Spielberichte

4 Punkt i Bouhuus-Ahänger packt! – Spielbericht der Herren 1 vom 16.11.2025

Spieltag 4 irgendwo in den Untiefen des Welschlandes, mittendrin ein Bus mit dem Inhalt einiger Guggisberger-Payasse. Mit einem Bauhaus-Anhänger auf der Kupplung nimmt der Brünu-Express den Direkthalt vor dem Loch. Coach Rust kurzerhand den Boller aus dem Elend gezogen, Chlapf parkiert – hurra die Tabellenführer sind auch da.

Vor der Einleitung ins erste Spiel ein kurzes Injury-Update:

  • Leuchtkegel und Subventionen-Hunter Hegi meldet sich nach einer Verletzung auf dem Maisfeld zurück im Spielgeschehen.
  • Villech-mau-zum-Dokter-Dänu hofft auf die Heilung durch rohes Rindfleisch, bleibt dennoch rekonvaleszent. Wie wärs mit Kühen umarmen Dänu?
  • Pnörööööö-Alain zwickts im Knie und fällt aus. Oder hat er doch eine Taufe?
  • Tastaturbrätscher Tyru ist seit seinem Bund fürs Leben nicht mehr derselbe und fällt verletzt aus. Das Zucken im Rücken wohl ein Zeichen unendlichen L/iebens/eidens.
  • Captain-Micha ist auch noch nicht Herr seines Leidens geworden. Vertraut er mit seinem WG-Kamerad auf die Heilwirkung des Filets? Oder muss ihm einer einfach das Navi mit dem Ziel «MZH Riffenmatt» kalibrieren?

Somit reist man mit 7.5 Feldspieler, 2 Torhüter, 3 Trainers und einem verletzten Bürolist nach Comet, um die Tabellenführung zu behaupten. Auf der Tagesordnung stehen mit Flamatt und Comet Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Dies dennoch lange kein Grund, um sich gedanklich bereits in den Punkten zu schwelgen.

UHC Guggisberg vs. UHC Flamatt Sense (9:4)

Mit zwei Linien gegen die Flamäscheler in Rücklage zu geraten wäre wohl der Genickbruch. Coaching Trio Brunhusiley versorgte die Mannschaft mit dem nötigen Glauben und der richtigen Taktik zu Spielbeginn. Dabei wurde auf die Rückkehr von Öpfuböim-Pflanzer Hegi im Kasten gesetzt.

Die Partie startete zuerst etwas verhalten, steigerte sich aber zunehmend durch Abschlüsse auf beiden Seiten. Beide Torhüter konnten den Kasten in den ersten 10 Minuten dichthalten. Eine Strafe gegen die Guggisberger bugsierte die Gantrischgebieter ins Boxplay. Dies konnte mit Erfolg verteidigt werden. Gute Paraden und aufopfernde Aktionen führten zu einem Misserfolg des Flamatter PowerPlays. Kurz nach Ablauf seiner Strafe zog G-Punkt zu seinem berühmten und satten Handgelenk auf und vollendete erstmals. Einige Einsätze später nahm der Youngster den Schwung mit und lancierte einwandfrei Jäger4life-Jölu zur Doppelführung – dies auch der Pausenstand.

Es dauerte nicht lange, ehe Flamatt nach der Pause optimal ins Spielgeschehen zurückfand. Unhaltbar von der Ferne musste sich Hegi zum ersten Mal bezwingen lassen. Es kam noch dicker.. Zizechräbeler in Ausbildung übernahm die zweite Strafe des Spiels. Kurze Zeit später wurde auch ein Flamäscheler auf die Bank gestellt. Dies nutzten die Gebrüder Ducati wundervoll aus. Einige Augenblicke später konnte man die 3-1 Führung gar in eine 5-1 Führung ummünzen. Die letzten 10 Minuten endeten in Empty-Nettern für die Guggisberger und teilweise erfolgreichen 4-gegen-3 Aktionen des Gegners. Da wir in dieser Phase jedoch mehr Tore erzielten als erhielten, hiess es am Ende 9 zu 4 und Sieg im ersten Spiel der Gantrischgenossen.

Comet Cheseaux vs. UHC Guggisberg (2:5)

2 Punkte fix waren schon mal gut. Mit dem Wissen das Glane eine Vollrunde feierte war das aber nicht genug. Ein Sieg musste auch gegen die heimischen Schesometen her, damit die zwei-Punkte Tabellenführung verteidigt werden konnte.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich einen grossen Respekt vor den Hausherren hatte. Drei Linien mit jungen und lauffreudigen Spielern machte gegen die 7.5 Feldspieler Mannschaft Eindruck. Doch ich weiss auch, welche Qualität in den 7.5 Schnäuzen steckte.

Das Spiel begann wie erwartet. Die Cometen powerten ordentlich und es ging nicht lange, ehe sich hurti-eine-Snappe-Jölu (nicht mit «hurti-eine-schnappe-Jölu zu verwechseln) erstmals bezwungen sah. Keine Minute gespielt.. Die zweite Linie war in der Verantwortung den Fehler wettzumachen, und dies taten sie auch. Röhrlibieger-Jölu bittete den Gegner zum Tanz und schob die Kugel ein. Nach sechs ereignislosen Minuten folgte eine Symphonie von unihockeyanischer Perfektion der zweiten Linie. Jölu, Jölu, GM!! Ein Tor schöner als das andere. Die 4-1 Führung nahmen wir gerne mit in die Halbzeit. Die Coaches sichtlich zufrieden und legten den Grundstein für Hälfte zwei gekonnt mit taktischen Justierungen und motivierenden Worten.

Halbzeit zwei war zäh, zumindest als passiver Akteur auf der Ersatzbank. Der welsche Schiri verhalf dem Heimteam doch auch wieder mal gerne, zurück ins Spiel zu kommen und verwies somit direkt auf den Qualitätsengpass im 2. Liga-Schiritum hin. Die Hausherren liessen diese Offerten allerdings ungenutzt oder sahen sich in Brünu-Juniors Extraklassen-Paraden bezwungen. Mit einem abschliessenden Empty-Netter besiegelte Schnitzer den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Ich hebe nicht gerne Spieler hervor, aber ich muss dies dennoch tun (einfach weils verdient ist). Das, was Jölu W. und Gian Marco gespielt haben, war schlicht und weg herausragend. Davor kann ich nur meinen Hut ziehen.

In Kombination mit den anderen, nicht weniger herausragenden Spielern, ist es halt trotzdem kein Zufall, dass man den siebten Sieg im achten Meisterschaftsspiel holt. Trotz des stark dezimierten Kaders und der wirklich überschaubaren Trainings -präsenz und -durchführung wirken die Gegner oftmals ratlos, sobald die Guggisberger als Kontrahent auf dem Bitz stehen.  

Die monatige Pause bis zu Spieltag 5 kommt relativ gelegen. Bis dahin werden hoffentlich einige Akteure ins Spielgeschehen zurückgreifen können. Am 21. Dezember geht’s irgendwo im Welschen weiter….

Sportliche Grüsse

#71 für euer UHC Guggisberg!

Schade wars! – Spielbericht der Damen vom 16.11.2025

Nein, wir hatten nicht ewig Spielpause, es gab vom letzten Spieltag einfach kein Spielbericht. Sorry dafür. Aber stellt euch vor, auch wir Schreiberlinge haben noch andere Verpflichtungen 😉 Daher eine kurze Zusammenfassung was bisher geschah:
Nach dem Spieltag im Schangnau beendete #21 Jäsi Zbinden nach dem Training per sofort ihre Karriere. Ja, leider mitten in der Saison, was das eh schon dezimierte Kader nur schmerzlich verkraften kann. Wir danken Jäsi für die 10 Jahre auf und neben dem Feld! Unser Teamdelfin wird uns nicht nur wegen ihren Buebetrickli und schönen Angeli fehlen, sondern auch wegen ihren einzigartigen Sprüche und schuseligen Art neben den Feld! Wir hoffen, der Abschied ist nicht für immer…
In Schesö sür Losan mussten wir gegen Heimberg und Riviera eine sehr schmerzliche und eine sehr deutliche Niederlage einfahren. Daher auch kein Spielbericht… Nun sind wir ziemlich unter Druck für die kommenden Spiele…

Nun wieder zum aktuellen Geschehen: gestern Mittag hiess es dann für das kleine aber feine Damenkader die weite Reise nach Brig auf uns zu nehmen. Leider schlug die Verletzungshexe im Gantrischgebiet nicht nur bei den Herren ordentlich zu, sondern auch bei uns Damen. Denn leider müssen wir seit Neustem auch noch auf Captain Gabi verzichten, die sich unglücklich an der Hand verletzt hat (uns dafür aber mit Schlüferli beglückte. – merci viu mau!). Daher las man mal wieder nur 7 Feldspielerinnen und Goalie Fäbi auf dem Matchblatt. Dies soll aber nicht heissen, dass wir deswegen motivationslos sind, nein: Punkte im Wallis (dank Fäbi bei strahlendem Wetter) sind trotzdem Pflicht!

UHC Guggisberg – Comet Cheseaux (0:3)

Nachdem das Kader, Coach Marcus und 3 treue Fans (danke für den Support) im Klosi eintrafen und wir das Einlaufen mit Aline hinter uns brachten, starteten wir gegen die Kometen aus Cheseaux. In den ersten 5 Minuten gab es nichts Erwähnenswertes, bis dann Mascha auf die Strafbank geschickt wurde. Unsere Box stand solide und konnte sogar auch eine Strafe herausholen, so dass wir schliesslich in Überzahl agierten. Nebst einem Pfostenschuss von ad interim Captain Corinne gab es keine grossen Chancen. Schliesslich konnten unsere Gegnerinnen nach 10 Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Mit diesem Spielstand ging es auch zum Pausentee.
Wir waren also dran und es schien für die zweite Halbzeit noch alles offen. Doch dann machten wir uns das Leben mit 2 dummen Strafen gleich nacheinander selber schwer, so dass wir schliesslich in Unterzahl das 0:2 hinnehmen mussten. Noch 6 Minuten auf der Matchuhr und unserem dezimierten Kader ging langsam die Pumpe aus. Daher gingen wir all in und stellten auf 4 Feldspielerinnen um. Leider wurden wir nicht belohnt und mussten sogar noch den Emptynetter hinnehmen. Obwohl wir bis am Schluss alles gaben und eine hohe Laufbereitschaft haben, konnten wir offensiv einfach nichts zwingendes verbuchen, so dass das Spiel 0:3 verloren ging.

Bestplayer: #1 Fabienne Hostettler (Profi im Fotoshop)

UHC Guggisberg – Alterswil-St. Antoni 4:5

Nach nur kurzer Erholungszeit bereitete uns Aline optimal aufs zweite Spiel gegen Nachbar Alterswil vor. Ja, auch wenn wir in Riffenmatt erst um 19 Uhr gespielt hätten, wären wohl beide Teams früher zu Hause gewesen, als wenn die Partie um 17:15 Uhr in Brig stattfindet… Somit waren beide Teams umso hungriger, nicht mit 0 Punkte die Heimreise anzutreten. Die Partie war wie gewohnt gegen ASTA ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die Seislerinnen eröffneten das Score. Wir regierten aber durch Aline und glichen wieder aus. Das Derby ging aber ausgeglichen weiter, bis ASTA kurz vor dem Pausenpfiff erneut in Führung ging.
Das Gefühl war aber ganz anders, als noch gegen die Kometen und wir waren überzeugt, dass hier Punkte drin liegen. Kurz nach dem Start in die zweite Hälfte gab es ein Freistoss für uns aus vielversprechender Distanz, welchen unsere #9 gekonnt verwertete. Doch nur wenige Sekunden später hiess es wieder 2:3 für ASTA. Wir blieben dran und das Zusammenspiel war dank der neuen Linienzusammensetzung viel besser als noch im ersten Match. Doch die Abschlüsse waren leider gewohnt zu ungenau. ASTA hingegen trat souveräner auf und erhöhte auf 2:4. Mit Wut im Bauch nahm Mäschu ein Ball entgegen, marschierte durch die gegnerische Verteidigung und verkürzte per Backhandschläpper auf 3:4. Wir waren wieder dran, doch es fehlte noch ein Tor. Wieder mal waren wir gezwungen kurz vor Schluss Goalie Fäbi durch eine vierte Feldspielerin zu ersetzen. Diesmal zeigte dies Früchte: Sandy sah Tanä muus alleini am Bandenrand, spielte einen zuckersüssen Pass und Tanä hämmerte den Ball in die Maschen, als hätte sie ihr Leben lang nichts anderes gemacht. Die Freude war gross, denn die Partie dauerte nur noch 2 Minuten. Doch ASTA wollte sich mit einem Unentschieden nicht begnügen und nahm tatsächlich 1 Minuten vor Schluss den Goalie raus. Damit haben wir nicht gerechnet und ASTAs Mut wurde leider belohnt: 20 Sekunden vor Schluss stand es 4:5 für die Seislerinnen. Zwar agierten wir dann noch mal mit 4 gegen 3, doch die Zeit rannte uns davon und wir mussten tatsächlich ohne Punkte die lange Heimreise antreten. Die Stimmung war sichtlich getrübt. Schade…

Bestplayer: #6 Aline Feuz

Scorerliste: #6 Aline Feuz (1G / 0A), #9 Corinne Schneiter (1G / 2A), #14 Mascha Willimann (1G / 1A), #10 Tanja Schneiter (1G / 0A), #8 Sandy Nyffenegger (0G / 1A)

Die Heimreise lockerte die Stimmung (zumindest bei denen, die mit dem Auto reisten) doch wieder auf, spätestens als Sandy Zahnseide kaufen wollte oder wir das ASTA-Bössli aus dem Tessin überholt haben. Somit bleibt zumindest mir der Ausflug ins Wallis trotz 0 Punkte zumindest teils in guter Erinnerung. Denn wir hatten es einfach mal wieder mega gut im Team und das hilft, auch schwere Zeiten zu überleben. Sicher müssen wir nun schnell reagieren, um nicht wieder in die 3. Liga abzusteigen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir als 3. Platzierte letztes Jahr am grünen Tisch aufgestiegen sind und somit auf dem Papier sicherlich nicht zu den besten in unserer Gruppe gehören. Mit guten Trainings (und hoher Trainingspräsenz) können wir aber an unseren Schwächen feilen, so dass ich optimistisch bin, noch in diesem Jahr am 21.12.25 im Heimenschwand den Anschluss zum Tabellenmittelfeld zu schaffen.

Kopf hoch Frouä, mir schaffä ds scho!

Euer ad interims Captain
#9

Gruss von der Tabellenspitze – Spielbericht der Herren 1 vom 05.10.2025

Da unsere geübten Schreiberleins in den Flitterwochen HulaHula üben oder im Familienurlaub weilen, kommt auch hier der Notnagel zum Zug. (Was macht me nid aues 😉)

Nach dem Vierpunkte Spieltag zu Beginn der Saison müssen weiter Punkte her, will man sich an der Tabellenspitze etablieren.
Da die Verletzungshexe zugeschlagen hat und zusätzlich diverse Akteure im Urlaub weilen (oder beides) standen Coach Smeili nicht soooo viele Spieler zur Verfügung.
So traf sich ein Schrumpfkader im Bett des Hasen zu Heimenschwand um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

UHC Guggisberg – UHU Bern 5:4

Gegen die UHU’s aus Bern hatte man in der Vergangenheit öfters Mühe und die Spiele waren meistens knapp. Zum Erstaunen der Guggisberger marschierten die Eulen zum Spielstart schnurstracks in unsere Hälfte und man musste noch die Seite wechseln. Naja… aber das Thema Fairplay sollte zum Schluss des Spiels noch einmal Thema werden, ich würde sagen ein klassisches Unentschieden 😉
Der Start in das Spiel war auf beiden Seiten kontrolliert und keines der beiden Teams wollte Fehler machen. So dauerte es doch eine Viertelstunde bis der Gstaader in unseren Reihen das Skore für die Guggisberger eröffnen konnte. Auf Pass von Kommissar Nius verwertete Maik zur erstmaligen Führung. Diese sollte allerdings nicht lange standhalten und die Stadtberner konnten Schölu im Kasten der Guggershörnler ein erstes mal bezwingen.

Zwei Stockschläge später fand man sich im langen Boxplay wieder da zwei Jöngschters auf der Strafbank sassen. Allerdings hielt Schölu den Kasten dicht und so konnten die UHU’s bis zur Pause nichts Zählbares aufs Scoreboard bringen.

Nach der Pause allerdings würde die Überzahl genutzt und die Berner lagen erstmals in Führung. Wieder komplett wechselte die Führung immer wieder. Einmal wir vorne, einmal die Huuris aus Bern. Kurz vor Schluss bei 3:4 Führung Bern, zog Smeili das Time-Out. Auftrag klar, Torhüter raus 4 gegen 3 aufs Feld und den Ausgleich suchen.

20 Sekunden vor Schluss des Spiels netzte Bartchräbeler Jölu das Runde ins Eckige! Ausgleich perfekt, Punkt gesichert.
Nach dem gewonnen Bully dachte Smeili aber „was Husi kann, kann ich schon lange“….. Torhüter wieder raus und der Plan ging auf. Drei Sekunden vor Schluss schoss der Kühe melkende Dachdecker den Siegtreffer und sicherte dem UHC doch noch die volle Punktzahl. Jubel gross, das war wieder einmal knapp….

An diesem Tag war es wohl kein Nachteil hatte man zwei Spiele Pause, war doch die Erholungszeit etwas länger. Denn im nächsten Spiel wartete wieder ein starker Gegner welcher Semsales eben die erste Saisonniederlage verpasst hatte.

Unihockey Gland Rue – UHC Guggisberg 3:2

Der Auftrag vor dem Spiel war klar. Dem Gegner auf den Socken stehen und defensiv nichts zulassen, denn wenn die Zauberer aus Gland Platz haben, dann schellts meistens hinter den Maskenträgern.
Da Leuchtkegel-Hegi die Sportarten verwechselt, und sich beim Turmspringen auf dem Maisbitz die Hand verknackst hat, kam Junior-Schölu zu seinem ersten Volleinsatz in der zweiten Liga.

Der Start ins Spiel war auf beiden Seiten kontrolliert. Mit viel Ballbesitz und Spielkontrolle gab man dem Gegner kaum Möglichkeiten etwas Zählbares zu kreieren. Und wenn, dann machte Schölu seinen Job und entschärfte was angeflogen kam!
So war das einzig Zählbare in der ersten Hälfte das Tor von Maik. Führung zu Pause mit einer defensiven TOP-Leistung, der Fahrplan stimmte.

Nach der Pause zeigte Gland dann die Qualität in ihren Reihen. Mit zwei präzisen Schüssen und einem weiteren Tor wurde die Führung auf 3:1 zugunsten der welschen ausgebaut. Die Guggisberger mussten sich allerdings nicht verstecken und Schnitzer erzielte auf Pass von Schölu Werren den Anschlusstreffer.

Wieder war das Specialteam gefragt und bei vier gegen drei wurden gute Abschlüsse auf das Tor der Romands abgegeben. Aber der Torhüter der welschen erwischte einen Prachtstag und rettete teils mirakulös. Schlusspfiff, erste Saisonniederlage. Die Stimmung in der Garderobe war dann auch entsprechend. Klar gab es erstmals keine Punkte, man konnte aber mit zwei Linien gegen ein starkes Gland mithalten und war bis zum Schluss nahe am Punkt. Dies darf durchaus als gute Leistung gewertet werden.

Jetzt heisst es Wunden lecken, Verletzungen auskurieren und gut Trainieren.
Wir stehen immer noch zuoberst in der Tabelle und wollen diesen Platz nicht wieder hergeben! (isch no cool dert obe 😉)
Am nächsten Spieltag wird das Kader hoffentlich wieder komplett sein und dann wird weiter angegriffen!

Sportliche Grüsse
Eure #75

Weite Reise, feines Essen, keine Punkte – Spielbericht der Damen vom 06.10.2025

Am Sonntag reisten 9 Spielerinnen und Coach Bettina mit Assicoach Joel ins abgelegene Schangnau. Nein noch schlimmer, ins noch abgelegenere Bumbach. Die Erwartungen waren gross, konnten leider aber nicht erfüllt werden. Somit bekamen wir zweimal auf den Sack, genossen anschliessend aber doch ein geiles Essen, lachten zusammen und fuhren wieder heim.

Nein Spass, 1-2 Worte mehr muss ich wohl schon noch schreiben über die letzte Meisterschaftsrunde der Damen. Auch wenn mir die Lust dazu nach Bekanntgabe der aktuellen Scorerliste und +/- -Billanz etwas vergangen ist. Aber möglicherweise ist es mein letzter Spielbericht, da mein Vertrag als Spielerin beim UHC Guggisberg wegen «bei zu vielen Gegentoren auf dem Feld» frühzeitig aufgelöst wird. Falls also ein Verein noch eine lustige Mitspielerin sucht: meldet euch bei mir 😉

UHC Naters Brig – UHC Guggisberg 7:2

Ja, das Resultat klingt krass. Ja, wir gingen gegen Brig etwas unter. Aber ja, wir lassen uns nicht unter kriegen. Es hatte auch gute Ansätze dabei. Zusammengefasst muss man sagen, dass uns die Wallisserinnen in allen Belangen etwas voraus waren. Sie waren technisch besser, hatten bessere Abschlüsse und sie waren vor allem viel viel schneller als wir. Sie rannten uns um die Ohren und machten es einfach gut. Zur Halbzeit waren wir bereits 3:0 hinten. Die Pause war zu kurz, damit wir alles, was wir besser machen können anschauen konnten. Coachingduo Gnägi / Gehrig gab aber gute Inputs und wir versuchten, einiges umzusetzen. Doch auch in der zweiten Halbzeit hatten wir kaum Ballbesitz und waren überall einen Schritt zu spät. Böse Zungen würden behaupten, die Guggisbergerinnen gehören halt eigentlich in die 3. Liga, die haben hier nichts verloren. Aber ich denke (und hoffe), diese Zungen werden sich noch täuschen! Naters versuchte wohl beim Stand von 7:0 etwas zu testen (oder uns zu ärgern) und zog bei einem Freistoss den Goalie. Combackerin Tinu liess sich aber nicht zweimal Bitten und verhinderte 1 1/2 Minuten vor Schluss die Zu-Null-Niederlage. Nur kurz danach gab es Diskussionen auf unserer Goallinie, bei welchen sich unser Schreiberling etwas provozieren liess. Doch statt noch mehr zu motzen nahm sie den Ball, lief nach vorne und hämmerte ihn in die Maschen. Somit verloren wir immerhin «nur» 7:2. Fazit: man hätte sich wohl früher aufregen sollen.

Scorerliste: #7 Martina Gafner (1G / 0A), #9 Corinne Schneiter (1G / 0A)

Bestplayer: #7 Martina Gafner (hatte halt gem. Ticker am meisten Chancen)

UH Zulgtal Eagles – UHC Guggisberg 7:3

Ja, schon wieder mussten wir 7 Gegentreffer einfahren! Aber ja, schon wieder lassen wir uns nicht unterkriegen. Die zweite Partie gegen die Adler aus Zulgtal war komplett anders, als die gegen Naters. Plötzlich hatte man Raum für Pässe und viiiiiel mehr Ballbesitz. Trotzdem gerieten wir durch ein blödes Eigentor in Rückstand. Der Ausgleich folgte durch einen Schuss ins Angeli durch Mäschu. Doch noch vor dem Pausentee verwertete Zulgtal einen Freistoss sehr gekonnt, so dass wir wieder einem knappen Rückstand nachrennen mussten.
Doch nach der Pause kassierten wir gleich das 3:1. Wir reagierten zwar nur Sekunden danach – ebenfalls mit einem schönen Freistosstor, doch näher als 1 Tor kamen wir nicht mehr heran. Wir spielten eigentlich nicht schlechter als Zulgtal, doch machten wir in der Defensive zu viele Fehler, die die Adlerinnen mit ihren guten Schüsse ohne zu zögern ausnutzten. Und bei uns hingegen heisst es im Ticker nur «Chance Martina Gafner, Chance Corinne Schneiter, Chance Aline Feuz, …..». Hätte man für jede Chance 1/2 Tor erhalten, hätten wir das Spiel gewonnen. Doch Chancen zählen halt nicht! Das Runde muss ins Eckige. Um nichts unversucht zu lassen, stellten Bettina und Jölu 5 Minuten vor Schluss beim Stand von 6:2 auf 4 Feldspielerinnen um. Das Powerplay war äusserst gut und das Training vom Freitag wurde sofort umgesetzt. Dänu wäre sicher sehr zufrieden gewesen. Schliesslich wurden auch da einige gute Chancen (die aber halt kein Tor wurden) kreiert und schliesslich konnte Aline ein Schuss von «ha öpe di glich schlächti Billanz wi Corinne»-Sandy ins Tor ablenken. Leider kassierten wir danach noch ein Emptynetter und konnten bis zum Ablauf der Zeit nichts zählendes mehr vollbringen, so dass auch dieses Spiel viel zu hoch verloren ging. Schade!

Scorerliste: #6 Aline Feuz (1G / 0A), #8 Sandy Nyffenegger (0G / 1A), #9 Corinne Schneiter (1G / 0A), #14 Mascha Willimann (1G / 1A)

Best Player: #6 Aline Feuz

Jaaa eine Nullrunde im Schangnau. So haben wir uns das nicht vorgestellt. Denn nun sind wir in der Tabelle ordeli nach hinten gerückt. Doch wir werden alles daran setzten, dass mit einem (hoffentlich) grösseren Kader am nächsten Spieltag zu ändern! Bis dahin werden wir fleissig ins Training gehen (jaa, Awäsäheit isch Pflicht Frouä!), trainieren und ich werde hoffen, dass ich nicht aus dem Kader geschmissen werden und werde bis dahin die Statistik gerichtlich anfechten (es gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung)

Blibet gschmeidigt
#9

Zersch chnorze u när brilliere! – Spielbericht der Herren I vom 14.09.2025

„Was?! So spät erst der Matchbericht?! Das gab’s noch nie.“ oder „Seit dem das Schreiberlein verheiratet ist, ist er einfach nicht mehr derselbe.“ Oder: „Unser Schreiberlein, so unpünktlich und unzuverlässig wie die SBB.“ Ja genau, liebe Leser – das muss sich das Schreiberlein so alles anhören, ehe man sich mit dem Schreibes des Berichts um eine Woche verzögert. Es soll ja trotzdem gelten, oder? Ist ja schliesslich der erste Matchbericht der über Grönland geschrieben wurde.

Saisonstart in Alterswil, wohl so früh wie schon seit langem nicht mehr. Nach einer guten Leistung im Cup (trotz Ausscheiden) und einem einem gut-vorbereiteten Trainingslager waren die Voraussetzungen optimal ausgelegt, um den Saisonstart bestmöglich zu lancieren!

UHC Guggisberg – UHC Begnins (5:3)

Zum Saisonstart (09:55) duellierten wir uns gegen einen noch unbekannten Gegner – frisch aus der 3. Liga aufgestiegen. Die Mannschaft mit dem unaussprechbaren Namen (nein, ich meine nicht Samsalesch) will in der 2ten Liga Fuss fassen. Das gegnerische Team wird aufgrund der besseren Lesbarkeit nachfolgend „die Belschen“ genannt. Als Top 3 Mannschaft der vergangenen Meisterschaft war unsere Devise allerdings klar: Mit breiter Brust, neuen Trikots und dem Siegeswillen im Gesicht aufzutreten. Vor seinem Debut als „offiziell“-eingegliederter Eeeis-Spieler stand Jölu zwischen den Pfosten. Noch kurz ein Selfie für seine Fan-Community geschossen und dann ab ufe Bitz! Apricot-Schreck(Trio!!) an der Bande wusste wie gehabt, wie das Fanionteam einzustellen ist.

Zur ersten Halbzeit gibt’s eigentlich nicht allzu viel schreibbares zu verkünden.. Wir konnten uns überhaupt nicht mit dem Boden anfreunden, haben Chancen liegen gelassen und konnten zwischendurch auf Selfie-Jölu zählen. Zur Pause sah das Matchblatt in etwa so aus, wie bei unserem Captain auf der Rüübe. Nichts zu zählen!

Die zweite Hälfte ging in den ersten 5 Minuten so weiter, allerdings mit zunehmenden Vorteilen der Belschen. Leider dann doch: Zweirad-Jölu musste das erste Mal hinter sich greifen! Ab diesem Zeitpunkt war der Score eröffnet. Wenige Zeigerumdrehungen später war auch der gegnerische Goalie bezwungen. „Mache no z’Buure-Schnitzer“ verwandelte nach schönem Zuspiel des Haarlosen. Aber so wirklich konnten wir uns nicht aufmuntern und sahen zu, wie die Belschen zuerst in nummerischer Gleichheit auf 1:2 stellten und gleich im Anschluss in Überzahl auf 1:3 erhöhten. Uns läufte die Zeit davon. Rund 2.5 Minuten vor Schluss kam das Specialteam zum Zug, mit dem Ziel den Karren noch aus dem Dreck zu reissen. Es zeigte Wirkung: JK-Ändu und „i ha mis Wichteli vergesse-Jölu“ wuppten die Partie zu einem Unentschieden. Doch wir wollten mehr! Specialteam aufs Feld und dann wars unser Captain der die erstmalige Führung (etwa eine Minute vor Schluss) besiegelte. Ihre Druckphase und Überzahlspiel verblasste in guter Defensivarbeit der dritten Linie. Das Schreiberlein setzte den Schlusspunkt und die ersten zwei Punkte der noch neuen Saison konnten eingekrämert werden. Nie gfährdet gsi 😂

UHC Guggisberg – UH Zulgtal Eagles IV (11:3)

Eine solch überschaubare Leistung wie in Spiel 1 würde hier wohl in einer desaströsen Klatsche enden. Zu diesem Standpunkt war man sich in den Katakomben einig. Die Adler aus dem Hasenäscht sind eine Wundertüte. In einem Spiel geben sie Punkte gegen Abstiegskandidaten ab und in der nächsten Partie nehmen sie Semsales hopps. Genug zum Gegner, rein ins Spiel.

Zum Start liessen beide Teams ihre Muskeln etwas spielen, mussten sich jedoch im Abschluss beider Torhüter geschlagen geben. Es ging allerdings nicht lange, als die dritte Linie mit einwandfreiem Passspiel überzeugte und das runde ins Eckige bugsierte. Die zweite Linie sichtlich angesteckt. Bartchräbeler-Jölu haut das Spielgerät bedingungslos in die Maschen. Die dritte Linie vermochte den Tritt fortzuführen. Vorallem die Gebrüder Riesen / Kreuter wussten das auf dem Spielplatz geübte Passspiel erfolgreich einzusetzen. Durch absolute Überlegenheit und unfassbarer Effizienz ging es mit einem 6:1 Vorsprung zum Pausentee.

Der Wahnsinn ging auch in Halbzeit 2 weiter. Sobald das Fanionteam anlief, wurde es jedesmal gefährlich! Die Adler glichen eher durchgekochten Suppenhühner und wurden nur selten, wenn aber durch Einzelaktionen gefährlich. Zu erwähnen ist noch das Stängeli mit Ansage durch G. M. (starke Leistung Giämu). Danke fürs Bier Stift! Mit zusätzlichen Treffern von Schmetterling, SUV-Micha, SUV-Michas Brüetsch & Marquez-Lover Maik war die 11:3-Klatsche (zu unseren Gunsten versteht sich) Tatsache.

Das zweite Spiel lässt sich in keinster Hinsicht mit dem ersten vergleichen. 37-minütige Ratlosigkeit und eine Stunde später komplette Dominanz. Wenn ich dies kurz rückschliessen dürfte, denke ich liegt es vorallem daran – hört sich jetzt sehr altbaken an -, aber dass es halt läuft, wenns läuft und nicht läuft, wenns nicht läuft.

Eines lässt sich aber aus den Matchblättern herausstreichen. Die Vielseitigkeit in den Linien und der Verlass des Specialteams. Läufts in Linie 1 mal nicht oder weniger, springen andere in die Breschen und vice-versa.

Nun verabschiedet sich das Schreiberlein als rekonvaleszenter Spieler in die Flitterwochen und wünscht dem Team beste Vorbereitung für Spieltag 2 am ersten Oktober-Weekend! Allez Jungs!

Sportliche Grüsse

Tyru

Hallo 2. Liga – Spielbericht der Damen vom 14.09.2025

Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: wir sind als 3. Platzierte der letzten Saison aufgrund zahlreicher Rückzüge und Verzichte relativ überraschend in die 2. Liga aufgestiegen. Daher wurde der Sommer und auch das Trainingslager besonders genutzt, um uns auf diese Herausvorderung vorzubereiten. Nach einigen Stunden Schweiss und Leiden soll sich das harte Training von Aline, Cyru und Tanä auch auszahlen. Zudem konnte für die neue Saison mit Dänu ein zusätzlicher Trainer und mit Jäsi Christen eine neue Mitspielerin verpflichtet werden.
So viel zu den Voraussetzungen des Damenteams und nun zum sportlichen Teil

UHC Guggisberg – UHT Schangnau  (9:2)

Am späten Sonntagnachmittag wartete auf ein dezimiertes Damenkader am schönen Genfersee das Team aus Schangnau. Wir hatten keine Ahnung, was für eine Mannschaft uns da erwarten wird und auch nicht, was wir von uns erwarten können. Denn leider glänzen viele Stammspielerinnen mit Abwesenheit, so dass wir mit lediglich einer Torwartin und 7 Feldspielerinnen nach Jongny reisten. Nichts desto trotz war die Stimmung im Team äusserst gut und die Vorfreude auf den Spieltag riesig. Schliesslich will man swissunihockey beweisen, dass man uns nicht einfach so in die 2. Liga genommen hat.
Die Partie startete relativ ausgeglichen und intensiv. Grosse Chancen gab es in den ersten Minuten auf beiden Seite keine zu vermerken. Doch nach rund 5 Spielminuten erhielten wir einen Freistoss ca. auf der Mittellinie. Dieser wurde leider von Corinne mit einem schlechten Pass auf Mascha ausgeführt, welche den Ball noch büschelen musste und schliesslich nicht gut traf, so dass der Ball gefühlt in Zeitlupentempo Richtung Tor rollte. Doch dort sorgte Sandy für ein Durcheinander, so dass das Runde tatsächlich irgendwie ins Eckige kroch. Nur kurz danach erhöhte Jäsi Zbinden auf 2:0. Die Emmentalerinnen versuchten aber weiterhin, uns unter Druck zu setzen und verkürzten schliesslich auf 2:1. Wir liessen uns aber nicht verunsichern und Neuzugang Jasmine Christen traf nach rund 13 Minuten erstmals für blau-schwarz-weiss und stellte den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Willkommen beim UHC Guggisberg Jäsi! Bis zur Pause gaben wir das Zepter nicht mehr aus der Hand und zogen gar auf 5:1 davon.
Die Pausenansprache der beiden Coaches Dänu und Bettina war sehr positiv. Einfach weiter so und vor allem den Spass nicht verlieren.
Unmittelbar nach dem Pausentee konnten wir in Überzahl agieren. Das Powerplay war allerdings nicht sooo gut und konnte durch uns knapp nicht genutzt werden. Denn als Jäsi Zbinden den Ball in die Maschen versenkte, war Schanganu bereits wieder komplett. Die zweite Halbzeit war deutlich ruhiger und weniger anstrengend. Wir hatten viel Platz und konnten den Ball meist in unseren Reihen behalten und offensiv gute Akzente setzen. Die Emmentalerinnen wollten sich aber nicht so schnell geschlagen geben und stellten bereits rund 15 Minuten vor dem Schlusspfiff auf 4 Feldspielerinnen um. Unsere Box stand aber solid und wenn dann doch ein Schuss auf unser Tor kam, war Schlussfrau Fäbi stets bereit. Es kam sogar noch besser, nur eine Minute nach einem Abstauber von Sandy zum 7:1 schoss Frau Zbinden «was fürnä Ofä!». «Schöner chame äs Gou bau nid mache» meinte Coach Dänu. Und die beiden Jäsis schienen sich sowieso gefunden zu haben und erwischten beide einen unglaublichen Tag, so dass Zbinden 1 Minute vor Schluss auf 9:1 erhöhte. Zwar gelang Schnangau dann doch noch das zweite Tor, doch dies änderte an einem sehr souveränen Sieg unsererseits nichts mehr. In dem Sinne: herzlich willkommen in der 2. Liga 😊

Scorerliste: #21 Jasmin Zbinden (4 G / 1 A), #16 Jasmine Christen (2 G / 2 A), #14 Mascha Willimann (2 G / 0 A), #8 Sandra Nyffenegger (1 G / 0 A), #6 Aline Feuz (0 G / 2 A), #9 Corinne Schneiter (0 G / 3 A)

Bestplayerin: #16 Jasmine Christen

UHC Flamatt-Sense – UHC Guggisberg  (6:3)

Im zweiten Spiel trafen wir auf das noch sehr junge Kader von Flamatt. Als Sandy angefangen hat mit Unihockey war von den Seislerinnen gerade Mal eine Spielerin geboren… Wie erwartet war das Spiel sehr schnell und hektisch. Wir hatten mehr Mühe, uns zu organisieren und Fäbi hatte deutlich mehr zu tun, als noch im ersten Match. Und bereits nach 5 Minuten musste sie erstmal hinter sich greifen. Nach rund 10 Minuten konnten wir erstmals in Überzahl agieren. Doch wie schon in der ersten Partie, war das Powerplay nicht wirklich gut und ergab keine erwähnenswerte Chancen. Wieder vollzählig zog Flamatt auf 2:0 davon. Kurz danach zeigte der Unparteiische erneut eine Strafe gegen die Seislerinnen an. Diese Überzahl nutzten wir etwas besser und Jäsi C. verkürzte noch vor der Pause auf 2:1.
Den Start in die zweite Halbzeit verschliefen wir leider trotz motivierender Pausenansprache des Trainerduos komplett und wir kassierten nach 20 Sekunden das 3:1. Wir versuchten das hohe Tempo mit unserem Dezimierten Kader mitzuhalten und kamen dank Sandy auf 3:2 heran. Unsere Gegnerinnen waren aber weiter die spielbestimmendere Mannschaft und zwangen uns zu langen Einsätzen und Fäbi zu vielen guten Paraden, bis sie 6 Minuten vor Schluss erneut bezwungen wurde. Danach stellten unsere Coaches etwas um und Fäbi wurde durch eine 4. Feldspielerin ersetzt. Man sah, dass dies nicht oft geübt wurde. Flamatt nutzte ein blinder (Fehl-)Pass unsererseits aus und erhöhte auf 5:2. Die letzten 5 Minuten agierten wir wieder ohne Torwartin. Wir konnten den Ball laufen lassen und auch gute Abschlüsse kreieren, doch das Tor von Aline, 30 Sekunden vor Schluss, kam leider zu spät. Wir mussten uns geschlagen geben und kassierten mit dem Schlusspfiff noch das 6:3. Schade.

Scorerliste: #16 Jasmine Christen (1 G / 1 A), #8 Sandra Nyffenegger (1 G / 0 A), #6 Aline Feuz (1 G / 0 A)

Bestplayerin: #6 Aline Feuz

Nichts desto trotz waren wir mit dem ersten Spieltag in der 2. Liga sehr zu frieden. Wir konnten definitiv mithalten und probieren das Positive mitzunehmen. Nun haben wir 3 Trainings Zeit, um an unseren Powerplays zu arbeiten, bis die nächste Meisterschaftsrunde im Bumbach stattfindet.

Danke noch den 4 Fans fürs Unterstützen und natürlich den beiden Coaches.

Sporltechi Grüess
#9

P.S.: Noch ein herzliches Willkommen auf der Welt lieber Lino! Es freut uns, dass unsere UHC Familie etwas gewachsen ist 🙂