragen betreffend Harassen-Spender zu klären. Mit dieser Frage wollte unser Captain Vättu wohl nichts zu tun haben und versemmelte das 20igste Tor aus bester Position (früecher oder später bringsch ono Bier Chohli 😊). Alain übernahm anschliessend den Posten des Spenders. Nachdem die Guggisberger munter weiter päfzgereten und Tore schossen, lag die Frage in der Luft: Wer spendiert denn nun eine Harasse für das 30igste? Ein junger Bärner namens Riesä Dänu schob die Kugel ein und liess sich anschliessend für seine Spendierhosen feiern.

Mit dieser Cuprunde wurde historisches geschaffen. Laut verlässlichen Quellen war das Schlussresultat von 31:6 der höchste Sieg in der Vereinsgeschichte. Bravo Jungs!! Da wir vorerst genug Bier haben werden, melden wir uns erst im kommenden Wochenende wieder. Das Trainingslager steht trotz Corona vor der Tür und lässt die Herrenabteilung ins gewohnte Brig reisen.

Scorerliste:

#9 Micha Werren (7x), #11 Joel Werren (6x), #8 Alain Rindlisbacher (5x), #18 Cyril Wüthrich (4x), #5 Daniel Riesen (3x), #15 Martin Kohli (2x), #16 Ivan Riesen (1x), #6 Marco Stöckli (1x), #14 Nils Stucki (1x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x)

#18 für euer EIS!

Saisonbericht der 1. Herren-Mannschaft

Liebe Fans des gepflegten Unihockeysports

Wie ihr sicherlich bereits erfahren habt, wurde auch im Unihockey die aktuell laufende Meisterschaft abgebrochen. Das abrupte Ende hat dazu geführt, dass zwei Spieltage nicht gespielt werden konnte. Der Verband «swissunihockey» hat ausserdem über Auf-und Absteiger informiert. In unserer Gruppe werden keine Auf-und Absteiger (ausser dem Rückzieher von Grauholz-Zollikofen) taxiert.
Um unsere zahlreichen Fans mit etwas Sportliteratur aus dem Guggisbergerland zu verköstigen, verfasse ich eine Zusammenfassung der Meisterschaft 19/20.
Das Fanionteam des UHC Guggisberg hat sich wie immer gut auf die kommende Saison vorbereitet. Im Trainingslager im August wurden fleissig bäckhändschläpper geübt, an Auslösungen und Freistossvarianten gefeilt und auch die taktische Vorgehensweise an Biergläser wurde beiläufig geprobt.

Die erste Runde fand im wunderschönen Schwanden statt, wo man bereits im ersten Saisonspiel eine herbe Klatsche zu beklagen hatte. Im zweiten Spiel wurde danach gut reagiert und man konnte den ersten Sieg gegen Kappelen feiern. Die beiden darauffolgenden Runden konnten allesamt mit der vollen Punktzahl gewertet werden. Die Mannschaft zeigte über beide Spiele hinweg gutes Unihockey und konnte sich dadurch an die obere Tabellenhälfte heften. Im vierten Spieltag in Bern konnte keine Vollrunde notiert werden. Gegen Grauholz-Zollikofen zeigte man nicht sein eigentliches Potenzial und musste ein ärgerliches Unentschieden hinnehmen. Aus dem zweiten Spiel des Tages konnte wiederum ein wichtiger Sieg gegen die Laupener geholt werden (was sonst?! ) . Noch vor den Weihnachten versammelten sich die Guggisberger zum letzten Spieltag im Jahre 2019. Austragungsort war die Halle in Kappelen, wo man sich gegen Alterswil und den Tabellenführer BeO messen durfte. Dieser Spieltag war geprägt mit beidseitig hochstehendem Unihockey, aber einem eher unzufrieden stellenden Resultat. Die Herren aus dem Gantrischgebiet gingen lediglich mit einem Punkt ins neue Jahr.
Neues Jahr, neues Glück war die Devise! Für die sechste Runde in Seftigen konnte das Team wieder voll durchstarten. Die in der Weihnachtszeit angefutterten Kilos wurden an diesem Tag sicherlich wieder heruntergerannt. Das Team zeigte meiner Meinung nach die beste Tagesleistung der laufenden Saison. Dies verhalf uns zu einem komfortablen zweiten Platz, mit genügend Abstand auf die Verfolger.
Der letzte gewertete Spieltag war in Neuenegg. Früh morgens trudelten die Routiniers ein, um im ersten Spiel des Tages gegen die Stadtberner zu siegen. Leider klappte dies nicht wie erwünscht, und die Guggisberger gingen mit ein paar Ohrfeigen verdient vom Spielfeld. Auch hier wurde in der Pause reagiert und gegen die Welschen aus Payerne später agiert. Die Guggisberger gewannen das letzte Spiel der Saison 19/20 mit 10:5.

Das vorzeitige Saisonende hat uns sicherlich einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn ich glaube da wäre noch viel Hunger für mehr gewesen. Jedoch ist an dieser Entscheidung sicherlich nichts anzuzweifeln und wir schauen positiv in die Zukunft. Denn diese Saison hat uns einiges über uns als Mannschaft gezeigt. Da gilt es nun, diese Erkenntnisse zu verdauen, zu analysieren und für die kommende Saison zielbringend einzusetzen.
Nachdem sich die Lage möglichst bald wieder beruhigt hat, werden wir den obligaten Saisonabschluss nachfeiern und als Team weiterwachsen. Die neue Cupsaison steht ja schliesslich auch schon wieder vor den Toren der Riffenmatter Unihockeyhöhle.

An dieser Stelle möchte ich (im Namen der ganzen Mannschaft) noch den jubelnden Fans an unserer Seite danken. Wir hoffen natürlich weiterhin auf euren Support! Ein grosses Merci auch an unser Taktikfuchs und Floskeljongleur Husi für die Geduld und Leidenschaft als Coach!
Bleibt gesund und munter!

Weitere Infos zum Cupverlauf werden bekanntgegeben.

#18 für euer EIS!

Zwei Gesichter – Matchbericht 1. Mannschaft vom 16. Februar 2020

Auch für den zweiten Spieltag im neuen Jahr musste der Wecker früh gestellt werden. Das Fanionteam des UHC Guggisberg reiste um 08:00 nach Neuenegg, um sich gegen die UHU’s aus Bern und die Welschen aus Payerne zu behaupten.

UHC Guggisberg vs UHU Bern (3:7)

Der erste Match des Tages bestritten wir gegen UHU Bern. In der Vorrunde konnte ein klares Resultat von 16 zu 5 gegen die Stadtberner erzielt werden. Allerdings waren sie an diesem Tag arg besetzt und haben seitdem einige zusätzliche Spieler «getradet». Der Coach mahnte uns vor dem starken Aufsteiger und gab den Gameplan, sowie letzte Anweisungen bekannt.

Nach einem sehr gelungenen Abschlusstraining am vergangenen Mittwoch startete man voller Euphorie und Tatendrang in den ersten Match. Diese Euphorie wurde zu Beginn in Form eines Gegentors etwas gebremst. Diese Gegentore konnten anfangs noch beantwortet werden, aber nach kurzer Zeit war Schicht im Schacht. Am vergangenen Matchtag brillierten wir mit durchgehend stark agierenden Linien, und heute war es umgekehrt. Jede der drei Linien konnte überhaupt keine Akzente setzen. Nach einem Abmühungskampf ging es mit 2 zu 4 in die Katakomben.

Der Coach musste nicht viel sagen. Die Situation war klar genug, damit es jeder verstand und seine bescheidene Leistung vor Augen sah. Um dieses Spiel noch auf unsere Seite reissen zu können, musste eine Leistungssteigerung von 100% her.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte. Bälle wurden «verstolpert», der Gegner wurde ungenügend gedeckt und Abschlüsse wurden ausserhalb des Tores platziert. Nachdem Micha die Partie für kurze Zeit verkürzen konnte, fand man den Tritt wieder und konnte Druck aufs gegnerische Tor erzeugen. Dies jedoch ohne Erfolg und nur für ungefähr vier Minuten. Danach zeigte sich die Mannschaft wieder mit dem «ke-Bock»-Gesicht. Auch die Schlussphase und das Zücken des Torhüters (der einzig stark agierende Spieler auf Seiten der Guggisberger) verhalf zu keiner Besserung. Demnach war es keine Überraschung, dass die Herren als Verlierer vom Platz gingen und die zwei Punkte verdient in den Stadtbezirk wanderten.

Scorerliste:
#9 Micha Werren (2x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x)

UHC Guggisberg vs Unihockey Club Payerne (10:5)

Bei lediglich einem Spiel Pause musste der Resetknopf schnell gedrückt werden. Um gegen die welsche Wand (von etwa 5 Linien) zu gewinnen und damit nicht ohne Punkte nach Hause zu gehen, brauchte es maximale Leistungssteigerung. Smiley sagte vor dem Spiel: «Jungs, mir müesse eifach bi auem viu besser wärde.» (wenn es sonst nichts ist J) Nein Spass, die Aufgabe war klar! Um den Tag noch zu retten, mussten die Welschländer bezwungen werden.

Auf Wiedergutmachungs-Kurs ging es entschlossen in die Partie und ich sage bewusst entschlossen. Denn die Startminuten waren komplett in unseren Händen. In den ersten zehn Minuten sah Payerne kaum den Ball und wir konnten gleich mit 3 zu 0 davonziehen. Nach diesem Glanzstart konnte der Gegner etwas vom Spiel an sich reissen und die Partie mit zwei Toren verkürzen. Die Chancenvernichtungsmaschine Hegi verhinderte schlimmeres und hielt uns weiter auf Siegeskurs. Noch vor der Pause konnten die Herren Micha, Gäfu und Schnitzer zu einem komfortableren Pausenresultat einnetzen.

Wir witterten Blut und wollten die Payernasier nicht in Ruhe lassen. So verkündete Coach Husi die Taktik für die zweite Hälfte und wechselte noch den Torhüter, damit der mitgereiste schönste Rekrut auch noch seine Einsatzzeit erhielt.

Nach Wiederanpfiff konnte das Team weiter Druck auf das Gehäuse des Gegners aufbauen. Die erste zählbare Aktion gehörte allerdings dem Gegner. Nach dem Gegentor reagierten die Guggisberger gleich mit zwei herrlich herausgespielten Toren (vollendet durch Dänu und Andri). Die Payernastonsier konnten eine Überzahlgelegenheit schnell verwerten und verkürzten so auf 8 zu 4. Was in diesem Spielbericht nicht fehlen darf, ist das Mini-Comeback von Joel (aka Daddy). Taktikfuchs Husi liess den Joker auf den Bitz, um den erhaltenen Penalty zu verwerten. Er lief an, sah und zirkulierte den Ball nach Joel-Manier in die Maschen. Nach dem neunten Treffer ging es lediglich noch darum, wer eine zusätzliche Harasse Mineralwasser zahlen muss. Netterweise meldete sich ein junger sozialer Herr dafür und bezwang den gegnerische Torhüter. Das Team dankt Micha!

Scorerliste:
#9 Micha Werren (4x), #4 Andri v. Niederhäusern (2x), #13 Andre Gafner (1x), #16 Ivan Riesen (1x), #5 Daniel Riesen (1x), #8 Joel Werren (1x)

Dieser Spieltag hat uns wieder einiges über die Mannschaft gezeigt. Unterschiedlicher (im Vergleich beider Partien) könnte die Teamleistung nicht ausfallen. Hat man im ersten Match noch wie bekiffte Truthähne agiert, wurde für den zweiten Match wieder auf Guggisberger-Art Unihockey gespielt. Weil auch die Berner Oberländer ein Spiel verloren haben, bleibt der Abstand auf den Thron mit 3 Zählern identisch. Da für den nächsten Spieltag noch einige Wochen dazwischenliegen, können wir uns optimal darauf vorbereiten und an unseren Skills feilen.

Weiter geht’s am 15. März 2020 in Payerne!

#18 für euer EIS!

2 Punkte dank gutem Teamspirit – Spielbericht der Damen vom 16.02.2020

Heute Nachmittag ging es für die Damen ins schön gelegene Wimmis. Nachdem (endlich) alle bei der Halle eingedrudelt sind ging es auf die Einlaufrunde mit Blick auf das Niederhorn (oder doch das Stockhorn?). Die 12 Rotkäpchen waren somit parat für den Ernstkampf. Insbesondere parat war Sabrina Allenbach, die heute ihr Debut im Guggisberger-Goal hatte, da Tanä mit Abwesenheit glänzte. Das Ziel war also, Sabrina hinten kräftig zu unterstützten, nicht dass es ihr nach dem ersten Einsatz gleich wieder die Motivation nimmt.

UHC Sierre-Challenge – UHC Guggisberg (4:9)
Im ersten Spiel warteten die Damen aus dem Wallis, die nur zwei Plätze vor uns in der Tabelle sind. Da wir uns beim Hinspiel ohne Sieger trennten, waren wir heute heiss auf 2 Punkte. Sofort hatten wir das Zepter in der Hand und konnten Tempo machen. Corinne Burren eröffnete nach rund 3 Minuten das Score mit einem schönen Schuss ins Angeli. Selina Ulrich tat ihr dies kurze Zeit später gleich, doch auch nur dank einem schönen Hüpfer von Tinu. Und als Amanda Tanner im gefühlt 100. Anlauf doch auch noch das Rund ins Eckige geschoben hat, führten wir sogar mit 0:3. Zwar gelang es Sierre noch vor der Pause auf 1:3 zu verkürzten, trotzdem waren wir optimistisch, dass wir das holen. Unser Coach meinte in der Halbzeit, dass es ideal wäre, den Vorsprung auf 4 oder 5 Tore zu erhöhen und dann den Sieg über die Zeit schaukeln.
Diese Ansage nahmen wir uns zu Herzen. Insbesondere Daniela Allenbach die gleich mit ihrer ersten Ballberührung zum 1:4 traf. Danach zogen wir mit Toren von Bettina Burren, Martina Dürrenmatt und Jasmin Zbinden auf 1:7 davon. Sierre liess aber nicht so einfach locker und verkürzte innert 30 Sekunden zum 3:7. Marcus nahm dann sein Timeout um wieder etwas Ruhe in die Partie zu bringen. Anschliessend konnten wir unser Spiel wieder wie am Anfang aufbauen und den Walliserinnen die Bälle um die Ohren spielen. Insbesondere unsere Linie 2 hatte dies optimal im Griff. Nach schönen Spielzügen traf Martina Dürrenmatt gleich zwei Mal und wir führten mit 3:9. Rund 2 Minuten vor Schluss gelang den Walliserinnen doch noch mal, unsere starkaufspielende Debütantin zu bezwingen. Doch dies liess und eigentlich relativ kalt und wir gewannen endlich mal wieder! Die Freude war riesig und der Einstand von Goalie Sabrina definitiv geglückt! Schliesslich hat auch sie uns mit einigen Glanzparaden souverän im Spiel gehalten. Scorerliste:
#24 Martina Dürennmatt (3x)
#14 Daniela Allenbach (1x)
#12 Bettina Burren (1x)
#9 Corinne Burren (1x)
#13 Amanda Tanner (1x)
#16 Selina Ulrich (1x)
#21 Jasmin Zbinden (1x)

UHC Flamatt-Sense – UHC Guggisberg (8:2)
Im zweiten Spiel trafen wir auf den Tabellenzweiten aus Flamatt. Somit gingen wir als klare Aussenseiter in die Partie. Nichts desto trotz wollten wir das gute Gefühl vom ersten Spiel mitnehmen. Und da noch mal alle gross waren (oder auch klein) und wir beim Einlaufen noch etwas das Glück hineingewinkt haben, konnte nichts mehr schief gehen. Oder..?Schnell bemerkten wir, dass die Freiburgerinnen etwas mehr Tempo machen, als zuvor die Walliserinnen. Schon von Beginn weg setzten sie uns stets unter Druck hinter unserem Tor und versuchten uns so nervös zu machen. Leider gelang ihnen dies zu oft und so konnten sie gute Chancen herausspielen und diese oft auch ausnutzten. Daher gingen wir mit einem 3:0 Rückstand zum Pausentee.
In der zweiten Halbzeit versuchte Coach Marcus mit einer zwischenzeitlichen Umstellung auf 2 Linien etwas mehr Tempo zu machen. Zwar konnte Amanda Tanner per Backhand auf 3:1 verkürzen, doch Flamatt stellte gleich danach den 3-Tore-Vorsprung wieder her. Wir liessen aber nicht locker und glaubten weiterhin an uns und standen vorne tief. Dies setzte unsere Gegnerinnen unter Druck und zwang sie zu einem Fehler, welchen Juliana Ulrich ausnutzte und ebenfalls per Backhand zum 4:2 traf. Ändlech Julä, geit ja! Eigentlich fühlten wir uns dann wieder mehr im Spiel angekommen. Doch Flamatt liess sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und setzte uns weiterhin unter Druck. Unsere Fehler nutzten sie leider zu oft und zu solide aus, so dass wir bis zum Schluss leider ein 8:2 hinnehmen mussten. Schade!
Scorerliste:
#13 Amanda Tanner (1x)
#15 Juliana Ulrich (1x)

Trotzdem können wir mit dem heutigen Spieltag zufrieden sein. Schliesslich gelang uns endlich mal wieder ein Sieg und vor allem erlebten wir wie eigentlich immer einen lustigen Tag!
Nun freuen wir uns auf die schon letzte Runde am 15.03.2020 in Diemtigen wo wir unser neues Ziel, die Saison nicht als Schlusslicht zu beenden, weiter verfolgen werden.

Sportliche Grüsse für das Damenteam
Corinne Burren

Bestform dank konstanter Topleistung – Matchbericht 1. Mannschaft vom 26. Januar 2020

Zum ersten Mal im neuen Jahrzehnt hiess das Motto «Chneblä» für das Fanionteam des UHC Guggisbergs. Für die sechste Runde ging es früh morgens nach Seftigen. Nach dem Ein-Punkte-Spieltag im vergangenen Jahr mussten gegen die zwei Verfolger gepunktet werden, ansonsten würde man sich in der Tabellenmitte wiederfinden. Mehr oder weniger pünktlich trudelten alle in die Garderobe der Raiffeisen Arena Gürbetal ein.

UHC Guggisberg vs UHC Kappelen II (6:5)
Die Kappeler hatten im letzten Spieltag gezeigt, zu welchen Leistungen sie fähig sind und machten dabei einen ordentlichen Schritt in Richtung obere Tabellenhälfte. Wie vor jedem Spiel erläuterte Coach Husi den Gameplan, die Wichtigkeit Punkte zu holen und welche Leistung für einen Sieg gefordert ist. Um in diesem Spiel zu siegen, braucht es von jedem einzelnen Akteur im Minimum eine 100%ige Leistung. Ausserdem sei es essenziell diese Leistung von Beginn an abzurufen, um die altbekannten Startschwierigkeiten zu beerdigen.
Die Partie begann für die Guggisberger mit einem kleineren Rückschlag. Bereits früh im Spiel musste man das erste Gegentor hinnehmen. Zwar konnte dieses Gegentor mit einem klassischen Abstaubertor der #18 beantwortet werden, jedoch nicht für lange. Denn die Kappeler waren präsenter und konnten zur erneuten Führung (2:1) einnetzen. Nach diesem Gegentreffer schien es, als hätte das Team auf die angestrebten 100% Leistung gestellt. Durch ein «Buebe-Trickli» des Captains und ein weiterer sehenswerter Treffer von Micha konnte die erstmalige Führung aufs Score gebracht werden. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.
Das Rezept für die zweite Halbzeit ist schnell erklärt. Nichts an der Leistung der letzten Minuten ändern und weiterhin konzentriert agieren.
Mit dem kleinen Polster ging es in die zweite Halbzeit. Andri setzte sich nach ein paar gespielten Minuten auf das Scoreboard. Kurze Zeit später traf auch Dänu ins Kappeler Gehäuse. Auf Bitten des Torschützen, schreibe ich hier, was dies für ein geiler One-Timer unter die Latte gewesen war. In der Realität war es ein Schuss mit der Geschwindigkeit eines Schmetterlings, welcher am Boden entlang purzelte und seinen Weg dann doch noch ins Tor fand ☺. Die Kappeler konnten rund sechs Minuten vor Schluss den Rückstand verkürzen, allerdings nicht für lange. Den Andri krönte sich zum Doppeltorschützen und schob gekonnt zum 6 zu 3 ein. Die Schlussphase wurde dennoch hektisch, die Kappeler stellten auf vier Feldspieler und konnten zwei weitere Treffer erzielen. Aber die stark agierende Chancenvernichtungsmaschine «Hegi» hielt dicht und sicherte uns den knappen aber hochverdienten Sieg.
Scorerliste:
#4 Andri v. Niederhäusern (2x), #9 Micha Werren (1x), #15 Martin Kohli (1x), #18 Cyril Wüthrich (1x), #5 Daniel Riesen (1x)

UHC Guggisberg vs Alterswil St.-Antoni (7:6)
Zwei Spiele lagen zwischen beiden Partien der Guggisbergianer. Der wichtige Sieg wurde verdaut und man bereitete sich auf den nächsten Knüller vor. Wie bereits im vorderen Spieltag, duellierten wir uns gegen das Team «ännet em Röschtigraba». Diese damals knappe Kiste liess uns erahnen, welche Leistung gefordert sei, um Punkte in diesem Game holen zu können. Coach Husi bestätigte diese Ahnung und liess uns mit einer erfolgsversprechenden Rede in die zweite Partie.
Die Vorbereitung auf diese Partie war, wie soll ich sagen, sehr durchzogen. Dies bestätigte sich in den Startminuten. Wenig Ballbesitz und eine zu inkonsequente Verteidigung liess die Gegner mit zwei Zähler davonziehen. Ein erster Akzent setzte unser Präsi und Zamboni-Bändiger Gafner. Er verkürzte den Rückstand auf einen Zähler. Wenige Minuten später verwertete Daniel Riesen (diesmal war der Schuss sicherlich sehr hart) eine schöne Passkombination zum Gleichstand. Die wirbligen und aufsässigen Freiburger zeigten sich dessen unbeeindruckt und konnten die Führung wiederherstellen. Kurz vor der Pause hatte Bäri einen Energieanfall und zog an allen Protagonisten vorbei und schob zum Pausenresultat von 3 zu 3 ein.
Es war wieder ein Spiel auf Messers Schneide. Demnach war uns allen klar, wie die zweite Halbzeit zu spielen sei. Einen potenziellen Leistungsabfall wäre tödlich und wo möglich die Vorentscheidung.
Allerdings mussten wir zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Spieler weniger auf den Bitz. Die nummerische Überzahl nutzte der Gegner aus und ging wieder in Führung. Nachdem sich Cyril erfolgreich durchtankte und zum wiederholten Ausglich einnetzte, waren die Freiburger wieder am Zug. Mit einem Treffer in Überzahl und einem bei ausgeglichener Spieleranzahl zogen diese mit 6 zu 4 davon. Es waren ungefähr noch zwei Minuten auf der Uhr als Micha auf 5 zu 6 verkürzte.
Ich persönlich weiss nicht genau, wie weitreichend diese Matchberichte sind. Sollte dieser Bericht jedoch einem Fan aus dem Lager «Asta» in die Finger geraten, würde ich spätestens jetzt aufhören zu lesen.
Bei noch 30 Sekunden auf der Uhr erlöste Andri uns und schloss hervorragend zum Ausgleich ab. Bitter oder? Nicht schlecht, aber nicht bitter genug für Micha. Dieser zog ZWEI Sekunden vor Schluss von der Mittellinie auf und bugsierte das Runde ins Eckige. Sieg!! Zitat von Husi: «Ein Sieg der nie gefährdet war ☺.!» Ein wichtiger Teil dazu hat u.a. unser schönster Rekrut beigetragen. Merci Renä!
Scorerliste:
#9 Micha Werren (2x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x), #13 Andre Gafner (1x), #18 Cyril Wüthrich (1x), #5 Daniel Riesen (1x), #6 Marc Zbinden (1x)

Weisheit des Tages von Zitate-König Husi: «Einisch vore si längt, u zwar am Schluss. » Lassen wir den Sarkasmus wieder weg und reflektieren den Spieltag objektiv. Vier hochverdiente Punkte wurden meiner Meinung nach durch die Konstanz geholt. Drei gleichgut-agierende Linien, welche durch beide Spiele hinweg eine sehr starke Leistung gezeigt haben, machten den Unterschied. Geil Jungs! Durch die beiden Siege gegen unsere «engsten Verfolger» konnten wir die zweite Position mit vier Punkten Vorsprung klar halten und bleiben auf Lauerposition für den Leaderstuhl. Weiter geht’s am 16. Februar in Neuenegg.

#18 für euer EIS!

Ausser Spesen nix gewesen 🙁 – Spielbericht der Damen vom 26.01.2020

Heute Mittag ging es ins abgelegene Promasens. Pünktlich um 11:40 Uhr kamen alle nach Fahrplan von Corinne im Welschland an. Sogar die Route durch den Wald mit der Forstwartin fand den Weg ans Ziel. Nun stand einem erfolgreichen Unihockeysonntag nichts mehr im Weg.

UHC Guggisberg – UHC RW Erlenbach 4:9
Im ersten Match wartete der klare Tabellenleader aus dem Oberland und somit gingen wir als Aussenseiter in die Partie. Trotzdem wollten wir es unseren Gegnerinnen nicht so leicht machen und gingen von Beginn weg voll Gas zur Sache. Doch leider startete auch Erlenbach gut in die Partie und konnte unser Torwartin bezwingen. Anschliessend gab es eine Strafe gegen #24 wegen Abstands, so dass die Burren-Schwestern in Unterzahl agieren mussten. Zwar taten sie dies nicht so schlecht, doch auch nicht gut genug um gegen die rote Wand zu bestehen und es stand schon 0:2 für Erlenbach. Erlenbach kam immer besser in Fahrt und zog sogar noch auf 0:3 davon. Nun muss eine Reaktion her! Gabi Binggeli verwertete per Freistoss schön zum 1:3 und gleich 2 Einsätze später verkürzte Selina Ulrich zum 2:3. Nun waren wir wieder dran! Wer hätte das gedacht, dass wir den Leader so fordern können. Doch leider kümmerte unser Aufschwung die Erlenbacherinnen mässig, sie stellten kurz vor der Pause den 2-Tore Vorsprung per Freistoss wieder her.
Die Pausenansprache von Coach Marcus war deutlich: dran blibe, meh schiesse, de chunnts guet! Top motiviert starteten wir in die zweite Halbzeit. Doch spielerisch leider überhaupt nicht optimal. Erlenbach gelang gleich wieder ein Treffer, so dass Coach Marcus gezwungen war, das Timeout zu nehmen. Ball halten und Goalie raus. Das wäre der Plan gewesen. Aber die Realität sah anders aus. Erlenbach traf zum 2:6 und dann sogar noch zum 2:7. Leider fehlte uns dann auch die Zeit. Immerhin gelangen Gabi und Sinu je ein weiteres Tor, so dass wir noch auf 4:6 heran kamen. Erlenbach wollte es aber nicht noch knapp werden lassen und nutzte ein Missverständnis in unserer Defensive zum 4:7 aus. Zum Schluss spielten wir noch 4/3, was leider diesmal nicht die gewollte Wirkung zeigte. Mit dem Emptynetter von Erlenbach stand es zum Schluss 4:9. Schade! Nun müssen wir im zweiten Spiel unbedingt Punkte holen, sonst wir das nichts mit dem Ligaerhalt!
Scorerliste:
#4 Gabi Binggeli (2x)
#16 Selina Ulrich (2x)

UHC Guggisberg – UHT Krattigen 4:6
Da wir uns vor dem Spiel nicht aussergerichtlich mit unserem Gegner auf ein Forfait-Sieg einigen konnten, mussten wir nochmal ran. Doch wieder missglückte uns der Start komplett und schnell mussten wir wieder 2 Tore aufholen. DDD (Doppel-Depp-Daniela) Daniela Allenbach (Einkauf aus Schweden), bewies dann, dass sich die hohe Ablösesumme gelohnt hat und dass sie eigentlich DSD (Doppel-Schlag-Daniela) heissen sollte: mit zwei schönen Tore brachte sie uns unter grossem Jubel wieder zurück ins Spiel. Leider liess die Konzentration kurz vor der Pause (wie so oft) nach und Krattigen ging wieder in Führung.
Coach Marcus versuchte uns nochmal zu pushen und stellte seinen Gameplan um. Dieser ging leider nicht auf. Krattigen zog in der zweiten Halbzeit auf 2:5 davon. Marcus war danach gezwungen auf 4 Feldspielerinnen umzustellen, und das schon 10 Minuten vor Schluss. Dies zeigte aber schnell Wirkung. Martina Dürrenmatt versenkte den Ball von hinter der Mitte ins Eckige. Die Oberländerinnen liessen sich aber nicht beeindrucken und standen weiterhin solide. Und offensiv trafen sie dann für einmal nicht die Torumrandung und erhöhten auf 3:6. Das Spiel dauerte noch 3 Minuten, aber 3 Tore in 3 Minuten wären durchaus möglich. Wieder spielten wir ein sehr gutes 4/3. Doch leider lange nicht gut genug. Entweder knapp am Tor vorbei oder dann war noch ein Stock der eigenen Spielerin im Weg. 20 Sekunden vor Schluss ging Tinu noch mal all-in und hämmerte was gisch was hesch auf den Ball, welcher tatsächlich den Weg hinter den gegnerischen Goalie fand. Leider zu spät! Somit verloren wir auch das zweite Spiel und müssen mit 0 Punkte wieder nach Hause. Ziel klar nicht erreicht!
Scorerliste:
#14 Daniela Allenbach (2x)
#24 Martina Dürrenmatt (2x)

Schade, dass sich das gute Training der letzten Wochen nicht ausbezahlt hat und dass unser einziger treu(st)er Fan nebst dem Sieg von Yule nicht viel Grund zur Freude hatte.
Nun wird es wohl schwierig, den Ligaerhalt noch zu schaffen.
Nichts desto trotz werden wir an den letzten beiden Spieltage unser bestes geben, versuchen möglichst viele Punkte zu holen und vorallem viu Fröid ha! Auch bei Niederlagen werden wir unser Humor und Zusammenhalt nicht verlieren!

Heja Froue, keep your head up!
Sportliche Grüsse
Corinne

Neues Jahr – Neues Glück? – Spielbericht der Damen vom 12.01.2020

Bei schönstem Skiwetter drudelten wir heute Morgen top motiviert in Spiez ein. Unser neuer Schlumpf reiste bereits in der Aebi-Mütze an, was auf bereits erfolgte Integration hindeutete. Für den heutigen Spieltag nahmen wir uns viel vor. Unbedingt mussten punkte her, sonst sind wir bald ein Liftverein. Daher spielten wir heute mit neuen Konzept und frischen Linien.

UHC Guggisberg – UHD S. D. Heimberg 3:7
Nachdem wir die Industriezone in Spiez besichtigt hatten und alle (auch die von der langen Führung zu den Schnitzel hergestellt aus totem Holz) in der Halle waren und auch unsere Fans (bis auf einen…) angereist waren, konnte die Partie gegen Heimberg starten.Wir starteten sehr gut und konnten den Ball sofort in unsere Reihen laufen lassen. Doch die Konsequenz vor dem Gegnerischen Tor fehlte uns noch zu sehr. Und wenn man sie vorne nicht macht, bekommt man sie hinten. Somit mussten wir mit einem 0:2-Rückstand zum Pausentee. Doch dieses Spiel war noch nicht verloren, wenn wir das Tempo behalten können und auch noch das Runde ins Eckige bringen, liegt noch was drin. Doch auch unsere Gegnerinnen nahmen sich dies vor. Somit mussten wir plötzlich sogar einem 0:5 Rückstand hinterherrennen. Jäsi Zbinden eröffnete dann endlich das Score. Doch 4 Tore sind immer noch viel. Daher stellten wir bereits rund 10 Minuten vor Schluss auf 4 Feldspielerinnen um. Dies zahlte sich sofort aus und Bettina Burren verkürzte auf 2:5. Leider war dies nicht die Wende. Heimberg nutzte ein weiterer kleiner Fehler in unserer Defensive aus und zog auf 2:6 davon. Kurz danach gelang ihnen sogar noch ein Emptynetter zum 2:7. Immerhin gelang Corinne Burren (oder auch Bettina Burren) noch das 3:7. Doch der Rückstand war zu gross und wir verloren viel zu hoch mit 3:7. 7 kleine Fehler waren leider etwas zu viel…
Scorerliste:
#21 Jasmin Zbinden (1x)
#12 Bettina Burren (1x)
#9 Corinne Burren (1x)

Tigers UHC Chapelle – UHC Guggisberg 6:6
Da uns Assistentscoach Dänu am Freitag mitteilen, dass pro Spieltag 2 Punkte her müssen um den Ligaerhalt zu schaffen, hatten wir im zweiten Spiel gegen Chapelle noch Chancen, dieses Ziel zu erreichen. Doch der Start misslang uns wieder mal komplett uns sofort mussten wir wieder einen 2:0 Rückstand aufholen. Headcoach Marcus war schon wieder gezwungen, nach wenigen Spielminuten das Timeout zu nehmen und uns wachzurütteln. Unser Captain reagierte als erste, spielte den Ball mal vors Goal und irgendwie fand dieser auch den Weg da rein. Chapelle liess sich aber nicht verunsichern und erhöhte wieder auf 3:1. Wenige Sekunden vor der Pause liess Sandy SS Nyffenegger nicht nach, bis sie den Ball zum 3:2 versenkt hat. Mit diesem guten Gefühl starteten wir in die zweite Halbzeit. Und tatsächlich glichen wir in den ersten Minuten aus. Erneut war es eine der jungen Wilden: Sandy traf zum 3:3. Nun waren wir so richtig im Flow und gewonnen endlich wieder unser Selbstvertrauen zurück. Selina „Sinu“ Ulrich brachte uns mit einem schönen Weitschuss erstmals in Führung. Chapelle wollte sich aber nicht so einfach geschlagen geben und glich kurzerhand wieder aus. Danach gab es gegen unsere #21 eine Strafe wegen wiederholtem Vergehen. Die Welschen spielten ein starkes Überzahlspiel und gingen wieder in Führung. Leider war das positive Gefühl nun wieder bei unseren Gegnerinnen welche danach wieder einen 2-Tore-Vorspung herstellten. Das Spiel dauerte nicht mehr lange und wir versuchten alle, nochmals an unsere Grenzen zu gehen. Martina Dürummatt hornusste mal wieder auf der Mittellinie an den Ball, welcher tatsächlich den Weg ins Eckige fand. Danach nahmen wir wieder unsere hinterste Frau vom Feld, was sich sofort ausbezahlte. Nach paar wenigen schönen Pässe versenkte Bettina souverän zum Ausgleich. Somit konnten wir immerhin einen Punkt holen. Ziel nicht ganz erreicht, aber ich würde sagen, die Leistung stimmte und wenn wir so weiter machen, ist der Ligaerhalt sicher nicht unmöglich.
Scorerliste:
#8 Sandy Nyffenegger (2x)
#12 Bettina Burren (1x)
#9 Corinne Burren (1x)
#24 Martina Dürrenmatt (1x)

Nach dem Spiel genossen wir noch ein feines Essen im Appaloosa in Spiez wo wir von einem äusserst sympathischen Kellner bedient wurden, welcher insbesondere an unser #21 Freude hatte. Dank dem Sieg von Daniel Yule hatten wir doch noch Grund zum Jubeln. ☺
Bereits in 2 Wochen steht die nächste Runde vor der Türe. Wir hoffen weiterhin so gut zu trainieren mit der Unterstützung unserer Assistenztrainer (welche sich hoffentlich nicht verrechnet haben). Allez Froue, ds hole mir no!!

Sportlicher Gruss aus der Huud in Meiringen
Corinne

Hitzige Emotionen dezimierten unser Können – Matchbericht 1. Mannschaft vom 24. November 2019

Die Herren 1 aus dem Vreneli-Bezirk waren nach einem Wochenende Spielpause wieder im Einsatz. Nach den Siegen gegen die Meiersmaader und Eggiwiler reisten wir in die Hauptstadt. Zwei Gegner aus der unteren Tabellenregion schmückten unser Tagesprogramm. Zwei lockere Siege würde man meinen…

UHC Guggisberg vs Grauholz Zollikofen (8:8)
Grauholz-Zollikofen fuhr in ihrem ersten Tagesspiel eine herbe 23 zu 4 Klatsche ein. Das soll aber nichts heissen, denn wir bekundeten in den letzten Saisons mehrheitlich Mühe gegen diesen oftmals arg besetzten Gegner. Die Pausenansprache des Coaches konnte deutlicher nicht sein. Er hielt die Trainertafel hoch und sagte: «Die Pünkt liege da ufem Silbertablett, mit 100% Isatz u vouer Konzentration ghöre die üs».
Die Partie startete optimal. Unsere zweite Linie konnte bereits in ihrem ersten Einsatz eine schön herausgespielte Kombination verwerten. Nach der Führung schlichen sich wieder alt bekannte Fehler ein. Man liess dem Gegner zu viel Platz, sprach sich ungenügend mit dem Torhüter ab und die Führung schlug sich auf die Seiten des Gegners über. Es war lediglich die zweite Linie, welche zählbare Akzente setzen konnte. Hätte man die Eigenfehler reduziert und konzentriert agiert, würde man zur Pause führen. Aber dies war nicht der Fall und deshalb fiel das Pausenresultat ausgeglichen aus (4:4).
Husi war von unserer Leistung nicht wirklich angetan, ist auch verständlich. Er pushte uns für die zweite Spielhälfte und hoffte auf eine deutliche und notwendige Reaktion seines Teams.
Diese Reaktion konnte vorerst nicht wie gewünscht umgesetzt werden. Strafen, viele und grobe Strafen (eine davon sogar 5 min) liessen die Emotionen brodeln und die Gemüter erhitzen. Das langanhaltende Unterzahlspiel hinderte uns allerdings nicht, Tore in Unterzahl zu erzielen. Den Werren-Brüder gelangen zwei Shorthander. Aufgrund diesen Shorthandern blieben wir im Rennen um wichtige Punkte. Nach Ablauf der Strafen zeigte das Scoreboard ein 8 zu 6 zugunsten der Gegner an. Nach dem Time-Out wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Mit Erfolg! Micha Werren und Cyril Wüthrich konnten den Ball zum 8 zu 8 Schlussresultat gekonnt verwerten. Somit wurde doch noch ein so wichtiger Punkt geholt. Es wussten alle, dass da vielmehr drin gelegen hätte und dies sah man in den Gesichtern jedes einzelnen Spielers.

Scorerliste:
#11 Joel Werren (3x), #9 Micha Werren (3x), #15 Martin Kohli (1x), #18 Cyril Wüthrich (1x)

UHC Guggisberg vs SC Laupen III (5:4)
Die Mannschaft hatte nicht allzu lange Zeit um die bittere Pille des vergangenen Spiels zu verdauen. Die Stimmung vor dem zweiten Spiel war, um es dezent auszudrücken, beschissen. Die Ansprache des Coaches liess die Köpfe etwas heller scheinen und die Motivation kehrte Stück für Stück auf Wunschniveau. Denn gegen das gut besetzte Laupen brauchte es «e toui schippe me».
Unsere zweite Linie erwischte auch in dieser Partie einen sehr guten Start. Joel Werren verzeichnete auch gegen die Laupener den frühen Führungstreffer. Danach liessen uns dumme Strafen wieder in Unterzahl agieren. Laupen verwertete einer dieser Strafen gekonnt und die Partie war wieder ausgeglichen. Der Aufsteiger konnte sogar noch vor der Pause in Führung gehen. Mit einem 2 zu 1 Rückstand ging es in die Katakomben.
Mit einer grossen Packung Euphorie und einem Blick, der voller Siegeswille trotzte, liefen die Guggisberger aufs Spielfeld zurück. Der Schiedsrichter gab die Partie frei und der Ball rollte für die letzten 20 Minuten. Ivan Riesen konnte mit seinem ersten Saisontreffer zum Ausgleich einnetzen. Die Laupener waren immer noch bissig und konnten zu einer erneuten Führung einnetzen. Schnitzer witterte Blut und zog einfach mal von der Mittellinie ab und sein zweiter Treffer war Tatsache. Wohl nicht genug vom Tore schiessen bekam Joel Werren, welcher seine hervorragende Tagesleistung mit dem Siegestreffer krönte. Daraufhin konnten die Laupener nicht mehr reagieren und die Guggisberger holten doch noch den so wichtigen Sieg!

Scorerliste:
#11 Joel Werren (3x), #16 Ivan Riesen (2x)

Was für ein Nerven-zerrender Spieltag in Bern. Die Leistung des Teams ist schwierig zu beschreiben. Eine entscheidende Rolle in diesem Spieltag haben sicherlich die Emotionen eingenommen. Emotionen die unser eigentliches Können stark beeinträchtigt haben. Die Leistung war über beide Spiele nicht konstant genug und gerade deshalb können wir uns mit den drei Punkten sichtlich zufriedengeben. Zu unserem Glück haben die engsten Verfolger BeO und Alterswil St. Antoni auch einen Punkt abgegeben. Gegen diese beiden Verfolger geht es im nächsten Spieltag ums Eingemachte. Am 22. Dezember fallen in Kappelen die ersten Vorentscheidungen. Trotz baldiger Weihnacht wollen wir auf keinen Fall Geschenke verteilen!
#18 für euer EIS!

Verdiente Niederlagen im Wallis – Spielbericht der Damen vom 01.12.2019

Am Mittag des 1. Advent reiste unser Damenteam in kompletter Besetzung mit 2 Fans, Coach Marcus und Assistenzcoach und moralische Unterstützung Fabä nach St.-Maurice. Optimal nach Fahrplan trafen wir pünktlich im Wallis ein wo wir uns auf das erste Spiel der Vorrunde gegen Chapelle vorbereitete.

UHC Guggisberg – Tigers UHC Chapelle 0:5
Schlecht starteten wir in die Partie, stand es nach 15 Sekunden schon 0:1 für unsere Gegnerinnen. Leider erholten wir uns davon überhaupt nicht, so dass wir nach kurzer Zeit sogar einen Rückstand von 0:3 in Kauf nehmen mussten. Coach Marcus war daraufhin gezwungen, sein Timeout zu nehmen und uns noch etwas wach zu rütteln. Kurz gab es eine Reaktion in unseren Reihen und wir konnten endlich etwas Unihockey spielen. Doch leider gelang es uns nicht, die Tiger(innen) zu verunsichern so dass es bis zur Pause 0:4 stand.
In der zweiten Halbzeit versuchten wir mehr Druck zu machen. Mal besser, mal weniger gut gelang uns dies. Doch alles in allem fehlte es überall einwenig… Die Pässe waren etwas zu ungenau, wir waren läuferisch etwas zu langsam und unsere Schüsse waren etwas zu schwach. So gelang uns kein Treffer und Marcus stellte schon 6 Minuten vor Schluss auf 4 Feldspielerinnen um. Immerhin gelang es uns da, denn Ball lange Zeit in unserem Besitz zu behalten und diesen laufen zu lassen. Doch um das Spiel noch zu drehen müssen sofort Tore her. Und die fielen einfach nicht. Mehrere Schüsse an die Torumrandung waren das einzig Nennenswerte aus dieser Phase. Und schlussendlich gelang Chapelle noch ein Empty-Netter zum 0:5. Somit verloren wir die erste Partie des Tages verdient, aber definitiv zu hoch.

UHC Chiefs Apples – UHC Guggisberg 5:2
Im zweiten Spiel wartete mit den «Apfelchefinnen» ein Gegner von der Tabellenspitze. Wir verloren das Hinspiel klar und standen somit als Aussenseiterinnen auf dem Platz. Nichts desto trotz wollten wir gutes Unihockey zeigen und unbedingt Punkte holen, damit auch niemand im Wallis bleiben muss… Nachdem wir uns mit einem abartig tollen Songtipp unseres Präsidenten auf die Partie eingestimmt haben (Banananaaaaaaa… merci Gafner, abartig toll gsi 🙄) ging es 17:15 Uhr (gefühlt mitten in der Nacht) los. Wir starteten gut in die Partie und waren sofort auf Augenhöhe mit unseren Gegnerinnen. Defensiv machten wir Spielerinnen und insbesondere Goalie Tanja Schneiter den Welschen das Leben schwer. Und offensiv versuchten wir mehr Torabschlüsse zu erkämpfen und vor allem nie aufzugeben. Martina Dürrenmatt bewies dies als erstes und schob nach einem hart umkämpften Ball zum 0:1 ein. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer und Apples drehte das Spiel innert kürze. Wir kämpften aber hart weiter und nach einem Gerangel vor dem Tor sah Andrea Furger den Ball nach hinten Rollen, so dass sie ungestört zum 2:2 ausgleichen konnten. Nun waren wir wieder dran. Apples blieb aber etwas die entschlossenere Mannschaft und ging noch vor dem Pausenpfiff 3:2 in Führung.
Die Ansage von Coach Marcus war klar: «das hole mir no!!!» Wir müssten nur an uns glauben. Überzeugt, dass wir noch etwas scoren ging es in die zweite Halbzeit. Doch die 6 Damen aus Apples liefen uns mächtig um die Ohren und suchten immer wieder den Abschluss, was uns wieder einmal zu wenig gelang. So kam es nicht von ungefähr, dass es plötzlich 4:2 stand. Nun mussten wir kurz vor Schluss reagieren und stellten wieder auf 4/3 um. Leider waren wir diesmal zu überhastig, hatten wir nur noch 2 Minuten Zeit. Die Chiefs hingegen standen hinten solide und konnten nach einem Ballgewinn sogar noch das 5:2 Schlussresultat schiessen.
Scorerliste:
#24 Martina Dürrenmatt (1x)
#18 Andrea Furger (1x)

Schade wars! Somit mussten wir ohne Punkte die Heimreise antreten und durften zum 1. Advent nicht nur die erste Kerze sondern auch das Schlusslicht der Tabelle anzünden. Danke den Mitgereisten für die Unterstützung und dass ihr uns trotz zwei Niederlagen wieder mit nach Hause genommen habt. Ich hoffe, dass niemand unterwegs in auf einer Raststätte beim Autowechsel oder in einem Restaurant dass dann doch zu hatte verloren ging.


Nun gönnen wir uns ein paar Wochen Pause um uns von dieser ersten Saisonhälfte zu erholen und uns dem Güetzelen und den Feierlichkeiten zu widmen. Die nächsten Trainings gelten sicher auch dem Spass und natürlich dem auflösen der stillen Freundin mit unserer UHC-Weihnachtsfeier-Pyjamaparty😁 Ich freue mich schon jetzt auf unser Weihnachtslieder-best-of! Wer weiss, vielleicht wird auf unserem Instagram-Account (@uhc_guggisberg) etwas davon zu sehen sein…

Besinnliche Adventsgrüsse
Corinne Burren

Die Ungeschlagenen geschlagen – Matchbericht 1. Mannschaft vom 10. November 2019

Drei Wochen Pause hatte die erste Mannschaft nach der ersten Vollrunde in Schangnau. Natürlich wurde in dieser Zeit fleissig trainiert (und ev. ein wenig Hopfenwasser konsumiert), um die komfortable Tabellensituation halten zu können. Denn in Wünnewil warteten zwei bisher ungeschlagene Gegner auf uns. Der erstere ist ein Aufsteiger und hatte bisher mit einem Sieg und drei Unentschieden auf sich aufmerksam gemacht. 

UHC Guggisberg vs UHC Meiersmaad II (8:5)
Die noch unbekannten Gegner aus Meiersmaad sind zweikampfstark und überzeugten an den vergangenen Spieltagen mit enormem Kampfgeist. Um dieser Mannschaft die erste 3. Liga-Niederlage herbeizuführen, schilderte der Coach den Gameplan. Schnelles und konzentriertes Spiel soll das Rezept dagegen sein.
Die ersten Minuten der Partie gaben uns genauere Auskunft über die Kampfstärke des Gegners. Sie pressten clever und schnell vor. Jedoch konnte unsere #18 den Meiersmaadern entwischen und mit einem Drehschuss das Score eröffnen. Nach einem weiteren schönen Treffer von Captain «Vättu» spielten die Guggisberger erstmals (es wird nicht die letzte Strafe gewesen sein) in Unterzahl. Die Box konnte den Anschlusstreffer nicht verhindern und somit musste Renato das erste Mal hinter sich greifen. Noch vor der Pause konnten die Guggisberger dank Treffern von Micha und Cyril die Führung auf ein 4 zu 1 vergrössern. 
Die Coaches hatten keine Zweifel daran, dass wir diesen Match noch aus den Händen geben würden. Jedoch ist dies kein Selbstläufer, hohe Konzentration und eine hohe Laufbereitschaft soll den Sieg bringen. 
Die zweite Hälfte begann mit einem kleinen Dämpfer. Der Aufsteiger konnte die drei-Toreführung verkürzen. Unbeeindruckt dessen konnten die Herren Micha, Kilian und Presi Gafner die Führung deutlich ausbauen. 7 zu 2 stand es nach ungefähr 30 gespielten Minuten. 
Als jetzt doch schon routinierter Matchberichtschreiber und selbst neutraler Schiedsrichter versuche ich, die Entscheide des Unparteiischen im Matchbericht unkommentiert zu lassen. Aber ein Schiedsrichter, welcher die Entscheide zufällig trifft, mehr diskutiert als korrekt agiert und die Strafen auch noch falsch anzeigt, hat es definitiv verdient im Matchbericht des UHC Guggisberg erwähnt zu werden. Bravo! Soviel zum Thema Pfeiffe(n)… Back to the roots! Nach der 7 zu 2 Führung nahmen die Gegner ihr Time-Out und anschliessend auch den Torhüter vom Feld. Während der nummerischen Überzahl konnten die Gegner drei Tore erzielen und unser Führungspolster schmelzte dahin. Dank hervorragender Torhüterleistung und einem Empty-Netter durch Joel Werren am Schluss, konnten die Guggisberger das Führungspolster wahren und den vierten Saisonsieg perfekt machen. 

Scorerliste:
#18 Cyril Wüthrich (2x), #9 Micha Werren (2x), #11 Martin Kohli (1x), #11 Joel Werren (1x), #13 Andre Gafner (1x), #10 Kilian Schneiter (1x)

UHT Eggiwil III vs. UHC Guggisberg (5:6)
Nach dem vierten Sieg der Saison konnte man sich zwei Spiele zurücklehnen und dem Geschehen auf dem Feld als Zuschauer widmen. Der zweite Gegner war ein altbekannter. Die Eggiwiler erwischten einen sehr gelungenen Saisonstart und liefen bisher noch nie als Verlierer vom Platz. Dem wollten wir ein Ende setzen. Coach Husi unterstrich, dass es jeden mit einer 100%-Leistung braucht, um gegen die formstarken Emmentaler zu siegen.
Die Partie begann wie angenommen. Sehr umkämpfte Ballwechsel und hellwache Gegner, welche mit 1 zu 0 in Führung gingen. Auf das Gegentor folgte prompt die Reaktion unseres Captains. Herrlich bugsierte er die Plastikkugel in die Maschen. Die ganze Partie war ein stetiges auf und ab für beide Teams. Einmal hatten die Eggiwiler die Oberhand, Augenblicke später waren es die Guggisberger, welche die Nase vorne hatten. Zu erwähnen ist noch das brillante Volleytor unserer #13 (im Video zu sehen). Mit einem ausgeglichenen Pausenresultat von 4 zu 4 ging es in die Pause. 
Die kurze Pause reichte lediglich um die Spielerwechsel zu kommunizieren und letzte taktische Anweisungen zu geben. 
Nach Wiederanpfiff der Partie ging es dort weiter, wo die erste Halbzeit aufgehört hat. Harte Zweikämpfe und gute Torhüter liessen die Partie ausgeglichen ablaufen. Die Eggiwiler konnten jedoch zur wiederholten Führung einnetzen. Diese Führung konnten sie lange Zeit halten, bis Kilian Schneiter mit einem herrlichen Handgelenkschuss das Runde ins Eckige schlänzte. Der Ausgleichstreffer war gleichzeitig ein kleiner Weckruf für die Mannschaft, die vor dem Ausgleichstreffer eher träge agierte. Unsere #9 fasste sich ein Herz, schoss, traf und die Guggisberger jubelten bereits zum fünften Mal in dieser Saison. Dies auch dank eines stark spielenden Hegis im Kasten! Unser Coach würde sagen: «Dä Sieg isch nie gfährdet gsy!» 😀

Scorerliste:
#11 Martin Kohli (2x), #9 Micha Werren (1x), #13 Andre Gafner (1x), #10 Kilian Schneiter (1x), #6 Marc Zbinden (1x)

Die erste Mannschaft aus Guggisberg konnte nach den vier geholten Punkten in Schangnau an der Leistung anknüpfen und die nächsten wichtigen Siege holen. Es war kämpferisch, wie moralisch eine sehr gute Leistung! Heja Jungs! Die beiden direkten Verfolger Meiersmaad und Eggiwil konnten bis auf weiteres punktetechnisch distanziert werden. Weiter geht’s bereits in zwei Wochen, am 24. November duellieren wir uns gegen Laupen und Grauholz! Wir hoffen auf ein paar bekannte und unterstützende Gesichter auf der Tribüne.

#18 für euer EIS!

Erster Sieg in der 2. Liga – Spielbericht der Damen vom 10.11.2019

Gestern Morgen früh ging es bei winterlichen Temperaturen Richtung Wallis. Überpünktlich gemäss Fahrplan trafen wir etwas vor 9 Uhr in Sierre ein. Zuerst mussten wir uns bei Kaffee und Gipfeli etwas an die welsche Mentalität anklimatisieren und mache mussten sich noch vom Powernap im Auto erholen. Nachdem alle dreckigen Socken aus den Schuhen entfernt wurde, sich keine Sport-BHs mehr in den Hosensäcken befanden und alle Kugelschreiber die AEBI-Mütze verlassen haben, konnte unser Tag auch in sportlicher Hinsicht beginnen. Schliesslich haben wir uns für heute den ersten Sieg vorgenommen…

UHC Guggisberg – UHC Bevaix  2:7

Scorerliste:
#8 Sandra Nyffenegger (1x)
#12 Bettina Burren (1x)

Après le parcoure du cheval avec le ont au Holz et de tribune homosexuell nous avons commencé la partie contre Bevaix. Bevaix fühlte sich von Beginn weg wohl in der Partie und spielte uns sofort gekonnt aus, was uns leider etwas überforderte. Somit gingen wir mit einem 4-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause. Zwar schien das Spiel schon fast verloren, doch so einfach wollen wir uns nicht geschlagen geben.

In der Zweiten Halbzeit hiess es in der Offensive mehr Akzente setzen und vor allem die Querpässe vor dem eigenen Tor nicht mehr zulassen. Dies versuchten wir sofort umzusetzen. Doch leider wurde unsere Druckphase von einer Strafe gegen (mal wieder) unsere Nr. 16 unterbrochen. Dank eines wieder mal hervorragenden Unterzahlspiels unsererseits gelang den Gegnerinnen in diesen 2 Minuten nicht viel und wir überstanden die Phase problemlos. Leider brachte uns das nicht viel und Bevaix zog sogar noch auf 0:5 davon. Danach kam endlich das ersehnte Tor. Sandra Nyffeneger (auch bekannt als SS) erzielte für uns das 1:5. Bevaix liess dies aber sichtlich kalt und erhöhte auf 1:6. Coach Marcus stellte daraufhin auf 4 Feldspielerinnen um, was leider zuerst überhaupt nicht funktionierte und so hiess es sogar 1:7. Doch wir gaben nicht um und spielten erneut in Überzahl. Diesmal bewiesen wir, dass wir das eigentlich doch ganz gut können. Nach einem schönen pass von C. Burren auf B. Burren stand es zum Schluss 2:7. Das Resultat war doch etwas deutlicher, als das Spiel an sich. Leider konnten wir unser  Problem mit der Torgefährlichkeit bisher noch nicht beheben.

UHC Guggisberg – UHC Griffon du Chablais II   5:1

Scorerliste:
#16 Selina Ulrich (2x)
#12 Bettina Burren (1x)
#8 Sandra Nyffenegger (1x)
#13 Amanda Tanner (1x)

Im zweiten Spiel gegen Schlusslicht Chablais musste unbedingt ein Sieg her. Den Schliesslich wackelte der Posten  von Coach Marcus nach bisher nur 1 Punkt sehr. Und da wir kein Interimscoach in Aussicht hatten, wäre ein Sieg doch die einfachste Lösung dieses Problems…
Voller Tatendrang starteten wir somit ins Spiel und machten von Beginn weg Druck. Wir liefen den Waadtländerinen mächtig um die Ohren. Zeigten doch die Koffeinshots langsam aber sicher ihre Wirkung. Bettina Burren testet mit einem gezielten Vorhandschuss als erste die Qualitäten der gegnerischen Torwartin und bezwang diese zum 1:0. Nur kurz danach erhöhte Sandy, welche definitiv das richtige Frühstück zu sich genommen hatte, zu 2:0. Wir hatten die Partie in Griff und konnten endlich wieder so Unihockey spielen wie vergangene Saison. Unter tosendem Applaus unser zahlreich mitgereisten Fans (niiiiicht) traf Selina „Sinu“ Ulrich zum 3:0. Mit diesem Stand ging es zum Pausentee. Diesen Sieg wollen wir uns nicht mehr nehmen lassen! Schliesslich will sich unser Coach nicht beim FC Sion bewerben müssen… Also versuchten wir auch in der zweiten Halbzeit mit der gleichen Sicherheit aufzutreten. Besonders strahlte diese Sicherheit wieder mal unser Goalie Tanja Schneiter aus. Schien sie für unsere Gegnerinne beinahe unbezwingbar! Auch in der Offensive machten wir weiter Druck und zogen mit Toren von Amanda Tanner und Selina Ulrich auf 5:0 davon. Leider gelang es Chablais doch noch zum 5:1 einzuschieben. Anschliessend stellten sie in den letzten Minuten auf 4 Feldspielerinnen um, was und mässig kümmerte. Wir standen kompakt und verteidigten solide, so dass wir endlich unseren ersten Sieg in dieser Saison einfahren konnten.

Mit guter Stimmung ging es dann unter die Dusche und anschliessend nach Wünnewil, wo wir noch unsere 1. Herrenmannschaft unterstützten. Dort verbrachten wir noch einen gemütlichen Sonntagnachmittag mit UNO und vielen sinnvollen Gesprächen, an die wir uns noch in 25 Jahren bei einem guten Glas Whiskey und einer Zigarre zurückdenken werden.

Froue, mit öich fägts eifach J

Avec mes sentiments les meilleures
Corinne Burren, eure Spielberichtschreiberin

Pflichtsiegaufgabe mit Bravour gemeistert
Matchbericht 1. Mannschaft vom 20. Oktober 2019

Ein Tag nach dem erfolgreichen Helfereinsatz am Schau-Cup in Riffenmatt waren die Mannschaften des UHC Guggisberg nicht mehr mit servieren und dem Betrachten von guten Euterböden mit Maximalnote beschäftigt, sondern mit ihrer eigentlichen Kernkompetenz. Die erste Mannschaft reiste mit einem gemieteten Bus und einem routinierten Chauffeur an den Spieltag im zentral gelegenen Schangnau. Pünktlich am Spielort rollte der Mannschaftsbus ein und die Guggisberger bereiteten sich gegen den unbekannten Gegner aus Payerne vor. Für den Coach, wie auch für uns war klar, dass an diesem Spieltag unbedingt zwei Siege eingefahren werden müssen.

Unihockey Club Payerne vs UHC Guggisberg (4:8)
Das einzige französisch-sprechende Team in der Gruppe konnte am ersten Spieltag noch nicht überzeugen. Dies ist einer von paar Gründen um gegen die Romands siegreich vom Platz zu gehen. Diese Punkte sind aber noch lange nicht im Trockenen. Coach Husi stellte seine Ideen und Taktiken im Plenum vor und bereitete uns wie gewohnt optimal auf das dritte Saisonspiel vor.
Die ersten Minuten der Partie wurden durch unseren kontrollierten Ballbesitz begleitet. Die Linien wurden einmal durchgewechselt und jeder konnte den Ball in seinen Reihen halten. Allerdings war es der Gegner, welcher zuerst jubelte. Nach einem erfolgreichen Drehschuss gingen die Freiburger in Führung. Wir liessen uns dennoch nicht aus dem Konzept bringen und konnten dank Dänu Riesen die Partie wieder ausgleichen. Zweimal konnte unsere #11 die zwischenzeitliche Führung realisieren, diese wurden jedoch durch eher glückliche Tore des Gegners beantwortet. Somit ging es mit einem 3 zu 3 in die Pause.
Unser Trainer gab das Drehbuch für die zweite Hälfte frei. Geduld und Konzentration seien das Rezept um den Gegner schlagen zu können. Er zeigte uns auch, wie wir ihre einzige Spezialität (Drehschüsse) mit defensiver Cleverness zu Nichte machen würden.
Zu Beginn der zweiten Hälfte waren wir nicht mit defensiven Aufgaben beschäftigt. Tore schiessen macht dann doch mehr Freude. Andri und Joel konnten schön herausgespielte Kombinationen zu unseren Gunsten verwerten. Der Gegner halbierte nach einem weiteren glücklichen Treffer unsere Führung für kurze Zeit. Ein wunderschöner Airhook-Treffer von Joel stellte die zwei-Toreführung wieder her. Die Romands konnten daraufhin nicht mehr antworten. Dänu Riesen, der wohl das Tore schiessen auch noch entdeckt hat, liess die Guggisberger mit 7 zu 4 davonziehen. Der Schlusspunkt setzte unser WK-Soldat Joel Werren mit dem 8 zu 4 und beflügelte den zweiten Sieg dieser Saison.
Scorerliste:
#11 Joel Werren (5x), #5 Daniel Riesen (2x), #4 Andri v. Niederhäusern (1x)

UHU Bern vs. UHC Guggisberg (5:16)
Nach einem Pflichtsieg muss die erste Mannschaft die positive Euphorie für das zweite Spiel mitnehmen. Gegen einen arg besetzten Gegner (lediglich 6 Feldspieler) wollte man die erste volle Runde perfekt machen. Der Aufsteiger aus Bern soll mit schnellem und kombinativem Passspiel bezwungen werden. Husi erteilte die letzten Befehle, danach ging das letzte Tagesspiel über die Bühne.
Das Spiel startete sehr spielfreudig, vor allem die zweite Linie liess den Ball gekonnt zirkulieren und konnten demnach den ersten Treffer verbuchen. Doch die UHU’s aus Bern hielten dem entgegen und glichen die Partie kurzerhand aus. Die eben erwähnte zweite Linie machte ordentlich Druck und konnte daraus auch Kapital schlagen. Kapital im Sinne von Toren, denn von denen fielen einige in der ersten Halbzeit. Nach dem dritten Treffer der Stadt Berner kam eigentlich nichts mehr von ihrer Seite. Diese waren quasi stehend K.O. und unsere Tormaschinen konnten weiter Tore schiessen. Mit einem Zwischenresultat von 8 zu 3 ging es in die Pause.
Während der Pause unterhielt der Coach unsere Gemüter und schilderte den Gameplan, wie wir diesen Sieg sicher in unsere Reihen schaukeln werden. Ein Reset im Kopf und eine weiterhin hohe Pace soll den Gegner nicht einen Hauch von Siegesduft schnuppern lassen.
Joel Werren, der sich in der Bumbach-Halle sichtlich wohl fühlte, traf nach Wiederanpfiff zum 9 zu 3. Der Gegner konnte einzelne Akzente setzen, diese blieben jedoch mit wenigen Ausnahmen ungefährlich. Einer dieser Ausnahmen führte zu einem weiteren Gegentreffer. Diese kleinen Emotionsdämpfer wurden jedoch schnell weggesteckt und in positive Torlaune umgemünzt. Es reihten sich weitere Spieler in die Torschützenliste ein. Patric Josi, Smiley und zu guter Letzt auch noch Cyril Wüthrich konnten den gegnerischen Torhüter erfolgreich bezwingen. Nach 40 gespielten Minuten lautete das Endresultat 16 zu 5.
Scorerliste:
#9 Micha Werren (4x), #11 Joel Werren (3x), #15 Martin Kohli (3x), #4 Andri v. Niederhäusern (3x), #7 Ivan Binggeli (1x), #17 Patric Josi (1x), #18 Cyril Wüthrich (1x)

Die Hausaufgaben wurden gemacht, die beiden wichtigen Pflichtsiege sind im Trockenen und der Coach ist zufrieden. Was will man mehr? Nach der Vollrunde sieht die Tabellensituation auch wieder besser aus. Infolge einer Niederlage der Berner Oberländer ist der UHC Guggisberg punktgleich auf Platz 2 anzutreffen.
Nach dem erfolgreichen Arbeitstag ging die ganze Mannschaft ins Nahe gelegene Signau. In Signau sind nebst Kühen mit gutem Fundament auch Kilu und Corinne zuhause. Wir genossen leckere selbst-gemachte Pizza und feierten die gewonnenen 4 Punkte mit Bier.
An dieser Stelle noch einen grossen Dank an unseren Fahrer Ändu Pfeuti, welcher uns sicher ins Guggisbergerland chauffierte. Weiter geht’s am 10. November in Wünnewil!

#18 für euer EIS!

Erster Punkt in der 2. Liga – Spielbericht der Damen vom 20.10.2019

Letzen Sonntag traf unser Damenteam pünktlich um 8 Uhr in der schön gelegenen Halle in Gorgier ein, obwohl unsere #8 etwas verschlafen hatte und daher noch im Pyjama anreiste. Nichts desto trotz oder vielleicht gerade deswegen war unsere Stimmung top und wir wurden schon vor dem Einlaufen in der Garderobe von Wolfgang Petri begleitet. Und nachdem beim Einlaufen alle Hirsche von den Rotkäpli-Jägerinnen erschossen wurde waren wir parat, die erste Punkte in der 2. Liga zu holen.

UHC Guggisberg – UHC Flamatt-Sense 3:10
Zuerst trafen wir auf den uns unbekannten Gegner aus dem nahe gelegenen Flamatt. Zuerst war das Spiel eher ein Abtasten bis uns Jasmin Zbinden (wie so oft) in Führung brachte. Dies weckte unsere Gegnerinnen eher auf, als dass es sie einschüchterte, so dass sie innert Kürze das Spiel wendeten. Nach einer schönen Kombination mit Bettina Burren konnte Gabi Binggeli wieder ausgleichen. Danach waren leider nicht unsere 5 Minuten und Flamatt zog auf 2:5 davon. Zwar gelang Ulrich Selina noch vor der Pause den Anschlusstreffer, doch müssen wir in der zweiten Halbzeit einen Gang zulegen um das Spiel noch zu drehen. Leider gelang uns dieser Gangwechsel überhaupt nicht. Flamatt hingegen kombinierte schön weiter und schoss Tor um Tor während wir sage und schreibe 5 Mal die Torumrandung trafen. Beim Stand von 3:8 und rund 5 Minuten vor Schluss stellten wir auf 4 Feldspielerinnen um. Zwar konnten wir den Ball in unseren Reihen halten, allerdings waren die Abschlüsse zu wenig konsequent oder wurden von der gegnerischen Torwartin gehalten. Somit änderte es auch nichts mehr, das Flamatt noch ein Empty-Netter gelang und schliesslich sogar noch das 3:10 schoss. Wir verloren klar, obwohl das Spiel eigentlich viel knapper hätte sein müssen.
Scorerliste:
#21 Jasmin Zbinden (1x), #4 Gabi Binggeli (1x), #16 Selina Ulrich (1x)

UHC Guggisberg – UHC Sierre-Challenge 4:4
Fürs zweite Spiel versuchten wir uns wieder zu motivieren und wechselten unseren einzigen Fan Florian als Assistens-Coach ein. Wenn uns also 95 Kränze nicht zum Erfolg führen können, weiss ich auch nicht weiter… Also starteten wir sehr gut in die Partie und gingen dank Toren von Gabi Binggeli und Selina Ulrich 2:0 in Führung. Die Stimmung auf der Bank war sofort gut und wir waren heiss auf die ersten Punkte. Doch Sierre wollte sich nicht so leicht geschlagen geben und verkürzte auf 2:1. Bettina Burren bewies kurz danach wieder, warum es sich lohnt mal einen Weitschuss zu riskieren und stellte den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang es endlich auch unserem Captain, das Runde ins Eckige zu bringen und wir führten mit 4:1.Trainerduo Johner/Gnägi war zufrieden mit unserer Leistung und der erste Sieg war zum Greifen nah. Nun einfach nicht das Tempo drosseln sondern genau so weiterspielen. Leider war die Nervosität plötzlich wieder spürbar und Sierre war in der zweiten Hälfte definitiv die spielbestimmendere Mannschaft. Stand es doch Plötzlich nur noch 4:3. Offensiv kamen wir leider kaum noch zum Abschluss und nach mehreren Ermahnungen gab es gegen unsere #4 noch eine Teamstrafe wegen wiederholtem Stockschlag. Lange zeigten wir eine gutes Unterzahlspiel. Doch die Walliserinnen blieben geduldig, bis ihnen der Ausgleich gelang. Nun waren nur noch wenige Minuten auf der Uhr und das Spiel drohte auf beide Seiten zu kippen. Als rund 90 Sekunden vor Schluss eine Westschweizerin die Strafbank drücken musste, war unsere Chance auf zwei Punkte wieder da. Doch die Nervosität war zu gross und das Boxplay der Gegnerinnen zu gut. Somit trennten wir uns 4:4 unentschieden und waren unterm Strich doch zu frieden mit den ersten Punkte in der 2. Liga. Ich würde sagen, wir sind auf dem steigenden Ast. Und wenn wir nun noch lernen, die Nerven zu behalten, steht dem ersten Sieg in dieser Saison nichts mehr im Weg.
Scorerliste:
#4 Gabi Binggeli (1x), #16 Selina Ulrich (1x), #12 Bettina Burren (1x), #9 Corinne Burren (1x)


Danke nochmal an unser Trainerduo resp. an unseren einzigen Fan. Wir hoffen, am 10. November 19 im nahe gelegenen Sierre wieder auf euch zu zählen und endlich zu siegen 🙂

Sportliche Grüsse aus dem Bündnerland
Eure #9

Erneute Nullrunde am Heimturnier – Matchbericht der Damen vom 14.10.2019

Gestern morgen pünktlich um 09:30 trafen die 12 Schlümpfe und Papa-Schlumpf Marcus bei strahlendem Wetter in Riffenmatt ein. Nachdem wir unser Fotoshooting erledigt hatten, ging es an die Matchvorbereitung.

UHT Krattigen – UHC Guggisberg 5:3
Im ersten Spiel trafen wir auf den altbekannten Gegner aus Krattigen. Da wir die letzen Begegnungen gegen die Oberländerinnen klar verloren haben und uns der Saisonstart nicht optimal geglückt ist, starteten wir mit einer Aussenseiterrolle in die Partie. Trotzdem wollten wir vor heimischem Publikum unbedingt die ersten Punkte holen. Das Spiel startete sehr ausgeglichen und unsere Nervosität legte sich rasch. Doch nach rund 7 Spielminuten kassierten wir eine Strafe, welche Krattigen zum Führungstreffer nutzte. Gabi Binggeli machte ihre Strafe aber gleich im nächsten Einsatz wieder gut und glich aus. Obwohl wir danach wieder gut ins Spiel fanden, waren es die Oberlänerinnen die auf 2:1 erhöhten. Als wir dann in Überzahl spielen konnten, war dies die Chance zum Ausgleich. Leider agierten wir zu nervös und konnten kein Tor erzielen. Kurz vor Halbzeitende konnte Jasmin Zbinden einer Gegnerin hinter dem Tor den Ball abnehmen und wieder einmal ein Bubentrickli verwerten. So ging es mit einem Unentschieden zum Pausentee.
Nach der Pause zeigten aber auch die Oberländerinnen, dass ihnen die Bubentrickli liegen und gingen erneut in Führung. Als wir danach erneut eine Strafe und auch ein Tor in Unterzahl kassierten, mussten wir einem 2-Tore-Rückstand hinterher rennen. Zwar gelang Sandy Nyffeneger mit einem schönen Volley-Tor noch der Anschlusstreffer, doch Krattigen liess sich dadurch nicht verunsichern. Erneut mit einem Bubentrickli zogen sie auf 5:3 davon. Nun stellten wir die Linien und auf 4 Feldspielerinnen um. Leider gelang uns das Überzahlspiel überhaupt nicht. War wohl der Druck vor dem Heimpublikum zu gross. Und als wir rund 2 1/2 Minuten vor Schluss erneut eine Strafe kassierten, konnten wir leider in der Offensive keine guten Aktionen mehr zeigen. Somit verloren wir das erste Spiel mit 5:3

UHC RW Erlenbach – UHC Guggisberg 6:0
Nach der Niederlagen im ersten Spiel wollten wir es im zweiten Spiel besser machen, obwohl wir wussten, dass uns mit Erlenbach ein sehr schwieriger Gegner gegenüber steht. Sofort bemerkten wir, dass uns Erlenbach spielerisch überlegen ist. Bis zur Pause konnten wir zwar einigermassen mithalten, mussten aber einen 2:0 Rückstand hinnehmen.
Coach Marcus meinte in seiner Ansprache, da sei noch nichts verloren. Wir müssen einfach an uns glauben und offensiv mehr Abschlüsse suchen. Doch dies gelang uns leider überhaupt nicht. Gleich zum Start der zweiten Halbzeit spielten uns die Damen aus Erlenbach gekonnt aus, so dass wir schon mit 3:0 hinten lagen. Leider musste unsere #16 noch eine Strafe hinnehmen und krönte sich so zur 1. Assistentin im Pidon auffüllen. Danke ;-). Dank einem souveränen Überzahlspiel von Erlenbach stand es bereits 4:0. Das Timeout unsererseits änderte leider nichts. Wir schafften es einfach nicht, offensiv Akzente zu setzen. Erlenbach hatte gefühlt 90 % Ballbesitz und war uns immer 2 Schritte voraus. Bis zum Abpfiff stand es sogar 6:0. Schade dass wir diese Schlappe ausgerechnet am Heimturnier kassierten. 🙁

Trotz dieser 0 Runde liessen wir uns den Nachmittag/Abend nicht verderben und genossen ein feines Abendessen und unsere gemütliche Runde im Rest. Sternen Guggisberg.

Danke allen Fans für die Unterstützung. Wir hoffen euch nächsten Sonntag in Gorgier mehr Grund zum Jubeln zu geben…

Für das Damenteam
#9

Gefühlsachterbahn zum Saisonauftakt – Matchbericht 1. Mannschaft vom 29. September 2019

An einem wunderschönen Herbstsonntag läutete auch die zweite Gruppe der Drittliga den Saisonstart ein. Für unsere Herren I ging es am Nachmittag in das idyllische Sigriswil. Zum Saisonstart warteten zwei bereits bekannte Gegner auf uns. Zum einen sind es die Berner Oberländer, welche im Cup mit torreichen Spielen für Spektakel sorgte. Zum anderen sind es die Kappeler, welche wir letzte Saison ordnungsgemäss in die Sommerpause schossen.

UHC Guggisberg vs Unihockey Berner Oberland (5:16)
Für das erste Spiel gegen BeO schilderte uns der Coach noch einmal ihre Torgefährlichkeit (sie gewannen das erste Spiel auch mit 16 zu 4). Um diesem Offensivspektakel entgegenzuhalten war defensive Stabilität ein Muss. Nach sehr kurzem Einspielen pfiff der Schiedsrichter den Saisonstart an.
In den ersten zwei Minuten der Partie konnten wir den Ball in unseren Reihen halten und verzeichneten bereits auch die ersten Torabschlüsse. Danach ging die Leidensgeschichte los. Mit Leidensgeschichte meine ich die Tormaschine der Gegner. Mit einer unglaublichen Effizienz schossen sie sich mit 6 zu 0 in Front. Es war nicht etwa so, dass wir wie blinde Salamander auf dem Feld «herumstogelten». Wir spielten nach vorne und hatten unsere Tormöglichkeiten (nicht weniger als die Gegner), jedoch ohne letzte und essentielle Konsequenz vor dem Tor. Es gelang uns doch noch das erste Tor der neuen Saison vor der Pausensirene zu schiessen. Allerdings fanden wir weiterhin kein Rezept gegen die effizienten Oberländer und gingen mit schockierten, genervten und unbeholfenen Gesichtern in die Pause (Pausenresultat 9:1).
Nach dem Pausentee erhoffte man sich bessere Chancen und versuchte wieder ins Spiel zu kommen. Doch das Unheil setzte seinen Lauf fort, die Gegner scorten munter weiter und unsere Motivation segelte langsam den Bach runter. Ein Lichtblick in der finsteren Oberländerhöhle war unser Newcomer, der mit zwei Treffern in der 3. Liga angekommen ist. Diese bittere Schmach beendete der Schiedsrichter mit dem Schlussresultat von 16 zu 5.
Scorerliste:
#4 Andri v. Niederhäusern (2x), #9 Micha Werren (2x), #18 Cyril Wüthrich (1x)

UHC Kappelen II vs. UHC Guggisberg (3:7)
Um die erste Saisonniederlage zu verdauen, hatten wir lediglich ein Spiel Zeit. Denn der nächste harte Brocken wartete auf uns. Um den Saisonstart nicht vollends zu vermasseln, musste ein Sieg gegen die Kappeler her. Den Gameplan für das zweite Spiel setzte Coach Husi vor Matchbeginn auf: Fehler des Gegners ausnutzen und schnelle Konter fahren, soviel zur Theorie.
Die Praxis erfolgte nach Anpfiff des Schiris. Es blieb lange eine ausgeglichene Partie, beide Teams konnten erste Abschlussversuche auf das Gehäuse verzeichnen. Captain «Vättu» liess die Guggisberger erstmals jubeln. Schön durchgesetzt und eiskalt eingenetzt, also «wiä di ächtä». Wenige Einsätze später kam der Captain zu seinem zweiten Treffer. Diese wichtige zwei Toreführung konnten wir bis zur Pause verwalten.
Diese Führung hat überhaupt noch nichts zu bedeuten. Coach Husi untermalte diesen Fakt und stimmte uns willenskräftig für die zweiten 20 Minuten ein.
In der zweiten Spielhälfte vergingen wieder einige Minuten, bis sich das Scoreboard veränderte. Dies nun jedoch zu Gunsten der Kappeler. Unbehelligt dessen verwandelte die #18 eine gut geübte Freistossvariante in die nahe Ecke. Gut geübt wurde auch das Powerplay, welche auch wieder durch Cyril Wüthrich positiv verwertet wurde. Bei nummerischer Gleichheit konnte die zweite Linie spielerisch überzeugen. Micha Werren vollstreckte eine schön herausgespielte Kombination zum zwischenzeitlichen 5 zu 1. Das bessere Polster liess die Kappeler unkonzentrierter agieren, denn nach gepfiffenem Stockschlag gegen die Gegner liessen sich diese auswechseln. Diese Unkonzentriertheit wurde bemerkt, der Freistoss gesetzt und Cyril Wüthrich schläpperte den Ball ins gegnerische Netz. Die Konkurrenten aus Kappelen reagierten darauf und zogen den Torhüter. In nummerischer Überzahl gelang es ihnen, den Anschlusstreffer zu erzielen. Wenige Augenblicke später stellte «Vättu» den alten Vorsprung via Empty-Netter wieder her. Schlusspunkt der Partie setzten die Kappeler zum 3 zu 7.
Scorerliste:
#18 Cyril Wüthrich (3x), #11 Martin Kohli (3x), #9 Micha Werren (1x)

Die neue Meisterschaft 19/20 ging mit einer Achterbahnfahrt der Gefühle los. Nach einer herben Pleite gegen die Oberländer, konnten wir darauf reagieren und einen starken Gegner bezwingen. Tabellenmässig sind wir nach dem ersten Spieltag auf dem siebten Platz rangiert. Also noch eine Menge Luft nach oben. Die nächste Runde findet am 20. Oktober in Zollbrück statt, bei welchem wir mit voller Euphorie und gutem Unihockey die Maximalpunktzahl holen wollen.

#18 (immer no der glich Gigu, eifach es neus Nummero J ) für euer EIS!

Nullrunde zum Start in der 2. Liga – Spielbericht der Damen vom 29.09.2019

Überpünktlich trafen wir am Sonntagnachmittag bei schönstem Wetter in Flamatt ein. Und schon wartete auf uns eine schöne Überraschung in der Garderobe. Sind doch unsere neuen Trikots geliefert worden. Somit stand einem guten Start ins Abenteuer 2. Liga nichts mehr im Weg.

UHC Guggisberg – UHC Chiefs Apples (3:8)
Nachdem nicht nur in Schwarzenburg sondern auch in Flamatt das Pferderennen absolviert war, startete unser Spiel gegen die Chiefs Apples. Sofort stellten wir fest, dass das Tempo in der 2. Liga etwas schneller ist, als noch letzte Saison in der 3. Liga. Trotzdem hielten wir die ersten Minuten gut mit. Die Waadtländerinnen eröffneten allerdings das Score und gingen mit 0-2 in Führung. Jasmin Zbinden eroberte aber hinter dem Gegnerischen Tor den Ball und verkürzte frech per Bubentrickli auf 1-2. Leider stellten die Chiefs den 2-Tore-Vorsprung unmittelbar danach wieder her, so dass es wieder an uns war, das Zepter in die Hand zu nehmen. Wenige Minuten vor der Pause gelang Bettina Burren mit unserer Freistossvariante der Anschlusstreffer, so dass wir mit einem guten Gefühl in die zweite Halbzeit starteten.
Leider gelang uns der Start überhaupt nicht wie gewünscht und wir kassierten gleich nach 20 Sekunden das 2-4. Anschliessend verlief das Spiel überhaupt nicht mehr zu unseren Gunsten. Apples behielten das Tempo sehr hoch, so dass wir immer einen Schritt zu spät waren. Und gegen die gut platzierten Schüsse war auch unsere Torwartin machtlos, so dass es plötzlich 6-2 stand. Nun mussten dringend Tore unsererseits her. Gesagt getan! Die Hartnäckigkeit von Nicole Zwahlen zahlte sich aus, sie versenkte einen Abpraller zum 3-6. Coach Marcus stellte anschliessend auf zwei Linien um. Doch auch diese Umstellung zeigte nicht die erhoffte Wirkung, im Gegenteil, die Waadtländerinnen schossen gar noch das 3-7. Somit hiess es All-in oder zumindest 4-in. Auch das Überzahlspiel zahlte sich nicht aus und wir riskierten zu viel, so dass Apples kurz vor Schluss noch das 3-8 ins leere Tor gelang. Somit verloren wir das erste Spiel in der 2. Liga deutlich. Trotzdem versuchten wir die Köpfe nicht zu sehr hängen zu lassen und gegen Heimberg im zweiten Spiel demonstrieren, dass wir in die 2. Liga gehören.
Scorerliste:
Jasmin Zbinden (1x)
Bettina Burren (1x)
Nicole Zwahlen (1x)

UHC S.D. Heimberg – UHC Guggisberg (2:1)
Im zweiten Match erwartete uns mit Heimberg ein alt bekannter Gegner. Wir fanden unsere Motivation nach der Startniederlage gegen Apples schnell und starteten selbstbewusst in die Partie. Bettina Burren versuchte es nach wenigen Minuten mit einem „Schuss“ von unserer Grundlinie und überraschte damit nicht nur die Spielerinnen auf der Bank, sich selber sondern auch die gegnerische Torwartin. Somit führten wir erstmals. Doch Heimberg liess sich dies nicht gefallen und stellte sofort die Linien um. Diese Änderung zahlte sich für die Oberländerinnen aus, es stand plötzlich 1-1. Heimberg machte weiterhin Druck und suchte die freie Feldspielerin in der Mitte. Zwar konnte Goalie Tanja mit einer hervorragenden Leistung einen Gegentreffer lange Zeit verhindern, bis die Heimbergerinnen doch noch einen Fehler in unserer Defensive ausnutzten und das Spiel zu ihren Gunsten drehten. Kurz vor dem Pausenpfiff musste unsere #16 noch die Strafbank drücken, da der Abstand beim Freistoss doch etwas gering war. Insbesondere Bettina Burren zeigte aber ein ausgezeichnetes Unterzahlspiel, so dass den Heimbergerinnen kein Treffer gelang und die Partie mit dem Stand von 2-1 in die Halbzeit ging.
Die Pausenansprache war klar, das können wir noch holen! Fest glaubten wir an uns und starteten gut in die zweite Halbzeit. Leider waren unsere Chancen zu wenig effizient und wir mussten weiter auf den Ausgleich warten. Unsere Druckphase wurde leider durch eine erneute Strafe gegen unsere #16 unterbrochen. Erneut zeigten wir ein super Unterzahlspiel. Diesmal versuchte aber die andere Burren-Schwester den Oberländerinnen das Leben schwer zu machen, was ihr mehr oder weniger gelang. Und wenn die Heimbergerinnen trotzdem zum Abschluss kamen, konnten wir uns stets auf Goalie Tanä verlassen. Leider wurde diese gute Defensivleistung offensiv nicht belohnt, so dass es uns nicht mehr gelang, das Runde ins Eckige zu bringen. Somit fiele in der zweiten Halbzeit keine Tore mehr und wir verloren knapp mit 2-1. Trotzdem können wir mit diesem Spiel einigermassen zufrieden sein. Wir haben gezeigt, dass wir in der 2. Liga mithalten können. Und wenn wir es jetzt noch schaffen, mehr Tore zu erzielen, steht auch dem ersten Sieg nichts im Weg. 
Scorerliste:
Bettina Burren (1x)

Wir freuen uns auf den nächsten Spieltag am 13. Oktober 2019 um 10:50 Uhr in Riffenmatt und hoffen auf zahlreiche Unterstützung.

Sportliche Grüsse für das Damenteam
Corinne Burren #9

Doch noch: unangefochtener Einzug in den 1/32-Final
Spielbericht der 2. Cuprunde der Herren vom 16. Juli 2019

Nach zwei Terminverschiebungen wegen technischen- und/oder menschlichen Versagens konnte gestern doch noch die 2. Cuprunde der Herren gegen den SC Laupen II durchgeführt werden. Vor einigen Zuschauern freuten wir uns, auf das lang ersehnte Duell, welches schon im Vorfeld kräftig aufgeheizt wurde.

 UHC Guggisberg – SC Laupen II  13:8

Die Ansage von Coach Husi war klar, wir kämpfen bis zum Schluss und bleiben stets ruhig. Statt unnötigen Reaktionen auf Provokationen werden wir nur ein müdes Lächeln übrig haben. Die Zuschauer waren gespannt, ob dies wirklich ein ruhiges oder doch das erwartete hitzige Spiel wird. In der Startphase gingen beide Teams voll drauf los und es forderte von allen Spieler harten Körpereinsatz. Doch der Unparteiische hatte die Partie von Anfang an im Griff, so dass man sich aufs spielerische konzentrieren konnte. Micha Werren brachte uns somit erstmals in Führung. Laupen kümmerte dies aber nicht gross und glich unmittelbar danach wieder aus. Doch wir liessen uns dadurch nicht aus dem Konzept bringen und versuchten, den Ball wieder mehr in unseren Reihen zu halten. Kilian Schneiter schoss anschliessend das 2-1. Der Emmentaler zeigte sowieso ein hervorragendes Spiel und lancierte Marc „Bäri“ Zbinden kurz darauf mit einem Traumpass, so dass dieser zum 3-1 einschieben konnte. Unser Präsident Andre Gafner erhöhte anschliessend mit einem Weitschuss aus dem Nichts auf 4-1. Nun schienen wir die Partie definitiv im Griff zu haben, was Laupen etwas ärgerte. Wir liessen uns davon aber nicht stören und zogen noch vor der Pause mit einem weiteren Treffer von Kilu auf 5-1 davon. Es schien somit schon eine erste Vorentscheidung gefallen zu sein.

Doch nach dem Pausentee kam Laupen definitiv etwas aufgeweckter aufs Feld als wir. Gleich in den ersten Minuten gelangen den Gästen zwei Tore und plötzlich stand es nur noch 5-3. Droht die Partie nun zu kippen? Micha Werren lieferte mit dem 6-3 sofort die Antwort darauf: nein! Und als anschliessend Martin Kohli nach einer schönen Passkombination der Werren-Brüder auf 7-3 erhöhte, war die Nervosität auch beim Publikum wieder etwas weg. 2 Minuten vor Drittelsende beim Stand vom 8-3 sprach der Schiedsrichter doch noch eine Strafe gegen einen Guggisberger aus. Lange hielt unsere Box sehr gut, bis Laupen doch noch das Runde ins Eckige brachte.

Im letzten Drittel liessen wir uns eigentlich gar nicht mehr bedrängen. Und wenn es dann doch noch eine Chance für Laupen gab, war auf Goalie Renato Tosio eh Burri stets verlass. Er schien beinahe unbezwingbar, was die zahlreichen Zuschauer zu mehreren Jubelschreien zwang. Laupen war daher gezwungen schon rund 12 Minuten vor Schluss auf 4 Feldspieler umzustellen. Doch auch dies brachte nicht mehr viel. Zwar fielen auf beiden Seiten noch einige Tore, doch dies änderte nichts daran, dass Guggisberg den Sieg souverän ins Trockene brachte. Sicherlich hätten unsererseits noch 2,3 oder sogar 4 Tore mehr fallen können, wenn unsere Nr. 5 auch mal getroffen hätte ;-). Wie man ins leere Tor trifft, könnte sonst Olide Martin Kohli mal zeigen, der dies mit dem 13. Tor für Guggisberg demonstrierte. Ich denke, wir mit unserer Leistung sicher zufrieden sein und freuen uns nun, in der nächsten Runde, Mitte August, den UHC Kappelen aus der 1. Liga zu empfangen.

🙂

Wir hoffen, das nächste Spiel nicht wieder x Mal verschieben zu müssen. Aber an uns soll’s nicht liegen! 

In dem Sinn: Merci für die Unterstützung!

Scorerliste:
Martin Kohli (3x)
Kilian Schneiter (2x)
Joel Werren (2x)
Micha Werren (2x)
Olivier Beer (1x)
Andre Gafner (1x)
Alain Rindlisbacher (1x)
Marc Zbinden (1x)

Sieg, Sieg, CUPSPIU-SIEG – Matchbericht der 1. Cuprunde der Damen, 17. Mai 2019

Gestern Abend pünktlich um 20 Uhr wurde in der Guggershörndliarena die erste Cuprunde zwischen den Damen aus Guggisberg und den Damen aus Arni angepfiffen. Die Nervosität und die Motivation war auf beiden Seiten gross und man freute sich auf ein spannendes Spiel vor heimischem Publikum. Auch der Liveticker war parat und dem Cupspiel stand nichts mehr im Weg.

UHC Guggisberg – UHT Arni 11:5
Die Ansage vor dem Spiel von Coach Marucs war klar: jetzt scheiden wir mal nicht in der 1. Cuprunde aus! Und gegen den altbekannten Gegner Arni aus der 2. Liga, könnte ein Sieg sicher drin liegen. Schliesslich haben wir die bisherigen Begegnungen meistens für uns entscheiden können. 
So starteten wir gut in die Partie und Fabienne Aeschbacher konnte uns bereits in den ersten Minuten in Führung bringen. Trotzdem blieb das Spiel sehr ausgeglichen und Arni schoss das 1:1. Nachdem einige Chancen unsererseits nicht ausgenutzt wurden, stellte Selina „Sinu“ Ulrich mit einem schon fast zur Gewohnheit gewordenen Buebentrickli-Gou den Vorsprung wieder her. Fabienne Aeschbacher erhöhte kurz darauf mit einem schier unhaltbaren schönen Backhandschuss auf 3:1. Wir versuchten, das Spiel weiterhin zu dominieren und Druck auszuüben. Doch Arni verwertete einen Freistoss sehr gekonnt und verkürzte auf 3:2. Wir liessen uns aber nicht verunsichern und konnten dank Tore von Corinne Burren und Gabi Binggeli auf 5:2 davon ziehen. 35 Sekunden vor Drittelsende sprach der Unparteiische eine Strafe gegen Arni aus. Dies hätte doch schon die Chance zur Vorentscheidung sein können… Doch Arni spielte ein hervorragendes Box-Play und nutzte die Kommunikationsprobleme unsererseits eiskalt aus, so dass es plötzlich zur Pause 5:4 (!!) stand! Es schien, als hätten wir die Partie plötzlich überhaupt nicht mehr im Griff und der Pausenpfiff kam uns definitiv sehr entgegen.

In der Pause wurden 2 Wechsel in den Linien vorgenommen und Marcus versuchte, uns etwas zu beruhigen. Trotz dieser 2 Tore in Überzahl ist noch nichts verloren, denn wir liegen ja noch in Führung…
Das zweite Drittel startete sehr ausgeglichen. Beide Teams hatten zahlreiche Chancen, welche nicht zuletzt dank guter Torhüterleistungen unausgenutzt blieben. Es schien, das Spiel könnte jeden Moment auf beide Seiten kippen. Im Liveticker gab es bereits Kommentare wie „da muss ein Tor her!!“ Bettina Burren nahm sich dies zu Herzen und erhöhte mit einem Weitschuss auf 6:4. Nun waren wir wieder dran und hatten die Partie mehrheitlich im Griff. Selina Ulrich schoss vor dem Pausenpfiff nach einem schöner Kombination mit Jasmin Zbinden das 7:4.

Nun war die Stimmung in der Garderobe während der Pause definitiv viel besser, als noch 20 Minuten zuvor. Jetzt ja nicht nachlassen!
Arni hörte allerdings wohl eine ähnliche Pausenansprache von ihrem Trainergespann, so dass sie auf 7:5 verkürzten. Plötzlich machte sich auf unsere Bank (insbesondere beim Coach) eine leichte Nervosität bemerkbar und man sehnte sich nach weiteren Toren unsererseits. Ein grösserer Vorsprung würde die Gemütslage definitiv etwas beruhigen. Die Arnerinnen hatte einige sehr gute Chancen, doch unser Goalie Tanja Schneiter machte ihnen das Leben sehr schwer und hielt uns weiterhin im Spiel. Und endlich kam unter grossem Jubel das 8:5, welches durch Nicole Zwahlen erzielt wurde. Arni nahm daraufhin das Timeout. Unser Coach nutzte diese Zeit um uns auf ein allfälliges 4 gegen 3 einzustellen. Wir waren aber alle optimistisch, diesen Sieg nicht mehr aus der Hand zu geben. Und dieser Optimismus strahlte sich auch aufs Spielfeld aus. Bettina Burren erhöhte gar auf 9:5. Arni war daraufhin gezwungen, die Torhüterin mit einer 4. Feldspielerin zu ersetzen. Wir spielten aber ein hervorragendes Boxplay und Corinne Burren machte mit dem 10:5 ins leere Tor (wie sie zuvor auf der Bank angekündigt hat) alles klar! Gleich im nächsten Einsatz, 5 Minuten vor Schluss, traf Bettina Burren sogar noch zum 11:5. Arni, oder insbesondere ihre Nr. 14, hatte noch nicht aufgegeben und gab weiterhin Vollgas. Doch dies wurde nicht belohnt und Arni musste 4 Minuten vor Schluss erneut in Unterzahl spielen. Souverän behielten wir den Ball in den letzten 4 Minuten in unseren Reihen und holten uns den wohlverdienten Sieg in der ersten Cuprunde!

Scorerliste:
Bettina Burren (3x)
Fabienne Aeschbacher (2x)
Corinne Burren (2x)
Selina Ulrich (2x)
Gabi Binggeli (1x)
Nicole Zwahlen (1x)

Danke den zahlreichen Fans für die Unterstützung, den spontan eingesprungenen Speaker, dem Grillmeister, den Ersatzgoalies und Verstärkungsspieler in den Trainings und auch Arni für das spannende und faire Spiel und das anschliessende gemütliche Beisammensein. Es machte wirklich Spass gegen (und auch mit) euch zu spielen 

Nun gönnen wir uns paar Wochen Pause, bis wir irgendwann im Sommer die zweite Cuprunde spielen werden. Weitere Infos dazu folgen…

Für das Damenteam
Corinne Burren

Kantersieg in der 1. Cuprunde für die Herren

Gestern spielte unsere 1. Herrenmannschaft mit 3 Verstärkungsspieler aus dem 2 und dem 3 die erste Cuprunde auswärts in Schüpfen. Dank den zahlreich angereisten Damen war dies doch schon fast ein Heimspiel für Guggisberg und man war gespannt, ob vor diesem Vorteil profitiert werden kann. Auch besonders gespannt war man darauf, ob wirklich alle das Voralpine bereits verdaut haben…

UHC W.W. Schüpfen-Busswil – UHC Guggisberg 4:23

Uns war klar, dass wir auf dem Papier gegen den Unterklassigen Favorit sind. Diese Favoritenrolle wollten wir auch mit aufs Spielfeld nehmen und die Seeländer gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Dies gelang uns nicht von Beginn weg und die Partie startete relativ ausgeglichen. Es dauerte einige Minuten, bis das erste Tor fiel. Joel Werren zeigte von hinter dem Tor sein Können und brach uns mit einem schönen Airhook 0:1 in Führung. Das Score war somit eröffnet und wir konnten auf 0:4 davon ziehen. Doch Schüpfen wollte sich so leicht nicht geschlagen geben und verkürzte auf 1:4. Noch vor dem Pausenpfiff stellten wir den 4-Tore-Vorsprung wieder her. 
Im zweiten Drittel konnten wir endlich unserer Favoritenrolle klar gerecht werden. Wir hatten das Spiel im Griff und konnten unseren Vorsprung weiterhin ausbauen. Dank hervorragender Torhüterleistung von Renato Burri gelang Schüpfen auch im zweiten Drittel nur ein Tor, sodass wir mit einer komfortablen Führung von 2-13 ins letzte Drittel starten konnten. Die letzten 20 Minuten können mit einem Zitat von Zuschauerin Jasmin Z, 20, aus Rüschegg zusammengefasst werden: „itz haglets aber Gou!“. Leider gelang es der Schreibenden nicht, alle Tore mitzuverfolgen. Sie waren aber sicher alle toll herausgespielt. Beim Stand von 2:19 konnte doch noch das Dessertbuffet fürs Strafenessen gesichert werden. #risedänu war mal wieder etwas übermotiviert. Zwar gelang ihm kein Tor, doch er wollte es unbedingt in den Spielbericht schaffen. Also setzte er seinen Körper etwas zu sehr ein, so dass er dann 2 Minuten von der Strafbank aus zuschauen musste. Die Gebrüder Werren wehrten sich lange Zeit sehr gut in Unterzahl und konnten fast noch das 20. Tor erzielen. Doch Schüpfen gelang der Treffer in Überzahl schliesslich doch noch. 
Nach einer perfekt geplanten Ballübergabe von J. Werren auf Martin Kohli und anschliessendem Pass auf M. Werren gelang diesem doch noch das lang ersehnte 20. Tor. Der Rest war schlussendlich wirklich nur noch Resulatkosmetik und wir gewannen souverän mit 4:23, der höchste Sieg aller Zeiten für die Herren!

Scorerliste:
Micha Werren (5x), Joel Werren (4x), Andri von Niederhäusern (3x), Martin Kohli (3x), Andre Gafner (2x), Kilian Schneiter (2x), Marc Zbinden (2x), Olivier Beer (1x), Marco Stöckli (1x)

Danke noch an alle mitgereisten Fans!

Nun verabschieden wir uns in die wohlverdienten Ferien, bis wir uns auf die nächste Cuprunde gegen den Zweitligisten Laupen vorbereiten werden.

Für die Herren
Corinne (in Abwesenheit von Spielberichtschreiber Cyru)

Sieg, Sieg, GRUPPENSIEG!!! – Spielbericht der Damen vom 24.03.2019

Gestern morgen bereits um 06:20 Uhr war beim Migros in Schwarzenburg Abfahrt mit unserem Meisterbus Richtung La Schodfo. Gut gelaunt und top motiviert nahmen wir diese lange Reise in Angriff. Unsere mitgereisten Fans öffneten bereits nach rund 10 Fahrminuten das erste Bier, was auf einen lustigen Tag hindeutete. Nachdem wir in Kerzers noch die letzen freien Plätze füllten, ging es endlich ins abgelegene La Chaux-de-Fonds.
Dort angekommen war die Halle natürlich noch zu, woraufhin wir uns mal ein Schnäpschen gönnten. Als wir uns endlich spielfertig machen konnten, machten uns die Organisatioren einen Strich durch die Rechnung. Das ursprünglich aufgestellte Feld erschien uns und dem Unparteiischen zu klein, so dass ein neues Feld quer in der Halle aufgestellt wurde. Dies hatte zu Folge, dass die Markierungen neu abgeklebt werden mussten, was bei den Welschen gefühlte 100 Jahre dauerte. Nur dank dem ausserordentlichen Einsatz von Bettina und Amanda hatten wir schliesslich eine Torlinie und das erste Spiel konnte um 09:17 Uhr gestartet werden.

UHC Treyvaux Gladiators – UHC Guggisberg (4:5)
Im ersten Spiel wartete mit Treyvaux ein harter Brocken. Wir gewannen das Hinspiel nur knapp und wussten, dass wir uns nochmal voll konzentrieren müssen, um zu punkten. Treyvaux spielte von Beginn weg etwas körperbetont, was uns etwas unruhig stimmte. So waren es auch die Gladiatoren, die das erste Tor erzielten. Wir gaben aber nicht auf und Selina Ulrich glich mit einem Bubentrickli aus. Gleich im nächsten Einsatz brachte uns Gabi Binggeli mit einem typischen „Gabi-Goal“ erstmals in Führung. Nun hatten wir das Spiel definitiv im Griff und die Nervosität legte sich etwas. Fabienne Aeschbacher erhöhte schliesslich auf 3:1. Leider gab es noch vor der Pause eine Strafe gegen unsere Nr. 14. Mit einem guten Unterzahlspiel überstanden wir diese aber ohne Gegentreffen und gingen mit dem 2-Tore-Vorsprung in die Pause. 
Die Pause motivierte insbesondere unsere Gegnerinnen, nicht aufzugeben. So stand es plötzlich 2:3. Team-Mami Sandy Nyffenegger vergrösserte anschliessend unsere Führung wieder etwas. Doch 2 Tore sind schnell aufholbar, das dachten sich auch die Damen aus Treyvaux und glichen innert Kürze zum 4:4 aus. Trainer Marcus war daraufhin gezwungen, etwas umzustellen und brachte Goalgetterin Aeschbacher zurück ins Spiel. Bis 2 Minuten vor Schluss konnte Treyvaux trotz einigen Chancen unsererseits das 4:4 halten. Bis die eingewechselte Aeschbacher schon auf Captain Corinne Burren zurücklegte und diese unter grossem Jubel der zahlreichen Fans das 5:4 schoss. Treyvaux nahm daraufhin das Time-Out und stellte auf 4 Feldspielerinnen um. Uns gelang es aber mit einem hervorragenden Verteidigungsspiel und toller Leistung von Goalie Tanja Schneiter den Vorsprung über die Zeit zu retten. Somit holten wir die notwenidgen Punkte um uns den Aufstieg in die 2. Liga zu sichern!

Socorerliste: 
Fabienne Aeschbacher (1x), Gabi Binggeli (1x), Corinne Burren (1x), Sandy Nyffeneger (1x), Selina Ulrich (1x)

Danach war die Zeit gekommen, unsere wunderschönen Meister-Shirts anzuziehen. Stolz präsentierten wir uns so unseren Fans und genossen die gute Stimmung. Um die Party perfekt zu machen, wollten wir natürlich auch das zweite Spiel gewinne und unserem Präsidenten noch mehr Möglichkeiten zu geben, die Treicheln u läuten.

UHC Guggisberg – UHC Moudon (10:0)
Im zweiten Spiel konnten wir von Anfang an das Tempo machen und zwangen die nur 6 Feldspielerinnen von Moudon viel zu laufen. Sinu Ulrich startete wie im ersten Match mit einem Bubentrickli-Tor und brachte und in Führung. Spätestens nach dem 2:0 von Martina Dürrenmatt spielten wir richtig locker und die Freude am Unihockey war bei jeder einzelnen zu sehen. Jede gab vollen Einsatz so dass es zur Pause sogar 5:0 für uns stand, insbesondere dank 2 super Toren von Jasmin Zbinden. Nun war doch auch der zweite Sieg des Tages in greifbarer Nähe und auch von einem Shutout von Goalie Tanja durften wir Träumen. Auch nach der Pause verlief die Partie weiterhin zu unseren Gunsten. Gabi Binggeli erhöhte mit einem untypischen Tor auf 6:0 und Amanda Tanner verwertete einen Pass von Bettina Burren zum 7:0. Zwar versuchte Moudon immer wieder, mit Kontern den Ehrentreffer zu erzielen, doch Goalie Tanä liess den Gegnerinnen keine Chance und wollte ihre weisse Weste behalten. Fabienne Aeschbacher schoss nach einem schönen Eigenlauf das 8:0 und Mascha Willimann krönte ihre super Leistung mit dem 9:0. Wer will das 10. Tor erzielen? Lange wollte sich niemand dafür melden und zahlreiche Chancen wurden nicht ausgenutzt. Bis Tanja Schneiter auf Fabienne Aeschbacher auswarf, diese scorte und Tanä sich so noch einen Assist holte. 50 Sekunden vor Schluss nahm Coach Marcus das Timeout, so dass wir unsere Meister-Shirts anziehen konnten und ab dem Schlusspfiff so richtig feiern konnten.

Scorerliste:
Fabienne Aeschbacher (2x), Gabi Binggeli (1x), Martina Dürrenmatt (1x), Amanda Tanner (1x), Selina Ulrich (2x), Jasmin Zbinden (2x), Mascha Willimann (1x)

Die Party war dann so richtig laciert, die Meisterstumpen wurden angezündet, die Konfetikannonen abgefeuert und die Champagnerdusche fehlte natürlich auch nicht. Nach vielen Siegesgesängen traten wir doch noch die Heimreise nach Guggisberg an, welche unser super Busfahrer Ueli (Merci no mau) sicher über die Runden brachte. Danach wurde im Sternen noch feucht fröhlich weitergefeiert. Einige haben davon zwar ein paar Blessuren davon getragen, doch es hat sich sicher gelohnt.

Zum Schluss möchte ich es nicht unterlassen, unseren mitgereisten Fans zu danken! Ihr seid einfach die besten! Ganz besonders danke ich noch unserem Hoffotografen Florian, der den ganzen Tag mit vielen Erinnerungsbilder festgehalten hat. Und auch Ersatzgoalie Micha, der uns während der ganzen Saison immer wieder im Training unterstützte. 

Der grösste Dank geht sicher an Coach Marcus Johner! Super Marcus, super Marcus, hei hei!!!! Viel mehr gibt es gar nichts zu sagen.

Danke Team, dir sit di geilste! Mir fallen dazu nur noch 3 Worte ein: Sieg Sieg Gruppensieg!!!!

In dem Sinne: herrlech he, was wott me no meh!?

Fürs Damenteam
Corinne Burren

Gelungener Saisonabschluss vor heimischer Kulisse – Matchbericht 1. Mannschaft vom 17. März 2019

Die letzte Meisterschaftsrunde der Saison 18/19 stand vor der Türe und dies sogar vor unserer, denn es war Heimmatch angesagt. Diese letzten beiden Meisterschaftspartien konnten für uns tabellenmässig nicht mehr gross etwas ändern, jedoch wollten wir vor der Heimkulisse zeigen, dass wir Mittwochabends nicht nur Däumchen drehen und Fläschchen zählen. Pünktlich erschienen alle im verabredeten «Geheimraum», der so geheim war, das nicht einmal alle unserer Spieler wussten wo sich dieser Raum denn befinden sollte 

UHC Guggisberg vs UHC Kappelen II (6:1)
Unser euphorisierter Coach stimmte uns mit treffenden Worten richtig auf die Partie ein und untermalte klar, dass wir noch eine Revanche gegen Kappelen offen hätten. In der Vorrunde liessen wir uns nämlich von den Kappeler «bearbeiten» und gingen mit einer Klatsche vom Platz. Damit dies vor heimischer Kulisse nicht wieder passieren wird, brauchte es eine clevere und sackstarke Leistung von jedem.
Der Start der Partie machte Smiley mit seinem ersten Einsatz perfekt. Er erzielte mit einem schönen Drehschuss die frühe Führung für den UHC Guggisberg. Diese hielt jedoch leider nicht lange, in einer eher abtastenden Startphase konnte unser Gegner die Partie wieder ausgleichen. Die erste Halbzeit war mit viel «Hegi-Bowling» und vielen Strafminuten geschmückt. Eine der Überzahlmöglichkeiten nutzte anschliessend unser Captain zur wiederholten Führung. Mit dem Stand von 2 zu 1 ging es danach auch in die Pause.
Coach Husi teilte uns in der Pause mit, dass das Menu nun angerichtet sei. Wir hätten die Kappeler genau dort, wo wir sie haben wollten. Blickte man in die Gesichter jedes Einzelnen, sah man den Hunger und den damit verbundenen Siegeswillen deutlich.
Dieser Hunger verspürte vor allem der neu eingewechselte Kilu Schneiter, welcher mit einem schönen Handgelenkschuss den Kappeler Goalie in seinem ersten Einsatz bezwang. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel komplett im Griff und liessen dem Gegner in keinerlei Sicht einen Hauch von einer Chance. Die clevere und kontrollierte Spielweise liess unser Score weiter erhöhen. Ivan Riesen verbuchte herrlich das 4 zu 1. Wenig später veredelte der Presi eine schön kombinierte Auslösung zur ausbauenden Führung. Der Schlusspunkt der Partie setzte unser «Vättu» mit einem mirakulösen «bäckhändschläpper» unter die Latte. Was für eine Kiste vom Captain war das denn bitte?!
Meiner Meinung nach war dies die beste Saisonleistung des Teams. Die komplette Equipe hat über 40 Minuten geniales Unihockey gezeigt und es ist eine Ehre, dies vor heimischer Kulisse zeigen zu dürfen. Mit diesem Sieg ist die Revanche mehr als geglückt!

Scorerliste:
#15 Martin Kohli (2x), #17 Ivan Riesen (1x), #10 Kilian Schneiter (1x), #13 Andre Gafner (1x), #7 Ivan Binggeli

UHC Guggisberg vs. Grauholz-Zollikofen (9:6)
Die Zwei-Spielepause war eine gute Gelegenheit sich mit den zahlreichen Fans zu unterhalten, Energie zu tanken und danach den Fokus auf das zweite Spiel zu legen. Denn trotz der ersten siegreichen Partie wollten wir den Saisonabschluss perfekt machen, indem das Punktemaximum geholt wird. In dem obligaten Geheimraum stimmte uns der Coach auf die Partie ein. Die im Training geübten Varianten sollen in dem Match auch ausprobiert und verwandelt werden. 
Zu Beginn der Partie war nicht die gleiche Seriosität und Cleverness wie im vorherigen Spiel anwesend und demnach war es keine Überraschung das der Gegner in Führung ging. Als wir unsere Pace wiederfanden, erhöhten wir auch schrittweise das Score. Durch schnelle Kombinationen, kernige Schlagschüsse und hohe Präzision drehten wir die Partie kurzerhand zu unseren Gunsten. Mit vier Treffern durch Joel Werren, Ivan Riesen, Daniel Riesen und Cyril Wüthrich konnte der UHC Guggisberg eine drei Toreführung verzeichnen. Doch noch vor der Pausensirene konnten die Gegner auf zwei Treffer verkürzen.
Die Devise für die zweite Hälfte war schnell spielen und somit den arg besetzten Gegner ins Leere laufen zu lassen. Die zweite Halbzeit startete aus unserer Sicht weniger gut, Grauholz-Zollikofen konnte anhand zwei Treffern die Partie wieder ausgleichen. Wir hatten gute und schlechte Minuten, die guten führten dazu, dass wir wieder mit zwei Treffern in Führung gingen. Die schlechten verhalfen dem Gegner die Partie erneut auszugleichen. Beim Stand von 6 zu 6 hatte Ivan Riesen genug von diesem nervigen Hin-und-Her und netzte herrlich ein. Daraufhin konnte der Gegner (auch ohne Torhüter) nicht reagieren und Cyril Wüthrich schoss gekonnt den Ball ins leere Tor. Doch einer wollte wahrscheinlich noch im Kampf um das schönste Tagesgoal mitmischen und zirkulierte den Ball unbeschreiblich ins gegnerische Gehäuse. Dieses Weltklassetor war der Schlusspunkt der Partie und zugleich der Schlusspunkt der Meisterschaft 18/19, welche durch zwei Heimsiege erfolgreich abschlossen wurde.

Scorerliste:
#4 Ivan Riesen (3x), #11 Joel Werren (2x), #17 Cyril Wüthrich (2x), #5 Daniel Riesen (1x), #13 Andre Gafner (1x)

Die Meisterschaft 18/19 wurde mit 24 Punkten auf dem dritten Platz beendet. Wir konnten somit unser Saisonziel erreichen und können voller Freude und mit positiver Sicht auf die kommende Meisterschaft blicken. Durch den äusserst erfolgreichen Auftritt am Heimturnier konnten wir nochmals zeigen, was in uns steckt und welches Unihockey am Guggershörnli gespielt wird.
Im Namen der ersten Mannschaft vom UHC Guggisberg danke ich allen unterstützenden, jubelnden und zahlreich erscheinenden Fans während der ganzen Meisterschaft. Wir werden am kommenden Mittwoch die gewonnenen vier Punkte bei einem Raclette feiern und die Meisterschaft erfolgreich ausklingen lassen.
Die nächste Saison beginnt schon in ein paar Wochen mit der Neuauflage des Cup’s. Der UHC Guggisberg bestreitet seine erste Cuprunde gegen UHC W.W. Schüpfen-Busswil. Genauere Daten sind jedoch noch nicht bekannt!

Sportliche Grüsse
#17 für euer EIS!

Champagnerdusche trotz Punktverlust – Matchbericht der Damen vom 10.03.2019

Gestern Nachmittag drudelte das komplette Kader bei teils stürmischen Bedingungen im Freiburg ein. Mit zwei Siegen könnte man heute den Sack um den Gruppensieg endgültig zu machen. Entsprechend gut war die Stimmung in der Garderobe und die Freude auf die zwei Spiele

UHC La Brévine – UHC Guggisberg (3-10)

Nachdem wir beim Einlaufen noch sämtliche Parkmöglichkeiten besichtigt haben startete das Spiel gegen die Damen aus La Brévine. Wir starteten sehr gut in die Partie doch auch unsere Gegnerinnen setzten in den ersten Minuten paar gute Akzente. Daher kam es nicht von ungefähr, dass La Brévine das Score eröffnete und 1-0 in Führung ging. Nur kurz danach, nach rund 10 Spielminuten, konnte Jasmin Zbinden (Spielerin des Tages) mit einem schönen Tor ausgleichen. Nun hatten wir die Partie definitiv wieder im Griff und machten weiter Druck. Juliana Ulrich konnte uns mit ihrem Tor erstmals in Führung bringen. La Brévine war uns in den letzten Minuten vor der Pause immer einen Schritt hinterher, so dass Selina Ulrich und Bettina Burren mit 2 schön herausgespielten Tore auf 4-1 erhöhen konnten.

Auch nach der Pause sollten weitere Tore fallen. Martina Dürrenmatt nutzte die nicht vorhanden Konzentration der Gegnerinnen bei einem Wechsel unsererseits aus und hämmerte den Ball unter die Latte. Fabienne Aeschbacher erhöhte anschliessend auf 6-1 und nur wenige Minuten danach zeigte Selina „Sinu“ Ulrich erneut ihr Können und schoss das 7-1. Corinne Burren war es schliesslich, die aus wieder einmal unmöglichem Winkel den Ball zum 8-1 in das Angeli schoss und somit unser 100. Saisontor erzielte (bitte gärn gscheh!). Jubel! Wer hätte gedacht, dass wir uns einmal mit Probleme wie „wer bringt die Fleischplatte ins Training beim 100. Saisontor“ auseinandersetzen müssen? Ein schönes Problem, ich bringe die Platte gerne 

Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. La Brévine kassierte eine Strafe und unsere Linie 1 zeigte ein kurzes aber gutes Überzahlspiel, in welchem Tinu erneut den Ball unter die Latte hämmerte. Die Neuenburgerinnen wollten sich aber nicht mit nur einem Tor geschlagen geben und kämpften weiter. So gelang es ihnen ein Fehler in unserer Defensive auszunutzen und „verkürzten“ auf 2-9. Wir suchten noch eine Kandidatin, welche am Freitag eine Züpfe zur Fleischplatte bringen möchte. Das Team dankt Selina Ulrich, welche zum 10-2 einschob. Dass La Brévine kurz vor Schluss noch das 3-10 erzielte, war nur noch nebensächlich und wir hatten den Pflichtsieg nach Hause gebracht.

Scorerliste:
Selina Ulrich (3x)
Martina Dürrenmatt (2x)
Jasmin Zbinden (1x)
Juliana Ulrich (1x)
Bettina Burren (1x)
Fabienne Aeschbacher (1x)
Corinne Burren (1x)

UHC Guggisberg – UHT Düdingen (2-2)

Im zweiten Spiel wartete Verfolger Düdingen. Unseren Rechnungen zufolge musste ein Sieg gegen Düdingen her, damit wir nicht mehr einzuholen wären. Voll motiviert gingen wir auf den Platz und Fabienne Aeschbacher gewann das Bully, schoss und erzielte so nach 4 Sekunden wohl eines der schnellsten Tore in der Geschichte des UHC Guggisberg. Zwar ein super Start doch leider hatten wir das Spiel anschliessend alles andere als im Griff. Man bemerkte, dass Düdingen uns an ihrem Heimturnier das Leben so schwer wie möglich machen will. Uns gelang in der Offensive nicht wirklich viel während Düdingen immer mehr Druck machte und schliesslich auch den Ausgleich erzielen konnte.

Nach der Pause war es vorallem Tanja Schneiter, die uns im Spiel behielt und unsere Gegnerinnen mit ihrer fulminanten Leistung an den Rand der Verzweiflung brachte. Schade nur, dass wir Tanä nicht mit Toren belohnen konnte. Lange Zeit blieb es 1-1 und wir spielten nicht gerade klever… Zu oft wurde versucht den Abschluss zu suchen, obwohl ein Pass oder eine Ballübergabe wohl die bessere Lösung gewesen wäre. So dauerte es fast 15 Minuten bis uns Fabienne Aeschbacher endlich wieder in Führung brachte. Nun mussten wir nur noch den Vorsprung über die Zeit retten. Doch dies klingt einfacher, als es war. Düdingen spielte definitiv intelligenter als wir und behielt vorallem die Ruhe, während wir oft etwas nervös spielten. Leider gelang es Düdingen schliesslich, 1 Minute vor Schluss auszugleichen. Coach Marcus nahm noch das Time-Out und versuchte uns noch mal zu motivieren. In den letzten Sekunden machten wir noch mal ordentlich Druck und wenn wir die letzten 10 Minuten so gespielt hätten, wäre wohl etwas mehr drin gelegen. Somit kam unsere Reaktion leider zu spät und wir mussten uns mit dem Unentschieden zufrieden geben.

Scorerliste:
Fabienne Aeschbacher (2x)

Einige Minuten war uns die Enttäuschung richtig ins Gesicht geschrieben und auch die aufbauenden Worte von Marcus nützten nicht so viel. Bis uns Matthia endlich die Augen öffnete und feststellte, dass unsere Berechnungen falsch waren und wir bereits jetzt als Gruppensieger feststehen. So stand der Champagnerdusche nichts mehr im Weg und wir konnten doch noch ordentlich feiern!

Nun freuen wir uns wine more more auf den letzten Spieltag am 24.03.2019 um 09:00 Uhr in La Chaux-de-Fonds und anschliessender Meisterfeier mit hoffentlich einigen Fans!

Für das Damenteam
Corinne Burren

Ungewollte Akzeptanz –Matchbericht 1. Mannschaft vom 17. Februar 2019

An einem feuchtfröhlichen Sonntagnachmittag lautete das Motto der ersten Herren-Mannschaft aus Guggisberg: Matchtag! Es war nicht nur irgendein Matchtag, wir wollten unbedingt an den erfolgreichen Spieltag in Zollbrück anknüpfen, um so den zweiten Platz in der Tabelle halten zu können. Mit vier Punkten könnte sogar die Chance auf einen möglichen Aufstieg weiterleben.

UHC Guggisberg vs. Hornets R. Moosseedorf Worblental IV (7:7)

Die erste Hürde des Tages waren die Hornissen aus Moosseedorf, welche in der Vorrunde mit 8 zu 7 vom Platz geschickt wurden. Dies wollten wir in der Rückrunde gleichmachen, ein Sieg war daher Pflicht. Die Worte des Coaches waren klar: « Da müesse mer winemooremoore parat si, das müesse mer gspüre Giele! » Ab da an war alles gesagt und das Spiel konnte voller Motivation in Angriff genommen werden.

Gegen die Hornissen war es enorm wichtig, den Ball in seinen Reihen rollen zu lassen und das Spieldiktat zu übernehmen. In den ersten Minuten war dies weniger der Fall und der Gegner konnte prompt in Führung gehen. Ein satter Schuss aus der zweiten Reihe von Micha Werren gab dem UHC Guggisberg wieder die Chance in Führung zu gehen. Diese Chance wurde jedoch wieder durch ein Tor des Gegners blockiert. Nach zwei weiteren Treffern der Gebrüder Werrens und eines von der #17 konnte die ausstehende Chance doch noch genutzt werden und eine 4 zu 2 Führung auf das Scoreboard aufleuchten lassen. Vor Ende der ersten Halbzeit konnten die bestechenden Hornissen noch den Anschlusstreffer erzielen.

Nach der Freigabe der zweiten Halbzeit vergrösserte unsere #9 durch einen weiteren Schuss hinter der Mittellinie unsere Führung. In den folgenden Minuten entglitt uns das Spiel, durch Eigenfehler und Unkonzentriertheit konnte der Gegner die Partie wieder ausgleichen und zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. Die Partie nahm an Intensivität zu und harte, umstrittene Situationen sorgten für viel Furore. Zwei Tore von Cyril Wüthrich und Alain Rindlisbacher reichten nicht zum Zwei-Punktegewinn, denn der Gegner konnte die Partie in nummerischer Überzahl kurz vor Schluss ausgleichen. Der Siegesschrei (ah nein Unentschiedenschrei) des Gegners erfolgte gleich ertönend mit dem Schlusspfiff der Partie und liess die Guggisberger mit einem Punkt vom «Bitz stogle».

Scorerliste:
9 Micha Werren (3x), #17 Cyril Wüthrich (2x), #11 Joel Werren (1x), #8 Alain Rindlisbacher (1x)

UHC Guggisberg vs. UHC Naters-Brig (3:6)

In dieser Partie wartete mit dem Erstplatzierten eine harte Nuss auf uns. Die letzte Begegnung gegen die konstant gut aufspielenden Walliser wurde mit einem Remis beendet. Coach Husi fand die richtigen Worte vor dem Spiel und erwartete von jedem eine 120%-Leistung.

Das Topduell begann schnell und konzentriert, so dass die null auf beiden Seiten lange stehen blieb. Bis Joel Werren hinter dem Tor des Gegners lauerte und zu seinem bekannten «airhook-move» ansetzte. Die viel umjubelte Führung hielt leider nicht lange, die Walliser konnten sich mit drei Treffern einen klareren Vorteil verschaffen. Noch vor der Pause verkürzte unser Emmentaler zum 2 zu 3.

Die zweite Halbzeit blieb lange torlos, bis Ivan Riesen voller Elan zum Ausgleich einnetzte. Jedoch war die Freude von kurzer Dauer, die Walliser buchten zwei weitere Kisten zum wiederherstellenden zwei-Torevorsprung. Auch unser Specialteam konnte das Spiel nicht drehen und somit stand es (durch ein Empty-Neter) 6 zu 3 für die Walliser. Trotz der rundum zufriedenstellenden Leistung im zweiten Match reichte es nicht, den Tabellenführer zu bezwingen.

Scorerliste:
11 Joel Werren (1x), #10 Kilian Schneiter (1x), #4 Ivan Riesen (1x)

Leider konnten wir nicht an die Leistung des vorherigen Matchtages anknüpfen und wir konnten auch den zweiten Platz in der Tabelle nicht verteidigen (BeO gewann beide Partien). Der UHC Naters-Brig ist mit diesem Sieg neu klarer Leader in der Gruppe und wird mit grösster Wahrscheinlichkeit in die 2. Liga aufsteigen. Das Team gratuliert dem UHC Naters-Brig zu dem Aufstieg und wünscht viel Erfolg in der höheren Spielklasse!

Die letzte Runde (17. März 2019) der diesjährigen Meisterschaft ist unser Heimturnier. Mit viel Freude am Sport werden wir unsere hoffentlich zahlreich erscheinenden Fans von dieser Meisterschaft verabschieden.

Sportliche Grüsse
17 für euer EIS!

3 Punkte für die Damen – Matchbericht vom 03.02.2019

Gestern Vormittag ging es mit Fondue im Magen bei winterlichen Bedingungen nach Moudon. Zur abgemachten Zeit um 09:50 Uhr fanden sich einige Feldspielerinnen und ein Goalie nach Auto auslochen und durch den Schnee kämpfen in der Turnhalle ein. Doch ein Auto, ausgerechnet das mit den Trikots, fehlte noch. Mit 20 Minuten Verspätung und somit pünktlich zum einschiessen trafen unsere Jungen doch noch in Moudon ein. Somit mussten wir uns zuerst etwas beruhigen und die Konzentration fürs erste Spiel finden.

UHC La Chaux-de-Fonds II – UHC Guggisberg (2:2)
Als schlussendlich auch unsere Lauf-Mascha Stülpen ohne Laufmaschen fand, konnte das erste Spiel losgehen. Wir wussten, im Spitzenspiel gegen La-Chaux-de-Fonds mussten unbedingt punkte her, damit unser neues Saisonziel, den Aufstieg, realistisch bleiben kann. Somit starteten wir top motiviert, doch leider völlig schlecht! Nach ca. 30 Sekunden stand es bereits 2:0 für die Welschen. War das Passiv-Essen am Vorabend vielleicht doch nicht die richtige Spielvorbereitung? Coach Marcus war nun gezwungen bereits sein Time-Out zu nehmen. „Ufwache Froue!!!!!“ So, nun waren endlich alle wach und wir konnten anfangen zu spielen. Nachdem das 3. Bully des Spiels gewonnen wurde, konnten wir die Partie endlich in den Griff bekommen. Leider dauerte es eine Weile, bis unser erste Treffer viel, doch umso grösser war die Freude über das Tor von Selina Ulrich. Nur kurze Zeit später nutzte Martina Dürrenmatt die Verwirrung unserer Gegnerinnen bei einem Wechsel unsererseits aus und schob nach einem Eigenlauf zum Ausgleich ein. Mit dem Spielstand von 2:2 ging es schliesslich in die Pause. 
Zwar haben wir uns nach dem verkorksten Start weder etwas gefangen, doch um das Spiel zu gewinnen müssen wir etwas mehr machen. Leider gelang uns dies in der zweiten Halbzeit nicht wirklich. Zwar waren wir die spielbestimmendere Mannschaft, doch einfach zu wenig konsequent. Oft passierten uns dumme Fehler in der eigenen Hälfte, die zum Glück von Goalie Tanja Schneiter behoben wurden. Schlussendlich sprach der tolle Schiedsrichter noch eine Strafe gegen M.D. aus wegen Abstand. Unsere Unterzahl war aber eindeutig besser als die Überzahl unserer Gegnerinnen, so dass wir die 2 Minuten problemlos überstanden. Schlussendlich hatten noch einige den Siegestreffer auf der Kelle, doch keiner gelang es, die gegnerische Torwartin zu bezwingen. Somit endete das Spiel unentschieden 2-2. Zwar waren wir etwas enttäuscht darüber, zum zweiten Mal in dieser Saison einen Punkt abzugeben. Doch verloren ist dadurch noch nichts und wenn wir das zweite Spiel des Tages gewinnen, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus…

UHC Guggisberg – Alterswil-St. Antoni (3:2)
Im zweiten Spiel war der altbekannte Gegner aus Alterswil an der Reihe. Die Partie startete sehr ausgeglichen. Beide Teams kamen zu ihren Chancen, doch die identisch angezogenen Torhüterinnen liessen keine Treffer zu. Bis schliesslich 4 Sekunden vor der Pause unsere Gegnerinnen einen Fehler in unserer Defensive ausnutzen und 0:1 in Führung gingen. 
In der zweiten Halbzeit mussten wir definitiv 2 Gänge hochschalten um das Spiel noch zu drehen. Schliesslich wissen wir ja, dass wir das können. Gesagt getan! Nach einem schönen Pass von Selina Ulrich erzielte Corinne Burren mit einem schönen Backhandschuss den Ausgleich. Nun waren wir wieder daran, dachten wir. ASTA liess sich durch den Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen und ging bald darauf wieder in Führung. Wir machten aber weiterhin Druck, doch unsere Abschlüsse waren wieder einmal zu wenig konsequent. Gabi Binggeli war aber nach einem Lattenknaller von Bettina Burren für den Abpraller parat und schob zum 2:2 ein. ASTA musste daraufhin noch eine Strafe in Kauf nehmen. Unsere Linie 1 liess den Ball gekonnt laufen und zogen die Verteidigerinnen immer mehr auseinander, bis Selina Ulrich alles offen hatte und den Ball im Angeli des gegnerischen Tors versenkte. JUBEL! Das Spiel dauerte noch 5 Minuten. Nun jetzt ja nicht nach lassen. Tatsächlich schafften wir es, den Ball meist in unserem Besitz zu behalten und so wenig Abschlüsse auf unser Tor zuzulassen. Bis wir den Ball doof verloren und eine Gegnerin fast alleine auf unsere Torwartin ziehen konnte. M.D. zog aber die Notbremse und kassierte dafür 14 Sekunden vor Schluss eine 2-Minuten-Strafe. Da im Horoskop stand, dass für die Fische heute Familie im Vordergrund steht, wurden die Burren-Schwestern aufs Feld geschickt. Corinne gewann das Bully und Bettina schaffte es, die ganzen 14 Sekunden den Ball zu behalten und so den Vorsprung über die Zeit zu retten. Anschliessend war die Freude richtig gross. Konnten wir doch noch ein Spiel gewinnen und sind somit immer noch klarer Leader unserer Gruppe!

Nun haben wir einen Monat Matchpause und können noch etwas an unseren Auslösungen feilen und vorallem den Heimweg aus dem Waadtland bewältigen. Angeblich haben einige von uns noch einen kleinen Umweg gemacht und wer weiss, ob sie schon zu Hause sind… Wir freuen uns auf die letzten beiden Spieltage und hoffen, dass wir unser (neues) Saisonziel erreichen können.

für das Damenteam
Corinne

Geht doch! – Matchbericht 1. Mannschaft vom 27. Januar 2019

Der verpatzte Jahresbeginn vom 06. Januar galt es zu verdauen und abzuhaken. Denn die Meisterschaft ist noch voll in Gange und wir mussten beweisen, dass wir doch noch im 2019 siegen können. Bereits um 07 Uhr früh waren die Guggisberger nach Zollbrück unterwegs, um das erste Spiel der Runde gegen Alterswil St. Antoni anzutreten. Zum ersten Mal in dieser Saison mussten wir ohne Coach Husi an einen Spieltag reisen. Zum Glück haben wir noch einen erfahrenen und motivierenden Assistent an der Bande, der uns optimal auf die erste Partie einstellte. Denn es musste unbedingt ein Sieg her!!

Alterswil-St. Antoni vs. UHC Guggisberg (2:10)
Das Zähringer-Derby startete etwas verhalten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass beide Teams noch die Schäfchen von vergangener Nacht nachzählen mussten. Nach verhaltenem Start eröffnete der Präsident höchst persönlich das Score zum 1 zu 0. Es war aber nicht das Spiel, was wir uns bis dahin gewünscht haben. Die in der Tabellenmitte klassierten Freiburger übernahmen grösstenteils den Ballbesitz und somit auch das Spieldiktat. Dank einem weiteren Treffer von Micha Werren, eines hervorragenden Torhüters und einer gut agierenden Defensive konnten wir mit einer zwei-zu-null-Führung in die Pause.
Die Pausenansprache vom Coach Smiley war kurz und deutlich. Am Spielsystem sollte nichts verändert werden, zudem soll die defensive Stabilität erhalten bleiben. Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit verbuchte ASTA den Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 2 zu 1. Dies war ein Weckruf für die ganze Guggisberger Mannschaft. Die #8 Alain Rindlisbacher und #17 Cyril Wüthrich trafen erstmals zu einer komfortableren Führung. Leider verkleinerte der Captain des Gegners diese Führung um einen Treffer und es stand „nur“ noch 4 zu 2. Die Gegner aus dem Nachbarkanton nahmen daraufhin erstmals den Torhüter raus, um mit vier Feldspielern die nummerische Überlegenheit auszunutzen. Diese nummerische Überlegenheit des Gegners hinderte uns nicht, weiter Tore zu schiessen und wir zogen davon. Jede Linie traf nach Belieben hintereinander und beflügelte uns den ersten Sieg im Jahre 2019. Mit dem 10 zu 2 hat unsere #11 dem Team zu einer Kiste mit flaschenförmigen Gütern verholfen. Danke an dieser Stelle (es wird nicht die letzte Kiste gewesen sein). 🙂

Scorerliste:
#8 Alain Rindlisbacher (3x), #11 Joel Werren (2x), # 17 Cyril Wüthrich (2x), # 12 Olivier Beer (1x), # 13 Andre Gafner (1x), #9 Micha Werren (1x)

UHC S.D. Heimberg vs. UHC Guggisberg (6:9)
Für die zweite Partie wartete das Schlusslicht UHC S.D. Heimberg auf uns. Doch aufgepasst, in der Vorrunde konnte nur dank eines Last-Minute Treffers gegen sie gewonnen werden. Wir wussten, dass sie aufgrund ihrer verzwickten Lage alles auf die Karte „Sieg“ legen werden.
Wir starteten mit viel Druck und Elan in die Partie und verzeichneten durch ein etwas glücklichen Treffer von Olivier Beer die Führung. Eine 2‘-Strafe gegen den Torschützen hinderte unsere Box nicht daran, unser Scoreboard weiter auszubauen. Der Shorthander von unserer #11 erhöhte unser Vorsprung. Drei weitere Treffer verhalfen uns zu einem entspannten Pausentee. Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag! Wie von einer Tarantel gestochen schob Alain Rindlisbacher kurz nach Wiederanpfiff zum 6 zu 0 ein. Dem Tore schiessen waren nun keine Grenzen mehr gesetzt. Es stand 9 zu 0 nach ca. 5 gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit. Doch dann wurden wir zu lässig und die Gegner aus Heimberg verbuchten Treffer um Treffer. Die komfortabel erspielte Führung und der Schlusspfiff des Refs retteten uns dennoch die verdienten zwei Punkte.

Scorerliste: #8 Alain Rindlisbacher (2x), #11 Joel Werren (2x), #9 Micha Werren (2x), #17 Cyril Wüthrich (1x), #15 Martin Kohli (1x), #12 Olivier Beer (1x)

Nach den zwei Niederlagen vom vergangenen Spieltag konnte der UHC Guggisberg eine Reaktion zeigen. Das Punktemaximum wurde geholt und der Abstand zum Tabellenersten wurde auf vier Punkte verkürzt. Aufgrund der Niederlage der Berner Oberländer gegen Kappelen und des knapp besseren Torverhältnis‘ sind wir wieder auf Rang 2 in der Tabelle vorgedrungen. Die nächste Runde in Flamatt wird viel Spektakel bieten, wir werden uns nämlich gegen den Erstplatzierten Naters-Brig messen. Die Anspielzeiten sind mit 14.30 und 16.20 wieder etwas vorteilhafter für die Sonntagsschläfer.
Ah und bevor ich es vergesse, das Team dankt noch Kilu und Corinne für das verpasste Mittagsmahl in ihrer guten Stube!

sportliche Grüsse
#17 für euer EIS

4 Punkte in nur einem Spiel – Matchbericht der Damen vom 13.01.2019

Letzten Sonntag ging es am späten Nachmittag nach Treyvaux. Unerwartet stand plötzlich das komplette Kader in der Halle, was alle zusätzlich motivierte.

UHC Avry – UHC Guggisberg 0-5
An diesem Sonntag lief leder alles etwas anders. Nicht wie üblich starteten wir mit dem Umkleiden in der Garderobe sondern wurden wir von Trainer Marcus mit ernster Miene zusammengetrommelt. News: Eine Spielerin von Avry hat sich im ersten Spiel verletzt. Nun haben sie keinen Auswechsel mehr und sind somit nicht mehr Spielfähig. Somit mussten sie forfait geben und wir gewannen 0-5. Zwar wieder 2 Punkte doch irgendwie war die Stimmung trotzdem etwas getrübt. Um nicht sinnlos herumzusitzen nutzten wir die Zeit und die freie Halle mit einem Testspiel gegen uns selber. Somit fand der spitzen Spitzenkampf Guggisberg gegen Guggisberg statt, welcher Guggisberg knapp für sich entschied.

Fireflies Yvonand Floorbal – UHC Guggisberg 1-6
Im zweiten Spiel trafen wir dann um 17:15 Uhr auf die Glühwürmchen aus Yvonand. Da wir so viele Spielerinnen waren, musste einige 20 Minuten zuschauen. Unser Ziel war es, gleich in der ersten Halbzeit Druck zu machen. Zwar hatten wir da Spiel von Beginn weg im Griff, doch das Runde wollte den Weg ins Eckige einfach nicht finden. Bis Bettina Burren nach ihrer Verletzungspause bewies, dass sie ihre Weitschüsse nicht verlernt hat und und uns 0-1 in Führung brachte. Nur kurze Zeit später nutzte Selina Ulrich eine Lücke gekonnt aus und erhöhte zum 0-2. Vor der Pause hatten wir zwar noch einige Abschlüsse doch waren diese leider zu wenig konsequent. Somit ging es mit dem 2-Tore-Vorsprung in die Halbzeit.
In der Pause wurden die Ersatzspieler gewechselt und wir starteten mit frischem Wind. Doch leider war unsere #19 etwas übermotiviert und liess sich sich in einem Zweikampf etwas zu sehr provozieren. Zwar gab es für kein Team eine Strafe doch in unseren Reihen kam eine kleine Unruhe auf, die unsere Gegnerinnen bemerkten und ausnutzen. Somit stand es plötzlich 1-2. Nun müssen wir sofort wieder aufdrehen. Nachdem sich die Gemüter beruhigt haben, taten wir dies auch sofort. Nach einem schönen Querpass von Fabienne Aeschbacher schob Corinne Burren zum 1-3 ein. Nur kurz danach gab es diesen Spielzug mit umgekehrten Plätzen und Fabienne traf zum 1-4. Nun waren wir wieder zurück im Spiel und auch eine Unterzahl-Situation brachte uns nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil: Fabienne Aeschbacher eroberte den Ball und trippelte sich durch die 3 Gegner hindurch und bezwang auch noch die Torhüterin. Das Spiel hatten wir somit definitiv wieder im Griff und mit dem 1-6 konnte Selina Ulrich den Sack definitiv zu machen.

Dank einer Niederlage unserer direkten Konkurrenten konnten wir den Vorsprung dank unseren 4 Punkten auf 6 Punkte erhöhen. Nun hoffen wir, in 3 Wochen mit etwas mehr als 40 Minuten Spielzeit erneut 4 Punkte zu holen um unseren Vorsprung noch mehr auszubauen. Wir freuen uns auf den Spitzenkampf gegen La Chaux-de-Fons und hoffen auf zahlreiche Unterstützung.

Danke noch an die mitgereisten Fans, die halt leider nur ein Spiel von uns sehen konnten.

Sportliche Grüsse fürs Damen Team
Corinne Burren

Verpatzter Jahresbeginn – Matchbericht 1. Mannschaft vom 06. Januar 2019

Das neue Jahr 2019 hat gerade begonnen und die erste Mannschaft des UHC Guggisberg machte sich nach nur einem Training nach den Festtagen bereit für den fünften Spieltag. Mit dem Feiertagsspeck an den Hüften reisten wir früh morgens nach Seftigen um das erste Spiel gegen BeO in Angriff zu nehmen. Voller Elan und Motivation waren wir bereit, dieses Topspiel anzutreten und den ersten Sieg im neuen Jahr feiern zu können.

Unihockey Berner Oberland vs. UHC Guggisberg (8:7)
Die Gastgeber aus dem Berner Oberland waren uns nicht unbekannt, wir haben bereits packende Partien gegen sie bestritten und konnten sie in der ersten Runde der Saison mit einem 11 zu 4 Sieg vom Platz fegen. Doch die Oberländer hatten Heimvorteil und wollten sich entsprechend revanchieren, es brauchte also eine makellose Leistung unsererseits um nochmals gegen die formstarken Oberländer gewinnen zu können.
Die ersten Spielminuten verliefen optimal, die #9 Micha Werren verzeichnete nach kurzer Spielzeit das 1-0. Doch die Oberländer glichen kurzerhand wieder aus und dies passte uns gar nicht und Olivier Beer stellte die Führung wieder her. Die ersten 10min der Partie war ein offener Schlagabtausch, beide Teams waren sehr effizient im Abschluss und somit hiess das Resultat schnell mal 3 zu 3. Diese Effizienz machte sich gegen Ende der ersten Halbzeit vor allem zu unseren Gunsten bemerkbar, zwei Tore von Micha Werren und eines unseres Captains gab uns eine komfortable Führung. Jedoch konnten die Oberländer noch vor der Pause auf 4 zu 6 verkürzen.
Der Coach war mit der ersten Halbzeit sichtlich zufrieden und zeigte den weiteren Gameplan auf. Weiterpowern und die Oberländer weiterhin unter Druck setzen war das Ziel der zweiten Hälfte, leider konnte dies nicht optimal umgesetzt werden. Nach einem groben Bandenfoul verletzte sich Alain Rindlisbacher nach Wiederanpfiff am Oberschenkel und konnte dem weiteren Geschehen nur noch von der Bande aus zuschauen. BeO konnte weiter auf einen weiteren Zähler verkürzen und unsere zwei Punkte fingen an zu wackeln. Ivan Riesen schoss nach geübter Freistossvariante herrlich zur wiederherstellenden zwei Tore Führung. Aber irgendwie konnten wir nicht dem Coaches Gameplan folgen und spielten nicht mehr so befreit und effizient wie in der ersten Hälfte. Aufgrund dessen war es kein Wunder, dass die Oberländer kurze Zeit ausglichen und sogar ca. eine Minute vor Schluss zum Siegestreffer einnetzten.
Trotz rundum starker Leistung war dies eine bittere Pille zum Verdauen. In diesem Moment konnten wir mit unseren Gegnern mitfühlen, die auch in der Schlussminute gegen uns verloren. Und ich kann euch sagen, das Gefühl ist weniger geil.
Scorerliste: #9 Micha Werren (3x), # 15 Martin Kohli (2x), # 12 Olivier Beer (1x), # 5 Ivan Riesen (1x)

UHC Guggisberg vs. Floorball Köniz IV (5:7)
Zum Glück hatten wir zwei Spiele die Zeit, die bittere Pille gegen die Oberländer zu verdauen und uns auf das nächste wichtige Spiel zu fokussieren. Am letzten Spieltag vom Jahre 2018 hatten wir bereits gegen die Könizer gespielt und gingen da als Sieger vom Platz. Um den Anschluss auf die beiden ersten Plätze nicht völlig zu verlieren, mussten in diesem Spiel zwei Punkte her.
Der Start der Partie ging dort weiter, wo die erste Partie aufgehört hat, nämlich mit Tore kassieren. Gleich drei Mal musste unser Goalie hinter sich greifen und dies war überhaupt nicht gegen den Spielverlauf, denn wir stellten uns wie desorientierte, faule und ziemlich harmlose Hornochsen an. Der missglückte Start konnte unsere #9 und #13 anhand zwei Treffer vor der Pause korrigieren, dies sollte eigentlich ein Weckruf für die ganze Mannschaft sein, diesen Match noch zu unserem Vorteil drehen zu können.
Doch dieser Weckruf zeigte nur bedingt Wirkung, der Ausgleich konnte durch den Präsidenten realisiert werden. Unbeeindruckt von unseren Toren schoss Floorball Köniz daraufhin wieder zwei Tore und gingen mit 5 zu 3 in Führung. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Micha Werren und Martin Kohli hinderte schlussendlich nichts daran, dass die erste Nullrunde der Saison Tatsache war. Denn der Gegner konnte in den letzten Schlussminuten die Partie verdient drehen und nahm die zwei Punkte nach Köniz.
Scorerliste: #9 Micha Werren (2x), #13 Andre Gafner (2x), #15 Martin Kohli (1x)

Der erste Spieltag im neuen Jahr ist einer zum vergessen. Gegen die starken Berner Oberländer konnte trotz guter Leistung keinen Punkt gewonnen werden und die zweite Partie ist einfach nur ärgerlich. Nichts desto trotz schauen wir (auch mit 6 Punkten Rückstand zum Erstplatzierten) positiv auf die nächsten bevorstehenden Partien, um den dritten Platz weiterhin halten zu können.
Die nächste Runde findet am 27. Januar in Zollbrück statt, wo sich das 2019 hoffentlich von einer besseren Unihockeyseite präsentieren wird.

Sportliche Grüsse
#17 für euer EIS!

Wintermeister! – Matchbericht der Damen vom 9.12.2018

10 mehr oder weniger kleine Zwerge trotzten an diesem Sonntag Morgen in Avry dem garstigen Wetter und kämpften sich durch Wind und Regen zum Einlaufen. Trotz den schlechten äusseren Bedingungen war die Stimmung im Team sehr gut und die Devise klar. Vier Punkte, zweistellige Anzahl Tore und einstellige Anzahl Gegentore waren die Ziele.

UHC Guggisberg – Fireflies Yvonand (7:2)

Im ersten Match begegneten wir mit den Fireflies Yvonand, einem noch unbekannten Gegner. Da sie sich aber im unteren Tabellendrittel befanden, war unser Selbstvertrauen gross. Auf dem Spielfeld wurde schnell klar, dass es eine ruppige Angelegenheit wird. Die Gegner schreckten nicht vor Body- und Ellenchecks zurück und auch wir mussten vollen Körpereinsatz zeigen. Dass der Schiedsrichter nicht viel Abpfiff förderte das ungemütliche Spiel. Nach etwa 6 Minuten gelang es aber erstmals Selina Ulrich die starke Torhüterin zu bezwingen. Nur wenige Sekunden später doppelte Gabi Binggeli nach. Man hatte sich langsam an das Spiel gewöhnt und auch Jasmin Zbinden erzielte ihr verdientes Tor. Das Spiel wurde von unserer Seite immer offensiver und so war es nicht erstaunlich, dass auch die „Glühwürmchen“ ein Tor erzielten. Sandy Nyffenegger konnte aber noch vor der Pause auf 4:1 erhöhen. Trotz dem 3-Tore-Vorsprung war die Stimmung in der Pause nicht gerade rosig. Es wurde fahrlässig verteidigt, auf der Bank war eine grosse Unruhe und um die freien Bälle wurde zu wenig gekämpft. Nur 30 Sekunden nach der Pause traf erneut Sandy Nyffenegger auf Pass von Amanda Tanner. Jetzt nur nicht nachlassen! Doch eine Strafe von Gabi Binggeli (oder Jasmin Zbinden J) wegen Abstand gaben dem Gegner die Gelegenheit zu einem weitern Treffer. Fabienne Aeschbacher und Selina Ulrich zeigten wie gewohnt ein super Unterzahlspiel, welches nur knapp nicht mit einem Tor gekrönt wurde. Und so konnten die Frauen aus Yvonand doch zum 5:2 in Überzahl einschieben. Es wurde leider weiterhin schlecht verteidigt, wonach Coach Marcus zum Time-Out gezwungen wurde. Die etwas erhobene Stimme weckte uns und Martina Dürrenmatt und Nicole Zwahlen konnten in den letzten Minuten noch auf 7:2 erhöhen. Ein verdienter aber umkämpfter Sieg, welcher uns zum ungeschlagenen Wintermeister führt. Nur ein Verlustpunkt, das lässt sich sehen und macht Lust auf mehr!

Scorerliste:
#4 Gabi Binggeli (1)
#8 Sandy Nyffenegger (2)
#16 Selina Ulrich (1)
#21 Jasmin Zbinden (1)
#20 Nicole Zwahlen (1)
#24 Martina Dürrenmatt (1)

UHC Guggisberg – UHC Payerne (11:0)

Mehr gab es kurze Zeit später, nach feiner Pasta und kurzem Fotoshooting im Setzkasten. Materialwart Mattia, Coach Marcus und Assistenztrainerin Bettina waren bereit und motiviert, wie sieht es mit den Spielerinnen aus? Die Frauen aus Payerne waren im Gegensatz zur letzten Begegnung mit mehr Spielerinnen angereist und nicht zu unterschätzen. Nach knapp 2.5 Minuten musste ihre Torhüterin aber bereits ein erstes Mal hinter sich greifen. Martina Dürrenmatt eröffnete auf Pass von Fabienne Aeschbacher, mit einem wunderschönen Schuss, das Score! Der Ball lief in diesem Spiel in allen Linien super in unseren Reihen und immer wieder wurde der Abschluss gesucht. Amanda Tanner konnte nach 10 Minuten auf 2:0 erhöhen. Einige Minuten später wurde Sandy ins gegnerische Tor gecheckt. Das Spiel wurde aber nicht unterbrochen und Amanda Tanner nutzte die grosse Verwirrung zu einem weiteren Tor aus. Auch unser Jubel war auf Grund der merkwürdigen Szene verhalten, aber „da säge mir nid nei!“. Nur wenige Sekunden später konnte Gabi mit einem wunderschönen Weitschuss auf 4:0 erhöhen. Auch Frau Aeschbacher wollte natürlich noch ihre Tore erzielen und erhöhte vor der Pause mit einem Doppelschlag auf 6:0. Dieses Mal brauchte es keine lauten Worte in der Pause. Das Ziel war nun ein Shutout für Tanä! In der 24. Minute begannen dann die Sinu-10-Minuten. 4 wunderschöne Tore erzielte unser Neo-Captain innerhalb kürzester Zeit, der Bann war gebrochen! Dass Fabienne Aeschbacher in dieser Zeit auch noch einen Penalty an die Latte setzte wurde so zur Nebensache. Es wurde weiterhin schön zusammengespielt aber einzig der ersten Linie gelang noch ein weiteres Tor, diesmal gab Selina jedoch „nur“ den Pass auf Fabienne und Martina konnte wie gewohnt abklatschen. 11:0 lautete also das Schlussresultat und Tanja Schneiter konnte endlich ihren verdienten Shutout feiern. Trotz der zum Schluss etwas einseitigen Torausbeute war es wieder Mal eine tolle Teamleistung. In diesem Sinne: Bravo Froue – Witer so!

Scorerliste:
#4 Gabi Binggeli (1)
#13 Amanda Tanner (2)
#16 Selina Ulrich (4)
#19 Fabienne Aeschbacher (3)
#24 Martina Dürrenmatt (1)

Fürs Damenteam
Bettina Burren

Erfolgreicher Jahresabschluss lanciert ein spannendes 2019 – Matchbericht 1. Mannschaft vom 09. Dezember 2018

Der ursprünglich gedachte Spielort in Lerbermatt musste aufgrund eines «verklepften» Trafos im Gymnasium Lerbermatt in die Weissensteinhallen verlegt werden. Also dort, wo packendes und hochstehendes Unihockey gespielt wird (Spielort der ersten Mannschaft des Floorball Köniz). Ein packendes und hochstehendes Unihockey wollten auch wir auf den Platz bringen, um so wichtige vier Punkte aus dieser fünften Runde mitzunehmen. Unsere erste Partie war zugleich die erste Partie der Runde gegen die Gastgeber Floorball Köniz.

Floorball Köniz IV vs. UHC Guggisberg (3:7)
Ein noch unbekannter Gegner wollte / durfte sich gegen uns in den frühen Morgenstunden duellieren. Der letztjährige Aufsteiger fand noch nicht optimal in die 3. Liga und gliederte sich in der unteren Tabellenhälfte ein. Aufgrund dessen waren sie auch auf wichtige Punkte angewiesen, jedoch wollen wir ihnen den Heimsieg «vermiesen».
Das Duell startete noch etwas müde. Viele holprige Pässe und missglückte Torchancen waren die Hauptgründe, weshalb auf beiden Seiten die «0» für lange Zeit stehen blieb. Joel Werren verbuchte allerdings das erste Tor der Partie mit einem satten Handgelenkschuss. Eine Zweiminutenstrafe wegen Stockschlages dezimierte uns auf zwei Feldspieler. Diese Strafe konnte jedoch mit etwas Glück und einer guten Torhüterleistung ohne Schaden überwunden werden und wir gingen mit einer minimalen Führung in die Pause.
«Wenn wir so weiterspielen, werden wir diese Partie verlieren», so die Worte in der Kabine des Coaches. Trotz dem 1 zu 0 – Vorsprung hatten wir nicht unser bestes Unihockey gezeigt und hatten das Glück auf unserer Seite (Köniz verzeichnete etwa fünf Pfostenschüsse in der ersten Halbzeit). Eine Reaktion war also äusserst dringend zu zeigen. Der Häuptling selbst war es, der diese Reaktion zeigte und mit einem Doppelpack (Hauptsache «bäckhändgeschläppert») eine 3-Toreführung für uns Beer-Indianer brachte. Unsere #11 stibitzte in Unterzahl den Ball und schob gekonnt zum 4 zu 0 ein. Die Unaufmerksamkeit des Gegners wurde ausgenutzt und in eine komfortable Situation umgewandelt. Ein Shutout konnte jedoch nicht verhindert werden und es fielen insgesamt noch drei Tore auf beiden Seiten. Es reichte dennoch für den ersten Sieg dieser Runde.
Es war kein Glanzsieg, wir konnten schwache Minuten unseres Gegners ausnutzen und in wichtige zwei Punkte ummünzen.
Scorerliste:
#11 Joel Werren (2x), # 15 Martin Kohli (2x), # 8 Alain Rindlisbacher (2x), # 9 Micha Werren (1x)

UHC Guggisberg vs. UHT Eggiwil III (5:4) 
Nach wieder einmal zwei Spielen Pause erwartete uns das erste Rückspiel dieser Saison. Eggiwil brachte uns in der allerersten Partie dieser Meisterschaft die allererste Niederlage und somit hatten wir noch ein Hühnchen mit denen zu rupfen. Für eine erfolgreiche Revanche brauchte es allerhöchste Konzentration und eine möglichst tiefe Fehlerrate. Es erwartete uns ein physisch starker Gegner, der eben solche Fehler tadellos ausnützen wird.
Die Motivation für vier Punkte war in allen Augen des Teams zu sehen und dies stimmte positiv. Wir gingen auch gleich voller Elan in die ersten Startminuten und verzeichneten durch Treffer von Micha Werren und Cyril Wüthrich die erstmalige Führung für den UHC Guggisberg. Die altbekannte Aufsässigkeit der Eggiwiler halbierte unsere Führung und somit gingen wir mit einem Spielstand von 2 zu 1 in die Pause.
Unser engagierter Coach verwies vor allem darauf, dass die Konzentration und das Defensivverhalten nicht nachlassen dürfte und wir den Gegner mit einem gekonnten Passspiel in die Knie zwingen sollen.
Nach Wiederanpfiff gelang uns dies eher semi-gut. Der Gegner konnte die Partie mit zwei Standardsituationen zu seinen Gunsten drehen. Um das Spiel nicht entgleiten zu lassen, war wieder einmal eine Reaktion erforderlich. Wir nahmen das Offensivspiel wieder in unsere Hände und verzeichneten durch unsere # 8 und unsere # 11 gleich zwei Treffer, welche die Führung wiederherstellte. Die etwas fragwürdige 2min-Strafe gegen den Präsidenten nutzten die Eggiwiler gekonnt in einer doppelten Überzahl (Empty Net) aus und der Spielstand war wieder ausgeglichen. Mit diesem Unentschieden waren wir gar nicht zufrieden, wir wollten uns doch revanchieren?! Die Revanche wurde durch einen Treffer von Micha Werren in den Schlussminuten perfekt und unser Punktekonto wurde um zwei Punkte grösser.
Scorerliste:
#9 Micha Werren (2x), #11 Joel Werren (1x), #8 Alain Rindlisbacher (1x), # 17 Cyril Wüthrich (1x)

In einem weiteren wichtigen Spieltag konnte das Maximum der Punkte geholt werden. Aufgrund souveränen Auftritten von den über uns klassierten Teams bleibt die Situation der ersten drei Tabellenplätzen gleich. Jedoch haben wir mit einer starken notwendigen Leistung den Abstand zu unseren Verfolgern (Platz 4) auf fünf Punkte vergrössert. Diese Leistung wird im nachfolgenden Training mit Pizza und Mineralwasser belohnt. Die erste Mannschaft bedankt sich für die Unterstützung unserer Fans und wir hoffen auf weitere im Jahre 2019. Die Meisterschaft geht im neuen Jahr (genauer gesagt am 06. Januar 2019 um 09.55) mit einem Knüller gegen Berner Oberland weiter. Unterstützende Fans sind daher herzlich Willkommen.

Sportliche Grüsse
#17 für euer EIS!

16 Gegentore und dennoch 2 Punkte – Matchbericht 1. Mannschaft vom 18.11.2018

Die vierte Runde der Meisterschaft wurde in Kappelen ausgetragen. Pragmatische Anspielzeiten am Nachmittag liessen uns um 12.20 in der Mehrzweckhalle erscheinen. Eine Stunde vor Matchbeginn waren alle im Mannschaftstenue vorzufinden und bereit das erste Spiel gegen einen noch unbekannten Gegner in Angriff zu nehmen. Der erste Gegner war zugleich Gastgeber und wollte sich vor dem Heimpublikum gegen uns behaupten.

UHC Kappelen II vs. UHC Guggisberg (6:3)
Kappelen war vor diesem Spieltag in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt, aber wie wir schon mehrmals in dieser Saison gemerkt haben, ist dies so aussagekräftig wie ein Tropfen auf dem heissen Stein. Gegen die physisch starken Kappeler hiess die oberste Priorität ‘Konzentration’. Der Coach untermalte wie wichtig es sein wird, keine Eigenfehler zu produzieren und somit den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen.
In der Anfangsphase starteten wir hochkonzentriert, hielten den Ball in unseren Reihen und probierten Druck auf den gegnerischen Kasten auszuüben. Dies gelang uns weniger als wir uns erhofft haben und wir machten plötzlich Fehler. Fehler die uns teuer zu stehen kamen, denn der Gegner nutzte diese aus und ging vor der Pause mit einem zwei Tore Vorsprung in Führung. In der Pausensitzung munterte uns der Coach auf und zeigte uns, wie wir den Match noch zu unseren Gunsten drehen können. Dies klappte wie geplant und Micha Werren brachte uns durch einen satten Handgelenkschuss auf einen Zähler heran. Jetzt galt es den Schwung mitzunehmen und den Match auszugleichen. Doch bei der Theorie blieb es und der Gegner konnte auf 3:1 erhöhen. Eine Strafe wegen Reklamierens dezimierte uns auf zwei Spieler. Die Überzahl des Gegners konnte erfolgreich durch die gut agierende Box verteidigt werden. Kappelen reichte die Führung noch nicht und sie erhöhten bissig auf 5:1. Unsere # 9 und der frisch eingewechselte Dänu Riesen konnten den Vorsprung wieder auf zwei Tore verkürzen. Provokationen mittels Trash-Talk nahmen uns den Wind aus den Segeln und somit auch den Sieg. Die Heimmannschaft war cleverer als wir und lassen sich aufgrund dessen verdient zwei Punkte auf ihr Konto gutschreiben.
Scorerliste:
# 9 Micha Werren (2x)
# 5 Daniel Riesen (1x)

Grauholz-Zollikofen vs. UHC Guggisberg (10:11)
Die lange Pause zwischen unseren beiden Spielen half uns die zweite Niederlage in dieser Saison zu verdauen und den Fokus auf den nächsten Match zu richten. Der Gegner war uns von letzter Meisterschaft bekannt, hat sich aber mit neuen Gesichtern für diese verstärkt. Bei einer weiteren Niederlage würde der UHC Guggisberg womöglich bis zum fünften Tabellenplatz zurückfallen. Da wir alle ehrgeizige Biertrinker, eeeeh Athleten sind, galt es dies zu vermeiden, um doch noch zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Motivation und Spielfreude verhalfen uns zur erstmaligen Führung durch Olivier Beer in den Anfangsminuten. Die Gegner nahmen daraufhin das erste Mal den Torhüter aus dem Spiel und ersetzten diesen mit einem weiteren Feldspieler. Drei Treffer des Gegners (ein Treffer via Penalty) zwang uns wieder einmal in Rückstand und zur Reaktion. Eine Reaktion die prompt erfolgte. Die #17 und zwei Mal die #11 machten aus einem Rückstand wieder eine Guggisberger Führung. Mit je noch einem Treffer auf beiden Seiten gingen beide Mannschaft in die Pause. Die 5:4 Pausenführung soll in der zweiten Hälfte clever verwaltet und wenn möglich ausgebaut werden. Nach der Pause zappelte es zwei Mal im gegnerischen Netz und wir konnten mit 7 zu 4 davonziehen. Ein komfortabler Vorsprung oder? Dachten wahrscheinlich alle, doch das starke 4 gegen 3 Spiel der Zollikofer brachte den Gegner zurück in die Partie, und wie! 10:8 führten sie und die drei effektiven Spielminuten liefen bereits. Der fleissige «Matchbericht-Leser» weiss, dass wir Rückstände in den Schlussminuten drehen können. So auch bei dieser Partie, die drei Treffer der zweiten Linie drehten das nervenaufreibende Spiel auf unsere Seite. Es war wieder einmal ein Spiel, welches den Herzschlag aussetzen liess, eine intensive Schlussminute bot und mit einem Treffer mehr für den UHC Guggisberg endete.
Scorerliste:
#9 Micha Werren (3x)
#11 Joel Werren (3x)
#4 Ivan Riesen (2x)
# 15 Martin Kohli (1x)
# 17 Cyril Wüthrich (1x)
#12 Olivier Beer (1x)

Neue Erkenntnisse aus diesem Spieltag: Nein, es kann nicht jede Partie gedreht werden und ja, wir können auch mit zehn Gegentoren gewinnen 😊! Zwei Punkte konnten wieder einmal in starken Schlussminuten gewonnen werden, leider wurden weitere liegen gelassen. Diese Punkte fehlen uns jetzt auf die Tabellenspitze. Der UHC Naters-Brig gewinnt beide Partien und ist neu «klarer» Leader mit 13 Punkten. Der nächste Spieltag ist am 09. Dezember in Köniz und wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung für eine hoffentlich erfolgreiche Punktejagd.

Sportliche Grüsse
#17 für euer EIS!

Heimturnier-Fluch besiegt! – Matchbericht der Damen vom 18.11.2018

Gestern Morgen bereits um 8 Uhr trafen Coach Marcus und seine 13 Zwergen pünktlich in Riffenmatt ein. Das Heimturnier mit dem Spitzenkampf gegen Treyvaux stand vor der Türe. Die Motivation und die Nervosität waren gross und das Ziel klar: 4 Punkte müssen her.

UHC Guggisberg – UHC Treyvaux Gladiators (9-6)
Wie so oft verpassten wir den Start komplett und Treyvaux war in den ersten Minuten die spielbestimmendere Mannschaft. Dann machte unsere #12 einen blöden Misstritt, was unsere Gegnerinnen eiskalt ausnutzten und 0-1 in Führung gingen. Leider verletzet sich Bettina Burren dabei und fiel verletzt aus. Dies brachte eine Unruhe in unser Team, sodass Treyvaux auf 0-2 davon ziehen konnte. Danach beruhigten wir uns wieder und konnten mit einem Tor von Fabienne Aeschbacher auf 1-2 verkürzen. Doch die Gladiatoren hatten sich wohl auch vorgenommen, zu punkten und stellten den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Nach einem Querpass von #19 gelang Corinne Burren der Anschlusstreffer. Wieder zögerten unsere Gegnerinnen nicht lange und erhöhten auf 2-4. Noch vor der Pause schoss Fabienne Aeschbacher in Überzahl das 3-4, so dass das Spiel wieder eingermassen offen war. Die Pausenansprache unseres Trainers war klar: „Das hole mir no!“
Top motiviert von unseren Fans starteten wir in die zweite Halbzeit. Selina Ulrich erzielte gleich in ihrem ersten Einsatz nach dem Pausentee den Ausgleichstreffer. Nun waren wir wieder voll dabei. Mit einem Tor unseres Captains gingen wir erstmals in Führung. Genau das wollten wir und unsere Fans sehen. Doch die Gladiatoren wollten sich so leicht nicht geschlagen geben und glichen aus. Dann gab es für einmal die Kombination Fabienne Aeschbacher auf Martina Dürrenmatt und es stand 6-5. Unsere #19 erhöhte anschliessend selbst auf 7-5. Treyvaux nahm daraufhin das Timeout und stellte auf 4 Feldspielerinnen um. Eingespielt spielten sie unsere 3 Verteidigerinnen aus und verkürzten auf 7-6. Danach nahm auch Coach Marcus das Timeout. Jetzt nicht nervös werden und sobald wir den Ball haben, einfach ins leere Tor schiessen. Doch noch bevor unsere Gegnerinnen den Goalie aus dem Spiel nehmen konnten, erhöhte unsere #19 nach einer guten Eigenleistung mit einem Schuss von hinter dem gegnerischen Tor an den Rücken des Goalies auf 8-6. Und schliesslich machte unser Captain mit dem Empty Net Goal alles klar. Treyvaux versuchte anschliessend nicht mehr und wir gewannen nach einer starken Teamleistung mit 9-6.

Scorerliste:
#19 Fabienne Aeschbacher (4)
#9 Corinne Burren (3)
#24 Martina Dürrenmatt (1)
#16 Selina Ulrich (1)

UHC Moudon – UHC Guggisberg (2-9)
Voller Energie aus dem ersten Spiel starteten wir gegen das kleine Team aus Moudon. Den Fokus in den ersten Spielminuten lag klar darauf, den Start nicht zu verschlafen. Für einmal geling uns dies sehr gut und Corinne Burren brachte uns mit einem Drehschuss 0-1 in Führung. Selina Ulrich erhöhte dann mit zwei Toren auf 0-3. Es schien, als hätten wir das Spiel problemlos im Griff. Doch die 5 Feldspielerinnen aus Moudon gaben sich so schnell nicht geschlagen und zeigten viel Laufbereitschaft und konnten schliesslich auf 1-3 verkürzen. Noch vor der Pause gab es eine Strafe gegen unsere #16, so dass wir in Unterzahl agieren mussten. Unser Boxplay war aber sehr stark und den Gegnerinnen gelangen fast keine Torabschlüsse. Und falls doch ein Ball aufs Tor kam, wurde dieser von Tanja Schneiter gekonnt abgewehrt. So ging es mit dem Stand von 1-3 in die zweite Halbzeit. Wir versuchten, gleich Selbstsicher aufzutreten wie zu Beginn des Spiels. Mit Toren von #9 und #19 zogen wir auf 5-1 davon. Danach kam die Sternstunde von Amanda Tanner, welche das scoren in dieser Sasion endlich auch entdeckte. Sie brachte uns mit 2 „Tunneli“ sogar 7-1 in Führung. Sandra Nyffenegger und Fabienne Aeschbacher erhöhten beide nach einem schönen Solo sogar noch auf 9-1. Moudon gelang anschliessend noch das 2-9 doch dies änderte nichts mehr an unserem klaren Sieg. Das 10. Tor wollte nicht mehr fallen (obwohl es unser Captain schon auf der Schaufel hatte…) und wir siegten vor den Augen zahlreicher Fans mit 2-9. Endlich mal 4 Punkte am Heimturnier! Danach gab es kein Halten mehr: grosser Jubel, eine Welle mit den Zuschauern, Siegessong Louenesee und Prost ihr Säcke!. Schön war auch dank der heutigen Technik unsere Austauschstudentin in Australien bei diesen Feierlichkeiten mit dabei.

Scorerliste:
#19 Fabienne Aeschbacher (2)
#9 Corinne Burren (2)
#8 Sandra Nyffenegger (1)
#13 Amanda Tanner (2)
#16 Selina Ulrich (2)

Anschliessend liessen wir den Nachmittag mit einem gemeinsamen Mittagessen im Sternen ausklingen. 
Nun freuen wir uns auf das letzte Spiel der Vorrunde am 9. Dezember 2018 und hoffen, dieses Jahr mit einer weissen Weste abzuschliessen.

Danke allen für die Unterstützung, so fägts!

Für das Damenteam
Corinne Burren

Aufholjagd nach Guggisberger-Art
Matchbericht 1. Mannschaft vom 28. Oktober 2018

Der mit vier Punkten geschmückte Spieltag in Uetendorf brachte uns an die Tabellenspitze. Gleich drei weitere Teams führten die Tabelle nun punktgleich mit uns an. An diesem Matchtag trafen wir gleich auf zwei dieser Teams und wussten, dass dies kein Zuckerschlecken wird. «Der frühe Vogel fängt den Wurm» war das heutige Motto und so trafen wir um 9 Uhr in der MZH Geisshubel in Zollikofen ein. Um die müden Gesichter in wache umzuwandeln, stellte Husi den Gameplan ausserhalb des Gebäudes vor. Bei arktischen Verhältnissen verwies der Trainer nochmal auf die Spielweise unseres ersten Gegners hin. Die Walliser spielen schnell und schnörkellos. Umso wichtiger war es, die Müdigkeit zu begraben und die körperliche Verfassung auf einen Höchstpunkt zu stellen.

UHC Naters-Brig vs. UHC Guggisberg (7:7)

09.55 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an und es ging gleich munter los. Wir konnten in den Startminuten den Ball gut in den Reihen halten und verzeichneten zu Beginn bereits einige Abschlüsse. Jedoch waren es die Gegner, die das erste und sogar das zweite Tor schossen und somit entgegen dem Spielverlauf in Führung gingen. Micha Werren bezwang erstmals den gegnerischen Torhüter mit einem satten Handgelenkschuss von der Mittellinie und brachte uns auf einen Zähler an den Gegner heran. Noch vor der Pause verzeichneten die Walliser den dritten Treffer. Mit einem 1-zu-3-Rückstand ging es in die Halbzeit. Die Pausenansprache des Coaches war klar und deutlich. Effizienz in der Offensive und defensive Klasse war das Geheimrezept, ansonsten gibt es eine Klatsche auf walliser Art.

Der neu eingewechselte Präsi liess sich besonders von der Pausenansprache inspirieren und verzeichnete bereits in seinem ersten Einsatz den Anschlusstreffer. Aber die agilen Walliser hielten uns entgegen und schossen wenige Minuten danach eine eher glückliche Kiste. Der Spielverlauf war ein hin und her. Ivan Riesen und Kilian Schneiter glichen die Partie wieder aus, jedoch nicht für lange. Was war da denn los? Mit drei Toren gingen die Walliser wieder klar in Führung. Unser Specialteam war also wieder gefragt. Die vier eingespielten zirkulierten den Ball gut und lancierten anschliessend Alain, der den Ball aus seiner Lieblingsposition erstmals hinter die Linie bugsierte. Auch die #11 traf in nummerischer Überzahl, ausgehend von einem schönen Passspiel.  Pressing, Pressing, Pressing war die Devise, um den Ball wieder in die eigene Reihe zu bringen. Wie ein Reh vor Jagdsaisonende wurden die Walliser von uns gejagt, mit Erfolg. Die #17 setzte nach gemeinsamen Pressing den Schlusspunkt der Partie. Mit Kampf und taktischer Cleverness wurde ein Punkt aus dieser intensiven und attraktiven Partie geholt.

Scorerliste:
#11 Joel Werren (1x), #4 Ivan Riesen (1x), #9 Micha Werren (1x), #8 Alain Rindlisbacher (1x), #17 Cyril Wüthrich (1x), #Andre Gafner (1x), #10 Kilian Schneiter (1x)

Hornets R.Moosseedorf Worblental IV vs. UHC Guggisberg (7:8)

Die Hornets aus Moosseedorf sind optimal in die Saison gestartet. Mit drei Siegen aus vier Spielen weisen sie eine Bilanz auf, die sich sehen lässt. Wie bereits in vergangenen Meisterschaften spielen sie ein äusserst cleveres und effizientes Passspiel. Das Mittel dagegen ist eine aggressive und aufmerksame Manndeckung, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Zu Beginn klappte der Gameplan sehr gut, wir liessen ihnen kaum Torchancen und hatten den Ball stets in unseren Reihen. Nach der schönen 1:0 Führung durch Andre Gafner entglitt uns die Partie allerdings völlig. Man konnte sagen, wir spielten für die Hornissen oder alle gegen unseren Torhüter. Somit war es kein Wunder, dass diese mit gleich 5 Treffern in Führung gingen. Der Coach reagierte und nahm das Time-Out. Wir sassen da wie kleine Schulbuben, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben und gerade eine geballte Ladung «Zusammenschiss» kassierten.  Die deutliche Ansage des Coaches zeigte Wirkung, noch vor der Halbzeitpause konnten wir durch Tore von Alain Rindlisbacher und den Gebrüder Werren auf 5-4 verkürzen. Nach der Pause ging die Aufholjagd weiter, der Captain verwandelt den vom Torhüter verursachte Abpraller und der Match begann wieder bei Null. Aber Achtung: wie auch in der Tierwelt waren die Hornissen nervige und äusserst aufsässige Gegner und stellten die Führung kurzerhand wieder her. Auch unsere #8 witterte Blut und schob gekonnt zum erneuten Ausgleich ein. Nach erneuter Führung des Gegners hatten wir genug von diesem ewigen «wieder-aufholen Spiel» und erzielten das 7-8 zu unseren Gunsten. Wir verwalteten den Vorsprung durch die hektischen Schlussminuten und nahmen die zwei Punkte mit nach Guggisberg.

Scorerliste:
8 Alain Rindlisbacher (3x), #11 Joel Werren (2x), # 15 Martin Kohli (1x), # 13 Andre Gafner (1x), #9 Micha Werren (1x)

Was waren das wieder einmal für zwei enge Kisten?! Die Mannschaft hat Moral bewiesen, in beiden Partien wurde ein mehr als drei Tore Rückstand wieder aufgeholt und in Punkte verwertet. Die Tabellenspitze (Punktgleich mit dem UHC Naters-Brig) konnte mit einem blauen Auge verteidigt werden. Doch die Konkurrenz schläft ja bekanntlich nie. Nächster Spieltag ist am 18. November 2018 in Kappelen und vielleicht kann ja eine Partie ohne Rückstand gewonnen werden.

Sportliche Grüsse
#17 für euer Eis

Harter Einsatz hat sich gelohnt – Matchbericht der Damen vom 21.10.2018

Gestern ging es für uns Damen in aller Herrgottsfrühe nach Payerne. Obwohl nicht alle am Vorabend den richtigen Moment zum Heimgehen erwischt haben, waren alle 8 Feldspielerinnen, Goalie Tanä und Trainer Marcus pünktlich vor Ort.

UHT Düdingen – UHC Guggisberg (2-2)

Im ersten Spiel stand uns eine harte Aufgabe bevor. Mit Düdingen wartete einer der wohl stärksten Gegner unserer Gruppe. Zudem waren wir aus verschiedenen Gründen ein stark dezimiertes Kader und Coach Marcus entschied sich, mit nur 2 Linien in den Tag zu starten. Nach dem etwas weiten Einlaufen waren wir voll parat für dieses Spiel. Lange konnten wir mit den läuferisch sehr starken Freiburgerinnen mithalten, bis sie dann doch 1-0 in Führung gingen. Selina Ulrich reagierte aber noch vor der Pause und erzielte für uns den Ausgleich. 
Nach der Pause blieb das Spiel läuferisch auf einem hohen Niveau. Düdingen versuchte mit verschiedenen Varianten uns in die Enge zu treiben. So gelang es ihnen ein zweites mal, unsere sehr stark spielende Torwartin zu bezwingen. Doch dies sollte es sicher nicht gewesen sein. Wir machten vorne weiterhin Druck und suchten den Abschluss. Jasmin Zbinden (trotz etwas Restalkohol im Blut) konnte dann endlich das 2-2 schiessen. Düdingen schien mit diesem Unentschieden glücklich zu sein und nahm etwas Tempo aus dem Spiel. Auch wir waren darüber nicht unglücklich und gingen nicht mehr aufs Ganze. Somit teilten wir schlussendlich die Punkte mit Düdingen und waren teils etwas enttäuscht. Doch unser Trainer fand nach dem Spiel die richtigen Worte und führte uns vor Augen, dass es trotz erstem Punktverlust in dieser Saison eine super Leistung war. Und wenn wir das zweite Spiel noch gewinnen, können wir sogar die Tabellenführung behalten. 

UHC Guggisberg – UHC La Brévine (4-2)

Nachdem nun auch unsere beiden Fans angereist waren (merci für die Unterstützung), ging es top motiviert ins Spiel gegen La Brévine. Da die Westschweizerinnen nur 6 Feldspielerinnen waren und auch unsere 2 Ersatzleute aus dem ersten Match hungrig auf den Zweikampf waren, entschied sich unser Trainer mit 2 Verteidigerinnen und 3 Stürmerpäärchen zu spielen. Obwohl dies zuerst zu kleinen Unsicherheiten führte, starteten wir gut ins Spiel und konnten mit den teils schnellen Westschweizerinnen gut mithalten. Nach einem Drehschuss aus spitzem Winkel von Corinne Burren führten wir die Partie erstmals an. Doch La Brévine reagierte gekonnt und erzielte den Ausgleich. Wir versuchten uns dadurch nicht zu verunsichern und die Fehler unser Gegnerinnen besser auszunutzen. Doch leider gelang es uns oft nicht den Ball laufen zu lassen, so dass viele Einzelleistungen und Weitschüsse her mussten. Mit so einem Weitschuss (direkter Freistoss aus unserer Spielhälfte) erhöhte unser Captain zum 2-1. Nun schien es, als hätten wir das Spiel wieder etwas im Griff. Und dann funktionierte unsere Freistossvariante endlich wieder einmal, resp. es gab eine Strafe gegen unsere Gegnerinnen. Leider kamen wir nicht wirklich zu Torabschlüssen und die Strafe blieb trotz Druck unsererseits unausgenutzt. Den Damen aus La Brévine lief es deshalb nicht kalt den Rücken hinunter, sie sind sich ja noch viel eisigere Zeiten gewohnt. Daher nutzten sie eine Unachtsamkeit in unserer Verteidigung gekonnt aus und erzielten noch vor dem Pausenpfiff das 2-2. 
Die Pausenansprache von Coach Marcus war klar: Dieses Spiel holen wir noch!!! Heiss auf die nächsten Punkte gingen wir zurück aufs Feld. Der Körpereinsatz beider Teams blieb weiterhin hart und einige blaue Flecken wurden erzeugt. Auch das Tempo blieb weiterhin hoch, so dass La Brévine oft an uns vorbeizog und uns zum Teil nur noch unser super Goalie Tanja Schneiter im Spiel hielt. Tanja Schneiter war es auch, die nach einer Glanzparade eine Lücke zu Corinne Burren sah, und den Ball übers halbe Feld auswarf. Unser Captain zögerte nicht lange, und brachte uns erneut in Führung. Danach wurden wir leider etwas unkonzentriert und unser Spielsystem funktionierte nicht mehr so. Coach Marcus stellte somit wieder auf 2 Linien um, was sofort wieder Ruhe ins Spiel brachte. Dieser Vorsprung müssen wir über die Zeit retten. Das Spiel dauerte noch 5 Minuten und wir versuchten den Ball zu halten, was uns gut gelang. 2 Minuten vor Schluss beruhigte Selina Ulrich unsere Nerven noch mehr, als sie zum 4-2 einschob. Nun war das Spiel schon fast gewonnen, denn da wir stets in Ballbesitz blieben, konnten unsere Gegnerinnen auch nicht mehr auf 4 Feldspielerinnen umstellen. Somit holten wir erneut 2 Punkte und konnten Dank einer Niederlage unserer Konkurrenten Treyvaux um den 1. Tabellenplatz die Führung ausbauen.

Nach dieser starken Leistung hatten wir uns den Besuch im Mc Donald’s definitiv verdient! Nun haben wir ein paar Wochen Pause, bis am 18. November 2018 das Heimturnier vor der Türe steht. Wir hoffen, dort vor heimischem Publikum erneut zu punkten. 

Allez Froue, witer so!

Für das Damenteam
Corinne

Überzeit für die Pizzeria Fulmine – Matchbericht 1. Mannschaft vom 07.10.2018

Lediglich zwei Wochen trennten uns vom ersten Spieltag im Wallis zum zweiten in Uetendorf. Im Abschlusstraining kommunizierte der Coach klar, dass ein Alkoholexzess vor dem Matchtag eher kontra-produktiv für die Leistung am nachfolgenden Tag sein könnte. Da wir alle gut erzogene Burschen sind, folgten wir den Anweisungen und trafen gut erholt und vorbereitet in Uetendorf ein. Unser «Presi» verletzte sich vor dem Matchtag aus unerklärlichen Gründen und so reisten wir mit drei Linien und gleich drei Coaches an der Bande an den Spieltag. Der erste Gegner ist der Aufsteiger der letztjährigen Saison und zugleich der Gastgeber des heutigen Spieltages. Wir wussten das dieser Gegner unter keinen Umständen zu unterschätzen ist und dies bestärkte Trainer Husi vor dem Spiel. Gewisse Nervosität war auch beim Trainer auszumachen, denn der geehrte Präsident schaute, wie Constantin in seinen besten Zeiten, mit kritischen Blicken das ganze Szenario von der Bande aus an. Wir wussten alle, es muss gepunktet werden.

UHC Guggisberg vs. UHC S.D. Heimberg (6:5)

Um 14.30 startete die Partie gegen den Gastgeber und dieser zeigte uns früh, weshalb sie aufgestiegen sind. Durch ihre schnelle und druckvolle Art gingen die Heimberger mit 1:0 in Führung.  Das frühe Gegentor gab uns Aufschwung und wir konnten eine Strafe des Gegners provozieren, die prompt durch Alain Rindlisbacher in Überzahl ausgenutzt wurde. Die #17 erzielte nach einem Freistoss vor dem gegnerischen Tor die erstmalige Führung für den UHC Guggisberg. Mit diesem Resultat ging es bereits in die Pause.

Wir wussten alle das diese Partie eine enge Kiste wird und wir unter keinen Umständen nachlassen dürfen. Ein Aufreger gab es noch, als Micha Werren erstmals eine zwei-Tore-Führung für den UHC Guggisberg herstellte -dachten alle, ausser der Schiedsrichter. Denn dieser stand weniger optimal und anerkannte das klare Tor nicht. Die Gastherren nutzten diese Chance und glichen die Partie kurzerhand aus. Nach dem Ausgleich gelang uns die erneute Führung mit einem Traumtor durch Joel Werren, der – wie bereits im ersten Matchtag – den Ball von hinter dem Tor in die Maschen zirkuliert. Die widererlangte Führung hielt nicht lange, der Aufsteiger stellte den Zähler nach einem Doppelpack zu ihren Gunsten. Was macht man also, wenn der Gegner mit einem Tor führt und die Partie keine fünf Minuten mehr dauert? Richtig, Torwart raus und vierter Feldspieler rein. Das Specialteam zeigte viel Geduld und liess den Ball wie im Training zirkulieren. Aus dem geübten konnte Profit geschlagen werden, Ivan Riesen klepfte den Ball von der Mittellinie herrlich in das Gehäuse des Gegners. Ein Unentschieden wäre für beide Teams völlig verdient gewesen, doch Joel Werren hatte wohl was dagegen und erzielte kurz vor Schluss den Siegestreffer für den UHC Guggisberg. Durch einen starken Willen, psychische Coolness und einen brillanten Goalie konnten wir weitere 2 Punkte auf unser Konto buchen.

Scorerliste:

#11 Joel Werren (3x), # 4 Ivan Riesen (1x), # 8 Alain Rindlisbacher (1x), # 17 Cyril Wüthrich (1x)

UHC Guggisberg vs. Alterswil-St. Antoni (7:4)

Das letzte Spiel der Runde bestritten wir gegen einen nicht unbekannten Gegner aus der letzten Meisterschaft. Mit Motivation und einer angebrachten Selbstsicherheit gingen wir in die Partie. Doch der Start entglitt uns komplett und der Gegner aus dem Kanton Freiburg ging 2:0 in Führung. Das Time-Out des Coaches zeigte Wirkung, unsere #4 halbierte den zwei Tore Rückstand zwischenzeitlich. Wir liessen dem Gegner immer noch zu viel Platz und dieser nutzte dies gekonnt aus und so hiess das Pausenresultat 1:3. Wir alle waren trotz des Rückstands positiv eingestellt. Mit den von Husi kommunizierten Verbesserungen soll die Partie noch gedreht werden. Diese Verbesserungen wurden wie gewünscht umgesetzt und es wurde Druck auf das Gehäuse des Gegners aufgebaut. Mit Erfolg! Durch Treffern der ersten Linie war die Führung Tatsache. Unbehelligt dessen kam der Ausgleich zum 4:4. Ein satter Handgelenkschuss von unserer #9 liess die Siegeschance steigen und die Bank samt Präsident jubeln. 2 Treffer ins leere Tor sicherte uns weitere 2 wichtige Punkte.

Scorerliste:

#8 Alain Rindlisbacher (2x), # 15 Martin Kohli (1x), # 17 Cyril Wüthrich (1x), # 4 Ivan Riesen (1x), # 11 Joel Werren (1x), #9 Micha Werren (1x)

Die beiden hart umkämpften Partien verliefen erfolgreich zu unseren Gunsten, welche mit Kampf, Teamgeist, psychischer Cleverness und Selbstsicherheit gewonnen wurden. Der Präsident bestätigte anschliessend die tolle Leistung mit der Aussage: «Husi, darfsch blibe!» Im nächsten Training wird die Leistung mit Pizza (es könnte sein, dass es auch Bier gibt) belohnt. Mit drei weiteren punktgleichen Teams teilen wir die Tabellenspitze und sind optimistisch für am 28.10.2018 in Zollikofen zu punkten.

Sportliche Grüsse

#17 für euer Eis

 

Verteidigung der Tabellenführung gelungen – Spielbericht der Damen vom 07.10.2018

Am Mittag des 07.10.2018 traf unsere Mannschaft nach gefühlten 10 Stunden Anreise im entfernten und als eher kalt bekannten La Brévine ein. Trotz Abwesenheit der beiden Topscorerinnen war am heutigen Tag klar 4 Punkte das Ziel. Sonst hätte sich die weite Anreise durch die halbe Schweiz definitiv nicht gelohnt!

Alterswil-St. Antoni – UHC Guggisberg   (3-4)

Im ersten Spiel trafen wir auf unseren „Nachbarklub“ aus dem Kanton Freiburg Alterswil-St. Antoni (nachfolgend ASTA). Unser Saisonziel, den Start nicht zu schlafen, stand wie beim ersten Spieltag an oberster Stellen. Martina „Tinu“ Dürrenmatt nahm sich dies besonders zu Herzen. Nach dem gewonnen Bully schnappte sie sich den Ball, marschierte an sämtliche Gegenspieler durch und versenkte den Ball souverän zum 0-1. Sofort war von der Nervosität von vor dem Spiel nichts mehr spürbar und wir konnten das Zepter übernehmen. Obwohl ASTA versuchte mitzuhalten zogen wir bis zur Pause durch zwei Tore von Nicole Zwahlen auf 0-3 davon.
Nach der Pause war von der Spielweise der ersten Halbzeit leider nicht mehr viel zu sehen. Zu viele unerzwungene Fehler und zu viele „c’est just“ des Schiedsrichter wurde von unseren Gegnerinnen ausgenutzt. Obwohl Goalie Tanja Schneiter unglaublich viele Bälle hielt, kamen die Freiburgerinen auf 2-3 heran. Coach Marcus nahm daraufhin sein Time-Out, stellte auf zwei Linien um und versuchte uns nochmal zu motivieren. Dieses Spiel nach der so soliden ersten Halbzeit noch aus der Hand zu geben, darf nicht passieren! So war die Ansage. Doch leider war die Ansage des gegnerischen Trainers wohl deutlicher, so dass ASTA rund 2 Minuten vor Schluss zum Ausgleich einschieben konnte. Nun waren wir so richtig motiviert, das Spiel noch zu drehen. Wir machten vorne weiter Druck und tatsächlich: nach einem Pass von Sandra Nyffenegger riskierte Corinne Burren einen Drehschuss und der Ball fand einen Weg durch die gegnerische Abwehr ins Eckige! Noch 19 Sekunden zu Spielen, die Freude war riesig! Nun müssen „nur“ noch die 19 Sekunden überstanden werden. Die stärkste Bully-Spielerin wurde geschickt. Zwar verlor sie in der Hektik das Bully, doch auch ASTA war wohl etwas nervös. Ihnen gelang nichts mehr und wir retteten den Vorsprung über die Zeit.

UHC Guggisberg – UHC La Chaux-de-Fonds  (5-4)

Nach 2 Spielen Pause ging es wieder zum Warm-up-Lauf resp. Sight-Seeing-Lauf durch La Brévine. Nach dem hart umkämpften Sieg aus dem ersten Spiel war auch hier klar, dass gepunktet werden muss. Doch leider haben wir diesmal den Start komplett verschlafen und La Chaux-de-Fonds ging mit 0-1 in Führung. Danach konnten wir eine Strafe gegen die Westschweizerinnen provozieren, was unsere Chance zum Ausgleich war. Doch leider traf das komplette Gegenteil ein. Die Box-Play-Spielerinnen unserer Gegnerinnen führten uns so richtig vor und erhöhten sogar auf 0-2. So, nun aber endlich aufwachen liebe Guggisbergerinnen! Unser Captain war die erste, die aus dem Tiefschlaf auferstand und versenkte einen Freistoss direkt ins Angeli. Nun war man plötzlich wieder dran und fand endlich ins Spiel. Andrea Furger schob zum Ausgleich ein. Danach waren wir definitiv die spielbestimmende Mannschaft und konnten bis zur Pause durch Tore von Martina Dürrenmatt und Gabi Binggeli auf 4-2 davon ziehen.
Gleich nach der Pause gab es für uns besonderen Grund zum Jubeln. Barbara „Baba“ Jost gelang nach etwa 3 Saisons endlich wieder ein Tor. Jubel und Standig-Ovation auf unserer Bank. Doch leider wurden wir dann wohl etwas zu Locker, La Chaux-de-Fonds verkürzte zum 5-3. Danach gab der Unparteiische eine Strafe gegen unsere Gegnerinnen und anschlessend auch noch eine gegen uns. Beide Power-Plays führten aber nicht zum Erfolg, so dass nach diesen hektischen Minuten immer noch 5-3 für uns stand. Die Neuenburgerinnen machten aber weiter Druck und stellten auf 4 Feldspielerinnen um. Das Spiel dauerte noch Rund 70 Sekunden, als das 5-4 fiel. Jetzt bloss nicht die Nerven verlieren! Coach Marcus nahm erneut das Time-Out und fand die richtigen Worten. Wir konnten auch hier das Glück auf unserer Seite behalten und holten erneut 2 Punkte.

So hat sich unsere „once in a lifetime experience“ in La Brévine definitiv gelohnt! Danke den beiden mitgereisten Fans, die auch noch 2-3 Fotos von diesen spannenden Spielen gemacht haben.
Wir hoffen, in zwei Wochen in Payerne wieder zu punkten und die Nerven unseres Trainers an diesem Spieltag nicht wieder so zu strapazieren.

Mit sportlichen Grüssen für das Damenteam
Corinne

23.09.2018:
Fehlstartkorrektur nach Mass der Herren I

Bereits um 09.30 war die Abfahrt in Riffenmatt angesagt um pünktlich im weit entfernten Naters zu erscheinen. Wie bereits in vergangenen Saisons mieteten wir uns für diesen Spieltag im Wallis den Bus und der routinierte Fahrer Chrigu Schneiter chauffierte uns zeitgemäss an den Spielort. Vielen Dank an dieser Stelle an Chrigu! Mit teilweise noch müden Gesichtern bereiteten wir uns für den ersten Match gegen den UHT Eggiwil vor. Da beide unserer Stammgoalies durch familiäre und berufliche Tätigkeiten verhindert waren, mussten wir auf Ersatz zurückgreifen. Im ersten Match vertritt der Goalie vom «drü» Loris v. Niederhäusern unseren Kasten. Coach Husi zeigte uns den Gameplan für die erste Begegnung auf, ein höherer Spielanteil und defensive Stabilität war Hauptbestandteil dessen.

UHT Eggiwil (III) vs. UHC Guggisberg (10:5)
Die Anfangsphase des ersten Saisonspiels verlief nicht gemäss dem aufgezeigten Gameplan. Der Spielanteil verlief zugunsten der Emmentaler und sie gingen daher auch mit einem platzierten Schuss mit 1-0 in Führung. Der kurz darauf erfolgte Ausgleich schmeichelte unseren Gegner überhaupt nicht und sie stellten mithilfe unseren Eigenfehlern sogar auf ein zwischenzeitliches Resultat von 4-1. Durch unsere Specialteams und einer gefeilten Freistossmethode konnten wir vor der Pause auf 4-3 verkürzen.

Für die zweite Halbzeit war eine klare Leistungssteigerung angesagt um die geforderten 2 Punkte ins Berner Mittelland mitzunehmen. Doch die Eggiwiler setzten sich dem entgegen und erhöhten nach Wiederanpfiff das Score. Unsere #11 Joel Werren verzeichnete mit einem schönen Airhook-Treffer leider nur noch Resultatkosmetik. Eigenfehler, schlechte Blockarbeit und ein Laufspiel, welches einer müden Sumpfhyäne glich, bringt dem UHC Guggisberg die erste Saisonniederlage im ersten Saisonspiel.

Scorerliste:
#11 Joel Werren (2x), # 7 Ivan Binggeli (1x), # 8 Alain Rindlisbacher (1x), # 17 Cyril Wüthrich (1x)

UHC Guggisberg vs. Unihockey Berner Oberland (11:4)
Nach mühseligen zwei Spielen Pause hiess es gegen die leicht zu favorisierende Mannschaft aus Seftigen den Fehlstart vom ersten Spiel zu korrigieren. Unser Kasten hütete diesmal Ivan Leuthold, der normalerweise für das Tore schiessen in der zweiten Mannschaft zuständig ist. Um hier Punkte zu holen, muss eine klare Leistungssteigerung ersichtlich sein und die im ersten Spiel aufgetretenen Schwächen müssen eliminiert werden. Der Beginn hätte besser nicht verlaufen können. Es wurde wieder ohne Ball freigelaufen, Kombinationen und eine starke Effizienz (vor allem durch unsere #12) stellten den Zähler in der ersten Halbzeit auf 5-0. Vor der Pause konnten die Berner Oberländer noch auf 5-1 verkürzen.

Die Pausenansprache des Coaches stimmte positiv. Mit Coolness und einer weiterhin stabilen Defensivarbeit sollen die 2 Punkte ins Trockene gebracht werden. Gesagt, getan! Wir konnten durch gute Defensivarbeit, einen starken Rückhalt unseres Torhüters und einer brise Cleverness die Berner Oberländer auf Distanz halten. Als die #17 noch zweimal ins leere Tor einnetzte (leider kein «bäckhändschläpper» unter die Latte) war die Sache geregelt und wir konnten doch noch 2 Punkte nach Guggisberg nehmen und endlich gegen die Berner Oberländer siegen.

Scorerliste:
#12 Olivier Beer (3x), # 17 Cyril Wüthrich (3x), # 5 Ivan Riesen (2x), # 9 Micha Werren (1x), # 11 Joel Werren (1x), # 8 Alain Rindlisbacher (1x) 

Mit dieser Leistungssteigerung im zweiten Spiel und den 2 Punkten konnten wir einen Fehlstart verhindern und reihen uns nach dem ersten Spieltag auf Platz 4 in der Tabelle ein. Wir bedanken uns noch für die tolle Leistung beider eingesprungenen Torhüter. Weiter geht es bereits am 07. Oktober in Uetendorf.

17.09.2018:
Tabellenführung zum Saisonstart für die Damen!

Gestern Morgen gingen wir mit einigen Absenzen und voller Spannung auf unsere neue Gruppe nach Gurmels. Nachdem doch noch alle eingetroffen sind, starteten wir im ersten Spiel gegen Payerne, auf welche wir schon in der Saison 11/12 trafen. Damals gewannen wir beide Spiele eindeutig. Doch in 6 Jahren kann so einiges passieren…

UHC Payerne – UHC Guggisberg 1 – 13
Payern stellte lediglich 6 Feldspielerinnen, was wir unbedingt ausnutzen wollten. Zudem stand bei uns das Saisonziel, den Start nicht mehr verschlafen, im Fokus. Dies gelang uns, denn ein Gegentreffer oder Gefahr vor dem eigenen Tor gab es in den ersten Spielminuten nicht. Viel mehr konnten wir uns in der Offensive aufhalten und gingen mit einem Tor von Fabienne Aeschbacher in Führung. Nur kurz danach erhöhte Corinne Burren auf 0-2. Der genaue Unparteiische bremste unseren Spielfluss mit zahlreichen Pfiffen sehr oft. Doch teils auch zu unseren Gunsten, so dass wir in Überzahl spielen konnten. Nicht lange dauerte es, bis Martina Dürrenmatt zum 0-3 einschob. Noch vor der Pause konnte Sandra Nyffenegger auf 0-4 erhöhen. Klingt eigentlich nach einem guten Saisonstart. Doch das Spiel war eher schläfrig und wir liessen uns oft vom langsamen Tempo von Payerne anstecken. Manche Zuschauer beschrieben die erste Halbzeit als sehr schläfrig, so dass in der Pause ein Kaffee konsumiert werden musste.
Wir Spielerinnen wollten das Tempo in der zweiten Halbzeit erhöhen, so dass unser Sieg nicht in Gefahr kommt. Wir machten von Anfang an Druck, doch leider gelang es Payerne ein Fehler in unserer Deffnsive auszunutzen und konnte unsere Torwartin bezwingen. Nun mussten wir aber definitiv aufwachen. Gesagt – getan. Sandy war die erste, die reagierte und mit ihrer ganzen Routine aus spitzem Winkel Backhand auf 1-5 erhöhte. Ganz klar ein Favorit zum „Tor des Monats“. Danach konnten wir den Ball richtig laufen lassen und auch unsere Freistossvarianten testen. Manche funktionierten noch nicht so gut, andere hingegen sehr. So dass sich auch Martina Dürrenmatt mit einem schönen Freistosstor für die Wahl zum „Tor des Monats“ aufdrängte. Bis zum Schluss zogen wir sogar auf 1-13 davon. Ich würde sagen, der Start ist gelungen!
Tore: 
3 Fabienne Aeschbacher
2 Corinne Burren
3 Martina Dürrenmatt
2 Nyffenegger Sandra
3 Ulrich Selina

UHC Guggisberg – UHC Avry 12 – 1
Im zweiten Spiel wartete mit UHC Avry ein uns völlig unbekannter Gegner. Recherchen ergaben, dass die Freiburgerinnen im letzten Jahr die Saison auf den hinteren Rängen beendete. Somit starteten wir wohl eher als Favorit. Daher kam es auch nicht von ungefähr, dass wir durch ein Tor von Fabienne Aeschbacher 1-0 in Führung gingen. Anschliessend machten wir weiter Druck. Doch das Runde wollte den Weg ins Eckige lange nicht finden. Bis es Jasmin Zbinden endlich gelang, die gegnerische Torhüterin zu bezwingen. Der Unparteiische versuchte auch in diesem Spiel uns das Leben schwer zu machen und pfiff einen Penalty wegen einem Stockschlag. Die Nervosität auf der Bank hielt sich aber in Grenzen, da wir ja noch Tanja Schneiter im Tor hatten. Und diese zeigte was sie konnte und machte es der Penaltyschützin unmöglich, einen Weg ins Tor zu finden. Nun mussten wir aber versuchen, weiniger Freistösse und Strafen zu kassieren. Doch der Schiedsrichter sah einfach alles, manchmal vielleicht auch Dinge, die wir nicht so gesehen haben… Auf jeden Fall gab es dann eine Strafe wegen wiederholtem Stockschlag gegen Fabienne Aeschbacher. Doch auch in Überzahl vermochten die Freiburgerinnen nichts auszuwirken und es ging mit einem zwei-Tore-Vorsprung unsererseits in die Pause.
In der zweiten Halbzeit lief es dann so richtig für uns und wir konnten viele schöne Kombinationen ausprobieren. So war es Selina Ulrich, die nach einem Pass von Bettina Burren auf 3-0 erhöhte. Anschliessend gab es, wie auch schon oft im letzten Jahr, zweimal die Kombination F. Aeschbacher auf C. Burren und es stand 6-0. Beim Stand von 8-0 gab es ein Freistoss für Avry unmittelbar vor unserem Tor. Dieser wurde schnell und genau ausgeführt und es stand 8-1. Doch dies sollte natürlich nicht die Wende sein und wir zogen weiter mit schönen Spielzügen davon. Schlussendlich konnte Mascha Willimann ihr erstes Karrierentor erzielen, welches natürlich ordentlich gefeiert wurden. Somit gewannen wir auch das zweite Spiel klar mit 12 – 1.
Tore:
3 Fabienne Aeschbacher
2 Corinne Burren
2 Bettina Burren
2 Selina Ulrich
2 Jasmin Zbinden
1 Mascha Willimann

Mit einem Torverhältnis von 25-2 sind wir somit klarer Leader der Tabelle, was unter der Dusche mit Antony Modest und Lauenensee schön besingt wurde. Wir hoffen, dass es nun so weitergeht und wir am 07.10.2018 im entfernten La Brévine die nächsten Punkte einfahren können.